Posts by TNFTuco

    Alles in Arbeit, bei uns am Binnenspot brauch ich das kleine Segel nicht so oft. Und wenn bei uns in Böen 25+ sind, dann ist der Grundwind Immer noch so Mittel. Das ist mit Ostsee nicht vergleichbar. Ich muss eine gewisse Überforderung in den Böen akzeptieren.


    Sobald der Wasserstart sitzt, kommt ein ~110l Brett dazu und bis dahin hat das Gunsails ohnehin das Zeitliche gesegnet.


    Cheerio

    So zurück vom See:


    Mehr Vorliekspannung und Mastfuss zurück haben eine Verbesserung gebracht. Weniger Schothornspannung war auch besser. Ich dachte bei Cams ist es besser festzuzurren :).


    Meine Finne ist eine Projekt 11 Freeride Duo 42. Mein Brett hat 135l Tabou Rocket LTD (altes Modell).


    Mast ist nicht original, es ist ein Fiberspar Reflex 3000 IMCS 21. Das Segel ist ein Gunsails Energy.


    Was auch geholfen hat war vor starken Böen mehr abzufallen, da diese offensichtlich den wahren Wind stärker drehen als mir bewusst war.


    Danke soweit.

    VG

    Servus,

    ich fahre mit 90kg das Segel ca. Böen 25kn aufwärts. Mein Problem ist, dass ich die Kraft im Gegensatz zu meinem 7.5er extrem schlecht kontrollieren kann. Loose Leech ist gem. Markierung eingestellt.Ich hab das Gefühl als „reißt der Wind am Schothorn schlagartig ab“ obwohl es bläst wie nur was.

    Ich stürze dann meistens nach Luv.

    Was könnte das sein? Überziehe ich das Segel vielleicht unbewusst oder sind die kleineren Segel da prinzipiell anfälliger?

    Oder deutet das eher auf vertrimmtes Segel hin? Ich weiß das ist schwierig aus der Ferne aber evtl. Kennt ja jemand das Gefühl. Ich hab auch sehr selten das „OK jetzt passt alles“-Gefühl und muss permanent die Tampen justieren.

    VG

    Das Convert wiegt 3.6 kg, das Turbo wiegt 4.95 kg ... das sind Welten. Würde mir das als Leichtwindsegel nicht antun,

    vor allem als 60 kg Leichtgewicht-Surferin.

    Meinst Du ? Bei uns am Spot fährt eine Dame das Turbo-GT in 8.1 die hat auch nicht so viel mehr als 60 kg. Sie fährt halt ziemlich gut und muss den Lappen ziemlich selten aus dem Wasser ziehen :). Ich persönlich wird bei No-Cam dann eher das NCX nehmen. Warum auch immer konnte ich mich nicht mit dem Convert anfreunden, irgendwie zickig das Segel.

    Es hilft evtl. auch einige Verleihstationen anzufragen, der surfshop Landkirchen z.B. hat gelegentlich Lorch zu verkaufen (gebraucht), aber Verfügbarkeit am Gebrauchtmarkt ist sicher der 'Nachteil' des Bird.


    Bei deinem Gewicht erscheinen mir ~155l zu knapp.

    Und der Bird ist etwas empfindlich (ist der SLW aber denke ich auch) da dürfte das Thommen-Brett in STD robuster sein (inkl. niedriger Preis).

    So ist es. Und wenn ich bei Böen um die 23 Knoten immer noch Spaß hab, wehrt sich der SLW 168 des Kollegen am Spot schon ziemlich arg. Der Tipp mit dem Bird hat mein Surfleben verändert :).

    Hallo,


    schön, dass das Segel gefällt, viel Spaß damit.


    Carbon Gabel habe ich auch auf der Liste.


    Eine Frage: Sind die stoßempfindlich? Ich brauch recht robustest Equipment, da ich nicht wirklich gut darin bin, die Sachen vorsichtig/pfleglich zu behandeln.


    cheerio

    Hello,

    ich bin gerade auf der Suche nach einer Finne für meinen Lorch Bird 165 l+ 8.6 Segel. Momentan fahre ich das mit einer select superfast 53cm, was beim Angleiten nicht so richtig Spaß machen will. Wenn es dann abgeht fühlt sie sich wiederum super an.


    Meine Frage ist, dass ich in den Finnen-Werbetexten gelesen habe, der Lift sei super zu kontrollieren.


    Kann das bitte jemand mal in einfachen Worten beschreiben wie das fahrtechnisch funktioniert ? Bisher hängt bei mir der Druck auf die Finne vom Kurs ab und wieviel Höhe ich gewinnen will. Sonst versuche ich das Board plan zu halten und die Richtung steuere ich aus den Füßen. Lift kontrolliere ich aber 0,0 der ist bei mir wie er ist.


    Danke!

    Cheerio

    Da hat mir geholfen mich noch mehr ins Trapez zu hängen. Ich hatte viel zu viel Druck auf beiden Beinen, weil ich dachte so kriege ich Druck auf den Mastfuss. Hat aber eher zu Querkräften und wenig Beschleunigung geführt + Vorher nicht genug abgefallen . Ich hing auch mit dem Hintern zu weit draußen. Jetzt ist es eher unten und gefühlt mit dem Hintern mehr Richtung Boardmitte. Ach ja, Hüfte noch mehr In Fahrtrichtung drehen hat mir auch geholfen. Vorher war der Oberkörper „zu offen“ jetzt Dreh ich mehr den Kopf.

    ich gehe immer mit dem Linken Fuß zuerst in die schlaufe, egal ob der vorne oder hinten ist.

    Das mache ich seitdem ich am Linken Sprunggelenk operiert wurde.

    Solange man genug Druck auf den Mastfuß gibt ist das überhaupt kein Problem!

    so mach ich es auch :) Der linke ist mein guter Fuß (regular) und der geht als erstes rein. Ohne den Thread neu anzuheizen muss ich sagen, dass es sich bei Hack sicherer anfühlt den hinteren zuerst reinzunehmen. Da gibt es aber auch keine Zweifel ob der Wind zum Gleiten reichen wird. Sondern ich will nur so schnell wie möglich rein, um Kraft zu sparen. Cheerio

    Zeit auf dem Wasser, möglichst mit Wind ist das wichtigste. Es müssen erstmal ne Menge Dinge automatisiert werden. Wenn sich dabei Fehler einschleichen muss man sie wieder ausschleifen. Bei mir war einiges an Frust dabei. Doch dann gibt es die eine Session in der sich alles zusammenfügt. Das habe ich so bei keiner anderen Sportart erlebt. Da stößt man in eine neue Dimension vor...Und dann fängt man wieder von vorn an (bei mir: Powerhalse und Wasserstart lernen). Das dauert jetzt ein paar Jährchen.

    Die schlimmsten Stürze hatte ich, wenn ich mit dem Hinteren Fuß die Schlaufe verfehlt hab und die Körperspannung gelöst habe, das ist dann so ähnlich wie wenn beim Wasserski fahren die Ski stehen bleiben...

    Exakt, hatte mir aus der Vermeidung von Stürzen angewöhnt zu sehr auf dem Heck zu stehen und das vordere Bein voll verkrampft.


    Für mich wichtigster Tip: Stay down, ich steh eher in den Knien. Vorderer Fuß in Fahrtrichtung damit das Brett auf Kurs halten und beschleunigen. Wenn das Board sich wehrt, sind zu viele Querkräfte am Werk. Dann langsam mittschiffs Richtung Schlaufen tippeln, kleine Schritte ohne Änderung Belastung + Körperspannung. Dann merke ich die Schlaufe mit dem Fuß und schlüpfe rein.


    Ich geh immer mit dem linken Fuß zu erst rein, wenn es der hintere ist fühlt sich das sicherer an weil mal nicht mehr so leicht stürzen kann. Geht aber auch anders rum.


    Bei mir war aber auch bissl Kopfsache, hatte Angst vor mehr Speed. Jetzt ist der Moment mega wenn beide Füße drin sind und das Board nochmal beschleunigt.

    Sehr schönes Segel, viel Spaß damit. Ich hatte mich auch über Schlaufen beim Dümpeln gewundert aber schaden kann es ja auch nicht.


    Ich hab ne ganze Weile an der hinteren Schlaufe gedoktert insbesondere auf meiner „Nicht-Schokoladen-Seite“ irgendwann war ich dann mal überpowert und es ging nicht ohne... da hat es Klick gemacht und jetzt fragt man sich warum das so lange gedauert hat.


    Viel Erfolg beim Lernen! Das ist eine tolle Zeit mit den vielen Schleuderstürzen :)

    Ich surfe seit 2016 und hab mich auch viel mit Material beschäftigt. Dann hab ich ein gebrauchtes Set geschossen und da war ein 7.5er 10 Jahre altes NP-Solo dabei, mit falschem Mast und kleinem Loch. Das ist immer noch mein Hauptsegel und inzwischen sitzen die Schlaufen. Alle Segel, die hier diskutiert werden taugen aus meiner Sicht. Mach Dir nicht so einen Kopf.


    Cheerio

    PS Ich hab im Trapez immer 2 1,5m 4mm-Tampen dabei, um auf dem Wasser Notreparaturen (zB Startshot) vornehmen zu können.

    Da ich alle Project 11 Finnen ,die ich bekomme überarbeite,das heißt auch scharf mache, kommt die Frage,wo Du die gekauft hast. lieberTNFTuco.

    Gruß von Wolfgang

    Servus,

    die habe ich 2018 gebraucht auf Ebay gekauft. Sie sieht nicht bearbeitet aus. Ich mach mal ein Bild wenn ich das nächste mal am See bin. Schleifen lass ich lieber, nachdem ich mir schon mit der stumpfen Seite den Fuß aufgeschnitten habe. Cheerio