Beiträge von goforward

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    Ist ja echt eine Horrorgeschichte, die man niemals erleben möchte.

    Allerdings ist mir eines nicht so richtig klar: intaktes Equipment mit dem großen Rigg unterwasser treibt nicht/unwesentlich schneller, als der Windsurfer. Wenn man volle Kanne hinschwimmt, sollte man den Kram schon erreichen -egal, wie stark die Strömung ist.

    Vielleicht hättest Du nicht so schnell aufgeben dürfen?


    Sogar ein einzeln treibendes Board erreicht man noch bis max. 5/6Bft (Vollgasschwimmen!)...

    Mit Billigteilen hatte ich irgendwie nie die richtige Passform. Mit dem passenden Körper gibt es vllt. keine Probleme.

    Dass teuere länger halten glaube ich dagegen nicht.

    So schön die Feinkaschierten jetzt sind (sehr flexibel), nach 2 Saisons lösen sich die "Innereien" in den Schulterbereichen auf.

    Zitat

    Ob neues Material zu einem Imagegewinn am Strand führt bezweifle ich, ich persönlich erkenne aktuelles Material gar nicht immer.😀

    Ich dachte, in unserem Sport ist Imagegewinn in erster Linie durch Style und Können zu bekommen...???

    Neulich wurde tatsächlich mein 10-Jahre altes Zeux (bis auf die aktuelle superskinny Karbongabel) belächelt von einem jungen Burschen, der zwar schickes aktuelles Material spazieren fuhr, aber an der Gabel sparte und einen dicken Aluschinken in der Hand hatte - ich habe ihn dafür nur bemitleidet.


    aber back2topic - mir ist es relativ Banane, wann welches Equipment auf den Markt kommt... damit bin ich natürlich der worst case für die Branche :) - muss aber kein schlechtes Gewissen haben, da es genug Leute gibt, deren Körper immer das Neueste braucht.

    Zitat

    sollen nämlich genau so Krebsfördernd sein

    Der ist mal nicht schlecht!!!

    In welchem Fall ist die Hautkrebswahrscheinlichkeit größer? Mit der "krebsfördernen" Salbe oder ganz ohne Blocker?

    Man könnte schnell sagen: Was lange hält, bringt kein Geld! :D

    Das Prinzip der Sandwichboards vereinigt aber die Druckstabilität der Erexzwischenlage mit der Reißfestigkeit der beiden Laminatlagen. Die sich ergebende Steifigkeit wird duch das "Rohrprinzip" erreicht. Hat man beispielsweise ein Stahlrohr beliebigen Duchmessers einer bestimmten Länge ist das um Welten biegestabiler, als ein gleichlanges/gewichtsgleiches Stück Stahlrundmaterial.

    Wenn ich nun an die alten Clarkfoam/Polyesterboards denke - die bekamen recht schnell Dellen, die man bei Sandwichboards so nicht kennt.

    Gutgebaute Sandwichboards (Customs) dellen und brechen bei Weitem nicht so schnell ein, wie die Serienbretter. Diese kranken nicht am Bauprinzip, sondern am Einsparwillen der Hersteller. Selbiges gilt auch für die höhere Bruchanfälligkeit der Serienboards.

    Einen Lichtblick gibt es aber in der Verwendung stabilerer Sandwichmaterialien, wie das Ultracore von Starboard.


    Echter Nachteil der Sandwichboards gegenüber den alten Kollegen ist jedoch die Empfindlichkeit bei Riffkontakt.


    Und nochmal etwas zu delligen/eingetretenen Decks: Vielleicht liegt es an meinen Plattfüßen, sicher aber auch an meiner "vorsichtigen" Art auf dem den Brett beim Wenden und Halsen - ich habe keine Probleme mit eingedellten-/gebrochenem Deck. Meine Serienbretter haben meist recht lange gehalten - ganz im Gegensatz zu meinem letzten Custom: Es landete nach 2 Monaten in einer Felswand, nachdem meine Ex sich sinnigerweise selbst rettete...


    mein Fazit: wäre ein gestringertes Einlagenbrett bei gleichem Gewicht wirklich genauso steif und unempfindlich gegen Eindellungen und Bruch, hätte die Industrie diese Idee schon längst aufgegriffen, da die Herstellung deutlich simpler (weniger Arbeitsgänge) und damit billiger wäre.

    Zitat

    Meines Wissens nach kannst Du in Cabezo direkt beim Godzilla Surfshop mieten.

    Ich denke mal, Du meinst den Cabezoshop*. Da steht aber Ende des Jahres ein Besitzerwechsel an und ob dann vermietet wird, weiß ma noch nicht...


