Beiträge von CHARON

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    Lieber Totti,

    ich weiß, dass Du kein Freund von Customs bist, das habe ich schon lange zur Kenntnis genommen.

    Ich habe die Entscheidung für mich getroffen, kein Serienboard mehr zu erwerben, einfach weil ich damit schon zu oft Enttäuschungen erlebt habe. Inzwischen passt meines Erachtens auch nicht mehr die Preisrelation, für mich halt eben.

    Ich behaupte auch nicht, das jedes Serienboard unterirdisch verarbeitet ist, ich selber hatte halt öfter als einmal Qualitätsprobleme und mein letztes Serienboard war es tatsächlich. Das kostete deutlich über € 2.000,-- und hatte nach der Erstwasserung Blasen im Unterwasserschiff. Wie ich inzwischen weiß, hat sich der Hersteller da ein paar Cent durch billigeres Material erspart, wird also nicht nur mich betroffen haben.

    Das hatten meine 3 Customs alle NICHT und wenn ich die neben meine zahlreichen Serienboards lege würde jeder Laie in einer Blindverkostung den Unterschied erschmecken.

    Bei denen ist auch nicht schon teilweise das Dekor abgegangen, wie etwa bei dem oben genannten Board nach zwei Saisonen.

    Die sehen heute noch aus wie neu.

    Gewicht: ein 118 Liter Board mit gewogenen 6kg ist zumindest konkurenzfähig.

    Zu den Fahreigenschaften kann ich natürlich nur so viel sagen, für mich reichts.

    Zur Haltbarkeit siehe oben, mein "ältestes" Custom war jetzt erst die dritte Saison im Einsatz, zur Langzeithaltbarkeit fehlen also fundierte Erkenntnisse.

    Zum real erzielbaren Preis kann ich Dir auch nicht dienen, ist für mich allerdings nicht relevant, da ich in den letzten 35 Jahren noch kein Board verkauft habe. In den KLeinanzeigen sehe ich allerdings, dass die Wertverluste beträchtlich sind, aber nicht nur für Customs, für die Serie genauso.

    Das ist nicht das Problem, weil Du bei einer Customschmiede auch das andere Ende der Fahnenstange bekommst, nämlich die Version Ultrarobust.

    Du musst Dich nur entscheiden.

    Aber grundsätzlich hat der Herr Cobra den Nagel auf den Kopf getroffen. Bei den Preisen, die inzwischen für unterirdisch verarbeitete Serienboards verlangt werden, fährst Du mit einem Custommade inzwischen sicher besser. Und das Scheinargument, dass die Serienboards einen besseren Shape haben, lasse ich nach dem dritten Custommade auch nicht mehr gelten. (Ich habe 3 Flikkas, da kostet ein Vollcarbonboard € 2.000,--, Verarbeitung und Fahreigenschaften traumfaft, Gewicht sowieso)

    ja, der Sunset Slalom wurde ja jahrelang als das Maß der Dinge von der SURF gepusht. Ich hatte einen Bullit Race von F2 und drunter ein Alpha 85, dann später die Speedneedle und noch ein Raceboard. Zuerst eines von Alpha, ein 220, das habe ich dann gegen die Fanatic Cat mit der schwarzen Kante eingetauscht. Die habe ich bei einem Semiprofi gebraucht gekauft. Der hatte die Kante mit weißer Farbe übermalt. war damals nicht ganz regelkonform das Brett

    Ja, die Guns waren auch so eine Mode, fast so schrill wie die Farben der Klamotten damals. Da habe ich nicht mitgemacht, erst als sich die Guns zu den Needles entwickelt haben, habe ich mir so ein Teil mit 60 Liter angeschafft. gefahren bin ich damit genau einmal, aber das ist eine andere Geschichte

    Ich selber hatte leider nie einen Klepper, kann mich auch nicht erinnern, mal auf einem gestanden zu sein.

    Aber geile Boards waren das trotzdem. Ich erinnere mich an den kleinen grünen Flitzer, der in einem Test im SURF Magazin gelobt wurde ("die grünen sind immer die Schnellsten")

    Ich selber hatte in den 80ern einige Alpha Boards, bis die dann in Konkurs gegangen sind. Damals zuerst als Schüler, dann als Student, war es immer schwierig, ein neues Board anzuschaffen und der Überfluss war bei weitem nicht so ausgeprägt wie heute, auch wenn ich damals von meinen Eltern großzügigst unterstützt wurde. Letztlich war es ein tolle Zeit, das SURF Magazin war damals meine Bibel und jede Ausgabe wurde aufgesaugt.

    Und an manche der Erlebnisse aus dieser Zeit denke ich heute noch und jedesmal schwelge ich dann. Aber das ist wahrscheinlich eine Alterserscheinung.

    geht mir genauso. Fahre den 102er offroad als kleinstes Board. Voriges jahr in Sardinien bei Flachwasser mit einem 4.7er BLADE, allerdings hoffnungslos überpowerd, da wäre auch was deutlich kleineres gegangen. Der offroad macht bei solchen Bedingungen noch richtig Spaß.

    Ich glaube auch, dass ein 102er offroad besser passen würde. Letztlich bleibt die Frage, wie breit sich der Ersteller dieses Threads aufstellen und wo er seine Schwerpunkte setzen möchte.

    Zum Thema Neupreis : ich habe 2012 einen Lorch Bird und 2013 einen offroad 102 gekauft und jeweils 1299 dafür bezahlt. Habe extra die alten Rechnungen rausgesucht. So meine ich das mit dem Neupreis

    JA, die Lorchs werden hoch gehandelt, weil es einfach Superboards sind. Allerdings will der Verkäufer noch immer mehr als 50 % des Neupreises. das finde ich unangemessen, vor allem wenn das Board nicht makellos ist. Ich nehme aber an, dass der angegebene Preis eher als Einladung zu verstehen ist, Angebote abzugeben.

    sag einmal Toti, was will der Besitzer/Zerstörer dieser Mastbase eigentlich. Wenn ich mir das Teil, insbesondere den Sicherungstampen so ansehe, dann wurde es nicht gestern gekauft, sondern dürfte schon eine Weile in Gebrauch sein. Jetzt ist mir natürlich nicht bekannt, wie viel sowas von einer so erlauchten Firma, wie auf den Bildern kostet. Die Teile die ich verwende kosten jedenfalls unter € 50,--.

    Du machst mir richtig Lust auf die neue Ausgabe. Die Erkenntnisse der großen Tests, werden offenbar nurmehr in den Marketingabteilungen der großen Wassersportkonzerne ausgeheckt.

    Ich denke daran, dass mir über Jahrzehnte vom SURF Magazin immer das Naturgesetz vorgekaut wurde, dass ein leichteres und steiferes Board jeden unverhältnismäßigen Aufpreis wert ist, weil es einfach um so viel besser ist. Als ich dann vor einigen Jahren - glaube ich inzwischen - dann des ersten Test einer surfenden Luftmatratze lesen durfte, war ich einigermaßen erstaunt, dass dieses viele Geld über die Jahrzehnte hinweg offenbar zum Fenster hinaus geschmissen war, weil doch auch dieses Ding ohne jegliche klar definierte, dafür aber abenteuerlichen schwingende Scoop- Rockerlinie eigentlich auch ganz gut sein sollte.

    Ich kann mich noch an die Werbung von Neil Pryde in den 1980ern erinnern, die genau das Thema Rückstellgeschwindigkeit von Masten mit höherem Carbonanteil in den Fokus gestellt hat und dann sich prompt sehr bald in den Tests des SURF Magazins so wiederfand und seither tausendfach wiederholt wurde.

    Das habe ich auch verstanden, aber der Fokus liegt offenbar auf frühem Angleiten und einfachem Handling. Eine Kombination, die immerhin ein interessanter Ansatz ist.

    habe ich auch gestern zum ersten Mal in Marios Video gesehen. Bin echt gespannt, weil das scheint ja immerhin einmal ein neues Konzept zu sein und nicht der ewig gleiche Einheitsbrei