Beiträge von mikisb

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    Hi Torti,


    auch wenn ich schon ewige Zeiten kein Singlefin mehr gefahren habe - die Erinnerung habe ich noch: Finnen machen doch einen Riesen-Unterschied und mit einer anderen Finne hat man oft gleich ein ganz anderes Verhalten des Boards. Hast Du da schon mal eine Alternative getestet?

    Wenn's aber an z.B. verschneidenden Kanten liegt, ist das Verbesserungspotential durch die Finne in diesem Punkt natürlich begrenzt. :headscratch:

    .....

    Tja, mit dem Surfen ist es so ein Ding. Vom alpinen Skilaufen hat mir mein Neurochirurg dringend abgeraten, da ein übler Sturz schnell zu einer Querschnittslähmung führen könnte. Vom Surfen habe ich ihm gar nichts erzählt....!

    .....

    Hi Jürgen,


    solltest Du aber machen ;)

    Ich hab' meinen da ausgequetscht, musste zur Nachuntersuchung sogar mein Trapez mitbringen (und einige Videos, was ich denn da so treibe) und nach deren Begutachtung wurde das surfen knapp 3 Monate nach der OP freigegeben. Habe ich so noch bei keinem anderen Arzt erlebt. Kein Wunder, das viele Orthopäden von deratigen Menschen abraten, die heilen ja glatt die Patienten weg :evil:

    Das galt allerdings für die LWS. Ich hab' beim surfen gut gemerkt, dass es am Anfang des Tages keine Probleme gab, aber wenn die Muskulatur ermüdete, merkte man das schon - dann sollte man auch aufhören um nichts zu riskieren. Die beste Therapie für LWS post OP laut Neurochirurg: Gehen!!! So viel wie möglich, gerne auch bergauf. Hatte ich noch nie gehört, hat aber tatsächlich enorm geholfen. Ich hatte noch 'ne ganze Weile immer mal wieder Beschwerden (nix Schlimmes - eher "Rücken zwickt mal wieder") aber 10 Monate nach OP war dann endgültig Ruhe. Mountainbike, surfen, Muckibude.....alles keinerlei Problem mehr.


    Die temporären Einschränkungen post-OP sollen allerdings bei HWS noch geringer sein als bei LWS. Und hat schon mal ein Arzt darüber nachgedacht, ob eventuell die Gelenksprobleme ursächlich sogar von der Wirbelsäule herrühren könnten? (Muss nicht, aber oft gibt's da Zusammenhänge)

    Ich hatte auch mal 'ne "Arthrose" im Handgelenk - eindeutig von einem ausgewiesenen Spezialisten für Hand-Orthopädie (sogar Professor war der) diagnostiziert. "Das kann nicht von alleine weggehen - wenn Medikamente gegen die Schmerzen (und Schwellungen) nicht mehr ausreichen, müssen wir operieren. Alles schön untermauert durch Röntgen, CT, MRT.....angeblich eindeutig. Nach 2 Wochen waren die Probleme dann urplötzlich verschwunden (zusammen mit meinem verspannten Nacken) und sind seitdem (vor 15 Jahren) nie mehr aufgetaucht. So viel zum Thema Professor: "eindeutig Arthrose". Mein Misstrauen gegen die orthopädische Zunft hat viele Hintergründe :rolleyes:


    Falls Du mal einen Tip für einen guten Neurochirurgen/Klinik brauchst, der nix anderes macht als Wirbelsäulen (HWS und LWS) zu operieren - sag' Bescheid!

    Diagnostik macht der auch, aber da bin ich immer misstrauisch - auch wenn ich dem guten Mann (bzw. der ganzen Klinik) viel zu verdanken habe. 2 Meinungen sind sicher besser, sofern Du vom Beschwerdebild nicht eh' schon weisst, dass es auf eine OP hinausläuft.

    Da bleibt nur, schnelle und gute Besserung zu wünschen!!


