Posts by Blitz

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    Ich hatte mal eine Seitenfinne verloren. Die Finne war von oben geschraubt. Ich schraube nie an meine Finnen. Das Board war vorher einige Monate in ein Boardbag, und vermutlich nicht ganz trocken. Dadurch war das Messinggewinde so vergammelt, dass die Finne raus fiel.

    Die fühlen sich allerdings son bisschen wie Gummistiefel an. Dadurch das diese "custom" Schale recht steif ist. Find die nicht soo toll (warm sind die aber).

    Trägst du die Gummistiefel mit Socken, oder ohne? Ich habe jetzt einen blauen Zehnagel vom Wingfoilen ohne Schlaufen. Das bedeutet, die ganze Kraft wird über den Schuh übertragen. Beim letzten mal Foilen hatte ich dann den mit gelieferten Socken an, und das ging besser.

    Rhinsurfer mit dem Pumpen habe ich noch keine Erfahrung, da ich noch mit mein Windfoilboard am Wingfoilen bin, es sah aber auf Fuerteventura bei den Wingfoilern gut aus wenn die bei sehr wenig Wind mit Board und Wing gleichzeitig pumpten und dann aus dem Wasser kamen. Ich brauche durchschnittlich 14 kn Wind mit dem Duotone 6 m² Wing, und mit dem SlingWing durchschnittlich über 20 kn um mit dem Infinity 76 ohne zu pumpen ins fliegen zu kommen.

    Ist das langfristig gesehen ein Ersatz fürs Windsurfen oder eine Ergänzung?

    Vom Transportaufwand sieht das ja schonmal vorteilhafter aus.

    Für mich soll es kein Ersatz zum Windsurfen sein, sondern eine Ergänzung. Zum Windsurfen brauche ich guten Wind und guten Surf, also gute kraftvolle Wellen zum abreiten. Wingfoilen macht mir jetzt noch auf Flachwasser spaß, und später vielleicht auch in schlechte kleine Dünungswellen. Man könnte auch fragen, ob Wingfoilen das Kiten verdrängt. Bei den Wingfoilern sind etliche die von Kiten kommen, sei durch Kiteverbote, zu wenig Platz um einen Kite zu starten, oder weil Wingfoilen sicherer ist.

    Die 14 - 18 kn Wind sind bei mir eher das untere Windlimit zum Windfoilen. Das größte Zirkuszelt als Segel hatte 5,3 m², was ich in diesem Jahr gefahren bin. Beim Windfoilen mach ich grundsätzlich den Wasserstart. Mit dem 3,0 m² Segel ist es natürlich viel einfacher. Noch einfacher ist der Start beim Wingfoilen. Der Wing hüpft schon alleine aus dem Wasser, im Knieen einfach dicht holen und schon steht man und bei ausreichend Wind ist man dann auch gleich auf dem Foil.

    Heute hatte es um 30 kn Wind, da war ich sogar mal Windsurfen.

    Ich würde bei so ein Board viel mehr Fußschlaufenplugs als bei ein Serienboard einsetzen, auch welche weiter innen als bei einen Serienboard. Außen steht man erst, wenn man ein schnelles Racefoil fährt.

    Wenn ich ein neues Segel nehme, muss wegen der engen Masttasche der Trimm stimmen, sonst rotieren die Segellatten nicht. In meine Segel ist ein Punkt für Loose Leach, bis dahin muss ich trimmen, und die Gabelbaumlänge muss ich auch exakt einhalten. Wenn ich dagegen ein 30 Jahre altes Segel nehmen ist es erstens mindesten 25 % leichter, braucht kaum Vorliekspannung, und rotiert Butter weich, da die Masttasche viel weiter ist. Es sind meine Lieblings Segel zum Windfoilen.

    Irgendwann, etwa bei >44cm sitzt unter Umständen der erste Camber auf dem Übergang zwischen Mast und Verlängerung. Dem ganzen sind schon irgendwo Grenzen gesetzt.


    Wenn du weniger Loose Leach haben willst, zieh doch einfach weniger durch..


