Posts by mariachi76

    @mariachi76, nettes Revier. Kann mir die (surf)verückten Chinesen vorstellen. Die haben doch bestimmt einen Draht zu den in China produzierten Stuff..

    Bei absoluten Flachwasser geht natürlich eher was großes. Meine Wahl wäre vermutlich trotzdem was zwischen 6,5 umd 5,5 gewesen.


    Ist das eigentlich nur für Clubmitglieder oder gibt es auch Gästeaccounts?

    Hallo Hifly666,


    Man kann da natürlich auch als Gast zum Club hinkommen mit einem Tageseintritt. Die machen hin und wieder auch Events für Kinder oder zum Segeln.

    Bezüglich „stuff“: Da Windsurfen in China so wenig bekannt ist gibts im ganzen Land keine Shops. Vieles kommt aus Hong Kong, dort is windsurfen sehr populär. Boards werden ja fast alle in Thailand produziert, von dem her gibts auch keinen direkten Draht. Allerdings produziert Severne Segel in China und ich habe einen guten Draht zum angeschlossenen Distributor für die gesamte Severne-Produktpalette. Bekomme da nagelneu Overdrives für <500€. Und von daher auch das Fox Board.

    Die Leute im Club fahren meist Slalom-oder freeride Equipment (Tabou, Patrik, Starboard, Fanatic), einige JP SLW und sogar ein Raceboard ist dabei. Segel sind viele NP V8, Severne Turbo/OD/Mach, Gaastra, sailloft und viele point7.

    3-4 Leute fahren da sogar auf PWA Niveau.


    Bezüglich Segelgrösse wurde das ja schon ausgiebig diskutiert. Mein Eindruck ist: das Fox hat ein starkes V und hängt bei zu wenig power im Segel hinten zu tief im Wasser bzw pflügt dann so im Halbgleiten bei 30km/h durchs Wasser. Erst bei längerem Abfallen richtig Power im Segel fängt es gut an zu fliegen. Das 7.8 war sicher am oberen Ende und bei Freeride-Segel hätte ich wahrscheinlich mein 6.5er verwendet. Aber beim Slalom-Segel mit 3cam/7Latten und gut durchgezogenem Vorliek hatte ich beim 7.8er nicht dass Gefühl, dass es zu viel Power gewesen wäre.


    Lg mariachi76

    mariachi76 , du hast geschrieben das dein Hüfttrapez auf der Prallschutzweste Hochrutscht,

    sollte man es nicht besser unter der Weste anziehen?

    Ich verwende eine Ion Vector, die ist dafür gemacht, dass sie unter dem Trapez ist (hat untenrum keinen Prallschutz und keinen Schlitz für den Trapezhaken).

    Aber auch ohne Prallschutzweste rutscht das Hüfttrapez hoch... es liegt wahrscheinlich an der Form meiner Hüfttrapeze. Aber egal, ein Sitztrapez ist für mich die perfekte Lösung.


    Vector Vest Comp - Protection - Kite/Windsurf - ION

    Ich finde auch bei echten 20kn Grundwind sind 7,8 echt zu viel, würde mir keine Spass machen (auch mit Racesegel). Segelgröße hängt so was vom Revier ab. 20kn am Binnensee sind etwas anderes wie 20kn an der Küste. Ich finde solche Tabellen eher nicht hilfreich. Da geht probieren über studieren. Seht ihr es geht auch ohne Mathematik. Aber hauptache man hat Spass, ob mit großem oder kleinem Zeug.

    Hallo,


    ich stelle noch kurz mein exotisches Sommerrevier in Shanghai vor: Das ist der Bihai Jinsha WindsurfClub südlich von Shanghai. Liegt direkt am Meer und ist eine art Lagune (1.4*0.5km), welche durch einen flachen Deich vom Meer abgetrennt ist (Wasser innen sauber/gefiltert, aussen braune Brühe). Spot ist daher auch absolut Flachwasser. Der Wind kommt im Sommer meist von Süd und damit direkt vom Meer. Daher super Windqualität, und der flache Deich verwirbelt da auch nichts. Keine Bäume etc. welche im Weg stehen.

    Also der Spot ist ideal zum heizen und die 1.4km reichen bei Südwind auch aus für nette Schläge.


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    Dieser Tage zieht gerade ein netter Taifun durch mit 30-45kn Wind, leider muss der Club an Tagen mit über 25kn dann dicht machen... die Partei hats verordnet ;(. Der Club ist aber total nett gemacht, mit grossem überdachtem Platz zum Aufriggen, Lagerung pro Person für 3 Boards und 6 Segel. In Summe sinds ca. 50 surfverrückte Chinesen und ein paar echt guten Trainer hier in Shanghai.

