Beiträge von Wudoc

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    Hallo!

    Ich habe auch das FSW in der 90l LTD Version. Meins ist zwar schon 2-3 Jahre älter, die Version (V2) dürfte 2013 aber noch identisch gewesen sein. Ich bin das Board bislang mit einem 5,9er als größtes Segel gefahren bei gleichem Gewicht (81 kg) und habe identische Erfahrungen bzgl. des Angleitverhaltens gemacht. 6 Quadratmeter stellen wohl die obere Grenze des Boards dar, auch ich kann damit gerade noch dümpeln, wird allerdings bei ganz wenig Wind zum Balanceakt. Schotstart geht dann bei mir nicht mehr. Bestückt ist das Board auch bei mir mit einer 25er Finne (Serienfinne von MFC), meiner Meinung nach würde das Board bei Segelgrößen >5 Quadratmetern aber auch gut eine 27er Finne (z. B. Select FX Freecarve) vertragen. Ich denke, damit sollte sich das Angleitverhalten vielleicht verbessern lassen. Ansonsten kann ich deine Erfahrungen bestätigen.

    Gruß, Wulf

    Ich habe auch die Abstufung 6.1-5.3-4.7-4.2, bis vor 2 Jahren noch 5.9 statt 6.1. Dabei war das 5.9 auch immer das Segel, das ich sowohl als kleinstes Segel auf meinem 120L Freerider als auch als größtes Segel auf meinem 90L FSW gefahren bin. Allerdings war es auf dem 90L für mich immer schon grenzwertig und machte nicht wirklich Spaß, insbesondere bei böigen Bedingungen mit Windlöchern wurde es ein Balanceakt. Das 6.1 nutze ich jetzt konsequent nur noch auf dem großen Board und wechsele bei 5.3-Bedingungen auf das kleine. Das funktioniert für mich besser, da ich die Boards nicht mehr im Grenzbereich ihrer Segelrange fahren muss, was nach meiner Erfahrung nur bedingt funktioniert.

    Ich habe die Fenix 3 HR und bin soweit zufrieden. Für den Windsurf-Einsatz habe ich zwar die entsprechende Aktivität mit den von mir gewünschten Displayanzeigen bereits konfigurert, aber noch nicht getestet. Laufen und Radfahren funktioniert wie gewünscht, auch mit der HF-Messung bin ich zufrieden. Ein Freud hat die Forerunner 235 mit kaum weniger Funktionen, wenn man auf Höhenmessung/Barometer verzichten kann (wird beim Tracking ja auch via GPS berechnet). Für mich war die Form ausschlaggebend, da ich ein rundes Modell für den Alltag bevorzuge. Einziger Kritikpunkt ist vielleicht, dass der erste GPS-Log beim Start einer Aktivität gelegentlich etwas dauert. Wenn man das aber weiß, kann man sich darauf einstellen, indem man die Aktivität früh genug aufruft (GPS wird dann aktiviert, bevor das eigentliche Tracking gestartet wird). Mit Garmin Connect als App (iOS) alles bequem ausles- und darstellbar.

    Ich habe mir durch die Empfehlung eines kitenden Freundes die Fenix 3 zugelegt, war damit allerdings noch nicht auf dem Wasser. Bis jetzt bin ich zufrieden. Was du auf dem Display sehen willst, kannst du für jede Aktivität individuell einstellen.

    Auf Tottis Bildern sehe ich eine Reihe außen und eine zweite etwas weiter innen. Man kann jetzt darüber streiten, ob diese Reihe eine echte Innenpositionierung der Schlaufen ermöglicht oder eben nur eine gemäßigte Außenposition. In meinem Exemplar der aktuellen surf steht wörtlich: "Würden nicht die entsprechenden Schlaufenplugs fehlen (nur außen vorgesehen),...". Ich lese daraus noch immer, dass eben keine echte Innenpositionierung möglich ist, sondern nur mehr oder weniger extreme/gemäßigte Außenpositionen. Die tatsächliche Anzahl der Lochreihen wird in der mir vorliegenden Ausgabe nirgends erwähnt. Wenn ich nicht eine andere Ausgabe als die Kritiker besitze, halte ich es nach wie vor für gewagt, aufgrund dieses Satzes von einer Falschinformation bzw. einem schlampigen Test zu sprechen.

