Beiträge von Dr. Spin Out

Liebe Mitglieder,

die Surf-Wiki wurde für die Bearbeitung durch die Mitglieder des Surf-Forums freigeschaltet. Es können neue Artikel erstellt und vorhandene bearbeitet werden.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Ihr braucht einfach nur die Surf-Wiki aufrufen und könnt sofort loslegen. Viel Spaß dabei.

Das Team des Surf-Forums

    Flicken drauf funktioniert meistens nicht, da das Neopren an der Stelle dann nicht mehr so elastisch ist, es reißt am Rand des Flickens wieder ein.


    Ich klebe kleine Risse nur mit UHU-POR, geht aber auch nur wirklich gut in Bereichen mit nur leichter Dehnung beim An- und Ausziehen.


    mfg

    Dr. Spin Out

    Wenn dir ein Autohersteller versprechen würde, daß seine Reifen echte Gummireifen wären - könntest du dann erkennen, ob die Reifen gut oder schlecht sind??? Nein, weil du nicht weißt, was für Gummi!


    Da du die beim Segelbau eingesetzten Materialien offensichtlich noch nicht kennst, laß dir gesagt sein: Ezzy hat die langlebigsten Materialien von allen Segelherstellern.


    Das meint der absolute Ezzy-Fan

    Dr. Spin Out

    Bitte niemals ein "elastisches" Material wie Aluminium mit einem "unelastischen" Material wie Carbon verstärken, das geht überhaupt nicht.


    Natürlich wäre die Gabel dann steifer (Biegesteifigkeit), aber sie würde früher brechen wie "unverstärkt" (Biegefestigkeit).


    Die E-Module der Materialien müssen zueinander passen.


    Man kann auch ein Gummiband nicht mit einem Stahldraht verstärken, denn das Gummiband braucht eine gewisse Dehnung, bis es höhere Kräfte aufnehmen kann. Diese Dehnung läßt der Stahldraht aber nicht zu, folglich liegt die gesamte Last anfangs fast nur auf dem Stahldraht, bis er eben bricht. Dann liegt plötzlich die gesamte Last nur noch auf dem Gummiband und es reißt auch. Der Bruch der beiden Materialien erfolgt zeitlich nacheinander.


    Also Alugabel verstärken ist keine gute Idee


    meint

    Dr. Spin Out

    Anhand der Befestigungsschrauben kann man sehen, daß der bewegliche Teil der Platte erst ganz am Ende des Finnenkastens beginnt. Eben nur Tailrocker. Wenn man dort dann noch einen Schaumgummikeil von ca 5-7 cm einlegt wäre die Dichtigkeit am Ende des Finnenkastens gegeben und der Biegeradius der Platte wäre viel harmonischer und nicht einfach nur ein Knick hinter dem Finnenkasten.


    Aber da sind die Entwickler sicher schon selbst drauf gekommen, warten wir einfach mal ab, bis die ersten Boards zu sehen sind.


    mfg

    Dr. Spin Out

    Das ist doch der ehemals für Mistral tätige Entwickler. Die Zusammenarbeit klappte offenbar nicht.

    Mistral - was ist Mistral??????


    Das Boardkonzept ist eigentlich völlig ok, denn es wird ja nicht die gesamte Rockerlinie verändert, sondern nur der Tailkick.


    Man stelle sich vor: ein leicht negativer Tailkick, wenn das Board noch in voller Länge im Wasser liegt und ein leicht positiver Tailkick bei schneller Gleitfahrt. Super!

    Auch die Dämpfung von Kabbelwasser sollte hervorragend funktionieren, wenn man mal das Auf und Ab des Bugs betrachtet. Denn genau so geht das Boardheck ab und auf, das würde das Flexheck abdämpfen.

    Nachteil: nur gerade Platte flext vernünftig, kein V hinten möglich, aber ist das wirklich ein Nachteil???


    mfg

    Dr. Spin Out

    Bist du sicher, daß das Metall so heiß wird - schließlich ist es wassergekühlt?


    Ich hatte schon mal einen Alutopf, der ein Loch hatte, einfach mit Autospachtel repariert. Konnte ich noch lange Wasser drin erhitzen, natürlich nicht gerade Trinkwasser!


    mfg

    Dr. Spin Out

    Stichwort Martensharz oder Phenolharz führt zu Harzen, die bis maximal 250 Grad gehen, aber seeehr aufwändig bei der Heißhärtung mit den erforderlichen Temperaturgradienten.


    400 Grad halte ich für unrealistisch.


    mfg

    Dr. Spin Out

    Hier ist das original Board, was zu dem Test war. Mann kann eine 2. Reihe durchaus mal übersehen. So wie man auch die Aufdrücke für die Verstellung der AL360 Gabeln im Gabelbaumtest mal übersehen kann.

    Vielleicht sollten wir mal für Sehhilfen sammeln...

    Nachdem die Wellen ja recht hoch geschlagen sind wegen der angeblich nicht erkannten 2. Reihe habe ich mir nochmal den Originaltext in der SURF durchgelesen.

    Sehr interessant 8|! Da steht nix über eine fehlende 2. Reihe mit Fußschlaufenplugs drin!


