Posts by sunzi

    Hallo Thorsten,


    habe eine 52er Select Blade für meinen Bird 165 und habe damit Spaß. Eine gute 50er ginge vielleicht auch aber kleiner würde ich bei 100kg Gewicht nicht gehen wollen.


    Faustregel sagt: Brettbreite 30cm vom Heck gemessen entspricht der maximalen Länge. Bie Dir würde ich noch 2cm dazugeben...


    Windige Grüße

    Hi,


    einen ganz grundsätzlichen Trend glaube ich über die letzten 40 Jahre doch ausmachen zu können: Die Länge der shapes ging von ~3.80m auf ~2.35m (je nach Boardkategorie unterschiedlich natürlich) herunter.

    Manchmal hat eine Serie die gleiche Länge und nur die Breite (und ein wenig die Dicke ändert sich.


    Wenn also ein Board vor der Mastspur nicht mehr viel Länge und damit Volumen haben darf, wird eine langsame Tippel-Wende für manchen XXL Surfer trotz nominell passendem Volumen zur Herausforderung. Beispiel: Selbst ein aktueller Lorch Bird 180 ist nur noch 249cm kurz.


    Einhergehend mit diesem Trend sehe ich, dass eine neue aktivere Fahrtechnik notwendig ist, um z.B. bei "schlampiger" Fahrweise in Dümpelfahrt nicht ungewollt anzuluven.

    In der aktuellen Ausgabe der Surf haben interessanterweise die Vertreter traditioneller Shapes ~2.65m (Thomen/Lorch) gar nicht so schlecht abgeschnitten.

    Und hätte man das Testteam paritätisch mit erfahrenen Surf Magazin -Testern/ und repräsentativen Surfern besetzt, wäre die Schlußfolgerung nochmal etwas anders gewesen.


    Was ich damit sagen möchte ist, das die Gleichung: modern=gut, nicht immer stimmen muss. Kauft was euch Spass macht auf dem Wasser.


    Windige Grüße



    PS: Hatte mal einen Thommen 305cm/179L, der ist bei wenig Wind pfeilschnell gewesen, aber die Powerhalsen haben mehr Technik erfordert als erwartet. Von der Outline war das fast ein Raceboard.

    Hallo Luntoschka,


    das Volumen hatten wir ja schon einmal andiskutiert: 159L ..... 179L in etwa.


    Ein weiterer Parameter ist sicherlich das Längen-/Breitenverhältnis.

    Ein Brett mit zwar genügend Gesamtvolumen aber wenig Volumen vor dem Mast, was eher bei kurzen/breiten Brettern vorkommen kann, macht Dir bei einer Wende (gar) keinen Spaß.


    Die etwas traditionelleren "Shapes", die hier irgendwo zwischen 250cm... 277*cm Länge liegen, sind für Dich sicherlich eher geeignet.


    Damit hast Du noch einen weiteren nicht unwesentlichen Anhaltspunkt für deine Brettwahl.

    Bei einem bewährten Shape und gutem Zustand des Brettes, wären auch 12J Alter kein Hinderungsgrund.

    Die Physik hat sich seitdem nicht wirklich verändert.


    Windige Grüße



    * typische balancierte Abmessungen: Lorch Silver Dolphin, Vol. 174L, Länge 277 cm, Breite 88cm

    Schwer zu sagen, was nicht passt.


    Bei meinen beiden Buben und meiner Frau(48kg) war es ein Ripper102 (der alte Shape..) und Segel gingen von 1.5-2.4-3.5-4.2-4.7...

    Hast Du das Gefühl, dass das Segel zu schwer ist, oder warum zieht es ihn nach Lee?


    Sorry, dass ich keine Hilfe bin, Material könnte passen.

    Hallo Modsfabio,


    wiege soviel wie Du und besitze/fahre einen 3S 116.


    Vom Hot Rabbit FR würde ich eher bei der angestrebten Volumensklasse Richtung Haek/Blast/Allride/Super Ride/.../... schauen.


    Der 3S ist ein Super Brett, mag aber präzise und mit Körperspannung gefahren werden, damit es seine Möglichkeiten entfalten kann.

    Durch seine Auslegung Richtung Freemove/FSW gleitet er naturgemäß später an, was auch nicht durch ein größeres Segel ausgeglichen werden kann. Ein 6.9er Torro sollte er Problemlos vertragen. Eine 37cm Finne (z.B. Edge Pro o.ä.) wäre da eine gute Investition zu dieser Segelgröße bei deinem Gewicht.


    Windige Grüße

    Habe mir heute das aktuelle Surf-Magazin gekauft und finde den Artikel zum Leichtwindsurfen recht gelungen.

    Wenn alle drei Schlüsselkomponenten passen (Board, Finne, Rigg...) und die Fahrtechnik ebenfalls, dann könnte das Ziel von Chris erreichbar sein.

    Interessanterweise testet das Surf-Magazin mit den Traction Segeln (9.5?), die für ihren Durchzug bekannt sind.


    Bei 8.x m2 Segelfläche bin ich aus eigener Erfahrung eher skeptisch. Bin früher auf einem Thommen 305 und später AHD FD77 ein NP V8 10,5 gefahren. Das war eine Super Frühgleitkombi. Als ich dann auf ein 9.8er Gastra GTX umgestiegen bin, war es fast ähnlich. Habe dann mal mit einem Kumpel das Rigg getauscht auf 8.5m2 und da habe ich dann schon gemerkt, dass die fehlenden 1.3m2 einen echten Unterschied darstellen. Damals hatte ich noch 87kg Gewicht.


    Also auch ein Lorch Bird 165 mit 50/52er Finne braucht schon etwas Segelgröße, damit die Fuhre früh ins Gleiten kommt. Charon fährt genau diese Kombi.


    8.5m2 und etwas Geduld und den Sport an sich genießen ist absolut fantastisch, hat aber mit der Eingangsfrage von Chris nichts zu tuen.

    Wer an Gleiten 8.x und 9kn glaubt ist entweder super leichtgewichtig oder erliegt einer Illusion.


    Bin vor vielen Jahren am Lago durch einen Wetterwechsel in eine Flaute gekommen. Da hat mir das 10,5er auch nichts gebracht. Aber mit einer leichten Brise von vielleicht 9kn ;-)


    Windige Grüße


    PS: Fahre selber einen Bird 165 ;-)

    Um bei JP zu bleiben (aber auch andere Marken haben gute Bretter:


    - Magic Ride 112/119 sind gute Aufsteiger Bretter und bewußt nicht zu agil (bei 55kg würde ich in jedem Falle zu einer kleineren Finne raten) Auch ältere Modelle o.k.

    - Super Ride 116 bin ich ebenfalls gefahren und reagiert deutlicher auf Fußsteuerung, macht also mittelfristig länger Spaß im Vergleich zum Magic Ride. Den Vorgänger, den All Ride 106/116 fand ich persönlich noch spannender. Er ist noch ein wenig länger/etwas schmaler im Vergleich zum Super Ride, ist super laufruhig und kann je nach Fahrer richtig spritzig sein. Mit ein wenig Geduld, dürften die nicht zu teuer zu finden sein. Vom Volumen kämen bei 55kg beide in Frage, wobei der 106er am Anfang vielleicht noch etwas Eingewöhnungszeit erfordert, sollte aber zu 55kg gut passen.


    Es wurde in einem früheren thread auch ein Fanatic Hawk 111L/113L erwähnt. Änlicher shape wie der Allride. Hat mir persönlich ebenhalls sehr gut gefallen.


    Idealerweise, mal Ausprobieren, wenn jemand am Strand so ein Brett fährt.


    Windige Grüße


    PS: Wiege 90kg und damit geringfügig mehr wie die Zielperson ;-)

    Danke für den Bericht.


    Schulferienbedingt, werden wir erst in 4 Wochen dort sein, und damit auch die "Blockabfertigung" mitnehmen. ;-)

    Hört sich aber alles fein an. (Auch der Tip mit der Kurzwanderung.)


    Willkommen zurück

    kaihard


    Bin bei passendem Wetter am Walchensee mit meinem Lorch Bird 165 Black edition. Solltest Du mal vor Ort sein shicke mir vorher eine PN. Vielleicht klappt es ja .


    Wiege selber 90kg (bei 80kg hätte ich mir den Bird 150 gekauft) und habe segelgrößentechnisch abgerüstet von 9.8 auf 8.5 Twin cam Segel.

