Beiträge von Dr. Spin Out

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    Sacklöcher, die etwas über die Gewindklötzchen hinaus gehen, sind sehr sinnvoll.


    Ich habe alle meine Finnen ca 6-7 mm tiefer gebohrt, aber mit 5 mm Bohrer. Dann merkt es jeder Depp, wenn die Schraube schwerer geht (ist ja anfangs noch kein Gewinde drin!)


    Gefährlich sind die Sacklöcher mit 6 mm Durchmesser, viele Surfer merken nicht, daß sie bereits über den Gewindeklotz hinaus sind mit der Schraube und schrauben weiter - geht ja noch.

    Am Schluß liegt die Schraube am Ende des Sackloches an und wenn man dann weiter dreht, sprengt man den Gewindeklotz aus dem Finnenfuß.


    Schuld ist natürlich immer der Finnenhersteller, der Kunde wird niemals zugeben, daß er eine zu lange Schraube genommen hat.


    Bei einem 5 mm Sackloch in der Finne hat man den Beweis, wenn sich im letzten Teil des Loches Gewindegänge zeigen. Im Original war das Loch dort noch glatt.


    mfg

    Dr. Spin Out

    Wann gab es denn das letzte Mal Cobra-Segel? Muß wohl so um 1990 gewesen sein, eher noch früher, wenn sogar noch die uralte MCS Mastbezeichnung drauf steht.


    IMCS 26 sollte passen, das war danach dann der Normalfall für einen 460 cm Mast.


    Der Mast biegt sich auch genügend, wenn du nur mit ausreichend Kraft am Vorliek trimmst. Zieh einfach so doll wie du eben kannst - und dann noch 3 cm weiter!

    Der richtige Vorliekstrimm war damals erreicht, wenn die Latte oberhalb der Gabel genau bis zur Mastvorderkante überstand. Dann noch 2-3 cm Achterliek spannen, dann liegt die Latte mittig am Mast auf. Bei mehr Wind zog man am Achterliek noch mal 2 cm mehr, dann ditschte die Latte beim Schiften des Segels nur noch leicht an der Masthinterkante an und man hatte ein flaches Profil, das ohne Ruck umschlug.


    mfg

    Dr. Spin Out

    Hallo Gunnar,


    du bist ja ganz schön putzig!

    Ich schreibe meine Erfahrungen mit den schwarzen Epoxi-Composit Finnen und du sagst, deine waren ganz anders, waren aus G 10 und sie waren sogar brauchbar.


    Es waren eben ganz andere Finnen, da kannst du natürlich auch zu anderen Ergebnissen kommen.


    Den Käse kannst du jetzt selber essen.


    mfg

    Dr. Spin Out

    Wenn man diese mattschwarzen formlaminierten Finnen mal über längere Zeit beobachtet hat, wird man rausfinden, daß die seit über 20 Jahren unverändert so angeboten werden.

    Als besonderes Qualitätsmerkmal wird auf "Erstausstatter Qualität" hingewiesen.

    Tatsächlich waren diese Finnen wohl in den 80er Jahren mal Standard bei den Windsurffinnen, und es gibt scheinbar immer noch 10 000 oder mehr davon im Lager.


    Wer also eine Finne haben möchte, die schon in den 80ern den Qualitätsansprüchen nicht mehr genügt hat, der sollte sofort für € 29,- losschlagen.


    Für SUP und so sind diese Finnen übrigens ganz brauchbar, immer noch besser als eine plattgetretene Coladose


    meint

    Dr. Spin Out

    Ich kann mich nur an ein einziges Jahr erinnern, an dem man im Steinhuder Meer im Frühjahr noch in brusttiefem Wasser seine Füße sehen konnte.


    Das Wasser war ganz unnatürlich klar.


    Der Erfolg war, daß die Sonnenstrahlen auch in tieferen Wasserschichten (ha, ha, also bis 1,5 m! tief) bis auf den Boden kamen und dadurch eine explosionsartige Seegrasblüte erfolgte.

    1/3 der Wasserfläche war im Sommer für Segelboote unbefahrbar, man hat Schneisen zu den Bootsanlegern in das Seegras gemäht, um überhaupt aus dem Hafen raus zu kommen.


    Diese riesige Biomasse ist dann im Herbst zu Boden gesunken und im nächsten Frühjahr war das Wasser wieder mulmig und trüb wie gewohnt.


    Wenn du das Wasser im Steinhuder Meer wieder klar bekommst, dann ist dir der Dank aller Anbieter von Seegrasfinnen gewiss!


    Viel Grüße von

    Dr. Spin Out

    der ein Fan von Lessacher Seegrasfinnen ist

    Den Mastfuß habe ich bei Madd 125 oder Madd 136 immer genau in der Mitte gefahren.


    Die Balance ist wohl zur Zeit der absolute Überflieger.

    Leider darf ich aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr surfen, sonst hätte ich in jedem Fall die Balance schon getestet.

    24er für Segel bis 6,5 und 28er für 7,5 sollten für Madd 125 passen.


    mfg

    Dr. Spin Out

    Ich habe bei gleichem Gewicht den Madd 125 und den Madd 136 viele Jahre mit 2 Lessacher Wave Weed 25 gefahren, auch wenn gar kein Seegras im Wasser war.


    Für Manöver absolut perfekt, Angleiten und Höhelaufen gut.


    Mit Segel 7,5 bitte eine Nummer größer wählen, da dann die Manövereigenschaften nicht mehr so wichtig sind, da ist dann eher Angleiten gefragt.


    mfg

    Dr. Spin Out

    Ich habe jahrelang genau dieses Pulley mit North Ratsche ohne jede Probleme verwendet.


    Man kann dann natürlich nicht mehr durchloopen, der Tampen wird einzeln durch das Pulley gefädelt und dann an der MV in der Klemme gesichert.

    Dauert genau 3 Sekunden länger als das Durchloopen, hat aber den Vorteil, daß der Tampen immer mal an einer anderen Stelle über die Ratschenwalze läuft und somit praktisch kein Tampenverschleiß mehr stattfindet. Meine Tampen an der MV haben mehrere Jahre gehalten.


    Bei Wavesegeln geht der D-Ring problemlos, da die Tampenkräfte bei den Wavesegeln relativ gering sind.


    mfg

    Dr. Spin Out

    Ich glaube, du bringst da einiges durcheinander und Gaastra Klamotten ist gar insolvent (und hat auch nichts mit Windsurfen zu tun).


    ....... (und hat auch nichts mit Windsurfen zu tun)

    habe ich auch nie behauptet, Gaastra Klamotten ist ein Lizenznehmer, der für die Benutzung von Logo und Namen Geld bezahlt.


    Daß die insolvent sind war mir nicht bekannt, aber für so ein großes Modelabel wird sich nach dem Schnitt ein Nachfolger finden.

    Worauf beziehst du jämmerlich?

    Ich glaube durchaus, dass Mistral heute lukrativ ist. Ob es das zuvor war vor Anders Bringdal, glaube ich ehrlich gesagt nicht.

    Es ist nicht verwerflich, wenn man sich auf die Gebiete konzentriert, die Sinn machen. Dass das nicht unbedingt die Sparte Windsurfen sein muss, ist hoffentlich allen klar.

    Dass Mistral ein Schatten seiner selbst ist, ist völlig klar. Aber muss man Leader sein, um Geld zu verdienen, was für den Sport zu tun und nach aussen hin wahrgenommen zu werden?


    Jämmerlich waren die Versuche, das Geschäft in der Windsurfbranche wieder zu beleben. Ein mistral-Windsurfboard wurde ja nicht von einer Firma Mistral entwickelt und verkauft, sondern von einer x-beliebigen Firma, die für viel Geld einen mistral-Aufkleber auf das Board bappen durfte.


    Gut gelungen ist der Bereich SUP und auch der Klamottenbereich lebt. Da konnte man den Namen "mistral" gut an potente Anbieter verkaufen und Lizenzen erteilen.


    Auch Gaastra ist im Windsurfbereich praktisch tot, im Klamottenbereich aber eine ganz, ganz große Nummer. Da wird das Geld verdient, und der Lizenzgeber freut sich!


    Das Image der Marke konnte man also gut in anderen Bereichen vermarkten, auch wenn der Kernbereich der Marke bereits mausetot ist.


