Posts by Teichi

    Hallo :)

    Wie hat es denn vorher auf dem Leihbrett funktioniert? 112 Liter sind ja schon ziemlich wenig. Ich kenne Schulungsboards für Kinder für die ersten Surfstunden so in der Größenordnung um 160-180 Liter, das ist schon ein enormer Unterschied. Andererseits habe ich das surfen auch auf einem 120L Board gelernt als ich klein war, aber einfacher wird es auf einem stabilen größeren Board sein.

    Die Segelgröße klingt eigentlich ganz vernünftig, ich denke nicht, dass es daran scheitern sollte. Klar hast du daran keinen halt, aber ich glaube das hätte hier im Forum keiner von uns :D

    Aus der Ferne ist es allerdings ziemlich schwierig, eine Diagnose zu treffen.

    Aber so wie du das beschreibst, sind das ja klare Haltungsfehler. Hast du ihm denn die ersten Schritte gezeigt oder hatte er ein paar Stunden Unterricht? Für mich hört sich das so an, als würde er das Segel nicht aufrichten, sondern noch ziemlich nach Lee geneigt haben und dann schon mit beiden Händen zu weit hinten an den Gabelbaum greifen. Dann wird das Segel zu sehr dichtgeholt und überzogen, er hat viel Druck im Segel, kommt aber kein bisschen vorwärts, weil das Segel nicht richtig angeströmt wird, außerdem kann dann das Segel nicht gut geöffnet werden, um den Druck zu kontrollieren. Aber wie gesagt, das ist jetzt eine Spekulationen.


    Aus eigener Erfahrung kann ich aber sagen, dass selber gut surfen zu können nicht bedeutet, dass man es einem anderen gut beibringen kann, sonst frag mal, ob sich das ganze ein erfahrener Surflehrer anschauen kann.

    Ganz wichtig ist, dass du dem kleinen keinen Druck machst und immer der Spaß im Vordergrund steht. :)

    Ich würde auch ganz klar für ein größeres Segel plädieren!

    Das Board ist von den Maßen an sich okay. Welches Board hast du denn? Und wie viel wiegt es ca? Und wie alt ist dein Segel? Wenn du das Schwert einklappst, stört es nicht mehr so sehr.


    Man kann auch gut mit (zu) großen Boards gleiten. Was hauptsächlich darunter leidet ist das Gewicht (wichtiger Faktor zum angleiten) und vorallem die Lebendigkeit des Boards. Aber als Aufsteiger ist zweiteres gegebenenfalls noch nicht so wichtig und kann sogar störend sein, weil es anspruchsvoller zu fahren ist.


    Ich fahre häufiger mal größere Boards zum schulen. Bin vor ein paar Tagen noch mit einer 185er Tekno mit eingeklappten Schwert im Surfkurs geglitten, das geht gut und ist sehr fehlerverzeihend!

    Das Board ist natürlich träge. Die Beschleunigung, das Halsen und das Angleiten ist nicht mit meinem leichten Slalomboard zu vergleichen, aber das Ding funktioniert auch und wird überraschend schnell. Aber 2 qm mehr machen denke ich nochmal deutlich mehr aus, zumal du ja auch nicht direkt auf ein Slalomboard umsteigen solltest.

    Ich beschäftige mich gerade auch mit dem Thema, da ich mir jetzt auch einen Dachgepäckträger kaufen will. Für mich ist es wichtig, theoretisch auch alles Material aufs Dach packen zu können. Früher sind mein Vater und ich so auch immer in den Urlaub gefahren. Daher kommt für mich nur ein breiter Dachgepäckträger in Frage, da ich dann auch mal mehrere Boards für mich und meine Kumpes mitnehmen will. 8)

    Willst du denn in Zukunft auch mehr als ein Board (für dich oder eine weitere Person) mitnehmen? Dann würde ich an deiner Stelle einen breiteren Dachgepäckträger nehmen, sonst wird der Stapel mit 2 oder mehr Boards, Segeln, Gabeln und Masten schon ziemlich hoch. Ansonsten geht natürlich auch ein schmalerer Dachgepäckträger, an dem man sich dann auch beim Aussteigen nicht stoßen kann.


