Posts by Killefit

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    Ein Kumpel von mir ist Chef. Selbstständig. Selbst und ständig.

    War seit über 5 Jahren nicht mehr auf dem Wasser, weil er keine Zeit mehr dafür hat.

    Kann immer so oder so laufen...

    Aber es geht doch bei der Frage des Threaderstellers, nicht darum, ob Karriere oder nicht, sondern ob jetzt zuerst als junger Mann die Promotion stehen sollte (und eben kein super Surfrevier in Blickweite der Arbeit) oder eben Surfen in der aktuellen Lebensplanung an 1. stehen sollte.

    Meine Meinung dazu ist klar, Promotion an 1. und 10 Jahre richtig viel arbeiten, aufsteigen und Position erreichen und dann in der 2. Berufshälfte die Previlegien eines beruflichen Erfolges "geniessen".

    Nach meiner Erfahrung haut das nicht hin. Wenn Du 10 Jahre richtig viel arbeitest und aufsteigst, wird meist erwartet, dass Du weiterhin überproportional viel arbeitest. Du hast dann vielleicht ein hohes Gehalt, um Dir teure Urlaube leisten zu können, aber nicht unbedingt mehr Freizeit und Flexibilität im Alltag. Das ist aber natürlich extrem abhänging von der jeweiligen Position.

    Ich selbst habe damals bewusst nicht studiert und trotzdem einen ganz ordentlich bezahlten Job mit flexibler Arbeitszeit. Den Job meiner Vorgesetzten würde ich nicht machen wollen, auch nicht für mehr Kohle.

    Dazu habe ich einen Wohnort nahe der Ostsee, an den ich vor 25 Jahren gezogen bin, um mehr Surfen zu können. Dafür habe ich aber auch einen Arbeitsweg von 65km, weil in der näheren Umgebung keine passenden Stellen zu finden waren/sind.

    Freiwillig würde ich nie von der See wegziehen, Süddeutschland o.ä. wäre für mich undenkbar.

    Aber letztlich muss beides, sowohl Arbeit als auch Freizeit, irgendwie passen. Wenn man mit einem von beiden unglücklich ist, wird es auf Dauer nicht funktionieren.

    Wie das bei den Optionen des TEs ist, kann daher letztlich nur er selber entscheiden.


    Übrigens ist das Wetter in Lübeck im Winter nicht so scheiße und schlimm, wie Gerhart sagt. Über ein Drittel meiner Surftage des Jahres fallen auf's Winterhalbjahr, denn dann ist der Wind oft besser und die Strände leerer. Bis auf's letzte Jahr (Sabbatical) war ich die letzten 5 Weihnachten an mindestens 2 Tagen auf dem Wasser :keks:.

    Zum Schmieren kann ich auch nur das Island Tribe empfehlen, auch wenn es bei uns schweineteuer ist.

    Hält im Wasser sehr gut, läuft nicht in die Augen, und man sieht nicht aus wie eine Wasserleiche, wie bei den ganzen Zinkoxid-Mitteln.

    Kommt übrigens aus Südafrika und ist dort deutlich günstiger, habe mir einen guten Vorrat von dort mitgebracht :).

    Wenn also mal jemand nach Kapstadt fliegt - kaufen!!!

    Super, danke für die Infos, Totti!

    Mit dem Verstellring hab' ich kein Problem. Die Löcher sehen tatsächlich aus, als wären sie mit laminiert und nicht nur gebohrt.

    Das mit dem Zuhaltegummi der Severne sehe ich auch so, wobei meiner schon 5 Jahre hält. Der von einem Kumpel ist aber bereits nach 2 Wochen gerissen... Allerdings kann der Höhenversteller ja trotzdem nicht während des Surfens aufgehen, wenn der Gummi reißt.

    Meine "Bedenken" waren wie gesagt die Verbindung vom Rohr zur Base, weil da keine Verstärkung zu sehen ist, und die Pinaufnahme nur aus Kunststoff, ohne Edelstahleinsatz. Aber wenn da bisher niemand ein Problem mit hatte, werde ich hoffentlich nicht der Erste sein ;).

    Eine Streamlined red hatte ich auch mal, war aber nicht so mein Ding. Ich fand, die war sehr fummelig und anfällig gegen Sand.

    Die Severne ist für mich die beste Verlängerung, die ich bisher kennengelernt habe, aber in der Carbonvariante schon ordentlich kostspielig.

    Der Preis für die AL360 war so gut, dass ich ihr mal 'ne Chance geben wollte, und mit den AL360 Gabeln hab' ich bisher fast nur gute Erfahrungen gemacht. Aber wie gesagt, zumindest im optischen Vergleich wirkt sie nicht so stabil gebaut, wie die Severne.

    Moin moin,


    ich hab' gerade günstig eine AL360 RDM Carbon Verlängerung erstanden.

    Im Vergleich zu meiner Severne Wave Grenade Carbon wirkt sie nicht ganz so stabil gebaut:

    - Bei der Severne ist die Pin Aufnahme aus Edelstahl, bei AL360 nur Kunststoff

    - Bei der Severne ist der Übergang vom Mastfuß zum Carbonrohr innen mit Edelstahl verstärkt, bei AL360 ist da gar nichts zu sehen

    Dabei hat die AL360 sogar 45cm, die Severne nur 36cm.


    Hat jemand praktische Erfahrung mit den AL360 Verlängerungen, speziell was Haltbarkeit angeht?

    @Totti: Was sagt die Reklamationsquote im Vergleich denn so? Du verkaufst ja beide, soweit ich gesehen habe?


    Danke und VG,

    Stefan

    Der 2018er Pocket Wave ist ein ganz anderes Board als die Jahre davor, viel radikaler.

    Die älteren (so ab 2013 Thruster) glitten sehr gut an, fuhren ruhig und waren sehr gute Allrounder.

    Bei den Freewave Boards ist es, wie Teenie schrieb: es gibt unter dieser Bezeichnung ganz verschiedene Konzepte, von eher Freeride bis hin zu wavetauglich.

    Es kommt halt drauf an, was Du machen willst. Wenn Du nur in der Welle hin und her fahren willst, und etwas hoch und runter fahren willst, geht das mit den meisten Freewave.

    Wenn Du aber „radikalere“ Turns machen willst, Spray produzieren willst, etc. machst Du es Dir m.M.n. mit einem Freewave unnötig schwer. Da musst Du Dich dann schon richtig reinhängen, weil die i.d.R. für so etwas zu fette Hecks haben.

    Auch den Bottom Turn über den vorderen Fuß und die Kante zu fahren, finde ich mit einem Freewave viel schwerer zu lernen.

    Dazu kommt noch, dass Du in der Ostsee eher kleine Wellen hast und daher m.M.n. ein drehfreudigeres Board mehr Sinn macht.

    Ich möchte einfach noch mal drauf hinweisen, dass Du 78kg wiegst. Ein 100kg Mann bekommt sicher auch einen Freewave um die Ecke getreten, mir gelingt das mit 73kg nur schwer.

    Äh, ich schließe mich den Vorrednern mal nicht an, bzw. höchstens Teenie.

    Wenn Du mit Welle wirklich Welle meinst, sind 96L o.ä. bei 78kg meiner Meinung nach zu groß.

    Die von Teenie empfohlenen 85L passen da schon eher, aber ich würde für Welle auch wirklich ein Waveboard nehmen, und keinen Freewave.

    Singlefin Waveboards gibt's ja heute eh kaum mehr. Wenn Du von einem großen Singlefin kommst, ist ein Thruster vielleicht einfacher zu fahren, als ein Quad, weil es i.d.R. mehr Druck auf dem hinteren Fuß verträgt und Du es mit einer anderen Center-Finne leichter "tunen" kannst.

    Welcher Hersteller und welcher Shape der richtige für Dich ist, musst Du aber eigentlich für Dich selbst herausfinden.

    Ich würde für den Anfang ein Board nehmen, das gut angleitet und eher ruhig fährt. Die Tabou Pocket Wave bis 2017, RRD Wave Cult bis 2016 oder 2017, Fanatic Tri Wave, F2 Rebel und Patrik Trailer Wave wären aus meiner Sicht z.B. geeignete Kandidaten. Die anderen Hersteller bin ich zumindest in den letzten Jahren nicht selbst gefahren. Der 2017er Novenove Chameleon 5X soll auch top sein.

    Wenn Customs oder Kleinserien für Dich eine Option sind, kann ich aus eigener Erfahrung auch Flikka und Witchcraft empfehlen. Bei Flikka sollte es ein Rocker 3 oder 2/3 sein, bei Witchcraft würde ich Chakra oder Shaman empfehlen.

    Bin gerade in Kapstadt. Letztens am Sunset Beach war gefühlt jedes zweite Board ein Flikka. 3 Jungs in meiner Lodge fahren Flikka, am Strand eine große Gruppe (Holländer? Alle mit Severne Segeln und teils Flikka T-Shirts), aber auch diverse andere Leute. Hab' ich noch nie so häufig gesehen, wie hier.

    Da bin ich mit meinem Witchcraft eher ein Exot...

    Wir fanden Usedom eher minderprickelnd - überfüllt und sauteuer. Aber das hängt vielleicht auch von der Jahreszeit ab.

    Ich kann den Camping 24 in Międzyzdroje als Startpunkt für Polen empfehlen, wenn ihr keinen Luxuscampingplatz braucht.

    Es ist dicht bei Usedom (nur ca. 15km hinter Swinemünde), der Campingplatz liegt direkt am Ort, es ist nicht so weit zum Wasser, und Międzyzdroje ist ein ganz netter Ort.

    Sehr zu empfehlen ist der "Fischmarkt" am östlichen Ortsrand/Strand mit zahlreichen Räuchereien und Fischbuden (will's nicht Restaurant nennen).

    Und der Strand dort ist wirklich riesig. Ist für uns immer erste Station bei einem Polenurlaub.

    Ach, man kommt da auch ohne polnisch durch. Allerdings manchmal mit Händen und Füßen, denn Englisch oder Deutsch spricht dort tatsächlich nicht jeder. Aber das macht doch auch irgendwie den Reiz aus. Die Leute sind meist herzlich, das Essen ist meist gut und günstig, das Bier ebenfalls.

    Die ganze Ostseeküste dort ist sehr sehenswert, aber man muss sich halt drauf einlassen. Es ist schon etwas anders, als in good old Germany, aber nicht schlechter. Außer Burg ist auf Fehmarn doch auch nur Walachei.

    Ich kann Międzyzdroje (Misdroy), Dziwnów, Dziwnówek, Rewal, Dźwirzyno, Kolberg und Ustronie Morskie durchaus empfehlen, um nur einige zu nennen. Die sind auch deutlich dichter dran, als Hel. Mielno, Rowy und Łeba sind auch schön.

    Vom Camping aus direkt auf's Wasser geht aber meines Wissens nur in Dziwnówek vom Camping Bialy Dom. Der ist vom Standard her vergleichbar mit guten deutschen Plätzen, aber auch preislich so. Von dort aus kann man mit dem Fahrrad ganz nette Touren bis Międzywodzie, Rewal und Niechorze, oder auch etwas abseits der Küste nach Kamień Pomorski machen. Auch zwischen Kolberg und Ustronie Morskie sind die Radwege prima ausgebaut.

    Vielleicht haben auch die Campings im östlichen Teil von Łeba direkte Zugänge zum Wasser, weiß ich aber nicht.

    Ansonsten kannst Du bei Wind im Prinzip überall surfen, aber der Weg ans Wasser ist halt oft etwas beschwerlicher.

    Ach ja, der Camping Tramp zwischen Międzyzdroje und Międzywodzie hat auch direkten Zugang zur Ostsee, liegt aber wirklich mitten im Wald zwischen den Orten, und dort gibt es keinen Radweg an der Landstraße (Walachei...).

    Wenn's ihm denn hilft ;).

    Ich fand' den Bericht recht mager. Im Kite- und Windsurfing Guide sind noch ein paar mehr Spots beschrieben, aber auch die kann man sich eigentlich sparen. Wenn man denn einen Parkplatz in Wassernähe findet, und das ist oftmals gar nicht so einfach in Polen, kann man außerhalb der Hauptsaison eigentlich an fast jedem Strand surfen. Im Gegensatz zu Deutschland, wo inzwischen ja fast überall Verbotsschilder stehen, ist man als Windsurfer bei den polnischen Badegästen eher eine Attraktion und wird neugierig beäugt. Außerdem sind die Strände da so lang, dass sich immer ein freies Plätzchen findet.

    Problem war bei mir tatsächlich eher, wie bereits geschrieben, der fehlende Wind. Während Windfinder in Heiligenhafen und auf Rügen oft schön grün oder gelb angezeigt hat, war die polnische Ostseeküste auf der Windkarte meist nur blau gefärbt.

    Aber das war bestimmt nur Pech, ich drücke die Daumen! :thumbup:

    Ich war in den letzten Jahren häufiger an der polnischen Ostseeküste zwischen Swinemünde und Danzig.

    Camping ist da im Prinzip genau wie bei uns, der Standard bei den Sanitäranlagen ist halt teilweise etwas niedriger.

    Die Saison in Polen ist recht kurz. Im Mai kam es uns so vor, als wäre alles noch im Winterschlaf und viele Geschäfte und Restaurants hatten noch zu.

    Im Juli/August steppt da der Bär, in jedem Ort an der Küste ist dann regelrecht Jahrmarkt, die Zeit würde ich meiden.

    Mitte September fällt dann schon wieder alles in den Winterschlaf und man hat teils Probleme, abends noch ein offenes Restaurant zu finden.

    Auf Hel waren wir nur einmal, und damals sind wir auch nur einmal bis an die Spitze und wieder zurück gefahren, übernachtet haben wir dann lieber woanders. Soweit ich mich erinnere, liegen die Campingplätze alle auf der Seite der Danziger Bucht und die Parzellen schienen recht klein zu sein. Dazu lagen sie alle recht abgelegen, also keine Ortschaft fußläufig zu erreichen.

    Ich selbst hatte es windsurftechnisch eher auf die Ostseeseite mit entsprechender Welle abgesehen, daher war Hel nicht so mein Favorit. Leider habe ich bei 7 oder 8 Urlauben dort (immer Mai/Juni oder September) nicht einmal vernünftigen Wind gehabt.

    Als ich mir mein Puls Board in Polen bestellt hatte, hatte ich Stefan Leciewski mal nach Spotempfehlungen gefragt, er hat mir dann Hanstholm genannt... ;).

    Aber wenn Du auf Flachwasser im in der Bucht aus bist und große Segel mit hast, mag das alles anders sein.

    Und wenn es keinen Wind gibt, iss Fisch und Pierogi, das können die dort. Das Piwo ist auch nicht zu verachten und hilft einem ggfs. über die windlose Zeit.

    Uns hat Polen trotz Windarmut immer gut gefallen.


    VG und einen schönen Urlaub,

    Stefan


    P.S.: das PDF mit dem Spotguide von 2015 kann ich Dir auch mailen, aber von Hel steht da kaum was drin.

    Ich war allein da. War auch nicht sicher, ob mir langweilig werden würde, aber tatsächlich wäre ich sogar gern noch länger geblieben.

    Ich selbst hab' kein Alternativprogramm gebraucht, wie Du auch an der Surfstatistik sehen kannst :). Ausnahme war ein Ausflug nach Lagoa do Sal (natürlich zum Surfen).

    Tagesablauf war frühstücken, surfen, abendessen, schlafen...

    Ich wollte aber auch dorthin, um mal runter zu kommen, war meine erste Station in meinem Sabbatical.

    Sooo viel Alternativen gibt's dort auch nicht. Man kann sich einen fahrbaren Untersatz mieten und ein wenig umher fahren (Tourinhos, Praia do Marco, Lagoa do Sal, Galinhos, etc.). es gibt dort wirklich schöne Ecken, aber letztlich läuft alles auf Wassersport hinaus (Windsurfen, Wellenreiten, Kiten). Ein kleines Video von mehreren Spots gibt's hier:

    Wer Trubel möchte, kann natürlich auch nach Natal fahren, aber meins wäre es nicht und es wäre mir auch nicht ganz geheuer.

    Übrigens heisst die Station nicht nur "Clube Kauli Seadi", Kauli ist auch fast täglich vor Ort und surft dort auch (siehe auch die Bilder bei DailyDose https://www.dailydose.de/fotos/3469.htm?li=20).

    An mehreren Tagen, als der Wind vor der Surfstation etwas ablandig und somit recht böig war, hat er kurzerhand alle, die wollten, inkl. Material zu seiner Kitestation gefahren. Dort kam der Wind etwas mehr sideshore und war konstanter.

    Zurück ging's dann entweder wieder mit dem kultigen Bulli (T2), oder per Downwinder (haben fast alle gemacht).

    Alles gut :16:

    Falls noch jemand Fragen hat, versuche ich gerne, sie zu beantworten. Ansonsten, wie schon geschrieben, Rino kontaktieren.

    Ich fand's traumhaft!

    Da Du aber nur die Reiseinfos "geklaut" hast, kopiere ich jetzt auch noch mal die Spotbeschreibung hier rein:


    Fast 6 Wochen war ich in Sao Miguel do Gostoso, von Anfang November bis Mitte Dezember. Davon war ich nur 4 Tage nicht auf dem Wasser, und selbst an 3 davon hätte man etwas machen können.

    Von Bump and Jump bis masthoher Welle war alles dabei. Gefahren bin ich ausschließlich mein 82er Witchcraft Custom mit 4.7er und 5.2er Segel, das 3.7er und 4.2er flogen unbenutzt wieder zurück.

    Das Revier vor dem Clube Kauli Seadi empfand ich als deutlich schöner, als das vor der Dr.Wind Station. Je nach Tide laufen dort an normalen Tagen Wellen um 1-2m, meist schön lang und clean. Ab und zu kann es auch größer werden, dann gibt es bei Flut auch einen netten Shorebreak. Hinter den Wellen ist das Wasser dann 'normal' kabbelig und weiter draußen läuft eine leichte Dünung (meist 1-2m).

    Vor der Dr. Wind Station war es zumindest während meiner Zeit dort meist sehr kabbelig und oft auch böig. Weiter draußen ist das Riff, über dem bei Mid-Tide teils schöne Wellen brechen. Die Zone ist aber recht klein und es wurde dort oft recht voll (Windsurfer & Kiter). Zudem kann man durch das trübe Wasser die Wassertiefe über dem Riff sehr schwer abschätzen (sehen geht gar nicht), so dass ich auch einmal unversehens mit den Finnen (14cm!) aufgelaufen bin und auf einmal im nur noch wadentiefen Wasser stand.

    Sobald man dann über das Riff hinaus in die Bucht fährt, schüttelt einen eine Kreuzwelle von links ordentlich durch und versaut einem so manches Mal selbst eine simple Halse.

    An großen Tagen, die es leider eher selten gibt, brechen auch an mehreren Sandbänken zwischen beiden Stationen schöne Wellen, die man dann oft ganz für sich allein hat.

    Egal an welchem Spot ihr surft, André von Windpaparazzi fährt täglich ca. von 11-15 Uhr mit seinem motorisierten Katamaran an die Spots und fotografiert euch. Die Bilder gibt's dann abends in der Gorilla Bar zu sehen, und am Urlaubsende kann man sie bei André kaufen.

    Bei ca. 30°C Luft- und 28°C Wassertemperatur surft es sich entspannt in Boardshorts und Lycra. Wer das Lycra weglässt, sollte sein Trapez während der Pause aber nicht am Strand lassen, bei der nächsten Session scheuert es sonst ziemlich durch den feinen Sand, der dann drauf ist.

    Für mich war es das erste Mal Brasilien und Gostoso, aber ich hoffe, es war nicht das letzte Mal.

    Vielen Dank an Rino für den Support vor Ort und an André von Windpaparazzi für die Bilder!