Posts by mikisb

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    :huh: - der Preis ist fast zu gut, um wahr zu sein. Wenn der Zustand halbwegs korrekt beschrieben ist - die Bilder sehen danach aus.


    Falls der Trick noch nicht allgemein bekannt ist, Bilder aus eBay Kleinanzeigen größtmöglich darzustellen (in Originalgröße, was eBKa von sich aus nicht macht):


    - Mit der rechten Maustaste auf das kleine Vorschau-Bild klicken, dann "Grafik anzeigen" auswählen.

    - In der Adresszeile des Browsers vor dem .jpg (hinter der letzten Zahl 6) eine 1 einfügen => Enter.


    Oft verstecken sich da ziemlich gut aufgelöste Bilder, der Lorch z.B. in 1024x768 - zumindest deutlich mehr als eB anbietet ;)

    Oft kann man an den so erhaltenen Bild auch noch per Grafikprogramm (kopieren...einfügen) Helligkeit, Kontrast, Gradation... modifizieren und sieht manchmal so sehr viel mehr, als der Verkäufer eigentlich zeigen wollte :D Das hat mir z.B. bei Gitarren schon so manchen Ärger bzw. Fehlkauf espart.

    moinsen,


    also gerade bei ablandigen Spots oder kaltem Wasser würde ich das nicht anstehen lassen. Aber selbst wenn nicht - 'n Gabelbruch an der Stelle in Verbindung mit 'nem blöden Sturz stanzt Dir schnell ein 3. Nasenloch in die Brust =O - auch in einem sicheren Warmwasser-Revier.


    Für mich sieht es so aus, als wäre die Außenlage Köper durch und das Unidirektionalgewebe untendrunter nur leicht angeschliffen. Genau so würde ich dann auch min min. 5 cm Überlappung in den heilen Bereich überlaminieren , im Zweifel 2x 100 Gramm UD-Carbon und 1x 160 Gramm Köper obendrauf.


    Ich denke, das macht eine Neuanschaffung bis auf Weiteres überflüssig, aber Garantien gibt's natürlich keine - mir ist aber auch mal 'ne 1 Woche alte Carbongabel an Kopf und Endstück durchgebrochen.


    Carbon ist halt zufest, aber schleift sich z.B. ganz wunderprächtig. Deine Gabel beweist das auch ;)

    Danach würde ich schauen, daß ich den Bereich mit etwas robusterem "beledere" als normalem Gabelbaumbelag. Den finde ich für die Beanspruchung an der Selle echt ungeeignet weil viel zu weich. Bin aber auch noch auf der Suche nach einem passenden Material - möglichst ohne Dickenunterschied zum normalen Griffbereich.

    Deswegen hatte ich hier auch mal nach Shore-Härten für Gabelbaumbelag gesucht - aber die weiss keiner.

    Ich hatte schon öfter gelesen, dass es bei Hartschaäumen schon mal zu größeren Abweichungen kommt.

    Im Bild unten ein Vergleich von Rohacell IG-F 51 links, wie ich es als Platte von c-bra (Danke!!!) bekommen habe und rechts die von Lange und Ritter gelieferten Platten.

    Das Material links (schon einige Jahre alt) hat 41 kg/m³, das rechts 52 kg/m². Die Druckfestigkeit (nur grob per Fingerdruck "geprüft") ist bei dem schweren Material aber auch signifikant höher.

    Dagegen gefällt mir die Oberflächenstruktur bei dem linken Material besser - sie scheint feiner. Was auch die unterschiedliche Harzaufnahme der Oberfläche bei meinem ersten Test (Material von c-bra) und dem Test gestern (Material von Lange und Ritter) erklärt.


    Wenn die optimale Oberflächenbehandlung zum Laminieren von der jeweils konkreten Oberfläche abhängt - muss man nun auch noch verschiedene Chargen des gleichen Materials differenzieren? :huh:


    Rohe IG-F Vergleich.JPG

    Nach 13 Stunden bei 30° konnnte ich die Proben schon mal aus dem Vakuum nehmen, Abreissgewebe entfernen, beschneiden und alls zusammen auf exakt gleiche Größe beschleifen, wir haben also schon mal die Gewichte für die einseitig laminierten Proben:


    Materialprobe g/m² Delta/m² Delta/5,6 m² Delamination
    1. Rohacell IG-F 51 6 mm roh
    317 0
    0
    1. Carbon nass auf rohes Roha 854 537
    3.007
    2. Carbon Prepreg auf rohes Rohe 625 308
    1.725
    3. Carbon Prepreg auf mit Microballoons 1:3 gespachteltes Carbon 784 467 2.615
    4. Carbon Prepreg auf mit Treibmittel versetztem Harz leicht beschichtetem Roha 684 367
    2.055
    5. Carbon Prepreg auf mit Harz+Treibmittel+Microballoons gespachteltem Roha 746 429
    2.402


    Rechnerisches Laminatgewicht 160 g Carbon Köper bei 40% Faservolumenanteil = 315 g/m² bzw. 1.764g/5,6 m² (laut R+g Laminatrechner und HP-Textiles Laminatrechner)


    An Probe 2 "Prepreg auf rohem Rohacell" erkennt man, dass die Methode noch knapp unter dem errechneten Gewicht für Vakuum-Laminate liegt. Somit scheint das Laminat zumindest nicht übersättigt, und ein wenig Harz verbindet ja auch noch hoffentlich Kern und Laminat :/

    Erwartungsgemäß ist diese Methode die leichteste - immerhin 159 g/m² leichter als Probe 4 "Rohacell mit Microballoons 1:3 abgespachtelt". Bei den rund 5,6 m² Sandwich-Oberfläche meines geplanten 112-Liter-Boards macht das immerhin einen Unterschied von 890 Gramm aus - gewaltig :huh:.


    Nass auf das Kernmaterial zu laminieren bringt selbst unter Vakuum ein Mehrgewicht für das Füllen der Schaumporen von 1.282 Gramm auf die Waage Nur für das Füllharz - gewaltig! 8|

    Dazu käme bei dieser Methode natürlich auch noch da Harz, was der Boardkern selbst aufsaugt, und das alles bringt nur sehr wenig strukturelle Stabilität.

    Egal, mit welchen Hightech-Materialien man da arbeitet und wie geschickt und effizient man die auch einsetzt - Leichtbau kann das so nicht mehr werden.


    Jetzt kommen die Proben noch 2 Tage in's Warme zum Aushärten, dann wird's mit den Delaminationstests spannend :echtspannend:

    Sollte sich bewahrheiten, dass Methode 2 zumindest für das Innenlaminat Unterwasserschiff ausgereicht hätte, dann hätte ich da schon mal gut 200 Gramm unnötig draufgepackt. Bei einem Zielgewicht von 4 kg sind das Welten.



    edit: Heee - das ist das erste Mal dass ich es geschafft habe, eine richtige Tabelle in einem Forum zu erstellen! Die Funktion hier im Board ist echt gut gelöst :thumbup:

    Die einen sagen so - die anderen so...... als Laie kommt man sich da vor wie beim Tennis. :(

    Da das Ganze ja auch durchaus vom verwendeten Kernmaterial abhängen kann, hilft wohl mal wieder nur der Selbstversuch:

    Momentan habe ich 5 Proben unter realistischen Bedinungen im Vakuum: Jeweils 160 g Carbon Leinwand einseitig auf 6 mm Rohacell IG-F 51:


    1. Carbon nass auf rohes Roha

    2. Carbon Prepreg auf rohes Rohe

    3. Carbon Prepreg auf mit Microballoons 1:3 gespachteltes Carbon

    4. Carbon Prepreg auf mit Treibmittel versetztem Harz leicht beschichtetem Roha

    5. Carbon Prepreg auf mit Harz+Treibmittel+Microballoons gespachteltem Roha


    Das Carbon Prepreg wurde jeweils auf Folie laminiert und mit einem festen Squeegee mehrfach abgezogen.

    Alles zusammen ins Vakuum -0,25 Bar mit Abreissgewebe, Lochfolie und Saugvlies - so, wie beim Laminieren später auch gearbeitet werden soll.


    Wenn ausgehärtet, werden alle 5 Proben gemeinsam eingespannt und gemeinsam mittels einer Schiene mit wachstender Amplitude hin und hergebogen - dann sehen wir, was zuerst aufgibt und was am längsten durchhält. Gewichte werden natürlich vorher ermittelt.