    Folgendes ist gerade mein Favorit, den ich mir zulegen will:

    https://www.dachboxprofis.de/d…r-10-modelle/a-1500050475


    Mit 1,50 passen auch ohne Probleme zwei Boards nebeneinander.

    Da ich vorhabe, den Dachträger auch mal richtig vollzupacken, erhoffe ich mir mit Thule die größtmögliche Stabilität. Zumindest habe ich keine Lust, dass mir der Kram auf der Autobahn fliegen geht. Nicht, dass dann ein LKW über das schöne neue Board fährt8|8|

    Dachgepäckträgern und Spanngurte sind so ziemlich das letze, woran ich sparen will.

    Gebraucht finde ich schwierig was zu finden, da die meisten Dachgepäckträger schmaler sind und das Haltesystem ja auch passen muss.

    Hey Christian,


    Cool, dass du Spaß am surfen hast!

    Das Board passt auf jeden Fall für den Anfang gut. :thumbup:

    Das Segel ist mit 6,4 qm ehrlich gesagt als Anfänger schon sehr groß. In der ersten Surfstunde hätte ich dir ein 4 qm Segel gegeben, also ist es ganz normal, dass du bei "viel Wind" mit 3 Bf nicht viel ins fahren gekommen bist. Du kannst natürlich bei wenig Wind mit dem Segel üben, du scheinst ja dann gut damit klar zu kommen!

    Ich würde dir empfehlen, dir noch ein kleineres Segel anzuschaffen, wenn du günstig die Gelegenheit hast, vielleicht so zwischen 4,5 und 5 qm. Das Aufholen des Segels wird viel weniger anstengend und es ist deutlich einfacher in der Handhabung. Die fehlende Segelfläche ist bei so wenig Wind auch nicht so entscheidend, viel wichtiger ist zu Beginn die Technik. Vor allem kannst du aber auch bei mehr Wind noch deutlich länger kontrolliert hin und herfahren (oder besser gesagt überhaupt fahren). Und wenn du dir keinen Schrott holst, dann kannst du das auch fahren wenn du richtig gut bist, später brauchst du eh ein Segel in dieser Größe für viel Wind, dass sind dann die besten Surftage. :love:


    Aber mach dir nicht zu viel Stress, bis zum Surfkurs mit dem Materialkauf warten ist auch nicht verkehrt. Die Hauptsache ist, du hast Spaß und kommst aufs Wasser, dann ist alles gut. Ein Kurs ist auf jeden Fall sehr sinnvoll, da kannst du ja auch andere Segel austesten und dir ein eigenes Bild machen.

    Ich fahre bis jetzt nur Alu Gabeln und in meinem Bekanntenkreis fährt soweit ich weiß auch jeder Alu. Ich hab noch nie mitbekommen oder von einem gehört, dass eine Gabel gebrochen ist (im gegensatz zu Masten, vielen gerissenen Segelfenstern und etlichen kaputten Boardnasen). Klar, wir sind alle keine Regattafahrer und meistens werden auch Segel kleiner als 6 qm gefahren. Aber aus meiner Erfahrung ist der (Alu)Gabelbaum in diesem Einsatzbereich eines der stabilsten Teile.

    Wie oft fahren Du und /oder Deine Kumpels in Salzwasser ?

    Unterschiedlich, im Schnitt aber öfter Salzwasser.

    Einmal hatte ich aber auch Probleme nach einer längeren Surfpause meine Gabel auseinanderzuziehen. Das hat dann nur durch den Einsatz eines Gummihammers funktioniert. Sowas ist natürlich super lästig. Aber in meinem Post hab ich mich ja auch auf das Brechen von Gabeln bezogen.

    Ich fahre bis jetzt nur Alu Gabeln und in meinem Bekanntenkreis fährt soweit ich weiß auch jeder Alu. Ich hab noch nie mitbekommen oder von einem gehört, dass eine Gabel gebrochen ist (im gegensatz zu Masten, vielen gerissenen Segelfenstern und etlichen kaputten Boardnasen). Klar, wir sind alle keine Regattafahrer und meistens werden auch Segel kleiner als 6 qm gefahren. Aber aus meiner Erfahrung ist der (Alu)Gabelbaum in diesem Einsatzbereich eines der stabilsten Teile.

    Hey Hauni,


    Ich bin kann selber nicht Freestylen (also new shool freestyle).

