Beiträge von mikisb

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    also meiner versteht das :)

    Bewegung ist schon mal generell gut. Zudem geht die beim (harmlosen) surfen nicht in extreme Auslenkungen, es werden diverse Muskelgruppen beansprucht und nicht so einseitig wie z.B. beim biken. Der Neurochirurg, der mich unter'm Messer hatte hat sich sogar mein Trapez zeigen lassen um zu beurteilen, ob ich es tun oder lieber lassen sollte. Ergebnis: Surfen, so lange es keine akuten Schmerzen auslöst. Hat es in keinem Moment. Nur nach einigen zig Kilometern, wenn die Muskulkatur langsam ermüdet ist habe ich gemerkt, dass ich Schläge vom Kabbel nicht mehr so gut wegstecke und dann eben aufgehört. Das war nach 2 Wochen dann auch erst nach ca. 70 km. Das Ganze wie gesagt 11 Wochen nach OP.

    einige Wochen nach den Urlaub kann ich sagen, dass das surfen dem Rücken eher geholfen als geschadet hat.

    Die viele Sitzerei im Büro ist (zumindest bei mir) definitiv schädlicher als das surfen auf Flachwasser und Kabbelwelle. Extremere Stile wie Welle oder Freestyle mit teils extrem viel Körperdrehung würde ich aber (wenn ich es denn prinzipiell könnte) während der ersten 6 Monate auch vermeiden und dafür verstärkt die Rumpfmuskulatur weiter aufbauen (was gar nicht so einfach ist, ohne die Bandscheiben zu belasten.)

    moin,


    bin vor 3 Wochen von da zurückgekommen, allerdings mit eigenem Material. Die Boards und Riggs sahen gut und relativ neu aus. Neben Sailloft sind auch noch diverse NP am Start, vor Allem ab 7,2 aufwärts Hellcat. Auch die wurden wohl seit letztem Jahr erneuert.

    Schon traditionell würde ich mir bei den Segeln den Trimm anschauen, die finde ich generell am Vorliek zu schwach durchgesetzt (kaum bis kein Loose Leech). Mich beschleicht der Verdacht, dass dadurch die Haltbarkeit bei den dauer-aufgeriggten Teilen verbessert werden soll, denn auch in der Soma Bay weiss man, wie ein Segel getrimmt gehört.

    Die Jungs sind aber echt nett und hilfsbereit, einige sprechen mittlerweile besser Deutsch als so mancher Tourist aus unserem Lande ;) - englisch sowieso,

    Willkommen im Club! :)


    Bei der Finnenbestückung bin ich skeptisch:

    Bei den Rahmendaten hätten es wohl auch nur die beiden 22er außen getan - ich vermute mal, das waren die eher geraden Twinstyle.

    Die vorgeschlagenen 24er (leicht nach hinten gebogene Freeride??) wären sicher auch ausreichend gewesen, aber die kommen mir etwas zu weich vor. Die steiferen Twinstyle scheinen mit direkter zu reagieren und das Board wird lebendiger. Leider sind die bis vorr. Februar nicht mehr lieferbar. :(

    Nach allen Versuchen und Tests mit Finnen scheinen mir die Twinstyle (je nach Gewicht/Wind/Segelgröße) perfekt zu den Boards zu passen. Jetzt müsste es die nur noch in "echter" Carbonbauweise (und damit leichter) geben, dann wäre es für meinen Geschmack perfekt.

    ich denke, jedes Board ist ein Kompromiss aber ich denke nicht, dass alle den Kompromiss optimal ausreizen.

    Ich hatte es nicht so verstanden, dass von nachbauen die Rede ist - natürlich könnte das jeder Shaper.

    Aber Papapatricks Frage zielte ja auf Erfahrungen mit der Variation des Abstandes, nicht um's kopieren eines bestehenden Designs.

    na dann schau Dir hier doch mal Diskussinen über Finnen, Cutouts etc... an. Wenn das alles so trivial wäre, wären alle Boards, Finnen, Segel perfekt weil es ja jeder könnte. Ist dem so?


