Beiträge von CHARON

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    Kann mir mal bitte jemand die Beschreibung des Blade erklären? Habe die surf nicht.

    So wie ich den verstanden habe, wird das Blade als Segel mit ausgeprägtem on/off beschrieben. Da mir das alles nicht so ein Problem ist und mir als Binnenländer die höheren Weihen des Waveridings fehlen, habe ich das für mich eher in Richtung Freestyleeignung empfunden/verstanden. Allerdings nehme ich an, dass sich das Blade gegenüber dem Vorjahrsmodell nicht so radikal geändert hat, bestenfalls evolutionär. Aus dem 2016er Jahrgang habe ich 2 Blades und muss sagen, diese Interpretation wäre mir so nicht gekommen, aber ich hatte natürlich auch nicht die Möglichkeit, gegen 10 andere Segel zu testen.

    Das ist ein Steppensee, der keinen natürlichen Abfluss hat. Am Grund des Sees liegt Schlamm, der das Seewasser grau färbt, wie man auch auf den Fotos sehen kann.

    So jetzt habe ich sie auch gelesen und darf meine eigenen Wahrnehmungen zum Revierbericht Neusiedlersee darbieten, der ja mein Heimatrevier ist.

    Was bei dem Bericht nicht rauskommt, ist der Umstand, dass für Surfer eigentlich Podersdorf alternativlos ist, das wegen des Zugangs zum Wasser, in Neusiedl und Weiden ist deutlich weniger Platz und kommt es gerade wenn das Wetter besser ist, dann zu Konflikten mit Badegästen bzw ist es ein Riesenproblem das Auto überhaupt loszuwerden. Podersdorf hat nur den einzigen Makel, dass es sich die Politik dort zum Ziel gesetzt hat, die Surfcommunity beinhart zu vertreiben , weil die keine Bereicherung für die Gemeinde wäre und zu wenig Geld im Ort ließe. Das ist auch der Grund, warum der Worldcup aus Podersdorf vertrieben wurde. In Neusiedl ist eigentlich kein Platz und darf man gespannt sein, wie die Organisation das heuer handeln wird.

    Was auch nicht vorkommt, ist z B Breitenbrunn gegenüber von Podersdorf, das vor allem bei Südwind eigentlich der einzig fahrbare Spot ist.

    Weiters hätte man erwähnen können, dass der Wind im Burgenland ziemlich eigen ist. Erstens ist er aus der Westrichtung extrem wechselhaft und kann minütlich wechseln. das ist unter den Surfern schon ein altes Spiel, das ständige Warten, ob der Wind wieder kommt oder auch nicht. Der Südwind ist noch böiger und eigentlich ziemlich ungemütlich.

    Auch sollte der geneigte Gast wissen, dass er als Souvenir einen Grauschleier auf seiner gesamten Ausrüstung mitbringen wird, der nie wieder runtergeht, nicht einmal nach einem langen Bad im Salzwasser.

    Jedenfalls bildet der See aber immer eine äußerst unangenehme Kabelwelle, wer damit umgehen kann, befährt jedes Revier.

    Summa summarum ist der Seewinkel aber vordergründig auch ein Naturschutzgebiet und landschaftlich ein Erlebnis und das zu jeder Jahreszeit.

    Und ja, ich glaube die Redakteure sind in ihrem südlichen Büro zu weit weg von der Masse der Windsurfer in D. Man ist vielleicht bequem geworden...?

    Damit hast Du glaube ich den Nagel auf den Kopf getroffen. Ich hatte vor 2 Jahren im Sommer das "Vergnügen" einen der Tester in Prasonisi zu treffen. Das ging schon jeden Tag beim Frühstück los. Da saß er an einem Nebentisch und dozierte vor sich hin. Und beim Abendessen wieder das Gleiche. Dafür hat er sich tagsüber auf dem Wasser umso weniger blicken lassen.