    Ich kann dir aber sehr empfehlen, bei wenig Wind mit kleinem Segel und großem Board Leichtwindtricks zu üben. Das bringt ziemlich viel für's Segelgefühl und ist auch nicht so einschüchternd wie bei viel Wind einen Trick zu probieren. Außerdem macht das tierisch viel Spaß und man nutzt auch die Zeit mit wenig Wind auf dem Wasser :)

    Sachen wie Helitack, Backwindjibe, Segel 360, switch fahren, unters Segel ducken und viele mehr sind sowieso Grundlagen oder Elemente für Freestylemoves. Bei wenig Wind gibt es dafür auch quasi keine Voraussetzungen, es gab schon Surfschüler, denen ich eine Helitack im Grundkurs gezeigt habe und die diese gestanden haben.


    Was man können muss um z.B. eine Airjibe zu springen weiß ich nicht, kann ich ja auch nicht. Aber sicher springen zu können gehört wohl dazu, sonst kann man den Absprung garnicht richtig timen.

    was zum highend? wie weit gehts mit dem 5.3er? böen mit 28-30kn kurzfristig fahrbar?

    … mit dem 6,6er ließen sich für mich (89 Kg) 22-24kN-Böen sogar noch ganz gut fahren ..folglich ...JA, ..kurzzeitig sicher möglich … sollte dies aber länger gehen … hast Du mit der nächst-kleineren Größe mehr Freude … ;)

    die frage ist dann wohl ob der sprung von 6.3 auf 5.0 noch gut geht oder schon sehr grenzwertig ist...

    Also ich fahre meine Abstufung ist von 6,6 auf 5,4 und ich komme damit sehr gut klar. Für mich sehe ich überhaupt keinen Grund die Abstufung geringer vorzunehmen. Ich bin selber immer wieder überrascht, wie lange ich das Torro fahren kann. Allerdings fahre ich generell auch tendenziell eher überpowert, als häufiger einparken zu müssen.

    Würde ich mich dauerhaft auf zwei Segel beschränken müssen, würde ich vermutlich 6,6 und 4,7 nehmen (mit dem Wissen nicht immer optimal aufgestellt zu sein, dafür aber einen viel größeren Windbereich abdecken zu können). Wenn du aber planst in Zukunft deine Palette zu erweitern, würde ich 6,6 und 5,3 bzw. 6,3 und 5,0 nehmen.


    Dies ist meine Meinung, dabei ist mir bewusst, dass so eine Abstufung nicht für jeden was ist und gegebenenfalls auch etwas physisch anstengender zu fahren wird. Dafür ist die Entscheidung am Strand, welches Segel man jetzt aufriggt auch klarer und man arrangiert sich mehr mit dem Segel und den Bedinungen, anstatt zu oft umzuriggen, schont natürlich auch den Geldbeutel und spart Platz im Auto.

    Ich finde, dass man im Flachwasser bzw. Seen mit einer gröberen Abstufung deutlich besser auskommt als in der Welle oder großem Chop. Einfach mal nur so als Gegenmeinung, viele hier fahren und empfehlen ja vergleichsweise kleinere Abstufungen.

    Hallo zusammen,


    Ich denke auch, dass du einfach auf deinem jetzigen 105L Board bleiben solltest. Übe weiter und hab Spaß, hier sind ja schon gute Tipps genannt worden.


    Ein 75L Board zu empfehlen kann ich übrigens überhaupt nicht nachvollziehen. Das wäre meiner Meinung nach nur dann sinnvoll, wenn du auf deinem jetzigen Board Kontrollprobleme bekommst und überpowert bist. Auf dem Board werden Belastungsfehler viel mehr bestraft, auch beim Angleiten. Du musst davon ausgehen, dass du dann beim jeden Manöver in der nächsten Zeit im Wasser liegst, besonders motivierend ist das nicht, außer du willst deinen Wasserstart weiter verbessern. :D

    Zwischen 130L und 75L liegen Welten.

    Ich sehe das ähnlich wie Kabbel_bei_WNW. Ich denke, dass viele das Potenzial und die Reichweite von Social Media für den Sport unterschätzen oder zumindest viel zu wenig in diesem Bereich gemacht wird. Klar ist die kauffähigere Kundschaft die ältere Generation. Aber der Wachstumsmarkt ist eben die Jüngere und für die Zukunft des Sports wäre es wichtig, wenn hier mehr passieren würde.

