Beiträge von CHARON

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    An einem Segel wird deutlich mehr, als die 2-3 Stunden gearbeitet. Ich habe mal bei Sailloft wegen Trimmproblemen angefragt und da unter anderem auch die naive Frage gestellt, ob sie in Europa produzieren. Da bekam ich die Auskunft, wie viele Stunden für ein Segel notwendig sind. Ich finde allerdings das Mail nicht mehr, will da also jetzt nichts in den Raum stellen. Allerdings war auf Basis dieser Auskunft für mich dann offensichtlich, dass man so etwas in Europa nicht produzieren kann.

    Aber vielleicht kann Totti ja da einen kompetenten Wert nennen

    Es wurde ohnehin schon x-mal alles durchgekaut, wie Totti treffend bemerkt. Wenn ich mir die Preise des Direktversenders ansehe und zu denen im Laden in Relation setzte weiß ich genau, wie hoch die Händlermarge liegt. Im Umkehrschluss heisst das aber, dass es eben so viel kostet, ein Segel zu entwickeln, zu produzieren und dann noch nach Europa zu schaffen. Windsurfen ist eben ein teures Vergnügen, ist es aber auch schon vor 35 Jahren gewesen. Und ihr Deutschen habt sowieso eine Jammerkultur, was das Preisniveau egal welcher Güter betrifft (Automobile natürlich ausgenommen ) . Wir Österreicher übrigens genauso

    Und dann frag bitte auch gleich, wie man aus 21.000 verkauften Exemplaren eine Reichweite von 120.000 Lesern generieren kann. da muss ja jedes verkaufte Exemplar von 6 Leuten gelesen werden. Ich kann nur für meines sprechen, das wird lediglich von 2 Personen gelesen, also muss zumindest eines im Umlauf sein, das dann quasi zum Ausgleich von 10 Leuten gelesen wird. Das muss ja dann schön ausschauen.

    Das stimmt, der Service ist wirklich perfekt, wobei der auch bei den Händlern, bei denen ich kaufe gut ist. Wenn der Service nämlich nicht passt, dann kaufe ich dort einfach nix mehr.

    Ich habe heuer eine Latte abgebrochen, war in dem Fall wahrscheinlich meine Schuld. Ersatz ist binnen weniger Tage per Post gekommen und hat nicht einmal etwas gekostet, völlig ohne Diskussion.

    Eins noch zu den Preisen: da muss man schon die Kirche im Dorf lassen, weil die sind schon noch deutlich günstiger, als bei den anderen Marken. Was außer Acht bleibt, ist der Umstand, dass im Shop niemals der volle Preis bezahlt wird, aber man fährt hier unterm Strich schon noch deutlich günstiger. Allerdings haben die Preise bei Gunsails auch konstant angezogen, ich meine aber auch die Qualität. Das muss aber letztlich jeder selber entscheiden.

    Zum Thema ist bereits alles gesagt. Der größte Hemmschuh ist aus meiner Sicht, dass das Thema relativ komplex und zeit- sowie kostenintensiv ist. Ich bin inzwischen auch längst aus dem Alter raus, da ich meinen Urlaub an einem völlig verdreckten Strand irgendwo im Nirgendwo verbringen wollte, nur weil dort der Wind bläst. Dazu kommen die Kosten, die das ganze zu einem Minderheitensport machen müssen. Wenn die Familie wächst und andere Bedürfnisse entwickelt wird es nicht einfacher. Außerdem habe ich als Binneländer schon einige Jahre erlebt, in denen nicht wirklich viel ging. Wenn dann noch für den Sommerurlaub das falsche Revier gewählt wurde, war das Desaster perfekt. Überhaupt gehört die ständige Unzufriedenheit dazu, weil immer irgendetwas nicht passt.

    ABER, Gott sei Dank habe ich durch meinen surfbegeisterten Nachwuchs wieder den Weg aufs Board gefunden, weil es ist einfach der geilste Sport (rein subjektiv). So ein Tag am Wasser entspannt so ungemein und das Gefühl des Gleitens ... ich habe in meinen inzwischen über 50 Lebensjahren nichts besseres gefunden.

    wegen der Farben braucht sich niemand zu grämen, die sehen in Natura völlig anders aus.

    Ansonst finde ich die Palette eigentlich ganz toll - kein Wunder als alter Gunsails Fan - und mein Einkaufswagen ist schon wieder randvoll.

    Die Selectgabeln scheinen am Frontstück modifiziert zu sein. Ich habe eine etwas ältere in Betrieb und dort ist lediglich ein Gummi oder Silikonteil verbaut, das sich ablöst und nicht nachbestellbar ist. Die jetzige Lösung sieht erwachsener und eher so aus wie bei einer guten italienischen Marke, die ich auch im Portfolio habe.

    XCEL MEN'S DRYLOCK X HOODED 5/4 FULLSUITXCEL den gibt es auch in 6/5mm oder ist das ein anderes Modell? oder dann zu warm?

