Posts by Mandy

    ich würde teenie zustimmen und finde auch eine 38er nicht zu klein bei so einem kleinen Segel

    auch wenn das Board relativ groß ist: es soll ja gerade bei stürmischen Bedingungen nicht zu frei werden, denn Mandy wird ja nicht Matchraces aufm See gewinnen wollen um den Preis, daß das große frei auf der Finne fliegende Board auch mal ungewollt abhebt vorne, oder Mandy?

    Nein, das ist im Moment nicht mein oberstes Ziel :) Da ich ja gerade „ganz frisch“ in den Fußschlaufen stehe, ist mir die kontrollierte Gleitfahrt wichtiger. Die Fußschlaufen sind deswegen auch logischerweise noch relativ weit innen montiert, weswegen eine kleinere Finne ja auch möglich wäre, wenn ich dich richtig verstanden habe teenie


    Das die Kombi mit dem kleines Segel nicht ideal ist, ist mir bewusst. Aber so lang ich noch kein kleineres Board habe, will ich das beste daraus machen. Der Lernerfolg stellt sich höchstwahrscheinlich auch so ein und mit mehr Surferfahrung, werd ich aus dem Finnenwirrwarr auch irgendwann schlau werden ^^

    was würde sich dann konkret durch eine "passendere" Finne ändern? Geht es nur um den Topspeed?

    ... worum geht es dir? Geht es DIR um Topspeed?

    Für allgemeines Breitensportsurfen empfinde ich die zwei Aussagen bzgl. Finnen aus der Surf sehr hilfreich und erleichternd. Sinngemäß:

    1. die Finnenlänge entspricht etwa der Brettbreite am Finnenkasten
    2. man kann je Brett eine +2/-2cm größere/kleiner Finne als die Standartfinne einsetzen. Mehr brauchsts nicht.

    Zum Einsatz:

    1. ist dir das Brett zu träge (z.B. will nicht angleiten, Höhe halten), nehme die größere
    2. ist dir das Brett zu agil (will dich abschütteln), nehme die kleinere

    Und immer Lächeln!

    Hallo,

    würde das Thema aufgrund jüngster Erfahrungen gerne noch einmal aufgreifen. Ich fahre ein Freeride Board (Fanatic Shark mit 150l) und benutze die Standardfinne mit 52 cm Länge. Gestern durfte ich mal wieder mein kleinstes Segel heraus kramen, dank Windgeschwindigkeiten von über 20 kn.

    Das Segel hat 4,7 m². Bei voller Gleitfahrt hat sich das Board extrem aufegschaukelt und war für mich nur noch schwer zu kontrollieren. Das Gefühl des Abschüttelns kam dem ziemlich Nahe ^^ Am Strand wurde mir dazu geraten für die kleineren Segel die Finnengröße deutlich zu verringern auf ca. 36 bis 38 cm. Würde mir nun gerne erst einmal eine gebrauchte Finne zu legen wollen. Ist es hier besonders wichtig eine Freeride Finne zu benutzen oder wären auch Freerace oder Racefinnen möglich? Der Gebrauchtmarkt scheint leider nicht üppig gefüllt mit Freeridefinne zu sein. Bin noch relativer Gleitanfänger inklusive Nutzung der Fußschlafen. Würde ich überhaupt einen Unterschied merken oder ist die Möglichkeit total abwegig für ein Freerideboard?

    Naja, so hat jeder seine Favoriten, nehme ich an. Ich bin zufrieden mit der XT, die das Aufriggen deutlich vereinfacht. Gerade bei größeren Segeln.

    Solche Horrorgeschichten wie durch geschossene Hände hab ich bis heute noch nicht gehört.

    Als Verarsche kann man auch sehen, dass eine Verlängerung nur 2 Rollen bedient anstatt 4

    Kann man das denn als großen Nachteil ansehen? Ich verwende auch die Duotone Power XT für meine Severne Segel und hab mir bis jetzt wenig Gedanken darum gemacht, dass ich nur zwei von den vier Rollen belege.

    Da stellt sich dann die nächste Frage, wozu Kitesurfer/-bretter gehören. "Segelsurfer" sind explizit aufgeführt. Sind Kitesurfer jetzt auch Kleinfahrzeuge nach der allgemeinen (impliziten) Definition oder gelten die als etwas anderes? Oder gelten Kiter als Segelsurfer

    Eine explizite Zuordnung von Kitesurfern habe ich nicht gefunden, nur den Paragraphen, der das Kitesurfen erstmal prinzipiell in allen Binnegewässern verbietet :-)

    Aber ich gehe davon aus, das Kitsurfern den Windsurfern per Gesetz gleichgestellt sind.

    § 8.13 Verbot des Kitesurfens

    1.Jede Betätigung, bei der eine Person, von einem Drachen oder Fallschirm gezogen, auf einem Surfboard, auf Wasserskiern oder auf sonstigen Gegenständen über das Wasser gleitet (Kitesurfen), ist verboten.


