Beiträge von Dr. Spin Out

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    lieber kemot,


    laß dich nicht irre machen mit gutgemeinten Ratschlägen für den über-über-übernächsten Schritt in deiner Surfkarriere!


    Du wirst deinen Gecko 2018 n i c h t in einem ordentlichen Zustand verkaufen können, denn erfahrungsgemäß wirst du beim Erlernen des Trapezfahrens mit großen Segeln dutzende von Schleuderstürzen haben und die Boardnase bei einem so großen Board ist danach total zerdeppert.


    Und wenn dann hier Surferkollegen dir Slalomfinnen wie Z-Fins oder C-Fins oder was auch immer empfehlen, dann ist das so, als ob du mit Vettel über Reifen "soft" oder "supersoft" diskutierst.

    Diese Reifen sind für den Alltag völliger Blödsinn, da du sie niemals in das richtige Temperaturfenster aufheizen kannst im Stau. Die stinknormalen Contis sind im Alltag eben besser!!!


    Mein Tipp zu Anfang war: du hast ja eine brauchbare Finne, also fahr erst mal damit bis du die Grenzen dieser Finne ausgelotet hast!

    Willst du mehr, dann ist die Auswahl vom Wolfgang eine sehr gute Wahl und das wird dein Finnenproblem für die nächsten 2 Jahre perfekt lösen.


    Danach kannst du dann mal über einen Futura nachdenken und brauchst evtl neue Finnen mit Tuttlebox.


    Also wenn du heute schon an Über-Über-Übermorgen denkst, dann fällst du morgen schon garantiert auf die Schnauze


    meint

    Dr. Spin Out

    Der Martin (mafa) fährt ein reinrassiges Slalomboard, da muß die Finne schon ganz genau drauf abgestimmt sein, um die wirklich guten Fahrleistungen rauskitzeln zu können. Man hat dann das Gefühl, fast widerstandslos über die Wellenkämme zu fliegen.


    Mit einem Gecko wirst du diesen speziellen Gleitzustand niemals erreichen, dafür ist das Board nicht gemacht, es ist eben ein Freerideboard.


    Die Abstimmung von Wolfgang mit den 3 Freeridefinnen deckt den gesamten möglichen Einsatzbereich des Gecko perfekt ab und überfordert die Powerbox nicht.

    Wenn du unbedingt 3 Finnen haben willst, dann ist das eine Möglichkeit, das Potential des Gecko mit allen Segeln zu verbessern.


    Na ja, sie sind auch aus G 10 und Seku mit Filler hast du ja schon und kannst auch damit umgehen.


    3 Finnen unterm Weihnachtsbaum??? :)

    Viel Spaß wünscht

    Dr. Spin Out

    Es gibt nur noch sehr wenige von den alten Finnen, ich habe noch eine und bin die vor ca. 10 Jahren nochmal gefahren.


    Das mag Wolfgang eigentlich nicht so gerne, weil man dann sieht, daß die letzten 20 Jahre nicht so allzu viele Verbesserungen gebracht haben. Board- und Segelkontrolle haben sich drastisch verbessert, Wolfgangs Finnen waren schon damals saugut.


    Vielleicht noch ein Hinweis: die gezeigte Alu-Finne ist keine DUO sondern eine einseitig profilierte Finne, nennt man heutzutage bei den Speedsurfern "asymmetrisch" und ist der absolute Trend am Kanal.

    Diese Finne ist 25 Jahre alt!!!


    mfg

    Dr. Spin Out

    ..... Aber ein "sensibles Füßchen" wird es trotzdem brauchen.....

    Brauchst du nicht, denn es gibt praktisch kaum Trimm-Möglichkeiten über den Schwerpunkt, da das Board ja auch immer noch Wasserkontakt hat. Du kannst nur das komplette Board etwas mehr oder weniger anstellen. Mehr Anstellwinkel würde bedeuten, daß das Board sich hinten eingräbt, weniger Anstellwinkel würde bedeuten, daß das Board sich vorne eingräbt. Dazwischen gibt es eine schmale fahrbare Einstellung, die zwischen Angleiten und langsamer Gleitgeschwindigkeit liegt.