    Windsurfen ist in China eine absolut unbekannte Randsportart, aber von den 25 Mio Einwohnern in Shanghai haben sich eben die paar Chinesen und Expats gefunden und betreiben das im Club echt intensiv und gut und haben Top Material. Und ich bin echt froh, dass es sie gibt - ohne den Club hätte ich nur halb so viel Spass in Shanghai :love:. Das ist echt eine nette community, auch wenn die Verständigung oft nicht ganz einfach ist. Aber Hauptsache man ist Windsurfer.

    Noch zu meinen Knoten-Angaben: Der Club hat einen Bootssteg mittlerweile mit Windmessanlage praktisch mitten im Wasser, daher sollten die Angaben halbwegs passen, wobei ich vom Clubbesitzer aber noch keine Eichzertifikate angefordert habe :P. Ca. 18kn warens beim Rausgehen mit 7.8, ca. 20kn als ich dann wieder zurückgekommen bin. Jeweils mit Schwankungen von ca. +/- 2kn.


    lg

    mariachi76

    Ich habe eigentlich gut arauf geachtet, keinen Winterspeck anzusetzen sondern habe brav trainiert bzw. bin auch im Winter 5-6x am Wasser gewesen.

    Bei mir ists eher so, dass mein Hüfttrapez einfach hochrutscht, egal wie eng gezurrt. Habe mit sogar ein kleines gekauft, trotzdem rutschts auf der Prallschutzweste hoch. Und dann wird die Haltung bei mir wirklich katastrophal - richtung Mehlsack in Kackhaltung:P. Das Sitztrapez rutscht naturgemäß nicht hoch, für mich passt das einfach besser.

    Vielleicht gäbe es auch Hüfties mit Hartschale, welche bei mir nicht hochrutschen würden. Aber das findet man erst im Wasser heraus, und ich war es dann leid, jeweils weitere 200€ für weitere Hüfties auszugeben, und dann passts doch wieder nicht.

    lg

    mariachi76

    Bezüglich Segelgrösse glaube ich einfach, dass moderne Slalomsegel einen grossen Windbereich haben. Ich habe beim 7.8er - wohl wissend dass der Wind schon stark ist - das Vorliek ziemlich durchgezogen, so dass das loose leech in Prinzip bis zur Gabel runter ging. Damit war das wirklich super fahrbar und einfach ein Spass, mal so richtig Power im Trapez zu haben.

    Ich bin mit aber sicher, dass das OD 7.0 mit Normaltrimm genauso gereicht hätte. Es war aber eben das Ende der Session und das 7.8er schon vom Vortag noch aufgeriggt.

    lg

    mariachi76

    Danke für euer feedback.

    Um nochmal auf den Ursprung des threads zurückzugehen und was ich geändert habe, damit’s funktioniert:

    - Mastfuss 1cm nach vorn

    - Racesegel mit viel Vorliek/loose leech statt Crossover Segel

    - Zuerst mal ordentlich abgefallen zum speed holen und erst wenn das Board schon schön frei gelaufen ist in die Schlaufen rein. Dadurch war das Gewicht nicht zu früh am Heck sondern erst zu einem Zeitpunkt, als die Finne durch den speed bereits genug Auftrieb hatte.

    - Sitztrapez hilft mir, die Körperspannung aufrecht zu halten und in Race-Haltungg zu surfen. Früher hatte ich ein Hüfti verwendet, das immer hochgerutscht ist und dadurch ein Durchsacken der Körpermitte verursacht hat.

    - und Idealbedingungen in puncto Windqualität und Temperatur habe für weniger zaghaftes Herangehen an die Sache gesorgt.


    Danke an alle, eure Tips haben mich weitergebracht!

    Wenn ich mich richtig informiert habe, ist das ein 3 Cam Segel mit 7 Latten. Ich denke doch, dass man das “groß” fahren darf, zumindest im Vergleich zu meinem Wave- und Freewave-Zeug deutlich größer.


    Und findest Du Dich eigentlich besonders geil, wenn Du anderen pauschal “Nichtkönnen” unterstellst..? Armer Kerl

    Macht er zumindest bei mir andauernd so. Wird mir jetzt auch zu blöd: Bernie B hat’s nun geschafft, der erste Mensch zu sein, den ich in irgendeinem Forum blockiere. Weil ich einfach keine Lust habe, mir das schönste Hobby der Welt mies machen zu lassen.