    Zumindest was die Bandscheiben angeht kann ich mitreden: 2 HWS, 2 LWS (davon einer operiert): Mit etwas (aber kontinuierlicher) Arbeit an meiner Haltung vor Allem beim Sitzen und regelmäßigen Übungen hab' ich das gut im Griff. Und surfen hilft auch noch :) Bei HWS hilft mir der "Wackeldackel" - vor Allem beim Biken: Also nicht stur geradeaus gucken sondern den Kopf immer etwas in Bewegung halten.

    Bei Gelenkproblemen kann (zum Glück) weniger mitreden - aber bei meinen Schulterproblemen hat Muskelaufbau geholfen, beim Knieproblem Dehnen.

    Das Problem ist vor Allem, die richtige "Therapie" für sein Problem zu finden. Orthopäden fand ich da bisher wenig hilfreich. Denen traue ich nur noch so weit, wie ich sie (mit aktuem BS-Vorfall) werfen kann. Da hat man manchmal schon den Eindruck, man soll ganz bewusst "leidend" gehalten werden, weil man dann eine regelmäßige Einnahmequelle ist. :/

    Manchmal hat man Glück und findet einen Physio, der genau mit dem Problem vertraut ist. In meinem Fall war's ein aktiver Triathlet mit dem gleichen Knieproblem wie ich und 3 erfolglosen OPs. Danach hat er sich (aus Eigeninteresse) intensiver damit beschäftigt und mit eine einzige Dehnübung gezeigt. Seitdem ist Ruhe. :huh::) Kann manchmal so einfach sein........

    nur ganz kurz - dann bin ich wieder ruhig ;)


    Die "Kopien" der Serienfinnen sind minimal dünner im Profil geworden als die Originale, der Nasenradius etwas kleiner und der Rake ca. 3° höher.

    Grob über's Knie gebogen scheint der Flex ähnlich.

    Ein erster Test (Finnen mehrfach gegeneinander gewechselt) bei widrigen Bedingungen verlief gegen meine Bedenken (wegen dem etwas dünneren Profil und der spitzen Profiilnase) allerdings äußerst positiv: Grip bis der Arzt kommt, sehr gute Spurtreue in Manövern, sehr gutes Höhelaufen und Angleiten, dazu sehr laufruhig. In jedem Punkt mindestens gleich gut wie die Originale, eher besser. Dazu als Sahnehäubchen die erhoffte Gewichtsersparnis.

    Vmax konnte aufgrund der Windverhältnisse (nur kurze Böen die gerade zum Anpumpen/Angleiten/Durchgleiten gereicht haben) nicht getestet werden, dürfte jedoch aufgrund der geometrischen Daten im Vergleich sicher nicht schlechter sein :)

    Kurz - Dabei bleib' ich - in 3 verschiednen Größen 31, 26 und 22 cm :love::thumbup:

    moinsen - noch ist es ja nicht zu spät ;)

    Im Robinson war ich zuletzt vor 15 Jahren - zumindest damals war VDWS Surfschein Pflicht. So was hatte ich nicht, konnte ihn vor Ort aber schnell und preiswert machen, ging ja nur um die Theorie.

    In der Soma Bay bin ich eher gegenüber im Palm Royale/Surfmotion (freiere Windverhältnisse), schippere aber gelegentlich (in geührender Entfernung) am Robinson vorbei. Die Surfstation ist wohl einige 100 m nach Westen ausgelagert, da vor dem Robinson durch die Bebauung der Wind zum surfen nicht so prickelnd ist. Auch am aktuellen Standort der Station ist noch Windschatten, aber nochmal ein paar hundert Meter nach Westen geht's dann. Spannender wird es, ein Stück weiter nach Lee zu fahren, da gibt's auch gelegentlich Windwelle und nach Osten um's Kap der Soma Bay herum kommt man sogar in richtige Dünung.

    Neo im August? Höchstens, um sich vor der Hitze zu schützen :D Schuhe sind aber zu empfehlen, gelegentlich trifft/tritt man kaum vermeidbar auf Korallen.

