Beiträge von surfred007

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    Wie genau die Foil -Tauglichkeit erreicht wird da werden sich die jeweiligen Hersteller wohl nicht so genau in Karten schauen lassen. Vom Bauchgefühl her würde ich sagen verstärktes Unterwasserschiff + Deck im Heckbereich oder zusätzliche Stringer im Heckbereich oder ein Kombi von beiden - die Boxen an sich sind ja meistens robust genug, der Heckbereich an sich ist unverstärkt die Schwachstelle....

    Windsurf/Mini-Kat Hybrid hört sich interessant an, 2 aneinander gekoppelte alte Windsurf "Schlachtschiffe" habe ich schon (in Action) gesehen, war aber nicht das Gelbe vom Ei. Halte uns am Laufenden. Windsurfen und Kiten zu kombinieren bringt auf alle Fälle schon einige Vorteile mit sich, speziell was die Flexibilität für verschiedene Spots betrifft.

    Was dir vom Windsurfen "dazwischenfunkt" ist genau das, was den Unterschied zwischen 2-Leinern und Depower-Kites ausmacht: Beim Windsurfen kannst du durch dichtholen und auffieren den Druck regulieren, beim 2-Leiner geht da nix. Einen Depower-Übungskite zu kaufen, halte ich trotzdem für nicht notwendig - ein Viron ist ja nicht gerade billig. Event. eine offene Depower-Matte zwischen 5 und 8m2, die solltest weitaus günstiger bekommen und kannst sie nacher zum Snowkiten bei stärkerem Wind verwenden. Wenn du bereits Grundkurse absolviert hast und über die Basics informiert bist, spricht nichts dagegen, bei 2-3bft damit an Land zu üben. Zu Beginn "zahm" trimmen (Steuerleinen lang) und nicht eingehängt im 2-Leiner Modus fliegen, langsam vorantasten.

    Ich umwickle die Schraube auch noch zussätzlich mit ein paar Lagen Teflonband. Zussätzliche Sicherheit falls ich einmal am Anfang der Saison vergesse, den Ring zu kontrollieren.


    PS: sorry, steht ja eh im oberen post auch hab ich jetzt gesehen.....

    Das RRD foil ist ja nun in einigen Foren in Diskussion. Ob man das Risiko eingeht, es in (unverstärkten) Fremdboards zu verwenden, muss wohl jeder für sich selbst entscheiden. Mich würden vor allem 2 Dinge interessieren - vor allem, da ich gerade bei einem meiner Boards die Box wechsle und überlege, das in Hinblick auf die Verwendung eines RRD foils in foil tauglicher Ausführung zu machen:


    .) ist die Tuttle Version wirklich eine Tuttle Version oder vielleicht doch eine Tuttle + ein paar Millimeter? Ich vertraue den vorhanden Infos nicht ganz...Tuttle Boxen hätte ich genug "auf Lager" aber eine DT zu beschaffen oder zu bauen wär mir zu mühsam


    .) Mast gibt's ja anscheinend nur eine Länge. Läßt sich der problemlos kürzen? (bei uns am Neusiedlersee unbedingt erforderlich). Meinen Manta-Mast hatte ich einfach sauber abgeschnitten und 2 neue Gewinde in die Stege im Mast geschnitten, geht das beim RRD auch? Kann jemand ein "Querschnitt-Bild" posten?

    Aprobos "Box schlapp machen": Ist nicht eher das Board bzw. dessen Heck das, was schlapp macht? Ich hab zwar erst 1 Box gesehen, die durch "Finneneinwirkung" (teilweise)herausgerissen war (da hat jemand mit 53er PB Finne Finne + 9,5 auf einem 110l Freeride-Board experimentiert...) (nicht ich ;)), aber die Box an sich war heil. Ich stelle jetzt einmal die waghalsige Theorie auf, dass im Bereich 45-55cm gar nicht so viel Unterschied bei den Kräfteverhälnissen zwischen PB und TB ist, nur halt die TBen besser verbaut sind.......

    eddy : ich versuchs diesmal zu Ostern einmal in Sottomarina (bei Venedig - auf Wunsch meiner bessern Hälfte :love:) Meine "Winter-Webcam Beobachtung" bringt ein ganz gutes Ergebnis, 2-3x pro Woche tut sich da was am Wasser, von Hardcore-Wave bis Leichtwind-Freeride. Ende März sollte es nicht schlechter sein. Sind 1 Woche dort, nur fürs Wochenende müßte man halt kurz davor die Prognose checken, ob sich's auszahlt. Auf jeden Fall ein relativ kurzer Hüpfer und keine Grenzwartezeiten.