    Und zum Thema: ja, das OD ist ein 3cam/7 Latten Segel. 7.8 war groß, aber sehr gut kontrollierbar da das OD einen großen Windrange hat. Und wie gesagt: der Wind hat dann zugelegt, und solange man das Segel noch gut kontrollieren kann, wechselt man dann doch nicht alle halbe Stunde auf ein kleineres Segel... zudem wenn es gerade Riesen Spaß macht, einen 105er freeracer überpowered so richtig fliegen zu lassen. Und darum gehts doch beim surfen: Spaß zu haben und am Ende des Tages dann zu denken: geil war’s!


    Lg mariachi76

    So, mein Fox 105 und ich mögen uns seit heute wieder^^.

    War heute 6 Stunden am Wasser, erst mit JP SLW und 9.2er Segel. Ab 14:30 hat der Grundwind dann auf 18-20kn zugelegt und ich habe dann das Fox105 mit dem Severne Overdrive 7.8 aufgebaut, obwohl ich eigentlich nach 4h surfen schon total erledigt war und die Hände schon nur mehr Löcher hatten.

    Aber ich wollte es noch wissen... und es hat sich rentiert. Es war das erste Mal dass ich den fox artgerecht mit gutem konstanten Wind und warmen Wetter und richtig getrimmtem Slalomsegel und Sitztrapez gefahren bin. Das Board is so richtig schön über den Chop geflogen, erstmals so richtig frei und die Kombo Fox+Overdrive ging ab wie eine Rakete. Die Kollegen vom Club waren alle noch mit größeren Slalomboards unterwegs, und ich bin regelmäßig mit 5-6 km/h mehr vorbeigezogen.

    Leider war die Batterie vom GPS schon leer, aber ich schätze mal auf so auf 52-55 km/h.


    Zwei Wehrmutstropfen:

    - die Schlaufen waren nicht in Aussenposition, das hat sich nicht richtig angefühlt - die Fersen waren nicht voll auf der Rail. Die Schlaufen müssen außen hin.

    Und die Powerhalsen nach den speedruns bin ich nie gestanden auf dem Fox. Das muss ich noch üben.


    Trotzdem war’s eine geniale Session, ich hoffe ich habe noch mehr Möglichkeiten, den Fox unter solchen Bedingungen zu fahren und mich weiter mit ihm anzufreunden :*.


    Lg

    Mariachi76


    Danke Carl,

    ich werde das Segel am Schothorn mal ganz lose trimmen. Habe auch einen Segellehrer gefunden, der zwar kaum Surflehrer ist, aber allemal besser geeignet ist als ich. Einfach nur, weil er nicht Papa ist :-).

    Das mit anderen Kids ist ne tolle Idee, mal schauen ob sich da einer seiner Freunde begeistern kann dafür.


    So, ich schwing mich jetzt denn mal selbst aufs Brett, habe von der besten Ehefrau der Welt den ganzen Sonntag frei bekommen, um bei angesagten 15-19kn perfektem Südwind, Sonnenschein und 30° am Surfspot sein zu können.

    lg

    mariachi76

    das Severne Redback ist eigentlich ein Kinder/Jugendsegel, speziell für kleine Leute gemacht (https://www.severnesails.com/sails/redback/), mit tiefem ausschnitt für den Gabelbaum etc., dazu 70% Carbon Mast und schlanke Alu-Gabel. Das gesamte Rigg wiegt glaub ich keine 4 kg...

    Ich frage mich einfach eher, ob er überhaupt genug power im Segel hat bei 6kn Wind, um sich daran festzuhalten... obwohl er selbst sagt, dass das Segel ihn nach lee zieht und er dann nach Lee fällt. Während wenn ich da draufstehe mit dem kleinen Segel, ich eben nicht mal merke dass da überhaupt irgendeine Kraft im Segel ist.


    lg

    mariachi76

    Das Rigg schaut eigentlich für mein Auge ganz gut aus. Hat auch den passenden Mast von Severne und etwas loose leech. Ich kann mal weniger outhaul versuchen.

    Für mich nur irgendwie schwer zu teste, da ich - wenn ich das Segel 2.3m2 halte, nicht mal einen Ansatz von Widerstand und Segeldruck spüre...

    Aber in erster Linie ists glaub ich ein Haltungsfehler vom Sohnemann.

    lg

    mariachi76

    Er hat bisher so ca. 5-6 Surfstunden mit Lehrer gemacht, die Boards waren grösser (kann mich aber an keine Details mehr erinnern).

