Beiträge von smutje

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    Ich stand vor der gleichen Frage mit meinen 76 Kilo. Sollte eine Ergänzung zum Waveboard sein, also etwa 100 Liter. Bei einem PWA Freestyle Event am Grevelingen kam dann die Erleuchtung und ich habe den Versuch mit einem 99 Liter Freestyler und zwei neuen Freestyle Segel in 5,2 und 4,8 gewagt.


    Was soll ich sagen? Ein echtes Wow-Erlebnis. Das Board ist schnell, gleitet super an und läuft gut Höhe. Vom Fahrgefühl aber fährt es sich fast wie ein Waveboard. Zumindest ist es nicht länger ;-). Die beiden Avanti Segel fühlen sich in der Hand auch jeweils einen halben Quadratmeter kleiner an und bringen gute Leistung.


    Vielleicht mal ein ( neuer ) Gedanke?

    ...das kann ich nur bestätigen: 4.8 & 5.2 Echos mit 100l Freestyler ist eine Weltklasse-Kombo ;) ...zumindest für mich (82kg, Ostsee). Bei 4.4 Wind wechsle ich aufs Waveboard, aber für 4.8/5.2 finde ich einen gemäßigten Freestyler (Skate 100l) für manöverorientiertes Surfen viel spaßiger als große Waveboards oder FSW-boards. Wellen hats dann auf der Ostsee ohnehin nicht wirklich...

    KLM ist leider etwas speziell. Zunächst muss man das Gepäck mit den entsprechenden Maßen bei KLM anmelden (geht erst nach Buchung). Hier kann man schon Pech haben, da einige Zubringerflüge nach Amsterdam kein Surfgepäck mitnehmen - also möglichst bei der Buchung darauf achten, dass es ein größeres Zubringerflugzeug ist.


    Bezahlt wird dann am Schalter und auch da kann man Pech haben... Die KLM-Preisliste ist nicht eindeutig in Bezug auf was Surfgepäck ist und wenn man Pech hat, dann zahlt man für Surfgepäck plus Überlängenaufschlag und plus über 23Kg jeweils extra und die Sache wird schnell teuer >400USD. Auf telefonische Auskünfte im Vorfeld kann man sich leider nicht verlassen - alles steht und fällt mit der Person am Schalter...


    Mein letztes Mal mit KLM war vor 2 Jahren nach St. Maarten und davor Bonaire - geklappt hatte alles, war aber unerfreulich teuer und stressig in der Vorbereitung und am Flughafen.



    Viel Spaß auf Bonaire!


    P.S.: User mikisb hatte glaube ich eine "Speziallösung" mit einer niederländischen Fluggesellschaft ab Amsterdam - such mal im Forum.

    Hi


    weiß jemand, wie es um Avanti steht? Ist mächtig still um die geworden und die Website ist jetzt auch irgendwie nicht so richtig auf dem neusten Stand. Wäre schade, wenn es da nicht weiter ginge...ich finde die Segel super...


    smutje

    …mir erschließt sich immer weniger, warum hier so ein Fass aufgemacht wurde.


    Die PWA-Regeln sind doch eigentlich klar: Jedes Board muss über die Saison so bleiben, wie es registriert wurde. Wenn Patrik seine Board so designt, dass diese Regel umgangen wird, dann kann es eben Proteste geben, wodurch sich dann die PWA damit beschäftigen muss. Regeln werden eben in einem bestimmten Geist aufgestellt (Board bleibt wie es ist über die Saison) und wird dieser Geist missachtet, wird es notwendig neue Regeln aufzustellen.


    Alles was doch jetzt passiert ist (bzw. hier gepostet wurde) ist, dass Patrik sein Equipment registrieren muss und eben nur das Serien-Equipment benutzt werden darf. So what? Da hat sich die PWA, meiner Meinung nach, sogar ziemlich innovationsfreundlich gezeigt. Anscheinend kann man ja alles benutzten, so lange es eben die Serien-Ausstattung ist (und Boards daher nicht kontinuierlich über die Saison verbessert werden können).

    Ganz bestimmt nicht!!


    Das Mastthema ist eine endlose Geschichte für Oberexperten und Möchtegern-Oberexperten.


    ...
    Dr. Spin Out


    ...klar sind Mast-Diskussionen immer etwas nerdy und oft wenig hilfreich. Das nimmt aber nicht weg, dass jeder Halsenschüler es sofort merkt, ob eine Mast-Segel-Kombo funktioniert – nur wird er es auf mangelndes Fahrkönnen schieben.


    Da schreiben die Hersteller jeden Quatsch auf den Mast, außer wie er sich biegt... Es ist doch abstrus, dass auf dailydose ernsthaft diskutiert wird, welche Jahrgänge von North Segeln und Masten kompatibel sind! Die Hersteller könnte diese Diskussion ganz einfach beenden und insofern ist die Transparenz bei Avanti doch sehr erfreulich.

    Irgendwie ist diese Mastgeschichte jedesmal trauriger, wenn man sich damit befasst...zuerst macht sie einen so technisch hochwertigen und toll durchdachten Eindruck und dann....Ernüchterung....


    ...so isses...


    Die Sache wäre halt nicht ganz so betrüblich, würden die Hersteller mehr Infos geben. Ich habe meine Freude daran, ab und an mal ein anderes Segel auszuprobieren, aber dem steht immer diese leidige Mastfrage im Weg...


    Weiß jemand, welche Vorgaben Segelhersteller deren Mastlieferanten machen? Geben die eine bestimmte IMCS Biegekurve in Auftrag? Oder machen die "nicht-standardisierte" Vorgaben?


    Noch zur info:
    https://www.sailworks.com/pdfs/MCS_test.pdf

    :15:


    ick bin keinen deut schlauer


    …ich versuchs mal:


    Die Biegekurve eines Masts wird durch die Reine Härte (ICMS) nur unzureichend beschrieben. Nur aufgrund der Härte kann man nicht sagen, ob ein Mast von Firma X zu einem Segel der Firma Y passt. Dafür braucht man die genaue Biegekurve. Eine halbwegs standardisierte Messmethode hierfür ist den Mast in der Mitte zu belasten und dann zu schauen, wie sich das Ober- bzw. Unterteil im Vergleich zur Mitte durchbiegt. Diese beiden Verhältnisse sind die %-Zahlen die Dennis b gepostet hat. Kategorisiert werden Masten dann oft durch den Unterschied dieser Zahlen in hard top <~11, constant curve <~14, constant flex, etc.


    Kurzum, kennt man die Biegekurve der verschiedenen Hersteller, weiß man ob die Masten halbwegs kompatibel sind. Nur leider werden diese Kurven eben oft nicht veröffentlicht, sondern nur die ziemlich nutzlose ICMS Härte.

    These are the curves for our masts, its no secret:


    Spine 63/63,5%- 74%
    Bolt 63/63,5% - 74%
    Poweride 62/63% - 76/76,5%
    Rival 62/63% - 76/76,5%


    Dennis


    …thanks a lot for posting this!


    Sail/mast incompatibilities are a constant source of frustration in our sport. Great that Avanti set themselves apart from many other companies by releasing their bend curves! It’s crazy that every flashy brochure of mast/sail makers is full of marketing statements and semi-useful specifications like ICMS, while not containing the one piece of information that the customer actually needs, the bend curve.

    Hat denn schon jemand Erfahrungen mit dem Gabelbaum und wird der überhaupt ausgeliefert?


    Ich hatte mich vor einigen Monaten im lokalen Surfshop nach dem Ding erkundigt. Die sagten mir, dass sie nur einen bekommen und diesen direkt beim Freestylen zerlegt hätten…


    Nichtsdestotrotz finde ich es cool das North Sachen probiert und auch der Aero Boom wird hoffentlich irgendwann funktionieren. Wüsste halt gern, ob das schon der Fall ist.

    Cool!! Willkommen im nächsten Level!


    Schleuderstürze passieren in der Phase, aber das geht vorbei. Ein häufiger Fehler ist, dass du die Körperspannung bei der Suche nach der hinteren Schlaufe verlierst. Achte darauf, dass du nicht in so eine "Orang-Utan-Haltung" kommst. Also Blick nach vorne (und nicht nach unten), Arme lang (und nicht gebeugt), Ellbogen noch untern (und nicht zur Seite). Wenn Du die Körperspannung hältst, wird alles einfacher und stabiler. Wenn Du schon in der vorderen Schlaufe bist, kannst du auch ein kleinwenig anluven, um den Druck vom hinteren Fuss zu kriegen - der ist dann frei und du kannst ihn in die Schlaufe stellen.

    Weiß einer von euch, ob das bei Avanti noch mal besser wird bzw. wo da der Schuh drückt?


    Ich suche z.B. ein Echo Me in 4.8 - das bekomme ich aber weder für Geld noch für gute Worte... Dieser Augsburger-Laden weiß nicht, wann die lieferbar sind und bei kater.nl sind die 4.8er anscheinend schon weg.


    Hakt es da schon bei der Produktion, oder nur im Vertrieb?

    ach je....nciht schon wieder.

    Ich hänge nicht an der Marke bin kurz vor dem Wechsel, aber so objektiv kann ich schon sein. Avanti ist halt quasi ein Wellnessprodukt, super leicht, mir hilft es speziell bei (meinen) Halsen und ich würde die Leichtigkeit beim Schiften nur ungern aufgeben.