    Für längere Touren hab' ich gelegentlich ein Camelback (Trinkrucksack) mit.

    und dann oben druff kein mischgewebe sondern einfach 2 lagen, einmal Carbon und darauf kevlar? Nur so eine Idee...


    Das war mein Plan: Oben und unten gleiche Lagen Biax-Carbon 200-250 für optimale Sandwich-Eigenschaften, darüber Kevlar 100 als Schlagschutz. Wobei ich aufgrund des geplanten Softdecks überlege, darunter auf das Kevlar zu verzichten und statt dessen nur 'ne dünne Lage Glas 60 als "Dichtlage" zu nehmen :/

    yup - kam mir auch seltsam vor.

    Ich hatte es dem guten Mann auch nicht einfach gemacht und auf einem Endgewicht (mit Pads, ohne Schlaufen) < 5,5 kg bestanden - für einen Twinser 242x65 cm, 112 l mit 2 Powerboxen wohlgemerkt. Anyway - vom Shape bin ich immer noch begeistert und deswegen lohnt auch eine Großreparatur nach 8 Jahren.


    Ich vermute Mischgewebe außen um eine etwas höhere Schlagferstigkeit zu erreichen, vielleicht auch wegen der (etwas durchscheinenden) Optik.

    Ich kann aber nicht ausschließen dass das, was ich für Topcoat gehalten und abgeschliffen habe, ebentuell auch eine zusätzliche dünne Schicht Glas war,

    Technisch verstehe ich den Aufbau auch nicht wirklich und plane für den Neuaufbau auch etwas anderes. Das wird wohl auch etwas schwerer, aber lieber 500 Gramm mehr als später wieder weiche Stellen mit kiloweise Harz zu unterspritzen.

    Langsam geht's los.

    Für den Anfang habe ich erst mal den Aufbau des bisherigen Decks untersucht. Durch die Finnenkasten-Reparatur musste ich ja schon ein Stück aus dem Deck schneiden und hab das jetzt mal aufgedröselt, vermessen und gewogen.

    Der bisherige Aufbau war (von unten nach oben):


    - Styroporkern

    - Biaxial-Carbongelege 200 gr./m², Laminatgewicht 388 Gramm/m², Laminatstärke 0,26 mm

    - Nomexwabe 1,6 mm dick, Wabengröße 3,8 mm, mit Schaum? gefüllt, 385 gr/m²

    - Carbon-Kevlar-Leinwandgewebe 140 gr/m², Laminatgewicht 260 gr/m², Laminatstärke 0,20 mm


    Gesamt: Dicke 2,04 mm, Gewicht 1032 gr/m² zuzüglich Verspachtelung, Topcoat, Standflächenlack.

    Das kommt mir schon reichlich fragil vor und so wundert es mich nicht, dass der Standbereich normale Benutzung (Freeride, keine Sprünge) nicht lange ausgehalten hat.

    Alleine die Materialstruktur der Oberseite (Leinwand - die Kohlefasern laufen mit der Brettachse, die Kevlarfasern quer dazu) überzeugt mich nicht, da hier in 2 Achsen unterschiedliche Biegesteifigkeiten auftreten.


    Ob/welche Verstärkung im Bereich der Schlaufen eingebaut wurde, kann ich noch nicht sagen. Unter den Schlaufen wurde ja auch nie etwas weich, nur dazwischen und davor (zwischen Mastspur und vorderen Schlaufen.

    Sind auch etwa meine Daten: 83 kg, 114 Liter Twinser und 7,2 Hellcat.. In Soma Bay brauche ich unter angezeigten15 Knoten kaum anfangen. Mit viel Glück, einer Windwelle, einer Böe und Anpumpen gehts, macht aber noch nicht wirkliuch Freude.

    Allerdings sehe ich teilweise auch die Angabe der Windstärke kritisch. An der Station wird auf einem ca. 8m hohen Turm gemessen, und ob das Teil geeicht ist, ist eine andere Frage ;)

    Man müsste halt wirklich erst mal wissen, welcher Wind auf Segelhöhe herrscht und wie/wo anderswo gemessen wird.

