Posts by Carl Aasch

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    Bei der Frage nach dem Status “Systemrelevant” (genau genommen “Systemrelevante Infrastruktur”) geht es darum, wer im Falle einer Ausgangssperre noch raus darf.
    Aktuell entscheidet der Status zum Beispiel darüber, ob man trotz Kita- und Schulschließung einen Anspruch auf Kinderbetreuung hat.


    Aber letztlich ist es extrem schwer, da eine Grenze zu ziehen. Zum Beispiel: Auch ein Krankenwagen braucht ggf mal einen Automechaniker oder das Krankenhaus einen Klempner...

    Klingt erstmal bescheuert, ja.


    Aber die Anträge für Kurzarbeitergeld, Überbrückungskredite und Unterstützung für Klein- und Großunternehmer sind je nach Bundesland sehr kompliziert und man kommt da ohne Steuerberater und deren Mitarbeiter nicht klar.
    Um möglichst viele Pleiten zu vermeiden macht das schon Sinn und Gehaltszahlungen sind für jeden einzelnen durchaus (system-) relevant...

    Für mich sieht es so aus, als würdest Du schon beim losfahren versuchen, Höhe zu laufen.
    Dadurch läuft das Board nicht frei, Du hast zu viel Druck auf dem hinteren Fuß und die Brettnase steigt.


    Ich denke, Du solltest erstmal etwas abfallen oder bei viel Wind “halbwind” starten und Dich dann an den richtigen “amwind” Winkel herantasten.

    Wenn Du das zu verkrampft angehst, passt die Segelhaltung oder der Anstellwinkel nicht oder Du hast eben das Gefühl, als wenn hinten auf dem Board noch ne Kiste Bier steht.

    Dann hast Du Druck im Segel, aber keinen echten Vortrieb.

    Mit mehr loose leech kannst Du das Segel wieder etwas bauchiger trimmen, dann gibt’s auch wieder Vortrieb und nicht mehr nur “Windlast” im Segel. Und mit einem ordentlichen Profil kannst Du auch besser höhelaufen.


    Wichtig ist auch, dass Du vorausschauend fährst und die Wellen “antizipierst”. Mit viel Druck hinten und hartem amwind-Kurs im Halbgleiten lässt jede kleine Windwelle Dein Board vorne steigen und da greift dann der Wind drunter und verstärkt den Effekt.

    Du musst versuchen, nach dem Überfahren der Welle den Bug runterzudrücken, Druck auf den Mastfuß und das hintere Bein leicht anziehen.


    Lass Dich von dem Erlebnis aber nicht demotivieren. Ich finds super, dass Du bei den Bedingungen raus gehst. Dabei lernt man mehr, als an fünf “perfekten Tagen”.

    Ich bin überhaupt nicht dagegen, kranken Menschen jede nur mögliche medizinische Behandlung zukommen zu lassen. Alles andere wäre unethisch und moralisch nicht vertretbar.

    Was ich ausdrücken wollte ist, dass im Umgang mit Corona-Patienten teilweise so getan wird, als hätten wir es mit etwas so gefährlichen wie Ebola zu tun.

    Und dies erschwert die Arbeit aller im Gesundheitswesen tätigen Menschen derzeit extrem.

    Ich kenne sehr viele Ärzte, denen Corona mittlerweile nur noch auf den Geist geht und deren alltägliche Arbeit kaum noch leistbar ist.

    OPs und Vorsorgeuntersuchungen finden nicht mehr statt, onkologische Standard-Arzneimittel (und hunderte andere Medikamente) sind nicht mehr verfügbar und ganze Praxen werden wegen eines Corona-positiven Patienten geschlossen, der sich eine halbe Stunde zu lang in den Räumen aufgehalten hat etc...


    Ich bin überhaupt nicht gegen Maßnahmen, die die Kurve abflachen - einfach nur um sicher(er) zu gehen.

    Die aktuellen Maßnahmen gehen mir deutlich zu weit, das hätte man durch ein früheres und besser strukturiertes Vorgehen besser hinbekommen können.

    Dass immer noch die Infektionszahlen scheinbar exponentiell steigen, hängt mE vor allem mit der massiv angestiegenen Zahl von Tests zusammen. Wer viel testet, hat auch viele Treffer. Im Gegensatz zur Virusgrippe bemerken die allermeisten Infizierten ihre Infektion aber gar nicht und bleiben somit komplett ungetestet - vor allem in Italien...