    Ich vermute mal, das Klaus aufgrund seiner schon länger andauernden Beschäftigung mit dem Thema Twinser eventuell mehr Erfahrungen mit der zu der Bauart passenden Finnen-Anordnung gemacht hat als einige andere - wäre zumindest logisch?

    moin,


    das 2017er Loftsails Oxygen 7.3 ist gestern aus Italien angekommen und wurde natürlich gleich mal probehalber aufgebaut.

    Mit dem Gun Select 100 SDM aus 2010, 445 cm (gebastelt aus 430er Oberteil und 460er Unterteil), scheint es zumindest an Land schon mal sehr gut zu harmonieren :thumbup::


    Im extremen Starkwindtrimm erreiche ich damit ein loose leech bis kurz über die Gabel, wobei nur noch die Latte über der Gabel den Mast leicht berührt.

    Im Schwachwindtrimm mit wenig loose leech reichen die Latten über und unter der Gabel fast bis zur Mastmitte bei einem sehr tiefen, harmonischen Profilverlauf. Sieht nach mächtig Power aus.

    In beiden Fällen ist die Lattenrotation problemlos und leichter/sanfter als beim alten Hellcat, was mir in der Disziplin auch schon gut gefallen und nie Probleme bereitet hat, sobald etwas Winddruck im Segel war.


    Die Latten waren ab Werk nicht/kaum vorgespannt, da war etwas Justierung nötig. Der dazu passende Inbus ist praktischerweise am Segelfuss angeklettet.

    Auch ansonsten macht die Verarbeitung einen sehr ordentlichen Eindruck mit einigen praktischen Details, z.B. der weit per Klett zu öffnende Protektor und die Durchführung für die Startschot.

    Schade, dass ich demnächst erst mal mit dem Teil nicht auf's Wasser komme :(

    ich weiss, ich bin ein Weichei ^^

    Location war Soma Bay, diesmal mit sehr ordentlichem, teils recht böigem Wind , Böen oft um und über 30 Knoten. Das 4.2 hatte ich dabei aber nicht im Einsatz - keine 3 Monate nach einer Bandscheiben-OP hatte ich eher Reha-surfen im Sinn ;) Harter Kabbel bei 30 Knoten-Böen passte mir da nicht in's Konzept.

    schuldig im Sinne der Anklage: Einige Tage war ich gesundheitlich ausser Gefecht, an anderen gab's mehr Wind als ich halbwegs entspannt surfen konnte. Ich hätte gerne unter (für mich) guten Bedingungen verglichen, aber da war der Kerl schon wieder über alle Berge (> 1000 km in 13 Tagen :huh:)

    Ich bin nun 3 Wochen neben einem DropInn S hergefahren (manchmal auch hinterher und manchmal auch vorneweg) und wir haben es dennoch nicht geschafft, mal die Boards zu tauschen - der Pilot war zu sehr mit Kilometerschrubben beschäftigt :huh:


    Jedenfalls hat er nach jahrelangen Leihboards (Falcon & Co) seine bisherige persönliche Vmax mit dem Tail erreicht (gut 57 km/h) bei recht kabbeligen Bedingungen und nur kurzen Raum-Strecken, 5,8 E-Type und Lessacher Rake 30 25 cm als Singlefin. Mit 2x 24er SLM-Finnen allerdings nur marginal langsamer.

    Mit dem Futura 111 hat seinerzeit im gleichen Revier bei gleichen Bedingungen keiner von uns mehr als 53 km/h geschafft, auch nicht der jetztige DropInn-Pilot, der damals der schnellste war (er 53, ich 51 km/h). Das schreibe ich nur dazu, weil man sich ja mit 57 km/h hier im Vergleich zu vielen Aussagen wie eine Schnecke vorkommt ;) - das Revier und die Bedingungen müssen halt auch mitspielen.


    Nach seiner Aussage fühlt sich das Board mit 2 Finnen harmonischer und spritziger an als mit 3, läuft dabei aber auch etwas weniger Höhe.

    Die 25 cm Rake30 als Singlefin war als Allround-Finne für das 5,8er etwas klein, was sich naturgemäß in etwas schlechterem Angleiten und Höhelaufen bemerkbar gemacht hat.

    Auch getestet wurden 2 31er SLM Twinstyle-Finnen mit 7.2 Hellcat, die sich nach seiner Aussage direkter/besser anfühlen als die 2 24er Freeride SLM.


    In meinem Twinser kann ich diesen Eindruck bestätigen: Mit den geraden Twinstyle-Finnen empfinde ich das Board als direkter, selbst recht zackige Richtungswechsel gehen über die Zehenspitzen. Mit den SLM Freeride scheint mir die Reaktion - obwohl kleinere Finnen - etwas verzögert und ich kann nicht mehr so präzise auf den cm fahren wie mit den Twinstyle.


    Will sagen: Die Finnen machen unglaublich viel im Fahrverhalten aus, insofern halte ich Tests mit nur einem Finnen-Setup (natürlich auch meine eigenen) nur für begrenzt aussagekräftig.

    Tja, erwartungsgemäß hat sich das Hellcat in den letzten Tagen aufgelöst und wurde unter ägyptischer Sonne artgerecht bestattet ;)

    Ein 2017er Loftsails Oxygen ist unterwegs, ein Test im Planchemag las sich überzeugend und so ein Teil sieht man nicht an jedem Strand zigfach.

    Ich bin gespannt und werde berichten.


    Den ganzen Post zu lesen ist eventuell hilfreicher als etwas hineinzuinterpretieren, was da gar nicht steht nd dann loszupoltern..;)

    Und warum manche immer gleich persönlich werden müssen, entzieht sich meiner Kenntnis.


    Ich habe mich vielleicht aber auch nicht präzise genug ausgedrückt, wahrscheinlich sind die Definitionen von "schwerfällig" und störrisch" auch einfach bei jedem unterschiedlich angelegt.


    Im Vergleich zu meinem Twinser mit momentan 2x 31er Twinstyle Finnen war der Futura (allerdings kastriert mit einer 30 cm Whitewater Bigblock, weil meine Frau sonst Probleme mit dem Beachstart hat) für mein Empfinden tatsächlich störrisch und schwerfällig. Dabei dachte ich vor Allem an die Reaktion auf Fußsteuerung und Beschleunigung.

    Mag sein, dass mein Twinser da besonders sensibel reagiert, aber mit dem Teil fahre ich einen engen Slalom um Bojen mit den Zehenspitzen (ach, er ist ja so langweilig zu fahren.......), während ich den Futura schon richtig durch die Kurven treten musste. Beim Twinser muss ich mich beim Angleiten beeilen, in die Schlaufen zu kommen, während ich mir beim Futura gemütlich Zeit lassen konnte.

    Ich hatte das auch gar nicht in der Intention geschrieben, den Futura schlecht zu machen sondern um mit diesem Unterschied der immer wiederkehrende Aussage, "so ein Twinser sei eher träge und langweilig" heftig zu widersprechen. Ist er aus meiner Sicht absolut nicht.


    Auf die Veränderung des Fahrverhaltens mit unterschiedlichen Finnen hatte ich ja hingewiesen, das gilt auch für den Futura. Den hatte ich einige Jahre als 111er mit unterschiedlichen Finnen gefahren und dabei sehr große Unterschiede "erfahren" (die damalig mitgelieferte rote Drake 42er Werksfinne war dabei mit Abstand die schlechteste.) Am Besten gefiel mir das Board noch mit einer MUF Nospin Cross 32, eine Lessacher Rake 30 in 28 cm gefiel mir auch recht gut, dennoch stellte und stellt der Twinser für mich in allem Bereichen ausser Vmax eine deutliche Verbesserung dar - nicht zu vergessen, dass wir hier von Freeride sprechen und nicht von Speed, Race oder Slalom. Da gibt es sicherlich bessere Boards als einen Twinser.


    Ich hab's schonmal geschrieben: Es geht am Ende immer um einen Kompromiss aus Angleiten, Höhelaufen, Speed, Wendigkeit und Laufruhe.

