Posts by Seewasser

    Danke für die Tipps @acidmann. An Warnemünde hatte ich auch schon gedacht. Gibt es an den 3 Spots keine. Probleme mit Untiefen-/Sandbänken?


    Weiß vielleicht jemand, ob Dierhagen Hafen auf dem Saaler Bodden zum Foilen funktioniert? War da Mal mit Finne unterwegs und habe das Gefühl, dass es im Bereich vor dem Hafen und vom Strand aus gesehen rechts davon ausreichend tief ist. Nur links in der Bucht würde es schnell flach. Weiß aber nicht, ob das nicht weiter draussen / rechts doch wieder flacher wird.

    Bin nächste Woche ein paar Tage in Rostock. Da es windmäßig aktuell eher wechselhaft bis bescheiden aussieht, würde ich sicherheitshalber mein Foil mitnehmen.


    Kann mir jemand einen Spot in 30 bis 40 Minuten Umkreis empfehlen, der seegrasfrei und durchgängig tief genug zum Foilen ist?

    Was ich hier am Bodden seit 4 Jahren sehe ist anders, vll gibts reviermäßige Unterschiede.

    An meinen Spots fährt seit 3 Jahren keiner größer als 7,5.

    Fällt mit auch auf, wenn ich am Bodden bin. Aber Ihr seid an der Küste ja auch sehr windverwöhnt. Bei uns im Binnenland sind Segel über 8qm weit verbreitet. Mein meistgefahrenen Segel im letzten Jahr war das 8.6.


    Mit zunehmendem Foilboom werden die Segel auch bei uns im Schnitt etwas kleiner. Aber auch Foils mit Segeln über 8 qm werden hier gerne gefahren.

    Ja, ich wohn in Leipzig. Foilkurse gibt es bei all on sea / Camp David am Schladitzer See. Dort gibt es wohl auch Ferienhäuser. Ich hatte dort vor ca. 6 Wochen selbst nach einem Foilkurs gefragt. Da war für absehbare Zeit nichts geplant, man kann aber wohl Einzelunterricht nehmen. Im Camp David gibt es u.a. FeWo am Wasser. Mal abgesehen von den Schulungsmöglichkeiten, wäre das aber nicht der Spot meiner Wahl. War dort selbst noch nicht auf dem Wasser, habe aber neulich von einem anderen Surfer gehört, dass man da bei den vorherrschenden Windrichtungen nur einen relativ kurzen Schlag quer über den See fahren kann und das viel Betrieb auf dem Wasser ist (Surfer, Segler, Kiter, SUPs).


    Besser finde ich den Cospudener See im Süden. Da ist an guten Tage zwar auch viel los, aber das verläuft sich auf dem Wasser. Kiten ist dort nicht erlaubt, sodass es dort nur vereinzelt Kiter gibt. Dort gibt es auch direkt am Hafen (Pier 1), an dem sich auch gleich der Surfspot befindet, einige Appartements. Es gibt da auch eine Surfschule, aber die machen eher Anfängerkurse und haben - soweit ich weiß - foilen nicht im Programm.


    Sehr schön ist auch der Störmthaler See ebenfalls im Süden. Der See ist recht groß, funktioniert gut bei westlichen und östlichen Richtungen (ist für die meisten hier der Ost-Ausweichspot, bei West sind die meisten am Cospudener See, weil das näher an der Stadt ist und viele da ihr Material eingelagert haben und man immer auf andere Surfer trifft). Dort gibt es auch sehr schöne Ferienhäuser direkt am Wasser - zumindest von außen, drinnen war ich noch nicht. Das Wasser ist türkis und man kann an einer schicken schwimmenden Kapelle, die den Standort der untergegangen Kirche markiert vorbeisurfen.


    Dann wären da noch der Hainer See (für viele hier der Speedspot, da extrem glattes Wasser bei West) und der Zwenkauer See (angeblich etwas mehr Wind aus West und etwas mehr Welle, da treffen sich meist die Freestyler) mit Wohnungen direkt am Wasser. Eigentlich auch der Markkleeberger See (ebenfalls mit Surfschule), aber der ist zum Surfern weniger gut als der Rest. Alle Seen sind mit dem Auto von den anderen aus, in ca. 15 Minuten erreichbar. Etwas weiter weg (ca. 30-40 min) ist der riesige Geiseltaler See, an dem der Wind deutlich stärker sein soll. Da war ich aber noch nicht.

    Im Surfmagazin gab es mal einen sehr guten Spotguide mit allen Infos zu idealen Windrichtungen und Koordinaten der Spots.

    Hallo lix, scheint eine schwierige.Frage zu sein. Die Antworten hätten mich auch interessiert. Um mal etwas Leben in den Thread zu bringen, schreibe ich, was mir dazu einfällt, auch wenn kein wirklich guter und zugleich selbst geprüfter Tipp dabei ist.


    Das Leipziger Neuseenland erfüllt 4 von 5 Punkten. Viel Auswahl an tiefen Flachwasserspots, eine lebendige Surf- und Foilszene, mehrere Seen/Spots mit Unterkünften direkt am Wasser (Camping, Appartements und Hotel), eine Surfschule die auch Foilkurs anbietet und eine der schönsten deutschen Großstädte für das Alternativprogramm gleich nebenan.


    Leider hapert es mit der Windsicherheit. Wobei es für einen Binnenspot gerade zum Foilen gar nicht Mal so übel ist. September kann sehr gut sein. Letztes Jahr war ich im September fast 10x auf dem Wasser - und das seinerzeit noch ohne Foil. Wäre also durchaus eine Option, wenn Du den Urlaub kurzfristig auf Basis der Windvorhersage planen kannst.


    Eine bessere Windausbeute bietet die Mecklenburgische Seenplatte. Da kenne ich z.B. den Plauer See, der sehr nett ist. Von da kann man dann auch Mal schnell einen Ausflug zum Saaler Bodden machen, falls man auch Mal wieder mit Finne surfen möchte.


    Ansonsten gab es im Surfmagazin mal Anfang des Jahres Fotos von heimischen/erreichbaren Surfspots. Ich meine da stand, u.a. dass sich das Bad Zwischenahner Meer gut zum Foilen eignet habe ich aber nicht mehr so genau in Erinnerung.


    Irgendwo hier im Forum habe ich noch gelesen, dass in der Kieler Bucht gefoilt wird.


    Vielleicht sollten wir hier mal eine Sammlung von Foilspots starten. In den meisten Spotbeschreibungen fehlt der Aspekt ja noch. Bei Seen ist es ja meistens relativ klar, aber für die Küste muss ich jetzt auch mit dem Einstieg ins Foilen meine Spotkenntnisse neu sortieren. An der mecklenburgischen Ostseeküste kenne ich bislang keinen Spot, wobei es da sicher auch irgendwo geeignete Stellen gebe sollte.

    Habe schon länger über einen Helm nachgedacht, weil ich schon 2x heftige aber noch glimpfliche Kopf-Mast-Kontakte hatte und mangels Haupthaar ohnehin immer einen Sonnenschutz brauche. Habe den Foileinstieg jetzt zum Anlass genommen, mir einen Helm zuzulegen. Den empfinde ich nun überraschenderweise als weniger störend als die Mütze und mir vorgenommen, ihn jetzt immer zu tragen.

    Hallo Wudoc, das Exceed 7.5 ist bei 8 bis 13 Knoten ganz sicher nicht zu groß. Da hatte es dann vermutlich deutlich kräftigere Böen oder Joerge muss sich noch an das neue Segel gewöhnen.


    Ich fahre den Vorgänger Sunray in 8.6 ab einem Grundwind von 12 Knoten. Ab ca. 14 fahre ich 7.7 (kein Sunray, aber ein NP V8 auch mit 2 Cambern) und ab 16 Knoten dann 6.5. Wenn der Wind während der Session stärker wird, lassen sich die 2 Cambersegel auch länger fahren. Ne Nummer kleiner ist dann einfach entspannter.


    Kommt natürlich immer auf die Böen, das Board und Dein Gewicht an, aber Deine Einschätzung von 12 bis 16 Knoten. Für das 7.5 halte ich für keinesfalls zu hoch..

    Mir hat Surfen ohne zu gleiten so lange Spaß gemacht, bis ich das erste Mal geglitten war. Danach kam dann die schwierigste Phase in meinem Surferleben. Ich wollte immerzu gleiten, hatte das aber zunächst mangels Erfahrung, Technik und geeignetem Material nur selten hinbekommen. In der Phase bin ich häufig frustriert vom Wasser gekommen. Da muss man durch und hinterher fängt der Spaß dann richtig an.


    Zur Materialwahl: Ich denke schon, dass man mit einem Frühgleitboards das Gleiten lernen beschleunigen kann. Boards wie das JP SLW fahren ähnlich stabil wie die großen Aufsteigerboards, kommen aber deutlich früher ins Gleiten. Man sollte das Board dann nur ordentlich schützen. Einziger Nachteil sind m.E. die Schlaufenpositionen. Aber da die Boards wie angenagelt auf dem Wasser liegen, fand ich seinerzeit noch als Gleiteinsteiger den Weg in die Schlaufen gar nicht so schwierig.


