Posts by Surfsüchtiger

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    Hallo, hier noch mein Erfahrungsbericht mit dem Supercruiser-Foil von Starboard. In meiner Zeit am Brouwersdam war genug Wind zum normalen Windsurfen, aber dieses Wochenende konnte ich bei uns am See das Foil bei mittleren 12 kn testen. Das Foil ist für Foilanfänger einfach top, recht frühes, kontrolliertes Abheben, danach gute Kontrolle beim Fliegen, auch falsche Bewegungen führen nicht sofort zum Abschmieren und Sturz. Bei leichtem Wind macht es richtig Spaß.

    Nochmal vielen Dank für den Tipp an Mias. Genauso hatte ich mir Foilen vorgestellt.

    Hört sich gut an :thumbup:

    Könntest vielleicht noch mitteilen, was das Teil wiegt? Sieht schwer aus.

    Habe vor paar Wochen mal einen auf einem STX gesehen. Bin selber mit meinen 145er blast und 8,2er Segel raus. Hatte ihn beim vorbeifahren immer wieder mal beobachtet und muss leider sagen, er hat sich unglaublich abgekämpft, um damit ins gleiten zu kommen. Gefühlsmässig hat er eigentlich schon alles richtig gemacht. Und ich glaube, mit einem vergleichbaren freeride board (z.B. 133 Gecko) wäre er damit ins gleiten gekommen.

    Hätte mich gerne noch kurz mit ihm über sein Material unterhalten, war aber schon weg als ich rauskam.

    Na dann ist es halt so. Wenn du so damit klar kommst, dann ist doch gut. Bei mir ist der Effekt da.

    Ja, so gelernt in den Anfangstadien beim Gleiten lernen. Tipp kam damals (war Ende der 90er) von einem Surflehrer und hat geholfen. Bei der unteren Gleitgrenze hilft das wirklich, Probiere es doch einfach mal aus. Allerdings auf "normale" freeriede boards bezogen (keine übermässig kurzen und erst recht keine Slalom boards).


    edit: bei Slalom boards keine Erfahrung, weiss nicht wie sich das auswirkt

    @Michelsurf… wollte damit nur aufzeigen, dass auch eine Carbon Gabel kaputtgehen kann. Nichts ist unkaputtbar!

    Allerdings war das auch ein heftiger Sturz. Wiege 98 kg, die 180er auf 234 ausgefahren und zu weit mit Vollgas ins Flachwasser. Wollte gerade halsen, hinterer Fuß schon aus der Schlaufe, noch eingehängt und mit Finne hängengeblieben. Dabei unglücklich mit vollem Gewicht und Geschwindigkeit auf die Gabel geknallt (Gabel zwischen mir und Boden). Egal wie alt, da wäre wohl jede kaputtgegangen. Ob eine Alu hier nur verbogen gewesen wäre, möchte ich allerdings auch bezweifeln. Aber die Chance wäre dagewesen, weil hier Alu eben den einzigen Vorteil gegenüber Carbon hat... Carbon bricht, Alu verbiegt sich vorher.

    Sorry, heute erst gelesen. Aber das muss noch sein.

    Auf dem Bild sieht man eine Chinook Carbon Gabel (2-3 Jahre alt), die mir bei einem Schleudersturz gebrochen ist. Eine Alu wäre da evtl. nur verbogen gewesen und man hätte noch zurück surfen können (hatte ich auch schon mal).

    Aber trotzdem fahre ich lieber Carbon Gabeln, habe mir wieder die gleiche gekauft :)

    Files

    • Chinook.jpg

      (4.33 MB, downloaded 44 times, last: )

    Bei uns ist gerade Sperrmüll und da kann man das kostenlos entsorgen. Dann fahren da welche mir nicht bekannten Kennzeichen rum und durchsuchen den Müll. Da nimmt bestimmt einer das Zeugs mit.



    Und nächste Woche ist das ganz Zeugs wieder auf eBay zur finden und der Kreislauf geht von vorne los :P

    Mal zum Gewicht der foils, weil dieses ja auch immer herangezogen wird.

    Das 2019er NP Alu foil (Alumast, Carbonflügel) wiegt 4,2 kg (bei mir 4,1 gewogen). Wenn ich lese, was da Vollcarbon foils zum Teil weigen….

    Genau so habe ich das gelernt und passt immer bei meinen freeride/freerace baords. Kann es also nur betätigen.


    Wie machst du das bei Seegrasfinnen. Nimmst dann das ganze einfach 2 cm nach hinten? Bei mir passt das irgendwie nicht ganz, ausser evtl. wenn ich fahre die Schlaufen innen fahre.


    Muss man probieren, hängt ja auch vom Segel ab. Ich habe z. B. für stärkeren Wind sehr hoch geschnittene Segel. Wenn man die hinten runter zieht, verschiebt sich der Segeldruckpunkt auch sehr weit nach hinten. Dann muss die Mastschiene auch mit Grassfinne nicht weit nach hinten. Für mich ist es auch immer ein Maß wie gleichmäßig der Druck der Beine in den Fußschlaufen ist. Habe ich das Gefühl, dass mein hinteres Bein den meisten Druck aushalten muss, schiebe ich die Mastschiene wieder weiter nach vorne.

    Ja, jetzt wo du das schreibst, leuchtet mir das ein!