    Originaltext: Zitat Anfang .....Würden nicht die entsprechenden Schlaufenplugs fehlen (nur außen vorgesehen), gäbe das Board sogar ein gutes Halsenbrett ab......Zitat Ende


    Der PD hat, eindeutig auf dem Bild zu erkennen, 2 Reihen weit außenliegende Plugreihen mit sehr geringem Abstand (für 75 kg und 90 kg Surfer) und keine innenliegende Plugreihe wie zB der Fanatic Blast oder Gecko, derJP Magic-ride, derNove Nove, der Starboard Futura oder der Tabou Rocket Wide.


    Nach meinem Eindruck ist die Beschreibung der SURF völlig ok, aber wer natürlich nur seine Vorurteile bestätigt haben will, der interpretiert den Text eben auf seine eigene Weise.

    SURF sagt, der PD hat keine innenliegenden Schlaufenplugs und das ist richtig so erkannt.


    Ist natürlich nur meine eigene Meinung, aber es ist schon interessant, wie viele Leute da mitdiskutieren, ohne den Text jemals gelesen zu haben.


    Fazit: Wer lesen kann ist klar im Vorteil, alle anderen brauchen wohl eine :evil: Sehhilfe.


    Dr. Spin Out

    Hallo Michael,


    beim Fahren merkst du fast keinen Unterschied zwischen der 28er Weed und der 33er steil, aber beim Angleiten. Da ist die 33er besser und die 35er noch besser wenn du anpumpen mußt.

    Deshalb fahre ich die 35er nur bei absoluten Leichtwindbedingungen, sobald ich mühelos angleiten kann wechsele ich auf die 28er Weed.

    Schweineteuer sind die Finnen nicht, da bei den Größen die normalen G 10 Finnen ausreichen. Schweineteuer sind Twinser, da man dann immer gleich 2 Finnen braucht :evil:.

    mfg

    Dr. Spin Out

    Hallo Michael,

    beim Surfen habe ich ca. 100 kg und dazu habe ich auch bestimmt 100 Finnen.

    Eine 21er Twinstyle gibt es nicht von Surfline Munich, die empfehlen ab 8 m² die 33cm Finnen, hast du ja schon oben erwähnt.

    Es gibt bei Surfline Munich eine 21er Seegras Lessacher Design, die meines Wissens ohne Lizenz von Wolfgang einfach abgekupfert worden ist und sogar mit seinem Namen angeboten wird. Aber die Finnen sind nun mal sehr gut, die armen Finnen können ja nix dafür.

    Da sie aber die wirklich wichtigen Größen 25 und 28 cm gar nicht haben, empfehlen sie die 21er für Segel bis 8,6 m², das ist nach meiner Einschätzung praktisch nicht fahrbar.

    mfg

    Dr. Spin Out

    Diese Frage beschäftigt mich auch regelmäßig. Das Material liegt in Pozo in der prallen Sonne. Dabei weht aber auch ein krasser Wind. Wo erhitzt sich das Board mehr? Dort, im Boardag auf dem WoMo oder im Auto?

    Und eine Frage an die Laminierprofis: Ab wieviel Grad beginnt sich die Epoxymatrix zu verändern?

    Ab 50 Grad werden die kalt ausgehärteten Harze wieder spürbar weicher.

    Aber Vorsicht: das Harz wird sofort weich bei Erwärmung, aber es wird nicht sofort wieder hart, wenn es abgekühlt wird. Das dauert dann etliche Stunden, bis es wieder die alte Härte hat.


    mfg

    Dr. Spin Out

    Hallo Michael,


    ich habe selbst den 136 und auch einen 162 und einen 125. Mit Segel 8,5 würde ich sicher mit 35 cm Finnen fahren, aber es müssen twinsergerechte Finnen sein. Das bedeutet, schlanke Profile wie die original Finnen von Surfline Munich.


    Ich habe ein Paar von dieser Sorte in 35 cm, gibt es aber nicht mehr: http://www.dersurfshop.de/shop…LINE.html&XTCsid=oslfsivg


    Normal fahre ich den 136er aber mit 28 duo weed bis rauf nach 8,5 m² oder bei mehr Wind mit 25 wave weed bis runter auf 6 m²


    Der 136er ist mein meistgefahrenes Brett der letzten 5 Jahre, den geb ich niemals wieder her!


    mfg

    Dr. Spin Out

    Stimmt, danke, das ist mir auf alle Fälle lieber! Irgendeine Idee, wie ich zumindest grob an die notwendinge Auftrags-Stärke komme? Ich kann durch eins der Löcher die Oberkante des Fußes "ertasten", aber das ist sicher so ungenau, dass ich mind. 15 mm dazugeben werd müssen (schätze die Box ist oben(innen) auch nicht gerade). Öl reingießen (mäßig) und ein Plastilin Adpapterstück vorformen?


    Knetgummiklumpen reinlegen und zuschrauben.

    Du kannst ja auch den Tuttlefuß an der Finne erhöhen.
    Schrauben sehr gut mit Trennmittel behandeln, Paketband um den Fuß wickeln und mit Epoxi/Glasschnitzel ausgießen. Danach schleifen und schleifen und schleifen usw. Feinanpassunge mit normalem Autospachtel machen.
    Die Schrauben gehen immer wieder raus, aber dein Fuß passt jetzt nur speziell zu dem angepassten Board.
    Bei einem neuen Board gilt wieder:
    Danach schleifen und schleifen und schleifen usw.... :mad:


    Ist alles risikolos machbar aber mühsam.


    mfg
    Dr. Spin Out