    Krk ist nicht viel weiter und du hast die Möglichkeit, bei Hardcore-Bora auf den Flachwasser-Spot Punat auszuweichen, wenn du willst. Meine Langzeit-Statistik für Kroatien zu Ostern ergibt im Durchschnitt ca. 50% Surftage in einer Woche, von Hardcore-Bora bis Superlightwind Sessions alles dabei. Weniger als 2 Surftage waren noch nie dabei, es ging aber auch schon 6 von 6.....

    Windskater und Wasser sind leider 2 verschiedene Paar Schuhe. Eingefleischte Freestyler verwenden zwar oft die Taktik - lernen am Windskater und dann umsetzen am Wasser - aber für "Normalos" heißt es oft: ein Trick, den du am Windskater in ein paar Tagen lernst braucht am Wasser ein Saison oder mehr (hängt natürlich auch mit deiner machbaren Frequenz zusammen). Bei mir war es letzlich so, dass ich mich entschieden habe, im Winter zu tricksen und im Sommer auf Binnengewässern zu freeriden/freeracen - und hier sind tatsächlich Camber Segel eine gute Wahl. Aber das mußt du selber für dich herausfinden. Um 2000 bekommst du allerdings ein gutes gebrauchtes Board + 2 neue GUN Segel - je nach Einsatzbereich - + Zubehör teils gebraucht teils neu, daher finde ich dieses Paket nicht optimal.

    ich finde dass ein schwertboard neben dem höhelaufen auch den vorteil des angenehmer trimms hat. durch das schwert und kleinere finne liegt der lateralschwerpunkt viel näher beim druckpunkt des kleinen segels. somit kann die segelsteuerung mit wesentlich geringeren riggbewegungen und feinfühliger erlernt werden

    Ja, die haben einige Vorteile. Ich freu mich schon auf die heurige Saison, von mir aus können die Windverhältnisse so unbeständig wie nie werden ;)

    135l bei 224x62cm - wie soll das funktionieren? Die Boards sehen auf den Photos nicht extrem dick aus.....


    Vom Bauchgefühl her würde ich sagen, dass die geraden Kanten nicht so viel mehr Volumen bringen können, aber meine mathematischen Kenntnisse hierfür sind leider zu eingerostet. (Soweit ich mich erinnern kann, müßte man da die Outline als Funktion definieren.....)

    Jetzt fehlt dann nur noch das Canard-Windfoil mit E-Unterstützung + Fernbedienung an der Gabel (zum Abheben und Löcher durchfliegen), mit dem dann jeder Durchschnitts-Surfer problemlos bei 5kn aufs Wasser gehen kann :)


    PS: aber zu dem Zeitpunkt beherrsch ich mein Manta-Foil auch schon. Heuer wird an Foil-Tagen keine Leichtwind-Finne als Motivations-senkende "Alternative" mitgenommen ;)

    Downhaul Trimmsysteme sind für mich sowieso ein Rätsel. Echte Raceboardsegel sind sowieso weniger auf Loose-Lech ausgelegt, was bringt das dann also? Werden aber wohl eher nur die echten Regatta-Piloten wissen, die das in der Praxis benutzen.


    Um weiteren Irrtümern vorzubeugen: Ich meine Raceboardsegel und nicht Slalom- oder Formulasegel......

    Wenn deinen Hauptreviere Binnen-Seen sind, weißt du, dass es viel von der "Tagesverfassung" der Windes (=wie häufig sind die Böen) abhängt, wie gut der Tag wird. Kann sein, dass es fast egal ist, ob du bei gleicher Segelgröße mit 140 oder 120 unterwegs bist, kann aber auch sein, dass es (nur) mit 120 ein "wertloser" Tag wird. Deshalb würde ich einen 140er nie weggeben, wenn ich ihn schon habe, sondern immer dann mitnehmen, wenn mir meine Spot-Erfahrung sagt, dass der Wind "launisch" werden könnte.

    Hier meine Erfahrungen in Bezug auf Länge/Schwert:


    F2 Lightning, 360cm: Beim Railen bei 6 oder 7kn echt flott, wenn ich das 1 h mache und kein einziges Mal richtig ins Gleiten komme, habe ich trotzdem meinen Spaß


    Fantic BAT, 325cm: Schon etwas langsamer beim Railen, aber gut kontrollierbar. Wenn ich ab und zu das Schwert einklappen kann und mich eine Böe ins Gleiten bringt, stört mich das aber keineswegs ;)


    Starboard Phantom 295 (konnnte ich einmal testfahren): Ungefähr gleich in der Geschwindigkeit beim Railen wie die BAT und durch die komfortablen Kenterschlaufen sehr angenehm. Wenns ins Gleiten geht, geht die Post ab. Leider ein Board, dass du mittelerweile kaum bekommst.


    Deshalb bin ich bei 271 schon sehr skeptisch, auch wenns auf der HP (vorsorglich?) anders steht. Aber wenn der Thread genug Posts hat, überlegen sichs die Starboard Händler vieleicht und legen sich eins zum Testen hin :)