Posts by suppensurf

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    Django Der von dir gezeigte O'Neill hat keine Glatthaut-Arme, die sind einfach nur mit grauem Nylon kaschiert und ist das einfachste Modell. Da gab es in der Tat aber mal einen von Camaro, der ein komplettes Glatthaut-Oberteil hatte. In der Billabong-Revolution Glide-Serie gibt es zwei weitere Neos, mit Glatthaut-Armen und in Old-School Optik. Sind aber eher für Surfer gedacht. Beim Windsurfen und kräftigen Armen ist das vielleicht nicht ganz ideal.

    Wenn wir schon bei Ascan sind: Ascan 5 Skin, Ascan Polar, Ascan IceHawk alle Glatthaut. Die haben allerdings eine Trockenstulpe, damit weniger Wasser eintritt. Haben aber mittlerweile alle Glatthautanzüge. Ich habe einen NP 3000 3/3 mit kurzen Ärmeln, der hat die nicht. Es gibt auch diverse Hybride (partiell Glatthaut) von ION (Strike) und NP (Combat) letzterer ist allerdings relativ teuer, dafür aber statt dem üblichen Glatthaut-Neopren mit PU beschichtetem Textil versehen, was deutlich robuster bei gleicher Wärmeleistung sein dürfte. Den NP Origin gibt es auch noch. Der dürfte vergleichbar mit dem 3000 sein, ist allerdings deutlich teurer geworden.

    Joerge , wenn du da reingekommen bist, wäre das in der Tat eine recht sportliche Leistung. Jobe an sich kann man kaufen, die kommen eher aus dem Wakeboard-Bereich sind günstig und ganz gut verarbeitet und fallen auch eher normal aus. Üblicherweise gibt man die Kindergrößen eigentlich mit dem Alter an also 8 10 12 14 16 (z.B. NP, ann aber auch als Kindergröße, nicht zu verwechseln mit amerikanischen oder britischen Damengrößen) oder in Kindergrößen 116 128 ... in sofern sind die Größenangaben wenn nicht explizit angegeben, dass es Kindergrößen sind, wirklich irreführend. Dem Verkäufer könnte man arglistige Täuschung unterstellen und dass der Anzug dann nicht zurückgenommen wird, ist schon ziemlich dreist.


    Ich hab mich bis dahin immer an die jeweiligen Größentabellen gehalten und bin da immer zielsicher in meiner Größe gelandet. Die Verwendung von elastischerem Neopren erspart dem Hersteller oft das Bereitstellen diverser Zwischengrößen und die sind eben NICHT unbequemer dadurch sondern bei korrekter Auswahl sehr komfortabel. Statt einer Langgröße geht dann eventuell auch die nächst größere oder die Normalgröße. Wenn man blöd zwischen den Größen liegt, sollte man immer anprobieren. Viele Webshops bieten ja mittlerweile an, Probiergrößen mitzusenden.


    teenie stimmt, Zweiteiler ist immer noch sehr praktisch. Der erlebt ja wieder eine Renaissance und die Auswahl ist üppig.

    Ruf da doch bei Surfers Paradies mal an und frag, was die im Verleih haben. Wenn du verschiedene Bretter in den Größen 180l bis runter zu 135l testen kanns, findest du sicher schnell raus, womit du am besten klar kommst. Das würd ich auf alle Fälle machen, bevor du jetzt irgend was kaufst. Das gleiche gilt dann ebenfalls für die Riggs. Wär eh geschickt vor Pfingsten da mal abzuchecken was geht. Wird sicher voll an dem Wochenende...


    Versuchs auch mal hier, wenn du sowieso nach Ilmenau pendelst:


    https://lagodialpi.de/


    Der Alperstädter See dürfte die nächste Surfgelegenheit bei dir sein. Ist ca. 30 min von Ilmenau Richtung Erfurt, Abfahrt Stotternheim.

    Ein brauchbares Wind-Sup ist für den Anfang viel besser als so ein altes Regatta-Brett. Ich wurde beim Surfkurs zuerst auch auf ein altes Mistral Regatta-Brett gestellt über 3m lang aber keine 60 cm breit. Das ist was für Fans, aber ich seh da als Anfänger keinen Nutzen. Die Dinger sind zwar schnell, wenns gerade ausgeht, aber für nen Anfänger ungeeignet, wenn er nicht grad auch Ballettänzer ist. Die drehen gar nicht, sind ohne Ende kippelig und schwer wie ein Baumstamm.


    Es ist auch ein Kreuz als Anfänger. Leihen ist schon nicht verkehrt. Allerdings als ich zuletzt mal wieder auf so nem Schulungstanker unterwegs war, hab ich auch gedacht, hm, mit meinemSUP gehts leichter, weil ist leichter, größer, schneller.


    Bei dem Naish 9.10 Crossover hab ich so mein Problem. Ich halte das verglichen mit den modernen Starboard, RRD, Fanatic und JP Boards mit Abrißkante für zu teuer für den technologischen Rückstand und in der Länge als SUP auch eher etwas zu kurz, wenn man auch mal länger paddeln will. Das hat einfache Slide In Finnen.


    Falls du dich für ein Windsup entscheidest, dann sollte es möglicht beides gut können, also Länge haben zum Paddeln aber eben auch das, was man an Windsup-Features mitlerweile bekommt, wie Fußschlaufen, Abrißkante und US-Box-Finnen, die ausreichend profiliert sind und auch den nötigen Lift haben, damit es ins rutschen kommt.


    Zum Gardasee: da hat man sicher das meiste von, wenn man richtig gut auf nem ordentlichen Freerider surfen kann... Also sicher in den Schlaufen steht und Trapez fährt. Um dahin zu kommen ist das Steinhuder Meer oder Ost-Und Nordsee-Stehreviere nicht so verkehrt... Salzhaff find ich zum Beispiel super.

    Also ich seh das so: ein Windsup, egal ob hart oder aufblasbar hat einen super Doppelnutzen und muss auch dann nicht verkauft werden, wenn man dann doch ein richtiges Freeride Board holt.


    Ich bin auch blutiger Windsurfanfänger und hab ein Starboard Blend 11.2 mit Windsurfoption. Das paddelt sich hervorragend selbst auf längeren Touren und Windsurfen macht damit gerade als Anfänger wirklich Spaß. Durch die Abrißkante kommt es im Gegensatz zu den meisten anderen Sups mit runden Rails auch recht leicht ins Gleiten. Ich hab noch ein ISup mit Windsurfoption ohne die Kante, das macht schon was aus. Also für den Anfang zum Üben und später bei Leichtwind sicher nicht verkehrt. Gebraucht oder als Vorjahresmodel gibt es die Dinger schon für deutlich unter 1000 €. Neu liegen sie bei 1180€ für die 2019er Modelle und die haben auch Fußschlaufen. Der JP ExplorAir ist auch recht interessant, allerdings als SUP etwas kurz und breit geraten. Nachteil bei den ISups ist die Pumperei (E-Pumpe macht Sinn) und sie sind nicht wirklich hochsee-tauglich.

    Bei so nem SUP gehen Segel zwischen 4,5 und 6,5 m² ganz gut. Bei den Starboards und JPs sicher auch noch deutlich größere. Aber schon mit 4,5m² geht es mit den Dinger gut vorwärts. Ein brauchbares und relativ günstiges Rigg gibt es von Gun: https://gunsails.com/de/sup-segel-set


    Ansonsten gehen sicher auch gebrauchte Freeride-Segel in der Größe ganz gut. Die haben den Vorteil, dass man sie auch bei mehr Wind auf einem kleineren Board fahren kann.


    Ich wohne auch im Norden und Steinhuder Meer ist nicht so weit weg (ca. 1 1/2 Autostunden). Also einen Test liesse sich ggf. arrangieren. Ich muss eh dringend mal wieder auf Wasser damit.

    Der Furance hat innen mehr Tape auf den Nähten und die hochwertigere Innenausstattung mit sehr schnell trocknendem und wärmerem Innenfutter. Ist daher eben auch teurer. Ich hab nen Absolute X in 3/2 mm Front Zip. Guter gemachter Anzug und recht günstig. Auch mit dem darin verarbeiteten Futter fühlt der sich eher wie ein 3/4 mm Anzug an. Hab auch noch einen Revolution Long John zum Standup Paddeln oder Windsurfen, wenns wärmer ist. Der ist auch super.

    Auch als Single Layer sind die Boards schon recht robust. Markenboards drücken das Gewicht bei gleicher Größe mittlerweile unter 8 kg und die halten auch super. Ich würd halt keine Hardcore Wildwassertouren damit machen und es vollbepackt über den Kieselstrand schleifen... Das Decathlon hat einen durchgehenden Stringer, damit es sich weniger durchbiegt. Das funktioniert super, wie man in dem Test oben auch sieht, sorgt aber auch für mehr Gewicht.

    Ja da 11er scheint 6" dick zu sein. Irgendwie hat mich der Link zum 10' gebracht.


    Die US-Finnenbox empfinde ich gegenüber dem Steckfinnensystem stabiler. Die scheint auch das Gong zu haben. Hier gibt es auch hochwertige Finnen zum Nachrüsten. Mit einer größeren Finne kann man z.B. den Geradeauslauf mit einer Touringfinne etwas tunen auf Kosten der Beweglichkeit. Es gibt zwar auch Steckfinnen in unterschiedlichen Größen, die sind aber meist wenig profiliert und eher weich. Die Finnen an meinem Decathlon Board sind zwar auch Steckfinnen, aber deutlich steifer und profiliert, also für das System schon hochwertiger als der Standard. Wie es bei dem 10'7" ITIWIT aussieht, weiß ich nicht, aber die Bilder deuten eher auf ne sehr einfache Ausführung hin.


