Posts by lix

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    Wenn du etwas auf Geschwindigkeit gehen willst also beim Foilen ähnliches Feeling wie beim Windsurfen im Gleiten. Dann würde ich auch einen Mast zwischen 85cm und 95cm empfehlen.


    Mit dem längerem Mast hat man einfach mehr Spiel um auf Böen, Winddreher und kleine Fehler zu reagieren.

    Ich hab letztes Jahr mit Foilen angefangen. Erst langsam und hab Material geliehen und ausprobiert. Ende letzten Jahres hab ich mir dann eigenes Material angeschafft.

    Dieses Jahr habe ich ungefähr 4mal mehr Foil Tage als Windsurftage. Inzwischen kann ich mir nicht mehr vorstellen mit großem Material Windsurfen zu gehen. (Außer evtl. wenn die Wassertiefe nicht ausreicht)


    Ich habe das alte Starboard 147l Foil Board, welches fast Shape-Gleich zum Ultrasonic ist. Es hat nur mehr Fußschlaufen Optionen. Mit dem Board lässt es sich vorzüglich Foilen. Bin auch schon die neueren Starboard 144l und 122L Foil Boards und das iCarve Freeride Brett gefahren mit Foil. Mein Fazit war das ich kein dediziertes kurzes spezielles Foil Board brauche. Ich mag es aber auch eher schnell zu fahren. So das langsame cruisen mit low aspect Foils finde ich inzwischen nicht mehr so spannend. Dafür sind die kurzen Foilboard besser denke ich. Oder im Race bereich wenn man extreme Winkel zum Wind fahren will. Auf sehr hartem Am-Wind Kurs war das 144l Starboard Foil board etwas angenehmer zu fahren als mein 147l Foil Board was hinten nicht so Breit ist.


    Meiner Meinung nach sollte es mit einem großen Slalombrett wie deinem Patrick auch wunderbar gehen mit einem Foil über das Wasser zu heizen. Du brauchst natürlich passenden Foil dazu. Die Low-Aspect Foils wie dein Nash sind da eher supotimal.

    Am Anfang ist ein etwas längere traditioneller Shape auch etwas einfacher um Fahrt aufzunehmen als ein kürzere Foil Shape. Bei den kurzen Foil Shapes muss man meist noch speziell mit den Füßen pumpen um sie am unterem Windlimit in Fahrt auf Take-Off speed zu bekommen.


    Mit einem größerem Slamombrett sollte auch ein Mast mit 90cm kein Problem sein. Du wirst zwar nicht die beste Performance und den besten Winkel am Wind haben aber um Spaß zu haben reicht es alle mal.

    Der Supercruiser hat eine andere Fuselage als die anderen Windsurf-foils von Starboard. Die Fuselage für den Supercruiser hat für den Frontwing eine andere Befestigung und der Backwing ist über eine Wippe montiert über die sich einfach der Anstellwinkel ändern lässt.


    Mast ist meiner Meinung nach aber Kompatible zu den Windsurf-Foils. Fuselage, Front- und Backwing jedoch nicht.


    Supercruiser ist das genau Gegenteil zu deinem pinken NP Foil. NP Foil hat eher kleine Flügel mit weniger Fläche. Hat weniger Wasserwiederstand und wird viel viel schneller. Ist aber bei langsamer Fahrt etwas instabil.
    Der Supercruiser hat einen riesigen Flügel mit viel Fläche und auch viel Wiederstand. Kommt früh aus dem Wasser und ist auch sehr stabil in der Luft auch bei langsamer Geschwindigkeit. Dafür wird er nicht richtig schnell.

    hary auf ein neues Brett einstellen geht bei mir recht schnell. Vielleicht 2-3 Session auf dem Wasser. Ich rede hier von Freeride, Freemove oder Freewave Brettern. Bei Slalom Brettern mag es anders sein. Ja man kann dann noch weiter Feintunen aber das grobe Setup steht.


    Ich halte viel von vorher Testen. Besonders wenn es darum geht herauszufinden welche Brettgröße man braucht will. Ein Aufsteiger Brett mit 180l fühlt sich halt anders an als ein sportliches Freeride Brett mit 140l. Je nach eigenem Level und Bedingungen kann sich das ein super und das andere doof anfühlen oder umgekehrt.


    Maclife besonders am Anfang macht man relativ schnell Fortschritte und wird besser im Windsurfen, wenn man am Ball bleibt. Mit dem besserem Können kann es sein dass sich ein Brett was vor 3-12 Monaten noch furchtbar wackelig und zu klein war sich plötzlich groß und stabil anfühlt.


