Posts by RobertP

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    mov44


    wir sind mit Bus unterwegs, also relativ flexibel

    nur vom Zeitpunkt bin ich jetzt verunsichert, letzte August Woche sollte passen; aber nur den 15.august sollte man meiden?!

    Die zwei Wochen um den 15.08. sind in Italien Hauptreisezeit. Da haben praktisch alle frei...

    Wie Eingangs schon geschrieben hatten wir Ende August Anfang September in 2 Wochen 11 Tage Gleitwind.

    Ein Tag war SO-Wind (Scirocco?), sonst immer die Thermik aus NW (Maestrale?). Bei NW hat man selbst am Spiagga Lunga Campingplatz eine ziemliche Windabdeckung und es ist in Ufernähe recht Böig.

    20191211_133633.jpg

    20191211-133555.jpg

    In der kleinen Bucht die du weiter oben vorgeschlagen hast sollte das dann noch viel schlimmer sein.


    Der Strandzugang bei dem Obstladen müsste der hier sein (Pfeil).

    Der Spiagga Lunga Campingplatz ist rot umrandet, Google Maps zeigt das etwas falsch an finde ich.

    2019-12-11_133336.jpg

    Nachtrag:

    An Material alles mitnehmen was du hast, auch dein größtes Zeug. Ich bin in den 2 Wochen 9x 9,6qm und 2x 7,8qm gefahren. Davon einmal mit 125L, sonst 142L Brett. Man muss dazu sagen dass ich mit 110kg recht schwer bin, die anderen Surfer sind meist deutlich kleiner gefahren.

    Würde mich nicht als Gargano Kenner bezeichnen, aber vielleicht kann ich was zu unserem letzten Urlaub dort schreiben.

    Wir waren mit Freunden die letzte August und erste September Woche am Spiagga Lunga Campingplatz.

    Mein Kumpel Kiter, unsere Frauen Windsurf-Anfänger (Beachstart, Trapez, Gleiten).

    Waren mit Wohnmobilen unterwegs (6 und 6,5m) mit je zwei Kindern (1,5 und 4 , 3 und 5,5).


    Der Campingplatz ist hinsichtlich Ausstattung und Sauberkeit in Ordnung, es gibt Spielplätze für die Kinder und auch einen Pool. Den haben wir allerdings nicht genutzt weil das Meer sehr warm war und es schön flach ins Wasser rein geht. Es gibt auf dem CP einen kleinen Supermarkt, ausserhalb einen Obst- und Gemüseladen und in Fahrrad Reichweite einen großen Supermarkt.

    Surfstation bei der man sein Material gegen Bezahlung auch einlagern kann wenn man möchte gibt es auch auf dem CP.


    Richtig voll ist es dort nur die Zwei Wochen um Ferragosto (15. August) hat uns die Dame vom CP am Telefon vorab mitgeteilt. Wir waren ab dem 24.08. dort und der Platz war praktisch leer.

    Je nach dem wie weit ihr in den August rein kommt könnte sich reservieren lohnen. Besonders auch wenn ihr einen speziellen Platz nah am Meer wollt.


    Am Spiagga Lunga gibt es nur den Stehbereich direkt am Ufer (vielleicht 20 Meter weit) und auch kein Flachwasser. Bei Wind waren immer auch Windwelle. Zum Wellenreiten aber zu niedrig.

    Lustig, ich hatte genau den gleichen Mastfuß. Habe ihn letztes Jahr aus meiner Ersatzteilkiste in den Müll geworfen weil er zu keinem meiner Bretter passte (hatte unten keine Schraube sondern so einen Schnellverschluss Zapfen). War noch aus Mistral Explosion Zeit, also locker 15-20 Jahre alt. Hatte ihn damals auf der CBR Messe in München gekauft.

    Biegen ohne brechen ging aber bei mir noch.


    Weil wir ja gerade bei allgemeinen Fehlern von Mastfüßen sind:

    Diesen Urlaub am Gargano habe ich eine der Surflehrerinnen abgeschleppt (nur vom Wasser ans Land :saint:).

    Bei ihr war der Mastfuß unterhalb vom Tendon gebrochen. Schraube und ein Teil vom Plastik waren noch an der Mastschiene am Brett fest, der Rest hing am Segel. Hatte ich bis Dato auch noch nicht gesehen. Leider habe ich nicht genau geschaut, was für ein Mastfuß es genau war, meine aber die Tendon Sehne war gelb.


    Zur Veranschaulichung hab ich einfach mal das Bild vom Rüdi bearbeitet

    Die Plättchen haben 3,5 bis 4mm Dicke schätze ich, macht bei Standard M6 Gewinde zumindest mal 2,5-3 Gewindegänge die im Eingriff sind.

    Bevor das ausreißt gehen andere Teile zu Bruch denke ich.

    Der Materialpreis von Messing ist zwar teurer aber die Weiterverarbeitung ist günstiger,messingteile werden oft gegossen.