    Double-Action-Pumpe beim Gong ist auch vernünftig, Sogesehen doch der vielleicht bessere Deal: etwas länger, mehr Volumen, US-Box-Finne.. Die Outline sieht auch so aus, als könnte man damit gut übern Teich kommen. Könnte mir aber vorstellen, dass es etwas kippeliger als das Decathlon ist, das etwas parallelere Rails hat. Über das Gewicht lassen sie sich leider nicht aus. Da es aber Single-Layer-Bauweise ist, dürfte es auch so um die 10 kg liegen. Tragetasche ist halt auch nicht so der Bringer, aber wenn man es nicht ewig damit umherschleppen will, sicher OK.

    Mit dem Decathlon Board machst du nichts falsch. 10kg bei sehr guter Steifigkeit ist völlig ausreichend. Für den Sommerurlaub ohne höhere Ambitionen reicht das völlig. Hier gibt es sogar nen Test auf Youtube:



    Ich hab mir das größere Touring Board mal im Laden angesehen, machte auch nen guten Eindruck. Das Gong würde ich nicht nehmen, nur 4" dick und 10' läuft noch schlechter. F2 kenn ich nicht. von den Daten her liest sich das aber nicht schlecht. Ist etwas schwerer als das Decathlon, aber ev. auch robuster und hat immerhin nen US-Box-Finnenkasten und zwei Seitenfinnen.


    Ich selbst hab das 11.2 Windsup von Decathlon, auch das funktioniert recht gut. Bei leichtem Wind kann man sehr gut damit üben und der Windsurfeinstieg wird zum absoluten Nobrainer. Sonst läuft es gefühlt etwas schwerfällig, kann aber noch jede Menge Gepäck oder das Kind noch problemlos mitnehmen. Funktioniert also. Mein Starboard Blend Windsup ist aber in ner ganz anderen Liga im Vergleich dazu.

    Xenon-masten.de bietet Kardan-Mastfüße mit Doppelgelenk an. Kosten auf deren Webseite 55 €, werden aber ab und an auch auf Ebay für weniger angeboten. Man sollte nur fragen, was für ein Pin gerade lieferbar ist. Der den ich bestellt habe, hatte einen langen Pin, der nicht in meine Verlängerung passte. Ich konnte den aber entsprechend sauber kürzen, so dass es nun passt. Die Ausführung ist recht massiv und wirkt solide. er ist auch deutlich höher als der Ascan Gelenkfuß, so dass das Rigg kaum die Board-Kante berührt, wenn es im Wasser liegt. Ich hab den für mein Starboard Windsup gekauft, um halbwegs sicher zu sein, dass die Mastfußaufnahme nicht rauspoppt. Das Doppelgelenk bringt aber meiner Meinung nach nicht so viel außer der zusätzlichen Höhe. Der Xenon--Mastfuß hat verschraubte Gelenke.


    http://xenon-masten.de/_mastfusssysteme;de_blue

    Wenn Robustheit ein Thema sind vielleicht auch diese Boards einen Blick wert: Tabout Bullit 125 mit verstärkter Nase oder Fanatic Ripper. Der ist zwar ein "Kinderboard", aber bei der Größe deiner Frau könnte das passen. Mit Softdeck, Mittelfinnenoption und Shape vom Gecko 112. Beide mit Mittelschlaufe hinten. Beide gibts schon für unter oder um 1000€ neu. Sind zwar mit knapp 9kg nicht die leichtesten, dürften aber was aushalten. Bullit eher lang und etwas schmaler, Ripper kürzer und breiter.

    Moin,


    ich hab die einfache Bravo BP12 ohne Manometer und eine billige 12V Ventilatorpumpe für Luftmatratzen. Mit letzterer füll ich recht schnell erst mal die Boards soweit auf, dass sie stehen. Den Rest macht dann die Bravo. Hat den Vorteil, dass sie dann nicht so lange laufen muss. Wenn die richtig heiß werden, sterben sie recht schnell. In max. 5 min (habs nie genau gemessen) ist ein Board dann voll. Die restlichen 2-3 PSI für mein Starboard pump ich dann, wenn nötig (Windsurfen) , per Hand auf. Die Bravo hab ich recht günstig im Set mit einem 7AH Bleigel-Akku bekommen, so dass man nicht unbedingt auf's Auto angewiesen ist. Mit der Doppelpumpenstrategie reicht eine Akkuladung für 2 normale Boards.


    Gruß Oli