Posts by tahfiet

Liebe Mitglieder,

die Surf-Wiki wurde für die Bearbeitung durch die Mitglieder des Surf-Forums freigeschaltet. Es können neue Artikel erstellt und vorhandene bearbeitet werden.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Ihr braucht einfach nur die Surf-Wiki aufrufen und könnt sofort loslegen. Viel Spaß dabei.

Das Team des Surf-Forums

    Doch! Man kommt um chinesische Produkte drumherum. Und das auch zu konkurrenzfähigen Preisen. Mir fallen spontan Witchcraft, Pulseboards, Mojo, Flikka und Sailboards Tarifa ein. Bis auf Witchcraft alles innerhalb der Zollunion, daher preislich direkt vergleichbar. Natürlich sind die Lohnkosten in Asien niedriger. Noch. Ich kenne Unternehmen, die in Thailand in der composite-Produktion tätig sind und die Rohstoffe aus Europa importieren, um eine entsprechende Qualität der Endprodukte gewährleisten zu können.


    Gruß,


    David

    Aus anderen Bereichen kenne ich es nur, dass das Gewebe direkt auf den Stützstoff laminiert wird. Wichtig ist dabei, dass alles gründlich abgesaugt wird, da die Staubreste auf dem Stützstoff für eine schlechte Verbindung sorgen. Das Ganze im Vakuum mit Abreißgewebe bringt leichte und ausreichend stabile Sandwichplatten für Stringer/Spanten. Nach meinem Verständnis reicht aufgrund der Druckbelastung auch Glasfaser, da die Kohlefaser ihre Stärke bei Zugbelastung hat und in diesem Fall einfach nur mehr Geld kostet. Ich würde das UD-Gelege längs der Stringer und Spanten auf Ober und Unterschale laminieren, da kann es seinen Job besser erledigen.


    Gruß,


    David

    Bei uns am Spot hat das Slingshot-Foil definitiv eine spürbare Änderung gebracht. Es sind mittlerweile an die 30 Foiler, die alle regelmäßig Folien aber nur selten mit Finne auf's Wasser gehen. Für einen böigen Binnenspot mit meist 3er Wind und 4er Böen, kommt man mit Foil viel häufiger auf seine Kosten, braucht mit etwas Übergewicht kein 10m Rigg aus dem Wasser ziehen und kann auch als besserer Anfänger viel schneller Fortschritte machen, weil man viel schneller und öfter die Gleitschwelle überschreitet. Kisten wäre eine Leichtwind-Alternative ist aber zum einen am Spot verboten und zum anderen sicherlich in einem böigen Revier nicht für Anfänger.


    Gruß,


    David

    Moin,


    an böigen Binnenspots ist es sicherlich gut, etwas Auftrieb zu haben. Ich fahre mit 95kg ein 135l Board. Kleiner ging es auch noch, da das Foil stabilisiert und man recht locker einen Schotstart hinbekommt. Ein Kollege fährt bei knapp unter 90kg ein 100l Freestyleboard mit Foil, ist aber auch etwas geschickter und macht damit locker einen Schotstart. Generell würde ich immer das Minimum an Volumen nehmen. Die AbMessungen und die Schlaufenpositionen sind das entscheidende, je nachdem ob man eher Freeride, Freestyle oder Race-orientiert unterwegs ist. Und da wären mir selbst am 105l Foil X von Starboard die Schlaufen zu weit außen!


    Gruß, David

    ... er wollte sagen, dass der Baggersee bei ordentlichem Swell besser funktioniert 😂.


    Luvkante in‘s Wasser drücken als „Schwertersatz“


    Vorderen Arm anwinkeln, damit öffnet man das Segel automatisch wenn man eingehängt ist. Zuviel dichtholen bringt beim dümpeln Amwind zu hohe Querkräfte und sorgt für‘s Abtreiben.


    Gruß, David

    Hallo Michael,


    ich glaube wenn man die richtige Pumptechnik hat, bringen 25 Liter Extravolumen nichts beim Foilen. Das Foil sorgt ja auch dafür, dass das Board deutlich schneller losgeht, als ohne. Ein Foil mit mehr Lift bringt dann mehr, ich glaube nur, dass die Slingshot-Philosphie da hakt, weil der Widerstand vom 84er und 99er entsprechend ansteigt. Generell wird es aber sehr technisch, wenn du unter 10kn auf‘s Foil kommen willst, im seabreeze-Forum gibt es da aber ein paar gute Threads und fitte Foiler.

    Gruß, David

    Also eher Richtung Race wie sich das so liest😀. Cool, fahren will ich das auch mal,aber nur um die Neugierde zu stillen. Mein Rücken freut sich, dass das 8.0er nur noch im Urlaub auf Flachwasser zum Einsatz kommt, beim Foilen ist aktuell bei 6.4 Schluß.


