Beiträge von mikisb

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    Da ich heute im Stau von Holland nach Hause genug Zeit hatte,kam mir die Idee, Twinser mit asymm. Finnen zu probieren.

    Eine linke und eine rechte Finne. Könnte eine gute Idee sein. Hätte ich nur die Zeit dafür. Wolfgang

    Hatten/haben wir doch schon ;)

    Du hattest mir doch 2 spiegelbildliche Rake30 gebaut. Haben leider nicht wirklich gut im Twinser funktioniert, permenentes leichtes Wegschmieren.

    Habe danach (nach der Theorie von Dr. SpinOut, nach der die boardnahen Konkaven Luft von den Rails ziehen) die oberen/boardnahen Konkaven zugespachtelt. Schon besser, aber immer noch nicht so gut wie die LSM Twinstyle. Mag aber auch daran liegen, dass ich das Profil beim verspachteln der Konkaven nicht genau getroffen habe.

    Oder meinst Du eine Finnenseite komplett konvex und eine Seite plan ?

    Naja - Carbon hab' ich hier noch einiges rumliegen, Glas müsste ich erst besorgen. Dazu hat Gelege wieder eine etwas geringere Harzaufnahme als Gewebe. Vakuum ist aber vorhanden und wurde auch schon erfolgreich zum laminieren genutzt (z.B. Gitarrenhals).

    Hallo Dr. Spinout,


    vielen Dank für die ausführlichen Hinweise!! :keks:

    Der Gedanke mit dem sanfteren Übergang hart zu weich kam mir auch, deswegen der Plan XPS anstelle Styropor. Ich denke aber, Styropor federt besser zurück während in XPS eher Dellen = Hohlräume bleiben, das will ich aber noch austesten.


    Das Kreuzmuster mit der Fräse hatte ich auch so vor, um die Kontur des Decks am Fräsboden exakt nachzubilden.


    Balsa als Kern habe ich im Zuge meiner Boxen-Entsicklung getestet, das schnitt nicht schlecht ab. Erstaunlicherweise im Sandwich mit normalen Balsa-Brettchen (mittelhart) besser als mit Balsa-Stirnholz, welches ja als Sandwich-Material eher propagiert wird. Jedoch stand am Ende das 3D-Core-Sandwidch noch besser da, was Gewicht/Steifigkeit angeht und nimmt zudem - im Gegensatz zu Holz, kaum Wasser auf. Dazu ist es im unlaminierten Zustand wegen der rautenförmigen Fräsung auch noch recht gut formbar, was bei dem nicht ebenen Fräs-Boden hilfreich sein könnte. Ich werde also beim 3D-Core bleiben.


    Laminat: 80 Gramm Carbon sind leichter als 80 Gramm Glas? :confused: Nicht eher dünner? ;) Egal - ich weiss, was Du meinst.

    Anyway - die untere Lage soll doch vor Allem Zugkräfte aufnehmen, und da ist Carbon bei gleichem Gewicht Glas doch deutlich überlegen. :headscratch:

    In der Oberlage bin ich wie Du von rund 400 gr/m² Gewebe ausgegangen. Ich werde das Kevlar also weglassen und den Aufbau wie von Dir beschrieben machen.


    Nochmals Danke!!

    moinsen:


    Bei meinem Custom war das Deck schon an verschiedenen Stellen weich. 2x Reparatur beim Hersteller und eine selbst gemachte haben das Gewicht mittlerweile um 1,6 kg erhöht. Da jetzt ausserhalb des bereits reparierten Bereiches (zwischen den Schlaufen) wieder weiche Stellen auftreten (Mastfuß-Bereich), will ich's dieses Mal richtig machen und nicht einfach noch mal unterspritzen und zusätzlich Carbon und Glas draufpacken.


    Geplant ist:

    - Fraglichen Bereich so weit ausfräsen, bis ich auf gesundes Material (Styropor) komme.

    - Das entstandene Loch bis auf die Höhe des späteren Sandwichs mit XPS 30 kg/m³ auffüllen

    - Sandwichaufbau


    Die Fragen dazu:

    - Ist der Einsatz von XPS zum Auffüllen hier sinnvoll oder kann das Probleme wegen unterschiedlicher Flexibilität/Druckfestigkeit im Vergleich zu Styropor machen?

    - Wie baut man ein stabiles und leichtes Sandwich?