    Es kann gut sein dass du im Moment super mit einem 160-180l Aufsteiger Brett super zu recht kommst und diese Brett für dich im Moment ideal ist um schnell Fortschritte zu machen. Wenn du dann aber 10-20 Sessions auf dem Brett hattest und Gleiten kannst wirst du wahrscheinlich mit einem 140l Freeride/Freemove Brett mehr Spaß haben. Am Anfang macht man einfach extrem schnell Fortschritte wenn man am Ball bleibt und das Material passt. Drum würde ich mir am Anfang erstmal Material leihen oder gebraucht kaufen.


    Wenn man vom Können dann mal mit einem 120-140l Brett zurecht kommt hat man das Level erreicht wo man nicht mehr so schnell aus den Brettern herauswächst und auch die Lernkurve nicht mehr so steil ist.

    Kann Boris nur zustimmen was er schreibt wie man mit Böen umgeht. Als Ergänzung hierzu noch:

    * am Wind Kurz fahren bzw. noch etwas mehr anluven wenn die Böe kommt. Nimmt Druck aus dem Segel

    * Segel öffnen ist meist kontraproduktiv. Ich halte in der Böe das Segel geschloßen und nehme noch etwas mehr dicht. Segel Dicht nehmen erhöht den Druck auf den Mastfuß was dafür sorgt dass das Brett eher runter kommt als steigt. (Funktioniert super auf Am-Windkursen. Auf Raum-Windkursen wenn deine Geschwindigkeit viel langsamer ist als der Wind ist es nicht mehr so gut. Dann doch lieber aufhacken und Segel öffnen.)

    * Bei sehr starken Böen bring ich das Brett auch immer erst ganz nah an die Wasserobrfläche so dass die Wellen schon wieder das Board treffen und gehe dann in der Böe langsam wieder hoch wenn ich merke wie stark die Böe ist.


    Wie fahrt ihr eigentlich Down-Wind mit dem Foil?


    Für mich haben sich folgende beiden Techniken als gut erwiesen:

    1.) Wenn ich schneller als der Wind bin. Also bei eher Weniger Wind fahre ich im Trapze mit maximaler Geschwindigkeit auf leichtem Raum-Windkurs Zick-Zack Down-Wind.

    2.) Bei mehr Wind hacke ich mich aus dem Trapez aus und nehme den hinteren Fuß aus der Schlaufe und stelle ihn in die Brettmitte vor die hinteren beiden Schlaufen. Dann kann ich mit geöffnetem Segel fast komplett platt vor dem Wind fahren.

    Bei welligen Bedingungen Hilft auch ein langer Mast ungemein. War letzten Monat im Urlaub und konnte alle drei Mastlängen von Starboard testen. 75cm ging eigentlich nur gut wenn das Wasser flach war und es nicht zu böig war. Hatte einige Foil-outs der Front-Flügel aus dem Wasser kam. 85cm Mast war besser, damit ging es schon gut. Am besten hat mir eigentlich der 95cm Mast gefallen. Damit hat man einfach viel mehr Zeit zu reagieren und mehr Luft bei Wellen und Böen.


    Kann Mias nur zustimmen mit dem Halsen. Es gibt hauptsächlich die beschrieben zwei Unterschiede. Früh Segel öffnen und dann Segel einfach stehen lassen und sich voll auf das um die Kurve Carven und Fußwechsel konzentrieren. Funktioniert gut mit einem Low-Aspect Foil, der auch noch bei niedriger Geschwindigkeit weiter fliegt und gut Wind. Müßte das obige Slingshot Viedeo sein.

    Variante zwei mit länger druck im Segel und aktive Segel zur Kurven Außenseite bringen und Schiften ist so bei Sam Ross Flight School - Gybing zu sehen.


    Ist beim Foilen genauso wie beim Windsurfen. Wenn man eine durchgeglittene bzw. geflogenen Halse machen will muss man je nach Bedingungen und Material seine Halsen-Technik etwas variieren in Radius, wann Shiften und aus welchem Kurs man sie einleitet (Am-Wind, Halb-Wind oder Down-Wind).

    Hi Boris,


    geht mir auch so beim Foilen, dass es gegen den Chop/Wellen besser klappt als mit ihm. Ich hab mir das immer mit dem Geschwindigkeitsunterschied erklärt. Gegen die Wellen ist der Unterschied groß, meine Geschwindigkeit+Wellengeschwindigkeit. Bei mit der Welle reduziert sich die relative Geschwindigkeit. D.h. du verbringst mehr Zeit auf der Welle und bekommst mehr vom Wellenhub ab.


