Beiträge von daddy_o

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    Das erste Foto finde ich sehr gut. Der linke Surfer hat die Arme mehr angehoben (Schulterflexion) und mehr gestreckt. Man sieht durch die Beugung des oberen Rückens, dass recht viel Gewicht auf den Armen hängt. Anders beim rechten Surfer. Die Arme sind weniger hoch gehoben, was Rotatorenmanschette und Schleimbeutel schont. Durch seine angebeugten Arme und den geraderen oberen Rücken sieht man, dass fast das gesamte Gewicht am Trapez hängt.


    So ähnlich sieht das bei mir auch aus, nur das mein Segel aufrechter steht, da auch ich deutlich aufrechter auf dem Board bin mit fast durchgestreckten Beinen. Damit bekommen Waveboard und Freestyler bei mir ein sehr freies skatiges Fahrgefühl.


    Aber wie gesagt auch Gewohnheit. Nach dem Wechsel von Twinser auf Quad habe ich die Tampen etwas verlängert, da der Quad mehr seitlichen Druck verträgt.

    Zum einen ist es bestimmt die Gewohnheit. Zum anderen aber die Frage, wie aufrecht man auf dem Board stehen möchte bzw. kann. Seitlicher Druck erhöht die Geschwindigkeit, aber auch die Spinout Anfälligkeit. Also auch stark eine Frage der Board-Kategorie und was da an Finnen drunter ist.


    Aus der Sicht eines Physiotherapeuten sind die Positionen mit den sehr langen Tampen nicht besonders ergonomisch. Viel Zug auf der Hand (Blasen) und keine gute Stellung der Schulter (Impingement und Bursitis subacromialis).


    Unter einem Leistungsgesichtspunkt haben die langen Tampen ihre Berechtigung. Bei easy-surfing tendiere ich eher zu kürzeren Tampen und etwas tiefere Gabel. Außerdem rutscht das Trapez auch immer noch etwas hoch.

    Ich fand die Ausgabe gut. Schön ist die Idee den "Reisebericht" der Kieler Jungs dem Hochglanzbericht gegenüber zu stellen. Der Freestyle Test ist auch gut. Warum wird nicht gleichzeitig ein Freestyle Segel Test mit veröffentlicht? War der schon?

    Insgesamt immer erschreckend dünn, das Heft. Aber viele Typen drin. Pons, Proffit, Länger,...

    Ja, die Ray hatte ich auch. Man konnte damit eine Kurve fahren, auf jeden Fall. War aber eine 50/50 Frage, ob man danach wasserstarten mußte. Die tiefe Gabel hat mir am Anfang aber auch beim Wasserstart geholfen. War dann einfacher zu kontrollieren und man mußte sich nicht so langmachen.


    Ich bin mal in Italien testweise Uraltmaterial gefahren und wäre fast nicht wieder zurück gekommen. Die Abstände Gabel, Board und ich waren so merkwürdig, dass ich den Wasserstart damit nicht machen konnte. Das war mir eine Lehre.

    War das mit dem Angleiten wirklich so? In meiner Erinnerung mußte man auf eine Fanatic Bat erst sehr viel Druck geben, bevor die in Fahrt kam. Nicht selten wurde der Druck im Segel zu groß, so dass man einen Abflug machte. Halsen habe ich erst auf einem Waveboard gelernt. Fanatic Revolution 1991 :-)

    Gerade wenn man sich ins Trapez "haut" öffnet das Segel dann und die Energie verpufft. Im direkten Vergleich zu einer Carbongabel ist das bestimmt auch bei flach getrimmten Wave Segeln zu spüren.

    Ich halte die Steifigkeit einer Gabel besonders für den Achterliektrimm für wichtig. Wenn da dann 1-2cm Spiel ist, können sensible Segel schon unangenehm drauf reagieren, besonders wenn man bedenkt, dass bei modernen Segel die Vorliekspannung weniger geworden ist und eine gute Achterliekspannung das Segel stabilisiert.


    Laut Tabelle ist die Aufdehnung zwischen den Holmen zwischen einem und zwei Zentimeter bei 40kg Last an Holm.

    Danke für den Fokussierungs-Illusions Text. Sehr interessant, nur nicht zu Ende gedacht.


    Es ist doch so, dass der Fokus erst auf das Surfen an sich wandern kann, wenn das Material keine Aufmerksamkeit von mir fordert. Das ist bei mir aber erst mit sehr hochwertigem und aktuellem Material so. Ich vergesse das Board unter den Füssen, weil es keine SpinOuts liefert, gut durch den Chop und ohne zu verschneiden durch alle Radien geht. Die Segel liegen leicht und ausbalanciert in der Hand und geben in einer brauchbaren Windrange perfekten Vortrieb. Im Manöver verhalten sie sich neural.


    Dann ist es wirklich so, dass der Blick auf Wind und Welle wandert. Das Material wird zur Nebensache. Aber das funktioniert eben ( bei mir ) nur indem ich investiert habe.