    Ist 'n bissl wie Vmax-Vergleich beim Auto nach Tacho-Anzeige - da wird ja auch eher Tacho-Abweichung und Abnuzungsgrad der Reifen verglichen :D

    Ansonsten sehe ich in vielen Posts zum Thema Angaben zum Gewicht, den Boardvolumen, der Segelgröße und den Knoten, selten aber alle zusammen - also manchmal recht sinnfrei ;)

    Ich, als Surfwunderboy, komme sogar mit 89l Brett und 92 Kilos + Windsurfausrüstung mit nur 5,3 qm Segel ins Gleiten.

    Das geht schon


    Vor gefühlt 100 Jahren gab's sogar einen Begriff dafür: "Sinker" Und ja, auch damit konnte man gleiten, so wie auch ein Kiteboard mit geschäzut 15 Litern Volumen oder ein Wasserski mit noch weniger ;)

    Sogar Schotstart geht mit so was. Merke: Wenn das Board erst mal auf Grund liegt, erhöht sich die Kippstabilität ungemein :D


    Zum Gewicht gilt bei uns der alte Spruch, der regelmäßig im Urlaub bei der Frage um den Nachtisch kommt: "Heute nicht, beim Angleiten zählt jedes Gramm" ^^

    Bei gleichem Fahrkönnen und Material glaube ich aber nicht an die 1m²/10 kg-Relation, eher 0,5 m²/10 kg, wobei bei nachlassendem Wind dann mit mehr Gewicht halt früher endgültig Schluss ist.

    Ich lasse mich bei schwächelndem Wind auch immer noch gerne von in der Ferne gleitenden Boards verführen um dann, wenn ich ratlos hingedümpelt bin zu sehen, dass da ein 50kg - Jüngelchen fröhlich hin und her pest, während ich drüber nachdenke, dass ich doch auch mal rückwärts einparken üben könnte.


    'N paar Tricks und Glück gehören halt bei Grenzbedingungen auch dazu: Beachstart in die Böe mit Anlauf/Anschieben und nach vorne draufspringen (kurze Finnen vorausgesetzt, sonst wirkt das wenig elegant), In der Böe schon mal passend stehen und 'n glattes Stückchen Wasser erwischen, 'ne Böe und 'ne Windwelle gleichzeitig erwischen. Nach solchen Glücksfällen kommt dann aber auch meist das "Zehenspitzengleiten", was auch nur bedingt Spaß macht. Dafür hat man halt am oberen Ende mehr Reserven.

    Da ich heute im Stau von Holland nach Hause genug Zeit hatte,kam mir die Idee, Twinser mit asymm. Finnen zu probieren.

    Eine linke und eine rechte Finne. Könnte eine gute Idee sein. Hätte ich nur die Zeit dafür. Wolfgang

    Hatten/haben wir doch schon ;)

    Du hattest mir doch 2 spiegelbildliche Rake30 gebaut. Haben leider nicht wirklich gut im Twinser funktioniert, permenentes leichtes Wegschmieren.

    Habe danach (nach der Theorie von Dr. SpinOut, nach der die boardnahen Konkaven Luft von den Rails ziehen) die oberen/boardnahen Konkaven zugespachtelt. Schon besser, aber immer noch nicht so gut wie die LSM Twinstyle. Mag aber auch daran liegen, dass ich das Profil beim verspachteln der Konkaven nicht genau getroffen habe.

    Oder meinst Du eine Finnenseite komplett konvex und eine Seite plan ?

    Naja - Carbon hab' ich hier noch einiges rumliegen, Glas müsste ich erst besorgen. Dazu hat Gelege wieder eine etwas geringere Harzaufnahme als Gewebe. Vakuum ist aber vorhanden und wurde auch schon erfolgreich zum laminieren genutzt (z.B. Gitarrenhals).

