Posts by Gaivota

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    Ich würde da noch nix machen.

    Damit das nicht so schnell passiert achte ich beim Aufsteigen aufs Board, wenn das Segel auf der gegenüberliegenden Seite liegt darauf, die Hände hinter der Boardmitte aufzustützen. Das gibt weniger Kraft auf die mastabgewandte Kante und damit weniger Hebelwirkung des Masts auf das Deck.

    Musst nur mit dem Trapezhaken noch mehr aufpassen.

    Bei mir ist es so dass der 2-Wege Modus schon zu schwer wird, wenn die Nadel immer noch keinen Druck anzeigt. Erst nach Umschalten auf 1 bekomme ich da Druck drauf (pumpe in dem Modus etwa nochmal genau so lange wie im 2-Wege). Wird bei 16 PSI schon sehr anstrengend, kurz bevor der Zielwert erreicht ist.

    In meiner alten Bee bin ich früher immer mit 38er Finne gefahren, 7.9er Segel. Gab da nie Probleme und Finnenbox sieht auch noch gut aus.
    Generell teile ich die Bedenken aber riskieren kann mans durchaus. ;)

    Niemand sagt, dass du zu blöd wärst. Dein Beitrag liest sich so als wäre es Schicksal von einer Böe getroffen zu werden und man hätte keine Chance zu reagieren.

    Man spürt aber Böen und kann sie meist schon von weitem kommen sehen, daher bleibt Zeit um vorbereitet zu sein.


    Ich bin bei Sheshe. Etwas mit der Finne zu treffen ist eigentlich der einzige Grund einen Schleudersturz hinzulegen. Ansonsten liegt es an Unachtsamkeit oder nachlassender Kraft. Ich bin inzwischen alt genug um zu wissen wann Schluss ist und mir Reserven aufzuheben.

    Gerade wollt ichs schreiben, aber dann hast du es im letzten Absatz selber schon getan.

    Natürlich ist das weiter zu differenzieren, es gibt ja nicht nur eine Art Schleudersturz. Der Klassiker, also Böe übersehen und mit Segel übers Brett weg nach vorne gehauen passiert mir auch nicht mehr - oder Moment! Letztes Jahr doch, als der VL-Tampen unbemerkt nachgegeben hatte und das Segel plötzlich toplastig wurde, und die Hackböe an dem 30 Knoten Tag kam, an dem ich meinen 3. Platz beim Sax-Speedking mit knapp 34 Knoten Top Speed eingeheimst habe, da ist mir genau das auch passiert!

    Aber es gibt nicht nur diesen Schleudersturz, genauso wenig wie es nur eine Art Böen gibt. Es gibt kurze Böen die einen unerwartet treffen können, wenn man schläft. Das passiert aber eher den Anfängern, klar. Es gibt aber auch die Böen die bei angesagter 3 bis 4 Grundwind plötzlich mit ner 6 minutenlang über den See rauschen, genau dann wenn man 1km weit draußen ist. Was machst du dann? Natürlich Augen zu (edit: auf ;) ) und draufhalten, weil bei nahe 0 Grad Wassertemperatur ewig abtreiben und warten auch keine Option ist.
    Und dann kann es auch passieren, dass dank Handschuhen und oder nachlassender Kraft die Querwelle gegen den Bug den letzen Impuls gibt, der dir bei gefühlt Überhack das Segel aus der Hand reißt und dich mit! Und dann fliegst du auch nicht übers Brett und das Segel auf die Nase, sondern das Segel in Luv am Brett vorbei und du mit den Rippen gegen den Mast und dann AUA!
    Ich bin auch keine 20 mehr, aber sehr gut trainiert, mehrmals die Woche Kampfsport und definitiv fitter als 90% der Surfer aufm Teich, und oft der Wahni mit den zu großen Segeln. Das geht meistens sehr gut da ich die körperlichen Voraussetzungen mitbringe so zu fahren. Aber es hat mich eben auch die Demut gelehrt dass es mal schiefgehen kann. Und das und nur das will ich hier den Leuten vermitteln dass eben nicht immer alles nach Lehrbuch läuft.

    Und wenn ihr nur mit der Finne am Treibgut aneckt, shit happens! Lebt damit!

    Mir fällt auf dass viele hier denken sie hätten immer alles unter Kontrolle. ;)

    Bei uns am Binnensee im tiefsten Hinterland gibt es teilweise drastische (!) Unterschiede zwischen Grundwind und Böen. Wenn man dann noch in Ufernähe kommt, wo es die eine oder andere Verwirbelung zusätzlich geben kann, hält man im Ernstfall gar nichts mehr!

    Beim Slalom fährt man eh größtmögliche Segel, täte man das nicht wäre man 50% der Zeit nur am sinnlos rumdümpeln.

    Wenn es dann dort mal reinhaut, und man eh schon etwas erschöpft oder noch nicht richtig warm gefahren ist, dann bleibt genau 0 Zeit um irgendwie zu reagieren. Das passiert in Sekundenbruchteilen, auch wenn man sich vorher wie der Held gefühlt hat weil man mal 2, 3 Jahre von nem richtigen Sturz verschont geblieben ist.

    Es kann auch nicht jeder 100 Tage im Jahr aufs Wasser, nur um ein paar Dinge hier mal etwas zu relativieren! ;)

    Bleibt demütig, die Natur ist und bleibt stärker als ihr.