    Ich habe den XCell in 6/5 und mit aufgesetzter Kapuze. Konnte ihn voriges Jahr nur einmal verwenden, bei ca 8°C Lufttemperatur und da war er wirklich sehr schön warm und dicht sowieso. Ginge wahrscheinlich auch noch bei niedrigeren Temperaturen, aber das tue ich mir nimmer an

    Da Du ja offenbar so ein WindSUP geordert hast, kannst du uns dann dazu bitte ein paar Spezifikationen geben. Die MOJO Website gibt dazu leider nichts her. Ich denke, dass so etwas im Stil eines altmodischen Verdrängers mein nächstes Projekt werden könnte.

    Toll waren die alten Zeiten.

    Ich hatte in den 80ern, als das Speedfieber grassierte, selber eine Alpha Needle. Das war damals so ziemlich das Radikalste was man von der Stange kaufen konnte. über die Jahre bin ich sie leider nur einige wenige Male gefahren, einmal im Osterurlaub in Vieste damit abgetrieben und fast ersoffen. Das waren tolle Zeiten:)

    Grundsätzlich reicht die gepolsterte Boardbag, ich habe aber teilweise auch die o815 Polsterungen, wie man sie im Zubehörhandel bekommt, in concreto von Gunsails, drauf und dann teilweise noch einfachen Schaumstoff, den man im Baumarkt für die Rohrisolierung bekommt, genau der ist nämlich in den gekauften Auflagen drin.

    Hallo SUnzi,

    ich nehme an, dass Du auf die absolute Länge der Finne anspielst. Ich habe in meinem Bird eine 52er Lorchfinne, die gut geht und vor ein paar Jahren die Empfehlung von Günther Lorch persönlich war. Damals war gerade die Tendenz zu langen und noch längeren Finnen. O Ton Günther Lorch damals, eine noch längere Finne würde er eher nicht mehr anraten. Ich glaube inzwischen, dass gerade im Fall des Bird man auch darunter gehen kann, auch bei einem 9,5er Segel. Ich habe heuer im Frühjahr vom Wolfgang Lessacher eine Weedfinne erworben, die natürlich deutlich kürzer ist und damit geht es eigentlich auch erstaunlich gut. Weiters fahre ich auch eine Select in etwa 46 cm und auch da kann man mit dem 9,5er Segel erstaunlich gut umgehen, wenngleich sie eher für die Zweitbesetzung gedacht war (für ein 7,5er Segel)

    Also ich glaube, dass Du mit der oben vorgestellten Finne gut bedient bist.

    verstehe ich nicht, was uns gusty da sagen will. Ich habe 2 AL360 Gabeln und ich kann sie wunderbar nutzen, ohne dass ein Segel beschädigt würde.

    Den Wahn zu den kurzen breiten Gabeln kann ich nicht nachvollziehen. Habe auch eine kurze North Platinum Aero und die ist mir persönlich zu breit gebaut

    erstens, wer braucht foilready. Das ist bis jetzt ein marginales Segment und wird es wohl auch bleiben, jetzt alle Boards einer Linie darauf vorzubereiten und damit den überdimensionalen Preis zu argumentieren, halte ich für unangebracht.

    zweitens, warum können die großen Brands ihre Preise nach Belieben nach oben schnalzen und kleine Customschmieden liefern bessere Qualität zu deutlich niedrigeren Preisen. Ich will jetzt bitte nicht wieder das Argument vom ach so großen Entwicklungsvorsprung hören, weil es nicht stimmt. Shapetechnisch ist doch alles ausgereizt und der Durchschnittskunde wird inzwischen von Customschmieden besser und billiger bedient, aber das ist nur meine Meinung, ich habe mich ja schon als Fan eines solchen Herstellers geoutet.

    Ich habe das von Dir begehrte Modell seit einem halben Jahr in Verwendung. Leicht ist die Gabel in Relation zu den Konkurrenzmodellen bzw der Länge/Größe. Ich fahre das schmale Endstück auf einem Sailloft Traction 9,5. Beeindruckend ist vor allem die Steifigkeit, das Preis-Leistungsverhältnis und der Verstellbereich. Die Gabel ist insgesamt ziemlich oversized, im Griffbereich allerdings deutlich dünner und die Rohre dort V-förmig. Die Markierung der Tauchrohre endet bei 50 cm, die Gabel lässt sich aber dann noch einmal ein deutliches Stück ausfahren.

    Ich habe auch die Wavegabel von AL, die gibt es auch in einer längeren Variante, die Du verwenden könntest, allerdings ist das Slalommodell deutlich aufwändiger gestaltet.

    Aus meiner Sicht eine klare Empfehlung.

    mir ist ebenfalls beim Eckla das Band gerissen, scheint eine programmierte Schwachstelle zu sein, habe es dann durch einen alten Tampen ersetzt.

    Kippstabil ist die Fuhre nicht, das stimmt, wenn man zwei Boards und Riggs auflädt, wird es grenzwertig.

    Von Eckla gibt es eine breitere Variante, die ist glaube ich für Kanus gemeint, das könnte durchaus interessant sein.

    Allerdings lassen sich die Reifen nicht so schnell demontieren, dass man das jedesmal macht und im Auto ist das Ding dann wahrscheinlich noch sperriger