    Mastfußposition hängt sehr individuell vom Foil, Brett und Wind ab. Hab auch länger gebraucht um die richtige Position zu finden. Wenn man besser wird spürt man auch ob das Setting mehr Vorderfuß betont ist oder eher Hinter-Fuß betont und wie extrem.
    Ich finde beim Foilen merkt man kleine Veränderungen am Mastfuß noch schneller als beim normalen Windsurfen.

    Einfach mal etwas mit herumprobieren und schauen was einem taugt. Auch gerne mal etwas extremer Settings um die Unterschiede zu spüren.


    Mit was hast du Probleme beim Halsen?


    Die wichtigsten Punkte für mich sind:

    - Aushacken und hinteren Fuß aus der Schlaufe und dann erst mal wieder Board stabilisieren und auf mittlere Flughöhe gehen und einfach nochmal so ein Stück weiterfahren

    - Segel möglichst weit weg vom Körper

    - Segel gut öffnen besonders bei weniger Wind sonst Back-winded

    - Beim Fußwechsel mit dem vorderen Fuß gleich in die vordere Schlaufe

    - weiter Kurvenradius und viel Zeit lassen


    Gruß Bernd

    Fußschlaufen außen machen es nicht einfacher. Bin einmal ein Slalomboard mit Fußschlaufen außen gefahren bei etwas Kabbelwelle und Böigen Wind. Das war schon beängstigend. Da muss alles perfekt passen und man muss die Schlaufen blind treffen. Da bin ich auch nur ein zweimal in die hintere Schlaufe gekommen. Wenn ich es nicht geschaft habe bin ich einfach wieder voll angeluvt bis das Brett wieder aus dem Gleiten kam und hab es nochmal versucht. Hab dann nach 10min aufgegeben. War mir zu anstrengend. Hab mir dann an der Leihstation wieder einen Freerider geholt.


    Ich bekomme immer Wadenkrämpfe bei zu vielen Leichtwind Wasserstarts. :-)


    Bei richtig heftigen Bedingungen kann ich auch nur 30min oder so ohne Pause fahren. Danach lässt die Kraft, Kondition und Konzentration nach. Dann hänge ich mich zu früh wieder ein bin unaufmerksam und lande immer öfter im Wasser. Dann ist es Zeit für eine Pause.

    In der Pause hab ich dann auch Zeit zu Reflektieren wie ich gefahren bin und mir Ziele zu setzen was nach der Pause besser machen will.

    Hi Django,


    bei starkem Wind und Kabbelwellen mache ich das je nach Bedingungen und Brettgröße so:

    • auf Am-Wind Kurs einhängen, etwas Druck im Segel aufbauen, Gewicht nach vorne in den Masstfuss, vordere Fuss in die Schlaufe, hinterer Fuss in die Schlaufe. Dass alles noch in Verdrängerfahrt. Erst jetzt wo beide Füße in der Schlaufe sind abfallen und angleiten.
      Geht gut wenn man gut angepowert ist mit kleinen Brettern (100l). Bei größeren Brettern mit Fußschlaufen außen wird es zunehmend schwieriger.
    • ganz klassisch. Ganz leicht Abfallen bis das Brett leicht fahrt aufnimmt. Dann vordere Fuß in die Schlaufe. Brett sollte da erst im Halbgleiten sein. Wenn es zu sehr beschleunigt. Bist du zu weit abgefallen. Bei viel Wind kann das noch ein Am-Wind Kurs sein. Sobald das Brett fahrt aufnimmt wieder anluven um zu verhindern das es zu schnell wird. Da bist du dann auf einem Am-Wind Kurs hart am Wind. Da hat man auch weniger Druck im Segel. Brett sollte in langsamer Gleitfahrt sein. Dann den hinteren Fuß in die Schlaufe stellen. Das sollte dann einfacher gehen, da du auf Am-Wind Kurs bist also nicht so schnell und auch weniger Druck im Segel. Wenn dann beide Füße in den Schlaufen sind kannst du wieder abfallen auf Halb-Wind Kurs und Gas geben.
    • oder wenn es ganz heftig ist. Das gleiche wie oben aber erst einhängen wenn ich in beiden Schlaufen und am Gleiten bin. (Wenn ich nicht eingehängt bin kann ich die Segel power besser dosieren und meinen Körperschwerpunkt tiefer und weiter nach außen verlagern = mehr Kontrolle.)

    Würde ich nicht so machen. Prägt nur ein falsches Bewegungsmuster ein.