    Ich bin sehr gespannt, wie sich die Einschätzung des RKI entwickelt, wenn demnächst in großem Maßstab auf Antikörper getestet wird und man endlich sieht, wer das Virus schon hatte.


    Wenn Du diesen Text liest, verstehst Du vielleicht auch den Ansatz besser, den ich oben vermitteln wollte:

    https://www.welt.de/vermischte…g-Alles-ist-moeglich.html


    Ein wesentliches Zitat: “Die Corona-Krise könnte Deutschland nach Berechnungen des Münchner Ifo-Instituts mehr als eine halbe Billion Euro und mehr als eine Million Jobs kosten. „Die Kosten werden voraussichtlich alles übersteigen, was aus Wirtschaftskrisen oder Naturkatastrophen der letzten Jahrzehnte in Deutschland bekannt ist“, so Ifo-Präsident Clemens Fuest kürzlich.

    Das wiederum könne die Zahl der Todesfälle im Zuge von Depressionen, Verarmung, sozialen Verwerfungen, häuslicher Gewalt oder auch Herzinfarkten steigen lassen, fürchten Experten.

    Auch die derzeit aufgeschobenen OPs sind ein Faktor. „Die Maßnahmen gegen Corona dürfen nicht mehr Menschenleben kosten als Corona selbst“, so Schmidt-Chanasit. „Da ist ein vernünftiges Augenmaß wichtig.“ Wann übersteigen die Schäden durch den Stillstand den Nutzen der Maßnahmen?”

    Der Link ist nicht mitgekommen:

    https://www.euromomo.eu/


    Daran kann man gut erkennen, welche Einfluß die “Grippesaison” und viele andere Erkrankungen im Winterhalbjahr auf die Verteilung der Todesfälle über das Jahr haben.

    Doch, habe ich. Und ich bin definitiv nicht nur Zahlenmensch.

    Aber der “Horror” und die überfüllten Krankenhäuser hängen auch absolut mit der besonderen politischen und medialen Beobachtung der momentanen Situation zusammen.


    Menschen, die unter normalen Voraussetzungen mit sehr ähnlichen Beschwerden auf einer normalen Krankenhausstation, im Altenheim oder im häuslichen Umfeld gestorben wären, werden jetzt auf Intensivstationen und Isolationsbedingungen betreut. Das ist extrem aufwendig und überfordert die ohnehin schon sehr schlechte Infrastruktur in den italienischen Krankenhäusern bei weitem.

    Und die Abschirmung von den Verwandten wird ja auch unter der Annahme vorgenommen, dass es nur wenige Infizierte gibt. Und diese ist mE definitiv falsch.


    Hör Dir mal das Radio-Interview an, für mich ist das zumindest eine Meinung, die “erlaubt” sein sollte.

    Mal abgesehen von wirklich schrecklichen, individuellen Krankheitsverläufen und tragischen Todesfällen:

    Wirklich spannend wird Anfang nächsten Jahres der Rückblick auf 2020 mit der Antwort auf die Frage, ob es zB europaweit in diesem Jahr signifikant mehr Todesfälle gab, als in „normalen Jahren“ oder meinetwegen dem Durchschnitt der letzten drei Jahre vor Corona. Dann wird man sehen können, ob die Menschen „mit Corona“ oder „an Corona“ gestorben sind.

    Ich hoffe, dass mir jetzt niemand vorwirft, hartherzig zu sein. Das bin ich definitiv nicht...


    Aber Italien hat rd 60.000.000 Einwohner. Wenn von denen jedes Jahr nur 1% stirbt, sind das 600.000 Menschen.

    Und die tatsächliche Zahl ist mit Sicherheit deutlich größer, bei ungefähr 2.000.000 Menschen über 85 Jahren:

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    Selbst wenn man von nur 600k Todesfällen ausgeht und komplett ignoriert, dass im Winterhalbjahr deutlich mehr Menschen sterben als im Sommer, sterben pro Tag durchschnittlich über 1600.

    Und es wird ja aktuell diskutiert, dass das Virus vielleicht schon seit Herbst 2019 dort unterwegs ist. Vielleicht ist die Verbreitung schon bei 50% der Bevölkerung angekommen, es werden ja nur die Menschen im Krankenhaus und die Toten getestet.

    Dann sind 800 Tote am Tag “mit Corona” nicht wirklich erschreckend.


