Beiträge von URi

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    Der Zusammenhang zwischen Fahrkönnen und Verschleiß ist bei mir irgendwie augenscheinlich. Ob da auch eine Causalität besteht - da habe ich auch meine Zweifel. Wenn ich an meine Anfangszeit zurückdenke fallen mir ein paar mögliche Gründe ein:

    - Dusseligkeit beim Aufbauen = was man nicht im Kopf hat, muss man in den Füßen haben ;-)

    - Viel Gestolpere auf dem Deck / Standlack

    - Schlaufen nicht gefunden

    - Viel mehr Wenden als Halsen.


    Jetzt könnte man meinen, das wären mögliche Erklärungen. Aber jetzt kommt wieder mein ganz spezieller Sonderfall (ist wahrscheinlich nur bei mir so ;-) ). Meine Schuhe scheuern IMMER von innen nach außen durch ????? :-D

    Ich hatte bislang 2 Okespor, 2 Ascan, 2 Atan. Bei mir waren die Ascan am schnellsten kaputt (ca. 2-3 Jahre).

    Die Atan Boots sind einfach ein Wegwerfprodukt. Hatte zwei Paar und beide waren nach 5 Sessions durch.

    Na ja die haben sicher nicht die stabilste Sohle, aber so schlimm ist es auch nicht. Benutze sie eigentlich nur im Frühjahr und Herbst. Aber meine sind jetzt schon 10 Jahre alt und gehen noch. Zumindest kein Loch in der Sohle. Ich hab so die Theorie, dass je weniger Fahrkönnen besteht je höher ist der Verschleiß an Schuhen. So war es bei mir jedenfalls, ein Kumpel von mir ist zugeben deutlich besser als ich und dessen Schuhe halten einfach ewig. Keine Ahnung wie der das macht.

    So ist es bei mir auch - nur Frühjahr und Herbst. Interessante Theorie bzgl. des Fahrkönnens. Wenn mich mal auf meine letzten 38 Jahre surfen zurückblicke, stimmt das wohl - nicht nur in Bezug auf Schuhe.

    Meine Atan Polar habe ich auch vor etwa 10 Jahren (?) gekauft. Relativ schnell war bei einem Fuß die Sohle durch.


    Das habe ich so repariert:


    1. Du schneidest die defekte Stelle in einer reproduzierbaren geometrischen Form aus - Quadrat oder Rechteck z.B.


    2. Du schneidest aus einem alten Stück Neopren ein identisches Stück (evtl. minimal größer) aus.


    3. Du klebst jede Seite einzeln mit Pattex ein (Gebrauchsanweisung beachten!) Einzeln, damit während der Antrocknungszeit kein Kontakt entstehen kann.


    4. Optional kannst du die Klebestellen noch blindstich vernähen. Schuh dann schon vor Schritt 3 umkrempeln. Dann geht das einfacher.


    Das hat ca 6-7 Jahre gehalten. Vor 2 Jahren habe ich das dann wiederholt. Habe mir in diesem Winter trotzdem neue geholt, weil die doch etwas unelastisch geworden sind und das Anziehen so sehr sportlich war ;-) . Jetzt habe ich den Luxus, nie in nasse Schuhe einsteigen zu müssen.

    Was ist mit Osmose?

    Der Exocet war eigentlich in Ordnung. Rückblickend hätte ich den behalten sollen. Ich fand die Laufruhe damals aber langweilig. Den 70L fahre ich nur noch 1-2 mal im Jahr wenn's sehr ordentlich bläst. Als ich ihn damals bei Stefan gekauft habe, hatte ich ca.15 Kg weniger. Der läuft einfach extrem angenehm, null Eingewöhnung. Letztes Jahr bin ich ihn gar nicht gefahren, davor war ich ja eher bei max. 88Kg.

    Den JP fand ich in der Summe nicht schlecht. Ich habe hier nur ein paar Dinge aufgelistet, wie sie nach meinem Empfinden sind. Man muss ja nicht die Dinge schönreden, nur weil sie neu sind. Dass Bretter besser gleiten, wenn sie länger sind ist in jedem Surftest zu lesen (aktuell beim Offroad). Wenn ich trotz meines Gewichts gerne kleine Bretter und Segel fahre, ist gleiten natürlich ein KO-Kriterium.

    7, bzw. 6 Bretter will ich eigentlich nicht haben. Bevor ich den JP bekam, hatte ich mit kurz zuvor spontan einen älteren Fanatic Freewave (auch sehr geil) gekauft. Außerdem als Alternative zum Goya Freewave als knieschonende Variante einen RRD Freewave. Im Winter habe ich alle 4 Boards zum Verkauf angeboten. Die in der 80L -Klasse wollte keiner haben und bei der100L-Klasse gabs nur Anfragen auf den JP. Günstige alte Boards will scheinbar niemand haben. Das ist der einzige Verkaufsgrund.

    Ich werde das noch mal etwas relativieren / ergänzen:


    Erfahrungen (98-100Kg Surfer):

    Gleiten: mit 6,5 eher mäßig, je kleiner das Segel, umso besser.

