Posts by Ruebepof

    Das Techno ist doch super!

    Das mit der Mittelfinne ist sehr individuell. Ich habe damals am 3 Tag Windsurfen schon das Schwert eingeklappt. Klar bis man Höhe laufen richtig kann, dauerts noch, aber am See ist das ja nicht so schlimm. (Vielleicht am Bodensee, da muss man dann weiter laufen...)

    Wir haben letztes Jahr den Neffen eines Freundes aufs Brett gestellt (20 Jahre alt) , am ersten Tag Segelsteuerung beigebracht halbwegs und am zweiten Tag das Schwert der Hot Viper eingeklappt. Gut, es wirklich wenig Wind und wir waren mit den sups dabei, aber es ging wirklich gut.

    Abgesehen davon, wenn man zum ersten Mal das Schwert einklappt, ist eh erst wieder abtreiben angesagt :-)

    Finde ich klasse!

    Ich denke, das ist der Weg wie man weiterkommt. Mehr über Lösungen reden als über Probleme und versuchen, Vorbild zu sein.

    Am Brombachsee gibt es auch etliche Tische/Bänke mit Mülleimer , z.t direkt neben der Wiese, wo ich aufbaue. Oft sitzen da Jugendliche, denen öfters Mal was "runterfällt". Wenn ich da vorbeigehe, hebe ich das auf und werfe es in den Mülleimer. Da habe ich auch einen Ansatzpunkt für ein Gespräch, wie schön es doch hier ist und ob jemand auch Wassersport betreibt. In Zweifelsfall können die auch mal mein sup testen Und wie blöd es ist, aus dem Wasser zu kommen und in Scherben oder Kaugummi barfuß zu treten. Meistens ist hinterher aufgeräumt :-)

    Im August am Brombachsee üben? Da bekommst du höchstens Sonnenbrand. Im August ist üblicherweise Badewetter angesagt, meistens Flaute. Also nicht zuviel erwarten im August. Aber das Wasser ist dann richtig warm, da macht das reinfallen Spaß.

    Zu den Motorradfahrern: warum treten die immer in Horden auf? 1 oder 2 Mopeds sind meistens OK. Aber warum immer gleich 10 oder mehr auf einmal? 1 Harley mag noch ganz nett klingen, 10 auf einmal machen einfach nur Krawall.

    In den Neunzigern als Student hatten wir unsere "grosse" Rennradrunde München-Kesselberg-Walchensee-Sylvensteinspeicher und zurück. Meistens nur unter der Woche weil am Wochenende war am Kesselberg die Hölle los.

    Ich erinnere mich auch an lustige Zeiten Anfang April in den frühen 2000er jahren, wir wollten Skitouren gehen und am Parkplatz am Walchensee standen Taucher, Windsurfer, und Skitouren Geher einhellig nebeneinander. :-). Das letzte Mal am Walchensee war vor 8 (?) Jahren, wir wollten mit unseren Kids Flake angucken. Im Mai. Totaler Reinfall. Überfüllt ohne Ende.

    Nun wohne ich am Rande des Altmühltales und seit Corona ist gefühlt jeder zweiter Münchner Motorradfahrer hier unterwegs. Wo waren die vorher? 20 Harleys mit M,DAH,EBE , FFB hörst du auch noch 3 Dörfer weiter. Und das beste: Bayern 3 hat im Radio im Mai den Brombachsee und das Altmühltal als Geheimtipp angepriesen für alle Münchner, die nicht wissen wohin . Haha die stehen mit ihren Womos sogar mitten im Wald am Bach. Geht's noch?


    Was ich aber nicht ganz verstehe, angeblich sind doch die goldenen Zeiten des Windsurfens vorbei, und doch habe ich das Gefühl, alle Spots werden immer voller

    Hi,

    Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen.

