Beiträge von mikisb

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    Eine erste Rückmeldung 12 1/2 Wochen nach der OP:


    Ohne surfen: Solange ich mich ausreichend bewege und vor Allem sitzen vermeide, merke ich so gut wie nichts mehr vom BSV oder der OP.

    Längeres Sitzen, vor Allem mit übereinander geschlagenen Beinen, wird zügig von einem steifen unteren Rücken "belohnt".

    Was noch Ärger macht sind stärkere Oberkörper-Rotationen und starkes Hohlkreuz.


    Auf dem Board: Bei moderaten Bedingungen, also Flachwasser-Kabbelwelle, um die 20 Knoten Wind mit 6 oder 7 m² keinerlei Probleme!

    Beachstart, Wasserstart, "heizen" und Höhelaufen, selbst die Halsen machen keinerlei Schwierigkeiten oder Schmerzen.

    Das Ganze mit einem NP Ozone Hüfttrapez. Sitztrapez ist mit dabei, aber solange das Hüftteil keinen Ärger macht, veranstalte ich da keine Experimente.

    Der Hauptdruck vom Trapez kommt bei mir übrigens relativ weit oben auf den Rücken, also weit über der operierten Bandscheibe.


    Woran ich mich nicht traue ist die Duckjibe, da ich dabei zu oft den Abgang mache oder aber stark ins Hohlkreuz gehe und den Oberkörper verdrehe.

    Was noch zwickt sind Schläge > 2 km - da zwickts jeweils in der vorderen oberen Hüfte. Das Problem hab' ich aber schon seit Jahren und vermute einen fiesen kleinen Muskel, der bei stark eingedrehter Körperhaltung irgendwann einfach zumacht. Hat aber wohl nix mit der BS und erst Recht nicht mit der OP zu tun, auch weil auf beiden Seiten gleichmäßig. Längere Sessions um 40 km am Stück machen aber keine Probleme, solange es oft genug einen Bug-Wechsel gibt.


    Unterm Strick bin ich mehr als zufrieden - die OP scheint wirklich gut gelaufen zu sein.

    Wenn der Vergleich zu meinem alten 133er Futura aus 2010 noch zählt: Den Futura mochte ich nie so richtig gerne, weil er mir, zumindest mit meinem Fahrkönnen, bei Kabbel die Plomben raushaut. Mit anderer Finne (Maui Ultrafins Nospin Cross) allerdings schon deutlich besser als mit der alten Original Drake.


    Aaaaber: Der Gecko war für mich das Board der letzten Jahre, von dem ich am meisten enttäuscht war. Von den Tests hatte ich in Erinnerung " super zum angleiten", "mäßig schnell", "top für Halsen" ..... Für meinen Geschmack klebt das Teil am Wasser wie Pattex, ist träge, zäh und sterbenslangweilig, obwohl ich überhaupt nicht auf Rennzicken stehe. Aber das Teil geht dann nun doch zu weit.


    Lieber fahre ich bis zum Ende meiner Tage einen Futura als auch nur eine Woche einen Gecko. Zum Glück muss ich aber auch ersteres nicht - hab' für mich was passenderes gefunden.

    würde ich ein neues 2010er in die Finger kriegen, würde ich das wohl auch tun.


    Aber zum Einen wird ein 2016er/2017er nicht das gleiche sein (was nichts über besser oder schlechter aussagt), zum anderen gefallen mir die aktuellen Desings nicht so wirklich und schwerer ist es auch geworden. Da ich ausschließlich per Flieger zum surfen komme, leider ein wichtiges Kriterium.

    moin,


    mein 2010er 7.2 Hellcat wird wohl leider bald den Geist aufgeben. Einzelne Nähte lösen sich und eine Reparatur wird bei dem Alter wohl kaum noch sinnvoll sein.


    Als Nachfolger habe ich mir bisher das Loftsails Oxygen 7.3 ausgeguckt, weil's von der Papierform her für mich gut aussieht: Größe, Gewicht und Farbe (orange!!! ^^) passen.

    Kann jemand einschätzen, ob das Teil von den Fahreigenschaften her mit einem Hellcat vergleichbar ist? Das gefiel mir da ausgesprochen gut: Ordentlich Druck von unten, leichtes Handling und obenrum noch sehr gut kontrollierbar.


    Als Mast müsste zunächst ein Gun Select 100 SDM in 445 cm herhalten (bestehend aus 430 Unterteil und 460 Oberteil).

    Der ursprüngliche 460er hatte optimal mit dem Hellcat harmoniert, sollte also anders als angegeben Richtung Flextop gegangen sein. Die aktuelle Kombi (weil ein Teil des jeweiligen Spender-Mastes gebrochen war) ist für das Hellcat etwas zu tophart (noch gut fahrbar, aber nicht mehr optimal), sollte also Constant Curve sein.


    Vielen Dank!

    ich denke, es wird etwas mehr sein:

    Bei "mageren" Gelegen/Geweben unter Vakuum hergestellt kann man gewichtsmäßig grob Carbon und Harz 1:1 rechnen.

    Bei 180 Litern wiegt ein 300er XPS oder Styropor 5,4 kg, der Rest sind dann Inserts, Finnenkästen, Sandwich-Material, Harz und Gewebe/Gelege.

    Ich hätte also eher auf je 1,5 -1,8 kg Harz und Gewebe/Gelege gerechet :/

    ganz einfach: Ich hing auf Halbwind mit voller Körperspannung (soweit mir das möglich ist) im Trapez, als plötzlich die Gabel mit lautem Knall nachgab. Damit habe ich mich, da der Gegenhalt plötzlich fehlte, katapultartig vom Brett nach Luv gedrückt, und in diese Richtung bin ich dann wohl auch einige Meter, brav die halne Gabel in der Hand und noch an "meiner Seite" eingehängt, geflogen. Frag' mich nicht, wie ich dabei sauber aus den Schlaufen gekommen bin. Ich hab' das auch so schnell alles kaum mitbekommen, aber ein Kumpel fuhr kurz hinter mir und hat berichtet 8)

    Hi Gunnar,


    ja, ich meinte Dich, aber das war keinesfalls böse gemeint :)


    Ist halt klar, dass jeder von seinen Erfahrungen ausgeht und seine Schlüsse daraus zieht. Wenn ich schwimmenderweise in Deiner Haut gesteckt hätte, würde ich es sehr wahrscheinlich ähnlich sehen wie Du.

    Meine Erfahrung war halt die, dass ich in 35 Jahren schon 2 Alu-Gabeln verbogen habe (eine bis hin zum nahezu geometrisch perfekten Kreis :whistling:), aber damit war noch an Land zu kommen. Gebrochen sind mit bisher nur 100er Carbon-Masten (1x Base, 1x Top) und eine Carbon-Gabel in Geradeaus-Fahrt (Tekknosport Carbon Wave 2010 nach 3 Tagen Einsatz - also kein High-End-Teil). Als Schwachstelle erschien mir da die Verbindung Gabelholm-Kopfbogen, daher hatte ich beide Exemplare direkt in die Monocoque-Version umgetauscht, die haben bisher gehalten.

    Gebrochen war wohl zuerst am Kopfstück und in der Folge dann das Endstück, beides zusammen innerhalb eines Sekundenbruchteils. Der Abgang in voller Fahrt nach Luv war spektakulär aber unkritisch, das Land nicht zu weit weg und 26° Wassertemperatur.


    Tekkno 1 Kopf A.jpg


    Tekkno 1 Kopf b.jpg


    Tekkno 1 Endstück.jpg



    Ich arbeite momentan eine Menge mit Carbon (kein Wassersport) - das Zeug ist bei richtiger Verarbeitung und Dimensionierung schon klasse, aber eben nicht per se unkaputtbar. Gleiches gilt natürlich auch für Alu.

    Bei Cabon bin ich dennoch geblieben, weil steifer und vor Allem wegen der Korrosionsproblematik. Nach 2 Wochen Salzwasser-Einsatz hatte ich schon öfter Mühe, eine Alu-Gabel wieder zu zerlegen, bei Carbon ist das stressfrei.


    Es wäre echt mal interessant, wieviel % der Alu und wieviel % der Carbon-Gabeln brechen, aber das werden wir wohl nie schlüssig erfahren, weil Carbongabel nicht gleich Carbongabel und Alugabel nicht gleich Alugabel - dazu unterschiedliche Beanspruchungen..... :(


    Wenn ich sehe, wie an großen Verleih-Stationen das Material beansprucht wird (monatelang unter Spannung aufgebaut, täglich stundenlang in der Sonne, beim Zurückbringen werden Board und Rigg teilweise wie ein erlegter Elch hinterhergeschleift) und mit die Schadensquote bei Alugabeln da so anschaue (noch nie eine gebrochene Alugabel gesehen) frage ich mich schon, ob Carbongabeln das besser mitmachen würden. Ich weiss es halt auch nicht wirklich. :/

    jaja - das sind Custom-made Finnen gebaut nach Deinen Vorstellungen. Sollte man dazu sagen, sonst kommen manche ganz schnell auf dumme Gedanken ;)


    Die von Gusty genannten 7,8 kg gelten für die Platinum Line von Lorch - ab 3150.- €. Was ein Standard-Bird wiegt weiss ich nicht, für die 2017er gibts noch keine Angaben.


    Vielleicht wäre es sinnvoll, Angaben über Gewichte und Preise etwas spezifischer in den Ring zu werfen, sonst werden doch am Ende Äpfel mit Birnen verglichen und es heißt "Schau mal, ein SLM/Heyfly: Sackschwer aber Finnen für 1000.- € drin" 8|;)

    Wie bei den Finnen für 360.- € frage ich mich gerade, wo die >11 kg für ein Board herkommen :/

    Wenn's um den DropIn L geht: Dann sollte man auch dazu sagen, dass es sich um ein Bord mit 288x76 cm und 186 Litern handelt.

    na - ist ja nicht so, dass Alu immer bricht und Carbon nie. Ich bin noch nicht mal sicher, ob Alugabeln(sofern noch ok) überhaupt öfter brechen als Carbongabeln. Es gibt halt schlicht mehr Alugabeln auf dem Wasser als Carbonteile, insofern hört man natülich auch öfter von Problemen. Aber prozentual? :/

    An Surfstationen habe ich jedenfalls schon wesentlich mehr gebrochene Finnen, gebrochene Masten, gebrochene Mastfüße und gerissene Segel gesehen als defekte Gabeln. Und wenn, war's am Ehesten das Kopfstück, also unabhängig vom Holm-Material. Und da lst das Zeug ganzjährig aufgebaut und unter Spannung, hat täglich Salzwasserkontakt und wird nur gelegentlich mal mit Süßwasser angenebelt.

    'Ne Alugabel als Todesfalle zu bezeichnen, wirkt da auf mich schon etwas übertrieben.

    Nur die Ruhe - das war wohl ein Irrtum. Eine 46er Freeride kostet (immer noch stolze) 139.- €, ein Paar 31er oder 33er Twinstyle 239.-.

    Keine Ahnung, wo die Zahl 360 herkommt. :/


    Die Custom-Finnen finde ich aber auch zu heftig - obwohl, wenn man bedenkt, wie viele Stunden Zeit da drin stecken.

    Man darf Wolfgang da wohl nicht als Maßstab nehmen, der baut die Dinger wohl eher als Hobby und nicht um sich den Lebensunterhalt damit zu verdienen ;)

    Leider harmonieren die Duos in meinen Augen nicht besonders gut mit dem Twinser - als Singlefin oder Mittelfinne könnte das aber eine Option sein.

    gebrauchte carbongabeln bekommst du ab ca € 250,--

    ....gebrauchte Alugabeln schon ab 30.- € ;)


    Wobei ich Dir nicht grundsätzlich widersprechen will, ich fahre aus den genannten Gründen auch seit einigen Jahren nur noh Carbon, habe da aber auch schon eine in voller Fahrt zerlegt. Die Schwimmeinlage war zum Glück nicht allzu weit, an anderen Stellen hätte das ganz übel ausgehen können.


    Aber aus Sicht eines Schülers (ist lange her - ich erinnere mich trotzdem noch) sind 250,- € richtig viel Geld

    Das ist schon eine ganz andere Welt als bei den gesettelten älteren Herren (ich z.B.), die sich locker mal alle 1-3 Jahre mit dem neuesten Material eindecken. (ich z.B. nicht 8o)

    Danke, aber welche Finnen haben sie im 3er und im SingleFin-Setup genommen?

    Seit ich sowohl am 111er Futura, am alten Hifly Free 272 und auch am Twinser erfahren habe, welche Unterschiede die Finnen ausmachen, messe ich denen fast schon mehr Bedeutung bei als dem Board selbst - natürlich jeweils in Kombination mit dem Shape ;)


    Je nach Finnen ist mein Twinser auch eine komfort-orientierte Höhelauf- und Angleitmaschine oder aber ein recht nervöses und quirliges Zickchen, was schlechter angleitet, dafür aber schneller wird, dazu muss ich nicht mal deren Anzahl verändern.

    mikisb : Bin gespannt auf deinen Vergleich. Und deinen Custom Twinser finde ich auch interessant. Kommst du auch aus SB? An der heimischen Pfütze hab ich dich glaub ich noch nicht gesehen.

    korrekt! :) An unserer heimischen Pfütze (oder aber am Lac de Madine) war ich zum surfen das letzte Mal vor ca. 30 Jahren. Wenn ich Zeit habe ist kein Wind und wenn Wind ist, hab' ich keine Zeit. Und wenn doch mal beides zutrifft ist kein Wind mehr, bis ich endlich da bin :cursing:

    Insofern bin ich zum reinen Urlaubs-Surfer mutiert, bekomme da aber in guten Jahren auch meine 35 Tage Gleitwind ab - dazu müsste man wohl am Bostalsee wohnen und immer Zeit haben ;)