Posts by AlexF

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    Die Boxen müssten so sitzen, wie in meinen Boards (ist meine Meinung):

    US-Boxen vorne für's SUPfoil, Deeptuttle hinten für's Windfoil

    Beim Hypernut kannst du nur Supfoils verwenden, entweder mit Platte (z. B. Slingshot) oder Tuttleschaft (z. B. Gofoil), also ist die Tuttle nicht ganz redundant. Es spart aber Gewicht und Aufwand, wenn US- und Tuttlebox im gleichen Hartschaumblock sitzt. Es gibt allerdings auch Plattenadapter für Tuttleschaft, so dass die Tuttle auch entfallen könnte.


    Die Channels sind nicht wegen dem Foil im Board, die hatte der Hypernut schon immer im Shape, die sorgen für mehr Rocker in der Centerline = engere Turns über's Heck beim Cutback und etwas mehr Grip.


    Meine Mojo Boards sind für maximale Kompatibilität designt, die können Windfoil mit Schlaufen genauso wie Supfoil strapless (das grüne Board ist aktuell zu verkaufen) oder klassisch Supsurfen mit Paddel.


    Den Test lese ich so, dass die Knoten beim SUPfoil mit dem 6.2 Atlas gemessen wurden, das deckt sich auch mit meiner Erfahrung großer Flügel -> kleines Segel reicht und lässt sich besser pumpen.


    Interessant wäre jetzt noch ein Test mir Racefoil und 10qm Foilsegel, das geht wahrscheinlich ultrafrüh.


    Der Hypernut ist interessant, ich frag mich nur, warum die Foil-Boxen nicht an unterschiedlichen Positionen sitzen.

    Beim 8'0 sind die auch deutlich weiter vorne als bei den kleineren Größen. Für ein normales Windfoil sitzt die Tuttle im 8'0 eigentlich zu weit vorne.

    Und die hinteren Schlaufen sitzen extrem weit außen auf dem Rail, wie bei einem Racefoilboard, das versteh ich auch nicht ganz.

    Hab meine Griffe mit der Heißklebepistole eingeklebt in Naish Carbonpaddel.

    Ich glaub nicht, dass da das Laminat leidet, Epoxy kann einiges an Temperatur ab.


    Zum entfernen vom Griff, z. B. wenn Wasser drin ist, einfach Fön drauf halten. Der Kleber geht dann erkaltet easy ab.

    Alex

    Den Test von Frühgleitmaterial in der neuen Surf fand ich sehr spannend, vor allem, dass auch mal ein SUPfoil mit großem Flügel auf einem SUP ohne Schlaufen mit einem "normalen" Windfoil verglichen wurde.

    Der Surftest deckt sich eigentlich voll mit meinen Erfahrungen mit meinem 4in1 WindfoilSUP, das ich mit einem Aeromod Windfoil mit 850er Flügel und meinem Slingshot Infintiy 84 mit 2100er Flügel fahre.


    Bisher kamen ja (SUP)Boards mit weiter vorne liegender Foilposition in den Surftest weniger gut weg, z. B. der Naish Hover 120 Crossover oder F-one Papenoo, aber dieser Test des JP Supfoils liest sich sehr positiv.

    Zugegebenermaßen waren meinen ersten Windfoilversuche mit dem Supfoil auch nicht so berauschend, weil das tatsächlich nochmal eine etwas andere Belastung und Fahrweise erfordert, selbst wenn man schon gut mit einem normalen Windfoil fahren kann. Man muss einfach noch mehr aufrecht und mit Druck auf dem vorderen Fuß fahren und kann deutlich stärker das Foilpumpen nutzen, als mit einem Windfoil.


    Dass das Supfoil auf einem Board mit vergleichsweise riesigem Rocker trotz kleinerem Segel früher losgeht als ein Windfoil, hab ich immer geahnt, aber noch nie rausgemessen, wie jetzt die Surf.

    Das liegt m. M. auch daran, dass das Supfoil weiter vorn im Board montiert ist und man strapless weiter vorne steht und noch besser Foilpumpen kann, als wenn das Foil hinten in der normalen Finnenposition montiert ist.


    Sobald es Wellen hat, hab ich inzwischen auch mehr Spaß mit dem Supfoil, weil man damit schon kleine Windwellen "abreiten" kann. Das muss ich jetzt auch schreiben, um den Besitz von zwei Foils zu rechtfertigen ;)


    Was jetzt vielleicht noch interessant für die Surf wäre, ist ein Vergleih bzw. eine Übersicht über die Crossover bzw. SUPboards mit Windsurfoption, da gibt es ja auch einige.

    Allerdings kenn ich kein Serienboard, dass sowohl die Nutzung eines SUPfoils als auch eines Windfoils mit entsprechend positionierten Boxen gleichzeitig zulässt, bei Serienboards wären dazu zwei Boards notwendig.

    Deshalb hab ich mich für Custommades entschieden, mit echter 4in1 Eignung, mit dem man beides benutzen kann.


    Alex

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    So, ich kann Vollzug melden.

    die o. g. 160g waren leider ungenau gewogen, das Board hatte 440g Wasser gezogen.

    Nach einer Woche mit Melkmaschine und Sonne ist das Wasser komplett draußen, das Board hat wieder das Originalgewicht!


    Dabei kamen ca. 100gr als Wasser im Behälter raus, der Rest als Wasserdampf, ohne Wasserspuren im Behälter.

    Die ersten 360gr kamen über das Vakuum an der Finbox und mit OFFENER Lüftungsschraube, also mit Durchströmung.

    Die letzten 80gr kamen über das Vakuum an der Lüftungsschraube mit abgeklebter Finbox, also mit echtem Vakuum.


    Vermutlich waren die letzten 80gr per Dissipation im Bug vor der Lüftungsschraube gelandet und kamen über die Durchströmung nicht raus, alternativ hätte man noch ein Loch in den Bug bohren können. Aber das Vakuum hat das dann auch so besorgt.


    Ohne Sonne/Wärme hat sich aber nix getan, die Wärme schadet dem Board aber nicht, das aufgrund des Vakuums ja kein Überdruck im Board entstehen konnte.

    Und auch vor zu hohem Unterdruck hatte ich keine Angst, da die Pumpe der Melkmaschine da vorher kollabiert wäre bzw. meine Abdichtungen auch nicht 100% dicht waren.


    Alex

    Beim Foilen hast du viel weniger Druck im Segel, Druckpunktwanderungen gibt es da eigentlich nicht, wenn man nicht wie die Foilracer mit 9 - 10 qm Segeln fährt.


    Ich fahr z. B. mein 7.2er Goya Mark bei Leichtwind mit 4cm weniger Vorliek und 6 cm weniger Gabel, als ich es zum normalen Surfen bei Leichtwind fahren würde.

    Es hat dann fast kein Loose Leech mehr, nur sehr wenig Spannung im Vorliek und einen mega Bauch.

    Zum normalen Surfen wäre das ein Graus, mit Stauchfalten in alle Richtungen und undefiniertem Druckpunkt.

    Zum foilen, auch mit etwas mehr Druck, steht das Segel super, da ist viel weniger Druck drin.


    Deshalb müssten also auch die alten Lappen gut funktionieren.


    Alex

    lix hat das perfekt beschrieben, wie man pumpt.

    Die Flügelgröße ist dann nach meiner Erfahrung auch entscheidend, wie man pumpt, ich nenn's jetzt mal:

    Speedpumpen vs. Druckpumpen.


    Ich hab ja ein Aeromod Windfoil mit schlankem, schnellem Flügel mit ca. 850 cm² und eine Slingshot Infinity 84 SUPfoil mit ca. 2100 cm².


    Mit dem Aeromd = kleiner Flügel muss ich das Board vor dem Lift auf Speed pumpen, d. h. eher kleinere Pumbewegungen am Foil und schnelleres, mittelstarkes Segelpumpen, um die saubere Umströmung vom Foil nicht zu stören, wenn es beschleunigt. Das Board berührt beim Pumpen dabei noch das Wasser, bremst aber nicht. Der volle Lift kommt dann wenn der Foilspeed fast erreicht ist. Ein zu starker Anstellwinkel bei starkem Foilpumpen führt zum Strömungsabriss am Flügel und man verliert den Speed.


    Mit dem Infinity 84 = großer Flügel ist es effektiver mit viel Druck zu pumpen, Foil und Segel, um das Board möglichst schnell aus dem Wasser zu bekommen.

    Das Foil reagiert deutlich unempfindlicher auf große Anströmwinkel, beschleunigt aber erst richtig, wenn das Board komplett aus dem Wasser kommt. Nach dem Lift mit kleineren Bewegungen weiter foilpumpen, um das Foil auf den notwendigen Foilspeed zu beschleunigen, meistens geht das ohne Segelpumpen. Dieses Gefühl des Beschleunigens beim Foilpumpen ist anfangs ungewohnt, aber man fühlt sich dabei wie ein kleiner Kai Lenny ;)


    Alex

    Nimmst du das zum Foilen?

    Hab mir auch schon überlegt mir so einen alten Lappen zu holen.

    Die Power/Quadratmeter war damals anscheinend deutlich höher als heute und Loose Leech braucht man beim Foilen eigentlich nicht.

    :thumbup:

    Gutes Thema ;-)

    Welche Finnenlänge (range) fahre ich auf dem Formula, mit einem 10qm Segel?


    Bin zu meinen Formula-Zeiten immer 70er gefahren, Hurricane FRB2

    Ist aber schon ein paar Jahre her.


    Meine Frau war mit 30er Freeride damit unterwegs, als Spaß/Leichtwind Setup mit 6.2.

    Der Formula war damals aber noch 250cm lang und damit aufsteigertauglich.


    Ist heute sicher anders, aber für die Frage zu Formula und Foil find ich den Finnenvergleich ganz plakativ.

    Finne ist nicht gleich Finne und Foil ist nicht gleich Foil.

    Foil sollte gut power haben. Wie zB ein Starboard Race oder Race pro.

    Grader Foil sollte eine lange Fuse und einen großen Frontflügel haben sonst ist das Teil für die Brettbreite zu untermotorisiert.


    Ja, kann ich nur bestätigen.

    Die großen Boards brauchen Powerfoils und vertragen die aber auch, da man mit der Breite die Power auch kontrollieren kann.

    Vergleichbar mit Finnen: Im Formula kannst du eine 70er easy fahren, in einem schmaleren Brett funktioniert das nicht, weil man nicht genug Druck auf die Kante geben kann.

    Im Formula kannst du natürlcih auch eine 35er Freeride fahren, funktioniert auch irgendwie, aber man verschenkt halt Leistung.

    Manche billigen Alufoils mit kleinen Flügeln und kurzen und weichen Mastensind fahren dann halt wie eine 35er Finne, die Power- oder Racefoils mit langen Carbonmasten wie die 70er Finne.


    Alex

    Ich würde nur ein lokales Vakuum über der zum Schaumkern offenen Finbox anlegen, Folie 20 x 30 cm drüber, dann Vakuum dran und über die geöffnete Lüftungsschraube von vorn nach hinten Luft durchziehen, Board in der Sonne.


    Oder soll ich die Lüftungsschraube zulassen?

    Dann entsteht eher ein richtiger Unterdruck, aber der Luftdurchsatz fehlt dann halt.

    Evtl. beides abwechselnd, Schraube auf/zu?


    Alex

    Ich kann heute Abend mal ein paar Fotos machen.

    Ich habe aber alles aus Baumarkt und Druckluftzubehör selber gebastelt.

    Super.


    Es klingt jetzt vielleicht lächerlich, aber ich habe mir gerade (China) Melkmaschinen angeschaut, die anscheinend 75 kPA Druck machen und als Komplettset mit Trap (Milchbehälter) und Schläuchen für ca. 50€ zu haben sind.

    Zum Wasser rausziehen könnte das doch funktionieren, das braucht ja eigentlich nicht viel Druck sondern soll ja für Luftzirkulation im Board sorgen, zwischen offener Lüftungsöffnung und defekter Finbox (Futurebox in EPS, eingedrückt von Steinkontakt)

    Was meinst du?


    Butylschnur und dicke Folie hab ich daheim, als Saugvlies würd ich ein Schleifvlies zuschneiden.

    Aus den Euterteilen kann man bestimmt einen Anschluß für die Folie basteln.

    Folie würde dann ca. 20 x 30 cm über der Finbox liegen.


    Alex

    Wenn man sie Variante mit der Vakuum Pumpe nutzen möchte muss aber unbedingt eine Harzfalle dazwischen. Das Wasser muss aufgefangen werden, sonst war es das für die Pumpe.


    Gesendet von meinem SM-G930F mit Tapatalk


    Hi Kaktus,

    könntest du evtl. eine Teileliste für dein Vakuumsystem hier einstellen?

    V. a. welche Pumpe, Manometer, Klebeband etc. du benutzt.

    Das SUP meines Sohns hat auch Wasser gezogen und ich muss da jetzt ran.

    Danke.


    Alex

    Da muss ich eindeutig widersprechen, das NP Foil funktioniert gut, wenn man ein Foilboard verwendet, den Fehler die alle, einschl. mir machen, ist ein "normales Board zu missbrauchen". Nimm ein JP Foilboard 135 und das pinki, geht weinwandfrei, allerdings hat sich in den drei Jahren schon einiges getan..


    Es verleitet halt, die 300 Euro auszugeben und dann festzustellen, ah es gibt doch was besseres...


    Ich hab ja nicht gesagt, dass das NP pinky nicht funktioniert, sondern dass man sich das foilen lernen mit einem besseren Foil deutlich leichter machen kann.

    Mit einem 18 kg MTB vom Lidl kommst du auch den Berg hoch und runter, und wenn man nicht weiß wie sich's mit einem gescheiten Bike fährt, findet man es evtl. sogar gut.

    Aber dann kommt der Moment wo man zum ersten Mal auf einem guten Bike sitzt und man denkt sich ....

    - Sch... warum hab ich's mir die ganze Zeit so schwer gemacht, oder aber

    - Ich fahr trotzdem lieber billig

    Manche suchen ja auch die Herausforderung ihr Material zu bändigen.

    Btw. es hat ja wahrscheinlich auch seinen Grund, warum so viele Pinkies gebraucht verschleudert werden.

    ok - sollte aber kein problem sein mittelfristig verschieden lange masten zu organisieren, oder?


    das seh ich am einfachsten wechselbar / anpassbar

    Klar, bei den Alumasten kannst du in der Regel unterschiedliche Längen bekommen.

    Bei Carbonmasten hab ich das so noch nicht gesehen.


    Einen Mast selbst bauen halte ich für spannend, aber gehen tut immer irgendwie alles.

    Aber wie's dann funktioniert??