Posts by CHARON

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    Flikka hat eine neue Homepage online. Jetzt sind endlich auch ein paar Infos zum Freerider verfügbar. In der Bildergalerie dazu eine umfangreiche Werkschau.

    die Lattenspanner Inbusschlüssel, etwa bei Severne, da ist auch noch ein Kapselheber dran und bei Gunsails, ein Inbus in der Form eines Schlüssels

    Ich kann das große Flikka Bashing nicht nachvollziehen.

    Ich selber habe 3 Flikkas und bin eigentlich mit jedem einzelnen recht glücklich und zwar mit der Bestell- und Lieferprozedur, der Qualität des gelieferten Produktes und den Fahreigenschaften.

    Ein 118 Liter Board, von mir selber mit 6,1 kg gewogen ist nicht so schlecht, auch wenn es vielleicht nur 115 Liter haben sollte, vor allem in Relation zum Preis.

    Der Service war bei jeder Bestellung sehr zuvorkommend. Das vorletzte Board wurde allerdings mit 2 Wochen Verspätung geliefert, die beiden anderen waren pünktlich.

    In die US Boxen bei Flikka passen tatsächlich nur Flikkafinnen, die Erfahrung habe ich auch gemacht, die Finnenbasis ist deutlich schmaler, als bei einer Zubehörfinne.

    Die Power Boxen sind dagegen völlig unauffällig, da passen alle Finnen gleichermaßen.

    Das da jemand schreibt, es gibt bei Flikka ausschließlich abgewandelte Coreshapes ist definitiv unrichtig.

    Grundsätzlich gibt es auch völlig andere Shapes, als auf der Homepage angeboten, die ist zugegebenermaßen nicht auf dem neuesten Stand. Im Flikka Thema hat ein User etwa ein Foto von einem Leichtwindboard gepostet. Wenn man mit den Jungs redet, kann man alles bekommen.

    Ich selber habe allerdings nur die abgewandelten Coreshapes, für meine bescheidenen Bedürfnisse reicht das völlig.

    Aus dem Umstand, dass der mitgelieferte Inbus rostet, einen Nachteil der Marke abzuleiten, kann ich persönlich nicht nachvollziehen. Das tun nämlich auch alle bei meinen Segeln mitgelieferten tools sowie der im Baumarkt gekaufte Schraubenzieher, den ich bis dahin verwendet hatte.

    Ich habe ebenfalls einen Lorch Bird, allerdings den nächst größeren, den 164er. Den fahre ich mit einem 9,5er Sailloft Traction und einem 7,8er Gunsails Vector. Mit dem kleineren Segel habe ich in der vergangenen Saison in einer Session eine Winheller LWS 9 in 47, eine Winheller LWs 8 in 44 und eine Lessacher Hyper Duo in 44 (mit dem 7,8er Gunsails Vector ) im Vergleich gegeneinander probiert.

    Die Winhellers haben im Vergleich zur Lessacher einen deutlich sportlicheren Charakter, verlangen einen aktiveren Fahrstil. Mit der LWS 8 kam ich überhaupt nicht zu Rande, die LWS 9 hingegen ist inzwischen eine meiner Lieblingsfinnen, ich halte sie für sehr vielseitig, allerdings hat sie eben einen sehr sportlichen Charakter. Am besten zum Charakter des Bird, der ja kein Ausbund an Sportlichkeit ist und sicher nicht in die Kategorie Slalom, sondern Freeride fällt, hat allerdings die Lessacher Hyper Duo gepasst. Das soll nicht heißen, dass sie unsportlich ist. Sie hat allerdings gegenüber den Winheller Finnen einen wahrnehmbar "weicheren" Charakter, liefert ihre Leistung sehr beständig und unspektakulär ab. Im Vergleich zur gleich großen Winheller LWs 8 ist sie dieser an Fahrleistungen deutlich überlegen, weil sie deutlich früher angleitet, die Angleitphase sehr sanft abläuft - die Winhellers habe es hingegen ganz gerne, wenn man 2 Mal pumpt und springen dann recht abrupt an - und weil sie gegenüber der LWS8 deutlich länger im Gleiten bleibt und schließlich weil sie völlig spinoutfrei ist.

    Diese Erfahrungen sind für Dich natürlich nur bedingt übertragbar, einerseits ist Dein Bird ja eine Nummer kleiner, andererseits hast Du das Problem mit der Powerbox, da scheiden schon mal einige Finnen aus. Allerdings ist die Hyper Duo in 44 eine klare Empfehlung aus meiner Sicht und passt sicher hervorragend zum 7,8er. Ob sie Dir der Wolfgang auf eine Powerbox baut, weiß ich nicht, das kannst ja mit ihm klären. Ob das aber auch mit einem 9er Segel noch harmoniert, kann ich nicht sagen, weil ich das bisher selber nur mit dem kleineren Segel probiert habe.

    Weil das auch genannt wurde, die Lessacher Freeride Duo hielte ich für Dich auch für eine äußerst praktikable Lösung. Ich bin allerdings zugegebenermaßen ein Fan dieser Finne, habe sie allerdings bisher erst in kleineren Größen (33+36) gefahren, bin aber eben von deren Charakteristik äußerst angetan.

    Lieber Wolfgang, danke für Deine Arbeit, die Finnen sind ganz toll geworden und ich freu mich riesig darauf, sie endlich probefahren zu können. Ich werde jedenfalls ein paar Zeilen schreiben und auch zu meinen Eindrücken der Hyper Duo im Vergleich zu den beiden Winhellers muss ich noch liefern ...

    das ist wohl ein Gelehrtenstreit der aufgrund simpler physikalischer Tatsachen - nämlich aufgrund des Umstandes, dass der Widerstand des Foils im oberen Geschwindigkeitsbereich stärker ansteigt, als der des "herkömmlichen" Surfboards - recht einfach zu beantworten. So wurde es zumindest in einer der letzten Ausgaben der Prawda in einem Artikel dargestellt und ich glaube, mich auch erinnern zu können, von einem Finnenbauer mit physikalischen Berechnungen hinterlegt.

    Kann ich belegen. Unabhängig davon, du hast es ja offenbar neu gekauft bei dem Preis: Ich kenne keine Marke, absolut keine, die das Board in der Garantie (wo deines zweifelsohne gewesen sein muss) nicht wandeln oder zumindest einwandfrei kostenneutral reparieren würde!

    Was sollen das für Boards gewesen sein, bei denen teilweise das Dekor abgegangen waren? Komm doch mal mit Fakten!

    Ein 2016er JP Freestyle 85 pro, gekauft am 1.2.2016 war das. Erstgewassert in der Osterwoche 2016 in Kamenjak, am Abend ins Auto gepackt und heimgefahren, dort hat das UW Schiff am nächsten Morgen dann ausgesehen wie ein Pickelgesicht eines Teenagers.

    Nein, es wurde nicht gewandelt und nein, es wurde nicht repariert, weil mir Neil Pryde mitgeteilt hat, dass das nicht ginge. Aber ich habe nachträglich von Neil Pryde einen Rabatt auf das Board, das nicht meines, sondern das meines Sohnes ist, bekommen. Das hat ihn aber nicht restlos glücklich gemacht, weil ihm lieber gewesen wäre, wenn das Board in einwandfreiem Zustand gewesen wäre. Das sind die Fakten.


    zum Rest will ich gar nicht Stellung nehmen, weil ich eigentlich nicht einsehe, mich hier maßregeln lassen zu müssen, noch dazu verbunden mit der ständigen Unterstellung, die Unwahrheit zu sagen ("Komm doch mal mit Fakten!")

    Ich habe in meinem Beruf ständig mit negativer Energie zu tun, damit bin ich ausgelastet.

    Ich sage Euch also an dieser Stelle adieu und wünsche noch eine gute Zeit am Wasser

    Lieber Totti,

    ich weiß, dass Du kein Freund von Customs bist, das habe ich schon lange zur Kenntnis genommen.

    Ich habe die Entscheidung für mich getroffen, kein Serienboard mehr zu erwerben, einfach weil ich damit schon zu oft Enttäuschungen erlebt habe. Inzwischen passt meines Erachtens auch nicht mehr die Preisrelation, für mich halt eben.

    Ich behaupte auch nicht, das jedes Serienboard unterirdisch verarbeitet ist, ich selber hatte halt öfter als einmal Qualitätsprobleme und mein letztes Serienboard war es tatsächlich. Das kostete deutlich über € 2.000,-- und hatte nach der Erstwasserung Blasen im Unterwasserschiff. Wie ich inzwischen weiß, hat sich der Hersteller da ein paar Cent durch billigeres Material erspart, wird also nicht nur mich betroffen haben.

    Das hatten meine 3 Customs alle NICHT und wenn ich die neben meine zahlreichen Serienboards lege würde jeder Laie in einer Blindverkostung den Unterschied erschmecken.

    Bei denen ist auch nicht schon teilweise das Dekor abgegangen, wie etwa bei dem oben genannten Board nach zwei Saisonen.

    Die sehen heute noch aus wie neu.

    Gewicht: ein 118 Liter Board mit gewogenen 6kg ist zumindest konkurenzfähig.

    Zu den Fahreigenschaften kann ich natürlich nur so viel sagen, für mich reichts.

    Zur Haltbarkeit siehe oben, mein "ältestes" Custom war jetzt erst die dritte Saison im Einsatz, zur Langzeithaltbarkeit fehlen also fundierte Erkenntnisse.

    Zum real erzielbaren Preis kann ich Dir auch nicht dienen, ist für mich allerdings nicht relevant, da ich in den letzten 35 Jahren noch kein Board verkauft habe. In den KLeinanzeigen sehe ich allerdings, dass die Wertverluste beträchtlich sind, aber nicht nur für Customs, für die Serie genauso.

    Das ist nicht das Problem, weil Du bei einer Customschmiede auch das andere Ende der Fahnenstange bekommst, nämlich die Version Ultrarobust.

    Du musst Dich nur entscheiden.

    Aber grundsätzlich hat der Herr Cobra den Nagel auf den Kopf getroffen. Bei den Preisen, die inzwischen für unterirdisch verarbeitete Serienboards verlangt werden, fährst Du mit einem Custommade inzwischen sicher besser. Und das Scheinargument, dass die Serienboards einen besseren Shape haben, lasse ich nach dem dritten Custommade auch nicht mehr gelten. (Ich habe 3 Flikkas, da kostet ein Vollcarbonboard € 2.000,--, Verarbeitung und Fahreigenschaften traumfaft, Gewicht sowieso)

    ja, der Sunset Slalom wurde ja jahrelang als das Maß der Dinge von der SURF gepusht. Ich hatte einen Bullit Race von F2 und drunter ein Alpha 85, dann später die Speedneedle und noch ein Raceboard. Zuerst eines von Alpha, ein 220, das habe ich dann gegen die Fanatic Cat mit der schwarzen Kante eingetauscht. Die habe ich bei einem Semiprofi gebraucht gekauft. Der hatte die Kante mit weißer Farbe übermalt. war damals nicht ganz regelkonform das Brett

    Ja, die Guns waren auch so eine Mode, fast so schrill wie die Farben der Klamotten damals. Da habe ich nicht mitgemacht, erst als sich die Guns zu den Needles entwickelt haben, habe ich mir so ein Teil mit 60 Liter angeschafft. gefahren bin ich damit genau einmal, aber das ist eine andere Geschichte

    Ich selber hatte leider nie einen Klepper, kann mich auch nicht erinnern, mal auf einem gestanden zu sein.

    Aber geile Boards waren das trotzdem. Ich erinnere mich an den kleinen grünen Flitzer, der in einem Test im SURF Magazin gelobt wurde ("die grünen sind immer die Schnellsten")

    Ich selber hatte in den 80ern einige Alpha Boards, bis die dann in Konkurs gegangen sind. Damals zuerst als Schüler, dann als Student, war es immer schwierig, ein neues Board anzuschaffen und der Überfluss war bei weitem nicht so ausgeprägt wie heute, auch wenn ich damals von meinen Eltern großzügigst unterstützt wurde. Letztlich war es ein tolle Zeit, das SURF Magazin war damals meine Bibel und jede Ausgabe wurde aufgesaugt.

    Und an manche der Erlebnisse aus dieser Zeit denke ich heute noch und jedesmal schwelge ich dann. Aber das ist wahrscheinlich eine Alterserscheinung.

    geht mir genauso. Fahre den 102er offroad als kleinstes Board. Voriges jahr in Sardinien bei Flachwasser mit einem 4.7er BLADE, allerdings hoffnungslos überpowerd, da wäre auch was deutlich kleineres gegangen. Der offroad macht bei solchen Bedingungen noch richtig Spaß.

    Ich glaube auch, dass ein 102er offroad besser passen würde. Letztlich bleibt die Frage, wie breit sich der Ersteller dieses Threads aufstellen und wo er seine Schwerpunkte setzen möchte.

    Zum Thema Neupreis : ich habe 2012 einen Lorch Bird und 2013 einen offroad 102 gekauft und jeweils 1299 dafür bezahlt. Habe extra die alten Rechnungen rausgesucht. So meine ich das mit dem Neupreis