Posts by FZ66

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    Also, ich bin meiner "Seemännischen Sorgfaltspflicht" nachgekommen und habe mir die Verordnung angeschaut. Einschlägig sind aus meiner Sicht 3, 25 und 26. Ich lese daraus, dass außerhalb des Fahrwassers die KVR gelten. Auch gelten klare Regeln bezüglich Rücksichtnahme und angepasster Geschwindigkeit.

    Natürlich sind Windsurfer auch "Verkehrsteilnehmer" im Sinne der Verordnung, was gewisse Pflichten mit sich bringt, da sie nicht die schwächsten sind.


    Das gilt auch für den Rhein. Im Fahrwasser haben Surfer im Sinne der Verordnung (Binnen) nichts verloren. Man kann das Fahrwasser queren. Aber das ist dann halt, wie "über die Straße gehen".


    Insofern muss man die Aussage "Windsurfer grundsätzlich keine Vorfahrt" relativieren. Wobei man auf dem Wasser den Begriff "Vorfahrt" sowieso eher nicht benutzt.


    Und "mit 38 kn jemanden umbügeln" läuft auch nicht. Ich konnte zumindest nichts dergleichen finden.


    Jetzt konkret: Surfer und Yacht auf kreuzenden Kursen außerhalb des Fahrwassers in der 3-Meilen-Zone. Boot muss angepasst fahren, sagen wir 10 kn (wenn kein Badebetrieb; dann 4,3 kn!!). Der WS hat gut Wind und Speed, dann muss er sich freihalten. Ist jetzt aber auch kein Problem, wie ich finde. Wenn WS im Wasser, dann manövrierunfähig -> KVR. Theoretisch müsste der Skipper noch fragen, ob er helfen muss:). Gleiches gilt für kein Wind -> manövrierbehindert im Sinne der KVR.


    Grüße, FZ, der es immer noch nicht glauben mag ... ;)


    (Vielleicht haben die Yachtleute die bessere Lobby ... 8))

    Sieht aus, als ob ich es abgeschrieben hätte ... ;)


    Das sagt Wikipedia zum Thema:


    https://de.wikipedia.org/wiki/…zwischen_Wasserfahrzeugen


    Wie gesagt, das gilt nicht unbedingt auch auf Wasserstraßen! Und der Rhein (Ontop!) ist natürlich eine Bundeswasserstraße also gilt hier mindestens die Binnenschiffahrtsstraßenordnung und die sieht Windsurfen grundsätzlich nicht vor, so wie ich das erinnnere :).

    In der Regel sind die Fahrrinnen betonnt, was dem Geltungsbereich entspricht, und es gelten oft noch andere Vorschriften (Bundesländer, Kommunen ...).


    So kenne ich es jedenfalls.


    Gruß, FZ


    "Ist es denn wirklich so, dass hier an der Küste motorgetriebene Wasserfahrzeuge immer Vorfahrt haben?"


    Also das wäre mir jetzt neu. Seid ihr euch da sicher?


    Meine Bootsführescheine sind zwar schon ein paar Tage alt aber:


    Grundsätzlich "darf" mal niemand einfach so über den Haufen gefahren werden und in aller Regel müssen Motorboot Rücksicht nehmen - auch auf Sportler (Ausnahme VTG). Auch Kurshaltepflichtige müssen das sog. "Mannöver des letzten Augenblicks" durchführen.

    Sämtliche Regelungen haben Geltungsbereiche. Die Schifffahrtsordnungen gelten für Wasserstraßen. Gelten keine Schiffahrtsordungen, dann gelten die KVR. Und die sind recht eindeutig.

    In der 3m- Zone müssten die KVR gelten, insofern es sich nicht um Schifffahrtsstraßen handelt, wo aus meiner Sicht Sportgeräte nichts verloren hätten.


    Ich hoffe, dass ich jetzt nicht zur Nachschulung muss ...=O


    Grüße


    P.S.: https://www.yacht.de/aktuell/p…eeker-skipper/a81299.html

    Na ja, das 3s bin ich noch nicht gefahren, so neu ist der :D ... Aber es gab ein paar Leute im anderen Thread, die ihn recht gut beschrieben haben.

    Der Vergleich mit dem rohen Ei war einfach nur der Eindruck wenn man draufklopft bzw. wie er sich allgmein anfühlt ...

    Wenn du schon nach anderen Brettern frägst: Ich liebe meinen alten Lorch Glider m. Das Teil ist für mich "the Board" zum Freeriden von 7.3 bis 4.7 (wenn es sein muss ;) ). Egal ob mit Grasschneider oder normaler Finne, das Ding läuft bei mir immer. So kommt der 101er Rocket gerne auch mal zu kurz. Aber beide Bretter sind schon recht ähnlich, wie ich finde. Kabbel ist mit dem Rocket ev. etwas angenehmer zu nehmen.

    Der 135er ist für Segel über dem 7.3 zuständig. An- und Durchgleiten tut der sehr gut und beim Dümpeln spielt er den Volumenjoker. Bei meinem Gewicht 75- 80 kg fühle ich mich auf Brettern so um die 100 l aber doch um einiges wohler, wenn der Wind zunimmt.

    Abwägen musst du halt die Punkte, die dir wichtig sind. Neben den Sturzgeschichten sind wie gesagt Transportschäden auch ein sehr großes Thema, z.B. beim Dachtransport. Ob da eine normale Version so viel mehr ab kann?! Meine Erfahrung ist z.B. auch, dass das Material bei sog. Multi-Purpose-Holidays (Frau, Kinder, Hund, Wohnwagen, Fahrräder, Zelt ...) mehr beansprucht wird durch Aus- Um- und Einladen, als beim bestimmungsgemäßen Gebrauch.

    Du musst dir halt überlegen, was zu dir und der geplanten Nutzung am besten passt.

    Mein persönliche Meinung haben andere schon geschrieben: Der 116er 3s ist sicher ein super Brett für dich und kauf ihn als LTD, wenn dich der Aufpreis nicht stört.


    Grüße, FZ

    Seit kurzem habe ich 3 Boards von Tabou: Rocket 135 LTD, den 101 Rocket in normal und das "neu" hinzugekommene 3s mit 86 l in LTD. Ja, was soll ich sagen. Die leichten Teile sind schon genial aber sicherlich empfindlich, gerade was das Thema Transportschäden anbetrifft. Der 135er fühlt sich jedenfalls an wie ein rohes Ei. Ich weiß nicht ob er das mitmachen würde, was ich meinen Borards früher zugemutet habe (z.B. Autodachtransport à la Bretterturm, das Größte ganz unten :) ).

    Andererseits habe ich z.B. in 460 nur einen NS red Mast. Da macht man sich gewichtsmäßig gleich wieder einiges kaputt ... ;)

    Grundsätzlich ist weniger Masse halt schneller beschleunigt. Ob man das jetzt im direkten Vergleich als Hobbyfahrer merkt oder nicht!?

    Wenn man sich viel an der persönlichen Gleitgrenze bewegt allerdings, kann das eine oder andere Kilo sicher entscheidend sein - denke ich.

    Da musst du halt abwägen...


    Wünsche eine gute Entscheidung, FZ.

    Vielen Dank für die Infos.


    Ich werde es kaufen. Es scheint ja tatsächlich ganz gut zu passen und da gebraucht ist es ja auch nicht die Investition - das stimmt natürlich auch.


    Grüße, FZ

    Hallo Zusammen,


    ich kann vom Kollegen ein Tabou 3s mit 86 l (ca. 2014) übernehmen. Ich fahre derzeit hauptsächlich Rocket 135 l und 101 l bzw. ein Lorch Glider M (105 l) und würde gerne nach unten ergänzen. Mein nächst kleineres Board ist ein alter Naish Wellenschlitzer mit rund 70 l und das kommt eigentlich nicht mehr zum Einsatz. Ich wiege zwischen 75 und 80 kg.


    Wer kennt das Board und kann es mir aus seiner Sicht ein wenig charakterisieren. Den Surftest kenn ich. Der beschreibt das Board ja grundsätzlich als "ruhigen" Allrounder, was mir entgegen käme.


    Besten Dank schon mal und viele Grüße,


    FZ

    Sorry, wenn ich mich mißverständlich ausgedrückt habe.


    Dass man beim Anluven den vorderen Fuß tendenziell entlastet und beim Abfallen den hinteren, ist jetzt aber nicht wirklich ein Geheminis, oder?


    Wenn man bei der vorderen Schlaufe "ein bisschen anluvt" und bei der hinteren wieder "ein bisschen abfällt" bzw. diese Bewegungen ev. auch nur andeutet, kann das schon hilfreich sein, weil man diese Bewegungen ja schon kennt und eigentlich nichts "Neues" mehr lernen muss. Mehr wollte ich nicht sagen.


    Mir hilft es bei Hackbedingungen (also von 0 bis 100 alles dabei) wenn z.B. nach einer eingeparkten Halse aufgrund Speed- oder Windmangel eine heftige Böe folgt, um kontrolliert loszukommen.


    Django : "Allerdings, bei dem Punkt scheitere ich. Bei Hack und Abfallen bleibt mir keine Zeit, um in die hintere Fußschlaufe zu kommen."


    Ja, Timing ist alles ... :)



    Grüße, FZ

    Was schreibst du da? Segelsteuerung im Gleiten? Anluven zum in die Schlaufen gehen?

    Was ist da los?


    Grüße

    teenie

    Ich habe geschrieben, dass es einen Zusammenhang zwischen Fußbelastung und Segelsteuerung gibt, ja genau. Und ich habe geschrieben, dass man sich den durchaus zu Nutze machen kann - auch sehr extrem in sehr böigen Hackbedingungen, da man so stets die Kontrolle behält und Kräfte spart.
    Und ich schrieb auch, dass man bei Angleitbedingungen, diese Impulse natürlich nur andeuten darf. Wüsste nicht, was da dran so neu wäre?

    Hi Zusammen,


    aus meiner Sicht, gibt es für das Schlaufenfahren einen ultimativen und universellen Zusammenhang, den man beachten muss:


    Beim Anluven wird der vordere Fuß entlastet und beim Abfallen der hintere. D.h. man kommt am leichtesten in die vordere Schlaufe, wenn man anluvt und in die hintere, beim Abfallen. Alles Weitere sind Timing- Geschichten und Veränderungen in der Vorgehensweise bzw. Dynamik, die von den Bedingungen abhängen.


    Hack (mache ich auch mal ohne Trapez bis ich in beiden Schlaufen stehe): Wenn tendenziell Überdruck herrscht, kann man ruhig radikal anluven und sogar jegliche Fahrt aus dem Boot nehmen und dabei den Fuß vorne reinpacken. Danach einfach abfallen per Segelsteuerung aber nur leicht, so dass erst ganz wenig Fahrt entsteht und man noch gute Kontrolle hat. Bei dieser Bewegung kann der hintere Fuß auch weg und es geht ganz leicht. Wichtig ist hier allerdings das Timing, es geht alles recht schnell - sonst gibt es den gebundenen Freiflug. (Spätestens jetzt muss auch Trapez!) Dann abfallen und gut dichthalten :) - (Körperspannung!) mit dem (Sitz-) Trapez, klar. Mir fallen dann immer Produktnamen ein, so wie z.B.: Rocket oder Canonball und ich frage mich dann immer, ob sie etwas mit diesem Gefühl zu tun haben könnten ... :)


    Je weniger Wind, umso weniger stark können / dürfen / müssen auch die Steuerungsimpulse sein. Bei Angleitbedingungen ist sowieso der Tanz auf rohen Eiern gefragt. Da dann ganz behutsam ...


    Gruß, FZ

    Wie schon geschrieben wurde, ist der Segelschein ein genauso wenig amtliches Befähigungszeugnis, wie der Surfschein selbst auch. Es ist jetzt schon ein paar Jahre her aber ich bin auf folgendem Stand: Früher gab es die Möglichkeit auf kommunaler oder ähnlicher Ebene entsprechende Verordnungen zu machen, um so etwas zu verlangen. Diese sind aber mittlerweile nicht mehr EU-konform und daher meines Wissens ausgesetzt. (kurzer Check auf Seite des Xantener Rathauses verlief auch negativ)

    Der SBF Binnen sollte aber in jedem Fall ausreichen.

    Anders sieht es natürlich beim Leihen aus. Hier tut sich der Verleiher schwer, eine Mithaftung loszuwerden, wenn er sich nicht entsprechend absichert. Aber für SUP ... :)

    Es verhält sich genauso wie bei Booten, da ist es klar. Theoretisch kann man ein Boot unter 15 PS ohne Fürhrerschein fahren. Man könnte also eine ziemlich große Segelyacht fahren, solange sie nur einen 15 PS Motor hat. Aber verleihen wird sie einem keiner, ohne, dass man mal mindestens einen Sportküstenschifferschein nebst Funk- und Sprengstoffzeugnis für Rettungsmittel auf den Tisch legt...

    Hallo Zusammen,


    ich halte mich aus diesen Themen normalerweise raus, weil ich Sie für zu stark polarisiert halte, durfte aber kürzlich an einer Diskussion "teilnehmen" die mein Interesse geweckt hat.


    Ich habe 2 Thesen daraus mitgenommen und ein bisschen recherchiert, die ein anderes Licht auf die Sache werfen, als das "normale" Blätterrauschen.


    1. Der private Plastikverbrauch ist zwar sinnvollerweise zu hinterfragen, ist aber in Relation zu gewerblicher Nutzung verschwindend.

    2. Und das fand ich schon krass. Der Plastikmüll im mehr ist wohl 1 zu 1 eine Folge unserer Mülltrennung/ Rücknahmeverpflichtung. Stichwort "Müllexport".


    Grüße, FZ

    Deshalb Anschlussfrage: Wie tastet Ihr euch im Gleiten wieder an den Wind ran um die Höhe zurückzuholen ? Ich luve teilweise zu stark an und falle wieder aus dem Gleiten. Ist das Gefühlssache oder orientiert ihr euch auch optisch ?

    Ich habe vorhin vergessen zu erwähnen, dass ich Sitztrapezfreak bin ...


    Gefühl ist eine Sache, Revierkenntnis und Beobachtung der Windverhältnisse die andere. Ich habe schon immer am liebsten Landmarken. Am Homespot kennt man ja die Verhältnisse und weiß, wo man "hinzielen" muss und hat auch das entsprechende Gespür für die Wetterlagen.


    An fremden Spots schaue ich immer recht gründlich vorher, meist am PC, was so die Möglichkeiten sind. Google Maps und Windfinder sind die Mittel der Wahl. Ich brauche das, Andere wiederum nicht, wie ich weiß.


    Aber wenn das mit dem Gleiten richtig klappt und der Wind passt, ist Höhe eigentlich kein so großes Thema, wie ich finde. Die meiste Höhe geht bei mir fürs Halsen, bzw. ggf. Wasserstarten ;), drauf. Mein größter Horror an fremden Spots sind Untiefen. Wenn man am offenen Meer bei der Rückfahrt mal die Fahnen vom Nachbarhotel erwischt hat, ist das grundsätzlich heilbar :).

    Naja, wie auch andere schon schrieben, ändert sich durch die Böe der scheinbare Wind teiweise nicht unerheblich.

    Ich versuche, den Druck im Segel immer auf dem Trapez zu halten. Problematisch wird es bei mir immer, wenn ich den Druck mit den Armen halte und trotzdem eingehängt bin. Von daher Tipp: Wenn Trapez dann ohne Arme oder nur die Arme ohne Trapez. So ist gewährleistet, dass dein Gewicht immer so viel wie möglich an der Gabel hängt. Bedingungen, die ständig von 0 auf 100 wechseln, sind aber natrülich immer blöd. Da wird immer eine Böe durchrauschen und die nächste kriegst du dann wieder. Wenn du Glück hast, hat dann der Kollege, der gerade noch mit schlecht kaschiertem, übelegenem Grinsen knapp an dir vorbeigeheizt ist, das gleiche Problem. Tipp hierfür: Genauso knapp vorbei und nicht hinsehen :) :) ...

    Ich würde mit dem Brett weiterüben. Ich wiege, in der Regel, so knapp unter 80 ;), es sei denn, ich habe extrem viel "trainiert" ...


    Mit 105 l und 7er Segel mach ich noch recht bequem einen Schotstart, auch wenn ich es grundsätzlich vermeide und lieber mal treibend länger auf eine Böe warte.

    Dein Grundproblem ist, dass du zu wenig Druck auf den Mastfuß bekommst. Wie andere schon schroben - ein Klassiker. Das Board will in Wind, der Ungeübte setzt den Vorderhuf vor den Mast und zieht dabei unwillkürlich das Segel nach hinten -> no way. Das Segel muss in diesem Fall vor und das Gewicht muss an die Gabel -> Trapez oder Klimmzug :). Nur so entkommst du der Situation. Die Fußstellung ist aus meiner Sicht in diesem Fall überbewertet - diese sollten so wenig wie möglich belastet werden. Board mit dem Huf wegdrücken, funktioniert eh nur bedingt und ist technisch auch nicht lupenrein, denke ich :). Wichtig ist natürlich, dass dir dabei der Wind nicht ganz ausgeht...

    Also ist eine gewisse Erfahrung mit dem Trapez unabdingbar. Dann sollten natürlich auch schnell die Schlaufen kommen. Weil, die Kiste will los, wenn der Druck auf den Mastfuß passt. Und zwar ohne Kompromisse, Das wirst du merken, wenn du den Fuß zum ersten mal in der vorderen Schlaufe hast. Die hintere ist dann Kickdown ... :)

    Hallo Zusammen,


    ich bin das Allride zweimal für 2 Wochen in Griechenland gefahren - allerdings die Pro-Version (ca. 5 Jahre her). Ansonsten habe ich den Rocket auch in blau 105.


    In der Nachschau finde ich das Allride eher komfortabler.


    Im Übrigen, würde ich bei dieser Konstellation sofort tauschen ... Nicht, weil ich den Rocket als schlecht bezeichnen würde. Aber das JP-Board schien mir irgendwie "einfacher".

    Ich habe auch noch ein Lorch in 105 (Glider). Alle 3 Boards sind für mich schon recht ähnlich. Aber hätte ich alle drei und müsste eines hergeben, fiele mir es beim Rocket am leichtesten. Von den beiden anderen, würde ich keines hergeben ... :)


    Viele Grüße

    Mein Tip ist, kauf dir erstmal kein eigenes Material. Ein reines Anfängerbrett ( Schwertbrett mit 165l aufwärts) wirst du eh nicht lange fahren. Das brauchst du aber als Anfänger damit nicht gleich der Frust den Spaß auffrisst. Mache besser einen Grundkurs an einer Surfstation, da lernst du unter anderen Anfängern und musst nicht immer deinen Kumpels hinterherschauen. Da ist das Material inklusive und du bekommst die Basics beigebracht. Dann kannst du immernoch überlegen ob du dann dir ein eigenes älteres Brett kaufst oder ob du dir an der Station eines leihst. Das Leihbrett hat den Vorteil das du Verschiedene ausprobieren kannst und dann dein Lieblingsbrett hast. Ein eigenes altes hat den Vorteil das es preiswert ist, das schmerzt dann nicht so wenn du es mit dem Mast verhaust und das Brett Schaden nimmt.

    DAS ist aus meiner Sicht der zielführendste Tip. Die Gretchenfrage ist immer, ob das Brett ein Schwert hat oder nicht. Ohne Schwert zu lernen, ist für begrenzt bis normal Talentierte keine wahre Freude - wenn auch nicht unmöglich :) . Aber spätestens nach 2 Jahren - und bei euch da oben hat es ja Windtage und Surfmöglichkeiten aus Sicht des Süddeutschen "ohne Ende" - wirst du kein Schwert mehr haben wollen. Normale Segel und das Zubehör kannst du in aller Regel erstmal weiter verwenden. Das klassische Schlabber-Anfänger-Segel braucht man wirklich nur die ersten Stunden.


    Gerade habe ich bei Ebay einen 180 l JP Funster gesehen. Das würde ich als ideal betrachten, sobald die ersten Gehversuche gemacht sind und du gewichtsmäßig gewisse Normen einhältst sicherlich ein Brett, mit welchem du lange Freude haben wirst ...


    In diesem Sinne: Niemals aufgeben - es lohnt sich!


    Viel Spaß!


    P.S.: Der Funster gehört mir leider nicht, denn ich will meiner Frau das Surfen (noch ;) ) schmackhafter machen ...

    Hi,


    ich habe das Matrix in 8,5 und meine aus 2016. Bei mir sind Markierungen für das LL aufgedruckt. Das ist recht hilfreich.


    Bei Trimm laut Anleitung sieht mein Segel ähnlich aus wie deines. Auf deinem zweiten Bild wirkt das LL allerdings heftig.


    Mein Segel funktioniert aber, wenn ich genau nach Anleitung trimme. Auch die Rotation funktioniert, wenn ausreichend Druck da ist. Bei zu wenig Druck fährt die Kiste nicht, und ich muss auch pumpen, damit es umschlägt.


    Ich bin mir nicht sicher, ob ich mir nochmal ein NoCamber- Segel in dieser Größe kaufen würde ...


    Gruß, FZ