    Die Viper ist zum anfangen gut. War letztes Jahr damit zum Spass noch surfen und viel im gleiten . Noch zwei Punkte von mir


    Mein Homespot ist der Brombachsee,falls du Fragen hast ... Einfach fragen


    Eine weitere Überlegung wäre z.b. in Kurse zu investieren, aber nicht hier ... 1 Woche Ägypten mit Surfkurs ist echt nicht teuer, aber da hast du sonne, warmes Wasser, Wind (i d.R) ... Das macht mehr Laune und bringt echt viel


    Ich habe es damals so gemacht, erst einige Jahre in Kurse im Urlaub investiert, bevor ich mir neueres Material gekauft habe.


    Grüße aus Mittelfranken.

    nur dass man mich richtig versteht ... Aluminium reagiert wahnsinning unterschiedlich schnell und intensiv auf Salzwassereinwirkung, je nach Legierung. Es gibt Legierungen, bei denen kann man tatsächlich schon nach wirklich kurzer Einwirkzeit Korrosion feststellen (ohne Beschichtung, zb 7075), bei anderen für den maritimen Einsatz empfohlenen Legierungen (z.B. 5454 oder 6060), noch dazu mit Beschichtung (Eloxiert, pulverbeschichtugn, etc.) sieht man auch nach Jahren kaum etwas. (siehe z.B. Nordseeboje II, seit über 30 Jahren unter Wasser). Wenn man sich dazu noch die Reduzierung der Festigkeiten (statische Festigkeitem Dauerfestigkeiten, etc) anguckt, die Korrosion bewirkt (wenn diese denn eintritt), sieht man eine Reduzierung im Extremfall (auch hier wieder anhängig von vielen Faktoren, Legierung, Art der Lastwechsel, etc) auf ganz grob bis zu 30% der Ausgangswerte.


    Interessant finde ich halt hier im Forum die (gefühlte) Korrelation zwischen den Surfern, die viel auf dem Meer unterwegs sind und bei denen die Gabeln gefühlt nur eine kürzere Lebensdauer haben.


    Im übrigen sieht man ja auch an den Mastverlängerungen, dass Alu hält, wenn es ordentlich gemacht & beschichtet ist.


    Django, wenn Du also eine Alugabel hast (habe ich auch), die hält, dann hast Du halt eine gekauft, die offenbar ordentlich gemacht ist. Ist doch prima! wenn die bisher gehalten hat, dann ist Wahrscheinlichkeit auch groß, dass das so bleibt. Ingenieure können einem manchmal mit ihrer Sachlichkeit gehörig auf den Keks gehen, weiß ich :-)


    Wir haben zuhause auch noch Alugabeln aus den frühen 90ern rumliegen, die viel auf dem Meer waren .... warte mal ich guck mal schnell ... ahh hier ein NorthSails noch mit "Drückknöpfen", um die seitlichen Booms abzuziehen .. schaut immer noch gut aus, großer Durchmesser & sauschwer :-) mit dem war ich vor 4 Jahren an der CostaBrava noch im Meer ... aber halt nicht mehr bei Tramontana mit ablandigem Wind.


    Bis ich mal auf dem Meer soweit raus fahre mit nicht auflandigem Wind ohne Bootsbegl. etc. , dass ich bei Gabelbruch nicht alleine zurückkommen würde, solange muss auch meine Alugabel halten ...


    so und jetz muss ich los, Kindertaxi spielen und zum Sportverein

    Grüße

    geht ja ab hier :-)


    Korrosion ist bei Aluminium immer ein Thema. Unter maritimen Bedingungen sinken die zulässigen Festigkeiten von Aluminium aufgrund Salzwasserkorrosion auf bis zu 30% der ursprünglichen statischen Laborwerte. Das ist aber stark abhängig von der jeweiligen Alu-Legierung, von der (Anti-Korrosions-)Beschichtung (wenn es denn eine gibt) und auch wie gut die Gabel im Detail designt und gefertigt wurde (Kerben, Toleranzen, etc).


    zum Nachspülen mit Süßwasser: wenn man eine Gabel hat aus stark korrosiongefährdeten Alu (z.B. 7075) und dazu auch noch ungeschützt (Abnutzung, Reibung, ...) dann ist u.U. schon nach 1h Stunde Salzwasserumgebung Oberflächenkorrosion im 1/100 mm Bereich messbar. Dann verhindert man durch Spülen mit Süßwasser nur die weitergehende Korrosion bei Lagerung. Aber eine Reduzierung der Festigkeit hat man da schon..


    Klar kann man Alu Gabeln bauen, die auch halten, die wären dann aber doppelt so schwer und auch viel teurer (Fertigung!) und die will dann keiner haben ...


    cfk Gabeln haben das Problem der Korrison deutlich weniger, auch nicht maritimen Umgebungen. Dazu kommt, dass, wenn ein cfk Bauteil ordentlich ausgelegt ist, es auf damage tolerance (DT) ausgelegt ist und nicht auf statische Festigkeit. Der Vorteil darin bzgl. Korrosion ist, dass unter gebenener DT Auslegung die ("kleine") Schwächung aufgrund Salzwasserkontakt idR schon mit abgedeckt wird. Außerdem ist es mit den Fasern einfacher, Bauteile an bestimmten Stellen zu verstärken, inbes. an doppelt gekrümmten Bauteilen wie Kopfstück und Endstück. Ein ordentliches cfk design ist allerding viel komplexer und deswegen auch teurer. Die weiter oben genannten Erfahrungen zeigen aber, daß es funktioniert.


    Meine Meinung: Alugabeln habe ihre Berechtigung, vor allem weil man so im unteren Preissegment Gabeln anbieten kann. Wer viel im Salzwasser fährt, sollte darauf achten, aus welcher Legierung genau die Gabel ist und wie sie geschützt ist und gefertigt ist. Im Süßwasser sehe ich jedoch eher kein Problem.

    Wer vor allem im Salzwasser unterwegs ist, sollte sich eher mit Carbongabeln anfreunden. aber das hatten wir hier im Forum schon weiter oben.

    Grüße

    ojehh, das ist aber ein Mist!

    ich vermute jetzt auch mal, dass der Schaumkern schon vorher weich war, sonst hätte der Unterdruck nicht das (dünne) Laminat auf der anderen Seite anziehen können, da muss doch der Schaumkern komprimiert werden ... und der sollte 0.4bar unterdruck aushalten.


    aber wenn dem so ist, kannst Du doch versuchen, Dein Brett nochmal zu reparieren ... also Reparaturstelle nochmal aufmachen, Schaumkern bis zum Gegenlaminat vorsichtig abtragen und das Ganze nochmal von vorne ... meinst Du das geht ? bei dem leichten Board mit den dünnen Laminaten mit evtl. etwas weniger Unterdruck ...

    Grüße

    das ist nicht zynisch, sondern einfach (traurige) Realität

    Das beste, was man aus so einer Situation machen kann, ist, es selber besser zu machen. Und dann kommt halt eine eigen entwickelte cfrp Mastverlängerung heraus ... und die hält! top!


    Quote

    Musste man erst wieder Jahrelang testen weil während dem Surfen kan man ja nicht messen wo genau die größte Kräfte kommen.

    das glaube ich zwar, aber ist es wirklich so schlimm? ich meine, ihr habe doch genügend Mastverlängerungen geschrottet/verbogen/etc. das kann man doch näherungsweise nachrechnen, bei welcher Last sich welches verformungsbild einstellt incl. Bruch. ANSYS kannst Du ja, siehe Deine eigenen Bilder oben. Müsste man nur noch wissen, wie die Last genau wirkt. Oder ist das das Problem ?


    ist ja jetzt auch wurscht .. die Mastverlängerung ist ja jetzt schon fertig :-)

    tolle Idee, die Löcher zu drehen!!


    blöde Frage ... bei der Mastverlängerung überlagert sich doch die Biegebeanspruchung aufgrund des (mehr oder wenigen starken) downhauls mit der seitlichen Biegebeansprung beim Waschgang. müsste dann nicht die ideale Position der Löcher irgendwo zwischendrin liegen , also nicht ganz um 90° gedreht ?

    zum Gleiten ... ja , dieser Meinung bin ich auch.

