Posts by sunzi

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    Hatte den Silver Breeze 272/72/148 und war ganz happy. 9.8m2 Segelfläche waren bei der Breite grenzwertig. Würde sagen 8.5m2 sind eine sinvolle Obergrenze. Ist aber bei 6.0-6.5 superlebendig, laufruhig schnell und gut zu halsen.

    5Kg(90kg) später fahre ich einen Lorch Bird 164(270/80), der sehr früh gleitet, größere Segel toleriert aber auch schneller an Grenzen stößt. Für mich eine gute Wahl.


    Bei 75kg/65kg wären das analog der Bird 149(alt). Die Breeze sind einen winzigen Ticken sportlicher wie schon oben geschrieben.


    Sunzi

    Im Kern wollte ich auf leichte 8,5er hinaus, die der TE noch gut fahren kann. 7.5 ist hier nicht zielführend. Habe mal vor Jahren von meinem 9.8er GTX auf ein 8.5er Mark geswitcht. Die fehlenden 1.3m2 hat man echt gespürt. Daher bleibe ich bei meiner Empfehlung für den TE: 8.5m2 und leicht.


    Sunzi

    Hallo Michlsurf,


    ist ein wenig OT aber was die Gabellänge angeht stimme ich Dir nicht unbedingt zu.

    Für Langsamfahrt/-Flug sind die Profile eher breiter, und zu extreme "reduced Boomlength" oder wie die Marketingterms auch heißen machen das Segel zum kopflastiger, weil relativ mehr Segelfläche oberhalb vom Gabelbaum.


    Deswegen rudern die meisten Segelhersteller gerade wieder zentimeterweise zurück zu den klassischen Profilen oder wie David Ezzy fangen das Ganze erst gar nicht an (Cheetah/Lion)

    Eine 10 cm längere Gabe bringt auch nicht sehr viel mehr swing weight mit, was sich eh' nur in den Manövern auswirken könnte.


    Ein balancierteres Segel fühlt sich leichter in der Hand an, weil relativ im Vergleich zu RB Segeln mehr Kraft über den Mastfuß auf das Board über tragen wird.


    Habe früher als Leichtwindsegel ein Gaastra GTX gefahren und heute ein Ezzy Lion4 8.5 (GL: 222cm-229cm) also mit relativ langer Gabel. Manchmal ist es ziemlich cool, uncool zu sein. ;-)


    Eine Alternative, die ich selbst mal probiert habe ist ein Goya Mark Pro 8.5 mit 224cm Gabelbaumlänge und nur 6 Latten (änhlich dem Traction)


    Sunzi

    Hallo bikehomero,


    ja war mir bekannt. Aber auch mit einem 6.2er/8.5er hat er genügend overlap.

    Aber alles, was zu nah an diesem Segel dran ist, wird ihn enttäuschen in Bezug auf den gewünschten Effekt.

    Wenn der TE häufig 15-16kn Wind hätte, würde er nicht weiter optimieren wollen, sondern wäre für die meisten Tage versorgt. Wenn es aber statistisch häufiger 10-12kn hat kann er mit guter Technik die Anzahl der Gleittage significant erhöhen.

    Klar geht er damit einen Kompromiss an anderer Stelle. Daher auch mein Rat, das "leichtestmögliche" 8.5er auszuprobieren.


    Hab über Ostern meinem Kleinen(13) in Soma Bay das Material geholfen, zurückzuschieben, weil er ein Problem hatte. Mein Großer(15/52kg) hat sich dann mal schnell mein Material (7.7 NP Speedster) geschnappt und ist damit bei leichtester Brise der Einzige gewesen, der durch die Bucht gefetzt ist. Ist vieeleicht ein extremes Beispiel. Aber ich glaube, daß ein 7.5er viel zu wenig Mehrwert gegenüber dem 6.2 bringt.


    Sunzi

    Bei erklärterweise Leichtwindanwendung spielt die Druckpunktstabilität nur eine untergeordenete Rolle und quasi Slalom-light Segel (Gun Vector o.ä.) würde ich ausschliessen.

    Grundsätzlich habe ich ca. 25% -30% spacing, sonst lohnt sich das größere Segel nicht wirklich (6.5m2 ->8.5m2)

    Würde hier im Falle des TE 8.5m2 anpeilen (S-Type, Ezzy Lion4 o.ä.) Nur 7.5m2 wären mir bei dem Gewicht zu wenig für Leichtwind.

    Dann noch eine ausgefeilte Fahrtechnik und die Sache passt.


    Brettbreite von 74cm sollte auch noch passen.


    Grüße

    Sunzi

    Zur Ausgangsfrage: Wiege selber 87kg und besitze einen 3S 116 classic. Das Brett ist nicht schlecht soweit artgerecht bewegt. Die durch die Scoop-Rockerline bedingte Angleitschwäche lässt sich auch durch eine größere Finne (max. 36, 37cm) und größeres Segel (<7qm max) nicht beheben. Ein ebenfalls schmaler Allride 116 ist ebenfalls sehr wendig vor allem mit kleinerer Finne. Wer also nicht Salzwasser surft sollte diese Alternative mit berücksichtigen. 106L würde ich von vorneherein ausschließen. Das sind ca 0 L Überschussvolumen.


    Sunzi

    Ich hatte das Board damals in der Pro Version und es hat145L. Den Schwertkasten hatte ich zulaminieren lassen. Das Brett ist nach heutigen Maßstäben schmal ich würde sagen sportlich und sehr drehfreudig. Es ist kein Angleitwunder macht aber richtig Spaß. Durch das eher schmale Heck sind der Finnen- und Segel Größe Grenzen gesetzt. Ich fand es damals toll. Warum nicht behalten?

    Hi,


    besitze selbst einen 3S116 classic wiege ca. 90kg und habe das Board mit einer 37cm Select FR Finne für leichteren Wind "gepimpt". Trotzdem mag das Brett keine wirklich größeren Segel und ich würde sagen 6,5-7.0 ist eine obere sinnvolle Grenze. (Bin das Brett selbst schon mit 7.5 gefahren). Das Brett braucht seinen Mittelwind wegen des Shapes.


    Möchter vor allem mal den 116L All Ride bzw. Super Ride ins Spiel bringen, die etwas größere Segel vertragen und definitiv früher ins Rutsche kommen. Gleichzeitig sind sie ziemlich agil und super zu halsen.


    OT off


    Sunzi

    Ein hinreichend großes Segel vom Kaliber Traction 9.5 oder wie auf dem Video 9.8 Gaastra GTX mit 2 Minicambern sind bei 120kg schon fast Pflicht - off topic aus.


    Im Ernst Lorch Bird oder Dolphin sind meine klare Empfehlung für den TE


    Sunzi

    Jaaa. Genau der Dolphin(277cm) ist es bzw. der Bird 180 "alt"(267cm).

    Der Bird 180 2019 ist nur noch 249cm kurz - dabei haben wir im Physikuntericht gelernt, dass Länge läuft.


    Im Sinne des Theaderstellers plädiere ich für entweder den Lorch Dolphin (wenn überhaubt zu bekommen, da sich die Besitzer nur schwer davon trennen) oder eben den älteren (nicht alten) Bird 180.


    hier auf YT ist der Dolphin in Aktion zu sehen ...tube.com/watch?v=4VmzcZbPiF4 zusammen mit einem von mir langjährig genutzten Segel. Wie man sieht ist das Brett alles andere als langweilig...


    Sunzi

    Ist Geschmackssache aber ich bin mit meinem Lion 8.5 und Cheetah 6.5 extrem happy. Drunter noch ein 5.8 Zeta und das wars.

    Anders formuliert: Freeride Twincamber, Freeride und Freemove für maximal entspanntes Fahren.


    Sunzi

    Gibt es Neuigkeiten zum Thema? Wollte die kommenden Feiertage zu verlängerten Wochenenden am Lago nutzen.

    Bisher war der Spot eigentlich sehr angenehm.

    Wäre schade, wenn Mike wieder von der Station "vertrieben" werden würde.

    Er hat vor langer Zeit Conca d'oro aufgebaut und gehört irgendwie dazu. Auch seine Familie hat dort ihren Lebensmittelpunkt. Habe gehört, daß alle x-Jahre die Konzession für die Surfstation neu ausgeschrieben wird und es vielleicht einen Höherbietenden gab. Lassen wir uns überaschen.


    Windige Grüße

    sunzi

    Hallo Beats,


    willkommen zurück.

    Um die Spreizung zum 135L FR Board nicht zu groß werden zu lassen würde ich auch nach einem gebrauchten Freewave ~96L Ausschau halten.


    Begründung: Mit dem im Vergleich zum recht großen FR Board müssen die Manöver deutlich schneller und ohne gröbere Fehlbelastung durchgeführt werden. Daran musst Du dich erst einmal gewöhnen.

