Beiträge von Graßhüpfer

Liebe Mitglieder,

die Surf-Wiki wurde für die Bearbeitung durch die Mitglieder des Surf-Forums freigeschaltet. Es können neue Artikel erstellt und vorhandene bearbeitet werden.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Ihr braucht einfach nur die Surf-Wiki aufrufen und könnt sofort loslegen. Viel Spaß dabei.

Das Team des Surf-Forums

    aurum : Wie verbindest Du im Wasser liegend den Powerjoint mit der Verlängerung? Gibt es da einen Trick?

    Ich habe es noch nicht gemacht, aber ich würde neben den Mast schwimmen und das Brett auf die Kante stellen, indem ich am Powerjoint greife. Mit der anderen Hand kann man dann den Mast greifen und koppeln.


    Als Süßwassermatrose würde mich interessieren, was man macht, wenn etwas kaputt geht, was man nicht als Reserve dabei hat, also z.B. Mastbruch. In der Surfschule habe ich es damals so gelernt, dass man dann das Segel aufs Heck legt, sich selbst flach darauf und dann ans Ufer paddelt. Bei den fetten Schweineplanken, auf denen ich damals gelernt habe, kam mir das noch plausibel vor, aber was macht man mit einem kleinen Brett? Da hängt das Segel wie ein Treibanker im Wasser und man kommt nicht voran. Lässt man dann das Segel zurück und paddelt nur mit Board an Land? Oder guckt ihr, dass ihr bei ablandigem Wind/Strömungen nur dort ins Wasser geht, wo notfalls motorisierte Rettungskräfte herbeigewunken werden können?

    So war es damals bei mir auf Kreta. Der Surfschulenbetreiber hatte ein motorisiertes Schlauchboot und hat in den 2 Wochen mehrere Leute aus sehr misslichen Lagen gerettet. Die felsige Bucht hat einiges Verletzungspotential geboten.

    Danke für die Info. Dieses System, was ich habe, scheint es aber nicht mehr zu geben. Das einzige, was ich gefunden habe, ist das hier.

    Da das deutlich teurer ist und nicht zu dem passt, was ich hier habe, werde ich auf das umstellen, was der Standard ist.


    Einen Reserve-Powerjoint mitzunehmen klingt erst mal gut, aber man kann schlecht alles doppelt mitnehmen, was kaputt gehen könnte. Für mich ist es aber überflüssig, da ich bisher ausschließlich in Roermond auf kleinen Baggerlöchern gesurft bin. Lediglich die Surfschule auf Kreta habe ich auf dem Mittelmeer gemacht.

    Hmm... war mir nicht geläufig, dass zwischen Bruch- und Traglast ein Faktor 5 steckt. Kenne das sonst eher mit Faktor 2, aber meist einfach nur eine Angabe der Bruchlast.

    Faktor 2 ist bei Knoten angegeben. D.h., eigentlich ist es Faktor 0,5, denn bei Knoten halbiert sich die Bruchlast.

    Zitat

    Ich (und alle anderen, die es mal probiert haben) empfehle aber trotzdem einen ordentlichen Dyneematampen. Nicht wegen der höheren Bruchlast, sondern wegen der niedrigeren Trimmkräfte und besseren Abriebfestigkeit. Ja, ist deutlich teurer, aber jeder das Zeug in meinem Bekanntenkreis einmal benutzt hat, hat nie wieder was anderes benutzt.

    Ich werde mir so etwas besorgen. Mein letztes neu gekauftes Material stammt vom Ende der 90er. Da war ein Mastbecher mit Trimmhaken dabei. Ob das Seil Dyneema ist, bzw. enthält, weiß ich nicht. Man kann es den Seilen vermutlich nicht ansehen.

    Zitat

    Zur Länge: man muss ja nicht ganz runter von Hand ziehen. Bei 2,5 m Tampen kannst du schon zwei mal durch die Rollen im Segelfuß durch bevor du etwas Spannung bekommst, dann kannst du es mit 1:4 Untersetzung locker weit genug runterziehen, dass du die letzten beiden Rollen einfädeln kannst. Das klappt sogar beim 12er Formulasegel mit 2,5 m Tampen ohne Verrenkungen oder sonstige Anstrengungen. (Und bei dem Segel ziehe ich garantiert mit über 100 kg am Tampen bis das getrimmt ist....) Aber wenn ich mir deine Materialliste so anschaue beschleicht mich der Verdacht, dass du mit einem Trimmhaken an der Verlängerung arbeitest und da gar nicht jedes mal neu den Tampen einfädelst?


    Ja, genau so mache ich das :-) Bei dem Mastbecher, den ich meistens mit meinem 7er Freeride-Segel benutze, habe ich einen 4m langen und 6 mm langen Tampen dran. Das fette Teil würde ich nicht jedes mal neu einfädeln wollen.

    Bei dem o.g. fertig konfektionierten Rigg, welches ich damals neu gekauft habe, hat mir der Onkel aus dem Shop den Trimmtampen mit Knoten an den Enden versehen. Alleine deswegen wäre ich nie auf Idee gekommen, den Tampen bei jedem Aufbau neu einzufädeln. Das stelle ich mir fummelig vor und gerade beim Aufbauen, möchte ich nicht fummeln :-)


    Vielleicht nehme ich mir demnächst mal einen kurzen Hilftampen mit, mit dem ich das Segel neben den Rollen etwas nach unten ziehen kann. Oder ich investiere einfach ein paar Groschen mehr und mache den Trimmtampen ein gutes Stück länger.

    Vielleicht probiere ich es auch mal mit dem Einfädeln.

    Danke für die Hinweise. Demnach kann man die Pins nur noch mit Zerstörung der Powerjoints entfernen und somit kann man einmal verschraubte Teile nicht mehr in einer anderen Kombi benutzen. Ich fand das alte System immer sehr angenehm. Wenn man den unteren Pin aus der Mastplatte gelöst hat, dann stand nichts vom Board ab. Zum auf- und Abbauen musste an der Stelle also nix geschruabt werden und ich musste nicht erst wieder überlegen, wo die Mastplatte am Besten befestigt wird. Ich komme nicht so oft zum Surfen.


    Hier zwei Bilder der Mastfüße, die ich so in der Sammlung habe.

    1. Mastfüße

    Da sieht man die Unterseite der Mastplatte. Die passt auf die aktuellen Mastschienen. Die hat allerdings nur eine M6er Schraube. Die anderen haben alle M8.

    Ich werde dann den linken Mastfuß nehmen und mir dafür einen passenden Mastbecher suchen. Einen Alten habe ich zwar noch, aber der sieht nicht mehr so gut aus.


    2. Und hier sieht man, dass der Pin schief aufgeschraubt ist.

    Ich möchte mal wissen, wie die das hinbekommen haben, denn das ist für gewöhnlich mit einem sehr hohen Drehmoment verbunden und am Powerjoint kann man ja schlecht greifen.


    Die Masten und Verlängerungen, die ich habe und benutze, haben alle Standarddurchmesser.

    Ihr seid euch hier ja einig :-)


    Ich habe mich inzwischen noch etwas schlau gemacht. Mamutec stellt auch Dyneema-Seile her. Das, was ich oben verlinkt und inzwischen gekauft habe, ist ein reines PES-Seil. Bei den Angaben muss man zwischen Arbeitslast und Bruchlast unterscheiden. Obiges Seil hat 60 kg Traglast und 320 kg Bruchlast. Bei 3 Rollen sind das immerhin 180 kg, die man damit regulär zieht und fast 1 t, bis es reißt. Dyneema-Seile haben die 2 bis 4-fache Trag-/Bruchkraft.


    Das Seil habe ich mir vornehmlich für andere Zwecke in Haus und Garten gekauft. Es wäre schön gewesen, wenn es auch zum Trimmen geeignet gewesen wäre. Es ginge auch bestimmt, aber das aktuelle Surfmaterial ist wohl eher auf stabilere Seile ausgelegt.


    Da ihr die Längen ansprecht: 2,5m finde ich extrem wenig. Bei 3 Rollen sind das gerade 31 cm. Bei 4 Rollen nur 25 cm. So weit bekomme ich meine Freeride-Segel nicht, oder nur mit viel Kampf von Hand gezogen. Ich benutze hier immer eine Kombi mit 4 m Seil bei 3 Rollen.

    Hallo,


    mein Powerjoint ist gebrochen und ich suche Ersatz.

    Ich habe einige andere Teile in meinem Sammelsurium, aber nichts, was genau passt und in Shops finde ich auch nichts vergleichbares. Falls ihr es auf dem Bild nicht erkennen könnte, die Mastplatte ist von North und der Mastbecher ist von BIC.