    Funktioniert außerdem nicht mit allen Brettern und bei wenig Wind.


    Den hinteren Fuß bekommt man dann zwar in die Schlaufe dafür wird es dann mit dem vorderen Fuß um so schwerer.

    Man belastet dann meist das Tail viel zu stark das bremst und erhöht den Wasserwiederstand des Brett was wiederum dazu führt das man mehr Segeldruck braucht. Weiter will das Brett in den Wind drehen und man muss mit viel Körperspannung und Mastfussdruck gegensteuern.


    Bitte erst den vorderen Fuss in die Schlaufe, dann erst den hinteren.

    Eine gute Vorübung bei Leichtwind ist es mal Einbeinig zu fahren und den vorderen Fuß hochzuheben. Da muss man dann mit Mastfussdruck über die Arme gegensteuern damit das Brett auf Kurs bleibt.

    Danke allen für das konstruktives Feedback.


    Demnächst ist Windsurfcamp in Griechenland angesagt, hoffentlich dort kommt der "Schlaufen-Klick" ;)

    Wenn du jetzt sowieso auf ein Windsurfcamp fährst dann machst du da wahrscheinlich einen gewaltigen Sprung nach vorne mit deinem Können.

    Danach klappt das mit dem Schlaufenfahren wahrscheinlich. Dann kommst du mit deinem Board wahrscheinlich klar.


    Viel Spass in Griechenland.

    Wie sieht es bei euch aus mit durchgeflogenen Halsen? Ich habe am Montag fleissig trainiert und bin einmal fast durchgeflogen - am Schluss ist das Board nochmals aufgesetzt, aber danach gleich wieder gestiegen. Ich habe gelernt, dass es fast einfacher ist, wenn man kleinere Radien fährt. Bei grossen wird es schnell einmal instabil, weil man nicht genug Druck auf die Kante bringt und es dadurch nicht so stabilisiert wie bei kleineren Radien. Wie macht ihr das?

    Mhh. Bei mir ist es genau anders rum beim Halsen. Ich hab immer das Problem dass sie zu eng werden und ich mit dem Segel Shiften und Füße wechseln nicht hinter her komme. Sobald ich das Board etwas deutlicher ankante schießt es förmlich um die Kurve. Aber das Feeling ist einfach geil, wenn es um die Kurve schießt. Muss dass bloss noch kontrollieren können.

    Wenn ich weniger deutlich ankante fährt das Board einen richtig großen Bogen aber dann hab ich das ganze auch unter Kontrolle und komme trocken durch. Fliegend bin ich leider auch noch nicht durch gekommen. Hatte immer den ein oder anderen Touchdown.


    Flughöhe ist bei mir abhängig von den Bedingungen. Bei Leichtwind eher etwas höher. So mindestens halbe Masthöhe. Da hat man weniger Wiederstand und hat mehr Reserve wenn ein ganz großes Windloch kommt. Kann dann einfacher durch Pumpbewegungen der Füße das Brett noch etwas oben halten.

    Bei mehr Wind fliege ich dann etwas tiefer so 20cm bis halbe Masthöhe über dem Wasser.

    Ich hab Starboard 147l Foil Board. Das ist wie ein ganz großes ISonic. Das gleitet passiv auch nicht sehr gut an.

    Da muss man mit Pumpen und Abfallen nachhelfen um es auf Take-off-Speed zu beschleunigen.


    Bei ganz wenig Wind am unteren Limit stehe ich eher mittig auf dem Brett. Vorderer Fuß ist hinter dem Mast der hintere ist zwischen den Fußschlaufen. Ich bin nicht eingehängt. Segel wird nur mit den Fingerspitzen gehalten. Sobald ich merke das ich Druck im Segel habe mache ich ein zwei kräftige Pump-Züge und pushe das Board dabei mit dem vorderem Fuß auf Raum-Wind Kurs. Dabei beschleunigt das Brett merklich. Dann vorderen Fuß in die Schlaufe und noch ein zwei Pump-Züge dann hinteren Fuß zwischen die beiden hinteren Fußschlaufen setzten und mit dem Fuß nach unten in den Foil pushen. Dabei nicht zu früh anluven sonst verliert man seinen hart mit Pump-Zügen erarbeiteten Speed gleich wieder bevor der Foil richtig liftet und stabil ist.

    Wichtigste Punkte für mich:

    • langbeiniger Neo, wenn Board mit Standlack. Foilen geht auch bei weniger Wind wenn Wasserstart nicht mehr geht. Hab mir da mal richtig schön die Knie ramponiert
    • Noseprotektor. Ich hab gleich bei der 2 Session die Nase kaputt gemacht. Beim Windsurfen ist mir dass bis jetzt nie so passiert.
    • Prallschutzweste.


