Beiträge von Joerge

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    Irrtümlich?

    Dies dürfte wohl die Mega-Ausnahme sein, oder ein wenig Alibi-Gerede.

    Ich bin auch schon wissentlich "einige" Meter über die "Grenzen" in die Zone 2 gefahren, weil ich ausweichen mußte.

    Kann man sich einreden, klar. Dummerweise weiß man selbst ganz genau, daß man es hat kommen sehen und gut und gern noch innerhalb der Zone 1 "hätte drehen können". Hinterher war ich etwas sauer auf mich selbst und wenn mich da einer abkassiert hätte... wäre es berechtigt gewesen. Aber meine eigene gedankliche Ohrfeige hat glücklicherweise nachhaltige Wirkung gehabt. Also irrtümlich ist nicht mehr, als eine stinknormale Ausrede, darüber kann die WaPo sicher nicht mehr lachen.

    Meiner Meinung nach sollte aber auch besser informiert werden

    Mir ist klar was Du meinst, allerdings ist doch auch klar, daß der Surfer/Kiter/Wassersportler die Pflicht (!) hat, sich über die regionalen Begebenheiten/Befahrensregeln zu informieren und nicht umgekehrt. Beim Hafenmeister als "Neuer" kurz reingeschaut, kurz geredet, Infoblatt von ihm erhalten und schon ist alles klar. Einfacher geht es eigentlich nicht. Man muss ja nicht, wie ich, ne halbe Stunde sich von der Wasserschutzpolizei einweisen lassen. Schilder "Nationalpark" stehen prinzipiell überall, da sollte doch ein kurzes Innehalten und Nachdenken, was dies bedeuten könne, drin sein. Ich würde es aber dann doch übertrieben finden, wenn man alle 10 m so ein Schild stellen muss, damit man sichergeht, daß es ja auch jeder potentielle Wassersportler wahrgenommen hat.

    Studien interessieren mich nicht, da sie grundsätzlich nur für den jeweiligen (studierten) Standort gelten und das Ergebnis vom "Sponsor" abhängt. Für mich fast ohne Wert.

    1. Die Befahrensregeln von 97 sind laut offiziellen Stellen noch aktuell (für den dort abgebildeten Bereich), aber wohl in Überarbeitung. Weswegen dieses Thema auch aktuell sehr sensibel ist. Das Faltblatt (gibt es gratis) bei unserem Hafenmeister hat auch exakt die 97-er Grenzen.

    2. Bezüglich Abstand, ab dem sich Vögel gestört fühlen kann man endlos drüber reden, nur es bringt nichts. Deswegen gibt es ja auch Zonen, Zone 1 teilweise befahrbar und Zone 2 gesperrt. Insofern ist die Zone 2 deswegen klar deklariert. Haben Viele vorher sich drüber ausgetauscht und dann diese Festlegung getroffen. Wenn ich dort erwischt werde und 5000€ zahlen soll, tja, macht es dann Sinn eine Diskussion über individuelle Sichtweisen und Abstände anzufangen??? Ich glaub nicht, daß es helfen wird.

    3. Segel in Wassernähe gegen Schirm. Wenn man mal mit den Leuten vom Naturschutz oder den Ranchern selbst redet, sowie mal selbst etwas Beobachtung betreibt, dann schließe ich mich der Meinung definitiv an, daß ein Kiteschirm mehr Wirkung erzielt. Habe es teilweise selbst mal angetestet (nicht absichtlich). Der Schirm hat viel mehr Bewegung als Silhouette (siehe auch "Sturzflug"-Vergleich mit Greifvögeln) und Geschwindigkeit. Mir leuchtet das Argument ein, aber man muß sich mir da nicht anschließen.

    4. Freiwilligkeit der Einhaltung von Abständen... mit dem Mensch funktioniert so etwas erfahrungsgemäß nicht.


    Letztlich geht es aber auch nicht nur um das "Aufschrecken", sondern es ist schon weit komplexer. Will mal so sagen, wenn dein Urlaubshotel an der S-Bahnstrecke liegt und dir Ruhe versprochen wurde, wirst du da nicht unbedingt wieder hinfahren (außer es ist grad Fussball-WM-EM-irgendwas und das Hirn ist grad anderweitig im Urlaub). Thema Wiederkehr/Brutplätze...

    Und mal ganz ehrlich, wieviel Fläche haben wir, gerade in Deutschland, der Tierwelt noch gelassen? Zu viel? Sicher nicht.

    Hallo, leider gibt es aktuell immer wieder Ignoranten, denen nur der eigene Spaß wichtig zu sein scheint.

    In MV sind die Befahrensmöglichkeiten, besonders im Ostseebodden, ganz klar geregelt und so lange man (Surfer, Kiter, Sub, Kajak etc) sich daran hält gibt es keine Probleme. In jüngster Zeit beginnt nun wieder die Diskussion zwischen Naturschutz und Politik, über die Ausweitung der Sperrzonen und deren strengere Kontrolle.

    Der Hauptgrund sind völlig ignorante Kiter (und auch Kajaker), die gedankenlos (?) ins Sperrgebiet der Zonen 2(!) (no go Area) hineinfahren. Nur zur Info sei gesagt, vielleicht ist es nicht so bekannt, das Bußgeld für Zone 2 geht bis 5000 € und wird immer häufiger auch ausgeschöpft. Besonders betroffen sind die Boddenregionen zwischen Barth und Stralsund. Die Rancher sind wohl mittlerweile auch angewiesen schnell "zum Telefon" zu greifen.

    Wer auf dem Bodden Surfen/Kiten will, sollte sich unbedingt die NPBefVMVK_Verordnung.pdf ansehen oder bsw bei "nationalpark-vorpommersche-boddenlandschaft.de" die "Die Befahrensregelung" ansehen. In den gekennzeichneten Grenzen des Nationalparkes ist ausdrücklich Kiten nicht erlaubt!

    Wer, besonders jetzt zur Kranichzeit, in den für sie extra geschützten Sperrbereich unwissend oder wissend hineinfährt, dem sollte man nicht nur die 5000 € abnehmen, sondern noch eine Extra-Ohrfeige verpassen, für besondere Hirnarmut. Meine Meinung! :cursing:

    PS. Warum teilweise Windsurfen gestattet und Kiten verboten ist, ist eigentlich ganz einfach nachzuvollziehen. Der Kiteschirm wird von Vögeln viel eher als Bedrohung eingestuft.

    Dank Euch. Habe mir nun lediglich einen 2 Leiner zugelegt (eher ne Flugmatte mit 2,5m) und eine Art Bar dazu gebaut. um einfach etwas Gefühl zu entwickeln.

    Es ist schwierig für mich zu entscheiden, weswegen ich nun nächste Woche nochmal 5 Tage "Kite-Kurs" gebucht habe. Danach werde ich hoffentlich schlauer sein, was ich neben Windsurfen noch mache. Für's Kiten heißt es eben immer min 40 Minuten ins Auto, weil hier im Naturschutzgebiet stellt Windsurfen die Ausnahme dar und Kiten ist nicht gestattet (wenn man erwischt wird, wirds richtig teuer).

    Vielleicht sollte ich doch meine Idee eines Hybrid's aus Windsurfboard und Mini-Kat umsetzen. Er ist nur noch nicht ganz ausgereift, aber soweit bin ich dann schon, dass das Teil schnell aufgebaut, im Bodden mit 50-80cm Wassertiefe fahrbar und im Naturschutzgebiet (mit den üblichen Rahmen-Richtlinien) benutzbar ist. Man brauchte echt mehrere Leben, um die ganzen Ideen umzusetzen.

    Machst du Airbrush?

    Ist schon eine tolle Sache so ein Design, aber nur bis zur ersten Reparatur

    Habe mit Airbrush gearbeitet, aber irgendwie habe ich keine Lust die ganze Zeit irgendwelche Masken zu schneiden. Klar Farbverläufe gehen mit der Luftpistole wirklich gut. Mittlerweile arbeite ich nur mit dem Pinsel und diversen "Zaubermittelchen". Ich finde damit kann man exakter, freier und grundsätzlich zügiger kreativ arbeiten. Es ist eine Mischung aus Layer- und Lasurtechnik. Viele Schichten, damit auch aufwendig, aber die Farbintensität ist super kräftig. Und wenns mal einen kleinen Schaden gibt, dann kommt ein kreatives "Detail" hinzu. Hatte das mal bei einem Frauengesicht, dann gibt's halt ein Piercing an der Stelle oder nen Hut.^^

    Jeder, der von mir eine Grafik/Bild erworben hat, bekommt lebenslang (meines natürlich) den Service der Restauration oder Ausbessern von Schäden, nur An- und Abtransport muss er erbringen.

    Alles sehr interessant, da ich seit längerem überlege mein "eigenes" Board in Angriff zu nehmen. Ich gehe es nur teilweise andersherum an, natürlich. Kompletter Selbstbau, dafür fehlen mir die Kenntnisse und den Aufwand kann ich auch nicht treiben. Mir würde als "Grundbaustein" ein fast fertiges Bord ohne Oberflächengrip und Pads für den 1. Versuch reichen (bin da noch auf der Suche), die Inlay/Fusssschlaufen müsste man vorgeben können (wäre toll), dann anschleifen und das Tun, was ich ganz gut kann. Vielleicht nehme ich auch erstmal ein halbwegs passendes Gebrauchtes, da wäre für die erste Version auch nicht zu viel zu investieren. Ideen für's Design gibt es schon endlos (aus meinen alten Grafiken und den Neuen).

    jfg-Boarddesign-01.jpgjfg-Boarddesign-04.jpgjfg-Boarddesign-03.jpgjfg-Boarddesign-07.jpg

    Leider war mein Entwurf aus 2003 zu ineffektiv X/

    Der damalige (durchaus ernsthafte) Entwurf war aber auch eher Richtung Bergung/Rettung im kleinem (und bezahlbarem) Masstab angelegt. Damals hat noch keiner daran gedacht, daß Plastiktüten-fangen im Meer mal zu einer weltweiten Beschäftigung wird.

    Aber vielleicht taugt das "Boot" ja zum Politiker-Aussetzen auf 60 m Tiefe, damit die mal einen tieferen Einblick in unsere Meeres-Ökologie bekommen.


    ub-fg-10.JPG

    Zwar kann er nur wenige Meter damit in die Tiefe, aber ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.

    Er muss unbedingt beweisen, dass damit "Geld" zu verdienen ist (Energiegewinnung?...), dann motiviert er die "Gierigen" zu investieren.

    Gibt es einen empfehlenswerten Trainingskite, mit dem man das Gefühl für den richtigen Kite wirklich gut simulieren und trainieren kann.

    Ich hatte bereits einen 2 Tage Beginnerkurs und war überhaupt nicht zufrieden, dass hatte allerdings verschiedene Gründe.

    Vor dem nächsten Kurs würde ich gern eigenständig (mit dem schon angesammeltem Wissen aus Kurs und div. Videos) mit dem "Mini-Kite" die Automatismen der Kite-Steuerung trainieren. Offensichtlich muss ich da auf meiner "Festplatte" einiges überschreiben, was aus dem Windsurfen u.a. ständig dazwischenfunkt. Diese preiswerten "Flugmatten" sind ja allg. 2-Leiner und nicht vergleichbar. Der Trainingskite sollte alle Leinen etc des richtigen Kite haben, damit das Training dann auf den "großen" übertragbar ist.

    Danke schon mal für Eure Tips.

    Hoffnungsvolle Grüsse

    Aber jeder wie er meint, wenn du es besser weisst...?

    Tja, sorry, habe sicher ein ganzes Dutzend "perfekt passende" und nach diversen Regeln ausgewählte Surfschuhe durchprobiert. Nur leider haben da meine Füsse das letzte Wort und mich einfach überstimmt. Da bin ich machtlos. Ich werd aber mit "ihnen" nochmal reden, ob sie ihre Schmerzresistenz nicht doch etwas nach oben verschieben können...:/

    Wichtig ist einfach, dass du sie kleiner kaufst.