    Gibt es das System überhaupt noch? Wenn ich die Shops abgrase, dann sehe ich nur Mastfüße, an denen der Powerjoint fest verschraubt ist.


    Wie sind die Pins an den Powerjoints für gewöhnlich befestigt? Sind die idR. lösbar, oder werden die mit einvulkanisiert oder eingeklebt? Ich habe versucht die Pins des Powerjoints abzudrehen, aber am Gummi gibt es nicht viel Halt.

    Hallo,


    hat schon mal jemand PES-Seile von Mamutec als Trimmtampen verwendet?

    Ich habe das Seil in 3mm hier und habe es monatelang zur Befestigung eines Sonnensegels verwendet. Es scheint ausreichend UV-stabil zu sein. Außerdem ist es runder und hat feinere Fasern als die Tampen, die ich aus Surfshops habe.

    Umtopfen, präzises Mischverhältnis und Temperatur sind klar.
    Ich hatte nur eine kleine Stelle und daher nur 7,5 g angemischt. Bei der Minimenge funktioniert Umtopfen nicht wirklich. Abgemessen habe ich es mit einer Feinwaage, die vorgibt auf 10 mg genau anzuzeigen. Vermischt habe ich es so gut wie möglich. Ich habe nachher keine Stellen gefundne, die nicht hart geworden sind.
    Die Nacht über lag das Brett im Wintergarten, wo wir keine 20°C hatten. Das hat die Aushärtung verzögert. Nach einem weiteren Tag war der Kram dann aber richtig hart.

    OK, vielleicht gibt es viele Planken, aber damit kenne ich mich nicht aus und weiß daher nicht, wonach ich suchen sollte. Ich habe bisher immer nur Bretter von Fanatic gehabt und fand die gut und robust. Wenn ich mal leihweise auf anderem Zeug gestanden habe, habe ich mich nicht so wohl gefühlt. Ich hätte am Liebsten einen 150er Shark, aber auch die älteren Teile werden fast zu halben Neupreisen verkauft.
    Alternativ habe ich nach E-Ray und Bee geguckt.


    Der FatBoy mit 120 Litern säuft gerade komplett ab und ich bekomme bei wenig Wind meine Latschen nicht auf dem Brett sortiert. Die Fußschlaufen sind immer im Weg. Außerdem fangen meine Kinder gerade mit dem Surfen an und ich möchte ein paar Liter mehr haben, um sicher einen Shotstart machen zu können, um meine Brut bei leichter Brise begleiten zu können.


    Ich komme leider nicht allzu oft zum Surfen, und wenn, dann immer nur in Roermond an den Baggerlöchern. Konstanten Wind gibt es da so gut wie nie. Wenn man mal 4 bft hat, dann ist das schon fast der Hauptgewinn.


    Welche Bretter wären denn mit dem Fanatic Shark vergleichbar? Bic Techno hatte ich auch mal ins Auge gefasst, aber davon gibt es auch nicht so viele und ich weiß nie, ob die ne Trimmbox haben.

    Ich habe die dritte von 2 Varianten gewählt :-) Ich habe dem Verkäufer das Brett wieder zurückgegeben.
    Die Finne ließ sich hier relativ leicht mehrere Millimeter zu tief in den Finnenkasten reindrücken. Der Kasten wurde also gespreizt und war sehr wahrscheinlich vertikal gerissen. Wenn man den unteren Bereich mit Epoxy vergossen hätte, hätte der ganze Druck auf dem eingegossenen Epoxy gelastet, welches wiederum nur von dem zerbröselten Zeug darunter gestützt worden wäre. Das hätte bestimmt nicht lange gehalten und man hätte nie sicher sein können, ob das Ding nun dicht ist, oder nicht. Wenn Kaktus hier aus der Gegend gekommen wäre, hätte ich ihn gefragt, was es kostet, aber alleine der Versand macht es unwirtschaftlich.


    Jetzt muss ich mir ein anderes Brett für wenig Wind und 100 kg Lebendgewicht suchen. In der Größe sind die Planken leider ziemlich rar.