    Geplant habe ich als Kernmaterial 3D-Core. Das ist 45 kg/m³ XPS mit einer eingefrästen, durchgehenden Wabenstruktur, die sich beim Laminieren mit Harz füllt und dadurch die Druckbelastbarkeit des XPS drastisch erhöht. Die Waben haben etwa die Größe einer 1.- €-Münze. Habe ich in 15 mm Stärke hier (abschleifen geht immer) und schon sehr gute Erfahrungen im Lautsprecherbau damit gesammelt.


    Unsicher bin ich bez. des optimalen Materialaufbaus: Ich tendiere dazu, das Kernmaterial möglichst dick zu lassen (also 10-15 mm) , da die Biegesteifigkeit eines Sandwichs mit dessen Dicke extrem zunimmt. Einwände?


    Ich plane, überwiegend Carbon/Kevlar einzusetzen und nur die Oberfläche mit einer dünnen Lage Glas abzuschließen. Carbon für die Biegesteifigkeit, Kevlar gegen Dellen/Durchstiche und Glas für die Dichtigkeit.

    Eine Idee wäre: Unten 200 Gramm Biax-Carbon und oben 200 Gramm Biax-Carbon, 100 Gramm Kevlar-Gewebe und 80 Gramm Glas. Wären rund 1200 Gramm Laminat/m² (Vakuumverfahren, keine Infusion) + 1200 Gramm/m² für den wabengefüllten 3D-Core in 15 mm Stärke. Macht insgesamt 2,4 kg/m².


    Ich weiss, dass Honeycomb leichter wäre, aber mit dessen Harzaufnahme relativiert sich das auch wieder etwas und ein dickes Sandwich spart ja auch wieder Kernschaum ein. Zudem wäre ein 15 mm Sandwich erheblich steifer als ein 3 oder 6mm Honeycob, egal ob einfach oder Doppelsandwich. Ich traue dem 3D-Core-Material einiges zu was das Verhältnis Gewicht zu Biegesteifigkeit angeht.


    Passt der Laminataufbau so oder ist er eher zu mager?


    Vielen Dank!!

    aber die Homebase von arkefly ist leider relativ weit weg

    ich bin ja gewohnt, erst 400 bis über 500km zum Flughafen zu fahren, aber Amsterdam ist dann nochmal deutlich weiter und die Schwierigkeiten mit kleineren Zubringerflugzeugen (mal abgesehn vom Zusatzpreis für Mensch und Material) wurden hier schon thematisiert

    Bei mir sind's auch gut 500 km, leider ziemlich alternativlos. Insbesondere dieses Jahr war's spaßig, da das Auto (mit Motorschaden) erst am Abend der Abfahrt aus der Werkstatt kam (hält der???) und zeitgleich auch noch der Winter eingebrochen war. Nachts um 2 durch Eifel und Ardennen - kein Spaß.....

    Tja, dann halt mal die Regeln schön ein mit aktuellem Material......;-).....und was heißt hier möglichst günstige Preise. Ich jedenfalls finde so langsam Leihmaterial nicht mehr wirklich teurer.

    Kommt halt auf die Dauer des Urlaubs und die Mietbedingungen an. Wenn ich für 'ne Woche auf Teneriffa bin, miete ich immer. Zwar kostet eine Woche ca. 270€, aber wenn man doch nicht jeden Tag Wind hat, wird's günstiger. Rechnet man Flug, ggfs. Storage, Transfer oder größeren Leihwagen, Risiko, etc. ist Leihmaterial für mich die bessere Wahl.

    Ab 2 Wochen muss man dann wieder rechnen...

    Übersee ist nochmal anders. Ich fliege im November für 6 Wochen nach Brasilien, da nehme ich eigenen Kram mit. Ist aber auch nicht billig: Hin- und Rückflug bei TAP 300€, Storage im Clube Kauli ca. 240€, Transfer ???. Aber 6 Wochen Leihmaterial würden wohl das doppelte kosten.

    Ich nehme den Krempel nicht aus Kostengründen mit. Wenn man alles rechnet, also auch ev. Sondertransfer, Storage, Materialverschleiss... ist's wahrscheinlich teurer als mieten, auch wenn mancherorts für 17 Tage schon knapp 1000.- € kassiert werden. :huh:

    Ich hab' mich aber mehrmals dermaßen über den Mist vor Ort geärgert, dass ich wieder auf eigenen Kram umgestiegen bin. Kommt natürlich sehr auf die Station an, manchmal gibt's ja auch richtig gute. Aber ich will nicht um die halbe Welt fliegen, um dann u.U. vor Ort mehr Zeit mit Seenotrettung (eigener und fremder) zu verbringen als mit surfen.