    Hallo Dr. Spinout,


    vielen Dank für die ausführlichen Hinweise!! :keks:

    Der Gedanke mit dem sanfteren Übergang hart zu weich kam mir auch, deswegen der Plan XPS anstelle Styropor. Ich denke aber, Styropor federt besser zurück während in XPS eher Dellen = Hohlräume bleiben, das will ich aber noch austesten.


    Das Kreuzmuster mit der Fräse hatte ich auch so vor, um die Kontur des Decks am Fräsboden exakt nachzubilden.


    Balsa als Kern habe ich im Zuge meiner Boxen-Entsicklung getestet, das schnitt nicht schlecht ab. Erstaunlicherweise im Sandwich mit normalen Balsa-Brettchen (mittelhart) besser als mit Balsa-Stirnholz, welches ja als Sandwich-Material eher propagiert wird. Jedoch stand am Ende das 3D-Core-Sandwidch noch besser da, was Gewicht/Steifigkeit angeht und nimmt zudem - im Gegensatz zu Holz, kaum Wasser auf. Dazu ist es im unlaminierten Zustand wegen der rautenförmigen Fräsung auch noch recht gut formbar, was bei dem nicht ebenen Fräs-Boden hilfreich sein könnte. Ich werde also beim 3D-Core bleiben.


    Laminat: 80 Gramm Carbon sind leichter als 80 Gramm Glas? :confused: Nicht eher dünner? ;) Egal - ich weiss, was Du meinst.

    Anyway - die untere Lage soll doch vor Allem Zugkräfte aufnehmen, und da ist Carbon bei gleichem Gewicht Glas doch deutlich überlegen. :headscratch:

    In der Oberlage bin ich wie Du von rund 400 gr/m² Gewebe ausgegangen. Ich werde das Kevlar also weglassen und den Aufbau wie von Dir beschrieben machen.


    Nochmals Danke!!

    moinsen:


    Bei meinem Custom war das Deck schon an verschiedenen Stellen weich. 2x Reparatur beim Hersteller und eine selbst gemachte haben das Gewicht mittlerweile um 1,6 kg erhöht. Da jetzt ausserhalb des bereits reparierten Bereiches (zwischen den Schlaufen) wieder weiche Stellen auftreten (Mastfuß-Bereich), will ich's dieses Mal richtig machen und nicht einfach noch mal unterspritzen und zusätzlich Carbon und Glas draufpacken.


    Geplant ist:

    - Fraglichen Bereich so weit ausfräsen, bis ich auf gesundes Material (Styropor) komme.

    - Das entstandene Loch bis auf die Höhe des späteren Sandwichs mit XPS 30 kg/m³ auffüllen

    - Sandwichaufbau


    Die Fragen dazu:

    - Ist der Einsatz von XPS zum Auffüllen hier sinnvoll oder kann das Probleme wegen unterschiedlicher Flexibilität/Druckfestigkeit im Vergleich zu Styropor machen?

    - Wie baut man ein stabiles und leichtes Sandwich?

    Geplant habe ich als Kernmaterial 3D-Core. Das ist 45 kg/m³ XPS mit einer eingefrästen, durchgehenden Wabenstruktur, die sich beim Laminieren mit Harz füllt und dadurch die Druckbelastbarkeit des XPS drastisch erhöht. Die Waben haben etwa die Größe einer 1.- €-Münze. Habe ich in 15 mm Stärke hier (abschleifen geht immer) und schon sehr gute Erfahrungen im Lautsprecherbau damit gesammelt.


    Unsicher bin ich bez. des optimalen Materialaufbaus: Ich tendiere dazu, das Kernmaterial möglichst dick zu lassen (also 10-15 mm) , da die Biegesteifigkeit eines Sandwichs mit dessen Dicke extrem zunimmt. Einwände?


    Ich plane, überwiegend Carbon/Kevlar einzusetzen und nur die Oberfläche mit einer dünnen Lage Glas abzuschließen. Carbon für die Biegesteifigkeit, Kevlar gegen Dellen/Durchstiche und Glas für die Dichtigkeit.

