Beiträge von sunzi

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    Bei Ezzysails gibt es 3 farbige Fäden am Schothorn für Leicht-, Mittel- und Starkwind.

    Man stellt die Gabelhöhe passend ein und dann die Gabellänge so, dass bei ganz leicht (2 Finger zum Anziehen) angezogenem Segel je nach gewünschtem Wind/Kurs das Ende das Fadens die Gabel berührt.

    Am Schluss wird das Segel am Achterliek entsprechen durchgezogen, bis das Segel and der Gabel anliegt.

    Damit hat man eine höhenunabhängige Einstellhilfe. Trimmfahrten für das Feintuning sind trotzdem zu empfehlen.

    Das Prinzip funktioniert erstaunlich gut.


    Anmerkung: Traditionell werden Ezzy Segel relativ mehr über das Achterliek getrimmt (wie etwa in der Vor- LooseLeech Ära)


    Wer kein Ezzy Segel fährt, kann ersatzweise 2, 3 oder 4 Fingerbreit nehmen. Je nach Hand- und Segelgröße, könnte das auch etwa hinkommen ;-)


    Sunzi

    Hallo Sen,


    habe mir nocheinmal deinen ersten Beitrag durchgelesen.


    Wenn ich mir deine Erfahrung, dein Revier und dein Gewicht (was sich im Laufe der Zeit ändern wird) anschaue bleibe ich bei meinem Vorschlag eines modernen Shapes (ala Gecko, Magic Ride, Firemove etc...) mit zwischen 100L und 110L.


    Diese Volumensklasse trägt Segel bis zu Größen, die Du heute noch nicht fahren möchtest also auch noch in Zukunft Dich zügig ins Rutschen bringen.

    Gleichzeitig ist die Boardbreite (speziell bei 110L) schon so groß, daß Du durchaus energische Kantenbelastungen ausüben kannst oder musst.


    Meiner Meinung nach sind 120L oder mehr für Dich zu groß.


    GRüße Sunzi

    Hallo Daniel,


    bei den Windvorgaben und ca. 80kg-85kg Gewicht fällt mir folgendes ein:

    1.): 8.5m2 Cam (2 oder 3 Cams je nach Focus): Fokus ist hier ganz klar auf Frühgleiten bei böigen 16kn Wind. Segel ist immer noch relativ handlich.

    2.): 6,5m2 no Cam für Wind bei gleichmäßigen 16kn und höher. Hier ist genügend Winddruck vorhanden und Angleiten sollte nicht mehr das Thema sein.


    7.0m2-7.5m2 deckt denn Fall 1.) nicht wirklich ab, wenn der Wind wirklich zwischen 10kn und 20kn schwanken sollte.

    Marke und Typ: Geschmacksache. Es gibt fast keine schlechten Segel mehr. Nur noch welche, die nicht zu den Anforderungen und Vorlieben passen.


    Grüße

    Sunzi

    Bin die classic 96, 106 gefahren und besitze einen 116L (bei 85kg)


    Die Bretter machen richtig Spaß, vor allem wenn es nicht nur geradeausgeht und Frügleiten im Vordergrund steht.

    Die Physik läßt sich nicht überlisten und die 3S sind nicht nur schmaler sondern auch "runder" die Scoop-Rockerline betreffend im Vergeleich zu den MagicRides und ähnlichen Vertretern,

    Umgekehrt möchte ich z.B. in Cabarete nichts anderes fahren.


    Zurück zur Frage: Einen 116L Classic kannn man gut mit 7.0 und sehr grenzwertig mit einem 7.5 er non-camber Segel fahren (dann mit 37er Finne)

    Größere Segel passen nicht und auch dann ist das keine Frühgleitkombi.

    Bei 16kn sollte man schon ein wenig durch Anpumpen nachhelfen und in Längsrichtung sehr präzise belasten.

    Die Radien bei Manövern sind super variabel für ein Brett dieser Größe und Kabbelwasser oder auch Welle sind viel weniger ein Thema als mit den breiten Flundern.


    Sunzi

    Bin beide schon regelmäßig gefahren und besitze selbst einen 3S116 von 2015.


    Beide Bretter haben einen leicht unterschiedlichen Schwerpunkt:

    3S 116: Ist das größte Brett der Reihe, daß trotz "Wavegenen" schon mit monöverorientierten Freeridern der gleichen Volumenklasse konkurriert.

    Das Brett ist für das Volumen schmal und trägt bein Fahren die Nase etwas höher, was zu der unglaublichen Wendigkeit beiträgt. Das größte Segel, das noch gut harmoniert ist 7.0 non-Camber (wegen des weiter hintenliegenden Druckpunkt eines Cambersegels). Mit Abstrichen geht auch ein 7.5er noch.

    Die Standardfinne ist eine 34er man kann für leichtere Winde (Bodensee) bis 37cm gehen (z.B. Select Edge Freeslam) Auch mit diesem Setup wird die Kombi aber weder zum Frügleiter noch zum schnellsten Brett am See. Dieses ist aber nicht der Fokus, denn mal richtig im Gleiten macht das Brett richtig Spaß und halst/wedelt in fasst beliebigen Radien. Es ist ein wenig Fingerspitzengefühl notwendig.


    JP AR116:

    Das Brett ist ein klein wenig breiter, die Scoop-Rockerlinie ein wenig flacher und dazu mit einer im Vergleich etwas längeren Finne ausgestattet.

    Das Brett liegt etwas flacher im Wasser, gleitet im Vergleich etwas früher an, wird ziemlich schnell, bleibt sehr laufruhig und lässt sich auch durch engere Halsen jagen als z.B. mit einem JP MR 119 aber nicht so eng wie mit einem 3S. Bei etwas mehr Wind kann man leicht die Finne verkleinern auf 34/36cm und auch mit einem etwas kleineren Segel noch richtig Spaß haben. Die maximale Obergröße würde ich bei 40cm Länge und ca. 8.0m2 Segel sehen.


    Fazit: Der 3S ist etwas waviger (bitte mir den Ausdruck nachsehen) und der AR etwas freeridiger/gleitfreudiger. Alle Beobachtungen beziehen sich auf 90kg Körpergewicht.


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    Bin mittlerweile bei Flachwasser Tobago/Prasonisi MagicRide 119 bzw. 112 gefahren die ich konzeptionell hier in eine Reihe stellen möchte.


    MR119: Ab Anfang hat mit das Brett leicht verzweifeln lassen, aber die guten Bemerkungen haben mich dazu veranlasst mich und mein "Unvermögen" als die Ursache für den Frust zu sehen und voila, es geht. Das Brett ist noch einmal kürzer und breiter plus längerer Finne mit flacher Gleitlage. Wer old school Bretter gewohnt ist und so fährt wird mit ungewolltem Anluven und schlechtem Angleiten bestraft. Man fährt die Gabel etwas höher als mit einem schmaleren Brett und bringt mehr konstanten Druck auf den Mastfuss (get down James Brown oder auch get low to go) Gleichzeit muss das vordere Bein konsequent gestreckt sein, der vordere Arm ebenso was dem Anluven entgegenwirkt. Mit dieser Fahrtechnik gleitet das Brett sehr früh und bleibt auch bei böigen Wetter besser im Gleiten im Vergleich zu schmaleren Brettern. Der Kurvenradius ist natürlicher weise etwas weiter und durch den Shape unterstützt. Gerade wenn die Winde nicht so verläßlich sind haben die Magic Rides (oder ähniche Shapes anderer Hersteller) gewisse Vorteile. Hier ist die Serienfinne tatsächlich das Größte, was ich fahren würde und eine 2. kleinere Finne ist für mich Pflicht, Für den Bodensee als Standardrevier ist das eine betrachtenswerte Alternative.


    Hoffe, ein paar Anregungen geliefert zu haben.

    Sunzi


    PS: Meine Buben knapp 12 bzw. 14 fahren 96L/116L wobei 96L bei deren Körpergewicht locker ausreicht

    Hallo TE,


    bitte auch die Breite mit einkalkulieren!!!

    Ein Firemove 110 hat bereits 74cm Breite und bringt auch 90kg relativ früh ins Rutschen. => Also für dich eher eine Nummer kleiner (z.B.100L).


    Wenn das Brett älter/schmäler ist darf es ein paar Liter mehr haben.

    Mein Sohn hat ca. dein Gewicht/Fahrkönnen und fährt einen 2015er Fanatic Freewave 96, den es für 150€ gebraucht gab mit ein paar optischen Macken.

    Bei Leichtwind fährt er mein Tabou 3S/116 mit bis zu 5.8/6.5m2. Beide Bretter sind tendenziell schmal/agil gleiten aber etwas später an.


    Nur als Anregung...


    sunzi

    Hi,


    Ich muss wohl 1 von 2 Segeln auf dem Weg verloren haben, da das andere noch brav neben den Boards lag. Bin sofort zurück an den See und wieder die Rückstrecke gefahren, konnte aber kein Segelbag mehr entdecken:


    Beschreibung:

    Schwarzer Segelbag mit weißem Aufdruck Ezzy Sails. Innen ein 5.8m2 Zeta in rot/gelb.


    Das ist alles extrem ärgerlich, weil das Segel noch relativ neu ist.


    Bitte um Hinweise.


