Posts by aurum

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    ich habe das Segel in 6,7qm (2017er) für eine Bekannte besorgt und sollte eigentlich auch noch 1 oder 2 Größen größer für ihren Macker

    ich habs gemacht, weil mich dieses günstige und leichte Segelversion einer ansich nicht grad günstigen Marke interessierte und ich das so mal in Ruhe riggen und ansehen konnte


    ich habe ihr nach Erhalt des 6,7ers allerdings abgeraten, als großes Segel ebenfalls dieses Modell zu kaufen, weil ich mir nicht vorstellen konnte, wie das in 8,5qm mit ebenfalls nur 5 Latten ein überzeugendes Profil bilden und die Kräfte in Böen aufnehmen soll

    ok, danke für den Link, den ich beim googln nicht gefunden habe, (wohl weil free ride auseinandergeschrieben)

    so hatte ich mir das gedacht
    ich hatte damals als größtes Board den 274er Ride mit 102l, der einem kürzeren breiteren Board weichen mußte, das auch etwas größere Finne und Segel vertrug


    und das wird auch bei dem 282er wohl das Problem sein: ist kein Frühgleitboard für normale, sondern ein sehr sportliches für schwere Typen

    also nichts für mich, der auf der Suche ist nach einem etwas jüngeren etwa 73cm breiten (etwa140l.)Frühgleit-Board in meiner Nähe (Raum Leipzig-Torgau)

    ich hab auch mal ein Identifizierungsbildchen. mehr bekomme ich nicht
    was könnte das für ein ca. 280cm langes Board von JP sein?
    ein Freeride von 2001? muß schon was Älteres aus der Zeit sein, wo die auch bis an die 280cm lang waren

    aber JP gibts wohl erst seit 2001?
    JP hat ja auf seiner Homepage ein Archiv, aber das geht nur bis 2007 oder so zurück



    ich habe auf windsurfmarkt.de die Designs durchgesehn, aber die sind dort von 2001 nicht verfügbar und 2002 oder später scheint es nicht zu sein, denn die Boards wurden kürzer und die Pads weiß (und die Designs eh anders)

    mein Surf-Magazin-Testberichtearchiv geht auch nur bis 2005 zurück und online habe ich keinen älteren Test gefunden als 2002 (und nichtmal den kann man ohne Abo runterladen)

    jp.jpg

    wie es der Zufall will, hatte ich heute eine Erscheinung, nämlich einen Bekannten aus dem Surfverein, den ich in 20 Jahren noch nie surfend auf unserem Baggersee angetroffen habe.

    na gut, war ja auch der 90kg-Sohn, der der Antrieb war und Vadder im Wechsel, beide ohne Trapez.

    und warum erzähle ich das?
    die gurkten dümpelnd mehr schlecht als recht rum und als das Board am Ufer lag, sah ich das Elend: eine Mittelfinne am 85cm breiten 156er Gecko, der mit 6,2qm heute hätte super gleiten müssen, es war echt gut Druck in den Böen

    ich gemeint, daß das nur für Kindersegel gedacht ist und mit 6,2qm mittig in der Mastspur doch luvgierig sein muß ohne Ende.

    "ja genau" stimmten sie mir zu

    ich mit dem Setup mal einen Schlag gemacht

    ich sach nur:


    im Dümpeln luvgierig wie Sau, beim Gleiten dann bremst das weiche Spritzguß-Mistding und sorgt mit dem starken Flex für ein sehr anspruchsvolles Fahrverhalten immer nahe am spontanen in-den-Wind-schnipsen wie bei den ersten Foilversuchen, wenn das Foil zu weit steigt und zugleich anluvt

    ich hab das zwar (im Ggensatz zu meinen ersten Foilversuchen) unter Kontrolle gehabt, aber für Gleitanfänger ein nogo.

    was gar nicht ging: Powerhalse einleiten

    keine Chance. ich mußte wenden
    dann hab ich das störende Ding rausgeschraubt und das Board war wie verwandelt: superstabile Gleitlage in den fetten Böen und auch beim Dümpeln in den krassen Windlöchern trotzdem gut Höhe zu machen

    und Vadder und Sohn haben es nach mir auch gemerkt, daß die Dümpeleignung besser geworden ist (Gleiten konnten sie beide ohne Trapez nicht) und waren mir dankbar, daß ich ihnen empfohlen habe, die Mittelfinne rauszumachen (die der Surfshop empfohlen hatte! für 2 90kg-Typen!)

    insofern von mir ein ganz klare Empfehlung für den Gecko (ohne Mittelfinne), der als Vorjahresmodell in der günstigsten Bauweise doch recht erschwinglich sein sollte und auch die 146er Version mit immer noch 83 cm sollte gut funktionieren

    es fehlt(e) der Stopfen vom Verbindungsstück am unteren Mastteil

    weil der im oberen Mastteil feststeckt
    aber ja, auch da könnte er rausgeholt werden, indem man am Masttop den Stopfen entfernt und man mit was langem durchstößt oder was kurzes schweres als Fallhammer benutzt


    ganz unten hat er wohl zudem eh keinen Stopfen

    diese Art Boards ist nicht für Dümpeln gebaut

    wenn du das endlich einsehen würdest, würdest du mit dem Equipe deine Kreise ziehn und dabei gemütlich die dümpelnden shortboardfahrer überholen (und von diesen überholt werden, wenn in Böen alle, einschließlich dir, gleiten)


    höhelaufen im dümpeln ist eine reine Technikfrage. und die Mittelfinne braucht man für Kindersegel

    hier ist das Thema schonmal besprochen worden.

