Posts by AlexF

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    Billig ist ein eFoil nicht, aber man muss nicht unbedingt 15000€ ausgeben.

    Da ich im Raum Stuttgart nicht mit Wind und ausser dem Neckar

    auch nicht mit Wasserflächen gesegnet bin, hab mich mir ein eFoil gegönnt.

    Allerdings ein Add on System von elevate vom Bodensee , dass sich mit meinem vorhandenen Board und Foil benutzen kann.

    Zugegeben auch nicht ganz billig, aber deutlich unter 5000€ machbar.

    http://www.elevate.rocks/


    Board und Foil benutze ich aber auch noch zum Supsurfen, Supfoilen, Windfoilen und Windsup. Und zum Wingsurfen könnte man es auch noch benutzen.

    Damit amortisiert sich die Gesamtinvestition.


    Im flautengeplagten Süddeutschland eine super Alternative, um vor der Haustür Spaß zu haben und sein Gefühl für's Foilen weiterzuentwickeln.


    Alex

    Hi alex...würde das so halbwegs auch mit deinem mfc foil funktionieren...?


    grüße


    Ja, das sollte auch funktionieren.

    Ich mach das aber immer mit meinem Supfoil, aktuell ein Moses Tortuga 873, das fliegt "langsamer" und das montier ich auch immer in den 2 US-Boxen weiter vorn in meinem Board. Dadurch kann ich weiter vorne stehen, was ich vom Trimm beim Wellen abfahren noch etwas angenehmer finde. Deshalb fahr ich da auch strapless, die Schlaufen wären dafür eh zu weit hinten.

    Foilen fühlt sich schon anders an als mit einem Freeracefoil wie dem MFC oder meinem Aeromod, bei dem man angepowerter fährt, mit dem Trimm weiterhinten und in den Schlaufen. Damit wird man aber auch deutlich schneller als mit dem Supfoil.


    Etwa wie der Unterschied zwischen Waveboard und Freeracer.

    Wow, Alex, Respekt. Wusste nicht dass du schon so gut fährst...;)


    Grüße

    teenie


    Ganz so gut fahr ich noch nicht, schätzungsweise nur 70-80% vom dem im Video gezeigten Level, v. a. die Halsen im Video sind beeindruckend, aber ich arbeite dran .... 8)

    Hab leider halt nicht so viel Filmer und GoPros im Backround, um meine Fahrerei hier zum Besten zu geben. :rolleyes:

    Eines der besten Videos, die ich zum WWF bisher gesehen habe.

    Für mich persönlich ist das die noch deutlich reizvollere Variante des Foilens als z. B. das Racefoiling.

    (Flachwasserfoilen macht mir aber trotzdem auch Spaß ;))



    Zum Volumen vom RRD hab ich nur die 150 Liter gefunden.

    Ich bin mit meinen Mojo Boards bei 90kg mit 130 Litern eigentlich ganz glücklich.

    Wenn's sehr choppy ist, ist es beim Supen etwas anspruchsvoller mit der Balance, aber dafür hat man beim Foilen und Supsurfen ein kompakteres und drehfreudigeres Board.


    Falls du Interesse an einem 4in1 hättest, mein Mojo No.1 steht gerade zum Verkauf. Gegenüber dem RRD hat es den Vorteil, dass man damit Inder Welle auch SUPsurfen kann.

    Der RRD hat dazu einen zu flachen Rocker und zu dicke Kanten.


    Gruß, Alex

    Kauf dir eine Melkmaschine, das Ding ist Gold wert. Hab damit 440 gr Wasser aus einem Board bekommen, auf Originalgewicht.

    Wahnsinn, so was kostet aber ziemlich viel... Ich lege jetzt nach dem Urlaub das Brett fur 4 oder 5 Monate zum trocken in den Keller. Hoffe dass danach so ziemlich alles raus ist.

    59€ bei Amazon

    Hallo Surfsüchtiger, ich werde das SC Foil morgen mal mit der Küchenwaage wiegen und es ins Forum schreiben. Das Tragen des Materials ins - und vom Wasser ist jedenfalls anstrengend, alles recht unhandlich.


    Find ich auch, beim Tragen ist ein leichtes Foil schon angenehmer.

    Zum Vergleich meine Foils:

    Aeromod LW 2,9 kg

    Moses Tortuga 873 3,6 kg

    Slingshot Infinity 84 6,2 kg


    Moses und Slingshot sind vergleichbar von der Größe, der Unterschied beim Tragen ist deutlich.


    Alex


    Gerne ein Thema aufmachen.

    Wie viele hier wissen fahr ich aktuell schon das dritte WindFoilSUP u. a. mit einem Low Aspect Highlift Slingshot Foil mit Infinity 84 Flügel mit 2100 cm².

    Das Board taugt auch als Kidsboard, dank großem Deckpad.