    Ich glaube auch, dass sich die Redaktionsmannschaft inzwischen so weit vom realen Sport entfernt hat, das es für uns Normalos eigentlich witzlos ist. Für den Verlag, der ja ein auf Gewinn getrimmtes Unternehmen ist, mag es legitim sein, die Interessen der Anzeigenschalter in den Vordergrund zu stellen, das alles dann aufgehübscht mit ein paar bunten Bildchen. Wenn man bei dem Sport so lange dabei ist, wie ich inzwischen und ein gewisses Lebensalter erreicht hat, dann geht einem Oberflächlichkeit nur mehr auf den Nerv, weil es nur vergeudete Lebenszeit ist und die wird immer knapper.

    Flikka bietet das Goretexmembranventil für EUR 15,-- Aufpreis an. Wie gut das allerdings funzt, kann ich nicht sagen, ich greife immer zum normalen Ventil/Lüftungsschraube.

    Aber jetzt einmal zu dem AI Konzept: das begeistert mich angesichts des Preises in Relation zur Gewichtsersparnis nicht so wirklich. Was mich schon mehr interessieren würde ist, ob nicht das 150er Modell auch in Normalobauweise kommt. Das könnte ich mir als Ersatz für meinen Bird vorstellen.

    ich meine, die Frage ist falsch gestellt

    nicht: welche Mast/Gabelaufnahme ist die beste, sondern:

    welche Halterung überhaupt bringt schöne Aufnahmen?

    und da meine ich: je weiter weg vom Objekt/Surfer, umso besser

    in der Konsequenz meine ich tatsächlich, daß die verwackelten Eigenaufnahmen mit schiefem Horizont und Gesicht oder Beinen in Großaufnahme eh nicht so interessant anzusehen sind und daß es besser ist, die Kamera etwas weiter weg an Auslegern (Gabelbaum, Rücken, Selfiestick) zu platzieren oder eigentlich am besten, wenn man von anderen Surfern oder Drohne gefilmt wird

    Grundsätzlich hast Du Recht, eine Drohne ist natürlich das Optimum und inzwischen auch erschwinglich.

    Allerdings kann man auch mit so einer Halterung ganz nette Filmchen machen, man muss die dann nachher nur fetzig schneiden und mit selbiger Musik unterlegen. Es gibt nichts öderes, als die Filme, in denen man minutenlang die gleiche Einstellung sieht.

    ein älteres und ein neueres (Vorjahrs) Modell, sind aber kaum Unterschiede.

    Nur zur Klarstellung: ich halte die Flymount auch für absolut überteuert und gerade das ältere Modell war von der Verarbeitung des Preises nicht würdig.

    Die Vorteile sind allerdings die einfache Montage an vielen verschiedenen Positionen am Rigg und der Umstand, dass die Kamera dort dann auch völlig fest sitzt, Du also mit Vibrationen etc kein Problem hast

    Kompliment, sieht nach echt guter Handwerksarbeit aus. Allerdings wirkt die Konstruktion etwas schwer auf mich.

    Weiters gebe ich zu bedenken, dass Du die Boards sicher irgendwie fixieren wirst müssen, weil bei der eher bescheidenen Federung des Anhängers werden die sonst nicht da bleiben, wo sie sind.

    Ist aber insgesamt ein cooles Projekt. Ich spiele auch mit dem Gedanken, mich von meinem T5 zu verabschieden und stattdessen solch ein Ding anzuschaffen, das kann ich dann sicher mit dem Golf ziehen.

    Ich habe eine kurze North Platinum Aero 140-190 und vor ein paar Wochen eben auch die AL 360 in der Slalom Race Variante 190-245 erworben. Hinsichtlich der letzteren hatte ich ursprünglich ebenfalls sehr stark zur North tendiert, Totti hat mir aber dann die AL 360 empfohlen und ich muss sagen, nach dem ersten Eindruck hat er recht gehabt.

    Die beiden Gabeln sind jetzt natürlich nicht wirklich vergleichbar, allein schon wegen der Länge, ich gehe aber davon aus, dass sich ein Großteil der Eindrücke auch auf eine längere Northvariante umlegen lässt.

    Zu North muss man nicht viel sagen, von deren Riggkomponenten war ich schon vor 30 Jahren begeistert, weil sie einfach die Besten waren.