    * - kann natürlich sein, dass Andrea vom Godzillashop auch Windsurfkram vermietet (SUPs aber auf alle Fälle!), aber dann nicht am Cabezo.

    B2topic: Ich war zwar lange nicht mehr unten, aber zum Freestylen ist Churchheaven, das ist die Lagune südlich von Langebaan, einfach perfekt. Warmes und überall stehtiefes Wasser! Wohnen dann entsprechen in Langebaan - keinesfalls CT, wenn der Fokus auf Freestyle liegt. Dort gibt es auch (noch?) keine Probleme mit Kriminalität.

    Rietvlei und Langebaan eignen sich nur bedingt zum Freestylen! Alles Andere ist eh' ausschließlich Wave...

    Hmmm - sehe das auch so: Meine Masten sind geteilt kürzer als die Bretter - also mehr Nachteile für die 5/6-Teiler (Gewicht, höhere Bruchwahrscheinlichkeit, mehr Steckverbindungen, die im Falle problematisch werden können, Preis).

    Fazit: Wieder mal was Neues auf dem Markt - Kaufanreize schaffen (was lange hält, bringt kein Geld - habe schon ewig keinen Mast mehr gebrochen - toitoitoi)

    ...ich hätte noch einen Mistral Wave 2,68m 86l von '98 - das war die Heavydutyversion, die sie auf der Boot demonstrativ mit der Kante auf den Boden haben fallen lassen. Wer sich erinnert - rot mit zwei geschwungenen Linien.

    Geiles Brett, nur leider viel zuuu lang!

    "Lagert" im Garten - nicht im Keller...

    ...noch einen Tipp für die Zukunft: In den Vorliekstrecker einen Palstek, die Schlaufe auf eine Anhängekupplung oder um ein Verkehrsschild o.ä., dann den Rest des Tampens um den Fuß auf Anschlag drehen und nun beherzt (1-4 Leute) kräftig weiter drehen! Das geht schnell und hat bis jetzt immer gefunzt!

    Zitat

    heute mit relativ weit vorne liegendem Druckpunkt auch bei Wavesegeln muß die Mastposition weiter hinten sein

    Das halte ich für eine alte Binsenweisheit. Egal wie groß das Segel ist - beim Gleiten (wie auch beim Dümpeln!) befinden sich Segelduckpunkt und Lateralschwerpunkt des Brettes genau übereinander - unabhängig von der Mastfußposition. Diese ist nur von Belang, wenn es um Kontrolle und möglichst freie Gleitlage geht. Sie ist natürlich auch abhängig von der Fußschlaufenposition.

    Letztlich: großes Segel und kleines Segel haben dieselbe Position! Ich fahre meine Bretter aber eh' mit max zwei Segelgrößen.

    Aus meiner Sicht wird hier allgemein zu sehr nach Materialproblemen gesucht.

    Ich sehe hier eher Schwierigkeiten beim Umstieg auf moderne (kurze/breite Boards) Da hilft auf alle Fälle erstmal üben. Ich denke, nach 1-2 Sessions ist das Feeling schon deutlich komfortabler. Mit dem Segel machst Du erstmal nichts falsch, solange grundlegende Trimmregeln eingehalten werden.

    Mastfußposition: Die ist bei modernen Brettern deutlich sensibler: Zu weit vorn = mehr benetzte Fläche = Board wird nicht richtig frei =bremst

    Boardgröße: nimm auch bei 6 Bft. mind. 5l mehr, als Körpergewicht! Moderne Bretter kann man deutlich größer fahren, als früher

    Finnen: zu Beginn lieber etwas größer - später verkleinern. Weich hart? Denk nicht drüber nach! 90% Gelaber (im Wavebereich)!

    Tampenlänge/Trapez/Gabelbaumposition: Nicht von heute auf morgen ändern!

    Tampen (erst wenn alles passt) langsam (jedes Jahr 2") verlängern bis 30+ (je nach Armlänge)

    Trapez kannst Du bei Sitz belassen und später mal mit einem Rippenquetscher herumprobieren - da hat jeder andere Gewohnheiten. Ich fahre z.B. ein sehr hohes Kitesitztrapez, quasi ein Hüfttrapez mit Beingurten > perfekt: sitzt wie angegossen. Ich kann das ständige Gefummel und Nachjustieren nach jedem Sprung/Move, was ich bei Vielen sehe, nicht nachvollziehen.

    Gabelbaumposition: experiementieren! ist sie zu tief, hat es das Board schwerer freizukommen


    Fazit: gewöhne Dich an das kurze und hoffentlich nicht zu kleine Brett! Du wirst danach nie wieder auf so eine lange Oldschoolzigarre steigen wollen... ;)