    Im Bereich Freeride/Freemove trifft eben der Kompromiss beim Twinser meinen Geschmack am besten. An dieser Aussage sehe ich wenig, was die Aussage "Werbekampagne" rechtfertigt. :whistling:

    mir fällt es schwer zu verstehen, warum ein Board zu einfach zu fahren sein kann. Aufgrund eines Ausrittes auf ein Riff ist mein Twinser in Reparatur und ich muss 2-3 Tage auf den Futura 133 meiner Frau ausweichen. Im Vergleich zum Twinser ist der Twinser tatsächlich einfacher zu fahren, dagegen ist der Futura ein schwerfälliges, störrisches Gerät, mit dem ich aber auch nicht schneller bin. <X

    Wenn eimen ein Twinser tatsächlich zu einfach zu fahren ist empfehle ich mal den Tausch auf heißere Finnen, z.B die B&F von Lessacher :whistling: Das jeweilige Setup Schlaufen/Finnen macht da jedenfalls auch enorme Untetschiede. Schwierig zu fahren als Qualitätskriterium macht für mich persönlich jedenfalls keinen Sinn, vielleicht surfe ich dazu auch einfach zu schlecht.

    Eine erste Rückmeldung 12 1/2 Wochen nach der OP:


    Ohne surfen: Solange ich mich ausreichend bewege und vor Allem sitzen vermeide, merke ich so gut wie nichts mehr vom BSV oder der OP.

    Längeres Sitzen, vor Allem mit übereinander geschlagenen Beinen, wird zügig von einem steifen unteren Rücken "belohnt".

    Was noch Ärger macht sind stärkere Oberkörper-Rotationen und starkes Hohlkreuz.


    Auf dem Board: Bei moderaten Bedingungen, also Flachwasser-Kabbelwelle, um die 20 Knoten Wind mit 6 oder 7 m² keinerlei Probleme!

    Beachstart, Wasserstart, "heizen" und Höhelaufen, selbst die Halsen machen keinerlei Schwierigkeiten oder Schmerzen.

    Das Ganze mit einem NP Ozone Hüfttrapez. Sitztrapez ist mit dabei, aber solange das Hüftteil keinen Ärger macht, veranstalte ich da keine Experimente.

    Der Hauptdruck vom Trapez kommt bei mir übrigens relativ weit oben auf den Rücken, also weit über der operierten Bandscheibe.


    Woran ich mich nicht traue ist die Duckjibe, da ich dabei zu oft den Abgang mache oder aber stark ins Hohlkreuz gehe und den Oberkörper verdrehe.

    Was noch zwickt sind Schläge > 2 km - da zwickts jeweils in der vorderen oberen Hüfte. Das Problem hab' ich aber schon seit Jahren und vermute einen fiesen kleinen Muskel, der bei stark eingedrehter Körperhaltung irgendwann einfach zumacht. Hat aber wohl nix mit der BS und erst Recht nicht mit der OP zu tun, auch weil auf beiden Seiten gleichmäßig. Längere Sessions um 40 km am Stück machen aber keine Probleme, solange es oft genug einen Bug-Wechsel gibt.


    Unterm Strick bin ich mehr als zufrieden - die OP scheint wirklich gut gelaufen zu sein.

    Wenn der Vergleich zu meinem alten 133er Futura aus 2010 noch zählt: Den Futura mochte ich nie so richtig gerne, weil er mir, zumindest mit meinem Fahrkönnen, bei Kabbel die Plomben raushaut. Mit anderer Finne (Maui Ultrafins Nospin Cross) allerdings schon deutlich besser als mit der alten Original Drake.


    Aaaaber: Der Gecko war für mich das Board der letzten Jahre, von dem ich am meisten enttäuscht war. Von den Tests hatte ich in Erinnerung " super zum angleiten", "mäßig schnell", "top für Halsen" ..... Für meinen Geschmack klebt das Teil am Wasser wie Pattex, ist träge, zäh und sterbenslangweilig, obwohl ich überhaupt nicht auf Rennzicken stehe. Aber das Teil geht dann nun doch zu weit.


    Lieber fahre ich bis zum Ende meiner Tage einen Futura als auch nur eine Woche einen Gecko. Zum Glück muss ich aber auch ersteres nicht - hab' für mich was passenderes gefunden.