    Mittelfinne selber einbauen ist einfach so

    centerfinne macht bei schwergewichten mit großen segeln doch noch luvgieriger

    die bringt nur was bei leichtgewichten mit kleinen segeln, deren Segeldruckpunkt deutlich weiter vorne ist

    du hast einerseits Recht, aber meine Bedenken waren nicht unbegründet

    ich geb zu, daß ich meine Powerboxboards lange nicht in der Hand hatte: da ist das Loch groß genug (habe eben nachgeschaut)


    bei meinen häufiger genutzten Tuttleboxenboards, die ebenfalls mit M6 befestigt werden, ist das Loch der Standardspritzgußboxen minimal zu knapp für mehrere von mir eben probierte 10er Nüsse, geschweige, wenn noch etwas Laminat ins Loch ragen sollte

    hab solche Boxen hier liegen

    ich meine, das ist die frühe Genaration nach dem Holzgabelbaum, als noch nichtmal das selbstspannende Anklappsystem erfunden war (das natürlich ohne Mastmanschette potenziell mastgefährdend war)

    die wird nach meiner Einschätzung einfach angetüdelt

    und bleibt logisch wackelig, auch (und gerade?) wenn man es wie bei einer Klappgabel anbringt

    sowas sollteb man nicht mehr verwenden, weil es den Spaß verleidet

    Alugabeln mit brauchbarem Frontstsück gibts sehr billig in den Kleinanzeigen

    wow, wir sollen jetzt also verschiedene Anleitungen tippen für die verschiedenen Evolutionsstufen von Windsurfmaterial von 1970 bis in die 1990er, wo ja die Gabeln wie heutzutage letztlich immer noch mit Tampen befestigt werden, weil du nichtmal Fotos deines Museumsmaterials zeigst, damit man sich auf die Erklärung von deinem konkreten Zeug beschränken kann?


    abgelehnt ;-)

    die Pins müssen ja ein wenig locker sitzen im Loch und das hat sich bei meinem Gabeln damals, also im vorigen Jahrtausend ;-) ; mit der Zeit noch größer/lockerer gewackelt

    einmal ist auch so ein Pin von der Stahlfeder abgefallen


    zudem haben die alten Gabeln einen größeren Holmdurchmesser als spätere (also schon vor dem regelrechten slimboom wurden ja die Durchmesser etwas reduziert)

    du hast nicht ernsthaft noch Gabeln mit Druckknöpfen in Verwendung?
    die Evolutionsstufe danach war ja schon erheblich stabiler: insgesamt 4 Hülsen mit Schrauben, was zum Zerlegen mittles Inbusschlüssel auch ok war, außer, Alu in Alu ist rettungslos festgegammelt

    ich transportierte meine Al360 im Fluggepäck mit abmontiertem Kopfstück, weil dadurch flacher packbar

    beim Zusammenbau auf der Aufriggwiese fehlte leider die Mutter in der Kunstsoffversenkung, die den Bolzen des Klapphebels hält und ich wußte nicht, ob die Mutter vielleicht schon bei der Demontage abgefallen war.

    Miniteile auf Wiese suchen ist schon lästig, geschweige, wenn das gesuchte Teil evtl. gar nicht da liegt...

    egal, wenn der Hebel angeklappt ist, kann der Bolzen eh unmöglich verutschen

    und 3 Tage später sah ich beim Riggen was auf der Wiese blinken, meine Mutter ;-)

    er versucht sein Glück halt mit einem Gleitboard bei Stehsegelwind

    das kann nervig sein oder sogar ätzend, wenn man kein Gefühl dafür hat, wie man der Luvgierigkeit entgegensteuern muß

    die Stehsegelkomfortzone will er ja grad verlassen und Gleiterfahrungen sammeln

    "Bis jetzt auch meist auf alten Longboard (mistral equipe) unterwegs"

    dazu hatte er "neulich" das sinnlose Projekt, ein schmales kurzes Board zu verbreitern und jetzt eben das 135er, was zwar etwas größer sein könnte, aber nun auch nicht soo extrem zu klein ist als erstes richtiges Gleitboard

    genaugenommen kann man ja mit dem Equipe (ungefähr 360 lang) auch gleiten, aber das ist schon recht schwerfällig, insbesondere beim Halsen und wegen geringer Breite verträgt das kaum größere Segel als 7,5

    ich hab selbst nen Equipe, aber die Hebelverhältnisse sind schon übel, wenn da 3m Boardlänge/-gewicht obengehalten müssen beim Gleiten auf dem eher schmalen Heck, das in älteren versionen nichtmal Doppelschlaufen hinten hat