    Die fehlenden 1.3m2 versuche, ich durch aktiveres Angleiten zu kompensieren. Davor hatte ich ein 10.5m2 NP V8 (2001 - noch mit schmalerer Masttasche), das das Board mit seinen 80cm Breite noch verkraften würde.


    Klar finde ich den Bird einen sehr guten Leichtwind Freerider. Das konnte der Günther Lorch schon immer.

    Und ein Foil gleitet trotz aller Qualitäten früher - jedem das Seine.


    Windige Grüße

    Hier vielleicht noch ein clip, der Mandy's Frage schön illustriert (0.... 9sek...)


    Neben dem harmonischen Anpumpen sehen wir Körperspannung, Druck auf den Mastfuß um das Brett flach zu halten, ein schön dichtgehaltenes Segel und auch, daß Bill Kline genügend abfällt.

    Es sind hier die Summe der Komponenten, die zum Erfolg führen.



    windige Grüße

    Hi,


    anbei noch ein clip von TWS zum Thema Pumpen:

    Auch die SloMo Aufnahmen sind gut....


    Hab mal Mitte der Neunziger gesehen, mit welchen winzigen Segelchen die Cracks bei Hookipa aufs Wasser kommen.

    Ohne Pumpen kämen die nie über den shorebreak und die Wellen.

    Wenn sie dann mit Wellenschub zurückkommen Richtung Strand dann ahnt man warum sie kein größeres Segel als 5.x anfassen wollen.


    Will damit sagen, Pumpen zu können ist eine Fähigkeit, die zu beherschen, sich immer auszahlt.

    Könnte es selbst gerne noch besser :-)


    Windige Grüße

    Hallo Felix,


    willkommen in der Surfergemeinde. Habe schon vor langer Zeit in Darmstadt leben das Surfen begonnen an einer Kiesgrube bei Biblis.


    Habe jetzt 2 Buben mit 13/15 Jahren, die auch Surfen.

    Die haben sich über 1,5m2, 2,4m2, 3,0m2, 4,2m und 4,7m2 hochgehagelt. Die letzten beiden (Gunsails Burner) konnte ich für je ~250€ als komplettes Rigg gebraucht erwerben und auch zu einem ähnlichen wieder weiterverkaufen. Mittlerweile hat Gunsails auch ein Burner 5.2 im Programm. Dieses Segel ist als Jugendsegel konzipiert und wird für €475 als komplettes Rigg angeboten(Vielleicht lässt Dir der Mann am Telefon bei Gun noch ein paar % nach). Wenn Du es irgendwann weiterverkaufst, wird sich die Differenz zum Neupreis in Grenzen halten, weil Jugendsegel ziemlich nachgefragt sind. Selbstverständlich kommen auch Jugendsegel anderer Marken in Betracht aber in dieser Größe gibt es nicht zu viele Alternativen. Dies nur als kleiner Hinweis.


    Verbringe soviel Zeit auf dem Wasser wie möglich, auch bei Schwachwind.

    Wenn Du die Basics hier automatisierst kommt Dir das bei stärkerem Wind zugute.


    Ich wünsche Dir weiterhin viel Spaß und auch Erfolg darin deine Eltern zu überreden, bei der Wahl des Urlaubsorts dein neues Hobby, zumindest manchmal mit zu berücksichtigen.


    Windige Grüße

    Hallo Nina,


    hatte selber mal einen Cross 110 bei 90kg Körpergewicht.

    Das Board brauchte (für mich) schon ein wenig Wind, um ins Gleiten zu kommen. Das können jüngere, breitere Shapes besser. Auf der anderen Seite ist die Laufruhe und die Drehfreudigkeit wirklich super.

    Mit einem 6.2 Freeridesegel hat das sehr gut harminiert.


    Bin bedingt durch mein Körpergewicht nun auf 116L und 65cm Breite umgestiegen.


    Je nach Körpergewicht und Fahrkönnen, ist der Cross 110 durchaus eine sehr gute Wahl. "Damals" war der Cross recht populär.


    Sunzi

    Danke für die Info.

    Hoffen, daß es coronatechnisch keine Überaschungen gibt.(Für alle...)