    Board No. 2 und das Slingshot Foil verkaufe ich aktuell gebraucht, für die Häflte des Neupreises ;)

    Bei Interesse einfach per PN melden.


    Alex


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    Der Abtrieb am Heckflügel erhöht sich mit dem Quadrat der Geschwindigkeit, wenn du den Flügel anstellst um bei normaler Geschwindigkeit einen vernünftigen Trimm zu bekommen, wird bei höheren Geschwindigkeiten überproportional viel Abtrieb erzeugt, d. h. beim Foil dann viel Druck auf dem vorderen Fuß und damit erschwerte Kontrolle.


    Foils haben eine bestimmte Geschwindigkeitsrange "in einem Trimm" vergleichbar zu Segeln. Je geringer das V zwischen Front- und Heckflügel, desto größer ist i. d. R. die Range. Allerdings spielen da auch noch die Flügelprofile und die Maststeifigkeit eine Rolle.


    Alex


    Kommt halt drauf an, wie schnell man "richtig" foilen lernen will und wie viel Freizeit man bereit ist mit nicht optimalem Material zu vergeuden.

    Wieso werden das F. H9 und die NP Pinkys gebraucht so häufig verschleudert? Weil deren Nutz so begeistert von den Foils sind?

    "Wer billig kauft, kauft zweimal"

    Spätestens, wenn man mal auf einem guten Foil geflogen ist, wird einem das klar.


    Alex

    Im Prinzip erhöht man nur die Downforce am hinteren Flügel. Damit gleichst du die zu weit vorne liegende Mastspur aus. Kostet allerdings im Endeffekt ein wenig Topspeed. Den vorderen Flügel sollte man auf keinen Fall unterlegen.

    kostet Topspeed und wird bei mehr Wind/Speed schwieriger zu kontrollieren bzw. braucht mehr Druck auf dem vorderen Fuß.

    Vergleichbar zu einem (zu) bauchig getrimmten Segel, gleitet gut an kostet aber Speed und Kontrolle.


    Alex

    Ich bin auch der Meinung, dass man nicht nur die Flügelgröße, d. h. Spannweite und Fläche allein anschauen darf, sondern auch die anderen Faktoren, die sich aber nur bedingt in geometrisch einfach zu messenden Maßen ausdrücken wie z. B. die Länge der Fuselage oder der Abstand Flügel zu Mast etc.. D. h. v. a. die Profile und das Zusammenspiel von Front- zu Heckfügel sind wichtig.

    Am Ende kann man sich wahrscheinlich nicht nur auf Basis der geometrischen Daten der Foils entscheiden, sondern braucht eigentlich eigene Tests oder Test- und Erfahrungsberichte.


    Von den Machern der Aeromod-Foils hab ich auch schon interessante Sachen gelesen, die ich aber auch nur teilweise verstanden habe, die aber wichtig für das Verhalten eines Foils sein sollen. (Die Aeromod Jungs kommen ja aus der Herstellung von riesigen Modell-Segelflugzeugen und haben in ihrem Team Leute, die bei Airbus in Toulouse Tragflächen designen und dort an der Uni Aerodynamik und Strömungslehre lehren. Deshalb wird da oft bei der Beschreibung von Foileigenschaften mit Begriffen aus dem Flugzeugbau hantiert).

    Was ich da mitgenommen habe (Aussagen Aeromod):

    - Die Foils haben eine sehr weiten Wind-/Speedbereich in dem sie funktionieren (sollen), wegen dem Zusammenspiel Flügelprofile und "Longitudinal V"

    - Der LW-Flügel hat trotz 800er Spannweite den Auftrieb eines 1000er aufgrund seinen konvex-konkaven Profils

    - Das "longitudinal V", d. h. Winkel zwischen Front- und Heckflügel soll so gering wie möglich sein wegen Kontrolle und Widerstand/Speed

    - Der Heckflügel hat ein Profil, das große Anströmwinkel trotz geringem Anstellwinkelbei niedrigen Geschwindigkeiten zulässt ("Stallspeed")

    Wahrscheinlich gibt's noch viel mehr Faktoren.


    Mir fehlt natürlich der Vergleich von meinem Aeromod zu den neuen Racefoils, aber (bisher) bin ich mit dem Aeromod als schnelles Allroundfoil zufrieden und kann ich die o. g. Eigenschaften aus eigener Erfahrung bestätigen.


    Die Racefoils sind (lt. Aeromod) auf maximale Power und Lift designed und überpowern dadurch schneller in einem Setup, können aber häufig ja mit anderen Flügeln und Anstellwinkeln umgebaut werden.

    In diesem Video vom diesjährigen Rosas Worldcup sind die Fahrer auch schwer am Umbauen (z. B. ab 24:00), wenn die Foildisziplin von Up-Down Racing auf Downwind-Slalom wechselt.