    Hängt aber auch immer etwas vom Board und Foil ab und wie schnell du wirst.

    Ich surfe/foile auf böigen Seen und fand es anfangs in den Böen schon echt schwierig. Zum Glück war kaum was los auf dem Wasser und ich hatte viel Platz. Ich hatte es da definitiv nicht mehr Unterkontrolle. Ich bin da mit abrupten Kursänderungen und heftiger Beschleunigung in den Böen 20-30m Down oder Upwind geschossen bevor es mich zerlegt hat.

    Nach ein paar Session bekommt man es dann aber zum Glück relativ schnell besser hin.

    Unter folgender französischen Webseite findest du sehr viele Informationen zu verschiedensten Foils.

    https://www.windsurf.boutique/…omparatifs-windfoils.html


    Ich selber habe ein Starboard 147 Foil Board. Ich teile es mir mit meiner Frau. Sie verwendet es zum Nicht-Gleit-Surfen mit einer kurzen Seegrass Finne und ist super zufrieden damit. Für Nicht-Gleit-Surfen ist es für sie super. Um das Gleit-Surfen und Fussschlaufen fahren zu üben ist es nicht ideal, da die Fussschlaufen weit außen sind. Außerdem ist es recht kurz und es hat dadurch schon eine spürbare Gleitschwelle die man durch starkes Abfallen und Fahrkönnen überwinden muss.

    Ich benutze das Brett zum Foilen mit einem LokeFoil. Ich würde das Brett in die Kategorie Freerace einordnen, da sehr breit und Fussschlaufen etwas weit außen.

    Brett ist schöne leicht aber leider etwas empfindlich. Hab die Nase schon mal kaputt gemacht. Jetzt hat es einen extra Noseprotektor.


    Der NP Alu Foil soll recht gut sein aber etwas mehr Wind zum abheben brauchen.


    Fahre selber eine Loke LK1. Er kommt sehr früh aus dem Wasser, noch bevor man Gleitgeschwindigkeit erreicht hat. Hab ihn erst seit kurzem. Hatte erst vier Session.


    Vorher bin ich zum ausprobieren verschiedene Starboard Foils gefahren und einen Loke Envol.

    Die haben halt alle eine etwas andere Charakteristik.

    Hi Steven,


    ich bin auch gerade beim experimentieren um herauszufinden welches Setup gut funktioniert.

    Ich (82kg, 1,9m) hab ein Starboard Foil Board und eine Loke Foil (1200cm² Leichtwindflügel).


    Bis jetzt hab ich ein 5,3 und 6,4 Segel verwendet. Mit dem 6,4 war ich aber teilweise überfordert in den Böen, bei 8-10knt Grundwind mit 15knt Böen. Da hab ich öfter den Abflug gemacht und hätte mir das 5,3 gewünscht.

    Respekt wenn du dein 5,3 bis zu 25knt verwendest. Ich kann mir im Moment nicht vorstellen bei mehr als 16knt mit dem Foil raus zu gehen. Hab aber auch nur einen extremen Leichtwindflügel.


    Pumpen ist mit Foil auch mehr ein Fächern mit dem Segel bei mir. Mit Finne kicke ich auch noch mit dem vorderen Fuß. Das hilft bei mir mit dem Foil nichts.

    Ich falle etwas ab, Fächere mit dem Segel um Speed aufzubauen, vordere Fuß in die Schlaufe, nochmal Fächern. Dann je nach Power, wenn genug Power hinteren Fuß in die Schlaufe, wenn wenig Power hinteren Fuß zwischen die hinteren Schlaufen. Dann fächere ich nicht mehr mit dem Segel sondern halte es möglichst still, stattdessen pumpe ich etwas mit dem hinteren Fuß d.h mit dem hinteren Fuß etwas "Stampfen" - also nach unten nicht seitwärts.


    Stabilität beim Fliegen:

    Ich hab festgestellt das ich am stabilsten fliege, wenn ich meine Beine steif mache und richtig durch strecke. Sobald ich die Beine etwas flexe wird es anstrengend und instabil. Leider habe ich immer noch den Reflex die Beine weich zu machen, wenn ich das Gefühlt habe die Kontrolle zu verlieren.

    Bei wenig Wind stehe ich relativ aufrecht und nur mit dem vorderen Fuß in der Schlaufe. Bei genug Power kommt der hintere Fuß in die Schlaufe.


    Viele Grüße

    Lix