    Die Kombi hört sich auf jeden Fall passend an, von daher durchaus empfehlenswert. Wenn du noch ein wenig lesen möchtest, empfehle ich den Blog von Glissattitude in Marseille. Kann man mit Abstrichen auch durch die Google-Übersetzung laufen lassen. Da gibt es jedenfalls tolle Tests und gute Übersichten mit Einordnung in Foilstyle, Freeridefoil und Racefoil.

    Hi Xeno,


    wenn man passiv abgleiten will ist ein großvolumiges Board vielleicht besser. Man muss definitiv pumpen um früh zu foilen, aber in der Luft braucht man nur noch etwas, das die Schlaufen, das Foil und den Mast hält. Der Rest macht nur Ärger :D. Das Exocet hat mehr Gewicht als mein Gekko ist aber super ausgewogen und feilt sich angenehmer durch die kürzeren Hebel und unterschiedliche Verteilung der Masse. Da merkst Du jeden Schluckauf... Boards mit breiten Hecks gleiten ja eher schlechter an (weshalb diese dann meist Cutouts bekommen) und werden eigentlich beim Foilen mit High-Aspect-Foils und großen Segeln benötigt, damit man ausreichend Hebelarm hat. Ich hatte jetzt ein paar Wochen leihweise ein Slingshot Levitator 160l, bei dem ich die Schlaufen ganz innen fahre und teilweise mit dem hinteren Fuß aus der Schlaufe raus gehe um noch weiter zur Boardlängsachse zu kommen.


    Ein Kollege fährt bei knapp unter 90kg einen 100l Freestyler mit maximal 5.8er Segel. Er steigt gerade auf Moses Foil mit Balz-Müller-Flügel um. Für Leichtwind hat er sich noch einen "größeren" Frontflügel besorgt, den ich als normale Größe fahren würde. Aber im Gegensatz zu mir verfügt er über Technik :). Im Moment ist es gerade sehr interessant bei uns am See, wie sich alles so entwickelt und wo die Reise hingeht. Gestern waren 8 Foilboards und 2 Finnenboards auf dem eiskalten Wasser.


    Gruß, David

    Hallo fn.!


    Hast Du kein Freerideboard mit Powerbox? Ich würde zum Freeride-Foilen mit kleinem Segel und 70kg Lebendmasse kein 150l Freefoil von Starboard kaufen, das wäre mir zu viel Board. Aber das ist eben Geschmacksache, dort wären mir auch die Schlaufen zu weit aussen. Für das was ich von einem Foilboard/Foil erwarte, wäre das X-Foil mit SuperCruiser die erste Wahl, wenn ich Starboard kaufen würde. Ich habe ein Exocet Freefoil 132 und das ist genug bei 95kg Trockengewicht, um über der Wasseroberfläche zu schwimmen und mit maximal 6.4er Segel und 76er Flügel an's Fliegen zu kommen. Wenn Du eher Racer bist, dann ist ein breites Board, weiter aussen liegende Schlaufenposition und "großes" Segel angesagt. Ich würde halt zuerst versuchen "günstig" an's Foilen zu kommen und dann mit etwas Erfahrung mir das passende zusammen suchen. Wir haben erfahrene Windsurfer am See, die jetzt beim zweiten Board und dritten Foil (und da dem 2. Flügel) angelangt sind und sich so langsam wohl fühlen.


    Aber, letztlich ist es Dein Budget, Du solltest nur vorher wissen in welche Richtung es gehen soll und dann entsprechendes Material kaufen. Kaufen macht ja auch Spaß :)


    David

    Moin!


    Nachdem ich reparaturbedingt gerade wieder mein Gekkomzum Foilen nehmen muss, kann ich auch nur empfehlen: wenn es ernst gemeint ist und eh ein Board angeschafft werden muss, dann ein reines Foilboard. Ich persönlich mag mein Exocet Freefoil, aber es gibt da einige gute Boards und die Wahl hängt auch vom Foil ab. Für Freeride Foilen benutze ich aktuell das Slingshot mit dem 76er Flügel und das ist grandios einfach, flexibel, mega robust und preislich im Rahmen. Bei Starboard würde ich zum Beispiel das SuperCruiser in Betracht ziehen, ansonsten noch Moses und Neil Pryde Glide.