    Außerdem ist der Flügel ja nur 10 cm unter der Wasseroberfläche und könnte im Extremfall nur 5 cm nach oben, dann saugt der Flügel Luft und hat Spinout.

    Nach oben geht also nix und nach unten geht überhaupt nix.


    Macht nix, meint

    Dr. Spin Out

    Ich finde das Interview mit Farrel O´shea auch absolut super.


    Man kann in dem Video gleich zu Anfang bei 0:40 bis 0:50 sehr schön seinen Lauf von vorne oben sehen, das ist eine saubere Perspektive.

    Das Board läuft schnurgerade bis zu dem von Farrel erwähnten Punkt mit den starken Böen, dann geht das Board deutlich aus der Spur und erreicht recht große Schräglaufwinkel und läuft danach wieder schön geradeaus.


    Das kann man auch in dem Dunkerbeck-Video genau so sehen. In einem Punkt sieht es so aus, als würde er das Segel plötzlich ganz dicht nehmen und sogar über das Board überziehen.

    Da aber die Kamera am Mast befestigt ist sieht das nur so aus, als würde er das Segel überziehen. Wahrscheinlich hält er das Segel immer noch optimal - aber das Board geht ihm nach Lee weg und läuft in dieser Situation auch mit sehr großem Schräglaufwinkel bis es dann wieder sauber in der Spur läuft.


    Eigentlich dürfte die Finne bei so großen Schräglaufwinkeln gar nicht mehr funktionieren, tut sie aber wohl doch. Theorie und Praxis decken sich hier also nicht, dann ist entweder die Theorie nicht differenziert genug oder das Wasser hat eben gar keine Ahnung.


    in diesem Sinne einen schönen Abend noch wünscht

    Dr. Spin Out

    Die Erfahrungen mit Wolfgangs Prototypen (Nr. 1 vor 30 Jahren, noch in Alu, Nr. 2 vor 20 Jahren in Carbon wie Bild) haben gezeigt, daß das Angleiten deutlich verbessert wird, danach wird das Board aber nicht mehr schneller, es gräbt sich vorne ein.


    Bei Wolfgangs Carbon-Prototyp sieht man, daß der Miniflügel viel zu weit hinten sitzt, weit hinter dem Körperschwerpunkt. Wenn der hinten liftet drückt er automatisch das Board vorne aufs Wasser. Ich hatte damals eine steile Finne mit Flügel vor der Finne, der Flügel war aber immer noch viel zu weit hinten im Vergleich mit der Flügelposition heutiger Foils.


    Das in #1 gezeigte Konzept ist ideal für Surfer, die vor hohen Geschwindigkeiten über 25 km/h zuviel Angst haben.


    Ein normaler Tuttle-Finnenkasten könnte die bei diesem Konzept auftretenden Kräfte problemlos aushalten, da der 100 cm lange Hebel des Foils fehlt.


    Ich empfehle trotzdem vielen Surfern, so ein Teil zu kaufen, damit endlich mal ein ordentlicher Teil von dem Seegras in der Ostsee abgefischt wird. :evil:


    In diesem Sinne grüßt

    Dr. Spin Out

    Ich habe früher mal kleine Blockhäuser/Gartenhäuser/Gerätehäuser verkauft und dafür haben sich Wärmewellenheizungen/Infrarotheizungen sehr gut bewährt. In meinem Musterhaus (24 m²) in der Ausstellung war für den Winter auch so eine Heizung mit ca. 1000 Watt. Kosteten damals so ca 800,- DM, heute so ab € 150,-


    Vorteil:

    Wärme sofort, da nicht die Luft erst aufgeheizt werden mußte, die Wärmewellen heizen durch die Luft durch nur feste Gegenstände auf.

    Sehr angenehme Wärme, da der Körper immer warm ist (jedenfalls auf einer Seite)

    Kein Gebläse, um der Staub aufzuwirbeln!!!


    mfg

    Dr. Spin Out