    Ob allerdings jemand mit dem Namen NORTH neu in den Windsurfmarkt einsteigen wird wage ich zu bezweifeln. Vielleicht sollte man den Jungs von Sailloft mal € 1 000 000,- anbieten, damit sie dann unter dem Namen NORTH weltweit powerfull einsteigen könnten. Aber ich glaube, die nehmen lieber die Million und setzen sich damit inkognito 8) nach Hawaii ab.


    In diesem Sinn grüßt

    Dr. Spin Out

    warum sollte der lizenzgeber das machen? angeblich will man die yachtsegel imagemässig nicht mehr mit windsurfen und kiten in verbindung haben. und ein quereinsteiger der kaum umsatz macht wird auch sehr lange nicht die lizenzen erwirtschaften können wie das die letzten jahre gelaufen ist.

    halte ich für kein realistisches szenario


    Man konnte ja sehen, wie jämmerlich das mit dem besten Markennamen überhaupt funktioniert hat, mit mistral,

    Hallo Gunnar,


    es ist wirtschaftlich völliger Unsinn, eine Serienfinne in dieser Preislage von US auf Powerbox umbauen zu lassen, wenn doch die Powerbox-Finne sofort noch im Handel erhältlich ist.

    Ein Umbau dauert etwa 1,5 - 2 Stunden und müßte somit mindestens € 50,- kosten plus Porto, eine neue Finne kostet € 109,- (ohne Prozente). Für eine gebrauchte Finne von diesem Typ kriegst du immer 50-60 Euronen, also besser die falsche Finne verkaufen und Powerbox-Finne neu kaufen.


    Außerdem machst du dann gleich drei Leute glücklich

    - den Käufer, der günstig eine gebrauchte Finne ergattert hat

    - Mausi Ultra, weil sie mal wieder eine Finne verkauft haben

    - und dich selbst, da du wieder mal ein neues Spielzeug hast


    meint

    Dr. Spin Out

    In der Welle wird es nie langweilig, nur ist es manchmal etwas frustrierend.


    Aber heute Frust bedeutet morgen Lust, oder vielleicht auch erst übermorgen.


    Alternativ denk immer daran, wie langweilig Briefmarken sammeln ist.

    Es geht doch schon lange gar nicht mehr um die Produkte, sondern nur noch um das Image. Da ist also nicht unbedingt die Entwicklungsabteilung federführend, das ist nur noch die Aufgabe der Marketingabteilung. Bunte Bilder, gute Stories, flotte Sprüche, das zählt heute. Früher haben wir dazu gesagt: Scheiße in Staniolpapier verkaufen.


    Jede mögliche und auch jede unmögliche Gelegenheit wird ergriffen, um einen vermeintlichen Vorsprung zu den Mitbewerbern zu erzeugen.


    Nachdem sich die unglaubliche Sortimentsbreite mit dutzenden verschiedener Boardtypen in jeweils mehrerer Bauweisen totgelaufen hat und zu nicht mehr vertretbaren Miniserien geführt hat, versucht man nun, den Innovationszyklus zu beschleunigen.


    Wer als Erster mit sowas anfängt, den halten die ahnungslosen Kunden für besonders innovativ. Ob da ein Kunde jetzt tatsächlich dazu bereit ist, für ein 2020er Board den Listenpreis zu bezahlen??? Spätestens wenn der Mitbewerber dann mit Boards der 2021er Serie ankommt, die man dann zum vollen Preis auf Vorbestellung mit 3 Monaten Lieferzeit kaufen kann, dann sieht derjenige alt aus, der mit sowas überhaupt erst angefangen hat.


    Interessant wird es, wenn eine Firma jetzt Boards der Serie 2025 zum Preis von € 2 999,- anbietet, dann würde ich sofort zuschlagen - denn 2025 werden die Boards ja mindestens € 3 999,- kosten, es wäre also ein echtes Schnäppchen.

    Oder könnte es sein, daß es die Firma 2025 gar nicht mehr gibt, was ist dann mit meinem Geld???

    Egal, das Video von dem neuen Board war einfach supergut, dann zieh ich mir das eben noch mal rein.


    In diesem Sinne grüßt

    Dr. Spin Out