Posts by sunzi

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Das Team des Surf-Forums

    Gibt es Neuigkeiten zum Thema? Wollte die kommenden Feiertage zu verlängerten Wochenenden am Lago nutzen.

    Bisher war der Spot eigentlich sehr angenehm.

    Wäre schade, wenn Mike wieder von der Station "vertrieben" werden würde.

    Er hat vor langer Zeit Conca d'oro aufgebaut und gehört irgendwie dazu. Auch seine Familie hat dort ihren Lebensmittelpunkt. Habe gehört, daß alle x-Jahre die Konzession für die Surfstation neu ausgeschrieben wird und es vielleicht einen Höherbietenden gab. Lassen wir uns überaschen.


    Windige Grüße

    sunzi

    Hallo Beats,


    willkommen zurück.

    Um die Spreizung zum 135L FR Board nicht zu groß werden zu lassen würde ich auch nach einem gebrauchten Freewave ~96L Ausschau halten.


    Begründung: Mit dem im Vergleich zum recht großen FR Board müssen die Manöver deutlich schneller und ohne gröbere Fehlbelastung durchgeführt werden. Daran musst Du dich erst einmal gewöhnen.

    Für Wasserstart -> geradeausheizen -> irgendwie herumkommen/Wasserstart und wieder von vorne kannst Du auch mit weniger Auftrieb auskommen, ist aber langweilig und nicht artgerecht für ein Freewave Board. :-)

    Schau dass Du ein Fanatic FW/Tabou 3S/oder.../oder... für ca. 250€ erwirbst.

    Wenn sich dann deine Fähigkeiten weiterentwickelt haben, kannst Du ohne zu großen Wertverlust auf ein dann vielleicht kleineres FW oder sogar Waveboard umsteigen.

    Habe mir selbst ein 2015 Fanatic Freewave 96 in 2017 sehr günstig erwerben( wegen ein paar Macken...) können, und bin happy damit.

    Marke ist hier unerheblich, da es einige bewährte Shapes auf dem Markt gibt.

    Die Standard(single) Finne hat 27cm, so dass ich mir noch eine kleinere 25cm Finne für mehr Wind dazugekauft habe.


    Würde mir an deiner Stelle ein preisliches Limit setzen und ggf. mit den Erfahrungen in der nächsten Saison (2019) mir später etwas Neues suchen, weil sich dein Fahrkönnen weiter entwickelt haben dürfte.

    Falls Du nette Surfbuddies triffst, frage einfach mal, ob sie einverstanden sind, mal die Bretter(nicht das Rigg - nur einen Parameter verändern) zu tauschen.


    Du entwickelst dann schnell ein Gefühl, welcher Boardtyp in welcher Größe Dir zusagt oder auch nicht und vor allem warum.


    Windige Grüße

    sunzi

    Maleki ,


    hatte den AHD Free Diamond 77 von 2001 an ganze 16 Jahre lang! ! !

    Nicht dass, das Brett kaputt gewesen wäre oder schlecht, aber ich wollte einfach mal etwas Neues probieren.


    Kann das Brett aus langer, eigener Erfahrung empfehlen.

    Gleitet sehr früh und passiv an und durch die Halse und ist vollkommen unkompliziert zu fahren.


    Habe es am Anfang mit einem NP V8 10,5m2 (2001) gefahren, was trotz der relativ geringen Breite von 77cm sehr gut harmoniert hat.

    Ab 2006 habe ich "altersbedingt" auf dann nur noch 9,8m2 abgerüstet und war damit immer noch sehr, sehr früh am Gleiten. Finne war eine Select Freeride 52cm.

    Manchmal habe ich bei Ora auch mein 7.5m2 Segel genommen, dann mit einer 40cm Finne. Die untere sinnvolle Grenze sehe ich bei ca. 6,5m2 Segelgröße. (Meine damals kleinen Kinder haben zum Lernen 2,5m2 gefahren ;-) )

    Man sieht das Board relativ selten, was aber nichts über das Fahrverhalten aussagt sondern mehr über den Markterfolg von AHD in D.

    Durch die Länge von 2,70m und die nur sanft ansteigende Rockerlinie hat sich das Board sehr gleichmässig aus dem Wasser gehoben und ist fast unmerklich ein einen Gleitzustand übergegangen.

    Das relativ schmale Heck hat schöne runde Powerhalsen ermöglicht. Das Brett ist definitiv eine Überlegung wert und sollte günstig erworben werden können. (idealerweise mit Finne - Tuttlebox)


    windige Grüße


    sunzi

    Maleki   iwi44


    Falls IWI44 recht hat mit den Abmessungen, wäre es wie er richtigerweise schreibt, sogar noch viel besser!

    Hintergrund: Wenn sich die Aufbiegung (Scoop) über eine noch längere Fläche verteilt, ist das gut für frühes passives Angleiten, weil sich das Brett mit steigender Boardgeschwindigkeit gleichmäßiger aus dem Wasser heben kann. (Noch extremer: ältere Raceboards mit Schwert...) => Länge läuft.


    Umgekehrt: Ein kurzes, breites Brett mit kürzerer und steilerer Scooplinie, schiebt in Verdrängerfahrt eine größere Welle vor sich her. Diese Designs müssen dann aktiver in Gleitfahrt gepumpt werden.


    Der Preis, der zwei hoffentlich gut erhaltene Finnen beinhaltet ist sehr fair und ich würde das Brett eindeutig einem Carve 141, den ich mal auf KOS gefahren bin, vorziehen.


    Drücke die Daumen

    sunzi

    @ Seewasser Maleki


    Der Lorch Breeze hat 152L, 253cm Länge und 78,5cm Breite.

    Vor allem mit 2 Finnen und als VHB ist das Angebot sehr fair und es würde mich persönlich reizen, wenn ich nicht schon einen Lorch Bird hätte.

    Brett hat genügend Volumen vor der Mastspur für nicht zu hektische Wenden.

    Brett sollte bis 10m2 Segel vertragen können.

    Design ist Geschmackssache. Ich finde es edel.


    Der Schaden würde mich nicht stören.


    Windige Grüße

    sunzi


    PS: Bei 3kn-8kn Wind ist ein längeres Raceboard mit Schwert immer eine Option

    PPS: Der Lorch und ein 9.5er Traction mit ein wenig Anpumpen sollte wirklich sehr, sehr früh ins Gleiten kommen aber nicht unter 8kn eben.

    Jedem hier im Forum steht frei gut zu finden, was er besitzt. Alles andere wäre ja auch widersinnig.


    Das "Abraten" von bestimmten Produkten hinterläßt ein Geschmäckle und sollte hier im Chat unterbleiben.

    Der Markt (Summe aller Käufer) scheint das obige statement anders zu sehen.

    Bin beide Produkte mehrfach und in verschiedenen Größen und in unterschiedlichen Revieren gefahren, und habe daraus abgeleitet eine Meinung.


    Ich werde aber den TE der eher eine Empfehlung sucht nicht von etwas abraten, was offensichtlich durchaus verbreitet ist.


    Windige Grüße

    sunzi

    Versuche mal zur Ausgangsfrage zurückzukommen.


    Es gibt von AL360 die:

    E3 in 170-230 für ca. 700€

    Slalom in 180-230 für ca. 835€ (optional mit 200mm breitem Endstück nocheinmal ca. 150€ mehr)


    Ohne weitere Angaben, gehe ich einmal davon aus das beide Gabeln im ausgezogenen Zustand 10cm vom Endstück gemessen eine ähnliche Breite haben.


    Das bedeutet, daß die E3 für weniger bauchige Freemove/-ride Segel gedacht ist und für Segel vom Schlage eines Traction (nur als Beispiel) 135€ mehr (Slalom Race) für mehr Breite vorne zu zahlen sind. Offensichtlich aber wohl auch nicht, sonst würde AL360 nicht optional noch ein 200mm breites Endstück anbieten (bauchiges Segel plus wenig Achterlieksspannung) für weitere ca. 150€ extra.

    Damit ist die Spanne zwischen einer 170-230 E3 und einer 180-230 Slalom Race mit breitem Endstück immerhin 279€ groß. Der TE möchte möglicherweise diese immense Spanne dadurch reduzieren, daß AL360 von vorneherein (idealerweise) ein breiteres Endstück in der günstigeren Serie E3 verbaut. (Spekulation zugegebenermaßen)


    Das wäre allerdings nicht im wirtschaftlichen Interesse von AL360, die möglicherweise Ihren Profit, den sie ja machen müssen, mit anderen Produkten erwirtschaften.

    Ein Mittelweg wäre die Slalom Race standardmäßig mit breitem Endstück zu liefern zu einem wettbewerbsfähigen Preis.

    Wo der liegt wird der Markt/Porte der Verbraucher entscheiden müssen.

    Wenn es eine leichte robuste und steife Carbongabel für wenig Geld gäbe, hätten wir einen absoluten Monopolisten auf dem Gabelmarkt. ;-)


    Es ist also ein für den TE akzeptabler Kompromiß gefragt. Der Markt bietet alles an...


    Windige Grüße

    sunzi

    Hallo Maleki,


    hatte mal einen Lorch Breeze M (aka Silver Breeze) mit ca. 145L Volumen. Ein klasse Brett, dass Du zwar teurer einkaufen mußt, weil beliebt und eher selten aber auch locker ohne großen Wertverlust wieder verkaufen kannst.

    Habe derzeit einen Lorch Bird 164, der lorchtypisch mit 80cm Breite nicht langweilig ist, und bei mehr Wind mit einer kleineren Finne (bei mir 40cm) noch so richtig Spaß macht.

    Wiege selber ca. 90kg. In Anbetracht deines Reviers sind beide eine Überlegung wert (Breeze M =sportlicher; Bird 164 Frühgleitwunder)


    ABER: Die Lorchbretter werden in einer Kleinserie gefertigt (höherer Neupreis) und werden von den Besitzern gerne lang behalten, sind damit eher rar auf dem Markt und damit tendenziell teurer. Das muss Dir bewußt sein. Es gibt sicherlich auf dem Gebrauchtmarkt noch andere ähnlich gute Alternativen von diversen Marken, die dann wegen der größeren Verbreitung etwas günstiger sind.


    Stimme Rüdi bzw. seiner Frau zu, daß der Bird ebenfalls eine ausgezeichnete Wahl wäre. Aus diesem Grunde möchte ich absolut ausschließen, daß sich seine Frau davon trennen möchte ;-)


    Windige Grüße


    sunzi

    Für mich hat HiFly666 den Nagel auf den Kopf getroffen.

    Bei dem Körpergewicht und der angepeilten Größe, sollte unter Berücksichtigung des Geldbeutels ALU nicht von vorneherein ausgeschlossen werden.


    Dass Carbon insbesondere bei großen Größen von Gabel/Segel Vorteile hat - geschenkt. Manuel Vogel vom Surf Magazin fährt privat Alu Gabeln, weil ökonomischer und hinreichend gut.

    Glaube, er ist überwiegend im Salzwasser unterwegs. Zur Korosionsthematik kann ich nichts beitragen.


    windige Grüße

    sunzi

    Hallo Maeki,


    habe mir mal angesehen, wo Toscolano liegt. So weit im Süden, gibt es wegen des geringen Düseneffekts im Vergleich zu Torbole/Malcesine eher leichte bis moderate Winde.


    Von daher würde ich Dir unter Berücksichtigung eher ein 145L (evt. sogar 149L) Brett empfehlen wollen.

    So der Zustand gut ist, spricht auch nichts gegen ein bis zu 8 Jahren altes Brett mit bewährtem Shape (wurden oben schon genannt). Damit musst Du dein Budget für das Brett nicht vollständig ausschöpfen, sondern hast noch ein paar Euro übrig für eine Finne, die zu deinem kleineren Segel passt. Damit solltest Du auch bei auffrischenden Winden Spaß haben auch wenn das Brett etwas mehr Volumen hat.


    Von der Free würde ich mir nicht zu viel versprechen, weil da eher aktuelles Material präsentiert wird. Hier im Forum solltest Du sicherlich wohlmeinende und auch fundierte Empfehlungen bekommen können.


    Windige Grüße

    sunzi

    Wenn wir mal den Lernstatus außen vor lassen und nur Gewicht und Revier betrachten würde ich folgendes festhalten:


    Bie 90kg Gewicht sind 9.0m2 - 9.6m2 gut machbar. Habe bei gleichem Gewicht früher ein 10.5 NP V8 und dann ein GA GTX 9.8 mit jeweils schmaler Masttasche gefahren. Habe letzten August mir von einem Kumpel ein 9.4er V8 am Gardasee ausgeliehen. Gerade bei wenig Wind ist der Flächenvorteil von großem Nutzen und die Lattenrotation für ein Segel dieser Größe ist easy. Die Gleittage (@9.5m2 )erhöhen sich ganz erheblich im Vergleich zu einem 7.5er.


    Das Brett mit seinen 72cm Breite und 135L Volumen passt hier aber nicht (beide Faktoren). Ich schätze 80cm-85cm und 145L+ sollten es schon sein, damit die Kombi harmoniert.


    Gab mal in der Surf einen Bericht über Frühgleiter (googeln), da wurden für unsere Gewichtsklasse ein Lorch Bird 149L (Schwerpunkt spritzig) bzw. ein größerer Bird erwähnt. Auch die Physik (längere nur sanft ansteigende (An-)gleitfläche wurde hier erläutert)


    Mit kleineren "Freemove" Finnen für 7.5/6.5m2 Segel läßt sich ein solches Board auch wieder etwas drehfreudiger "tunen". Der Einfluß guter Finnen wird erst allmählich richtig gewürdigt.


    Grüße

    Sunzi

    ... oder auch die Biegekurve des verwendeten Masts. Könnte also sein, daß der "max. Trim" bei 234cm liegt.


    Grundsätzlich sollte aber eine Gabel nicht maximal ausgezogen werden, wenn Sie steif sein soll. Carbon ist wegen der höheren "Grundsteife" hier etwas im Vorteil.

    Angeblich sind AL360 Carbon oder ähnliche Hi-End Produkte auch im voll ausgezogenen Zustand hinreichend steif.

    Wenn Du, Deepsky, also auf der sicheren Seite bleiben willst und eh' über die Anshaffung einer neuen Gabel nachdenkst, könntest Du auch eine 180-240er Gabel ins Auge fassen oder sogar eine mit 250cm maximaler Länge.


    Andernfalls, wenn das 8.3er Segel für Leichtwindanwendungen gedacht ist und nicht für Matchraces und Du sobald der Wind ein kleineres Segel zuläßt (6.5m2-6.7m2) Du umriggst, könnte die 230er Gabel noch reichen.


    Die Antwort lautet also: Es kommt darauf an... ;-)


    Florian

    Bei Ezzysails gibt es 3 farbige Fäden am Schothorn für Leicht-, Mittel- und Starkwind.

    Man stellt die Gabelhöhe passend ein und dann die Gabellänge so, dass bei ganz leicht (2 Finger zum Anziehen) angezogenem Segel je nach gewünschtem Wind/Kurs das Ende das Fadens die Gabel berührt.

    Am Schluss wird das Segel am Achterliek entsprechen durchgezogen, bis das Segel and der Gabel anliegt.

    Damit hat man eine höhenunabhängige Einstellhilfe. Trimmfahrten für das Feintuning sind trotzdem zu empfehlen.

    Das Prinzip funktioniert erstaunlich gut.


    Anmerkung: Traditionell werden Ezzy Segel relativ mehr über das Achterliek getrimmt (wie etwa in der Vor- LooseLeech Ära)


    Wer kein Ezzy Segel fährt, kann ersatzweise 2, 3 oder 4 Fingerbreit nehmen. Je nach Hand- und Segelgröße, könnte das auch etwa hinkommen ;-)


    Sunzi

    Hallo Sen,


    habe mir nocheinmal deinen ersten Beitrag durchgelesen.


    Wenn ich mir deine Erfahrung, dein Revier und dein Gewicht (was sich im Laufe der Zeit ändern wird) anschaue bleibe ich bei meinem Vorschlag eines modernen Shapes (ala Gecko, Magic Ride, Firemove etc...) mit zwischen 100L und 110L.


    Diese Volumensklasse trägt Segel bis zu Größen, die Du heute noch nicht fahren möchtest also auch noch in Zukunft Dich zügig ins Rutschen bringen.

    Gleichzeitig ist die Boardbreite (speziell bei 110L) schon so groß, daß Du durchaus energische Kantenbelastungen ausüben kannst oder musst.


    Meiner Meinung nach sind 120L oder mehr für Dich zu groß.


    GRüße Sunzi

    Hallo Daniel,


    bei den Windvorgaben und ca. 80kg-85kg Gewicht fällt mir folgendes ein:

    1.): 8.5m2 Cam (2 oder 3 Cams je nach Focus): Fokus ist hier ganz klar auf Frühgleiten bei böigen 16kn Wind. Segel ist immer noch relativ handlich.

    2.): 6,5m2 no Cam für Wind bei gleichmäßigen 16kn und höher. Hier ist genügend Winddruck vorhanden und Angleiten sollte nicht mehr das Thema sein.


    7.0m2-7.5m2 deckt denn Fall 1.) nicht wirklich ab, wenn der Wind wirklich zwischen 10kn und 20kn schwanken sollte.

    Marke und Typ: Geschmacksache. Es gibt fast keine schlechten Segel mehr. Nur noch welche, die nicht zu den Anforderungen und Vorlieben passen.


    Grüße

    Sunzi

    Bin die classic 96, 106 gefahren und besitze einen 116L (bei 85kg)


    Die Bretter machen richtig Spaß, vor allem wenn es nicht nur geradeausgeht und Frügleiten im Vordergrund steht.

    Die Physik läßt sich nicht überlisten und die 3S sind nicht nur schmaler sondern auch "runder" die Scoop-Rockerline betreffend im Vergeleich zu den MagicRides und ähnlichen Vertretern,

    Umgekehrt möchte ich z.B. in Cabarete nichts anderes fahren.


    Zurück zur Frage: Einen 116L Classic kannn man gut mit 7.0 und sehr grenzwertig mit einem 7.5 er non-camber Segel fahren (dann mit 37er Finne)

    Größere Segel passen nicht und auch dann ist das keine Frühgleitkombi.

    Bei 16kn sollte man schon ein wenig durch Anpumpen nachhelfen und in Längsrichtung sehr präzise belasten.

    Die Radien bei Manövern sind super variabel für ein Brett dieser Größe und Kabbelwasser oder auch Welle sind viel weniger ein Thema als mit den breiten Flundern.


    Sunzi

    Bin beide schon regelmäßig gefahren und besitze selbst einen 3S116 von 2015.


    Beide Bretter haben einen leicht unterschiedlichen Schwerpunkt:

    3S 116: Ist das größte Brett der Reihe, daß trotz "Wavegenen" schon mit monöverorientierten Freeridern der gleichen Volumenklasse konkurriert.

    Das Brett ist für das Volumen schmal und trägt bein Fahren die Nase etwas höher, was zu der unglaublichen Wendigkeit beiträgt. Das größte Segel, das noch gut harmoniert ist 7.0 non-Camber (wegen des weiter hintenliegenden Druckpunkt eines Cambersegels). Mit Abstrichen geht auch ein 7.5er noch.

    Die Standardfinne ist eine 34er man kann für leichtere Winde (Bodensee) bis 37cm gehen (z.B. Select Edge Freeslam) Auch mit diesem Setup wird die Kombi aber weder zum Frügleiter noch zum schnellsten Brett am See. Dieses ist aber nicht der Fokus, denn mal richtig im Gleiten macht das Brett richtig Spaß und halst/wedelt in fasst beliebigen Radien. Es ist ein wenig Fingerspitzengefühl notwendig.


    JP AR116:

    Das Brett ist ein klein wenig breiter, die Scoop-Rockerlinie ein wenig flacher und dazu mit einer im Vergleich etwas längeren Finne ausgestattet.

    Das Brett liegt etwas flacher im Wasser, gleitet im Vergleich etwas früher an, wird ziemlich schnell, bleibt sehr laufruhig und lässt sich auch durch engere Halsen jagen als z.B. mit einem JP MR 119 aber nicht so eng wie mit einem 3S. Bei etwas mehr Wind kann man leicht die Finne verkleinern auf 34/36cm und auch mit einem etwas kleineren Segel noch richtig Spaß haben. Die maximale Obergröße würde ich bei 40cm Länge und ca. 8.0m2 Segel sehen.


    Fazit: Der 3S ist etwas waviger (bitte mir den Ausdruck nachsehen) und der AR etwas freeridiger/gleitfreudiger. Alle Beobachtungen beziehen sich auf 90kg Körpergewicht.


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    Bin mittlerweile bei Flachwasser Tobago/Prasonisi MagicRide 119 bzw. 112 gefahren die ich konzeptionell hier in eine Reihe stellen möchte.


    MR119: Ab Anfang hat mit das Brett leicht verzweifeln lassen, aber die guten Bemerkungen haben mich dazu veranlasst mich und mein "Unvermögen" als die Ursache für den Frust zu sehen und voila, es geht. Das Brett ist noch einmal kürzer und breiter plus längerer Finne mit flacher Gleitlage. Wer old school Bretter gewohnt ist und so fährt wird mit ungewolltem Anluven und schlechtem Angleiten bestraft. Man fährt die Gabel etwas höher als mit einem schmaleren Brett und bringt mehr konstanten Druck auf den Mastfuss (get down James Brown oder auch get low to go) Gleichzeit muss das vordere Bein konsequent gestreckt sein, der vordere Arm ebenso was dem Anluven entgegenwirkt. Mit dieser Fahrtechnik gleitet das Brett sehr früh und bleibt auch bei böigen Wetter besser im Gleiten im Vergleich zu schmaleren Brettern. Der Kurvenradius ist natürlicher weise etwas weiter und durch den Shape unterstützt. Gerade wenn die Winde nicht so verläßlich sind haben die Magic Rides (oder ähniche Shapes anderer Hersteller) gewisse Vorteile. Hier ist die Serienfinne tatsächlich das Größte, was ich fahren würde und eine 2. kleinere Finne ist für mich Pflicht, Für den Bodensee als Standardrevier ist das eine betrachtenswerte Alternative.


    Hoffe, ein paar Anregungen geliefert zu haben.

    Sunzi


    PS: Meine Buben knapp 12 bzw. 14 fahren 96L/116L wobei 96L bei deren Körpergewicht locker ausreicht