    Bezüglich der Aussagekraft der Tests gebe ich dir vollkommen Recht. Und Anfängertauglichkeit sollte kein Kriterium für Freeracematerial sein. Auch da stimme ich zu. Es handelt sich jedoch nicht um einen reinen Freeracetest, sondern um eine Gegenüberstellung von Freeride- und Freeracematerial und dem Versuch einer Antwort auf die Frage, welche Exemplare (noch) aufsteigerfreundlich sind und welche eher den Experten zu empfehlen sind. Und nur unter der Fragestellung halte ich die Bemerkung über ein fehlendes 3-Schlaufensetup für legitim, in einem reinen Freeracetest wäre es unsinnig.

    Auch wenn ich (berechtigte) Kritik an Qualität und Aussagekraft des Tests durchaus teile, kann ich die Unterstellung der schlechten Recherche oder gar bewussten Falschinformation in diesem Fall nicht nachvollziehen.

    Das mit der Plugreihe und dem Wort (kein) Halsenbrett beim f-race ist schon ein beachtlicher Fehler. Da fällt mal eben eine fette Käuferschicht weg, die sich erst in den Shape reinentwickeln wollte. Das soltle die Surf richtigstellen, ich selbst erkenne auf dem Bild eine 2. Plugreihe vorn. Und meiner hat auch seine zweite Plugreihe.


    Meine Anmerkung bezog sich nur auf diese Äußerungen. Es steht definitiv nicht in dem Artikel, dass das f-race kein Halsenbrett ist, sondern nur, dass es kein ideales HalsenLERNbrett ist, da die entsprechenden Inserts für diesen Zweck fehlen, womit mMn die 3-Schlaufen-Option gemeint ist. Und dann ist es eben kein journalistischer Fehler, sondern eine Frage der Interpretation durch den Leser.

    In dem Test wurden die Kriterien Eignung für Freerider, Freeracer und Aufsteiger angelegt, und mit dieser Aussage die eher geringe Eignung für Aufsteiger begründet. Ich halte die Aussagekraft von Vergleichstests in werbefinanzierten Magazinen generell für eher gering. Das fehlende 3-Schlaufen Setup wirkt sich für Aufsteiger nach meiner Erfahrung auch eher beim Angleiten/in die Schlaufen rutschen als beim Halsen aus, dennoch kann man das als Kriterium für eine Aufsteigereignung durchaus heranziehen, denke ich. In diesem Fall wäre der entsprechende Satz in der surf ungenau, aber dennoch kein "beachtlicher Fehler".

    Das wollte ich nur klarstellen bzw. meine Interpretation äußern. Auch wenn das surf-Bashing hier ganz beliebt zu sein scheint, sollte da dennoch differenziert werden. Ist aber nur mein persönliches Empfinden, daher nichts für ungut!


    ...Das Patrik fällt laut Test u. a. wegen fehlender Mittelschlaufenoption in die 2. Gruppe. Nur so habe ich die Aussage zu den Schlaufenplugs verstanden und keineswegs als Kritik...

    Neue Patrik Range!


    es halt so dass der f-race 2 Plugreihen hat.

    So wie ich es verstehe, geht es um die nicht vorhandenen Inserts für ein 3-Schlaufen-Setup. Andere Boards in der Testgruppe, die eher in Richtung Freeride gehen, haben diese Option und sind laut surf daher besser für Halsenschüler geeignet. Dem f-race wurden ja nicht die Halsenqualitäten an sich abgesprochen, sondern die Eignung als HalsenLERNboard.

    Fairerweise hätte man (wie bei anderen Herstellern der Testgruppe auch) das f-ride als zweites Board mittesten sollen. Wobei nach meinem Kenntnisstand auch hier kein 3-Schlaufensetup vorgesehen ist.


    In dem Test ging es ja gerade um die Überschneidungen Freeride/Freerace, und es wurde auch deutlich in der Einleitung beschrieben, dass manche Boards aus der Gruppe Aufsteiger-geeignet sind und andere eben "reinrassige Freeracer". Das Patrik fällt laut Test u. a. wegen fehlender Mittelschlaufenoption in die 2. Gruppe. Nur so habe ich die Aussage zu den Schlaufenplugs verstanden und keineswegs als Kritik.

    Ich hatte mich als (gemäß Selbsteinschätzung) Freerider, aber durchaus am Freeraceeinstieg interessiert, auf den Test gefreut, fühle mich nach der Lektüre allerdings kaum besser informiert als vorher.