    Allerdings steht die AL 360 dem in nichts nach. Allein die Architektur der Gabel ist beeindruckend, vorne sehr dünn gehalten und leicht V förmig, hinten dann extrem oversized. Die Verarbeitung ist wirklich makellos, alles leichtgängig, das sind aber erst die ersten Eindrücke, aufgeriggt habe ich beide Gabeln wetterbedingt noch nicht.

    Auch die North ist natürlich was Konstruktion und Verarbeitung betrifft über jeden Zweifel erhaben. Das einzige was man da kritisieren könnte ist das nach außen mit einer Art Filzbelag bezogene Tauchrohr, welches das Verstellen ziemlich schwergängig macht.

    Unterm Strich bleibt meiner Meinung nach ein Gleichstand, die AL360 ist allerdings deutlich billiger als das lange North Aero Modell , wobei der Vergleich natürlich in ein paar Punkten hinkt. Wahrscheinlich müsste man das normale Platinum Modell mit der wide tail Version der AL360 vergleichen und dann rücken sie natürlich preislich wieder näher zusammen.

    Ich habe mir nun auch noch eines geordert. In der Dimension etwa so wie das von Hornist, zwei Seiten vorher. Allerdings habe ich Luka nur 118 Liter und Freewave mit Singlefin vorgegeben, ein Bump and Jump soll es werden. Länge Breite etc habe ich keine Vorgaben gemacht. Bin gespannt, was da kommt und werde natürlich dann ein paar Bilder und Eindrücke reinstellen.

    Da geht es nicht um die Dämpfung (die kommt wohl aus dem V des gesamten UW Schiffes), sondern um die Veränderung des Rockers und das auch nur in einem sehr kleinen Bereich. Ich gehe davon aus, dass die Scoop Rockerlinie eine harmonische Einheit sein sollte. Wenn das so ist, dann ist das vorliegende Konzept natürlich nur sehr bedingt hilfreich.

    Und noch ein kleines Argument, in Zeiten, in denen alle dem leichtesten Board hinterherjagen: um wie viel wird ein Board durch so eine Konstruktion schwerer?

    na klass, da haben sie wieder eine uralte idee ausgegraben und wollen es den herrschaften, die durch die gnade der späten geburt gesegnet sind, als neu verkaufen.

    es geht nichts über einen guten shape, der braucht dann keine solchen gimmicks.

    Ich lese das SURF Magazin schon seit Anfang der 1980er, über die Tests habe ich mich damals schon geärgert, gekauft habe ich sie aber weiterhin.

    Es wurde eigentlich eh schon alles gesagt, natürlich kann man in jede Formulierung was reininterpretieren, die Lektüre ist also eher für Juristen zu empfehlen.

    Was aber das wesentlichste ist - und auch das wurde auf der letzten Seite schon gesagt - die SURF ein Instrument der Industrie ist. Und das sollte jeder im Hinterkopf haben, wenn er die Tests liest.

    Gabeltest in der letzten Ausgabe wurde umfangreich besprochen, AL360 ist nicht so ganz gut weggekommen. Kann mir jemand ein Inserat dieses Herstellers in der Surf zeigen ?

    Tests einer Funsportart können nunmal nicht so objektiv sein, wie ein Autotest, wo man Beschleunigungs- und Verbrauchswerte messen kann.

    Das ist aber genau die Ansage der SURF Tests, dass eben objektive Werte ermittelt werden. Lies mal in den alten Ausgaben nach, wie das Testprozedere funktioniert

    Im Netz gibt es ein Video vom heurigen Test in Südafrika, wo 5 Minuten lang erklärt wird, wie exakt und mit welchen teilweise skurrilen Hilfsmitteln die Boards vermessen werden (auf Vimeo). Dass da die paar Löcher übersehen werden, wundert mich schon. Was mich stört, wurde aber schon genannt, dass das Volumen der Boards nicht mehr verifiziert wird. Ich weiß, das ist altmodisch, aber ich eben auch

    Soweit ich das überblicke, hat sich an den Shapes nichts geändert, ist wahrscheinlich auch gut so, weil die sind ohnehin optimal.

    Die Boards kommen offenbar wieder aus Thailand. Das Deck in Sichtcarbon ist ein netter Gimmick, aber wohl keine tiefgreifende Verbesserung, waren ja schon bisher Vollcarbonboards, whiteline zumindest.