    Ich stelle einfach mal die gewagte These auf, dass Mario zu den Top drei Surfern mit der größten Reichweite in Deutschland gehört.

    Seine Video haben regelmäßig 5000+ Aufrufe, Nico Priens sehr oft über 10000.


    Was gibt es denn sonst, auch durch andere Medien? Klar das Surf-Magazin ist noch eine Nummer größer, aber sonst?

    Ich kenne die Zahlen hier im Forum nicht, aber ich denke die beiden verfolgen weit mehr Menschen regelmäßig als die Beiträge hier und wenn nicht, dann werden es bald mehr (nichts gegen das Forum hier, ich finds super, aber die haben einfach ein viel größeres Wachstum).

    Wie ist das denn in der PWA? Die Maximale Segelgröße ist auf 10qm beschränkt (oder?). Die Foilsegel haben Vorliekslängen von über 6m. Wenn man mit einer Mastdicke von 8cm ausgeht, dann ist der Unterschied 6*0,08m²=0,48m², je nachdem ob man den Mast mit einberechnet oder nicht.

    Das wäre doch ein klarer Wettbewerbsvorteil, ob das Segel im untersten Windbereich einen halben Quadratmeter größer ist, zumindest für die schweren Fahrer am unteren Limit.

    Ich glaube angegeben sind 236cm, die Gabel geht bis 240cm.

    Mir ist schon bewusst, das eine Gabel brechen kann. Ich fahre das große Material aber auch nicht auf dem offenen Meer, wenn sie bricht, dann bricht sie halt, aber ich komme irgendwann auf jeden Fall ans Ufer.

    Meistens fahre ich mit der Gabel im Süßwasser, aber ab und zu auch mal im Salzwasser.


    Eine V-Grip könnte eine Alternative sein, die hatte ich garnicht auf dem Schirm, weil die von den meisten Herstellern nicht in der Größe angeboten werden.

    Hallo zusammen,


    Hat jemand Erfahrungen mit dem Gun Expert Gabelbaum?


    Ich habe schon einige Threads zu Gabelbäumen durchgelesen und die Meinung der meisten ist wohl, dass Carbongabelbäume vorallem bei großen Segeln große Vorteile bringen und den Alugabelbäumen vorallem in der Haltbar- und Steifigkeit klar überlegen sind. Soweit so gut. Blöderweiseind die Dinger aber verdammt teuer, die passende von Gun kostet 650€, von anderen Herstellern noch weit mehr, ufff. Gebraucht habe ich auch schon geschaut, aber da sind die immer noch sehr teuer und auch nicht so oft zu haben.


    Daher kam mir die Frage, wie sich Hybridgabeln schlagen, explizit die Expertgabel von Gunsails (was andere Hersteller im Angebot haben weiß ich nicht so genau). So wie ich das verstanden habe ist das Endstück Carbon und das Frontstück aus Aluminium.

    Ich will eigentlich keine Grundsatzdiskussion zwischen Carbon und Alugabelbäumen lostreten, aber macht eine Hybridgabeln Sinn? Die kostet immerhin weniger als die Hälfte im Vergleich zur Carbongabel. Ist die deutlich steifer und haltbarer als eine Alugabel oder im Vergleich zur Carbongabel doch nur ein fauler Kompromiss?


    Aktuell fahre ich ein 8,6er Vektor auf einem etwas älteren Slalomboard, F2 FX 81 breit mit einem schätzungsweise 15 Jahre alten Alugabelbaum, fast voll ausgezogen. Ich bin 190 groß, wiege ca 85 Kilo und fahre auch die Kombi auch gerne mal sehr überpowert.


    Die Expert müsste ich aber ebenfalls fast ganz ausgezogen fahren, lohnt sich das Upgrade eurer Meinung nach?

    Das ging mir genauso, ich hab eigentlich auch nach einen Freeraceboard mit 80cm Breite gesucht, für das hätte ich trotz Monate langem Suchen das Doppelte bezahlt wie für mein Slalomboard.

    Mir ist klar, dass ich das Board nicht voll ausreizen kann, aber ich mag die Herausforderung und mir macht's tierisch Spaß.