    Ich bin mein 7,2 Hellcat im ersten Jahr mit North Masten (70 und 100%) gefahren, allerdings SDM. Das Segel war zwar sowohl optisch als auch vom Handling relativ weit vom perfekten Trimm entfernt, fahrbar war es aber trotzdem. Wenn kein original Mast zur Verfügung steht, ist das immer noch besser als das Segel ungenutzt im Keller liegen zu lassen. Mit original Mast geht es allerdings um Längen besser.

    Meine Lösung war ein Naish Indy 7.6qm mit 40er Finne.


    Auch dir vielen Dank für den Tipp. Vermutlich ist die Kombination mit einem Segel knapp unter 8 qm tatsächlich die größtmögliche Lösung für das Board. Allerdings ist mir das wie gesagt zu nah am 7.2, das ich eigentlich sehr gern fahre. Das wäre dann aber wohl überflüssig. Daher werde ich es wohl zunächst mit einer größeren Finne probieren und erst mit der Anschaffung eines breiteren Boards die Segelrange nach oben um ein 8.5er erweitern.

    Vielen Dank für die Information - ich hatte so etwas schon befürchtet. Die im WSJ getesteten Segelgrößen sind alle noch mit 460er Mast. Da ich bereits einen 460er NP-Mast habe, läge es nahe, das passende Segel zu erwerben. Die Segelmarke ist mir eigentlich egal, da der erstmalige Wechsel auf ein Cambersegel ohnehin eine Umgewöhnung erfordern sollte. Aber es widerstrebt mir etwas, zwei Masten in gleicher Länge lediglich mit unterschiedlicher Biegekurve zu haben. Allerdings ist das zum Gun Sunray entsprechende NP-Produkt nur in 7,7 für einen 460er Mast zu haben. Das erscheint mir dann zu nahe am 7,2 Hellcat, das dann (eine größere Windrange des Cambersegels vorausgesetzt) fast überflüssig sein dürfte. Bliebe nur noch der Wechsel auf ein anderes Board, aber das steht wie gesagt vorerst nicht an.

    Hallo!
    Mein bislang größtes Segel auf meinem JP X-Cite Ride von 2009 (Länge 250, Breite 67,5) ist ein 7,2 Hellcat. Damit komme ich (82 kg) bei ca. 13-14 Knoten ins Rutschen. Auf Binnenseen oder auch im thermischen Wind in Rosas reicht das oft gerade nicht. Meine Überlegung ist daher, eventuell die Segelrange nach oben um ein 8,2er 2-Cam-Segel à la NP V8/Hornet oder North S-Type zu erweitern. Bislang habe ich noch keine Erfahrung mit Cambersegeln und daher ein paar Fragen an die Experten. Funktioniert das Segel auf dem vorhandenen Board? Ein neues Board ist vorerst nicht geplant. Eventuell mit größerer Finne (bislang JP Serienfinne Freeride 38)? Würde so ein Segel überhaupt meine Gleitschwelle um die gewünschten 1-2 Knoten nach unten verschieben? Meine Vorlieben liegen eher im entspannten Freeriden, aber im 4-Schlaufen Setup. Zuletzt zunehmend auch mit Spaß an der Steigerung der Geschwindigkeit, aber (noch) kein Freeracer. Vielen Dank schonmal für Eure Tipps!
    Wulf

    Hallo!
    Bei den meisten meiner Segel konnte man nach den ersten Wasserungen den Mast auch beim Aufriggen gewaltfrei bis zum Topp eindrehen. Wenn das nicht geht, raffe ich auch auf Höhe der Gabelaussparung. Beim Abriggen nutze ich die kleine Schlaufe am Topp und ramme dadurch einen Schraubendreher oder Zelthering in den Boden - anschließend den Mast vorsichtig rausdrehen. Je nach Bodenbeschaffenheit funktioniert das mal besser und mal schlechter.
    Gruß