    "Wellnessprodukt" trifft es. Ich fahre das Echo ME, welches ein fantastisches Segel ist. Sehr bedauerlich, dass es so mühsam ist an Avanti-Segel zu kommen (von Service, Reparaturen, etc. mal ganz abgesehen).

    Hi,


    viele Wege führen aufs Board und was für dich funktioniert, ist erstmal nicht verkehrt.


    Trotzdem hilft die “übliche” Technik natürlich dabei den Wasserstart schnell, kräfteschonend und über einen großen Windbereich hinzubekommen. Der Schlüssel dazu ist, das Gewicht über das Board und Druck auf den Mastfuß zu bringen. Beides geht eigentlich nur, wenn Du mit dem hinteren Bein auf dem Brett startest. Schau Dir einfach mal Videos wie dieses an:


    http://www.dailydose.de/moves/…e-wasserstart-01.htm?pg=3


    …und dann stell Dir die Bewegung mal mit beiden Beinen auf dem Brett vor. Neben ästhetischen Gesichtspunkten (nasser Sack wird aufs Brett gezogen :D ), ist es schwierig Druck auf den Mastfuß zu bringen und das Gewicht über das Board zu bekommen. Daher funktioniert diese Methode nur bei ausreichend Wind und man neigt dazu direkt einen Katapult zu machen.


    Probiere es einfach mal mit dem hinteren Bein aus. Wasserstart ist eine wirklich schöne Bewegung und geht auch noch gut bei Wind, der deutlich nicht zum Gleiten reicht.


    smutje

    Hi Zusammen,


    mit zunehmendem Alter und inzwischen 80Kg Gewicht, wird mir bei wenig Wind (12-16 Knoten) mein Freestyle-Material langsam zu mühsam. Daher suche ich für diesen Windbereich eine “1-Segel-Lösung” für den 105l Gecko meiner Freundin. Ich habe keine Ahnung von großen Segeln, aber dachte ein 6.5er sollte doch passen, oder? Ich habe keine Speed-Ambitionen, aber stabil gleiten bei dem Wind wäre schon nett. Ich suche also ein Segel, das genug Power hat, aber trotzdem gut für old-school Sachen (Duck-Jibes, 360s etc.) geeignet ist – und es sollte auf einem RDM Mast mit max 2m Gabel funktionieren. Als Mast hätte ich einen 430er North Gold, aber zur Not brauche ich eben noch einen Neuen.


    Habt Ihr da Vorschläge? Ist 6.5 eine gute Größe?


    Danke
    Smutje

    Hi,


    ich bin zwei mal KLM geflogen (Bonaire und St Maarten) - zuletzt vor einem Jahr. Du musst Sportgepäck anmelden und nachfragen, ob die Zubringerflüge nach Amsterdam das Sportgepäck auch mitnehmen. Die Anmeldung machst Du nach der Buchung telefonisch und bekommst dann innerhalb weniger Tage eine Bestätigung (Air France dauert länger).


    Der Preis ist etwas Glücksache. Windsurfmaterial ist zu schwer und zu lang - beides kostet 200 EUR/USD extra. Die Preisliste ist nicht eindeutig formuliert. Wenn du Pech hast, verrechnen die dir 2x200 EUR/USD für zu lang und zu schwer. Auf die telefonische Auskunft hierzu kannst du dich nicht verlassen - gezahlt/verhandelt wird am Flughafen.


    Ich habe für den Hinflug immer 400 EUR und für den Rückflug 200 USD bezahlt. Über 32Kg kann problematisch werden. Beim Rückflug von St Maarten wollte KLM mein 34 Kg Gepäck erst nicht mitnehmen (draufzahlen hilft auch nicht - 32 Kg ist einfach die Grenze).


    Geklappt hat beide Male alles, es ist aber etwas stressig, da man vieles erst am Flughafen und nicht vorher regeln kann.


    Mehr Spaß hast Du auf Bonaire aber mit eigenem Material - allerdings nur, wenn du eine kurze Finne hast, da das Wasser recht flach ist.


    Viel Spaß im Urlaub - Bonaire ist windsurfen unter Laborbedingungen!

    Hi,


    geh doch einfach mal zu einem der üblichen Surfshops in Kiel (surfline Kiel, surfshop-kiel.de, surfpirates). Die haben sicher alle eine Möglichkeit Boards zu reparieren. Ich haben mein (Fanatic) Board mal über surfshop-kiel reparieren lassen und das haben die super gemacht (...soll heißen, die haben das jemanden gegeben, der das tiptop gemacht hat).


    Viele Grüße
    lars