Beiträge von TJ80

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    Ein Segel dreht sich wohl immer am leichtesten um die Linie vom Mastfuß durch den Segeldruckpunkt. Es sei denn du hast Bärenkräfte.

    Falsch. Erstens gibt es keinen Druckpunkt, Es ist wenn ein Kraftpunkt, 2. Dreht es sich nie um den Kraftpunkt, Der Punkt der Größten Kraft wird immer die Rotation auslösen muss also von der Rotationsachse entfernt liegen. Es ist richtig, das das Segel nicht um den Mast rotiert aber die Rotationsachse liegt meist nahe am Mast. Ein Segel wird immer dann am leichtesten und schnellsten drehen wenn die Rotationsachse zwischen Mast und Seglekraftpunkt liegt. Der genaue Punkt liegt jetzt an der Masseverteilung und die ist durch die Wasserzunahme am Mast am Größten. Deswegen liegt die Rotationsachse auch weiter zum Mast. Genau kann es nur dann gesagt werden, wenn die Genaue Form und Massenverteilung des Segels bekannt ist, dann kann die Lage der optimalen Rotationsachse berechnet werden.


    Würden die Masttaschen durch Wasseraufnahme so große Probleme machen würden die Profis sie sicher einfach imprägnieren, damit sie während des Heats kein Wasser aufnehmen, machen sie aber alle nicht, hab ich noch nie gesehen.

    Die Masttaschen können durchaus gut Wasser ziehen. Dass das dort zu vernachlässigen ist, halte ich für ein Gerücht.

    Ach ja? Dann mal in ein Physikbuch schauen, dann wird das klar. Das Trägheitsmoment berechnet sich mit Masse mal Entfernung von Rotationsachse zum Quadrat! Naturwissenschaft ist kein Gerücht.

    Einzig beim Wasserstart spielt das natürlich eine Rolle, aber beim Fahren ist es dort nicht so wichtig. Ausser du machst Freestyle. dann ist es was anderes, da der Mast in der Regel nicht die Rotationsachse der Bewegung ist.

    Nassgewichte finde ich nicht so wichtig, denn es kommt auf die Gewichtsverteilung an. Wird nur die Masttasche schwerer ist das kein großes Problem, weil das Gewicht um die Rotationsachse Mast konzentriert ist, nur geringe Steigerung des Trägheitsmomentes, wenn hingegen das gesamte Segel oder gar das Schothorn mehr Wasser aufnimmt, dann wäre das deutlich schneller merklich.


    Beispiel. 2 Segel nehmen nass 2 bze 3 kg zu. Welches ist besser? Kann so nicht beantwortet werden, es kommt drauf an wo die Kilo sind. Normaler weiße würde ich vermuten das die Masttasche das meiste Wasser aufnimmt, aber dann kann ein Hersteller die etwas mehr Wasser-abweisend haben und dadurch deutlich weniger Nassgewicht, aber das Segel hat trotzdem ein schlechteres Handlling da sich das Trägheitmoment stärker ändert. Ist also viel komplizierter als eine einfache Messung des Gewichts. Hier hilft nur ausprobieren, oder Segel nicht nass werden lassen ;).

    und wenn man das Material beim Surfen aufgeben muss ist der Schlüssel gleich mit weg!🤔

    Ich glaube der Ersatzschlüssel ist da deutlich günstiger als das Restmaterial.


    Ganz ehrlich ich nehme den Schlüssel wie schon gesagt seit mehr als 10 Jahren mit aufs Wasser und hatte ihn noch nie verloren, nicht mal in großen Wellen. Selbst wenn das mal passieren sollte, dann sinds halt 150 Euro oder meinetwegen auch 300, bei den heutigen Materialpreisen ist das nicht viel. Sollte das eben passieren dann muss meine Frau mir den Ersatzschlüssel bringen, ist nervig und kann etwas dauern aber kein Beinbruch.


    Wer total Angst hat, kann auch noch x zip lock Beutel um den Schlüssel machen, bevor er ins Aquapack kommt.

    Sorry, ich verwende seit 10 Jahren ein Aquapack und hatte nie Probleme, Selbst bei üblen Waschgängen in Maui. Der Schlüssel war immer trocken. Hab da immer Schlüssel und Mobiltelefon drin und noch nie ist etwas kaputt gegangen. Waren mehrere hundert Einsätze. Auch beim Kiten war es nie ein Problem und da sind Einschläge aus hoher Höhe nicht selten.

    Ich musste auch von Glatthaut aber 4/3 mm auf den NP Rise wechseln, ich finde den auch nicht so warm, aber er ist sehr flexibel. Beim Kiten finde ich ihn deutlich besser als den alten Glatthaut, beim Surfen wünsch ich mir aber wieder einen Glatthaut. Ich denke der viel größere Kitemarkt hat die Glatthautneos zu Raritäten gemacht. Da ich Längengrößen brauche fällt Ascan leider raus und so sind die verbliebenen Glatthaut Neos einfach zu teuer.


    Persönlich zieh ich wenn es kühl wird einfach einen Trockenanzug an, gerade im kalten Herbst oder Winter einfach viel besser. Die kannst du auch schon für um die 300 Euro bekommen.

    Also das kommt echt auf das Revier und den Wind an. Früher in Bayern konnteste locker 5-8 bft haben und bist dann zwischen 5,8 und 4,0 gefahren, jenachdem wo meistens der Wind lag. Am Meer und in flachen Stehrevieren fahr ich bei 7 bft 4,5 und mein 103er XTC, das geht ist aber nicht schön ich wiege so 83 kg. Das Segel geht noch (4,2 oder 4.0 wäre besser) aber als Brett hätte ich dann gerne 85L.


    Bei Wellen auf Hawaii bin ich 4,7 und 4,2 bei ca 6 bft gefahren, Brett war dort auch so 100 l, weil ich bei löchrig werdenen Wind nicht schwimmen wollte ;). Optimal wäre dort sicher auch 85 L und 4,7 oder 4,2 gewesen.


    Wie gesagt es kommt drauf an wie stark und lang die Böen sind und ob Wellen oder Kabbel oder relatives Flachwasser. Wobei bei 8bft gibt es so gut wie kein Falchwasser mehr.


    Ich denke für dich wäre ein 5,0 und dann 4,5er erstmal gut, wobei das 4,5 wahrscheinlich nicht mehr auf dein Board passt. Das XTC von mir geht gut zwischen 6,5 und bis 4,5 aber die 4,5 gehen nur auf Flachwasserrevieren. Ansonsten wären ab 5qm 85-90 Liter besser.

    Wie hast du denn das geschafft? Sowas klappt eigentlich nur wenn du den Pin am Knickpunkt eingeklemmt hast, ansonsten sollte der Tendon immer nachgeben. Also sieht für mich nach Tür oder sowas aus.


    Wenn die Verlängerung fast raus war und der Pin konnte sich nicht bewegen, dann hat der Mast sicher auch einen lang genugen Hebel geliefert um sowas so zu verbiegen.

    Echt interessant hier. Ich stell die schlaufen einfach am Strand ein, Brett ohne Finne auf den Boden nasser Neoprenschuh rein, Schlaufe einstellen und fertig. Schlaufen mach ich vorher nass, dauert vielleicht 5 Minuten ohne jede Makierung. Das ganze kommt mehrmals im Jahr vor, im Sommer fahr ich auch ohne Schuhe wenn es kein Stehrevier ist.

    Dakine Primo, verwende ich als Drittanbieter wenn die orginal Schlaufen nicht gut sind. Finde die in jeder Beziehung super, haben auch viele andere Surfer auf ihren Brettern.

    Prolimit Hüfttrapez verwende ich, die find ich super. Aber Trapeze musst du immer anprobieren, das ist individuell unterschiedlich. Also am besten in einen großen Laden und Modelle durchprobieren, auch einhängen (haben die meisten Läden ne Vorrichtung für) und dann das kaufen, welches am besten zu dir passt.


    Ansonsten mach dich auf einige Fehlkäufe gefasst.

    Ein moderner doppelt-kaschierter Anzug ist durch die perfekte Anpassung an den Körper schon sehr, sehr warm. Der 6,5 von Gun z.B. kann ich nur bis max 10° Grad anziehen. Darüber ist er zu warm.

    Das kommt auf die Person an, ich fahr eigentlich immer den 5/4mm auch im Sommer, wenn es Wind hat ist es meistens nur 18-20 Grad und bei 5-6 bft ist der Windchill dann genau richtig für 5/4. Runter geht das bis ca 14 Grad drunter habe ich ihn noch nicht getestet. Ich mag es halt warm, der 4/3er ging bis 12 Grad. Beides sind NP Anzüge, da die für mich von der Passgröße am Besten sind. Größe 102.

    Bei den 14 Grad frier ich aber wenn ich nicht surfe sofort, bzw. wenn es regnet wird es auch sehr unangenehm, im 4/3er war das nie ein Problem. Klar beim Kiten ist der kaschierte viel komfortabler beim Windsurfen ist der einzige Vorteil das leichtere Anziehen.

    --- Ne Jacke drüberziehen ist zwar möglich aber dann lieber gleich einen entsprechend dicken Neo.

    seh ich genau andersrum - der langarm neo hängt nur mehr rum, einer sogar unbenutzt...

    Jeder wie er mag, ich war schon immer von dem Trockenanzug genervt, vor allem wenn du doch mal schwimmen musst. Der Neo liegt ganz eng an und hat so gut wie keinen Widerstand im Wasser, zumindestens beim Trockenanzug sieht das anders aus, ich denke bei den Seglerjacken ist das nicht anders, bin früher auch viel gesegelt. Klar wenn du nicht mehr reinfällst und auch nie schwimmen musst dann sollte das kein Problem sein.

    tja wenn man sich nen dicken Neo kauft und der hält dann nicht warm, da muss man improvisieren oder neu kaufen

    Klar ich hab auch einen Unterzieher oder zieh mal die Gardaseeweste drüber. Ich meinte auch eher das die neuen kaschierten Neos einfach nicht mehr so warm sind. Hab heute 5/4 mm und früher 4/3 Glatthaut, der Glatthaut war trotzdem noch wärmer, gerade bei Wind ab 20 ktn.


