Posts by goforward

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    Oops - ich glaube, wir haben die letzte Woche alles weggesurft... :eek:
    Ich drück' Euch (uns!) die Daumen, dass es, entgegen der MTB-Vorhersagen doch noch Druck gibt!

    Ich hatte auch die 98er in 4,2, 5,0, und 5,6 dann nochmal 2000 ein 4,2er nachgelegt (guggst Du Bild) - alles klasse Segel! Das 5,6er existiert sogar noch als Lieblingssegel in meinem Freundeskreis und wird aber nur mal bei "Altherrenwetter" ausgefahren...

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    vielleicht malt da auch nur die Erinnerung rosarote Puschel an die Segel ?


    Nana... Dann wäre mir aber nicht aufgefallen, dass das 2001er 4,7NR plötzlich sooo grottenschlecht war. Es kursierte damals sogar das Gerücht, dass verschiedene, von Pryde gesponsorte Pros sich haben nochmal 2000er mit dem Design von 2001 schneidern lassen.


    ich_in_la.jpg

    Die letzten NRs von Nils waren die 2000er. Das 2001er kam schon von Robert Stroy (vorher ART). Das hat man auch deutlich gespürt und da galt/gilt vielleicht auch dein Spruch:

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    Aber insgesamt ist ein NR eher kein gutes starkwindsegel...


    In den Jahren vorher war das NR zwar für manchen etwas zu direkt, aber super druckpunktstabil, mit weit vorn liegendem Druckpunkt, trotzdem flachfallend im Buttonturn und über große Windbereiche sehr gut kontrollierbar. "Kein gutes Starkwindsegel" ist da nur ein individueller Eindruck oder vielleicht nicht mal das, sondern irgendwo aufgeschnappt... Meine NRs waren die absoluten Lieblingssegel zu meinen Kapstadtzeiten!
    So ein Teil aber jetzt noch zu kaufen? Nur, wenn es die letzten 10 Jahre keine Sonne gesehen hat! :D

    Viele der aktuellen Segel "wollen" tatsächlich den passenden Mast. Das gilt vielleicht nicht so für jeden Surfer (Gewicht) und jede Segelgröße in dem Maße, wie Teenie es plakativ manifestiert, aber bei Deinen 55kg ist wirklich das weichere Modell die erste Wahl.
    Alternativ würde ich an Deiner Stelle nach einem guten Gebrauchten Ausschau halten. Vor 6/7 Jahren sind die Segel tendenziell auf härtere Masten geschnitten gewesen. Meine Freundin (62kg) fährt ein dreieinhalber Alpha von 2008 super entspannt mit ihrem 370er. Da die kleinen Tücher i.d.R. nicht so oft ausgefahren werden, sind die meist in einem guten Zustand. Ich selbst habe für die Sturmtage hier an der Ostsee ein 3,7 Zone von 2002 (zuletzt 2011 gefahren)! Und das ist wirklich ein klasse Teil! Auf Teneriffa habe ich ein 3,6er Fly von 2009. Das wäre bei Deinem Gewicht mit seinen vier Latten sicher eine gute Option. Achtung! Flys von 2011 und aktueller sind KEINE gute Wahl!

    Ich kann mich Totti nur anschließen - Islandtribe! Ich habe sie in Kapstadt kennen und schätzen gelernt. Es ist die einzige Creme, die wirklich den ganzen Tag hält und gut blockt. Selbst nach 2 langen Sessions und einer Dusche kann man sich abends das Zeug noch mit den Nägeln von Gesicht kratzen. Dazu ist sie nicht hässlich weiß, sondern transparent. Wer anfällig in Sachen Sonnenherpes ist (wie ich) weiß Islandtribe besonders zu schätzen.
    Weil es die Haut so schön abdichtet, habe ich damit auch schon frischgenähte Wunden (auch mal ne Augenbraue) zugekleistert und konnte direkt weitersurfen. Normalerweise lässt man das im Salzwasser besser für 2 Wochen...
    Zuletzt "behandelte" ich mit dem Zeug vor ner Woche meine Schulter-OP-Wunden und konnte so nach 4 Tagen wieder in die Sauna. Da ist nix aufgeweicht!


    Wichtig: Vergesst die Ohren nicht! Das geht schnell in Richtung Hautkrebs...

    Ist wohl egal und wohl eher so ein Ding der Vorlieben. In der Welle fahren aber die meisten (bei den Pros fast alle) Obergriff (Ristgriff) und im Slalom Kammgriff... Ich könnte mir die Vorwärtsrolle mit Kammgriff nicht vorstellen!