    Als Segel hatte ich für mich 8.5/6.5 eingeplant und die Kinder haben 5.8/5.3. Damit sollten wir hinkommen.

    Der Zeitraum wird bei mir nun zwischen 22.8. und 4.9. werden, weil auch ein bekannte Familie zum gleichen Zeitpunkt vor Ort ist.

    Die Kinder kennen sich von Soma Bay und sind dort immer um die Wette gesurft....


    Lebensmitte gibt es vor Ort - gut. Gibt es etwas, was sich empfiehlt mitzunehmen, weil schwierig zu beschaffen?


    Grüße


    Sunzi

    Hallo Christian,


    auch ich finde die Viper als erstes Board recht gut.

    Versuche auf dem Board alle Basics zu lernen, weil das Board sobald nicht der limitierende Faktor sein sollte.

    Wenn Du youtube clips magst, schau gerne mal bei GetWindsurfing channel vorbei.


    Das Segel ist für die Fränkischen Seen auch gut geeignet von der Größe her.


    Als nächstes steht ein Trapez bei Dir an samt Trapeztampen. Hier gilt, es muss passen, sonst rutscht oder klemmt es. Gebraucht ist in Ordnung, solange es passt. Trapeztampen sollten nicht zu kurz sein, weil du sonst den Gabelbaum versucht bist zu niedrig anzuschlagen. Dadurch bringst Du zuwenig Druck auf den Mastfuß, was für kleinere Brette später zunehmend wichtig ist. Persönlich verwende ich 32" Fixtampen bei 1.80m Größe. Bai ähnlicher Größe würde ich nicht unter 28" Länge gehen.


    Ein passender Neo für die Übergangsjahreszeit kommt dann später.


    Windige Grüße

    sunzi

    Stimme meinen Vorrednern zu: 40cm-42cm sollten reichen. (Aber Länge ist nicht der einzige Parameter)

    Die Standardfinnen der Boardhersteller sind tendenziell eher für die größeren Segelgrößen gedacht, für die das Board designed wurde.


    Der Tip am Trimm zu experimentieren (Downhaul, Outhaul, Höhe des Gabelbaums! und Position/Länge der Trapeztampen, Position des Mastfußes (130cm?)) machen wirklich viel aus.


    Wenn Du Dir immer noch unsicher sein solltest, geh' in das Fanatic Forum, da sollte die Frage schon mal gestellt worden sein. Falls nicht frag einfach Craig Gertenbach dort.


    Aber eigentlich wurde schon alles gesagt ;-)


    sunzi

    Lorch Bird 179 oder auch einen gebrauchten Lorch Dolphin.

    Sind schwer gebraucht zu bekommen, weil extrem beliebt.


    Ggf. auch ein Bird 165, der mit seinen 270 Länge sehr leicht ins Gleiten kommt und auch angenehm durch die Kurve geht. Ich wiege zwar nur etwas über 90kg, kann aber das Brett jedem empfehlen, der ein sehr unkompliziertes Brett zum richtig Spaß haben sucht.


    Bei 110kg Gewicht ist hier eine 52cm Finne angemessen.


    Windige Grüße


    Sunzi

    Mein 13J und auch der 15J fahren gerne den Freewave 96. Herunterskaliert für den TE wäre es dann ein 86/79L FW/FSW.

    Kann gerne von 2015 sein, da gab es auch schon gute shapes von verschiedenen Marken. Die Finnengröße sollte zum kleinen Segel passen (22-25cm?) und wenn er warme Surfschuhe trägt, was dem Frieren vorbeugt, dann müssten die Fussschlaufen auch schon passen.

    Wenn die vorderen Schlaufen eher hinten montiert ist und die hintere weiter vorne sollte der Schrittabstand auch passen. Bei 30kg wird er das Heck schon nicht absaufen.

    Ein wenig OT aber passt vielleicht trotzdem: Ab 3.5m2 aufwärts wird es mit dem Kinder-Rigg schwierig mit der Auswahl. Konnte für die Kids GS Burner in 4.2 und 4.7 gebraucht finden, die mit dem kurzen Mast und der "relativ" langen Gabel gut gepasst haben. VK-Preis war fast der EK, weil es wenig Auswahl gibt und die Nachfrage groß. Daher rechtzeitig auf die Suche machen.


    Viel Spaß


    Sunzi