Beiträge von Isonic87

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    theoretisch wären schon annähernd 60 Knoten drin, wie die Abschätzung in dem Diagramm zeigt . (Quelle Winsurfing Mechanics von Dietrich Hanke)


    Fraglich, ist aber wie startet man da und sicher müssten die Finnen so modifiziert werden, dass keine Kavitation auftritt.


    Man beachte den auch immer tiefer werdenden raumen Kurs!

    es gab oder gibt(?) die Idee einen Kanal in La franqui am Strand zu baggern. Weiss nicht , ob das noch aktuell ist. Würde mich aber wundern , wenn so etwas dort genehmigt wird. Wind wäre genug dort

    halte ich nach wie vor für eine sehr schlechte idee und lehne das komplett ab. dort gibts den perfekten strand, dann den spot auf den sailinen der temporär geöffnet wird. mMn reicht das komplett, ein kanal passt da nicht ins landschaftsbild - wäre mMn sehr schade, und viel zusätzlichen trubel braucht da auch keiner.


    ich hoffe dass das nie umgesetzt wird

    ganz meine Meinung! Kann mir das aber beim besten Willen dort auch nicht vorstellen, nachdem dort fast permanent die komplette Schliessung der Strände aus Gründen des Umweltschutzes diskutiert wird. Ich denke man sollte den Bogen nicht überspannen - und ja, der Strand ist fast perfekt!

    die in Lüderitz gesehenen Severne Mach2 Segel sehen etwas anders aus als die bislang gesehenen und angekündigten Designs. Hauptunterschied scheint eine komplett rote Masttasche zu sein, wohingegen die normalen Mach2 nachwievor zumindest teilweise die Severne-typische durchsichtige Masttasche zeigen.


    Frage mich nun , ob die Lüderitz Segel Sonderanfertigungen sind? Wer weiss was?


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    lies es nochmal und auch die Beiträge vorher, da sind ein Haufen Fakten drin, zusammen mit meiner subjektiven Einschätzung. Man muss es halt auch zur Kenntnis nehmen wollen.


    Wollte nicht persönlich werden, ist nur meine Wahrnehmung, wie du hier oft auftrittst und das finde ich ja auch gut, umso unverständlicher ist es für mich, wenn du Performancegewinne bei. Surfmaterial der letzten 10 Jahre so vehement bestreitest. Wo sind denn Deine ‚Fakten‘ und Belege für diese toolkühne Behauptung?


    keine ‘bahnbrechende Erkenntnisse’: was erwartest du? durch jahrelanges ‚trial&error‘ sind die Finnen (und nicht nur die) schon nah am Optimum. Gerade dann werden weitere Verbesserungen nur durch genaues Verständnis der physikalischen Effekte zu erreichen sein. Bei MUF weiss man wenigstens warum die Finnen funktionieren ;)


    ‚Love-Faktor‘: stimme zu, immer wieder kann man neue Finnenhersteller beobachten, die wie Pilze aus dem Boden schiessen und dann gehyped werden. Von den wirklich guten bzw anerkannten ist ausser Deboichet aber keine verschwunden: MUF, Hurricane, Lessacher, CFins, ZFins, Carpenter etc sind alle noch da.


    ´Leistungsfähigkeit’: logisch kann ich die Leistungsverbesserung nicht messbar machen. Denn wer fährt schon an einem Hammertag mit 10 oder gar 20 Jahre altem Kram nur um diesen Vergleich zu machen? Die Leistungsgewinne sind also subjektiv und meines Erachtes nicht zu übersehen. Bei den Segeln sind diese wesentlich kontrollierbarer und damit weniger (physisch) anspruchsvoll zu fahren. Das ist einer verbesserten Twistdynamik und Profilverlauf geschuldet Das ist schon im Vergleich zw einem Severne Reflex6 und einem Mach1 spürbar. Wer das nicht merkt, dem ist echt nicht zu helfen. Von einem brettharten Racesegeln von vor über 10 Jahren wie z.B. NP RS5 oder noch alter ganz zu schweigen.

    Bei den Finnen hat es m E auch enorme Verbesserungen gegeben. Die Asymetrischen von heute sind super optimierte Profile in Verbindung mit optimierten Twist/Flex Eigenschaften (alles durch jahreslange trial&error). Diese Finnen sind nicht nur performanter , sondern vor allem sehr belastbar (Spinout sicher) und kontrollierbar. Bei Boards das gleiche: Boards die über 50knoten laufen kann man als Serienboards kaufen (zB isonic44, Patrick43). Auch diese Boards in Kombination mit o.g. Finnen sind vergleichsweise einfach zu fahren und bleiben extrem kontrollierbar.


    Objektiv schlägt sich diese höhere Leistung des verfügbaren Materials unübersehbar in den Ranglisten nieder , s. GP3S. Dutzende wenn nicht Hunderte von Speedsurfern fahren an ganz unterschiedlichen Spots im Bereich der alten Weltrekorde. Wenn das kein Indiz für verbessertes Material ist. dann weiss ich nicht?!


    Versteh auch nicht wie gerade Du den Fortschritt beim Material so negieren kannst, wo du doch an vielen anderen Stellen dich als den Anwalt der Surfindustrie positionierst und ja auch ein Stück weit davon lebst?


    Die Entwicklung wird weiter gehen , aber der Windsurfer in der heutigen Form bewegt sich (AA Rekord von 53kn) nah an der pysikalischen, theoretisch maximalen Grenze. um hier signifikant schneller zu werden braucht es andere Konzepte, ob dass dann noch Windsurfer sind, muss das Reglement klären. Solange aber ein Powerjoint den Fahrer zwingt die Segelkraft nur durch sein Körpergewicht zu kompensieren , wird dieses Gewicht immer limitierend für die zur Verfügung stehende Segel bzw Antriebskraft sein. Potenzial zur Widerstandsreduktion sehe ich in erster. Kinie beim Fahrer selbst und noch etwas beim Segel. Den Wasserwiderstand über foils zu verbessern könnte lohnend sein, sicher aber nicht den aktuell üblichen Foilkonfigurationen mit Mast und Fuselage.

    Luftwiederstand ist relativ, der Fahrer hat im Kanal Fahrtwind aber auch Rückenwind. Wenn man 50 knt bei 50 knt Wind auf 135° fährt bleiben 20 kmh für Luftwiderstand. Ist fast vernachlässigbar.

    im Prinzip richtig. Entscheidend für die Aerodynamik ist der scheinbare Wind mit dem die ganze Fuhre angeströmt wird. Dieser bestimmt sich aus Windstärke und -Richtung, sowie Eigengeschwindigkeit und relativer Kurs zum Wind.


    50 kn Eigengeschwindigkeit und 50Knoten Wind und in einem Kurs von 140Grad ergibt sich die scheinbare (effektive) Windgeschwindigkeit von ca. 37knoten. Das ist aus aerodynamischer Sicht definitiv nicht zu vernachlässigen.


    siehe dazu auch folgendes Bild aus ‘Windsurfing Mechanics von Dietrich Hanke.

    Lieber Isonic. Du hast ja mal MUF gefahren,daß die nie schnell waren, hast Du ja wohl auch gemerkt. Zu dieser Zeit fuhren aber meine Finnen mit

    Döblin auch schon 50 Knoten. Hast auf das falsche Pferd gesetzt. Nur was ist denn jetzt am Material besser oder schneller? Die schnellen Zeiten fahren

    In Lüderitz doch Profis, die gut trainiert sind. Bornemann ist doch ein wirklich guter Amateur. Das ist für mich mehr wert als Profis die Material wie ein

    Hemd wechseln. Wolfgang

    Lieber Wolfgang,

    fahre immer noch MUF Slalom Finnen und bin sehr zufrieden. Aktuell sind neue Speedfinnen in der Entwicklung, die Prototypen sehen sehr vielversprechend aus. Würde keinesfalls sagen, dass ich auf das falsche Pferd setze. Niemand(!!) hat in der Surfszene das ingenieurmässgie Verständnis wie Rick Hanke.


    In Lüderitz ist aus meiner Sicht ausser Steve Allen kein einziger aktueller Profi am Start. Alles mehr oder weniger ambitionierte Amateure.


    Bleibe dabei, dass das Naterial wesentlich (!) leistungsfähiger geworden ist, braucht man mal nur ein Blick in die aktuellen ranglisten auf GP3S werfen.

    hab ich doch geschrieben. mehr Speed durch verbesserte Kontrolle. Segel und Finnen und auch die Boards sind wesentlich besser sprich handhabbarer geworden. Kann das leider nicht in Knoten ausdrücken, aber es ist Fakt.


    Wenn ich mir nur mal die aktuellen Racesegel anschaue ist das unübersehbar.

    Asym. Finnen hat es auch einen maechtigen Entwicklungsschub gegeben. Unglaublich was die an Druck aushalten ohne irgendwelche Zicken zu machen. Das kenn ich von früher - und hier rede ich von acht Jhren - ganz anders

    aber Totti, es ist doch nicht nur Antoine, er hier einen 'Ausreisser' produziert hat. Mittlerweile fahren ambitionierte Amateure über 50 Kn, und das nicht nur im Kanal. Der 50 Kn Club über 500m hat aktuell 17 Mitglieder, der 45kn Club über 500m hat 72 Mitglieder!! und Finian's alten Rekord von 46,5 Kn haben lt. GP3S bereits 46 Windsurfer getoppt. Ich behaupte mal in Lüderitz wird es heutzutage ca. 200 Windsurfer gelingen schneller als 46,5 zu fahren.


    Diese enorme Breite ist zum einen sicher über den verstärkten Focus auf das Speedsurfen, aber auf jeden Fall auch auf verbessertes Material (Verfügbarkeit gepaart mit Leistungsvermögen) zurückzuführen. Windsurfen hat sich seit jeher immer evolutionär durch Trial&error weiterentwickelt, insofern kann das auch nach so langer Zeit nicht überraschen, ansonsten wären alle Finnen/Segel/Board-Entwickler Volltrottel.

    stimmt schon, dass es heute Windsurfer gibt, die auch mit 10 Jahren altem Material an die 50 kn rankommen. Dennoch bin ich der Meinung, dass es durch das aktuelle Material wesentlich einfacher geworden ist heutzutage schnell zu fahren (> 40 knoten). Vor allem Finne und Segel geben einem eine ganz andere Kontrolle , als der Race-Kram von früher; und Kontrolle ist Speed!

    Nicht wahr ?

    logisch machen Spot und Wind den Speed, aber das Material hilft dabei. Die Spitze ist wesentlich breiter geworden. Auch beim GPS Speedsurfen gibt es unglaublich viele gute Fahrer.

    Heute kann mit Material fast von der Stange 50kn fahren, das war vor 10 Jahren noch undenkbar.


    Bei den Finnen gibt es ebenso viele Hersteller die spezielle, asymmetrische Finnen anbieten.

    Segel funktionieren fast aus dem Segelsack heraus.

    die Diskussion um die Genauigkeit bei der max. Geschwindigkeit ist doch müssig, denn dieser Wert ist in der Regel (Ausnahme Bayerischer Speed Kini!) aus den genannten Gründen völlig

    irrelevant. Bei den massgeblichen Ranglisten gelten längerer Zeitintervalle und/oder Distanzen, bei diesen gleichen sich absichtlich oder unabsichtlich herbeigeführte Meßausreisser implizit aus. Dennoch stellen Messwerte mit 10Hz eine bessere Auswertebasis in der Nachauswertung dar. Durch die höhere Taktrate lässt sich der Verlauf sehr viel besser rekonstruktieren und Auswertealgorithmen kommen zu besseren Ergebnissen, besonders sei hier @500 genannt. Auch greifen Filteralgorirhmen besser um Fehlmessungen auszuschliessen.


    Aber zurück zu diesem wunderbaren , neuen MOTION GPS. Dieses bietet selbstverständlich die Möglichkeit mit versch. Sample rates aufzuzeichnen. Neben den vielen anderen genannten Vorteilen, stellt es meiner Meinung nach, das aktuell beste GPS dar.


    Möchte betonen, dass ich unabhängig vom Hersteller meine persönliche Meinung wiedergebe und das Gerät auch für den vollen Kaufpreis erworben habe.

    ich sehe schon einige Verbesserungen. Sicher keine Revolutionen, aber viele kleine Optimierungen , sei es die Segel, Finnen und Boards, aber in Summe trägt es dazu bei, dass sich einige Fahrer jenseits der 50kn platziert haben. Ich denke in der Breite war das vor ein paar Jahren nicht der Fall.

    Da frag ich mich, warum man das Motion gps braucht, wenn es das gt31 auch zu den gleichen ergebnissen kommt. Ist dann nur für Neueinsteiger interessant, die kein GPS haben. für mich uninteressant.

    GT31 ist immer noch gut, habe vier Stück davon, aber leider wird es nicht mehr hergestellt.


    Das MOTION hat aber noch weitere Vorteile gegenüber dem GT31:

    - wasserdichtes Gehäuse , man braucht kein Aquapac

    - besseres Display

    - Datenaufzeuchnung mit 10Hz

    - interner Speicher ohne SD Karte

    - Kartendarstellung

    - Alle drei GPS System werden unterstützt (GPS, GLOBASS, GALILEIO)

    - Emergency Mode

    - insgesamt erscheint das Gerät wesentlich robuster (bleibt abzuwarten, ob es das auch ist)

    -europäisches Produkt


    unabhängig davon, was erwartest du das MOTION schneller oder langsamer als GT31 ist? Das messprinzip is5 das gleiche, also grosse Unterschiede sollte da nicht auftreten.