    Hatte die Erfahrung mit meinem 135er JP Hydrofoil. Habe da ne grosse Grasfinne reingeschraubt und wollte den mit meinem 9,2er H2 mal testen. War fast nicht fahrbar, zuviel Druck auf dem hintern Fuß. Hatte aber vergessen, dass der Mastfuß noch ganz hinten war. Das Segel ist zwar eh etwas zu gross für das board, aber vielleicht hätte es besser funktioniert, wenn der Mastfuß ganz vorne gewesen wäre. Werde es nochmals testen :)

    - Bei wenig Wind (Gleitschwelle) -> Mastfuss extrem nach vorne. Grund: Es ist leichter mit dem Gewicht auf dem Mastfuss das Board plan zu halten und man kann nach dem Angleiten sehr schnell das große Segel hinten runter ziehen (Lateralschwerpunkt) und durch schließen des Unterlieks und der Verhinderung des Druckausgleiches in diesem Bereich die Leistung des Segels erhöhen und das Board im Gleiten halten.

    - Bei mittleren Wind -> Mastfuss etwas nach hinten. Grund: Nach dem Runterziehen des Segels will das Board anluven, man gleicht durch Fusssteuerung aus, dadurch hebt sich (besonders vorne) die Leekante. Der scheinbare Wind von vorne drückt das Board weiter aus dem Wasser (Lift) . Das Board fliegt frei über die Finne übers Wasser.

    - Bei starken Wind -> Mastfuss nach vorne. Grund: Das Board will eher abfallen. Man gleicht über die Fusssteuerung aus. Die Luvkante wird ins Wasser gedrückt. Die Nase des Boards wird unten gehalten. Man hat mehr Kontrolle.

    Genau so habe ich das gelernt und passt immer bei meinen freeride/freerace baords. Kann es also nur betätigen.


    Wie machst du das bei Seegrasfinnen. Nimmst dann das ganze einfach 2 cm nach hinten? Bei mir passt das irgendwie nicht ganz, ausser evtl. wenn ich fahre die Schlaufen innen fahre.

    Ich denke, die hatte da eher ein FSW, also Freestyle wave gemeint und du hattest nur noch das wave vergessen zu erwähnen. Und das ist schon noch ein sehr grosser Unterschied.

    Mit deinen 110 kg (ich habe auch 98 kg) sind boards für dich unter 120 ltr. schon Sinker (+ Neo, Material etc.). Also wenn du z. Bsp. einen 117er FSW nimmst (ist schon eines der grössten in der Klasse), brauchst du konstante starke Windbedingungen, bei denen du "immer" einen Wasserstart hinbekommst (Schlaufen fahren eh vorausgesetzt). Mit shotstart und dümpeln ist da nicht viel.

    Dein bird und starboard go sind super boards für Ein- und Aufsteiger bis max. 5 bft. Bei 6 bft und entsprechendem chop und Welle, willste die nicht mehr fahren.


    Also nutze evtl. die Bedingungen in Naxos aus und leihe dir sowas aus und taste dich ran. Sprich, nicht zu weit raus, oder man dich immer noch mit dem boot holen kann (vorher bitte abklären). Sollte das nicht möglich sein, dann lasse es und übe solange in sicheren Bedingungen bis du es drauf hast.

    Bin den zum ersten mal vor 2 Wochen 6 Tage lang an der Ostsee und Schlei gefahren. Mit Segel 7,2 + 8,2 + 9,2. Wiege 98 kg. Allerdings bis jetzt nur mit Seegras Finnen. Mit Original Finne noch nicht.

    Was soll ich sagen... läuft super, in der Beziehung sehr zu frieden. Bin den 115er mal vor 2 Jahren gefahren und auch wegen der Erfahrung den 145er gekauft (auch wegen foil Tauglichkeit). Würde den jetzt so zwischen freeride und freerace ansiedeln. Was mir sehr gut gefällt, der gleitet super durch Windlöcher. Kann da den Test in der Surf nur bestätigen.


    Was mir nicht so gefällt... finde die LTD Version sehr empfindlich. Habe da schon 2 Lackabplatzer am Boden und weiss wirklich nicht wo von. Habe eigentlich echt aufgepasst. Na ja, aber ein anderes Thema. Finde die heutigen boards nicht mehr das was sie mal waren. Und erst recht nicht zu dem Preis (nur meine Meinung).

    Weiss jemand, ob die Aufnahme fuselage / Mast vom Glide Wind mit dem vom Fight AL kompatibel ist?

    Somit bräuchte man nur die fuselage mit front und back wing tauschen und Mast kann drin bleiben. Müsste dann natürlich auch ohne Mast bestellbar sein.

    Nein ist nicht kompatibel, braucht eine separate fuselage für den glidewing, lt. Aussage sollten die im Sep verfügbar sein.

    Was ein Sch...

    Weiss jemand, ob die Aufnahme fuselage / Mast vom Glide Wind mit dem vom Fight AL kompatibel ist?

    Somit bräuchte man nur die fuselage mit front und back wing tauschen und Mast kann drin bleiben. Müsste dann natürlich auch ohne Mast bestellbar sein.

    Kumpel von mir fährt bei deinem Gewicht und Können (zumindest so wie von dir beschrieben) 2 FSW boards für Leicht und Starkwind. 117 Tabou 3S Classic und 96 Fanatic FWS Classic. Und als größtes Segel ein 7,2er. Ist wohl super zufrieden damit. Wobei ich ihm als Leichtwindbaord den Tabou Rocket 125 empfohlen habe. Aber er meinte, der ist im zu groß für Manöver (fährt halt gerne seine Powerhalsen). Mit dem 117er ist er genau so früh im Gleiten mit 7,2 wie ich mit 9,2 auf 145er PD (habe auch leider 98 kg Kampfgewicht).

    Beim Gedenkstein... ja, da scheint von Badegästen wohl verschont. Aber Parkplätze sind da wohl auch Mangelware.

    Wackerballig ist super bei West und schöne Welle. Gehe ich jedenfalls auch wieder hin, wenn passt.