    Das Glide wäre zum Beispiel top, um es mit einem vorhandenen Board zu testen. Bei 70kg Gewicht hätte ich keine Bedenken mit einem Powerbox-Adapter die ersten Foilversuche zu unternehmen. Dann kannst Du nämlich in Ruhe gucken, dass du in der kommenden Saison mal Board probe fährst und guckst, was Dir so liegt. Und da würde sich das Surffestival auf Fehmarn prima eignen, ich gehe davon aus, dass dieses Jahr Foilen ein größeres Thema dort sein wird.


    Gruß, David

    Hi Chris,


    ich kann Sunzi nur beipflichten. Jem Hall ist der Windsurf-Coach. Ich war im vergangenen Februar eine Woche in Tobago und habe so viel gelernt. Im Juni mache ich mit ihm eine Woche Coaching in Prasonisi/Rhodos und überlege, ob ich in 2021 eventuell Mauritius oder noch einmal Tobago buche. Die Veranstaltungen haben ihren Preis, sind aber jeden Euro wert. Es macht aber mehr Sinn, wenn man zumindest schon mal im Trapez mit dem vorderen Fuß in der Schlaufe gleiten kann. Für Dich wäre Tobago ideal. Konstanter, nicht zu starker Wind und je nach Gezeiten Stehtief.

    Hallo Eyke,


    bei den Wings würde ich gucken, dass ich mal den ein oder anderen ausprobiere, die Unterschiede im Handling sind sehr groß. Ich habe einen Slingwing, der 5m Dutone Wing liegt mir aber besser. Beide haben jedoch ein grausames Eigenleben, wenn sie an der Leash hängen, Duotone ist da am übelsten. Dafür hat der Slingwing eine hohe Streckung und ist für kleinere Menschen nicht geeignet, weil ständig die Tips im Wasser hängen. Ozone und F-One haben in den Tests die ich gesehen habe sehr gut abgeschnitten, konnte ich aber leider nicht selber testen. Am günstigsten sind wohl die Gong-Wings, da gibt es allerdings so rasante Entwicklungen, dass man quasi wöchentlich gucken muss, was bei denen gerade aktuell ist.


    In welchem Hafen übstDu, bzw wo kommst Du her? Das mit dem Dockstart will ich auch unbedingt mal ausprobieren, mal gucken ob wir bei uns im Yachthafen spielen dürfen :-D


    Gruß,


    David

    Hallo Eyke,


    da hast Du Dir echt was vorgenommen. Ich glaube für €700,- wird es in Deutschland schwer an ein Pumpfoil-Set zu kommen, weil es hier keinen Gebrauchtmarkt dafür gibt. Da würde ich eher in typischen Wellenreiten-Regionen gucken, wie der französischen Atlantikküste.


    Je nachdem wo Du herkommst, könnte ich Dir eine Veranstaltung bei uns am Ausesse in Wesel empfehlen. Es soll ein SUP-Foil Camp organisiert werden, bei dem die Interessierten erste Foil-Erfahrung hinter einem Boot sammeln können. Foilen ist kein Hexenwerk, aber sich pumpenderweise über Wasser zu halten ist vermutlich die schwierigste Disziplin. Schon der Unterschied zwischen einem Windfoil (klassisch mit Windsurfsegel) und dem Foilen mit einem Wing (Kite den man in der Hand hält), war für mich wie zwei Welten.


    Viel Erfolg, und zeig uns Videos wenn es klappt,


    David

    Hallo Boris,


    sehr coole Idee und tolle Umsetzung.

    Bernd Fleßner hatte für den Einstieg einen guten Tipp:


    Segelgröße nur 0,5m2 kleiner als man mit Finne fahren würde. Dann normal angleiten, in den Schlaufen und immer nur kurze Hüpfer machen. Das bringt vor allem Sicherheit, das Board wieder in‘s Wasser zu bringen.


    Geschwindigkeitskontrolle ist das A und O. Nicht zu langsam auf‘s Foil und einmal in der Luft nicht übertreiben.

    Gruß,


    David

    Moin!


    Mund da kommt dann der Modellflieger in‘s Spiel... mit dem „richtigen“ Winkel des Flügels ist es eben nicht getan. Zum einen Ist es ein Zusammenspiel aus vielen Variablen (Mastfußposition, Schlaufenposition, Winkelndes Front- und des Heckflügels, Gesamtgewicht das über Wasser gehalten werden muss) unter anderem ab einer gewissen Geschwindigkeit auch die Aerodynamik des Boards. Wenn so eine 2qm Planke mit 40km/h durch die Luft fliegt, erzeugt sie eben auch ein Moment.

    Am elegantesten wäre eine Variante, bei der man den Winkel der Fuselage zum Masten ändern kann, da kommt man besser dran und könnte auch schnell auf dem Wasser noch nachjustieren. Mechanisch wird es aber vermutlich sehr Anspruchsvoll.


    Gruß,


    David