Posts by w-surfer

    Habe gestern ein Paket von GLS mit 2,50 Länge zugestellt bekommen. Manchmal scheinen sie doch nicht nachzumessen. Wurde auch noch in den dritten Stock raufgetragen.

    Hallo, mein Gabelbaum hat sich auf einer Seite festgefressen. Bereits an die Anhängerkupplung festgemacht und gezogen, hat leider nichts gebracht. Für Tipps wäre ich dankbar, man muß ja irgendwann mal wieder surfen dürfen.


    schöne Grüße


    Hanse

    mein erstes Klepper war Mark2 1983 aus der Konkursmasse vom Lastwagen runter. Seitdem bin ich infiziert. Zum Konkurs kam es, weil Klepper 2 Jahre Garantie gab, aber die Kanten das Versprechen nicht hielten.

    Schöne Erinnerungsbilder, hier kommen wieder Boards in Erinnerung, die man mal gefahren hatte

    Hallo miteinander, hat jemand Erfahrung mit Cornwall anfang September? Gibt es Surfstationen mit Materialverleih.


    Danke im Voraus für Tips


    w-surfer

    Hallo Dennis, komme gerade von Hawaii. Kann ich dir nur empfehlen. Hier meine Eindrücke und Erfahrung:


    4 Wochen Hawaii 17. Mai bis 15. Juni


    Flug mit US-Airways von München über Philadelphia und San Franzisko (mit Übernachtung) nach Oahu. Mit United nach Big Iland und mit einer Chessna nach Maui. Rückflug von Maui über SFO und Phi nach München. Gebucht bei Explorer Reisen in München für 1020 Euro.


    Mietauto für Maui und Big Iland bei Holidays Auto in Deutschland gebucht, das ist wesentlich günstiger, als vor Ort. In Oahu kosteten 2 Tage 160 Dollar bei schlechteren Versicherungsbedingungen. In den Reiseführern wird zwar beschrieben, das es ein sehr gutes Busnetz gibt, aber man darf keine Koffer mit in den Bus nehmen und zum Windsurfen ist ein Auto sowieso von Vorteil.
    Empfehlenswert ist ein Wrangler Jeep, das Surf- Equipment kann man einfach von hinten beladen. Manche Ausflugsziele sind nur mit einem Jeep zu erreichen. Zum Teil sind Strecken nicht geteert, sehr eng und kurvig und für Mietautos gesperrt und der Versicherungsschutz erlischt. Mit einem Jeep kann man es dennoch wagen, muß jeder für sich entscheiden.
    Frühzeitig buchen, die Jeeps auf Big Iland sind nur begrenzt verfügbar
    Parken in Waikiki kostet 20 Dollar.


    Sightseeing Tipps gibt’s gerne auf Anfrage. Auf Big Iland sollte man die Entfernungen nicht unterschätzen. Das Tempolimit liegt meistens bei 45 Meilen. Die berühmte Road to Hana auf Maui hat auf 60 Kilometer 680 Kurven. Entweder plant man eine Übernachtung in Hana ein oder man fährt schon sehr früh am morgen los. Der schönste Wasserfall mit 120 Meter kommt erst ganz am Ende der Strecke. Bei der Zeitplanung möglichst variabel sein, das Wetter ändert sich ständig und es wäre schade im Nebel und Regen rum zu fahren. Entsprechende Kleidung mitnehmen, auf 2000 Meter wird’s richtig kühl und nass. In den Einkaufszentren erfriert man.


    OAHU
    3 Nächte in Waikiki im Aloha Surf Hotel 72 Euro mit Frühstück pro Nacht und 6 Nächte in Kailua in einem Appartement bei Daniel Perron 65 Euro p.Nacht. Dies war jedoch sehr günstig. Die Appartements in Kailua sind sehr teuer.
    Surf Equipment gibt es bei Kailua Watersports und Hawaiian Watersports direkt am Strand in fahrbaren Containern, die bis 5 Uhr offen haben. Beim Material hat man nur begrenzte Auswahl und es ist schon ziemlich ramponiert. Die bessere Lösung ist die Miete bei Naish am Hamakua Drive. Hierfür braucht man jedoch ein Auto.
    Das Revier ist easy zum fahren, der Wind schräg auflandig. Schöne Dünungswelle und kein Shorebreak. Board 111er Starboard Futura und 6er und 7er Segel. Windgarantie gibt’s keine, im Sommer ist laut Lokals meist tote Hose.


    Big Iland
    3 Nächte in Volcano Village, 1 Nacht in Waimea und 2 Nächte in Kona. Hier keine Surferfahrung, an der Ostküste hatte es guten Wind.


    Maui
    13 Nächte in Kihei im Aston Mai Lu Hotel 72 Euro p.Nacht. Haben es ausgewählt, weil es hier für mich als Wellen unerfahrenen Surfer laut diversen Revierberichten Flachwasser mit leicht ablandigen Wind gibt. Die ersten Tage hatte es so um die 6 Windstärken und in den 13 Tagen war einziger Surfer und ein Kiter bei wenig Wind auf dem Wasser. So bin immer nach Kanaha rüber gefahren, allein bei ablandigem Wind auf dem Wasser war mir doch zu gefährlich.
    In Kahuliu, der Hauptstadt von Maui gibt es fünf Vermietstationen, alle mit erstklassigem Material. Ich habe mich für die Maui Windsurfing Company entschieden, weil es für die Vorausbuchung 20 % Rabatt gibt. Das Board war ein2012 Goya Freewave mit 104 Liter und 4,7er und 5,3er Segel. Anfangs war das 4,7 fast zu groß und zum Schluß das 5,3er am Nachmittag in Kanaha manchmal zu klein. Der Austausch des Equipments wäre jedoch kein Problem gewesen, der Laden ist fünf Minuten vom Strand entfernt. Dies gilt auch für die anderen Vermieter. Wer mit Sitztrapez fahren möchte, sollte vorher bezüglich der Verfügbarkeit nachfragen. Kanaha war für mich als Flachwasserheizer gut zu fahren, die Wellen waren moderat. Dies gilt auch für Sprecksville, Hookipa wäre an dem Tag meiner Besichtigung mit wenig Wind und Welle auch gegangen. Aber grundsätzlich sollte sich man dort nicht überschätzen, der Sandstrand ist sehr klein und bei richtig Wind und Welle auf dem Riff zu landen tut weh. In Kanaha ist ein riesiger Beachpark mit sanitären Anlagen und Duschen und Schläuchen zum Material reinigen. Zuerst kommen die Kiter, dann die Surfer. Platz auf dem Wasser gibt’s ohne Ende. Sprecksville erreicht man nur über eine wilde Schotter/Sandstrasse, der Parkplatz ist sehr begrenzt und es gibt keine sanitäre Anlagen. Dafür hat man hier das absolute Paradiesfeeling mit wunderschönem Sandstrand. No Kiter.
    Übernachtungsmöglichkeiten gibt’s noch in Kahuliu, direkt im Hafen mit entsprechendem Ambiente und dann noch sehr teuer. Und in Pahia, dem verschlafenen Surferstädtchen. Haben aber dort nicht mehr nachgefragt, weil wir uns im Maui Lu sehr wohl gefühlt hatten.


    Fazit
    Für mich ist ein Traum in Erfüllung gegangen. Es hat alles so geklappt, wie wir es geplant hatten. Nur um zum surfen rüber zu fliegen, sind die Inseln zu schade und der Flug zu teuer.
    Wer große Wellen auf Maui und Wellenreiter am Northshore von Oahu sehen möchte, muß im Winter fliegen. Dies gilt auch für das Beobachten von Walen.
    Die Landschaft ist wunderschön und man sollte sich genügend Zeit dafür nehmen. Für Naturliebhaber gibt es auch noch die Insel Kawaii.
    Hawaii ist Amerika, das Hula-Feeling findet man nur selten. Das Leben ist sehr teuer, auch in den Lebensmittelgeschäften. Menü im Restaurant ab 25 Dollar plus 15% Tax, Dose Bier 5 Dollar. Fastfood ist auch nicht billig.
    Ich hab jetzt sicher manches vergessen zu erwähnen, es sind persönliche Erfahrungen die keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit oder Vollständigkeit haben. In diversen Foren gibt es gute Revierberichte. Wer Fragen hat, einfach mailen.
    seidlhanse@web.de