Beiträge von Totti-Amun

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    Du reduzierst Erfahrung in guter Bootsführung auf praktisches Können und übersiehst dabei, dass zunächst einmal die Theorie das Allerwichtigste ist. Wenn ich nicht einfachste Vorfahrtsregeln kann oder die Beschilderung, geschweige denn, wie ich mich verhalte wenn mal etwas "aus dem Ruder läuft", wie soll ich dann sicher ein Boot führen? Man gefährdet nicht nur sein Leben, sondern auch das der Mitfahrer und anderer Bootsführer, und wenn die nur zum Retten kommen. Ein Boot kann man nicht erstmal bremsen und rechts ranfahren wie ein Auto.

    Du willst mir jetzt erklären, eine einstündige Unterweisung des Vercharterers gleicht all das aus? Ich lach mich gleich tot.

    Jemand, der noch nie am Ruder gestanden hat, bekommt in Holland ein locker 15 Tonnen Boot ausgehändigt und treibt da sein Unwesen genauso wie häufig die Hausboot-Party-Fahrer. Dazu gibt es übrigens genug nachzulesen. Man muss es nur wollen. Ich mache jedenfalls einen großen Bogen um die einschlägigen Hochburgen.

    Jetzt weißt du was ein Rundspant und ein Knickspant ist ...

    Ist nicht prüfungsrelevant.


    Wie sich ein Anfänger die Kartenarbeit selbst beibringt, schaue ich mir aber gerne an. :-D

    Bei denen gibt es übrigens welche, die durchaus anspruchsvoller sind.


    Wie auch immer, ich denke deine Sicht der Dinge widerspricht sind in gewisser Weise.

    Egal, ich habe meine Meinung zum führerscheinfreien Fahren, du deine. Ich bin der Meinung, die Voraussetzungen sind zu lasch in beiderlei Weise, führerscheinlos sollte es nicht geben und die Messlatte für die SBF gehört höher.

    Wer mit einem SUP in eine Schleuse fährt hat nicht mehr alle Latten am Zaun.

    Weiss ich nicht, aber mir würde es auch nicht einfallen.




    Wer behauptet ein SBF würde irgendjemand dazu befähigen ein Boot zu führen fällt für mich in die selbe Kategorie.

    Ich weiss nicht, ob du es wusstest: Aber ein SBF See, SKS, SSS, SHS, Binnen, ist ein höchst amtlicher "Führer-" Schein und ja, der befähigt jemanden zum Führen eines ausgewachsenen Bootes ohne Begrenzung auf See, Binnen bis 20m (Rhein bis 15m) Länge.

    Die Kenntnisse, die zur Erlangung nötig sind, sind in praktischen und theoretischen Prüfungen nachgewiesen worden, zudem die Gesundheit in Form einer ärztlichen Untersuchung.

    Nichts davon müssen die Hausbootler in Brandenburg und Charterkunden in Holland nachweisen.

    ich finde die niederländische Regelung super und bin der Meinung dass mehr unbeteiligte durch Wind und Kite-Surfer verletzt werden als durch irgendwelche Hausbootfahrer ohne SBF.


    Ich schätze Totti und denke nicht dass er der Meinung ist dass Leute die einmal mit einem Boot ein Fender einsammeln an und ablegen und 5 Knoten können dazu in der Lage sind eine 40 Fuß Yacht ordentlich zu führen.


    Sie können es vielleicht nicht, aber dürfen es und haben eine mehr oder weniger geschlossene Ausbildung mit Prüfung durchlaufen, theoretisch wie praktisch.

    Wer zumindest den SBF See und/oder Binnen mal gemacht hat, weiss, dass das keine Sache ist, die man in einer Stunde vermittelt.

    Ich bin übrigens jemand, der gar die laschen Voraussetzungen für den SBF See und Binnen beim WSV angeprangert hat (u.a., da Schiffssicherung praktisch kein Thema ist).

    Und ich weiss, wovon ich rede.

    Wenn du mal als Bootsführer in Brandenburg usw. unterwegs warst, weisst du zudem, was mit den lokalen Sonder-Regelungen nicht richtig läuft.

    Ein etwas sachlicher Ausdruck könnte dir in dem Fall nicht schaden. Idioten gibt es überall und die Scheinesammler haben immerhin etwas voraus, eine fundierte Ausbildung. Ob sie es auch gescheit anwenden, ist ihrem Charakter geschuldet, Erfahrung kommt letztlich dann durch die Praxis.

    Charakterlosigkeit sieht man aber nicht nur beim Bootsfahren, sondern auch auf der Strasse und überall.

    Ich glaube, nicht schneller als andere. Es gibt halt ein paar sehr wenige (Starter), bei denen dreht sich jeden Tag alles ums Material, Technik und Speed. Dazu zähle ich die Beiden nicht.

    A2 und pd sind zweifelsohne begnadete Windsurfer. Ich denke z.B., dass Jacques van der Hout nicht langsamer ist, weil er sich mehr mit Speed beschäftigen kann und das seit Jahren macht.

    100%:thumbup:

    Und noch die Hausboote mit ihrer 1 stündigen Einführung 8|


    Mfg

    Das ist der Hammer, oder? Unfassbar...

    Aber selbst die holländischen Vercharterer geben große Boote raus an Leute ohne SBF, ich meine da gibt es lediglich eine km/h Beschränkung (ähnlich dem Brandenburger-Prinzip). Das sind Boote von rund 11m Länge dort. Damit kann man viel Schaden anrichten. Die Hausboote auf den Brandenburger-Kanälen und Seen sind ja auch riesige Teile, ich kann das nicht begreifen.

    Jeder Mist wird reglementiert, der es nicht wert ist, auch zu Lasten der Bootsführer. Aber sowas? Da wird jede Vernunft über den Haufen geworfen...

    Ich bin auch Bootsfahrer und bin zufällig über diese Änderung gestossen. Der Gedanke mit Booten zu Schleusen ist vollkommen absurd (oder überhaupt zu schleusen mit SUP), wäre mir nie in den Sinn gekommen und ist mir bisher auch nicht aufgefallen.

    Kajaks natürlich öfter...

    Es gibt leider genug Bootsführer, die so schon durch die Schleuse ballern, weil sie das nicht gebacken bekommen. Da fehlen wirklich noch die SUPer zwischen. Und das sage ich, wo ich sicher 200 SUP-Tage dies Jahr hatte.