    Quote

    ...und 2. kann kaum jemand ein SL-Board artgerecht fahren, also leidet in der Regel dadurch schon die Haltbarkeit.

    Das verstehe ich nicht. Prügeln die Profis ihre Boards nicht durch viel extremere Bedingungen? Ich würde nicht auf die Idee kommen mein Slalomboard so überpowert bei vergleichsweise starkem Seegang zu fahren oder damit nach dem gewonnenen Rennen zu springen.

    Danke erstmal für eure Antworten.


    Den Trimmguide kenne ich, den hatte ich mir auch durchgelesen. Aber ich habe immer gedacht, dass der Trimm nur relativ kleine Auswirkungen hat und gerade erst bei sehr guten Fahrern und im Slalombereich wirklich interessant wird und nicht auch den Unterschied zwischen gar nicht ins Gleiten kommen und von selbst ins Gleiten kommen (ohne anpumpen) ausmacht.


    Das Argument mit dem größeren Bauch ergibt natürlich Sinn.

    Jetzt bin ich auf jeden Fall angefixt und werde nächstes mal viel mehr am Trimm spielen :)

    Hallo Zusammen,


    ich lese jetzt schon einige Zeit mit und hab jetzt auch zwei Fragen an euch.

    Erstmal zu mir: Ich bin Anfang 20 und surfe seit ich klein bin. Ich bin 1,90 groß und ca 85 Kilo schwer. Wasserstart und Fußschlaufenfahren sitzen und in der Halse komm ich meistens rum, am Durchgleiten wird noch gearbeitet. Ich bin mit meinem Herzblut dabei und schaue, dass ich so oft wie möglich aufs Wasser komme. Vor einiger Zeit habe ich mir ein älteres Slalomboard F2 SX mit 81 cm Breite von 2009 für mein 8,6er Vektor gekauft, dadrunter fahre ich ein 6,6er Torro auf einem 101 JP FSW.


    Als ich an meinem zweiten Tag mit dem "neuen" Board auf dem Baggersee unterwegs war kam ich trotz anpumpen nur sehr selten ins Gleiten. Naja zu wenig und böiger Wind. Dann habe ich den Gabelbaum mal komplett von der mittleren auf die oberste Position gestellt. Das Ergebnis hat mich extrem überrascht, ich hatte das Gefühl, als hätte ich mindestens einen Quadratmeter mehr an Segelfläche! Danach war ich fast nur noch am gleiten (außer in extremen Windlöchern, ist halt immer noch ein See), selbst ohne anpumpen konnte ich meist gut angleiten. Der Wind hat sich nicht geändert, mein Kumpel fuhr (bzw dümpelte) noch genauso wie vorher.


    Ich hatte natürlich schon vorher oft gelesen, dass man durch das Verstellen des Gabelbaumes nach oben mehr Power bekommt, aber das der Effekt so groß sein kann hätte ich niemals gedacht. Jetzt gibt es aber noch deutlich mehr Stellschrauben außer die Gabelbaumhöhe, wie Mastfußposition, Vorliek, Unterliek, Tampen etc... ihr kennt das ja. Wie viel könnt ihr an Range so aus eurem Segel rausholen, ohne das der Gesamttrimm zu sehr in Mitleidenschaft gezogen wird?

    Mit Range meine ich den Vergleich mit einem Segel gleichen Modells, was "neutral" getrimmt ist aber entsprechend größer bzw. kleiner ist. Mein Vektor hat sich nach dem umgestellten Gabelbaum eben nicht wie ein 8,6er angefühlt sondern eher wie ein 9,5er in einem neutralen Trimm. Dies ist natürlich höhst subjektiv, ich bin auch noch nie ein 9,5er Segel gefahren, aber so hat sich der Unterschied eben angefühlt.


    Jetzt verwundert es mich schon ein wenig, dass die Segel bei den Slalomfahrern so fein abgestuft sind. Klar, die Jungs fahren am absoluten Limit und das Material muss perfekt aufeinander abgestimmt sein, aber vom Gefühl her hätte ich jetzt gedacht, dass das mit Trimm ausgeglichen werden könnte. Oder klappt es einfach nicht das Material dann optimal zu trimmen, sodass man kräfteschonend und maximal schnell fährt?


    Viele Grüße

    Teichi