    Nur Bernoulli halte ich für unzureichend , das ist höchsten die halbe Wahrheit ... da kommen wir nicht zusammen und bin da bin anderer Meinung ... aber das müssen wir hier auch nicht ausdiskutieren.

    Grüße

    Hifly666 : bin bei Dir ... nur Bernoulli halte ich für problematisch. Wenn Dein Kontrollvolumen zur Anwendung von Impulssatz, Massenerhalteung etc. groß genug ist, bleibt Dir im Grunde nur der Impuls als Erklärung für den Auftrieb übrig. Und Viskosität ist dabei ganz wichtig. Aber ich bin kein Aerodynamiker und laß mich gerne eines Besseren belehren.

    Costa Brava (Bucht von Rosas) kann ich ab Mitte September empfehlen, vorher ziemlich voll- (war aber jetzt schon lange nicht mehr da, ist aber vermutlich eher schlimmer geworden). Umland ist da auch ziemlich interessant. War immer mit dem Auto da. Tolle Gegend!


    Soma Bay ist auch definitiv ne Empfehlung, aber eher weniger im Juli/August (zu heiß und meistens weniger Wind) . Windsurf Saison in Ägypten ist tendenziell eher Okt.-April, auch wenn ich im Mai/Juni auch schon tolle Segel Tage hatte in Dahab, SomaBay und LahamiBay. Agypten ist super, aber nicht im Juli/Agust.


    Gardasee im August? da stapelt sich halb Oberbayern ... selbst mit dem mtb auf den umliegenden trails ist alles voll ... wenn mans mog ...


    Im Juli/August würde ich fast eher an den SilvaplanerSee fahren in die Schweiz. MTB und Bergstiefel nicht vergessen :-) Hatte letztes Jahr ein paar unvergessliche Tage dort Ende August. Shorty ist da aber eher nicht angesagt.


    Ich selber habe irgendwann mal den Surfschein auf Lanzarote im Urlaub (Juli) gemacht ... naja, ging auch gut ... man muss sich nur trauen, weiter rauszufahren, wo der Wind konstanter ist ... die holen einen dann schon rein :-)


    Mein Tipp, auch wenns OT ist: gehts im Juli/August in die Berge oder nach England/Schweden/Norwegen wandern/klettern/mtb/etc. Ab Septemer ist dann wieder mehr Wind am Mittelmehr und Rotes Meer (und auch an den Süddeutschen Seen). Meine Erfahrung.

    PeeJott17: ähh.. nein! der Vorgang der Auftriebserzeugung ist bei profilierten wie unprofilierten Flächen genau der derselbe! das hat mit "schräg durchs Wasser ziehen" nix zu tun ... guckst Du hier (und folgende Seiten) https://www.grc.nasa.gov/WWW/K-12/airplane/wrong1.html


    Auftrieb ist immer senkrecht zur Anströmung und senkrecht zur Flügel- bzw. Finnenfläche, so ist zumindest die allg. übliche Definition.


    Der Punkt, der mir nicht ganz klar ist ... wenn ich das Board aktiv ankante und die Finne die gleiche Kraft wie das Segel liefert (muss sie ja) dann muss es doch zu schaffen sein (?), dass durch das Überziehen des Segels und das Ankanten des Boards(bzw. Finne) das Gewicht von FahrerIn+Board vollständig aufgehoben wird, oder ?

    das Problem mit den Böen kenne ich nur zu gut, meine Lösung ist aber einfach ...

    ich habe nur ein 7.5 mit 2Camber. Das tut es auch bei über 20kt in Böen am Brombachsee. Aufs Wasser gucken und Böen vorher erkennen. Im Zweifelsfall sehe ich das wie Rüdi, siehe oben. .. .entspannt bleiben und genießen.

    Servus!

    wie ...kein Wind? ok ... Flaute aus allen Richtungen kommt auch in Bayern vor, aber sonst ?

    frei nach Captain Jack Sparrow: Das Problem ist nicht das Problem. Das Problem ist wie Du das Problem angehst

    --> größeres Segel besorgen :-)