    Wendigkeit, springen: Ziemlich gut. Reagiert ziemlich stark auf unterschiedliche Finnen. Somit gute Tuningmöglichkeiten.

    Halsen: Mit allen meinen Brettern zwischen 70 und 145L gleite ich ca. 3/4 meiner Halsen voll durch und stehe 99,9%. Mit dem JP habe ich am Ende der Saison geschfft 2 Halsen durchzugleiten. Bin auch öfter mal reingeflogen. Der Shape scheint sich trotz Dämpfung beim Halsen nicht besonders gut mit dem Kabbel meines Homespots zu vertragen (stand in der Surf auch so ähnlich).

    Fahrgefühl: Angenehm gedämpft, trotzdem relativ lebendig / unruhig (was ich gut finde).

    Sonstiges: Beste Schlaufenposition ist für mich ganz hinten. Dann kommt mann allerdings nicht mehr an die Finnenschraube dran. Entweder mit einem Seitenschneider von der Schlaufe was abknipsen oder eine Da Kine Primo draufsetzen, damit ist die Schraube ganz frei zugänglich.

    Jetzt kann ich ja wieder Öl ins Feuer gießen. Der Wave Score, den ich 1999 bis 2017 gefahren bin, war einfach so unglaublich gut im Gleiten (auch in anderen Bereichen), da kann jedes der neuen Boards einfach nur grottig gegen sein. Allerdings habe ich noch 6 andere (wie oben erwähnt), mit denen ich auch sehr gut klar komme. Auch die aktuellen Thommen-Shapes (G-Wave, Gleitwunder) liegen mit sehr.

    Fotos ;-)

    Ich hatte den2018er in FWS.


    Segel: Perfekt passten 5,0 und 5,7. 6,5 ging so, 4,2 habe ich nicht ausprobiert.


    Finnen: Serienfinne ist ok, 24 MFC Onshore-Wave geht gut. Am besten gefiel das Board mir mit den Lessacher Chamäleons in 24 und besonders in 28. Finnensensibel.


    Erfahrungen (98-100Kg Surfer):

    Gleiten: eher mäßig, je kleiner das Segel, umso besser.

    Wendigkeit, springen: Ziemlich gut. Reagiert ziemlich stark auf unterschiedliche Finnen.

    Halsen: Mit allen meinen Brettern zwischen 70 und 145L gleite ich ca. 3/4 meiner Halsen voll durch und stehe 99,9%. Mit dem JP habe ich am Ende der Saison geschfft 2 Halsen durchzugleiten. Bin auch öfter mal reingeflogen. Der Shape scheint sich trotz Dämpfung beim Halsen nicht besonders gut mit dem Kabbel meines Homespots zu vertragen (stand in der Surf auch so ähnlich).

    Fahrgefühl: Angenehm gedämpft, trotzdem relativ lebendig / unruhig.

    Sonstiges: Beste Schlaufenposition ist für mich ganz hinten. Dann kommt mann allerdings nicht mehr an die Finnenschraube dran. Entweder mit einem Seitenschneider von der Schlaufe was abknipsen oder eine Da Kine Primo draufsetzen, damit ist die Schraube ganz frei zugänglich.


    Fotos: Was für Fotos willst du? Action? Einfach nur so vom Board?

    Ich muss offen gestehen, dass ich mich in tiefem Wasser nicht wohl fühle

    Davon hat es mehr als genug. Auch ich muss zugeben, dass ich mich unwohl fühle wenn ich Grund erwarte dann aber doch keiner da ist :bolt:

    Das ist aber besser als umgekehrt. Du springst ab, denkst es ist noch einen Meter tief und dann sind es nur 30cm - autsch!:huh:

    Ich bin auch kein guter Schwimmer, mag aber besonders kein klares und tiefes Wasser, denn ich bin vor allem nicht schwindefrei. Ich habe eigentlich einen perfekten SUP-See ganz in der Nähe, der glasklares Wasser hat und 15-20 Meter tief ist. Geht leider gar nicht, vor allem, wenn in 7m Monsterkarpfen unter einem her "fliegen";). Am Meer mag ich tatsächlich Onshore Wind lieber. Da wird man erstens schneller angespült und Wind und Wellen kommen aus einer Richtung , wie ich es vom Dümmer gewohnt bin. Der hat übrigens auch mehrere Stellen, wo das Wasser selbst mir bis zum Hals reicht und eine wo es angeblich 4m tief ist.

    Irgendein wasserfester Kleber (am besten natürlich 2K Epoxidharz/-kleber) auf's Brett streichen und Zucker drüber streuen. Wird meistens sehr scharf, sodass du es wieder etwas anschleifen musst. Das hält besser als alle Standlacke, die ich bislang gekauft habe. !!! - Zucker lockt Viecher an!


    Auf Aruba sollte es doch eigentlich Surfshops geben, die dir da helfen können, zur Not auch mit Surfwax für Wellenreiter.

    So kann man den kleinen Segeln ein flaches und den großen ein tiefes Profil verpassen, ohne den Segelschnitt zu ändern. Ist vielleicht einfacher / billiger ...