    Eine Gußform rechnet sich bei den Stückzahlen um die es beim Windsurfen geht nicht. Die sind ziemlich sicher spanend hergestellt. Falls die von mir gegossen wären, müssten sie auch spanend nachbearbeitet worden sein, weil die Oberfläche bei Guß ganz anders aussieht.


    c-bra den gestanzten Plättchen traue ich mehr als den Teilen aus Messing, auch wenn die Einschraubtiefe deutlich niedriger ist.

    und durch die gute und schnelle zerspanbarkeit wird das teil insgesamt oft billiger als wenn es aus stahl gefertigt wird, besonders wenn viel zerspant werden muss

    Bin da voll bei dir, aber nicht bei solchen Teilen: (kleiner Auszug aus meiner Mastfußschraubensammlung)20191105_195445.jpg

    Der Materialeinsatz bei den Messing Teilen ist mehr als doppelt so hoch. Die Plättchen aus Edelstahl sind nach dem Gewinde schneiden nur ausgestanzt und fertig.

    Den Grund sehe ich eher in der Korrosionsbeständigkeit von Messing und das es günstiger ist als Edelstahl.

    Messing ist teuer als Edelstahl ( zumindest als 1.4301 und 1.4016).

    Hauptvorteile von Messing sind Selbstschmierung (kein festfressen da Messing deutlich weicher als die Schraube aus Edelstahl), Korrosionsbeständigkeit und sehr gute Zerspanbarkeit.

    So, letzten Endes ist es ein Winheller LWS8 in 48cm geworden.

    Sie sieht aus wie neu und der Preis war gut. Bin schon sehr gespannt wie groß der Unterschied zu den G10 Finnen ist.


    Jetzt muss ich nur noch das kleine Loch an der Finnenschraubenbohrung flicken...

    Es soll auf Campingplätzen schon Kinder gegeben haben, die auf im Schatten liegenden Segeln spielen ||

    Dummerweise waren es meine eigenen.

    Dabei ist zum Glück nichts kaputt gegangen.

    Ich wollte euch nichts unterstellen.

    Wenn Latten brechen (besonders die nicht groß belastete oberste) und der Monofilm ohne große Belastung reißt hat das meistens einen Grund.

    Wie oft hattest du das Segel denn in etwa in Benutzung?

    Wo und wie lagerst du es?

    Ist es eventuell irgendwelchen Dämpfen ausgesetzt?


    Ich lagere meine Segel im Carport liegend unter der Decke, sie liegen an zwei Punkten auf Querlatten vom Carport.

    Nach dem Surfen lasse ich sie im Normalfall nicht komplett abtrocken sondern packe sie sofort ein.

    Im Urlaub, falls das Segel mal zwei Tage aufgeriggt liegt schaue ich immer dass es im Schatten ist.

    Nach Benutzung Salzwasser werden die Segel nicht mit Süßwasser abgespült.


    Hatte bei noch keinem Segel Probleme mit dem Monofilm. Habe allerdings auch nur 20-30 Surftage im Jahr ;(

    Mein Gun Groove und das Gaastra sind 20 Jahre alt, das Gun Cannonball ca. 15 Jahre.

    Ich habe gerade mit einem Kollegen geredet, der nebenberuflich noch ein paar Projekte am laufen hat bei denen er auch Laminiert.

    Er hat eine Vakuumpumpe daheim und auch eine gut ausgestattete Werkstatt.


    Sein Vorschlag war:

    Vakuumpumpe an der Finnenschraube anschließen und erstmal so gut es geht die Feuchtigkeit aus dem Board ziehen.

    Dann im Bereich des Lecks ein niedrig viskoses Epoxid aufbringen und einsaugen lassen.

    Zum Schluss dann noch die hier diskutierte Bundbeilagscheibe aus Alu mit Epoxid in das etwas aufgebohrte Loch kleben.

    Es ist das vordere Loch.

    Ich hatte am Chiemsee inner wieder mal Grundberührung, die laufen sich hier mit 56cm Finne nicht vermeiden.

    War aber nichts schlimmes dabei mit Schleudersturz oder so.

    In dümpeln den Boden kratzen und dann absteigen und das Board weiter raus schieben war es eher.

    Irgendwie widerstrebt es mir, an dem Brett so eine Operation zu starten...


    Würde eher dazu tendieren das Brett aufzuwärmen und dann raus in die Kälte zu legen. Die Luft im Board kühlt ab und zieht sich zusammen. Dann gebe ich erstmal paar Tropfen Sekundenkleber in den Bereich wo die Bläschen erschienen sind. Der Unterdruck im Board saugt den Kleber ein (hoffentlich).
    Dann Bohre ich das Loch auf 9mm auf und klebe eine Edelstahl Bundbuchse in das Loch ein.


    Das sollte doch dann wieder dicht sein oder?


    Ausser c-bra du traust dir das Mit abfräsen und wieder aufbauen zu und ich darf mal mit ner Kiste Bier zu Besuch in deine Werkstatt kommen.