    Hier mal ein Link zum European monitoring of excess mortality for public health action, eine Art Sterblichkeits-Monitor auf Basis standardisierter Zeitreihen für 24 europäische Länder. Betreiber ist das dänische Forschungsinstitut Statens Serum Institut (www.ssi.dk). Die Daten sind zwar für die aktuelle Saison noch nicht wirklich auf dem neuesten Stand, aber man kann gut erkennen, das der Winter-Peak im Vergleich zu den Vorjahren bisher noch recht niedrig ist.

    Hier mal eine kleine “Gegenrede” zum Anhaltenden Corona-Hype:

    https://www.rs2.de/home/interv…-prof-dr-stefan-hockertz/


    Ich bin mir sehr sicher, dass die Chinesen das auch mittlerweile ganz ähnlich sehen und deshalb von dort auch keine neuen Horrormeldungen kommen und man lieber fleißig Schutzmasken und Beatmungsgeräte an verunsicherte Europäer verkauft.


    Und ich bin überzeugt davon, dass dem individuellen wirtschaftlichen Schaden durchaus auch gesundheitliche Schäden folgen: Zum Beispiel bei Menschen, deren Lebensmodelle und Träume durch die Krise zerstört wurde und auch fehlende Einnahmen in den Sozialsystemen werden wir noch lange spüren. Am Ende fehlt auch das Geld in der Renten- und Krankenkasse und auch der Staat nimmt deutlich weniger ein, bei hohen Reparatur-Ausgaben auf der anderen Seite.


    Dass Alu generell weniger steif ist, würde ich so pauschal nicht bestätigen.
    Ich hatte mal nen Tecnolimits Custom King, der war ultra-steif und im Surfshop habe ich schon einige wirklich wabbelige Carbongabeln in der Hand gehabt.

    Bei der Einschätzung bzgl Bruchgefahr bin ich aber voll dabei.

    Du hast Dir die Antwort doch oben schon gegeben. Kauf Vollcarbon und Du hast ewig Ruhe. Meine Empfehlung ist AL360...

    Im Surfshop bekommst Du ja auch noch Rabatt, den Endpreis solltest Du mit GUN vergleichen.

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    Habe mir gerade mal die Marken angesehen, tatsächlich eher dünn und Cabrinha ist sogar noch mit dabei.

    Interessant finde ich, dass Nideker mit aufgeführt wird. Ich dachte, dass es die schon seit ca. 20 Jahren nicht mehr gibt. Oh, was war mein “Extreme” ein geiles Board...


    Aber das ist ja auch nur der Teil “Shriro sports”, die Company scheint schon etwas größer zu sein.

    Das weiße ist die Achse. Da kannst du nur sehr schwer den Mastfuß anbringen. Es handelt sich dabei um eine Drop-through Achse. Die bringt das Deck weiter runter. Hat den großen Vorteil daß man beim anschieben nicht so weit runter muss bzw mehr anschieben kann. Nachteil ist aber das du mit großen Rollen eher am Deck anstößt und du nicht mit Unterlegppatten den Abstand und mit Unterlegkeilen den Lenkwinkel anpassen kannst

    Das Board von meinem großen Kleinen hat solche Achsen, aber das Deck ist über den Rollen auch weit ausgeschnitten. Die grünen Rollen (Flywheels Abec 11) haben 90mm Durchmesser und ein “Wheelbite” ist noch nicht vorgekommen, trotz sehr weicher Lenkgummis

    Was nötig ist, hängt vom Untergrund ab. Am flexibelsten bist Du, wenn Du einfach die größtmöglichen nimmst... ;)


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    Habe aus den Bildern von heute ein Foto mit Base-Position und den großen Rollen entdeckt.

    Das Board hatte ich gebraucht gekauft, mit angebrochenem Deck. Habe einfach noch Holzleisten drunter geschraubt, da flext nichts mehr und mein 12jähriger fährt mit seinen 47kg darauf Halsen, die man mE (subjektiv, Vaterstolz...) schon als Race-Jibe bezeichnen kann.

    Ich habe das Loch für den Mastfuß kurz hinter der vorderen Achse gebohrt, so weit vorne wie möglich.
    Funktioniert super...

    Bei meinen alten North Race Base konnte ich die Schraube gegen eine längere tauschen und habe mir noch passende Flügelmuttern besorgt. Ist Luxus, aber praktisch. Alternativ kann man aber sicher auch die Kunststoffscheibe unter der Base weglassen, dann ist die Schraube auch lang genug für ein normales Deck und ne Standard-Mutter.