    Bei Vorliek von 473cm mit 430er hast du vermutlich schon 4cm vorher das volle Loose Leach - musst also nur 40cm verlängern. Das klappt bei leichten Fahrern in Camberlosen Segeln oft relativ gut, wenn man den 2. Mast sparen möchte. Ist das Segel für 460er geschnitten hast du trotzdem Verluste.

    Cambersegel fahre ich seit 35 Jahre nicht mehr, die sägten immer den Mast durch.


    Wenn ich bei meinen kleineren Segel weniger Loose Leach gebe, muss ich nach jeder Halse ins Segel treten, damit unten die Segellatten um den Mast rotieren.

    Richtig, ich habe einen 460 cm SDM für das Segel, würde aber lieber den 430 cm RDM fahren.

    Allerdings: In der Tendenz dürfte eine steifere Fuselage schon dafür sorgen, dass der Back-Wing seine Arbeit, das Foil nicht zu sehr ansteigen zu lassen, besser verrichten kann. Oder anders formuliert: Bei einer weichen Fuselage bei viel Power deformiert sich die Fuselage und der Back-Wing verändert somit seinen Anstellwinkel in Richtung „mehr Power“ - ausgerechnet dann, wenn ohnehin schon viel Power vorhanden ist. Ich habe das für mich mal skizzieren müssen - siehe unten. Denkt ihr, dass das in der Theorie oder sogar in der Praxis hinkommen könnte?
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    In der Skizze ist ein Fehler. Die Kraft vom Stabilisator (Heckflügel) wirkt nach unten. Er steht also anders herum. Ich habe bei meinem RS:FLIGHT F4 nur mit ein etwas oval gedrücktes Rohr die Fuselage um 26 cm verlängert, und kann trotzdem schnell damit fahren. Die Kraft nimmt nicht spürbar ab.


    Bei meinem Hover Glide war die Kraft vom Heckflügel zu groß. Durch eine Unterlegscheibe habe ich den Heckflügel flacher gestellt. Es ist egal ob ich den kleinen, mittleren oder großen Frontflügel fahre, die Unterlegscheibe brauche ich immer, sonst stehe ich weit vor den Fußschlaufen.

    Was sind das für Masten und von wann? Die müssen ja mindestens 10 Jahre alt sein oder noch viel älter...

    Ich hatte dazu mal was im Forum veröffentlicht.

    Es gibt keine Verstärkungen in dem Bereich (ausser als UV- oder Kratzschutz), aber nicht dicker gewickelte Masten um die Masten in dem Bereich vermeintlich stabiler zu konstruieren.

    Denn genau das Gegenteil bewirkt man dadurch und ich glaube nicht, dass sich da in der letzten Zeit was geändert hat.

    Wie auch, die Masten sind eh noch schlanker geworden bei vielen Marken.

    Du hast recht, ich habe mal nachgeschaut, es sind nur bei meine alten Masten beschriftet. Das würde bedeuten, ich könnte meinen schönen dünnen 430 cm Mast nehmen, meine Mastverlängerung auf 48 cm einstellen, und mein 7,9 m² Segel da drauf aufbauen. Dann hätte ich einen schönen weichen Mast zum Windfoilen bei wenig Wind. Der dicke empfohlene Mast muss einen schweren Fahrer aushalten, der bei ca. 25 kn mit dem 7,9er Segel windsurfen geht. Dann muss irgend wann das loos leach verschwinden, da sich der Mast nach lee biegt. Ich möchte aber als leichter Fahrer in den Genuss kommen, dass der Mast sich nach lee biegt, und dass loos leach verschwindet.

    Mich hat es schon mal genervt, als ein Kiter in ca. 3 m Abstand vor mir vorbei flog. Er flog ohne Board und ohne Kontrolle mit dem Rücken nach unten. Es waren gut 30 kn Wind, und ich war mit einen 4,2 m² Segel in schneller Gleitfahrt. Es sah nach ein Anfänger aus, der sein Fahrkönnen überschätzt hat, und den Wind unterschätzt.

    Bei 28 kn bin ich mit mein 125 l Windfoilboard und ein 3,0 m² Wavesegel auf Flachwasser am fahren.


    Bei den angegebenen 25 - 28 kn fahre ich ein 4,5 m² Segel mit ein 82 l Waveboard, wenn es Wellen hat.