    Als Isla Coche noch in den letzten Zügen lag, hatten wir viel Spaß mit gebrochenen Masten und Gabeln (bei 15 Knoten anpumpen), gebrochenen Finnen, gerissenen Segeln, ausgerissenen Mastfüßen ..... alles besonders spaßig bei ablandigem Wind und ohne Rescue in der Nähe :rolleyes:

    Um auch mal was positives zu melden:


    Arkefly/TUI Netherlands berechnet pro Bag (32 kg) und Strecke Amsterdam-Bonaire 35€, macht für 2 Boards + 4 Riggs hin und zurück 140.- €. Finde ich mehr als fair.


    Gemessen wurde da bisher noch nie, gewogen schon. Ein Bag hatte auf dem Rückflug 34 kg, da hatten wir wohl die Segel anders auf die Bags verteilt und mussten umpacken.

    Ansonsten aber recht problemlos. War mein 2. Flug mit der Airline und bisher keinerlei Beanstandungen. Die Flugpreise an sich sind mit KLM vergleichbar, aber die Boards kosten eben nur einen Bruchteil.

    Nach meiner Erfahrung: Es kommt darauf an 8o

    Die Toleranzen sowohl bei Segeln als auch bei Masten scheinen oft erheblich zu sein und bisweilen passt zusammen, was gar nicht zusammenpassen darf. Bei mir funktionierte z.B. ein Gun Select (CC) viel besser mit meinem NP Hellcat (FT) als sämtliche NP-Masten. Verkehrte Welt.

    Ich denke, da hilft nur ausprobieren, was nicht gerade einfach ist, wenn man nicht einen extrem gut sortierten und selbstlos holfsbereiten Shop in der Nähe hat. Wobei die Wahrscheinlichkeit, einen Treffer zu landen wohl steigt, wenn die Papierwerte zumindest nicht allzu weit auseinander liegen.

    Eigentlich traurig das Ganze, aber so zumindest meine Erfahrung.

    Für mich immer wieder hilfreich: Die Petermann-Liste http://www.peterman.dk/masts-all-imcs01.htm

    moin,


    ich hatte im letzten Urlaub nach der Garmin 310 XT eine Viviactive 3 für mich und eine Vivoactive HR für meine Liebste im Einsatz, vornehmlich aufgrund der zusätzlichen Pulsmessung am Handgelenk. Die 310XT konnte zwar einen Brustgurt koppeln, aber unter'm nassen Lycra kamen da nur sporadisch seltsame Signale an.

    Beide zeigen weniger (eigentlich gar keine) GPS-Ausreisser (vor Allem bei einem Sturz mit der 310 XT ein Problem).

    Die Displays finde ich im Sonnenlicht perfekt abzulesen, bei schwachem Licht eher mau. Die Pulsaufzeichnung funktioniert bei der VA3 erheblich besser als bei der VA HR, vor Allem beim Sport und im Wasser.


    Die frei erhältlichen oder kaufbaren Windsurf-Apps sind nicht so sehr meins, zu kleine Schrift und kaum ablesbar. Also habe ich mir meine eigenen Aktivitäten gebastelt: 3 Schirme a 3 Felder: V/Vmax/V Durchschnitt, km/Zeit/Uhrzeit, Puls,/Durchschnittspuls/Kalorien.

    Das Ganze im langsamen Wechsel, mit Autopause und Bildschirmsperre während der Aktivität, damit bei versehentlicher Berührung des Touchscreens nicht versehentlich die Aktivität z.B. abgebrochen wird.

    Leider muss man eigene Aktivitäten auf Basis der vorhandenen erstellen. Surfen ist nicht dabei, also werden die Aktivitäten in Connect auch erst mal falsch bezeichnet. Kein Drama, ginge aber besser.

    Auf diese Weise fallen zwar solche Spezialitäten wie "schnellste 500 Meter" oder "schnellste Halsen-Ausgangsgeschwindigkeit" etc. weg, aber die kann ich auch in Ruhe am Lap auswerten.


    Insgesamt erfüllt dvor Allem die Vivoactive 3 für mich alle Anforderungen, sieht einigermaßen dezent aus, ist federleicht und bisher auch im Salzwasser und bei Stürzen dicht. Ich denke, meine 310 XT wandert zu eBay.

    Ergänzung zu meinem 1. Absatz:


    Beispiel Deine B+F: Die scheint ja ein sehr dünnes Profil zu haben (wenn ich mich richtig erinnere 6-7%) und dennoch für die Dicke aufgrund der Bauweise relativ steif zu sein.

    Ich glaube gerne, dass die Teile schnell sind, aber für mein Fahrkönnen war es eben fast unmöglich, in Bereiche vorzudringen, in denen sich dieser Vorteil ausgezahlt hätte. Über 40 km/h war eigentlich alles gut, aber darunter öfter Spinouts, weniger Höhe, schlechteres Angleiten. Mein Fazit für mich war, dass mich derart dünne Profile überfordern. Ich kann aber nicht ausschließen, dass ein anderer Faktoe neben der Profildicke mit reingespielt hat, z.B. Nasenradius :/


    Beispiel mehr Flex: Ich hatte auch kurz die 26 cm SLM Freeride-Finnen unterm Board, mit mehr Biegung nach hinten und schlankerem Tip - und offensichtlich deutlich mehr Flex als die Twinstyle.

    Werden wohl auch serienmäßig mit den DropIn ausgeliefert.

    In den Punkten Angleiten/Höhelaufen/Speed waren für mich die Unterschiede zu gering, um sie qualifiziert zu beurteilen. Laufruhe empfand ich nicht als großartig anders als mit den Twinstyles oder den spiegelbildlichen Rake 30 25, aber die Präzision bei z.B. Halsen war weg. Plötzlich konnte ich den Radius nicht mehr auf wenige cm an die Sandbank timen sondern musste mehr Sicherheitsabstand halten. Insgesamt halt ein weicheres Fahrgefühl, aber eher im negativen Sinne "schmierig". Vielleicht verträgt ja ein Twinser eher steifere Finnen ohne Plombenverlust bei Kabbel?


    Beispiel sehr steif: 2 normale Rake 30 25 cm (auch sehr steif) waren auf Backbordbug unschlagbar: Grip bis zum Abwinken, wie mit gut temperierten Skicks auf der Rennpiste oder eben wie auf Schienen. Steuerboedbug leider permanenter Drift. Die Härte hat aber auf Backbordbug keinesfalls gestört, die Laufrughe in Kabbel empfand ich als durchaus sehr gut.

    2 Spiegelbildliche Rake 30 25 cm waren auch nicht zu hart/unruhig, aber in beide Richtungen eher etwas schmierig. Verspachteln der boardnahen Konkaven brachte Besserung, das Paar hatte ich auf Bonaire oft im Einsatz. Auch hier keine negativen Erlebnisse zur Laufruhe.

    Die Rake 30 scheint ja auch ca. 10% Profildicke zu haben, Bei gegebener Outline ergiebt sich die Dicke dann ja automatisch. Bisher hatte ich das Gefühl, dass diese 10% recht gut passen, ob es nun Carbonverstärkte GFK-Finnen oder Vollcarbon-Finnen sind.

    Es ist aber so daß man G10 oder GFK Finnen dünner schleifen muss, da Finnen zum Beispiel in Karbon etwas dünner sind.

    BESONDERS IN 100% Karbon. Oder man nimmt in Kauf ,daß sie bei der Dicke so hart werden ,daß bei Speed die Zähne wackeln. Wolfgang

    Was zu der Frage führt: Was ist für ein gewünschtes Verhalten wichtiger: Das Profil oder Flex/Twist?

    Bei einer dünneren Finne (zu Gunsten ähnlichem Flex) ändert sich ja auch das Profil, bei einer gleich dicken Vollcarbon-Finne ändert sich der Flex :/ 

    Profildicke und überhaupt Profil und alle Maße sind parallel zum Brettboden,also so wie das Wasser strömt. Dieser Wert ist

    etwa so wenn man übersieht daß Wasser am Brettboden gebremst wird, weiter oben aber schneller strömt. Was ändert sich also am Profil. Ich weiß es in etwa, was ich nicht weiß rechnet bzw. erklärt mir Dr: Spin Out. Wolfgang

    Na dann habe ich ja zum Glück richtig gemessen.

    Was ich dabei aber noch nicht verstehe: Ich habe hier schon öfter gelesen, dass man ein Finnenblatt ja problemlos in verschiedenen Winkeln /Rake an die Finnenbasis angießen kann. Wenn zu diesem Zeitpunkt das Profil schon fertig ist - wovon ich ausgehe - ändert sich dann beim Engießen mit unterschiedlichen Rakes nicht auch der Profilverlauf in Strömungsrichtung?


    Ich beginne gaaanz langsam zu begreifen, wie viele Variablen bei einer Finne im Spiel sind und daß deshalb eine zielgerichtete Entwicklung extrem schwierig sein muss.

    Gewicht ist ein guter Punkt. Mein NP Ozone ist trocken ziemlich leicht und nass ändert sich da nicht so furchtbar viel. Wenn ich da dagegen an meinen früheren Hüfthalter von North denke...<X

    @ Wolfgang: Die sehen schon mal gut aus! Das ist ja das Schöne: Über Genauigkeit mache ich mir bei Dir so überhaupt keine Gedanken :)


    Falls das bisher vorhandene Profil vielleicht noch wichtig ist:

    Wie schon geschrieben 10% Profildicke, wenn ich parallel zum Unterwasserschiff messe, nicht rechtwinklig zur Finnenvorderkante.

    Die dickste Stelle liegt ca. bei 36% der Profillänge, den Profilnasen-Radius kann ich nicht mehr ermitteln, da ich an der Strelle schon zu viel unqualifiziert herumgeschliffen habe.

    Nachdem ich das Finnenprofil mit einer Profillehre abgenommen und aufgezeichnet habe erinnert es mich am ehesten an ein NACA 63A010-Profil . Auch wieder gemessen parallel zum Unterwasserschiff/Finnenbasis.

    @ totti: Klar, den Sägespalt hätte ich ausgleichen müssen, um auf die gleiche Dicke wie das Original zu kommen. 4 mm sind aber die wenigsten meiner Sägeblätter incl. Schränkung dick, aber grundsätzlich natürlich ein berechtigter Einwand.

    Mir ging es ja nicht darum, die Sierienfinne zu verbessern, die funktioniert im realen Umfeld für mich hervorragend und besser als alles andere, was ich bisher versucht hatte. Bocksteif ist sie auch (bei den Längen auch nicht so schwierig) und enthält wohl einiges an Carbon - der genaue Innenaufbau ist mir aber nicht bekannt. Es ging mir rein um eine Gewichtsreduzierung, und da die 22er geklaut und die 31er reichlich mitgenommen sind, kam mir eben die Idee des Nachbaus in Carbon. Die Finnen von Wolfgang oder auch Deine Bocanegras sind ja eine völlig andere Gewichtsklasse, was bei 4-6 Finnen im Koffer für den Twinser schon etwas ausmacht.


    Für mich interessant, für die Finnen-Spezis hier aber sicher nicht überraschend (bin auch jetzt erst nach dem Lesen der hier verlinkten Finnen-Threads darauf gekommen): Dieses Jahr haben meine geliebten 31er nicht mehr so gut funktioniert wie bisher. Ich hatte häufiger Spinouts vor Allem bei höheren Geschwindigkeiten im Kabbel (früher nie). Die waren recht leicht abzufangen aber dennoch. Was sich geändert hat: Die Macken in der Vorderkante hatte ich gespachtelt und geschliffen. Dabei wohl die Voderkante zu scharf gemacht und den Radius drastisch verändert/verkleinert. Auch auf diesen Zusammenhang bin ich erst durch die Finnenthreads (aus 2013) gekommen und kann somit die damals gemachten Aussagen von Dr. Spinout..... bezüglich Einfluss des Radius bestätigen.

    Hier im Forum gibt´s ne super Anleitung mit Trennbrett. D.h. jede Seite einzeln abformen. Damit hab ich mir auch schon mal ne Gipsform hergestellt. Für ein zwei Finnen reicht das auf jeden Fall mit Gips.

    Klick hier --> Finne selbst herstellen

    Danke für den Link - so was hatte ich gesucht und nicht gefunden.

    Wenn aber Wolfgang das in die Hand nimmt kann ich sicher sein, dass es am Ende auch richtig gut wird. Beim Eigenbau (und das erste Mal) wäre ich mir da nicht so wirklich sicher - da kann ja doch einiges schief gehen.