Posts by surfred007

    Tolle Videos! Ich finde, Wingfoilen sieht manchmal ein bisschen aus wie Kiten ohne Leinen :D


    Wirklich interessant. Wird bestimmt noch mehr Wingfoiler in Zukunft geben.

    Das ist es auch. Viele Windsurfer machen bei den ersten Wing-Erfahrungen am Asphalt den Fehler, den Wing als Rigg zu betrachten und streifen dadurch öfters mit den Tips am Boden (sofern der Wing nicht überhaupt gleich überschlägt). Wenn man den Wing von Anfang an als Kite ohne Leinen betrachtet, klappt nach dem ersten Schlag die erste Halse ohne irgendwie drüber nachdenken zu müssen. Heizen mit dem Wing z.B. mit Inline Skates:thumbup:vermittelt aber eher wieder das Gefühl von Windsurf-Heizen (bei absolutem Flachwasser :))

    Ich weiß, eierlegende Wollmilchsauen haben Vor- und Nachteile, aber mit einer Kite-Trapez Short - benutze ich seit mehreren Jahren - hat man einen guten Kompromiss. Die Hakenposition ist so etwa in der Mitte von Sitz- und Hüftrapez, es rutscht nix, fährt sich gut, man kann den Autoschlüssel in die Tasche der Short geben. Und wenn's heiß ist und man Top-less fahren kann, kann man um den Bauch herum braun werden und es schaut nicht so komisch aus wie wenn man mit Badehose und Sitztrapez fährt <X

    Ich gehe davon aus, dass das Vierkantrohr der Fuselage hohl ist, dann müßte man mit einer 2.Fuselage (so teuer ist die ja nicht) relativ problemlos eine Verlängerung bauen können. Wenn es allerdings ein Vierkantstab und kein Rohr ist, geht das natürlich nicht.

    Was sich übrigens vom Segel-Handling her super fährt ist, wenn der Mastfuss vor der Achse UND tiefer gelegt ist. Bei mir hat sich das durch Zufall ergeben, weil ich früher manchmal auf einem Skaterplatz unter einer Autobahnbrücke gefahren bin (regengeschützt), allerdings Durchgangslichte max 4m, das war auch mit kleinen Segel sehr knapp. Deshalb tiefer gelegt. Obwohl ich dort kaum mehr fahre hab ichs so belassen, speziell fürs tricksen paßt das gut.


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    Was mir noch eingefallen ist: Ich hab auch schon einen gesehen, der hat einfach "aus Hinten Vorne gemacht". Schaut zwar am ersten Blick etwas komisch aus, ist aber bez. Fahreigenschaften egal. So könntest du den Mastfuß ohne Problem vor der "neuen" Vorderachse platzieren (die eigentlich die Hinterachse war).

    Sehr wenig Platz für den Mastfuß vor der Achse, wenn du ihn dahinter montierst kommt er schon relativ weit nach hinten. In diesem Fall wärs genau über der Achse wohl wirklich am besten, wie Mias schon gesagt hat. Ein Tipp dazu: Mach das Riserpad auch von der Seite für einen schlanken Schlüssel zugänglich. So kannst du jederzeit nachziehen. Nach längerem Gebrauch kann auch eine gesicherte Mutter locker werden, und so mußt du nicht alles komplett demontieren. Falls du kein Riserpad zur Hand hast, tut's auch eine zurecht geschnittene 1cm Sperrholzplatte.

    Du kannst das Ganze auch mit 2K PU Schaum einschäumen. Ein Schaumspalt von ca. 7-10mm. Vorher würde ich aber den Ausschnitt im Board und die Box (bzw. den Hartschaum um die Box) mit 2-3 Lagen Glas laminieren, Abreißgewebe, damit der Schaum gut "greift". Vorsichtig Schäumen, je nachdem, wie stark sich der Schaum ausdehnt. Anschließend noch 2-3 Lagen Glas drüber (über Box, Spalt und 2cm Überstand) und es hält bombenfest.

    Ich bringe ungern die Corona Thematik in diesen Thread, bedenkt bitte trotzdem, dass beim Windskaten ein etwas höheres Verletzungsrisiko gegeben ist, sofern es hier nicht nur um Vorbereitungen dazu geht. Ein notwendiger "Besuch" in einer Spitalsambulanz natürlich zur Zeit nicht empfehlenswert. Ich Windskate ewig, im Winter fast ausschließlich, aber obwohl ich beim Surfen generell wenig Verletzungen hatte, sind die meisten davon beim Windskaten passiert. Fast immer so "Murphys Law" Sachen, wie z.B. eine ausgerenkte Schulter nach seitlichem Wegrutschen. Aber momentan keine Aktivität.


    Ich benutze übrigens ein Eigenbau-Deck mit ca.40cm Breite, ca. 10cm Bodenfreiheit durch Achsunterlegskeile, damits trotz großen Rädern keine Wheelbites gibt. Beim Fuhswechsel praktisch wie eine "Tanzfläche", selbst über eine Pirouette-Jibe trau ich alter Sack mich da noch ab und zu drüber.

    Du hast ein Foil da unten dran gemacht und versuchst allein durchs Paddeln ins Fliegen zu kommen, so wie man es auf manchen Vids sieht. Dein Kumpel daneben auch, deshalb fährt er auch bei diesen Temparaturen mit kurzer Hose;)

    Wer weiß, wenn du das Ergebnis nachher in der Bastel-Rubrik präsentierst, kann aus dem Schock event. Begeisterung werden ;). Allerdings: Nase ab, Heck breiter und Box ändern ist mehr Aufwand wie Nase ab und Foilbox einbauen. Nur ein Tipp.......

    Manuel Lotter: Bist du eigentlich primär/ausschließlich am technischen Aspekt der Heckbreite interessiert oder steht da event. die grundsätzliche Frage einer Boardwahl dahinter?

    (dann wären weitere Hintergrundinformationen zu "Bodensee" hilfreich, Gewicht, beabsichtigte Segelgrößen, Fahrstil/Können, unbedingt Finnenwindsurfen (wegen der Nähe zum Segeln) oder auch Alternativen......)

    "ich möchte das nicht mal testen" würd ich (generell) noch einmal überdenken. Sofern es nicht mit extrem großem Aufwand, Gefahr oder sonst irgendeinen Nachteil verbunden ist, kann man da leicht was verpassen. Stimmt, es ist schon vorgekommen, dass ich nachher gesagt habe, das brauch ich noch weniger als gedacht. Aber oft ist das Gegenteil der Fall, speziell bei Funsport-Arten.....

    Wenn ich Wasser, Land, Eis und Schnee zusammenrechne (surfmäßig) habe ich gefühlt 30 verschieden Geräte im Keller stehen. Wenn ich nach einer Session besonders gestokt bin, habe ich manchmal das Gefühl, nur mehr das machen zu wollen und alles andere wegzugeben. Max. 2 Wochen danach habe ich schon wieder ein anderes Equipment im Einsatz.......

    Richtig, und mit dem Holm kannst du den Tampen wirklich cm Weise einstellen, mit den Schlaufen ist das doch etwas beschränkt (Obwohl man den Gong-Shaper/Besitzer auch ab und zu mit Trapez sieht). Am Eis bin ich auch schon mit Trapez gefahren, da geht's richtig ab, Hammer! Aber momentan ist Pause, abgesehen von gelegentlichen Land-Sessions ;)......

    Wing.jpg

    Hab einen 4 und 5er von Duotone. Das "Barfeeling" (statt den Schlaufen) ist schon super. Wenn auch noch ein 7er kommt (Gerüchte gibt's), hol ich mir den. Wenn nicht, dann doch den von Gong, aber da ist halt die Mittelstrut sehr mühsam zum Entlüften und ich muss mich an die Schlaufen gewöhnen.

    Das mit den 20min war natürlich ironisch, aber dass man - den Wing in Neutralstellung - bei einem Windloch direkt upwind auf die nächste Böe zupumpen kann (wenn man's kann...), hab ich schon live beobachten können, 50m sind da kein Problem. Das geht weder mit Kite noch mit Windfoil!

    Das glaube ich erst, wenn ich es sehe. Der Kitefoiler kann bei extrem wenig Wind durchfliegen, wenn der Wingfoiler bei ähnlichen Bedingungen durchfahren können wollte, braucht er einen Pumpfoil Wing. Das ist sicher möglich, hat dann natürlich diverse andere Nachteile...


    Grüße

    teenie

    Es kommt auf die Gesamtsituation an. Meine Wahrnehmung war am Wiener City Spot, dort gehn kaum Kitefoiler raus, weil es so eng ist. Dort wo man ans Durchfliegen denkt ist schon wieder der Schlag aus ||. Wing und Windfoiler teilen sich den Spot und haben durchaus Spass. Die Wingfoiler sind mit den großen SUP/Pumpflügeln auf Cruising Tempo reduziert, können aber Löcher mit dem Foil gut durchpumpen. Die Windfoiler flotter, stehen aber dafür manchmal ein bischen.