    So eine rote Bee hat einen Zeitwert von ca. € 50,- also lohnt das Auswechseln des Finnenkastens ganz sicher nicht. Ich würde einfach etwas Epoxiharz mit Glasschnitzel an die Stelle geben und dann eine Finne mit Folie umwickelt in den Kasten einschrauben, die das Harz dann auch unter den Kasten drückt. Sollte dann wieder dicht sein bis zum nächsten Bodenkontakt mit der Finne.


    Für 50 Euro bekommt man so ein Brett aber nicht. Die Dinger sind mit dem Volumen eher selten und gehen für über 200 Schleifen über die Theke. Wenn ich mir den ganzen notwendigen Kram für die Reparatur besorgen würde, dann lohnt sich das aber tatsächlich nicht. Ich bin zwar Modellbauer und arbeite auch beruflich im Handwerk, aber da ich noch nie einen Finnenkasten ersetzt habe, kann durchaus was daneben gehen.
    --> lohnt also nicht


    Zitat

    Ach ja - und vergiss den Härter nicht, dann hält das Epoxi auch!


    Hättest du das nicht eher sagen können :-)



    Danke für die Infos. Das erscheint mir aber viel zu aufwendig zu sein, zumal ich keinen Bastelkeller habe, in dem ich die Ferkelei dauerhaft im Trockenen machen könnte. Weitere Bilder deiner Reparatur würden mich aber dennoch interessieren.

    Man konnte es mit dem Fingernagel noch etwas eindrücken.
    An anderer Stelle habe ich es nun länger aushärten lassen und dort hält es besser.
    Ich habe das Klebeband wohl zu früh abgezogen und ich hätte wohl besser eine durchgehende Folie genommen, statt mehrerer Streifen Tesafilm, denn dann wäre kein Harz zwischen die Klebebänder gelaufen.

    Der Finnenkasten ist hinten am oberen Ende zu den Seiten auseinander gebrochen / gespreizt und hat sich ins Board gedrückt. Die rote Schicht ist gebrochen und man sieht den Kern (gelblich). Also ich würde sagen, dass das Board undicht ist.

    Hallo,


    ich wollte gestern zwei Stellen an einer Bee 164 (HS, rot) ausbessern. Ich habe die Stellen mit 120er Schmirgel so weit geschliffen, dass die rote Schicht weg war. Dann habe ich die Stelle mit Waschbenzin gereinigt und 3 Lagen Glasmatte mit Epoxy drüber gelegt. Um die Glasmatten um die Kante gedrückt zu halten, habe ich dann Tesafilm drübergezogen und Schaumstoff mit Stretchfolie drüber gespannt.
    Nach 20 h habe ich das Klebeband abgezogen und das Epoxy samt Glasmatte mit.
    Was ist das falsch gelaufen? Wieso hält das Epoxy nicht auf dem Brett?


    Einen ON Fat Boy habe ich mit den gleichen Materialien repariert und da hat es einwandfrei funktioniert.

    Hallo,


    bei einer gebraucht gekauften Bee164 ist der Finnenkasten hinter der Schraube eingedrückt. Ich vermute der Vorbesitzer ist mit der Finne auf Grund gelaufen und diese hat sich dann ins Brett gebohrt.


    Kann man das mit vertretbarem Aufwand reparieren, oder muss dazu der Finnenkasten ersetzt werden?


    Ich habe mal ein bisschen gegoogelt, aber nirgendwo einen Ersatzfinnenkasten gefunden.
    Wie würde man den alten Finnenkasten entfernen? Ist der geklebt? Muss man den rausfräsen?

    Dateien

    • 26986673le.jpg

      (52,96 kB, 2 Mal heruntergeladen, zuletzt: )

    Ich bin normalerweise ein Freund von Basteleien und Improvisationen, aber der spezielle Schuhtrockner, den ich mir letzte Jahr gekauft habe, hat sich inzwischen schon mehrfach bewährt. Wenn ich mit meinen Ablegern am See war, dann habe ich 3 Paar Latschen, die mehr oder weniger gleichzeitig getrocknet werden sollen. Der Schuhtrockner, den ich hier habe, hat ca. 200W, einen mechanischen Timer und 4 Blasrüssel, die ich bis in den Zehenbereich in die Latschen stecken kann. So ergibt das eine optimale Luftführung bis in die letzte Ecke und selbst das eine Paar Latschen, bei dem die Sohle nach oben gedreht ist und so auch der Spann platt auf der Sohle liegt, wird ohne Probleme trocken.
    Ich würde mir den Schuhtrockner wieder kaufen.