    Finde es einfach Schade das die Glatthaut fast komplett verschwunden sind, bzw. nur noch die teuersten so gemacht sind.

    Gäbe es doch nur noch mehr Neos mit Glatthaut, leider sind die fast nicht mehr zu bekommen. Kaschiert ist zwar leichter anzuziehen, dafür brauch ich ihn auch dicker und der Windchill ist immer noch schlimm. Ne Jacke drüberziehen ist zwar möglich aber dann lieber gleich einen entsprechend dicken Neo.

    Gleichmäßig gefertigte Masten und korrekte Trimmpunkte im Segel, das würde mir schon reichen. Meistens stimmen die Angaben nicht und selbst bei 2 Masten des gleichen Herstellers aus dem gleichen Jahr kann ein leicht unterschiedlicher Trimm nötig sein. Das ist einfach nur nervig, ist doch nicht so schwer, North hat zwar schon lange Trimmpunkte aber leider waren die oft nicht an der richtigen Stelle. Wer wenig zum Surfen kommt ist dann echt schnell genervt, wenn viel kostbare Zeit drauf geht den korrekten Trimm zu finden.

    Ich hab einige 10 Jahre alte Segel, gerade die alten North halten gut. kommt auch darauf an wie oft benutzt. Lag das Segel nur im Keller dann ist es ok. Ich werde aber bei mir einige Segel tauschen, die meistgefahrenen sind am Ende. Also kurz, 10 Jahre ist schon ein Limit ausser das Segel wurde fast nie gefahren. Mein kleines Zeug kommt 2-3 Mal im Jahr zum Einsatz das hält viel länger als Sachen mit 20-30 Einsätzen pro Jahr. In jedem Fall wird ein 10 Jahre altes Segel nicht mehr weitere 10 Jahre halten, ist also immer die Frage ob du nur eine Größe ausprobieren möchtest oder ob du was brauchst was nur sehr selten benutzt wird (<= 5 qm bei mir)

    Kann ich nicht verstehen, hier ist der Händler gefragt, der ist die ersten 6 Monate verantwortlich und wenn es sofort ein Problem damit gibt, dann ist es anzuraten auch sofort Ersatz rauszugeben. Er hat das Board im Laden und du sollst warten, also Service sieht anders aus.

    CHARON , die meisten Studien faktorisieren das ein, ob die exakten % angaben korrekt sind weiß ich nicht. Das Fahrverhalten ist auch länderabhängig, viele Studien basieren auf Werten aus den USA, mit ganz anderen Kriterien als in Deutschland. In den USA wurden schon seit Jahren viele Hybrid Autos verkauft und Akkulebenszeit ect wird teilweise von den Realwerten extrapoliert auf reine E-Autos, da sind komplexe Modelle in Verwendung. Ich denke die Studien versuchen doch ein Umfangreiches Bild abzugeben nur ist es eben sehr komplex und keine kann alle Bereiche komplett abdecken. Zumindestens keine die ich kenne.


    reggi , das hat was mit Entropieänderung zu tun ;). Sorry ist zu nerdig und erfordert zuviel Fachwissen, um es mal eben schnell zu erklären. Elektrizität lässt sich recht verlustfrei transportieren, zumindestens über die Strecken die wir in D bräuchten (ca 100 km). Eine große Anlage für sagen wir 100 000 Einwohner kann eben viel besser auf dem neusten Stand gehalten werden als 100 000 Einzelanlagen wo jeder selbst verantwortlich ist das alles sauber läuft. Auch sind teure Filteranlagen ect besser in großen Anlagen. Die große Anlage ist in der Regel besser gewartet, läuft immer mit einer Mindestlast (keine Kaltstarts, kurz Strecken ect).


    Heizungsanlagen sind da kein guter Vergleich, Wärme lässt sich nicht gut über selbst kleine Entfernungen transportieren. Aber auch hier ist eine Wärmepumpe (elektrisch) am saubersten. Also effektive E-Werke nicht zu weit vom Verbraucher entfernt ist sicher energetisch am günstigsten. Elektrizität lässt sich eben effektiv umwandeln in die benötigte Energieform.


    Größer Probleme macht mir da der Zustand in Deutschland. Braunkohle zur Stromerzeugung? Wie können wir nur so bescheuert sein, das ist sicher der falsche Weg.

    Also ich trag einen Mystik shorty ohne Armen als Unterzieher ist glaub ich 1mm dick, das reicht eigentlich immer, wenn der unterzieher zu dick ist, dann brauchst du einen größeren Neo und der liegt dann nicht überall gut an und es wird wieder kälter. Besser einen dickeren Neo der hauteng anliegt. Wenn die Anzüge dünn sind und du es eher wärmer brauchst dann eben einen dünnen Unterzieher, der Mystik ist innen noch beschichtet das hilft nochmals.