    Hallo!
    Auch ich gehöre zur Fraktion der ewigen Halsenschüler. Den Vergleich mit den PWA-Slalomfahrern finde ich etwas unglücklich, da es bei deren Rennen viel um Taktik geht und die durchgeglittene Halse daher nicht immer das beste Mittel der Wahl ist - je nachdem, ob sie sich weiter in Luv oder Lee platzieren oder auch einfach innen durchstechen wollen. Prinzipiell denke ich, dass jeder von denen eine Halse durchgleiten kann, für das Erlernen derselbigen ist der Vergleich mit Slalomfahrern und -material allerdings nicht unbedingt zu empfehlen. Beim verlinkten Video herrschen zudem noch Bedingungen am unteren Windlimit - sieht man sich beispielsweise Videos von Fuerteventura an, steigt die Durchgleitquote deutlich, obwohl sicher nicht weniger Chop vorhanden ist.
    Zur eigentlichen Fragestellung: ich habe mir im Lauf der Jahre diverse Lehrvideos und -berichte angesehen und schaue mir auch immer aufmerksam meine Mitsurfer an, wenn ich am/auf dem Wasser bin. Grundvoraussetzung ist sicher, dass man mit Maxspeed in die Halse geht, also dichtholen und abfallen. In der zweiten Phase sollte man sich in die Kurve ziehen lassen mit gebeugten Knien und gestrecktem Mastarm. Bei den beiden Phasen geht es erstmal nur um die Überwindung der eigenen Angst, die einen meist die Geschwindigkeit reduzieren lässt und eher hinten hält. Hat man das überwunden, sind zumindest die Voraussetzungen für die Powerhalse erfüllt.
    Fußsteuerung/-wechsel und Shiften entscheiden dann über Durchgleiten oder Parken. Ich selbst steche in dieser Phase in unschöner Regelmäßigkeit meine Halsen ab, indem ich die Innenkante zu sehr belaste und dadurch der Radius zu eng wird und ich auf neuem Kurs zu weit anluve. Das schon angesprochene getrennte Training der Fußsteuerung hilft hier sehr gut. Der richtige Zeitpunkt zum Shiften ist eine Philosophie für sich, die Lehrmeinungen sind da doch sehr unterschiedlich, wie ich finde. In dem Zusammenhang habe ich schon einmal von der sogenannten "German Jibe" gehört, da bei uns vornehmlich ein frühes Shiften propagiert würde, während woanders gelehrt wird, dass man auf neuem Kurs prinzipiell zunächst Schothorn voraus fahren sollte. Mir selbst wurde früher beigebracht, dass der Zeitpunkt abhängig von der Windstärke sei - je mehr Wind/tendentiell überpowert, desto früher shiften. Aus Beobachtungen von Leuten, die die Halse perfekt beherrschen, bin ich mittlerweile zu dem Schluss gekommen, dass es relativ egal ist, ob das Segel vor, mit oder nach dem Fußwechsel geshiftet wird, solange die Kurvenfahrt des Bretts stimmt. Ich erkläre es mir so, dass bei entsprechend gehaltener Geschwindigkeit der Einfluss des Fahrtwinds dafür sorgt, dass man ein relativ großes Zeitfenster hat, in dem sich das Segel neutral shiften lässt.
    Ähnlich verhält es sich mit dem ducken bei der Duck Jibe. Auch da habe ich lange nach dem richtigen Zeitpunkt gesucht, bis ich gemerkt habe, dass es bei entsprechender Geschwindigkeit gar nicht mehr den einen Zeitpunkt gibt, sondern eher ein Zeitfenster.
    Ich halte es bei der Halse mittlerweile so, dass ich meine Fahrt auf neuem Kurs zunächst kurz Schothorn voraus stabilisiere und dann shifte. Dadurch habe ich Fuß- und Handwechsel entkoppelt und bislang die häufigsten Erfolge beim Durchgleiten.

    Ich habe mir vor 3 Jahren ein 7,2 NP Hellcat gekauft und es anfangs mit North Masten (70 bzw. 100%) gefahren, weil ich die Masten noch hatte und mir nicht sofort einen neuen kaufen wollte. Aus der Erfahrung heraus kann ich sagen: lass es sein, NP Segel funktionieren nur mit NP Masten. Ich komme mit NP gut klar und bin daher bereit, den Preis der fehlenden Kombinationsmöglichkeit zu zahlen. Somit habe ich meine Segel/Masten komplett auf NP umgestellt. Wenn du dir da noch nicht sicher bist, lieber erstmal probieren/leihen. Wer einmal NP kauft, kommt um die Folgekosten durch die Umstellung des übrigen Materials nicht herum.