Beiträge von URi

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    Hier wird ja gerade viel über Alu- vs Carbongabel geredet. Mich würde interessieren, ob das, was ich erlebt habe, ein Einzelfall war oder die Regel ist. Es soll hier nicht um Fahreigenschaften oder allgemeine Robustheit gehen!


    Bruch bei Alugabel: Man dreht die Gabel um und surft zurück ans Ufer. Ziemlich anstrengend, verbliebener Holm ist danach auch verbogen.

    Bruch bei Carbongabel: Man dreht die Gabel um, surft zurück Richtung Ufer und nach kurzerzeit zerbricht (quasi explodiert) der verbliebene Holm in 3 oder 4 weitere Stücke. Rest des Weges dann zu Fuß (war zum Glück am Dümmer).

    mafa , auf dem Wasser ist der Unterschied riesig , wenn du mal eine Steife Gabel gefahren bist und sofort danach eine weiche fühlt sich das an als wenn die weiche aus Gummi ist,

    alles gibt nach, das merkst du besonders beim Anpumpen.

    Ihr klingt ja, als ob ihr alle Händler seid ;-) . Ich fand den Unterschied der Platinum zu meiner Ascan Alugabel im ersten Moment nicht so gewaltig. Erst, als die Platinum gebrochen war, nutzte ich wieder die Ascan. Aber erst in sehr böigen Bedingungen und bei auffrischendem Wind wollte ich für mein 8er wieder eine Cabongabel haben - noch lieber aber einfach das 6,5er oder 5,7er aufziehen ;-) . Im normalen Windbereich ist eine Alugabel mM völlig ok.

    Seit 1980 habe ich zerstört;):


    1x Epoximast, Hifly

    1x Powerex C100 aus eigener Dämlichkeit

    1x Gun Cross Mast, Haarriss im Gabelbereich , nicht gebrochen, nutze ich aber nur noch als Trockenstange für Neos

    3x (alle) North Progression Alu nach 4-5 Jahren

    1x No Worx Alu nach 6 Jahren

    1x Chinook Alu nach 10 Jahren (nach 2 Schleuderstürzen über die gleiche blöde Sandbank auf Baltrum)

    1x Chinook Alu nach 12 Jahren (nur große Segel mit 8 - 8,5 qm)

    1x North Platinum, gebraucht gekauft, nach 1/2 Jahr, von dem die meiste Zeit Winterpause war

    1 Naish Stealth (Filmriss ;-) beim Shiften ) nach nur 4 Jahren

    1 Naish Force 5,7 nach nur 4 Jahren ( Mast im Top durchgestochen)

    1 Naish Force 5,0 nach 14 Jahren (Mast im Top durchgestochen) - meist genutztes Segel

    1 Fanatic Hawk 110 nach 6 Jahren (weich zwischen Mastspur und Schlaufen)

    1 Mistral WaveScore V88 nach 18 Jahren (halbes Unterwasserschiff weich/delaminiert) meist genutztes Board.

    1 Mistral Screamer nach 5 Jahren (Seitennähte aufgeplatzt)

    Mehrere Trapeztampen

    Alle 3 North-Trapeze (Gurte gerissen/ausgerissen)

    Alle 4 Prolimit-Trapeze, außer mein aktuelles, (Hakenstange gebrochen)

    2 Lipstick und eine Köster-Finne abgebrochen und versenkt

    In diesem Test war die Gun-Gabel absoluter Preis-Leistungs-Sieger. Und, obwohl mit 180 -240 die küzeste auch die eine der steifsten im Test. Kritikpunkt war die etwas schmalere Biegekurve.

    Ähm, ich habe mich wohl undeutlich ausgedrückt. Der TE fragte nach einer Zweitgabel /Reservegabel und wählte hierfür 2 relativ hochwertige Alugabeln.


    Meine Absichten waren:

    1. Lohnt sich für einen leichten Mehraufwand eine günstige Carbongabel (Gun z.B.)?

    2. Oder, weil es nur die Reservegabel ist, eine sehr günstige Alugabel (Ascan)?

    Es gibt 2-Wege-Pumpen, die erst mit Gebläse, dann mit Kompressor arbeiten. Kann ich aber nichts näheres zu sagen.


    Ich habe diese:

    https://www.amazon.de/gp/produ…age_o00_s00?ie=UTF8&psc=1


    War Preis-Leistungs-Sieger beim Surf-Test. Ein Freund hat eine 4x so teure einer bekannten Surfmarke, die kein Stück schneller ist. Mit der Handpumpe bin ich etwas schneller. Die Elo-Pumpe habe ich nur, weil ich sonst immer 2 Boards aufpumpen muss (1 fur meine Frau oder meine Tochter).

    Ich würde, wenn sich die Gelegenheit ergibt, das Foilen gerne mal ausprobieren. Könnte mir vorstellen, dass das bei mir am See (Möhnesee) gut funktionieren könnte...

    Gibt es irgenwann und irgendwo mal Testveranstaltungen?

    am Dümmer kannst du dir ein Foil ausleihen und ausgiebig testen

    Das würde ich im Moment aber nicht empfehlen. Oder gibt es schon ein Krautfoil ;-) ?

    Das mit der Haltbarkeit ist so 'ne Sache...

    Das billige T6 ist eigentlich haltbarer als das teurere T8. Dafür verbiegt es sich leichter. T8 ist korrosionsanfälliger, deshalb nicht so lange haltbar. Die Chinook Marine-Alu-Legierung (Nr. weiß ich nicht mehr genau) gleicht den Nachteil von T8 aus. Ich habe auch schon genau so viele zerstörte Carbon- wie Alugabeln gesehen.


    An meiner eigenen zerstörten Carbongabel hat mich allerdings eine Sache sehr gewundert (wird jetzt leicht OT):

    Bricht eine Alugabel, dreht man sie um und fährt mit der einen Hälfte zurück ans Ufer. Das ist wabbelig und anstrengend, geht aber.

    Bricht eine Carbongabel, dreht man sie um und der Rest bricht wegen der Überlastung sofort in 2-3 weitere Teile (so war es bei mir) und dann stehtst, bzw. schwimmst du da.=O


    Hier würden mich weitere Erfahrungen interessieren.

    Zitat

    Wenn du jetzt schon bei Chinook bist, dann ist der Abstand zu einer günstigen Carbongabel minimal höher als zu einer günstigen Alugabel.

    Also ich kenn nur Carbongabeln, die doppelt so teuer sind. Verlinke da doch mal was.


    Carbon sehe ich aber auch nicht viel haltbarer, nur eben steifer.

    Baller hauptsächlich auf Kabbelwasser rum und fahre Sitztrapez

    Die Chinooks liegen so um 300,-€, Gun Select im Auslauf bei 570,- (mittlere Größen), Ascan um 100,-

    Daher ergeht an die SURF die Bitte, das Foilen ebenso wie schon das Kiten bzw. SUPen in einem Extra-Magazin darzustellen, um nicht in einem Windsurfmagazin einen imaginären Hype zu erzeugen!!


    Der "Hype" ist nicht imaginär, sondern real existierend und mein Tipp an dich: Leg dir schnell noch mal ein paar normale Finnen auf Lager solange es sie noch gibt, die sind alle ein Auslaufmodell.

    Die Zukunft ist nicht aufzuhalten.

    Würde bedeuten, dass die "Krautspots" bald komplett an die Kiter übergeben werden.

    Wenn du jetzt schon bei Chinook bist, dann ist der Abstand zu einer günstigen Carbongabel minimal höher als zu einer günstigen Alugabel.

    Wenn 2.Gabel, dann doch richtig günstig, also Ascan, Preis-Leistungssieger aus dem Surftest, den ich hier ausdrücklich bestätige. Liegt so um 110,-€. Steifigkeit ok -nicht schlechter als Chinook, aber kein Vergleich zu Carbon. Das Kopfstück ist mit RDM etwas fummelig. Ich kann noch nichts zur Langzeithaltbarkeit sagen, da ich die Ascan erst 2 Jahre habe.

    Meine schlechteste Chinook Alugabel hat 9 Jahre gehalten (viel Salz und Sand, Hauptgabel), die große Chinook hat 12 Jahre gehalten, die kleine hält immer noch (13 oder 14 Jahre?). Die besondere Marine Alulegierung von Chinook scheint zu halten, was sie verspricht. Verbogen ist mir keine dieser Gabeln. Das Chinook-Endstück ist ein bisschen breiter, sodass auch größere Segel Platz zum "Atmen" haben. Das ist übrigens bei Ascan sehr schmal. Im genannten Zeitraum hatte ich 82 bis 98 Kg.

    Die Blaualgen sind winzig klein. Wenn du noch gute Augen hast, kannst du sie bei ruhigem Wasser als kleine Fädchen oder Pünktchen sehen. Die Wasserfarbe ist dann bläulich/grün. Ist das Wasser mehr braun/rötlich sind eher Kieselalgen im Spiel. Alle diese stehen mit den sichtbaren Wasserpflanzen in einer Nahrungsbeziehung, bzw.-Konkurrenz. In Übergangsphasen kann das Wasser sehr klar sein. Am Dümmer konnte man in den vergangenen Jahren manchmal bis zum Grund gucken, was dann wiederum dem Pflanzenwachstum seht gut tut.

    Bin ich bestens mit zufrieden. Ich habe eine Freemove Finne. Offiziell hat sie 34cm, real aber nur 32. Ob das bei allen der zahlreichen Modelle so ist, kann ich nicht sagen. Genau sagen kann ich aber, dass ich sie im direkten Vergleich mit einer dieser mehrere hundert € teuren Finnen gefahren bin. Die Tekkno war/ist in absolut jeder Beziehung die bessere Finne.

    Die Düngung der Felder ist bei unseren Flachseen Stein und Dümmer die Hauptursache. Hierzulande wird leider maßlos übertrieben. Am Stein eher weniger, am Dümmer umso mehr. Der Dümmer und seine Umgebung wird ja auch gerne als der "Fleischtopf Europas" bezeichnet. Die Massentierhaltung erzeugt Gülle ohne Ende und die kommt größtenteils auf die Felder. In diesem Jahr gab es dabei überhaupt keine Pause, während eigentlich nur im Februar und nach der der Ernte einmal Gülle gefahren werden sollte. Selbstverständlich wird keine Rücksicht darauf genommen, ob es gerade in Stömen regnet und die Abstände zu den Wassergräben, die in die Hunte (Dümmer) einmünden, werden auch nicht eingehalten. So kommt es regelmäßig zu Algenblüten mit allen seinen Folgen. Was wir im Moment haben, ist allerdings alles noch normal - hier sind die Wasserpflanzen Segen und Fluch zugleich.