Beiträge von windrider

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    Herkingen hat sowohl Vor- wie Nachteile.


    Herkingen selbst ist ziemlich klein und bietet nicht wirklich viel. Der Parkplatz am Strand ist eigentlich ein gepflasterter Weg, der rechtwinklig zum Strand liegt. Wenns voll ist muss man schon mal etwas laufen. Man parkt rechts und links des Weges, oft im Matsch.

    Außerhalb der Saison ist die Zufahrt zeitweise gesperrt, weil der Parkplatz im Winter als Eislaufbahn dient. Führt auch dazu, dass Teile des Parkplatzes schon mal überflutet sind und man etwas im Matsch steht.

    Aufriggen kann man auf einer im Normalfall gut windgeschützen Wiese entlang des Parkplatzes, dort aber Hundeköttelgefahr.

    Der Strand ist eigentlich ein kleiner Badestrand, der dem angrenzenden Bungalowpark dient. Bei gutem Wetter eher von nichtsurfenden Familien belegt. Man kommt also mit seinem Rigg von der gut windgeschützen Aufriggwiese, und stolpert dann über eine kleine Kante direkt in den gut durchlüfteten und oft von Familien belegten Sandbereich,

    Keinerlei Infrastruktur am Strand, auch kein WC, im nahen Hafen gibts ein WC aber eigentlich für Segler.

    Frittenbude: gibts im Ort ..... aber nicht zu empfehlen.

    Hafenrestaurant de Bolbaken dagegen nett.

    Vor dem Strand im Wasser liegen ein paar Betonbrocken im seichten Wasser, sind aber durch senkrechte Stahlstangen markiert. Sollte man nicht das Segel drauf ablegen.

    Ufernah und auch draußen gibts ein paar flache Bereiche, zum Teil mit Muscheln/Steinen, bei Finnen über 40 cm sollte man wissen wo man fährt. Hängt aber auch von der Windrichtung ab, ob man in die kritischen Bereiche kommt.

    Wind in der Regel etwa 1 bis 2 Windstärken geringer als am Brouwersdam, manchmal Vor-, manchmal Nachteil.

    Flachwasserrevier mit Chance zum Speedfahren entlang der Steinmole, die eine Seite dient als Hafeneinfahrt.



    Gruß, Windrider

    Keine eigene Erfahrung, weder mit dem Rapid noch dem Stream in genau der Größe
    Gute Erfahrungen mit Stream 6,9 kann ich bestätigen, auch auf sportlichem Freerider


    nun gibt es ja die alte Regel, dass man die Enden einer Segelrange eher vermeiden sollte
    zumindest zu dieser Regel kann ich sagen, dass sie bei mir oft gepasst hat, war also meist nicht ganz so zufrieden, wenn ich das größte Segel eines Modells gefahren bin, bei den kleinen Größen habe ich mit anderen Problemen gekämpft (kein kleiner Mast, fehlende Starkwindübung)


    das 8,1er ist ja nun das größte Segel der Streams wohingegen das 7,9er sicherlich eine Zielgröße bei der Entwicklung des Rapid war


    Wenn "sportlicher Freerider" jetzt auch noch von einem "sportlichen Surfer" bedient wird würde ich zum Rapid greifen.


    Gruß, windrider

    immer mehrstufiges Vorgehen, erst grobes, späteres feineres Werkzeug


    der Möglichkeiten sind da quasi unbegrenzt, alles was spanabhebend wirkt:
    Heißdrahtschneider (fürs Grobe, erstmal üben)
    Fuchsschwanz fürs Grobe
    Dämmstoffmesser fürs Grobe
    Drahtbürste fürs Grobe (nur Styropor, schnell, aber viel Dreck)
    Elektrohobel
    Surform-Raspel, ziemlich universell
    diverse Raspeln
    Schleifpapier auf harter Unterlage (Brett, Leiste, etc.)
    und immer wieder GANZ VIEL laufen, peilen und vor allem streicheln

    Bzgl. der Frage, ob man die Lücke auffüllen muss/will.
    Ich bin bis letztes Jahr mit 140 Liter gemäßigtem Freeracer von 8,6 (Escape=Sunray=2 Camber) auf 6,3 (Torro, ohne Camber, Mast SDM) bei gleichzeitiger Verkleinerung der Finne gewechselt.
    War eigentlich problemlos und fast nahtlos möglich. Wenn der Wind mehr wurde konnte ich dann einfach das 6,3er behalten und auf ein kleineres Board wechseln.


    Hab mir dann letztes Jahr doch noch ein Stream (ohne Camber) in 6,9 gekauft. Ich fahre dass inzwischen ganz gerne, wenn ich mangels Wind die 8,6 m2 nicht unbedingt brauch. Dass 6,9er rigg ich dann mit SDM auf, das 6,3er mit RDM. Mit den Finnen kann ich auch noch etwas spielen.


    Aus heutiger Sicht wars nicht zwingend notwendig, die Lücke zu schließen, aber es ist ein nettes Nice to have. Wahrscheinlich wäre ein Rapid noch etwas passender gewesen.

    ich hatte das auch so verstanden, dass du nicht Anfänger sondern Aufsteiger bist
    Wobei der Kailua ja wirklich ein ziemlich altes Brett ist und du auf jedem 130-Liter-Freerider der letzten 15 Jahre anders und besser fährst.


    130 Liter Brett ist für dein Gewicht und Binnensee dauerhaft ein must-have Brett wenn du nicht nur 5 mal im Jahr surfen willst.
    Wahrscheinlich kannst du aber erst nach weiteren 2 Jahren Surferfahrung sagen, welches Brett nun wirklich am besten passt.


    Von den Brettern bin ich nur den Gecko mal kurz selbst gefahren.
    Rocket gilt als gutmütiger Allrounder mit dem man nichts falsch macht
    Gecko (wobei wir mal den ganz alten Gecko rausnehmen): das erste breite Modell fand ich langweilig zu fahren, das aktuelle soll besser sein
    Rocket Wide: definitiv ein tolles Brett


    Vorschlag:
    Kauf dir den Icon, entwickle dich darauf (ohne Einschränkungen) noch zwei Jahre und versuch in den nächsten 2 Jahren mal deine ideale "nächste 10 Jahre Lösung" für den 130er zu finden.

    Mit dem Board alleine ist es ja auch nicht getan und wenn ich mir die Maße des Brettes deines Mannes anschaue befürchte ich, dass du mit den zur Verfügung stehenden Riggs als zarte Frau auch nicht gerade gut zurechtkommen wirst.


    Alter Mistral mit 3Meter vierzig und 160 Liter Volumen, ich weiss ja nicht.


    Kannst du nicht deinen Mann überzeugen, sich und dir was Passendes zu gönnen.


    Deine aktuellen Überlegungen führen meines Erachtens zu einer Fehlinvestition von 200 Euro.


    Vielleicht besser ein modernes Wind-i-SUP für die Familie?

    musst ich mir auch mal machen, bin da aber deutlich entspannter:

    • alten Neoprenlappen einmal um die Finne gelegt
    • An Kontur der Finne mit Bürohefter längsgetackert
    • bisschen mit der Schere geschnipselt, fertig
    • Aufwand max. 5 Minuten, hält seit Jahren

    ich werf mal in den Raum, dass der Rocket in 115 Litern sicher sportlicher als der Rocket mit 135 Litern fährt


    oder Rocket Wide mit 118 Litern und damit dann den 135er statt der Vegas ersetzen
    Würde mich wundern, wenn du den dann gar nicht fahren kannst weil deine Tochter damit unterwegs ist.


    Selbst gefahren bin ich keins von den genannten Brettern. Hab aber beobachtet, dass andere unserer Gewichtsklasse 85 kg damit ganz gut unterwegs sind.

    von mir eine Mischung aus den vorherigen Beiträgen

    • auf keinen Fall solltest du den Verdränger seines Schwertes berauben
    • bei der Regatta bist du mit dem Verdränger bis gute 3 bft mit dem Verdränger schneller unterwegs
    • eigentlich auch noch länger, aber dann begrenzt halt das Fahrkönnen den Einsatzbereich und du bist mit dem Equipe besser unterwegs weil du mit Sicherheit einige Male weniger in der Pfütze liegst. Gerade wenn man diese Bretter nicht regelmäßig fährt. Das einfachere Handling macht dich dann halt schneller.
    • und bei den stärkeren Winden brauchst du dann auch kein größeres Schwert mehr



    Bzgl. Fahrtechnik wie Henning, ergänzend noch der Hinweis, dass man auf einen sanften Ablauf am Heck achten sollte. Also tendenziell so weit vorne stehen, dass die Hinterkante des Unterwasserschiffes nicht unter dem Wasserspiegel liegt. Betrifft auch alle SUP-Fahrer.