Beiträge von goforward

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    Man könnte schnell sagen: Was lange hält, bringt kein Geld! :D

    Das Prinzip der Sandwichboards vereinigt aber die Druckstabilität der Erexzwischenlage mit der Reißfestigkeit der beiden Laminatlagen. Die sich ergebende Steifigkeit wird duch das "Rohrprinzip" erreicht. Hat man beispielsweise ein Stahlrohr beliebigen Duchmessers einer bestimmten Länge ist das um Welten biegestabiler, als ein gleichlanges/gewichtsgleiches Stück Stahlrundmaterial.

    Wenn ich nun an die alten Clarkfoam/Polyesterboards denke - die bekamen recht schnell Dellen, die man bei Sandwichboards so nicht kennt.

    Gutgebaute Sandwichboards (Customs) dellen und brechen bei Weitem nicht so schnell ein, wie die Serienbretter. Diese kranken nicht am Bauprinzip, sondern am Einsparwillen der Hersteller. Selbiges gilt auch für die höhere Bruchanfälligkeit der Serienboards.

    Einen Lichtblick gibt es aber in der Verwendung stabilerer Sandwichmaterialien, wie das Ultracore von Starboard.


    Echter Nachteil der Sandwichboards gegenüber den alten Kollegen ist jedoch die Empfindlichkeit bei Riffkontakt.


    Und nochmal etwas zu delligen/eingetretenen Decks: Vielleicht liegt es an meinen Plattfüßen, sicher aber auch an meiner "vorsichtigen" Art auf dem den Brett beim Wenden und Halsen - ich habe keine Probleme mit eingedellten-/gebrochenem Deck. Meine Serienbretter haben meist recht lange gehalten - ganz im Gegensatz zu meinem letzten Custom: Es landete nach 2 Monaten in einer Felswand, nachdem meine Ex sich sinnigerweise selbst rettete...


    mein Fazit: wäre ein gestringertes Einlagenbrett bei gleichem Gewicht wirklich genauso steif und unempfindlich gegen Eindellungen und Bruch, hätte die Industrie diese Idee schon längst aufgegriffen, da die Herstellung deutlich simpler (weniger Arbeitsgänge) und damit billiger wäre.

    Zitat

    Meines Wissens nach kannst Du in Cabezo direkt beim Godzilla Surfshop mieten.

    Ich denke mal, Du meinst den Cabezoshop*. Da steht aber Ende des Jahres ein Besitzerwechsel an und ob dann vermietet wird, weiß ma noch nicht...


    * - kann natürlich sein, dass Andrea vom Godzillashop auch Windsurfkram vermietet (SUPs aber auf alle Fälle!), aber dann nicht am Cabezo.

    B2topic: Ich war zwar lange nicht mehr unten, aber zum Freestylen ist Churchheaven, das ist die Lagune südlich von Langebaan, einfach perfekt. Warmes und überall stehtiefes Wasser! Wohnen dann entsprechen in Langebaan - keinesfalls CT, wenn der Fokus auf Freestyle liegt. Dort gibt es auch (noch?) keine Probleme mit Kriminalität.

    Rietvlei und Langebaan eignen sich nur bedingt zum Freestylen! Alles Andere ist eh' ausschließlich Wave...

    Hmmm - sehe das auch so: Meine Masten sind geteilt kürzer als die Bretter - also mehr Nachteile für die 5/6-Teiler (Gewicht, höhere Bruchwahrscheinlichkeit, mehr Steckverbindungen, die im Falle problematisch werden können, Preis).

    Fazit: Wieder mal was Neues auf dem Markt - Kaufanreize schaffen (was lange hält, bringt kein Geld - habe schon ewig keinen Mast mehr gebrochen - toitoitoi)

    ...ich hätte noch einen Mistral Wave 2,68m 86l von '98 - das war die Heavydutyversion, die sie auf der Boot demonstrativ mit der Kante auf den Boden haben fallen lassen. Wer sich erinnert - rot mit zwei geschwungenen Linien.

    Geiles Brett, nur leider viel zuuu lang!

    "Lagert" im Garten - nicht im Keller...

    ...noch einen Tipp für die Zukunft: In den Vorliekstrecker einen Palstek, die Schlaufe auf eine Anhängekupplung oder um ein Verkehrsschild o.ä., dann den Rest des Tampens um den Fuß auf Anschlag drehen und nun beherzt (1-4 Leute) kräftig weiter drehen! Das geht schnell und hat bis jetzt immer gefunzt!

    Zitat

    heute mit relativ weit vorne liegendem Druckpunkt auch bei Wavesegeln muß die Mastposition weiter hinten sein

    Das halte ich für eine alte Binsenweisheit. Egal wie groß das Segel ist - beim Gleiten (wie auch beim Dümpeln!) befinden sich Segelduckpunkt und Lateralschwerpunkt des Brettes genau übereinander - unabhängig von der Mastfußposition. Diese ist nur von Belang, wenn es um Kontrolle und möglichst freie Gleitlage geht. Sie ist natürlich auch abhängig von der Fußschlaufenposition.

    Letztlich: großes Segel und kleines Segel haben dieselbe Position! Ich fahre meine Bretter aber eh' mit max zwei Segelgrößen.

    Aus meiner Sicht wird hier allgemein zu sehr nach Materialproblemen gesucht.

    Ich sehe hier eher Schwierigkeiten beim Umstieg auf moderne (kurze/breite Boards) Da hilft auf alle Fälle erstmal üben. Ich denke, nach 1-2 Sessions ist das Feeling schon deutlich komfortabler. Mit dem Segel machst Du erstmal nichts falsch, solange grundlegende Trimmregeln eingehalten werden.

    Mastfußposition: Die ist bei modernen Brettern deutlich sensibler: Zu weit vorn = mehr benetzte Fläche = Board wird nicht richtig frei =bremst

    Boardgröße: nimm auch bei 6 Bft. mind. 5l mehr, als Körpergewicht! Moderne Bretter kann man deutlich größer fahren, als früher

    Finnen: zu Beginn lieber etwas größer - später verkleinern. Weich hart? Denk nicht drüber nach! 90% Gelaber (im Wavebereich)!

    Tampenlänge/Trapez/Gabelbaumposition: Nicht von heute auf morgen ändern!

    Tampen (erst wenn alles passt) langsam (jedes Jahr 2") verlängern bis 30+ (je nach Armlänge)

    Trapez kannst Du bei Sitz belassen und später mal mit einem Rippenquetscher herumprobieren - da hat jeder andere Gewohnheiten. Ich fahre z.B. ein sehr hohes Kitesitztrapez, quasi ein Hüfttrapez mit Beingurten > perfekt: sitzt wie angegossen. Ich kann das ständige Gefummel und Nachjustieren nach jedem Sprung/Move, was ich bei Vielen sehe, nicht nachvollziehen.

    Gabelbaumposition: experiementieren! ist sie zu tief, hat es das Board schwerer freizukommen


    Fazit: gewöhne Dich an das kurze und hoffentlich nicht zu kleine Brett! Du wirst danach nie wieder auf so eine lange Oldschoolzigarre steigen wollen... ;)

    Haltbarkeit bei Segeln ist nicht an Jahren festzumachen, da die Nutzungshäufigkeit von Surfer zu Surfer extrem unterschiedlich sein kann. Was zählt sind m.M. nach die Sonnenstunden des Segels, wobei in Benutzung der Einfallswinkel steiler ist im Vergleich zum in der Sonne braten am Strand.

    Mein 4,7er Blade (meistgefahren) hier auf Tene nutze ich geschätzt (bei 50% Wind in 5 Monaten, die Hälfte 4,7 durchschn. 3 Stunden auf dem Wasser, liegt nie in der Sonne) 120 Stunden. Das schafft kein Segel eines Durschnittssurfers... Nun fahre ich das Teil schon den vierten Winter (ca. 480h!!!) und so ganz langsam wird das Material zw. den Kevlarfäden im Achterliek brüchig. Das hält mit etwas Tape oder einem Besuch bei Segel-Maik aber garantiert noch einen Winter.

    O.k. ein reines Monofilmsegel wäre jetzt sicher fertig... ;)

    Die Mindesthaltbarkeit von einer Saison ist deshalb schon sehr vage! Vor allem mit Seitenblick auf das typische Windsurfwetter in Deutschland. Da halten meine Segel ewig (4,7er Combat schon 9 Jahre)! ...und selbst da greife ich irgendwie fast jeden ordentlichen Windtag ab.


    Deshalb mein Tipp auch gerne hier nochmal: Nix in der Sonne liegenlassen - in den Schatten oder Abbauen!


    Zitat


    Gab auch mal North-Jahre wo die Segel echt kugelsicher waren.

    Ja, z.B. die Orbitals - aber da war die Haltbarkeit (neben sackschwer) eher ein Nachteil: Man musste sich noch länger mit den Dingern abmühen/rumärgern... :D

    Moin, mir ist heute im Waschgang meine Verlängerung für's 5,3er mit Europin geknackt. Leider konnte ich hier auf Tene nix Günstiges finden. Nächste Woche kommen Freunde von mir und die könnten mir diese recht preiswerte Verlängerung mitbringen.


    Im Text heißt es "Alle Verlängerungen kommen mit dem bewährten Push-Pin-Release-System"


    Hmm, was meint Ihr? Ist es der Europin oder das Ami-Quickrelease?
    Verkäufer ist nicht mehr im Büro und ich muss mich mit dem Verkauf sputen, damit das Teil rechtzeitig ankommt...