    Vielen Dank


    Sunzi

    Sollte halt 3cm breit sein, um die Kraft gleichmäßig auf das Gurtband des Segels verteilen zu können. Schaue mal was Loftsails hat.

    Keine Ahnung, was sich David E dabei gedacht hat. Der D-Ring ist ist jedenfalls keine (saubere) Lösung.


    Könnte mir vorstellen, dass die North MV Ext auf Maui nicht so verbreitet sind. Finde die Option ein "Großsegel" auch am Vorliek nachtrimmen zu können eigentlich ganz nett.

    Klar kann man auch einzeln/klassisch durchfädeln, wie Dr. Spin out es macht. Meine Verlängerung wurde werksseitig so ausgeliefert, daß der Tampen beidseitig durch Knoten gesichert war, womit schon ein Hinweis auf die vorgesehene Verwendung (Durchloopen) gegeben war.


    Mal schaun. Danke für das Feedback.


    Sunzi

    Hi,


    Ezzy Sails stattet standardmäßig seine Segel mit einem sehr soliden Pulley/Tack für den Downhaul aus. Leider hat dieser 2 Stege, die das Durchloopen verhindern, wenn man eine Nort Ext 2.0 Mastfussverlängerung benutzen möchte. Es gibt zwar von Ezzy einen "D-Ring". Aber dieser führt zu Friktion und Tampenverschleiß. Habe ein Foto beigefügt.

    Ein Ersatz tut not, der sich splintgesichert leicht austauschen lässt.


    Grüße Sunzi

    Fliege jetzt gleich wieder zurück nach zwei schönen Wochen in Cabarete. War mit Kids 11 und 13 bzw Frau dort. Wir hatten jeden Tag Gleitwind. Die Kinder etwas früher für mich etwas später am Tag. Meine Segelgrößen waren 4.8-6.1m2 bei 85kg. Station: Franz Fix Windsurfingclub Cabarete. Hotel: Viva Wyndham Tangerine. Fazit: Immer wieder gerne.


    Sunzi


    PS: Fahre seit 1984 in unregelmäßigen Abständen dorthin

    Jem Hall hält seine "Clinics" (Kurse) seit 17 Jahren in Prasonisi im Juni ab.

    Wird seine Gründe haben fürchte ich...


    Für den Spot Prasonisi spricht auch die
    Wahl zwischen Flachwasser uns etwas Welle ähnlich Porto Pollo.

    Danke Michael,


    werde mein GTX9.8 Rigg verkaufen und bei 8.5m2 (GB:229cm)bleiben. Sollte meinen Lorch Bird bei guter Technik ebenfalls früh ins Rutschen bringen. ;-)


    Totti,


    Gewicht, kleinerer Holmdurchmesser sonst nichts. Die leicht andere Biegekurve spüre ich wohl kaum.

    Habe schon eine Nachricht auf deinem AB hinterlassen.

    Danke. Manchmal kann man den Test gegen 2€ herunterladen. Hier leider nicht.

    Habe mal meine NP X3 185-235 auf eine Küchenwaage gestellt und kam auf knapp über 2700g.


    Geschenkt, daß die Carbongabeln steifer sind vor allem im vollständig ausgezogenen Zustand.

    Interessant finde ich, dass nur die AL360 Slalom RTE etwa gleich viel wiegt (x4 Preis) wie die X3 und eine Gunsails Select 180-240 sogar 700g schwerer ist.


    Bin vor nicht zu langer Zeit ein Cheetah 6.5 auf 100% RDM Mast und Streamlined Carbongabel gefahren. => Angenehmes Griffgefühl, gefühlt "kontrollierteres" Fahren.

    Die maximale Biegesteifigkeit konnte ich mangels Wind nicht testen.

    Hatte über Ostern eine AL360 160-220 eines Surfkumpels in der Hand. Sie wirkte ebenfalls angenehm und schien sehr gut verarbeitet.


    Würde € keine Rolle spielen würde ich wohl mit einer AL360 180-230 RTE liebäugeln, dann hat man schlicht das Beste und gut ist.

    Bei einem der sehr seltenen Schleuderstürze habe ich eine Alugabel geknickt/gebrochen! Und ja, man kann mit nur einem Holm vorsichtig zurückeiern.


    Daher mein Interesse an Carbongabeln.


    Sunzi.

    Reine Semantik.

    Sportler teilen sich die Resourcen.... Seit den 80ern ist Conca d'Oro auch ein Surf Spot und zahlt ja auch Miete an Circolo Vela.

    Spätestens wenn mal wieder Regatta ist, ist die Hierarchie wieder offenkundig.


    Leben und Leben lassen ist meine Maxime.


    Sunzi