    Für Wasserstart -> geradeausheizen -> irgendwie herumkommen/Wasserstart und wieder von vorne kannst Du auch mit weniger Auftrieb auskommen, ist aber langweilig und nicht artgerecht für ein Freewave Board. :-)

    Schau dass Du ein Fanatic FW/Tabou 3S/oder.../oder... für ca. 250€ erwirbst.

    Wenn sich dann deine Fähigkeiten weiterentwickelt haben, kannst Du ohne zu großen Wertverlust auf ein dann vielleicht kleineres FW oder sogar Waveboard umsteigen.

    Habe mir selbst ein 2015 Fanatic Freewave 96 in 2017 sehr günstig erwerben( wegen ein paar Macken...) können, und bin happy damit.

    Marke ist hier unerheblich, da es einige bewährte Shapes auf dem Markt gibt.

    Die Standard(single) Finne hat 27cm, so dass ich mir noch eine kleinere 25cm Finne für mehr Wind dazugekauft habe.


    Würde mir an deiner Stelle ein preisliches Limit setzen und ggf. mit den Erfahrungen in der nächsten Saison (2019) mir später etwas Neues suchen, weil sich dein Fahrkönnen weiter entwickelt haben dürfte.

    Falls Du nette Surfbuddies triffst, frage einfach mal, ob sie einverstanden sind, mal die Bretter(nicht das Rigg - nur einen Parameter verändern) zu tauschen.


    Du entwickelst dann schnell ein Gefühl, welcher Boardtyp in welcher Größe Dir zusagt oder auch nicht und vor allem warum.


    Windige Grüße

    sunzi

    Maleki ,


    hatte den AHD Free Diamond 77 von 2001 an ganze 16 Jahre lang! ! !

    Nicht dass, das Brett kaputt gewesen wäre oder schlecht, aber ich wollte einfach mal etwas Neues probieren.


    Kann das Brett aus langer, eigener Erfahrung empfehlen.

    Gleitet sehr früh und passiv an und durch die Halse und ist vollkommen unkompliziert zu fahren.


    Habe es am Anfang mit einem NP V8 10,5m2 (2001) gefahren, was trotz der relativ geringen Breite von 77cm sehr gut harmoniert hat.

    Ab 2006 habe ich "altersbedingt" auf dann nur noch 9,8m2 abgerüstet und war damit immer noch sehr, sehr früh am Gleiten. Finne war eine Select Freeride 52cm.

    Manchmal habe ich bei Ora auch mein 7.5m2 Segel genommen, dann mit einer 40cm Finne. Die untere sinnvolle Grenze sehe ich bei ca. 6,5m2 Segelgröße. (Meine damals kleinen Kinder haben zum Lernen 2,5m2 gefahren ;-) )

    Man sieht das Board relativ selten, was aber nichts über das Fahrverhalten aussagt sondern mehr über den Markterfolg von AHD in D.

    Durch die Länge von 2,70m und die nur sanft ansteigende Rockerlinie hat sich das Board sehr gleichmässig aus dem Wasser gehoben und ist fast unmerklich ein einen Gleitzustand übergegangen.

    Das relativ schmale Heck hat schöne runde Powerhalsen ermöglicht. Das Brett ist definitiv eine Überlegung wert und sollte günstig erworben werden können. (idealerweise mit Finne - Tuttlebox)


    windige Grüße


    sunzi

    Maleki   iwi44


    Falls IWI44 recht hat mit den Abmessungen, wäre es wie er richtigerweise schreibt, sogar noch viel besser!

    Hintergrund: Wenn sich die Aufbiegung (Scoop) über eine noch längere Fläche verteilt, ist das gut für frühes passives Angleiten, weil sich das Brett mit steigender Boardgeschwindigkeit gleichmäßiger aus dem Wasser heben kann. (Noch extremer: ältere Raceboards mit Schwert...) => Länge läuft.


    Umgekehrt: Ein kurzes, breites Brett mit kürzerer und steilerer Scooplinie, schiebt in Verdrängerfahrt eine größere Welle vor sich her. Diese Designs müssen dann aktiver in Gleitfahrt gepumpt werden.


    Der Preis, der zwei hoffentlich gut erhaltene Finnen beinhaltet ist sehr fair und ich würde das Brett eindeutig einem Carve 141, den ich mal auf KOS gefahren bin, vorziehen.


    Drücke die Daumen

    sunzi