Beiträge von surfred007

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    Jetzt fehlt dann nur noch das Canard-Windfoil mit E-Unterstützung + Fernbedienung an der Gabel (zum Abheben und Löcher durchfliegen), mit dem dann jeder Durchschnitts-Surfer problemlos bei 5kn aufs Wasser gehen kann :)


    PS: aber zu dem Zeitpunkt beherrsch ich mein Manta-Foil auch schon. Heuer wird an Foil-Tagen keine Leichtwind-Finne als Motivations-senkende "Alternative" mitgenommen ;)

    Downhaul Trimmsysteme sind für mich sowieso ein Rätsel. Echte Raceboardsegel sind sowieso weniger auf Loose-Lech ausgelegt, was bringt das dann also? Werden aber wohl eher nur die echten Regatta-Piloten wissen, die das in der Praxis benutzen.


    Um weiteren Irrtümern vorzubeugen: Ich meine Raceboardsegel und nicht Slalom- oder Formulasegel......

    Wenn deinen Hauptreviere Binnen-Seen sind, weißt du, dass es viel von der "Tagesverfassung" der Windes (=wie häufig sind die Böen) abhängt, wie gut der Tag wird. Kann sein, dass es fast egal ist, ob du bei gleicher Segelgröße mit 140 oder 120 unterwegs bist, kann aber auch sein, dass es (nur) mit 120 ein "wertloser" Tag wird. Deshalb würde ich einen 140er nie weggeben, wenn ich ihn schon habe, sondern immer dann mitnehmen, wenn mir meine Spot-Erfahrung sagt, dass der Wind "launisch" werden könnte.

    Hier meine Erfahrungen in Bezug auf Länge/Schwert:


    F2 Lightning, 360cm: Beim Railen bei 6 oder 7kn echt flott, wenn ich das 1 h mache und kein einziges Mal richtig ins Gleiten komme, habe ich trotzdem meinen Spaß


    Fantic BAT, 325cm: Schon etwas langsamer beim Railen, aber gut kontrollierbar. Wenn ich ab und zu das Schwert einklappen kann und mich eine Böe ins Gleiten bringt, stört mich das aber keineswegs ;)


    Starboard Phantom 295 (konnnte ich einmal testfahren): Ungefähr gleich in der Geschwindigkeit beim Railen wie die BAT und durch die komfortablen Kenterschlaufen sehr angenehm. Wenns ins Gleiten geht, geht die Post ab. Leider ein Board, dass du mittelerweile kaum bekommst.


    Deshalb bin ich bei 271 schon sehr skeptisch, auch wenns auf der HP (vorsorglich?) anders steht. Aber wenn der Thread genug Posts hat, überlegen sichs die Starboard Händler vieleicht und legen sich eins zum Testen hin :)

    "angenehm übern See cruisen" ist halt ein dehnbarer Begriff. Meiner Meinung nach stellt sich hier die Frage, ob das sozusagen eine Art "eierlegende Wollmichsau" sein könnte, mit dem man bei Nichtgleit-Bedingugen leichtes Raceboard-Feeling vermittelt bekommt und bei Gleitwind kaum Unterschied zu einem Freerider feststellen kann. Also ein Board, das man schnell ins Auto schmeißen kann, wenn man zwischendurch schnell zum See fahren kann ohne sich die Windprognose genauer anzuschauen.....

    Für den See wäre es nach meinem Gefühl dass Board für 80% der surftage und es kommen noch ein paar Tage dazu an denen man mit FreeRide u.a. gar nicht erst rausgegangen wäre... Also eigentlich eine gute Idee...

    Das Problem ist, dass man das bei dem Preis schon testen müsste. Wenn aber andere Starboard Händler dieselbe Philosophie fahren, wie unserer am Neusiedler-See (Freeride, Slalom, Slalom XL und sonst nix...) wird's kaum Testmöglichkeiten geben.....

    Hat schon voriges Jahr mein Interesse geweckt, weil mein "Traumboard" - das Phantom 299 - jenseits meiner finanziellen Kapazität liegt und ich dachte, vielleicht wäre das eine leistbare Alternative. Bin aber nach Auskunft beim Starboard Händler wieder am Boden der Tatsachen gelandet, selbst wenn dir dein Händler etwas Rabatt gibt legst du noch über 2K hin.....


    Technisch: die 13kg würden mich weniger stören, bei der Länge bin ich etwas skeptisch. Wenn du das Board bei Leichtwind railen willst, könnte das etwas wenig sein, die 3m, die in mein Auto passen würden, wären optimal. Hab auch noch eine alte Bat und manchmal bin ich noch damit unterwegs (wenn ich es mir antun will, sie aufs Dach zu hieven...) aber die ist eben 325 lang und da railt sich's recht gut. Im Gleiten ist es halt "Longboard-Feeling", eben ein anderer Style, da glaub ich schon, das das Phantom Free dann seine Vorteile ausspielen würde.

    Ich bin prinzipiell offen für Optionen, die die für mich beste Möglichkeit bringen. Wenn so eine "auftriebsverstärkende Leichtwindfinne" funktioniert, warum nicht, aber es darf nicht (extrem) auf Kosten der Geschwindikeit bzw. des Gleitfeelings gehen. Foilen ist schwierig, aber erlernbar (ein bischen geht es ja schon). Aber für Winter-Leichtwindsessions (das war eins meiner Beweggründe) doch nicht das Wahre, weil man intensiven Wasserkontakt kaum vermeiden wird können (bin kein Fan von Trockenanzügen) - da bleibe ich lieber beim Race-Board. Aber ich schließe nicht aus, dass ich mein Foil behalte so wie es ist UND später noch zusätzlich so eine Leichtwindkonstruktion habe, falls es funktionert......

    Wolfgang : meine Idee eines event. Umbaus (übrigens schon Mitte der Saison als ich merkte wie schwierig das Foilen ist) wäre die gewesen: Mast und Fuselage kürzen, Flügel verkleinern (alles relativ einfach, Mast habe ich eh schon von 90 auf 70cm gekürzt), Finne unter die Fuselage (da müßte ich mir noch was einfallen lassen). Was hälts du davon?20171116075945_00001.jpg

    Da bin ich einmal gespannt. Tatsache ist, das der Autriebspunkt deutlich vor dem hinteren Fuß liegen muss, damit man über die Gewichtsverlagerung den Anstellwinkel des Flügels verstellen kann - so wie beim "richtigen" Foilen. Damit ist dann auch das Problem hinfällig, dass die Board-Nase zu stark nach unten gedrückt wird. Aber ein "sensibles Füßchen" wird es trotzdem brauchen.....

    Ich komme zwar nach meiner ersten Foil-Saison auch kaum weiter als 20m im Fliegen (und das nicht sehr kontrolliert), das im #6 kann ich aber voll bestätigen: Wenn man das Board absichtlich unten hält, geht es zwar ungefähr gleich früh los, wie mit einer guten Leichtwindfinne, das Gleit-Feeling ist aber extrem gedämpft, auch wenn man das Gefühl hat, dass das Board ein paar cm höher gleitet. Könnte zwar sein, dass diese Konstruktion etwas weniger Widerstand hervorruft (der (dicke) Mast ist ja hier erheblich kürzer und der Flügel doch etwas kleiner), aber wenn dem nicht so ist, wäre es für mich keine Alternative zur Leichtwindfinne.....

    Immer mehr Boards sind mittlerweile Foil-tauglich und haben somit eine Deep TB. Ich wüßte nicht, dass hier diesbezüglich irgendwelche Toleranzgrenzen festgelegt sind. Wenn nun ein neues Board mit einer alten Finne zusammentrifft, die möglicherweise schon für mehrere Vorgängerboards angepaßt wurde (kommt ja bei Tuttle Finnen oft vor) kann ich mir schon vorstellen, dass die dann sehr locker sitzt und durch festes Verschrauben relativ weit reingezogen wird. Meine Theorie.

    Verstehe, nichts dagegen einzuwenden! ALLERDINGS: für die "Grundsatzentscheidung" sind - wie ich mittlerweile festgestellt habe (leider nachdem ich mir das foil zugelegt habe :P) - auch andere Faktoren sehr wichtig:

    .) Wo will/kann ich foilen (Wassertiefe, Pflanzen, Anfahrt...)?

    .) Wieviel Zeit will ich zum lernen investieren? (unterschätzen die meisten, auch ich)

    .) Wie sind die durchschnittlichen Windverhältnisse an "deinem" Spot? Lernen macht jedenfalls nur bei dem Wind Sinn, bei dem du auch mit Leichtwind-Material "normal" fahren kannst....

    Eine für mich zufriedenstellende Antwort habe ich noch nicht.......

    Es gibt eben die Theorie und die Realität. Wieviel Stunden foil-Erfahrung hast du, wenn ich fragen darf?


    Ich habe gesamt ca. 6h und meine Prognose ist, das ich das foilen bis zum Ende der Saison so halbwegs können werde (zumindest stabile Flüge über einen ganzen Schlag). Falls ich irgendwann einen Nurflüger-foiler treffe/beobachten kann (lt. oase thread weltweit ca. 3) werde ich staunen und geniesen und keinen weiteren Gedanken daran verschwenden.....