    Mit bestehenden Material üben, ist sicher besser für Budget und Technik. Aber wenn man die Frustphase abkürzen möchte, sind vor allem an Binnenspots die Frühgleiter sicher eine Option.

    ich glaube das wird in den kommenden jahren eine wichtige boardklasse - die dicken slalomboards werden aussterben/ vom foilen verdrängt, aber nicht alle wollen / können foilen

    ich glaube, die Boardklasse wird sich wegen der Foils eher rückläufig entwickeln. Starboard hat seinen Ultrasonic bereits aus dem Programm genommen. Boards wie den JP SLW, Fanatic Falcon Lightwind und Lorch Bird sieht man nach meinem Eindruck in letzter Zeit viel häufiger und günstiger gebraucht, als das noch vor zwei/drei Jahren der Fall war.


    Mein eigener SLW wird jetzt erst Mal im Keller geparkt, weil ich mir ein Foil zugelegt habe. Ich glaube schon, dass ich das Board noch nutzen werde, weil ich es sehr mag. Aber vermutlich werde ich mir in der Klasse nichts neues mehr zulegen, sondern dann eher ein reinrassiges Foilboards.


    Einen Markt für solche Boards gibt es sicher noch. Ich vermute nur, der wird wegen der Konkurrenz der Foils eher kleiner.

    Ich fand an dem Test sehr gut, dass die Leistungen sehr differenziert bewertet wurden in Bezug auf verschiedene Anforderungen. Da wurde ziemlich stark differenziert zwischen aktivem und passiven Angleiten, Durchgleiten, Manövereigenschaften, Spritzigkeit etc. JP und Fanatic werden beim Durchgleiten, aktiven Angleiten und Speed sehr gut bewertet. Der Bird beim passiven Angleiten, Kontrolle und Manövern. Aber hier wurde auch der Thommen sehr gut bewertet.

    Beim Sunray ging das immer supergeschmeidig. Downhaul bis auf ca. 10 cm durchziehen. Schothorn spannen. Camber anklappen. Downhaul durchziehen.


    Beim Sunray gibt es eine Aussparung am Mast, durch die man durchgreift, um die Cambernm anzuklappen. Ist die beim Exceed verschwunden?

    Was spricht dagegen, das Loch mit einem 5mm Bohrer aufzubohren?

    Hatte das „Problem“ bei meiner Severne Gabel. Da ging nicht viel Plastik weg. Vielleicht 0,5mm oder so. Jetzt passt der Tampen ganz geschmeidig durch das Loch und instabiler ist dadurch nichts geworden.

    Mit hat die Vorstellung nicht gefallen, an einer nagelneuen 700 EUR-Gabel herumzubohren und womöglich doch etwas kaputt zu machen. Tampen wechseln erschien mir weniger invasiv und einfacher.

    kaihard : Ich habe seit ca. einem 3/4 Jahr die Select 200-250. Fahre die ebenfalls mit einem Sunray 9.6 und dabei keine Probleme mit der Innenweite. Ich meine auch mal gelesen zu haben, dass Gun da was geändert hat - bin aber nicht mehr sicher.


    Bin sehr zufrieden mit der Select. Das Einzige was mich marginal störte, war dass der mitgelieferte Tampen kaum durch die Öffnung zur Schothorklemme passt. Den musste man z.T. mehr oder weniger reindrehen, was v.a. im Winter mit kalten Fingern nervig ist. Habe den Tampen deshalb ausgetauscht.

    Die ersten Rocket+ hatten noch PB, und nun?


    Das ist m.E. so nicht ganz richtig. Rocket+ gibt es seit 2019 und hätte gleich eine Foilbox. Nur die kleinste Größe in 103 hat noch eine PB. Der Vorgänger Rocket Wide hatte in allen Größen eine PB. Ich hatte deshalb meinen 135er Wide durch einen 133er+ ersetzt.

    Und darauf achten, ob das Teil auch in den Keller passt. Habe auch eine große Dachbox von Mobila und bekomme die zum Zwischenlagern nur so gerade eben und mit viel Gefummel in den Keller hinunter. 10 cm länger oder breiter und das Teil müsste draußen schlafen ;).

    Ich habe windsurf.uk auch abonniert und finde das Magazin gut. Bei den Tests habe ich nur irgendwie den Eindruck, dass alles was getestet wird, super funktioniert. Da werden dann zwar manchmal unterschiedliche Eigenschaften fokussiert, aber an eine mittelmäßige oder gar schlechte Bewertung kann ich mich nicht erinnern. Da finde ich die Gegenüberstellung der Eigenschaften in der Surf oder im WSJ klarer, wenn natürlich auch subjektiver, fehleranfälliger und kontroverser.