    Eine Idee wäre: Unten 200 Gramm Biax-Carbon und oben 200 Gramm Biax-Carbon, 100 Gramm Kevlar-Gewebe und 80 Gramm Glas. Wären rund 1200 Gramm Laminat/m² (Vakuumverfahren, keine Infusion) + 1200 Gramm/m² für den wabengefüllten 3D-Core in 15 mm Stärke. Macht insgesamt 2,4 kg/m².


    Ich weiss, dass Honeycomb leichter wäre, aber mit dessen Harzaufnahme relativiert sich das auch wieder etwas und ein dickes Sandwich spart ja auch wieder Kernschaum ein. Zudem wäre ein 15 mm Sandwich erheblich steifer als ein 3 oder 6mm Honeycob, egal ob einfach oder Doppelsandwich. Ich traue dem 3D-Core-Material einiges zu was das Verhältnis Gewicht zu Biegesteifigkeit angeht.


    Passt der Laminataufbau so oder ist er eher zu mager?


    Vielen Dank!!

    aber die Homebase von arkefly ist leider relativ weit weg

    ich bin ja gewohnt, erst 400 bis über 500km zum Flughafen zu fahren, aber Amsterdam ist dann nochmal deutlich weiter und die Schwierigkeiten mit kleineren Zubringerflugzeugen (mal abgesehn vom Zusatzpreis für Mensch und Material) wurden hier schon thematisiert

    Bei mir sind's auch gut 500 km, leider ziemlich alternativlos. Insbesondere dieses Jahr war's spaßig, da das Auto (mit Motorschaden) erst am Abend der Abfahrt aus der Werkstatt kam (hält der???) und zeitgleich auch noch der Winter eingebrochen war. Nachts um 2 durch Eifel und Ardennen - kein Spaß.....

    Tja, dann halt mal die Regeln schön ein mit aktuellem Material......;-).....und was heißt hier möglichst günstige Preise. Ich jedenfalls finde so langsam Leihmaterial nicht mehr wirklich teurer.

    Kommt halt auf die Dauer des Urlaubs und die Mietbedingungen an. Wenn ich für 'ne Woche auf Teneriffa bin, miete ich immer. Zwar kostet eine Woche ca. 270€, aber wenn man doch nicht jeden Tag Wind hat, wird's günstiger. Rechnet man Flug, ggfs. Storage, Transfer oder größeren Leihwagen, Risiko, etc. ist Leihmaterial für mich die bessere Wahl.

    Ab 2 Wochen muss man dann wieder rechnen...

    Übersee ist nochmal anders. Ich fliege im November für 6 Wochen nach Brasilien, da nehme ich eigenen Kram mit. Ist aber auch nicht billig: Hin- und Rückflug bei TAP 300€, Storage im Clube Kauli ca. 240€, Transfer ???. Aber 6 Wochen Leihmaterial würden wohl das doppelte kosten.

    Ich nehme den Krempel nicht aus Kostengründen mit. Wenn man alles rechnet, also auch ev. Sondertransfer, Storage, Materialverschleiss... ist's wahrscheinlich teurer als mieten, auch wenn mancherorts für 17 Tage schon knapp 1000.- € kassiert werden. :huh:

    Ich hab' mich aber mehrmals dermaßen über den Mist vor Ort geärgert, dass ich wieder auf eigenen Kram umgestiegen bin. Kommt natürlich sehr auf die Station an, manchmal gibt's ja auch richtig gute. Aber ich will nicht um die halbe Welt fliegen, um dann u.U. vor Ort mehr Zeit mit Seenotrettung (eigener und fremder) zu verbringen als mit surfen.

    Als Isla Coche noch in den letzten Zügen lag, hatten wir viel Spaß mit gebrochenen Masten und Gabeln (bei 15 Knoten anpumpen), gebrochenen Finnen, gerissenen Segeln, ausgerissenen Mastfüßen ..... alles besonders spaßig bei ablandigem Wind und ohne Rescue in der Nähe :rolleyes: