Beiträge von surfred007

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    Ich bin prinzipiell offen für Optionen, die die für mich beste Möglichkeit bringen. Wenn so eine "auftriebsverstärkende Leichtwindfinne" funktioniert, warum nicht, aber es darf nicht (extrem) auf Kosten der Geschwindikeit bzw. des Gleitfeelings gehen. Foilen ist schwierig, aber erlernbar (ein bischen geht es ja schon). Aber für Winter-Leichtwindsessions (das war eins meiner Beweggründe) doch nicht das Wahre, weil man intensiven Wasserkontakt kaum vermeiden wird können (bin kein Fan von Trockenanzügen) - da bleibe ich lieber beim Race-Board. Aber ich schließe nicht aus, dass ich mein Foil behalte so wie es ist UND später noch zusätzlich so eine Leichtwindkonstruktion habe, falls es funktionert......

    Wolfgang : meine Idee eines event. Umbaus (übrigens schon Mitte der Saison als ich merkte wie schwierig das Foilen ist) wäre die gewesen: Mast und Fuselage kürzen, Flügel verkleinern (alles relativ einfach, Mast habe ich eh schon von 90 auf 70cm gekürzt), Finne unter die Fuselage (da müßte ich mir noch was einfallen lassen). Was hälts du davon?20171116075945_00001.jpg

    Da bin ich einmal gespannt. Tatsache ist, das der Autriebspunkt deutlich vor dem hinteren Fuß liegen muss, damit man über die Gewichtsverlagerung den Anstellwinkel des Flügels verstellen kann - so wie beim "richtigen" Foilen. Damit ist dann auch das Problem hinfällig, dass die Board-Nase zu stark nach unten gedrückt wird. Aber ein "sensibles Füßchen" wird es trotzdem brauchen.....

    Ich komme zwar nach meiner ersten Foil-Saison auch kaum weiter als 20m im Fliegen (und das nicht sehr kontrolliert), das im #6 kann ich aber voll bestätigen: Wenn man das Board absichtlich unten hält, geht es zwar ungefähr gleich früh los, wie mit einer guten Leichtwindfinne, das Gleit-Feeling ist aber extrem gedämpft, auch wenn man das Gefühl hat, dass das Board ein paar cm höher gleitet. Könnte zwar sein, dass diese Konstruktion etwas weniger Widerstand hervorruft (der (dicke) Mast ist ja hier erheblich kürzer und der Flügel doch etwas kleiner), aber wenn dem nicht so ist, wäre es für mich keine Alternative zur Leichtwindfinne.....

    Immer mehr Boards sind mittlerweile Foil-tauglich und haben somit eine Deep TB. Ich wüßte nicht, dass hier diesbezüglich irgendwelche Toleranzgrenzen festgelegt sind. Wenn nun ein neues Board mit einer alten Finne zusammentrifft, die möglicherweise schon für mehrere Vorgängerboards angepaßt wurde (kommt ja bei Tuttle Finnen oft vor) kann ich mir schon vorstellen, dass die dann sehr locker sitzt und durch festes Verschrauben relativ weit reingezogen wird. Meine Theorie.

    Verstehe, nichts dagegen einzuwenden! ALLERDINGS: für die "Grundsatzentscheidung" sind - wie ich mittlerweile festgestellt habe (leider nachdem ich mir das foil zugelegt habe :P) - auch andere Faktoren sehr wichtig:

    .) Wo will/kann ich foilen (Wassertiefe, Pflanzen, Anfahrt...)?

    .) Wieviel Zeit will ich zum lernen investieren? (unterschätzen die meisten, auch ich)

    .) Wie sind die durchschnittlichen Windverhältnisse an "deinem" Spot? Lernen macht jedenfalls nur bei dem Wind Sinn, bei dem du auch mit Leichtwind-Material "normal" fahren kannst....

    Eine für mich zufriedenstellende Antwort habe ich noch nicht.......

    Es gibt eben die Theorie und die Realität. Wieviel Stunden foil-Erfahrung hast du, wenn ich fragen darf?


    Ich habe gesamt ca. 6h und meine Prognose ist, das ich das foilen bis zum Ende der Saison so halbwegs können werde (zumindest stabile Flüge über einen ganzen Schlag). Falls ich irgendwann einen Nurflüger-foiler treffe/beobachten kann (lt. oase thread weltweit ca. 3) werde ich staunen und geniesen und keinen weiteren Gedanken daran verschwenden.....

    Für die Eigenschaften des Foils sind viele Faktoren ausschlaggeben, Stellung der Flügel, Länge der Fuselage, Ansatzpunkt des Masts usw. Übrigens gibt es auch foils, die auch hinten einen Auftriebsflügel haben. Um (theoretisch) festzustellen, welche genauen Eigenschaften ein bestimmtes foil hat müßtest zu ein Strömungstechniker sein. Tatsche ist, dass sich die gewohnte Kombination - vorne Auftribesflügel / hinten kleinerer Abtriebsflügel - offensichtlich in der Praxis bewährt hat, um die beste Kontrollierbarkeit zu gewährleisten. Es gibt übrigens (bei den Kitefoilern, sh. oase forum) auch "Nurflügler", allerdings sind das Spezialisten, denn für die meisten (wie mich ;)) ist es schwer genug, das "normale" foilen zu erlernen.....

    In meiner "Segel-Ecke" liegt ein Stück PVC-Belag (damit nichts durchgeht). Unter das Segel, das benutzt wurde, kommt ein Badetuch zum Aufsaugen der Nässe. Zusammengerollt, Masttasche nach unten, Segelsack ein Stück hochgezogen, so dass die Masttasche frei ist. Am nächsten Tag ist es weitgehend trocken und das Badetuch kann entfernt werden - oder es geht wieder zum Surfen.....

    Ich benutze eine ION Trapzeshort - die eigentlich zum Kiten gedacht ist (wobei ich nur sehr selten kite). Vorteile:


    .) hohe Haken-Position für ein Sitztrapez

    .) sehr angenehm, nimmt die Kräfte gut auf und ist auch gut zum Speeden geeignet

    .) hat eine Seitentasche mit Klett in die der Autoschlüssel in einem wasserdichten Täschchen reinkommt

    Meiner Meinung nach paßt das mit den 4 (oder 5 wenn man Slot Box bei den Waveboards auch dazuzuzählt) Boxsystemen für den "Normalbetrieb" schon, schließlich hat jede Boardklasse ein wenig andere Anforderungen. Beim Foilen sind wir aber glaub ich noch nicht am "Ende der Fahnenstange". Meine Idee wäre eine Art "Hybrid-Box" aus 2 US-Boxen (damit man eine Verstellmöglichkeit hat) und einer DT-Box bzw. einem Art "Anker", der durchs komplette Board geht und Ober und Unterdeck verbindet. Aber leider bin ich kein Entwickler.....

    Boardgröße: zu groß kann ein Board nie sein - sonst gäb's ja auch keine Raceboard-Regatten. Das man als Hobbysurfer mit einer Nr. kleiner besser bedient ist, wenn man es öfter im Bereich 5+ benutzt, ist mittlerweile auch klargestellt.

    Finne: wurde schon behandelt und ist glaub ich jetzt auch klar

    Schlaufen: jetzt einmal komplett runter, brauchst du bei dem Schiff nicht und irritieren momentan nur

    Trapezfahren: das ist jetzt einmal das Wichtigste. Oft macht man den Fehler, wenn man mit bestimmten Material nicht zurechtkommt (nicht nur Anfänger!), dass auch eingehängt im Trapez die Arme die "Hauptarbeit" machen. Einhängen und Zug KOMPLETT übers Trapez/Füße ans Board weitergeben, Hände nur an der Gabel "auflegen" - für kleine Korrekturen. Wenn du das verinnerlicht hast, kannst du die Segelgröße anpassen und plötzlich wirkt auch so ein Schlachtschiff nicht mehr wie eine Bremse (was aber natürlich nicht heißt, dass es sich so frei wie ein kleineres fährt). Und zuletzt kannst du dich um die Schlaufen kümmern....