    Auch auf die Gefahr mich wieder unbeliebt zu machen.

    Wenn ich, mit meinen zugegeben "Unikat-Füssen", kleinere Schuhe als normal nutzen würde, hätte ich gar keinen Spass mehr am Surfen. Ganz sicher. Mit der "Regel" ist es halt so eine Sache, sie trifft nicht immer zu.

    Da ich sehr breite Füsse einschl. Fussbett habe, kämen zu den Zehenproblemen noch die "seitlichen" hinzu. Passt für mich überhaupt nicht. Aber ich muss ja auch gar nicht mehr suchen oder experimetieren, da ich meine perfekte Lösung gefunden habe: Normale Größe, dehnbare Spitze ohne Kappe, etwas stabilere Sohle. Das ist es für mich. 3-4 Stunden auf dem Wasser ohne jegliche Fussprobleme. 3 Tage getestet. Was für meine Füsse gilt, muss selbstverständlich nicht für andere gelten, aber vielleicht hat mancher ähnliche Probleme wie ich und findet in diesem Thread seine Lösung. Vielleicht probiere ich nächstes Jahr, wenn wieder ein Paar verschlissen ist, mal Split's aus.

    3 Antworten und 3 doch um einiges verschiedene Schuhe.

    Naja, wir sind halt alle Unikate.

    Erinnert mich an meine Musterung zur Armee damals, als der Stabsarzt die Füße der potentiellen Rekruten betrachtete und bei jedem 2. in lautes Lachen verfiel..., bei mir auch...

    Ich glaube, deine Schuhe sind allesamt zu groß

    Ich hab's nicht so mit der Religion.;)

    Meine Surfschuhe (aus den 80-ern!!!) passten perfekt und ich hatte nie Zehenprobleme. Deren Sohle war auch relativ stabil. Nur leider waren sie nicht mehr zu retten. Vielleicht standen damals andere Füße Modell als heute.

    Meine Füsse sind die gleichen geblieben.

    Die Ascan, die ich habe sind die Sommerversion, die Aqualung sind meine Winterstiefel mit Neoprensocken, bei denen geht es nicht nur um die Isolationswirkung, sondern, dass diese Kombi innen fast trocken bleibt.

    Denke aber, wer länger als ne Stunde auf dem Wasser mit seinen Surfschuhen ist, wird wissen wovon ich rede.

    Nun ich habe wirklich enge, normal passende und eine Nummer größere Schuhe ausprobiert. Die feste Sohle ist relativ zu sehen. Eine Gummimischung, die nicht zu weich ist, damit die Sohle sich nur wenig verformt bei Zug/Druck und trotzden das Gefühl zwischen Fuß und Board ausreichend gegeben ist. Übrigens fahre ich Schuhe eine Nr gößer mit zusätzlichen Neoprensocken, wenns kälter wird. Dann natürlich auch nicht so lange, weil sich die Gesichtszüge (trotz Haube) etwas "verfestigen" mit der Zeit (bevor die Zehen Alarm geben).

    Angekommen.

    der kurze Schuhe ist der Osprey OSX (mit nicht besonders haltbarer Verklebung)

    und der höhere der Aqualung ECHOZIP ERGO 6,5 mm aus 2014.


    Ps.: den Ascan mit Klettband am Spann habe ich auch versucht. Er ist nicht ganz schlecht, hat aber eine für mich zu weiche Sohle und nicht genug dehnbare Fußspitze. Er gab meinen Füßen zu wenig "Halt". Die Schmerzen treten zwar später auf als bsw beim Mesle Maris 5, aber dann doch mit Macht. Der Mesle mit seiner "Frontschale" war echt zum "schreien".

    Es gibt nichts zu entschuldigen.

    Der F2 Mast liegt im Keller (vielleicht verschenke ich ihn), die F2- Mastverlängerung habe ich umgebaut und fürs Segel habe ich letztlich ja fast schon Werbung gemacht. Ich denke dies reicht völlig.

    Der Großteil des Ärgers wäre nicht entstanden, wenn F2 auf meine 3 Mailanfragen nur ein einziges Mal "richtig" geantwortet hätte.