    Ja, es ist ein klarer Haltungsfehler und er hat das Segel zu sehr nach lee geneigt. Aber wie du sagst, ist es als Vater echt schwierig, ihm das beizubringen. Obwohl ich echt drauf schaue, dass er Spass hat, aber beim kleinsten Tip den ich ihm gebe, nachdem er ins Wasser gefallen ist, wird er ziemlich unrund und macht emotional zu. Er hat generell wenig Frustrationstoleranz.

    Bei einem anderen Surflehrer wäre das besser, leider spricht in meinem chinesischen Surfclub (Shanghai) keiner englisch, darum fällt das auch flach.

    Vielleicht machen wir auch mal eine Stunde Unterricht am Strand (mit Board und Segel), vielleicht gehts ja danach.


    lg

    mariachi76

    Ich habe das damals für meinen Sohn auch gemacht. Der hatte einen Naish Kailua Kid und ein 2,2er GUN Kid Rigg. Wurde nie wirklich glücklich. Als ich ihn dann auf ein größeres Board mit Schwert (RRD Evolution) gestellt habe, ging richtig nach vorn....er hat sich auf dem größeren Brett wohler gefühlt. Und er ist dann sehr schnell auf ein 3,6er Kinderrigg umgestiegen.

    Naja, das Ripper 112 ist 72cm breit. Das ist jetzt mal nicht so schmal und vom Volumen her 70kg Überschuss. Mir wurde eigentlich an einigen Stellen - auch hier im Forum gesagt, dass das schon eine ganz gute Wahl wäre. Und nachdem das Board jetzt da ist, kommt auch kein anderes ins Haus. Ich kann ihn mal probehalber auf mein 165L Super Lightwind stellen. Allerdings kann ich mir kaum vorstellen, dass er da mit einem 2.3m2 Segel vorankommt (sondern eher Quer treibt).


    Ansonsten habe ich hier (wohne in China) kaum mehr Möglichkeiten...

    lg

    mariachi76

    Hallo,

    ich habe vor einigen Monaten für meinen 8-jährigen Sohn (42kg) ein Fanatic Ripper 112L Board mit Mittelfinne gekauft (Shape vom Gecko), dazu ein Severne Redback 2.3.

    Also eigentlich ein Top Equipment für Kinder. Er ist davor vielleicht 5 mal auf einem Leih-Brett gestanden mit einem kleineren Segel und ich wollte, dass er richtig surfen lernt.

    Ich muss dazu sagen, dass er ein sehr kräftiger Knirps ist, eben schon 140cm gross und 42kg und stark gebaut.


    Irgendwie will's aber nicht so richtig klappen. Einerseits fällt er mit dem Segel meist nach Lee und er ist stark nach Lee gebeugt, andererseits bewegt er sich kaum mit dem Brett.

    Klar muss er noch üben, aber irgendwie machts ihm so keinen grossen Spass, dann übt er auch nicht gerne etc.

    Und ich frage mich, ob das Segel von der Grösse her passt. Wenn ich mit ihm surfen gehe, dann meist so bei 6-10kn. Ist da die Segelgrösse richtig?

    ich habe mich auch mal draufgestellt und mit dem Segel habe ich gefühlt nichts in der Hand, und ich frage mich, ob das Segel nicht zu klein ist - oder der Wind zu schwach...

    Andererseits fällt er immer nach lee...


    Daher würden mich Erfahrungswerte von anderen Papas oder Surflehrern mit Kindererfahrung interessieren.


    lg

    mariachi76

    Aha. Nenne mir bitte eine Quelle, laut der Severne bei 2010er Segeln Flextop-SDM-Masten verbaut hat.

    Danke

    Mariachi76

    Hallo Bernie,

    Wie du richtig sagst, ist ein GO 161 vom shape her ein Carve (mit Mittelfinne und Schlaufenposition), allerdings mit fast 11kg.

    Ich bin eben eine Woche mit einem Carve 144 gesurft und würde dem Board maximal mittelmäßige Frühgleiteigenschaften attestieren. Auch die Surf kommt in der April-Ausgabe zu dem Schluss, dass das Board bei mehr Wind Spaß macht, aber „verzögert ins Gleiten kommt“. Wenn man dann noch die fast 11kg rechnet, hat man eben kein optimales Frühgleitboard. Chris möchte ja bei ca. 10 kn gleiten.


    Solltest du die Erfahrung haben, dass ein GO 161 ein gutes Frühgleitboard ist, ist das ja toll. Dann kann Chris sich ja ein 9 m2 Segel kaufen, und wenn er dann bei 10kn gleitet ist alles gut. Und falls nicht, gibts halt hier im Forum von vielen den SLW 165 als Empfehlung, den ich wirklich einfach zu surfen finde und der erwiesenermaßen wirklich früh gleitet.

    Lg mariachi76