    In der verlinkten Segelnummerliste steht bei der Nummer 1 gar nicht Vincent Langer? Ist das nur nicht aktuell oder hat man Vincent die Nummer wieder weggenommen?

    Eigentlich ein toller Bericht! Es wurde aber leider der Eindruck vermittelt, dass Windsurfen im Osten vor allem Stehsegeln auf großen Brettern war. Schade, dass nicht genügend Zeit war, einen typischen Südwesttag in Thissow mit ordentlichen Wellen und alten "Fundboards" nachzustellen. Diese Szene an Leuten dort hatte nicht sooo viel mit dem DDR-Regattageschehen zu tun, spielte ab Mitte der 80er aber eine große Rolle bei den Insidern. Auch kamen die legendären Ostseetripps an die polnische Küste viel zu kurz (Hintergrundinfos: notwendige Einladungen etc.). Ein paar Filmausschnitte von Heinzes Polendokus inkl. Frontloops fehlten definitiv. In diesem Zusammenhang fehlten eben auch die Namen Toni Längert oder Frank Stolte!
    Dass es neben Wagonbau Ammendorf eine regelrechte "Untergrundindustrie" mit Shapern, Segelmachern, Gabelherstellern und Zubehörlieferanten gab, fehlte auch etwas. Namen wie Längert (Segel), Leupold(Segel) Bauer(Gabeln), Lutz(Finnenkästen, Mastfußsysteme), Schleenvoigt (Finnen) hatten einen besonderen Klang in der Szene und hätten da auch reingehört! Richtige Künstler waren ja auch die Mastenbauer... was waren eigentlich da die Namen?

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    Dierhagen/Hafen soll wohl windsurfen und kiten inzwischen verboten sein


    Windsurfen ist da NICHT verboten. Für mich der beste Spot bei NO über Ost bis SO. Wir hatten da in diesem Frühjahr schon einige nette Freestylesessions.

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    Wer waren die Beiden 1986?


    Karsten Klünder und Dirk Deckert - steht in dem unter #11 verlinkten Bericht.


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    Hast du noch kontakt zu Ulli Kallius, und hat ihr lust mit zu segeln?


    Leider nein und nein...


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    Dann bist du doch ideal geeignet, das Rennen zu organisieren?


    Nein bestimmt nicht. Damals waren wir sehr naiv. Die Fischer, die wir befragten, ab wann man denn die Kreidefelsen von Mön sehen könne (geht wegen der Erdkrümmung nicht vom Hiddenseer Strand - ab 20m Höhe schon), meinten, dass wir sowieso draufgehen. Ich bereue es zwar nicht, aber ich würde das nie wieder machen! Hätten wir uns damals (Sicht unter 50m!) um 2° geirrt, wären wir an Mön vorbeigedümpelt und ob wir (schon etwas dehydriert!) dann Koppenhagen erreicht hätten?
    Nun auch noch die Verantwortung für ein derartiges Event zu übernehmen, wäre noch ein viel größeres Risiko. Ein Rennen könnte das sowieso nicht werden, es sei denn jeder hätte ein eigenes Begleitboot. Also fahren dann alle in Gruppe und wenn einer ein Problem hat, müssten alle warten... Was sollte dann diese Überfahrt?
    Gab es nicht schon irgendwann in den 90ern dieses wahnwitzige Projekt, von Neuhaus nach Gedser zu fahren - blos gut, dass damals die Bedingungen nicht passten! Es wäre wohl ein Dissaster geworden.


    Ich denke ein Langschlag über so einen großen Teich ist nur etwas für Eigenbrödler, die richtig fit sind (wer ist wirklich schonmal 6h AM STÜCK gesurft?), hohem Fahrkönnen, um auch außerhalb des optimalen Einsatzbereich des gefahrenen Segels längerfristig vorwärts zu kommen, ohne Familie und Eiern! Das Ganze alleine(!) mit Begleitboot zu machen, nimmt so einer Aktion total den "Reiz" - mir wäre das eine teure Zeitverschwendung.

    Das erste Gedächtnisrennen gab es bereits im Juli/1990. 2 Jungs surften damals die gleich Strecke von Hiddensee nach Mön - allerdings unter widrigen Bedingungen: nach etwa 20 km zog, entgegen der Vorhersage, ein dicker Nebel auf und der Wind schwächelte... Nach ca. 6 Stunden, ohne Wasser und Kompass aber viel Glück war es dann doch geschafft.
    Einer war der Sohn vom Inselarzt von Hiddensee Ulli Kallius und der andere ich.