    Natürlich werden Ausnhameregelungen ermöglicht.


    Ich versuche prinzipiell aber eh immer eine großen Bogen um die Kiter zu machen.

    Nichts für Ungut...

    Aber wichtiger als physikalisches Grundverständis sollte in diesem Zusammenhang sein die Ausweichregeln zu beherrschen, um solche Unfälle zu vermeiden.

    Deswegen bin ich auch von eurem kleinen Hahnenkampf abgewichen.

    Da geb ich dir Recht...

    Deswegen wissen leider auch viele Motorbootfahrer nicht Bescheid, was bei mir schon zu brenzlichen Situationen geführt hat.

    Hab die Definition in der Binnenschaffahrtsverordnugn gefunden:


    14.„Kleinfahrzeug”:
    ein Fahrzeug, dessen Schiffskörper, ohne Ruder und Bugspriet, eine größte Länge von weniger als 20,00 m aufweist, einschließlich Segelsurfbrett, Amphibienfahrzeug, Luftkissenfahrzeug und Tragflügelboot

    Das ganze Thema ist etwas tricky , weswegen ich auch während der Schulung damals hier gaaaaanz genau nachgefragt habe.

    Die Krucks liegt in der Definition eines "Fahrzeuges". In der Binneschiffahrtsverordnung sind Windsurfer als Kleinfahrzeug unter Segel definiert, in der Seeschiffahrt als Sportgerät.

    Und Sportgeräte sind generell ausweichpflichtig.

    Zu der Gleichstellung von Segelbooten und Windsurfern kann ich vielleicht etwas Licht ins Dunkel bringen.

    (Hab erst meienne Bootsführerschein gemacht und deswegen noch frisches Schulwissen ;-) )


    Laut Binnenschifffahrtsverordnung sind Windsurfern Segelbooten gleichgestellt. Sie gelten also nicht als Sportgeräte, sondern als Segelfahrzeuge.

    Anders sieht es in der Seeschiffahrtsverordnung aus. In diesem Geltungsbereich sind Windsurfer Sportgeräte, also Segelbooten NICHT gleichgestellt.


    Sprich: Auf einem Binnengewässer gelten für Windsurfer (und wahrscheinlich auch Kiter?) die Ausweichregeln der Binnenschiffahrtsverordnung auch gegenüber anderen Kleinfahrzeugen.

    An der Küste bzw. in Küstennähe sieht das ganz anders aus. Als hier definiertes Sportgerät müssen Wind- und Kitsurfer allen anderen Wasserfahrzeugen grundsätzlich ausweichen.

    Und ich dachte ich habe die Schleudersturz- Phase hinter mir, nachdem der Umgang mit dem Trapez sitzt. ||


    Vielen Dank für deine Tipps, werde ich bei der nächsten Saison versuchen umzusetzen, den Schleuderstürzen zum Trotz ^^

    Sehr schönes Segel, viel Spaß damit. Ich hatte mich auch über Schlaufen beim Dümpeln gewundert aber schaden kann es ja auch nicht.


    Ich hab ne ganze Weile an der hinteren Schlaufe gedoktert insbesondere auf meiner „Nicht-Schokoladen-Seite“ irgendwann war ich dann mal überpowert und es ging nicht ohne... da hat es Klick gemacht und jetzt fragt man sich warum das so lange gedauert hat.


    Viel Erfolg beim Lernen! Das ist eine tolle Zeit mit den vielen Schleuderstürzen :)

    Du hast nicht zufällig eine kurze Beschreibung des "Klicks" parat? ;-)

    Die hintere Schlaufe bereitet mir nämlich noch Sorgen. Mit der vorderen klappts schon recht gut.

    Ich geh mal von falscher Belastung aus, da ich anluve sobald ich versuche in die hintere Schlafe zu kommen...

    Na nix ^^

    Hab mich nur gewundert, dass das überhaupt im Dümpeln funktionieren würde.

    Okay, das erklärt es.

    Bei mir befinden sich die Schlaufen etwas weiter hinten.

    Files

    • Board.jpg

      (97.62 kB, downloaded 9 times, last: )

    Ich Sag's ja immer wieder das ein großes Segel für Fortgeschrittene besser ist als ein 5 qm Segel

    wo es dann schon 5 Bft haben muss um ins Gleiten zu kommen.

    Danke dass ich jetzt sogar schon Fortgeschrittener bin :-)
    Naja, wenn ich jetzt schon täglich versuche mit Fußschlaufen zu fahren kann ich auch kein totaler Anfänger mehr sein :-D

    Wie übst du denn das Fußschlaufen fahren, wenn der Wind noch nicht fürs Gleiten gereicht hat?

    Wenn ich im Dümpeln versuche in die Schlaufen zu gehen, säuft mir das Heck ab :/