Posts by RobertP

    Ja, Spaß ist dann wirklich was anderes...

    Aber aktuell will ich mir nicht noch ein Medium Slalom Board holen.

    Meine Frau und ich können uns den 125l Freerider "teilen". Ein Slalombrett macht für sie keinen Sinn.

    An dem Tag war nichts mit Surfen, Böen bis 100kmh!

    Mein kleinstes Segel ist 7,0er.

    alles klar :P

    Bei Slalom kann ich nicht wirklich mitreden, Bin nur vor einem Jahr(für ca. halbe Stunde) mit einem alten Futura gefahren, sehr wenig Chop, die Gleitlage war für mich eher ungewohnt:S aber echt lässig gewesen , nur stell ich mir es dann sehr sportlich vor wenns echt Wellen hat....

    Ich hab nur ein großes Slalom Brett mit 85cm Breite, das ich aber auch noch mit 7,8 bei Böen rauf bis 30kn fahren kann.

    Dann ist es aber eher ein Höllenritt und man wünscht sich ein kleineres Brett. Das Segel ist hier aber noch nicht der limitierende Faktor sondern eher, mit dem Brett möglichst allen Wellen auszuweichen, da die bei uns am See großteils so steil sind dass man entweder springt oder die Nose einspitzelt...

    Wäre auch meine Frage gewesen, wie schnell bist du bei solchen Bedingungen Rüdi ?


    Ich habe ja nur den großen Falcon mit 85cm Breite. Wenn ich den hier bei uns mit 7,8qm Segel richtig fliegen lassen will habe ich das Problem, dass die Wellen zu kurz und steil sind als dass man da schön drüber fliegen könnte.

    Am Walchensee hingegen ist das fliegen lassen mit der gleichen Kombi überhaupt kein Problem...

    Braucht man da dann ein kleineres Brett?

    Du musst mal zu uns an den Chiemsee kommen, das auf dem Foto sieht mir arg nach Flachwasser aus :D


    War gestern mit 7,8 draußen und großem Slalomboard (weil ich das kleine Brett nicht eingepackt hatte). Bin nicht über die 26kn gekommen, die Wellen waren einfach zu chaotisch und der Wind extrem böig. Von es reicht nur zum dümpeln bis knapp 30 Knoten war alles dabei.

    Zu den Bedingungen vorgestern:

    Ich war mit einem 125 Liter Brett (65 breit 270cm lang -> klassischer alter Shape) draußen und 6,0er Segel.

    Dühnung draußen waren ca. 1,5 Meter dazu noch Kabbelwelle, also eher ungemütlich zu fahren.

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    Gefahren bin ich folgendermaßen:

    Der vordere Fuß noch vor dem Mastfuß, der hintere zwischen den Fußschlaufen. Ins Trapez konnte ich mich natürlich nicht einhängen.

    Ich fände eine Sammlung cool, in der man sieht was so alles defekt gehen kann und wie sich der-/diejenige Dann aus der Situation geholfen hat. So könnte man sich schon im Vorfeld auf (Not-) Situationen einstellen.


    Ich fange gleich mal an.

    Gestern war ich am Gargano draußen und es war etwas gröber von den Verhältnissen her.

    Bei einem Sprung bin ich schlecht gelandet und die Finne ist mir abgebrochen. War natürlich draußen als es passiert ist.

    Nach kurzer Eingewöhnung wie das Brett zu belasten ist dass es auch ohne Finne einigermaßen gerade aus läuft bin ich auf Halbwindkurs wieder zum Ufer zurück gekommen ohne fremde Hilfe.


    Die Finne ist direkt an der Powerbox abgebrochen.


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    Man merkt dass ihr leicht seid 😉

    In der Ühu (über hundert) - Liga fährt man solche Bretter mit 9qm Segel noch bis 20 Knoten, so ist es bei mir zumindest mit meinem großen Brett (142 Liter).

    Wenn es konstant über 20kn hat lässt sich über 7,8qm reden.

    Ich war bis letztes Jahr auch noch in deiner Gewichtsklasse unterwegs.


    Ich bin im Urlaub meistens den JP Magicride 142 gefahren mit 8,2qm und 7,x.

    Wie du dein Können beschreibst solltest du auf dem 159 Liter Brett gut zurecht kommen.


    Den Superlightwind bin ich selber noch nicht gefahren, aber da gibt es ja einige hier im Forum.

    Der größere SLW soll der gutmütigere sein.

    Weiß nicht wie es beim SLW mit Schlaufenpositionen aussieht, der Magicride hat jedenfalls sehr viele.

    Bei Gun ist der Aufbau gleich bis auf das gebohrte Loch.

    Da kostet das Ersatz-Tip 10 Euro.

    Denke das wird bei anderen Herstellern auch nicht viel teurer sein...

    Ich hatte am beiden Sprunggelenken schon mehrere Bänderrisse, Knochenausrisse, einmal mit Syndesmoseband.

    Standardverletzung als Volleyballer...


    Wenn nach einem Jahr immer noch was weh tut sofort zum Arzt.

    Wenn CT und MRT unauffällig sein sollten geh zu einem guten Physio. Vielleicht sind deine Faszien verklebt von der Ruhigstellung oder einer Schonhaltung.

    Ich hoffe auch, dass es sunzi genau anders rum gemeint hat.

    Der Anfänger geht besser mit dem kleineren Segel raus, der Könner mit dem großen.


    Wer jetzt denkt mit einem Slalom Segel wäre alles besser, soll erstmal damit einen Wasser- und Schotstart machen... wenn die Masttasche voll gelaufen ist und es wellig ist (das Segel immer wieder überspült wird) dann vergeht einem echt schnell der Spaß.

    Was bei extremen Böen eigentlich immer geht ist die Flucht auf hart am Wind. Da kann man deutlich mehr "wegpuffern".

    Wenn die Böen nicht ganz so schlimm sind, man das richtige Material (Freerace/Slalom) und die Eier hat, kann man auch einfach voll reinhalten auf Halb- oder Downwindkurs und die Kiste einfach beschleunigen lassen.

    Wie Rüdi auch geschrieben hat, mein 7,8er North Warp kann ich wenn es sein muss so lange fahren, dass ich dann direkt auf 6,0 Freeride gehen kann.

    oft sind in den Gabeln Stopfen, damit die nicht voll Wasser laufen.

    So war es zumindest bei meinen Gabeln (North Alu und Gun Carbon).

    Habe beide um 10cm gekürzt, war eigentlich kein Problem.

    Bei der Alu musste ich das Endstück um 5cm kürzen damit ich es wieder ganz einschieben konnte.

    Wenn du eine zusätzliche Sicherheit haben willst könntest du einen Tropfen Loctite auf die Schraube geben.

    Dann kannst die Finne auch einlaminieren


    Viel Spaß beim Lösen, die Gewinde der Messinginserts machen bestimmt nicht oft mit....

    Es gibt Loctite in verschiedenen "Sicherungsklassen".

    Von Rutschsicherung bis lässt-sich-nur-noch-mit-Hitze-und-Gewalt öffnen.