    Alles wäre auch bisher problemlos gewesen, wenn nicht der alte Sack Ärger gemacht hätte - ich meine natürlich den Vakuum-Sack ^^

    Nach 2 Benutzungen scheint der diverse Minilöcher zu haben, die gar nicht so einfach auszuspüren sind.


    Merke: Bei wichtigen Jobs besser eine frische Folie/Sack nehmen, diverse in vorherigem Vakuum entstandene Falten scheinen gerne undicht zu werden. Da wollte ich wohl am falschen Ende sparen :/

    noch feiner als Microbaloons? :huh: Das Zeug, was ich verwende (0,2g/cm³ von R+G) staubt mir schon auch beim vorsichtigen Einrühren derart die Werkstatt voll, dass ich immer einen Sauger daneben laufen habe. Angegeben ist eine Korngröße von 65 um.

    Und leichter als die 0,2 g/cm³ ist auch 'ne Ansage. Du weisst schon, wie man jemanden neugierig macht ^^

    Ich bin im Prinzip so vorgegangen wie Du. Spactelmasse wird nach Viskosität angerührt, erst danach gemessen, wie das Volumen-Verhältnis ist.

    Auch ich habe die Obberfläche scharf abgezogen - da ist kein Spachtel/Harz mehr auf dem Material obenauf und da glänzt auch nix leicht. Der optische Unterschied orange zu grün entsteht vermutlich aus den verwendeten Materialien: Das orangene Pigment färbt irre stark - auf dem schneeweissen Untergrund brauchts's da nicht viel, um heftig zu decken. "Nur" Harz mit Microballoons auf dem grünen Airex ist da eine ganz andere Nummer - da ist der grüne Unterrund dominant.


    Bei den vorherigen Proben (Sandwichmaterialien) hat ja auch Airex wesentlich mehr aufgenommen als das Rohacell. Wie Du da bei Airex mit 150 g Harz für die Gleitfläche auskommst (ca. 1,1 m² je nach Outline), ist mir ein Rätsel.

    Was neben den Materialeigenschaften aber noch mit reinspielen könnte: Die Platten werden ja wohl in beiden Fällen aus Blöcken gesägt. Angenommen, bei meinem Roha wurde eine scharfe Säge verwendet (und so sieht das für mich aus) und bei meinem Airex war das Blatt nicht mehr so toll - bei Deinem Airex aber schon - dann könnte das natürlich relativ starke Abweichungen erklären. :/ (siehe letztes Bild im Thread Sandwichmaterialien


    Mein Bottom hat 235x64 cm, ca. 1,25 m². Da gingen 185 g Spachtelmasse drauf = 148 g/m². 1 l Spachtelmasse Epox + MB 200g 1:3 wiegt ca. 438 Gramm, also habe ich ca. 0,34l Spachtelmasse verarbeitet = 0,27 l/m².


    Dein Bottom hat 230x58 cm, ca. 1,1 m². Dafür 150 g Harz, ca. das doppelte Volumen MB 200 g = rund 60 g MB = 210 g Spachtelmasse = 191 g/m², somit ca. 0,37l Spachtel/m²/0,4 l/Bottom.,

    Kein großer Unterschied - ich hätte nach meinen Versuchen einen größeren Vorsprung für Rohacell in diesem Punkt erwartet.:/

    Ich plane, alles in 1 Bag zu packen - momentan liege ich (rechnerische) bei 30.6kg - ich muss also noch etwas tunen bis es passt: .......

    Gruss, Andy

    Ganz ehrlich - ich finde das etwas eng und dadurch wenig variabel.


    In Soma Bay steige ich problemlos von 7.3 auf 6.0 auf 5.0 auf 4.2 und vermisse dabei keine Zwischenstufen. An manchen Tagen ist es gerade egal, ob man 7.3 oder 6.0 nimmt. Mit dem einen ist man gelegentlich überpowert, mit dem anderen gelegentlich unterpowert.

    Um eine größere Ausbeute zu generieren, würde ich wenn möglich zu dem 7.0 was in der Richtung 5.5 nehmen - das schmälert nicht den Spaß aber erhöht sicher Deine Ausbeute. Und spart etwas Gewicht ;)

    Familientauglichkeit und den Fitness-Aspekt stelle ich nicht in Frage, im Gegenteil: Sehr gut nachvollziehbar. :thumbup:

    Wenn ich am Wasser wohnen würde würde ich vielleicht auch mehr suppen, weil es für den Körper insgesamt sicher besser ist als Radfahren. Obwohl - die geringere Reichweite würde mich auf Dauer wohl abschrecken.

    Deswegen wurde auch irgendwann damals die Rudererei für mich öde - wenn man jeden Grashalm am Ufer mit Vornamen und Krankengeschichte kennt......


    Dennoch glaube ich an meine Einschätzung: Heute gibt es viel mehr Konkurrenz - sowohl andere Funsportarten als auch einfach andere Zeit-Diebe wie Facebook, Playstation, Smartphone und Co.

    Der Coolness-Faktor ist wohl im Kontext auch nicht so hoch wie früher beim Windsurfen. Der Materialaufwand ist auch schon hoch. Daher meine Einschätzung, dass der Absatz-Zenit der Sups in Reichweite ist, wenn nicht schon überschritten.

    Hi Totti,


    ich kann natürlich Dein Argument nachvollziehen, warum das editieren nur 5 Minuten erlaubt ist. In manchen Foren ist das auch sicher dringend geboten.


    Aber hier geht es doch (zumindest zur Zeit) überwiegend ziemlich gesittet zu. Ich denke dass die Gefahr, dass Beiträge im Nachhinein sinnentstellend verändert werden, recht gering ist, denn jeder Editierer kann sich ja auch denken, dass den 20.letzten Post kaum nochmal jemand ein zweites Mal durchliest.


    Die 5-Minuten-Grenze hat ja auch Nachteile: Ich mache beim tippen offenbar immer mehr Fehler :huh:. Noch schlimmer - beim ersten Mal drüberschauen finde ich in der Regel davon nur die Hälfte, eine Viertel-Stunde später dann auch den Rest, aber dann ist es zu spät X/. Gibt's für diese Krankheit eigentlich einen Namen :/

    Jedenfalls wäre es toll, dann noch eingreifen zu können - so sind manche meiner älteren Posts irgendwas zwischen peinlich und unverständlich weil ich mit dem editieren einfach zu spät war;)


    Auch bei einer Suche über Google wird es schwierig, wenn man den gefundenen Post liest und dabei übersieht, dass die dort geposteten Ergebnisse aufgrund eines Irrtums 40 Posts weiter revidiert wurden.


    2. Punkt pro Editierbarkeit ist eine Art "Zusammenfassungs-Funktion". Man kann z.B. im Eröffnungspost nach und nach z.B. eine Gewichtsentwicklung bei einem Selbstbau chronologisch auflisten, oder einfach bestehende Listen fortführen. Das wird im Allgemeinen recht schnell erkannt und man schaut eben auch mal regelmäßig in den ersten Post. Als Nebeneffekt erfährt auch nochmal so mancher, worum es eigentlich geht, was bisweilen die off-Topicerei reduziert, weil mancher eben nur auf den letzten Post antwortet. ;)


    Deshalb werde ich mal meinen Hut pro "uneingeschränkte Editiermöglichkeit" in den Ring.



    Ich bin noch in einem anderen Forum sehr aktiv (Gitarrenbau), da geht es aber auch extrem gesittet und partnerschaftlich zu - wer querulieren will, wird 1x verwarnt und fliegt beim 2.x raus.

    Dort ist die uneingeschränkte Editierung möglich und bringt definitiv mehr Vor- als Nachteile. Aber es kommt eben auch auf die Mitglieder eines Forums an..... :/


    Obwohl - "mein" 3. Forum ist ein Motorrad-Forum, da geht's auch schon mal rauer zu, bis hin zu persönlichen und offen ausgetragenen Fehden weit unter der Gürtellinie.

    Auch da ist das Editieren unbegrenzt. Im schlimmsten Fall nimmt da mal jemand eine vielleicht allzu persönliche Anfeindung wieder raus, nachdem er eine Nacht (oder nur 15 Minuten) drüber geschlafen hat. Was ja nix Schlechtes ist und was hier nicht möglich ist. Wer will, kann zur "Beweissicherung" immer noch zitieren, dann ist der Originaltext ja auch noch sichtbar.

    Aber auch in diesem (etwas wilden) Forum habe ich bei sachlichen Diskussionen noch keinen Nachteil der unbegrenzten Editierbarkeit erleben können.


    Nur als Anregung ;)

    Ich denke, wir sollte das Thema hier fast splitten ;)

    Die einen argumentieren, wie man einen Schleudersturz verhindert, die anderen was man tun könnte, wenn er sich eben nicht mehr verhindern lässt.

    Würde niemand den ersten Aspekt kennen (und zum Großteil beherrschen), würde es wohl an manchen Tagen in manchen Revierren eher aussehen wie bei einer Flug- oder Stuntshow und nicht wie Wassersport :D

    Um die unterschiedliche Oberflächen-Harzaufnahme der verschiedenen Kernmaterialien zu erklären, noch mal eine Vergleichsaufnahme Rohacall IG-F 51 gegen Airex 7075, so gut es mir eben möglich war. Schon äußerst unterschiedlich :/


    Das Bild zeigt eine Fläche von 15x15 mm. Gut zu erkennen, dass Roha den größeren Luft-Anteil besitzt, dafür scheint der eigentliche Kunststoff schwerer, dichter und härter.

    Knöchelprobe ;): Beim Schaben mit dem Knöchel über die beiden Materialien ist Rohacell deutlich abrasiver (Knöchel blutet) als das Airex (Knöchel heil)

    OK - war ein Zufallsbefund - aber eben doch aussagekräftig ^^


    Roha-Airex.JPG


    Wie man das jetzt in eine Erkenntnis umsetzt, wie Laminat möglichst fest, stabil und dauerhaft und leicht mit dem Kern verbunden werden kann, ist die nächste Frage.


    Gut möglich, dass es aufgrund der unterschiedlichen Oberflächenstrukturen der Kernschäume da gar kein Patentrezept gibt, sondern dass jedes Material eine angepasste Vorgehensweise erfordert, wenn man's optimal einsetzen will :/

    @ Bouke: Ich bin sicher, Du hast auf diese Frage auch schon längst eine wohl überprüfte und durch langjährige Erfahrung verifizierte Antwort gefunden? ;)


    Bisher habe ich ja den ohnehin schon feinzelligen Rohacell IG-F 51 mit einer Mischung aus Epox und Microballoons 1:3 (Vol.) abgespachtelt - sind aber eben immer noch rund 800 Gramm für ein 110 l-Board. Weitere Gewichts-Reduktion bei dieser Variante fällt mir nicht ein. Bei einem höheren Anteil Microballoons wird die Masse zu zäh, um vernünftig zu spachteln.


    Wenn niemand konkrete Erfahrungen hat oder die nicht preisgeben will, muss ich halt wieder selbst experimentieren und verschiedene Varianten gegeneinander testen. Blöd - wenn man für jedes Detail das Rad neu erfinden muss ;(

    Gewichtskorrektur:

    Ohne Trennfolie und Abreissgewebe hat der Bottom jetzt noch 1130 Gramm. Darin enthalten sind noch umlaufend 2-4 mm Gewebe-Überstand mit teils dicker Harzraupe drauf. Vorsichtige Schätzung nach deren Entfernen: 1080 Gramm. Geht doch! :P^^

    Damit komme ich auf ein Gewichtsverhältnis Carbon zu Harz von rund 50:50, was einem Faser-Volumenanteil von etwa 40% entspricht. Ziel für Vakuum-Laminate sind 45%, aber es wird ja auch noch etwas Harz für die Verklebung mit der Oberfläche benötigt. Ich schätze, das lässt sich noch etwas optimieren, aber wenn, dann nur um wenige %


    Das 100 g Abreissgewebe ließ sich dieses Mal extrem schwer entfernen. Ganz besonders, wenn mann wie ich saublöd Laminat und Abreissgewebe nah am Kern zusammen beschnitten hat - man hat keinen Angriffspunkt mehr =O. Dazu trennte sich das Gewebe extrem schwer vom Laminat - über eine halbe Stunde habe ich gebraucht. Dabei ging es nicht, ohne das Glas entlang der Mittellinie einzurítzen, damit es da reisst und man 2 Hälften hat. Riskant - ich weiss :/


    Jedenfalls habe ich mich gewundert, dass es bei der Aktion das Laminat nicht zumindest stellenweise vom Rohacell getrennt hat - zumndest scheint die Haftung auf dem abgespachtelten Rohacell ganz ausgezeichnet.:thumbup:


    Warum das nun so schwer ging kann ich nicht sagen - bei der Decks-Reproduktion des Originals ging es mit den gleichen Materialien wesentlich leichter. Also Grundregel No. 9:


    9. Beim Abreissgewebe immer einen Überstand als Ansatzpunkt stehen lassen!


    Weitergeführte Gewichts-Liste:


    Kern Bottom pur: 387 Gramm

    Kernmaterial Bottom abgespachtelt: 572 Gramm.

    Kern Bottom mit Innenlaminat UD-Carbon durchschn. 178 g/m² + 2-4 mm Überstand: 1130 Gramm

    Also bei Geradeausfahrt bin ich im Trapez eingehängt. Sich beim sich ankündigenden Schleudersturz auszuhaken und dann noch kontrolliert etwas mit Armen, Beinen und Kopf zu machen, überschreitet dann ganz klar mein Zeitbudget - oder sind meine Reaktionen etwa sooo langsam :/ Mir kommt es zumindest so vor wie Sekundenbruchteile - und ein Video scheint das zu bestätigen. Meist kommt die Situation nicht ohne äußere Einflüsse - eine Hackböe, eine unterschätzte Querwelle.....


    Anders sieht es vielleicht aus, wenn sich das Ganze in einer Halseneinleitung abspielt (mir mal passiert, als ich mit möglichst großer Vorneigung (übertrieben) von Rigg und Körper das Board im Kabbel möglichst flach durch die Halse drücken wollte: Board unterschnitten => 2 Rippen funktionslos - ich kann noch nicht mal sagen, ob Mast oder Gabel da ausschlaggebend waren :/ - so schnell ging das. Da könnte man vielleicht noch reagieren, aber das braucht Übung und wer will schon so was üben? 8o

    Naja - mit dem Blut aus dem Daumen wird das Harz jedenfalls frustrationstoleranter :D


    Die Rechnung ist das Eine, die Praxis oft das andere. Die berechneten Werte habe ich ja von relativ kleinen Proben abgeleitet, und in der Rechnung waren - soweit ich mich erinnere, Verstärkungen zum Standard-Laminat erst am Ende als pauschaler Posten enthalten, hier sind ja schon 0,7 m² 80 Gramm Carbon mit drin, also theoretisch gut 100 Gramm incl. Harz.

    Gerechnet waren für den Bauabschnitt rund 1.000 Gramm - wobei das Rohacell IG-F 51 von Lange und Ritter etwas schwerer ist als die Probe, die ich von c-bra bekommen hatte (53,8 kg/m³ Lange und Ritter zu 39,2 kg/m² c-bra)


    Das meiste, was man zu viel anrührt (anrühren muss) hängt am Ende wohl im Abreissgewebe und dem Saugvlies oder wird mit dem Überstand abgeschnitten.

    Beim groben Beschnitt ist mir schon aufgefallen, dass an den Kanten des Rohacells noch einiges "hängt", was später weggeschnitten wird. Und wie gesagt sind Abreissgewebe und Trennfolie noch drauf - die will ich erst morgen entfernen, weil das bei nicht ganz ausgehärtetem Material eher kritisch ist.


    Wenn ich richtig rechne, sind das alleine 1,25 m² Abreissgewebe a 100 g/m² + Harz = ca. 217 Gramm. Die plus die Verstärkung, die Trennfolie und den noch zu entfernenden Überstand könnten am Ende schon ganz gut mit der Rechnung übereinstimmen. Du sieht - trotz Allem bleibe ich Optimist :P


    Und Danke für die Blumen!! :)

    jup - die Pappboards und auch die mit Holz-Innenleben und GF-Haut. Ich gebe zu, ich finde beide Varianten äußerst schön. :love:

    Aber mit beiden Materialien als Innenleben hätte ich ein Problem im Falle eines Wassereintrittes. Natürlich kann man imprägnieren, was aber wieder das Gewicht erhöht. Ohnehin müssen ja derart transparente Konstruktionen ohne Carbon auskomme - Dyneema wäre wohl auch zu milchig. Um aber auf gleiche/ausreichende Zugwerte zu kommen, braucht's erheblich mehr Glas - also sehr schön, aber wahrscheinlich alles nicht sehr leicht. Schade eigentlich - so ein Windsurf-Board wäre schon ein echter Hingucker. Auch gut für Reviere mir reicher Meeresfauna :)