    Warmer Anzug, Handy, Person an Land etc. Mir wird hier zu viel kalkuliert, dass da Hilfe holbar wäre. Das ist selbstgefällig, starrsinnig und anmaßend!
    Man sollte seine Surfsession immer so planen, dass man eben im Gefahrenfall nicht auf fremde Hilfe angewiesen ist!
    Wer bei diesen Temperaturen und ablandigen Wind rausgeht (egal ob See oder Meer!), handelt mehr als leichtsinnig! Das ist ein absolutes NOGO - und das kam in vielen Beiträgen nicht wirklich rüber.
    Bei auflandigen (schrägauflandigen) Wind mit kurzen Schlägen sieht das schon ganz anders aus. Dann aber kalkulieren, dass man sich vom Rigg trennen muss, wenn es mehr als 100 m sind.
    Ich war Anfang Oktober bei 11° Wasser und 10° Luft auf dem Dierhäger Bodden (teils Stehrevier) und ich war baff, wie weit da manche rausgefahren sind...
    Ich denke, dass den Wenigsten die hohe Gefahr des Erfierungstodes klar ist.

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    Hast Du mal ein Foto von so einer unentspannten Slot oder Powerbox?


    Leider nicht, aber hier passiert ja öfters so etwas und ich kann mal knippsen...

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    Wo sind die Schwachstellen an den Boxen wenn Felskontakt hattest?


    Slotbox: da brechen schonmal die Schrauben komplett mit dem halben Gewinde aus der Box oder die Schraube wird herausgedrückt und das (Plastik-!-???)Gewinde der Box ist im Eimer. Auch schon gesehen: Schraube verbogen und beim Herausdrehen: Knack!
    Minipowerbox: Kasten komplett aus dem Board gerissen. Oder nur die Hälfte - das hatte Mik Kleingarn vor drei Wochen. Noch schlimmer, das hatte ich an meinem JP: Haarriss an der Box, wo dann reichlich Wasser herauslief
    Oder der Schraubenkopf hinterlies ein ganz großes Loch - Finne weg...
    Powerbox (Singlefin): Heck abgerissen.
    Ich bohre meine (Messing-)Plättchen immer mit einem 5er Bohrer soweit auf, dass nur noch 2-3 Gewindegänge greifen - so bleibt die Finne ganz und nur Finnenplättchen und Schraube müssen getauscht werden. US-Box und alles ist gut!
    Plugs: Dass viele Customschmieden die Schlaufen 4-fach anschrauben, sollte zu bedenken geben. Vor allem Waver und Freestyler verdrehen die Schlaufen dauernd. Ich bin bei meinem "Why" froh, dass ich mich nicht mehr um die lästigen Schrauben kümmern muss!

    Mir ist aufgefallen, dass Du die Plugs für die Schlaufenschrauben längs einbaust. Ich habe in meinem "Why" pro Schlaufe 4 Schrauben, also je Seite 2. Eine Verstelloption brauche ich nicht. Bei meinen Serienboards war/bin ich immer super genervt, dass sich vor allem hinten die Schrauben lösen (und dann abbrechen!).
    Welche Finnenboxen verwendest Du? Ich habe mir für meinen Quad 4 x US-Box (außen gekürzte) einbauen lassen. Bei uns in Cabezo (bei Ebbe auch an der Mole) gibt's öfters Felsenkontakt und Minipower- sowie Slotbox nehmen das sehr "unentspannt".

    Für mich gibt es nur ein Argument für ein neues Auto: man muss es geil finden und "sich es wert sein".
    Wirtschaftlich wird ein Auto erst ab 10 Jahre Alter. Der Wertverlust/Jahr (größter Kostenfaktor einer Neukarre) spielt dann nämlich nur eine untergeordnete Rolle. Habe hier auf Tene einen 91er Passat 2,0 115 PS, der als dt. Auto immer mal so seine Macken hat, aber über die letzten 7 Jahre kostete mich das Ding im Durchschnitt 500 Euro/Jahr. Einmal Zylinderkopfdichtung (1300Eu), ein Katalysator (500 Eu), Reifen, Zahnriemen und viele andere Kleinigkeiten, sowie Wertverlust mitgerechnet. Ein Neuwagen mit Wertverlust, kostenpflichtigen Durchsichten und notwendiger Vollkasko ist da eine GANZ andere Hausnummer. Und gerne ist kurz nach der Garantiezeit etwas mit der Elektronik, oder Motor oder Getriebe oder...
    Zu Hause habe ich einen Toyota Hiace 2,5l/75PS BJ 99 (für meine Firma und zum Surfen) - da war bis jetzt außer Ölwechsel noch gar nichts, außer eine haltlose Tüffbefindlichkeit, die mich 200 Eus kostete!
    Wenn ich geil auf Auto wäre, hätte ich sicher auch etwas Neues, Schnuckeliges, aber für mich ist das nur ein Transportmittel.