Posts by Joerge

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    Kann ich nur schwer so sagen.

    Man braucht ja erst mal Zeit für's Ausdenken des Designs, dann Schablonen zur Hilfe erstellen etc.

    Das sind schon einige (!) Stunden drin. Am PC kann man es aber gut simulieren (Corel Painter).

    Paßt der Entwurf grundsätzlich, kann es losgehen.

    Das Bemalen selbst geht "relativ" schnell.

    Konturen und erste Farbfestlegungen. 2h

    Trocknen lassen. 1 Tag

    Grund-Farben drauf. 2h

    Trocknen lassen. 1 Tag

    Schatten aufarbeiten. 1h

    Trocknen lassen.1 Tag

    Lichter aufsetzen. 1h

    Kleine Korrekturen. 1h

    Fertig? :/

    Wichtig ist, dass man die Tusche langsam trocknen läßt, damit sie Zeit zum "Einziehen" hat.

    Natürlich keinen Lack noch drauf zum Versiegeln. Das EVA-Deck war in toppen (Board habe ich damals ja neu gekauft) Zustand. Der Grip der EVA-Oberfläche sollte erhalten bleiben, deswegen die sehr flüssige Acryltusche . Sie musste einziehen und sich nicht nur "oben drauf" legen, sonst wäre das Design, bei Benutzung, ja schnell "verschwunden".

    Die Acryltusche ist nach dem Trocknen wasserfest. Den Abrieb und das dadurch etwas "heller" werden, kannst damit natürlich nicht ganz verhindern. 50-60 (?) Surftage hat es aber gut überstanden.

    Dadurch sind dann aber designtechnisch Grenzen gesetzt und man kann keine ganz so detailierten Motive aufbringen. Habe das Schwarz-Weiß Originalmuster irgendwie mit einfließen lassen, wollte es nicht überdecken. Der Schwertkasten war aber echt störend (beim Surfen-Üben aber sehr hilfreich ;-)).

    Aber naja, wollte den Aufwand auch nicht ganz so groß treiben...

    Bevor jemand fragt: Die Tusche gibt es nicht mehr, da der Hersteller Lukas pleite gegangen ist.

    Acryl-Airbrushfarbe anderer Hersteller geht aber sicher auch. Ist halt nicht billig, da hohe Pigmentdichte und feinste Körnung.

    Ja, mit ner guten Acryltusche(Airbrush-Farbe), die in die etwas poröse Oberfläche gut eingezogen ist. Natürlich verblassten die Stellen, wo man überlicherweise mit den Füssen (bei mir auch immer mit Schuhen!) steht, aber nicht sehr. Hab's vor'm Verkauf nochmal "aufgehübscht".

    Jo, war ein wirklich "freundliches" (zum Surfer) großes 220 L Board und hat mir viel Spass gemacht.

    Schöne "große" Halsen damit fahren können. Konnte man nen Kaffee dabei trinken...

    Nun ist es wohl irgendwo am Bodensee (?). Der Versand war ein echtes Abenteuer.

    Das steampunkmäßige Anpinseln war richtig motivationsfördernd.

    RRD Easyride 220L

    R.I.P.

    In Dankbarkeit

    Joerge

    ;(^^

    DSC00001a.JPG

    wie ich das damals nur hab schaffen können in den 80ern mit einer Fanatic Cobra mit ihren 220 Litern und 3,66 m Länge und Klappschwert

    Vorsicht mit sochen "Bekenntnissen" aus dem letzten Jahrtausend (ich musst's mir ja auch schon anhören, manchmal hat man das Gefühl sich entschuldigen zu müssen, dass man überhaupt noch "da" und auf dem Wasser ist) ^^

    Aber, ja, war schon irre mit den langen Planken und irgendwie war es einfacher als heute (habe ich so das Gefühl). Damals gabs kein Youtube, da hatte ich mir so ein kleines Surfmodell gebaut (mit Segel ^^) und dann das dünne Heftchen beim Lesen damit nachvollzogen. War gar nicht so ne schlechte Idee... damals... in der Steinzeit...^^

    Damals mit meinem 220 L Board bin ich selbstverständlich auch ins Gleiten gekommen, aber da waren max 16 kn Wind und ein altes 6er Segel (wenn ich mich recht entsinne), Bei Mehr Wind kam ich zwar auch ins Gleiten (damals schon im Trapez und Schlaufen), aber kontrolliert ist was anderes. Mann, waren das schöne "Flugeinlagen". Schade, dass die "Eintauchmomente" des Surfers niemand bildlich festgehalten hat (das wären spitzen Motive zum Malen gewesen)

    Es war purer Kampf und die Kraft ging dann schnell zur Neige. So ein Anfängerboard ist wohl aber "etwas" anders als die ähnlich voluminösen Special- bzw Regattaboards. ^^

    Trotzdem nahm ich da auch etwas an Erfahrung mit. Das blöde an der Balance auf dem Board ist ja, dass man es nicht einfach so einem Lernenden erklären kann. Man denkt irgendwann ja da gar nicht mehr wirklich drüber nach, sondern der Körper macht es einfach. Insofern sind die Stunden auf dem Wasser, auch wenn es nicht so optimal läuft, immens wichtig, um die Bewegung "unter den Füßen" zu verinnerlichen. Je weniger man sich da drauf konzentrieren muss, um so mehr kann man sich dann mit den "anderen" wichtigen Dingen beschäftigen.^^


    ein Balanceboard von Domyos hatte ich vor meinem Urlaub gekauft und über 3 Wochen fast täglich geübt. Aber irgendwie war es dann doch alles zu wackelig.

    So ein Ding nutze ich immer 15 min nach meiner Stunde auf dem Crosstrainer. Es fördert besonders die Fussmuskulatur (je nach Übung) und durchaus den Gleichgewichtssinn i.A. . Natürlich kann es nur etwas unterstützend bezüglich "Gefühl" fürs Board leisten. Gerade in der surfarmen Zeit hilft es mir persönlich nicht so viel Muskulatur im Fussbereich zu verlieren.

    Chris, die Frage wird sein, wo Du in Zukunft surfen willst, welche Bedingungen dort meist (in der Zeit, wo Du auch Zeit und Lust hast und welchen Aufwand Du treiben willst) vorherrschen. Entsprechend wirst Du Dein dafür passendes Material finden. Aber, bedenke, noch bist Du Anfänger. So schnell geht die Entwicklung dann doch nicht. Ich begann meinen Wiedereinstieg auf nen Freeride 220 L. War einigermaßen sicher in den Manövern. Bin dann auch hier (Bodden) bei üblichen böigen Bedingungen bei "mehr" Wind raus, auch mit 4,5er oder gar 3,2er Segel (;(:D). Natürlich volle Katastrophe, sehr sehr sportlichund völlig ungeeignet. Das große FR-Board ist (mindestens für die Könnerstufe) zu träge und das Segel hat zu wenig Vortrieb, dadurch hast Du heftige Kräfte im Segel (und Deinen Armen), die Du nicht lange aufbringen kannst. Ohne entsprechend Vortrieb und der netten Wellenbewegung unter Deinen Füssen, machst da eher ne Ausbildung zum Seiltänzer als das Du surftechnisch weiter kommst. Die Erfahrung fand ich trotzdem ganz nützlich. Ich wollte es selbst erfahren. Mit meinem bsw jetzigen 150er Board wird es ab ner 5 auch sehr sportlich, aber es ist halt (für mich) genug Volumen noch unter den Füssen. Die Kombi zu den Segeln ist da auch eher max 5 WS. Damit Du bei 25 kn mit nem Board aufs Wasser kannst, musst Du besser (und dann das Board kleiner) werden, das geht auch nicht so schnell. Warum auch, dann könnt es ja Jeder. ^^

    Hier am Ostseebodden gibt es sehr viele gute Stehreviere mit genügend Sicherheit, egal aus welcher Richtung der Wind kommt, in jeder Richtung kommt irgendwann i.A. ein Ufer. Es ist eine tolle heimische (!) Landschaft mit vielen Surfschulen. Etwas kühler wie Red Sea, dies gebe ich zu. 2019 hatte ich hier sicher 60 Surftage zum "Weiterlernen".:) Ganz ohne Flug und Bedenken, ob es meinen Reiseanbieter nach Bezahlung noch gibt oder ich zurück laufen muss...:/

    Vielleicht noch ne Bemerkung zu Deiner (Chris) geschilderten Situation.

    Du hast wohl gemerkt, dass die Böen/Windstärke und Windrichtung in einen Bereich kommen, die Dich überfordern und nicht die richtigen Schlüsse daraus gezogen. Vor allem auf dem "Meer"!

    Der "Trick" ist in solchen Momenten "safety first", wie schon Andere hier andeuteten.

    Du hättest viel eher in Ufernähe zurückkehren müssen, dieses hast Du zu lange hinausgezögert, bis es Dir nicht mehr möglich war. Es war ein Fehler aus dem Du sicher lernen wirst.

    Es gibt auch später (natürlich auch bei mir) sicher Situationen, in denen Du aus Sicherheitsgründen den Törn abbrechen musst, weil, wenn Du es nicht tust das Risiko einfach zu groß wird. Ich bin vor 2 Jahren auch in einer Situation gewesen, in der ich feststellen musste, dass ich nicht genug Höhe (Finnenschaden) laufen kann, um am Ausgangspunkt anzulanden. Da hilft nichts, als schnellstmöglich Richtung Ufer und dann der "lange Weg" (der sonst noch länger wird) im knietiefen Wasser das Board zurückgeschoben. Mit viel Beifall ringsherum.^^

    Super Chris, jetzt hast Du schon mal was wirklich Wichtiges gelernt:

    - etwas Demut vor der Kraft der Natur

    - Deine (momentane) Grenze bezüglich Können im Zusammenspiel mit dem Material

    Deine Erfahrungen gehören einfach beim Einstieg ins Windsurfen dazu.

    Ebenso, die Veränderung beim Umstieg auf ein etwas kleineres Board.

    Deine Technik wird sich zwangsläufig verbessern, je mehr Stunden Du auf dem Brett stehst.

    Halse und Wende etc. übst, übst, übst....

    Wichtig ist auch, dass man ein Gefühl dafür bekommt, was man tut, wenn sich Bedingungen wie Windstärke ändern.

    Natürlich sollte man eigentlich aufs Wetter vorbereitet sein, sich vorher schlau machen und wenn man in seinen Grenzbereich kommen kann, vorher wissen wie die sichere Anlandung gelingt.

    Bei uns hier am Bodden gibt es eigentlich immer böigen Wind mit Drehern von bis zu 40 Grad. Ich hatte auch schon Momente, da konnte ich auf Raumshotkurs ne fast komplette 360 Grad Kurve fahren (ohne zu halsen!).^^

    Böen schulen Dein Gefühl für Haltung auf dem Board und Armspannung zur Gabel (meine Erfahrung). Sie werden Dich besser machen und auch Deine Konzentration und Körperspannung positiv beeinflussen.

    Also, es gibt keinen (!) Grund mit dem Windsurfen aufzuhören. Außer, Du wolltest so einen Warmduscher-Sport machen, der Dich nicht weiter fordert. Dann leg Dich wieder hin...:sleeping:;)

    Da bekomme ich ja fast Lust mich wieder inspirieren zu lassen und eines der Bilder in Acryl zu malen. Manche sehen ja schon so richtig gut aus!

    Im warmen Atelier sitzen und ein "cooles" Bild malen, sich dabei vorzustellen, wie so schön langsam die Kälte durch's Neopren kriecht. Ist doch kein Trocki oder, denn das würde mir doch dann den Spaß beim Malen nehmen...^^

    Danke für die "Blumen" Leute.:)

    Aber da steigt mir glatt die Röte ins Gesicht, denn vom "Meisterwerk" ist es dann doch noch ein ganzes Stück entfernt, sonst bleibt da ja nichts mehr zu tun.;)

    Ein Leben ist einfach zu kurz, um alles zu tun, was so in einem brodelt.

    Tausend Ideen für Bilder noch im Kopf. Das Nächste wird etwas mehr "Tiefe" bekommen, ganz in der Art, wie ich es mag. Etwas "dark" und mehrdeutig.

    Ein gehender Surfer von hinten gesehen mit dem Surfboard auf der Schulter. Wind von der Seite. Inmitten von trockenem verdorrten Land. Ganz hinten am Horizont ein schmaler bläulicher Strich (vielleicht mit etwas Nebel?). Es könnte Wasser sein? Der Himmel vielleicht wie ein Sandsturm (ähnlich "Mad Max")...

    Es ist der Ausdruck des Gefühles eines Surfers, der lange nicht mehr mit seinem Board draussen war. Er fühlt sich, als stände er in einer endlosen Wüste. Die Sehnsucht packt ihn... und er geht (muss) los...

    Mal sehen ob mir es gelingt dies auf die Leinwand zu bringen.

    Naja, zum Glück ist ja Winter...

    Ist es fertig? Ich denk schon, für eine Motivstudie. 72 Stunden sind da bisher reingeflossen, mit all den Gussversuchen. Hat mich aber weitergebracht und somit ist der Zweck erfüllt.

    Es ist ganz gut geworden, hoffe ich. Man sieht natürlich ein paar Unebenheiten durch den Guss, aber es ist halt auch kein Druck mit glatter Oberfläche, sondern ein Unikat. Also Sebastian, wie gesagt es ist kein Zwang, wenn es Dir zusagt und Du die Versandkosten trägst, mach ich es kommende Woche fertig (es muss noch ein Schutzlack drauf).

    Ich bitte nur darum, es nicht gleich zu Geld zu machen und vielleicht die "Geste" irgendwann mal einem fremden Menschen "weiterzugeben", wenn Du verstehst wie ich es meine....;)

    Grüße Joerge


    sebo_final-v72.jpg

    Nach diesem super Tip mit dem Uphaul, den ich zuvor wirklich noch nie gesehen hatte, habe ich kurz an die Schulterriemen meiner diversen Sporttaschen gedacht. Den Geeignetsten habe ich nun seit geraumer Zeit an meiner Startshot und da er längsverstellbar ist, gehört das "Problem" der Vergangenheit an. Allerdings werde ich sicher in der nächsten Surfperiode (wenn das Wasser wieder etwas wärmer ist) weiter dran arbeiten, "ohne" auszukommen. :whistling: