Beiträge von mikisb

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    moin Aurum,


    in der Hektik der letzten Stunden vor dem Abflug ist leider einiges unter den Tisch gefallen X/

    Das selbstklebende Pad wiegt ohne Schutzfolie 578 gr/m², die Dicke beträgt 3,05/5,5 mm, wobei die erhabenen Anteile deutlich in der Unterzahl sind.

    Das Board vor/nach Aufbringen des Pads wies einen Unterschied von 408 Gramm auf, also 0,706 m².

    Der Bereich Mastfuß wurde aus Zeitgründen nicht ausgespart. Der Praxistest hat gezeigt, dass die abgedeckte Fläche mehr als ausreichend ist, vom Dümpeln über Anpumpen, Gleiten, Halse und schnelle Wende ist jeder Bereich abgedeckt, so dass der Fuß nie das Laminat berührt.

    Eventuell ließe sich da flächenmäßig noch minimieren - wie das dann optisch aussieht, wäre eine andere Frage.


    Die restliche Oberfläche besteht ja aus Glas mit Abreissgewebe laminiert. Die Griffigkeit habe ich auch soweit möglich getestet - scheint gut zu sein und sieht auch gut und gleichmäßig aus.

    Zur Haltbarkeit kann ich aber nichts sagen - dürfte aber auch nicht schlechter sein als Hart mit eingestreutem und ausgewaschenem Zucker oder Salz.

    Urlaub ist rum ;( - und damit auch der erste "Test" der Reparatur zu Ende. Mehr als 100 km waren es aber nicht, und davon noch 20% "majestätische Verdrängerfahrt". X/


    Bis auf den ersten Tag - rund 10 km - alles mit 2x P11 Wave Weed 24 und dem 7.3 Loftsails Oxygene - alles andere hätte ich auch zu Hause lassen können (Revierbericht folgt die Tage).


    So weit ich es unter den ungewohnten und nicht idealen Bedingungen feststellen konnte, hat sich am Fahrverhalten nichts geändert, was ich merken würde.


    Aber: Anderes Revier (Teils > 3 m Tidenhub machen zwischen 800 m entferntem, bei Ebbe teils dichtem Riff und Strand schon was aus), andere Finnen (Seegras unumgänglich, hilft aber auch nix gegen Treibholz und Kokosnüsse im Wasser) - in sofern ist mein Optimismus noch vorsichtig.



    Sorge hat mit der Effekt bereitet, dass ich oft, wenn der Wasserstart noch (pumpend) eben so klappte, es für's gleiten noch lange nicht gereicht hat. Vielleicht hat sich meine Starttechnik verbessert? Der kurze steile Kabbel aus verschiedenen Richtungen bei einsetzender Flut war aber auch kein Angleit-Booster. :/ Durchgleiten war jedenfalls grandios, wenn ich denn mal im rutschen war.


    Das Deck ist weiterhin bombenstabil, obwohl ich meist mit dem Füßen gepumpt habe wie ein Irrer. Und ja - das Gewicht nach Ankunft entspricht dem Abfluggewicht - dicht isser also auch.

    Meine Liebste meint, das Board würde besser aussehen als vorher - das muss Liebe sein :love::D


    Somit habe ich wie's aussieht mein Board wieder in funktionsfähigem Zustand. Erwas schwerer als vorher, dafür aber auch hoffentlich etwas stabiler und mit Vollflächen-Softdeck, auf das ich zukünftig nicht mehr verzichten möchte. 6,65 kg mit dem großen Softdeck, ich denke, das ist nach der Aktion noch OK. Auf jeden Fall taugt es weiterhin als Muster für den Hohlbau.


    Daher nach aktuellem Stand der Dinge: Mission completed :thumbup:;)

    Ich habe beim Custom Twinser 112 l nun diverse Finnen durch. Mit Abstand am Besten funktionieren bei mir die SLM/Hifly Twinstyle. Die werden nur noch leicht getoppt durch sehr ähnliche "Nachbauten" in Vollcarbon, aber der Unterschied ist gering.

    Aktuell (Kenia, Diani Beach) fahre ich notgedrungen (Gemüsesuppe) ein Paar project 11 Wave Weed 24 mit einem 7.3 Loftsails Oxygene. Ich bin froh, dass ich sie dabei habe, sonst ginge hier gar nix. Aber in den Fahreigenschaften liegen sie meilenweit hinter den Twinstyle. Teigig, schmierig, spinout-anfällig (zunehmend mit höherer Geschwindigkeit).......

    Es gibt Twinser-Piloten, die finden sie Klasse, ich kann es nicht nachvollziehen. Generell haben bei mir asymmetrisch konkave Finnen nie wirklich funktioniert.

    beim ehemaligen robinson club kommst gut und einfach durchs riff - viel spass und dem finger gute besserung

    Jetzt wo Du's sagst: Wir sind im Baobab, das ist wohl der frühere Robinson ^^

    Ich habe mir den Durchgang (bei Flut) heute mal genauer angeschaut - sieht easy aus. Aber ohne Wingman und mit dem putten Finger lasse ich das lieber. Mein Fahrstil ist momentan eher righthanded passiv :rolleyes:


    Heute waren dann die 24er Duo weed im Einsatz. Das Kraut scheint gut abzugleiten, dennoch finde ich die Fahreigenschaften im Vergleich zu den auch von Wolfgang für mich gebauten symetrischen Finnen eher mau: Etwas indirekt und teigig - die Spritzigkeit fehlt. Auch nicht so spinout-frei, aber gut einzufangen. Die Bedingungen sind aber auch nicht ideal - der Wind ist einfach zu grenzwertig schwach - Angleiten ohne heftiges Anpumpen nur seltens möglich, durchgeglittene Manöver Fehlanzeige - da fehlt schlicht der Speed. Halt eher gleiten auf Zehenspitzen ;)

    Habe noch 2 Duo Weed 24 dabei und werde die heue montieren. Manche sind ja begeistert von den Finnen als Twinser, ich fand sie nicht soo toll. Aber besser, als permanent mit Bremsfallschirm bis zum völligen Stillstand rumzufahren.

    Leider soll ab heute angeblich der Wind völlig einschlafen - da glaube ich aber noch nicht dran :nixweiss:

    Was die Dichtigkeit angeht bin ich ohne Topcoat vorsichtig optimistisch:


    Nicht nur, dass es 5 Lagen gibt (in 2 Vakuum-Vorgängen), die obere Glas-Lage ist im Bereich des neuen Decks komplett mit Softdeck abgedeckt. Das alleine sollte schon ziemlich dicht sein.


    Erste Erfahrungen zum reparierten Board:

    In den letzten 2 Tagen konnte ich je 2 Stunden auf's Wasser. Der Wind ist für's 7.3 teils grenzwertig schwach, es schwimmt einiges an Seegras und diverse, traubenförmige Algen rum, die ich mir mit dem Twinser dauernd einfange. Dazu ist der lädierte Mittelfinger der linken Hand höchst hinderlich und äußerst schmerzhaft, was einen herzhaften Einsatz der linken Hand unmöglich macht. Dazu ist das Revier für mich völlig neu. Dennoch:


    - Ein flächiges Softdeck im kompletten Standbereich ist für mich ab sofort ein MUSS!! Perfekter Grip in jeder Lebenslage, ob Anpumpen, schnelle Wende, Halseneinleitung... Klasse und jedes Gramm Wert.

    - Beim Anpumpen erscheint mir das neue Deck unter den Füßen steifer, aber ohne nennenswerten Einfluss auf die Fahrleistung.

    - Die Veränderung des UW-Schiffes von mono- auf doppel- bis monokonkav scheint zumindest keine deutich spürbaren Einflüsse auf das Fahrverhalten zu haben.

    - Selbst die noch bis an die unteren Rails heruntergezogene raue Oberfläche aufgrund des Abreissgewebes scheint nicht viel auszumachen. Will ich aber nich zumindest bis Mitte Rails schleifen. Vmax war aber bisher mit gut 38 km/h sehr bescheiden. Ob's am Board oder am schwachen Wind lag, kann ich noch nicht sagen, es fehlt der direkte Vergleich.


    Wie gesagt unter Vorbehalt weil doch noch recht viele Variablen, aber das Board verhält sich zumindest sehr ähnlich gegenüber dem Originalzustand.


    Auch interessant: Am früheren Windsurf-Hotspot Diani Beach/Kenia bin ich aktuell offenbar weitgehend der einzige Windsurfer (gestern war mal kurz ein Schwertboard draussen)

    und liefere mir Rennen mit Daus, Taucherbooten und einem Jetski. Fast schon gespenstisch. Das Wasser ist die pure Badewanne und gäbe es kein Kraut im Wasser, wäre der Fachwasser-Fahrspaß grandios. Bei Flut hat's auch etwas Windwelle und ich meine auch einen Durchgang im Außenriff gefunden zu haben, den es noch genauer zu erkunden gilt8o - aber nicht mit dem putten Finger ||

    @ franz s: Sicher bin ich in 2 Wochen ^^

    Aber: Neben den 4 Lagen vacuumgepresstem Carbon ist noch die Lage 50 g Glas drauf, ebenfalls vakuumgepresst. Die Tränkung war in allen Fällen vollständig, was man gut am Abreißgewebe sieht. Die Oberfläche ist ja nochmal raues Harz (vom Abreissgewebe), geschliffen wurde an der Oberfläche nichte mehr. Nur an den Rails, aber da wurde die Glaslage ja zusätzlich zum vorher schon bestehenden und gespachtelten Laminat aufgebracht. Also nach menschlichem Ermessen sollte das dicht sein.:thumbup:

    Wobei nach den letzten Erfahrungen meinem "menschlichen Ermessen" vielleicht nicht allzu viel Vertrauen entgegengebracht werden sollte ;)


    @ Surfing Bird: Danke! :thumbup:

    Naja - cool ist anders, Hauptsache schwimmt :bonk:


    Pad.JPG


    So ein Pad hab' ich ja auch noch nie gemacht - hilfsweise den Bottom als Schneid-Schablone genommen. Blöderweise bestand das Pad auch noch aus 4 Teilen. Die Plug-Löcher wiedergefunden, indem ich vorher Zahnstocher mit ca. 7 mm Überstand eingeklebt habe.


    Immerhin - fertig und sogar noch 15 Min. über bis zur Arbeit :super: Aber für den putten Finger waren die ganzen Aktionen pures Gift.

    Nach 34 Stunden, davon die letzten 20 bei rund 30° im aufgeheizten Keller ist die Oberfläche so weit, dass zumindest das Abreissgewebe runter konnte. Den Übestand über die UW-Kante konnte ich auch schon grob beschleifen, allerdings setzt sich das Schleifmittel noch sehr schnell zu, weil das Harz noch nicht völlig ausgehärtet ist.

    So viel zu den Angaben laut Datenblatt "Veraqrbeitungszeit/Topfzeit 210 Min., Härtungsbedingungen 24 h bei 23° C :rolleyes: Unfug!!


    Die Oberfläche (also strukturseitig) ist überraschenderweise besser geworden als erwartet: Sie ist sehr gleichmäßig, nur an 2 ca. 1 cm langen Aufwürfen/Falten an den unteren Rails an Bug und Heck gibt's Fehlstellen. Da hier die rauhe Struktur ohnehin glatt geschliffen wird, kein großes Problem. Da bin ich echt positiv überrascht. :huh::)

    Der endgültige Schliff an den Rails wird aber erst nach 2-3 Tagen unter kenianischer Sonne erfolgen, wenn alles wirklich ausgehärtet ist.

    Also wie in den guten, alten Zeiten: Im Sonnenuntergang am Strand sitzen und schleifen, dazu ein lecker Bierchen - so muss das 8o


    Next Step: freilegen von Mastsput und súchen, finden und nachbohren der Plugs. Dann kommt das uni-hellgraue Softdeck, über dessen Herstellung ich mir noch so gar keine Gedanken gemacht habe. Wie geht das? Und wie findet man die Plugs darunter wieder :/Dazu habe ich noch 2 Stunden, dann ruft die Arbeit. :rolleyes: - nein - sie schreit X(


    Egal - das wird eh nicht so wie gewollt, muss also nach dem Urlaub ohnehin neu gemacht werden - also Hauptsache, man rutscht nicht.


    Gewicht aktuell übrigens 6476 Gramm - rund 800 Gramm schwerer als neu, aber mit wesentlich massiverem Decksaufbau, verstärkten Finnenboxen und 2x reparierter und verstärkter Nose - da bin ich positiv überrascht und werde wohl selbst mit Vollflächen-Pad noch unter 7 kg bleiben. Für ein 8 Jahre altes, nun zigfach repariertes Board gar nicht mal sooo übel.


    Und so sieht das Elend jetzt aus:

    Glas.JPG


    ;( (In Natura nicht ganz so schlimm - der gelbgrün-Stich kommt von der Kombi Blitz + Neon.


    Nach dem Urlaub also lackieren und Pad neu machen X/


    Die technischen Daten auf dem Heck hatte ich zuerst mit Laser, dann weil zu blass mit Tintenstrahl spiegelverkehrt auf Reispapier gedruckt und unter das Glas laminiert. Immer noch recht blass und beim Laminieren auch noch verrutscht. Noch ein Satz mit X :rolleyes:

    Die weissen Schecken sind übrigens keine trockenen Stellen sondern Brösel von dem weissen Pigment, die sich beim laminieren verrieben haben. Zumindest in der Struktur sind keine Grissel mehr, die hat das Vakuum unter dem Abreissgewebe freundlicherweise platt gemacht.

    Die orangenen Flecken sind "Absicht". Nachdem ich gesehen habe, wie unsauber das wird und einige orangene Spritzer auf das Glas gekommen sind und sich da fettfleck-artig ausgebreitet haben, habe ich noch ein paar dazu gemacht, damit's gewollt aussieht. Naja - hat auch nix geholfen.

    Keine Sorge - der Kaffee war so ziemlich die einige stressfreie Stunde an dem Tag und somit auch dringend notwendig :)

    Ich hab' nach dem Desaster auch schon überlegt, die Flasche Wein (Danke nochmal!) zu köpfen und alleine zu leeren, mich dann aber dazu entschieden, das für einen positiveren Zeitpunkt aufzuheben.:whistling:

    Ich hatte beim gleichen Händler bei Aliexpress je rund 1 m² graues und orangenes bestellt. Wohl aufgrund Zoll, EUSt.... hat er 2 Pakete daraus gemacht und gleichzeitig versendet. Das graue ist seit 4 Wochen da, das orangene eben nicht.

    Ich wollte eigentlich einen geschwungenen Streifen von der Nose bis zum Heck durch das hellgraue Deck und auch durch das Standflächen-Pad ziehen. OK , beim aktuellen optischen Zustand des Decks hätte das auch nix mehr gerettet ;)


    Kenia hat für mich viele Unbekannte. Ob der Wind für's 7.3 überhaupt ausreicht, weiss ich nicht, es gibt wenige Aussagen und Messwerte. Ein Bekannter (Nichtsurfer) war vor 5 Wochen da und hat von reichlich Seegras berichtet. Andererseits war Kenia in den 80ern als Revier ziemlich angesagt - wir werden sehen.


    Ob ich das Board optisch ohne dunkle Sonnenbrille ertrage, weiss ich auch noch nicht. Ob ich die Gabel überhaupt vernünftig halten kann, auch nicht. So lange der Finger derart schmerzt, werde ich's auch nicht versuchen, da stößt man beim surfen auch dauernd überall dran.


    Vielleicht sollte ich dazu übergehen, vor dem Urlaub erst mal 'ne Woche Erholungsurlaub zu machen :/:D

    Finger.jpg


    Entscheidend ist hier die Farb-Kombi vom Fingerverband, nicht die Geste! :D Immerhin, mein Doc hat Geschmack:thumbup:


    Mist - das Langzeit-Harz ist nach 11 Stunden immer noch klebrig - von wegen nach 24 Std. ausgehärtet :whistling:

    Dabei muss ich es vor morgen abend noch schneiden und schleifen, die Löcher für die Fußschlaufen-Schrauben wiederfinden und freilegen und das Deckspad anpassen und verkleben. Dazu 2 Tage Betrieb urlaubsfest wasserdicht machen, 'nen neuen Mitarbeiter einstellen, packen.........

    Ich ahne, dass das etwas eng wird :/

    Chronik eines Desasters - oder - ich will nicht mehr ;(


    Ich bin wohl durch die Nose und das Deck übermütig geworden, das wird sofort bestraft.

    Weil ich das "Design" des Decks an das orangene Pad anpassen wollte, dieses aber noch beim Zoll hängt (seit 6 Wochen :cursing:), habe ich mit dem Finish des Decks bis zur letzten Minute gewartet. Sonntag geht's nach Kenia - also letzter Drücker. Heute Abend musste es also sein - die obere Schicht 50 g Glas auf das Deck bis an die Rails. Keine Ahnung was mich geritten hat, aber so viel Schwachsinn habe ich noch nie in so kurzer Zeit fabriziert. <X Eigentlich alles Basics, die ich einee nach der anderen gepflegt ignoriert habe - warum weiss der Geier. Vielleicht die Kombi aus Megastress bei der Arbeit kombiniert mit dem "Board auf den letzten Drücker fertig machen :/


    Fehler-Checkliste:


    - Die Farbgebung mit der Glas-Decklage zu machen und das auch nochdreifarbig (orange, grau, transparent) , war wohl keine meiner besseren Ideen - vor Allem, wenn man kaum Erfahrung hat.


    - Ungetestetes Harzsystem verwendet I: Harz L + Härter GL2 haben eine kommode Topfzeit von 4 Stunden und sind extrem dünnflüssig. Vorteil: Das Gewebe wird spielend leicht durchtränkt.

    Nachteil: An den Rails/Überhängen haftet das Gewebe kaum.


    - Ungetestetes Harzsystem II: Das grau habe ich mit weissem Pigmentpulver von HP Textiles und schwarz von R+G abgetönt -schwarz schon verwendet, weiss noch nicht. Erst sieht alles gut aus, dann fängt das weisse Pigment an auszuflocken und hinterlässt überall auf dem Board klebrige weisse Krümel <X


    - "Gedacht", mit dem wasserdünnen, eingefärbtem Laminierharz könne man halbwegs saubere farbige Konturen erzeugen :D Für den Schwachsinn gehöre ich eigentlich zu den Kitern geschickt ;)


    - Handschuhe vergessen :rolleyes:


    - vergessen, den Fliesenboden abzudecken


    - dieses mal zwar die Enden der Lagen gekennzeichnet, aber es in der superengen Werkstatt (komme ohne verschieben nicht ums Board rum) mal wieder alles alleine gemacht.


    - nicht Alle Materialien auf ausreichenden Bestand kontrolliert - Aceton alle


    - Beim Eintüten vergessen, Luft-Drainage zum Anschluss einzulegen - also wieder aufschneiden und von vorne. Ich liebe 4-Stunden-Harz :love::D


    - ein extrem gequetschter und völlig nutzloser, aber bei der kleinsten Berührung extrem schmerzhafter Mittelfinger hilft auch nicht wirklich



    Ergebnis:


    - Das "Design" habe ich spontan aus der Not in ein wildes orange-graues Chaos verwandelt. Bei all meiner Liebe zu der Farbkombi - das ist scheusslich <X

    - Das Glas habe ich an den Rails nicht überall faltenfrei hinbekommen

    - Das Abreissgewebe erst Recht nicht

    - Die Lochfolie schon gar nicht

    - und das Saugvlies auch nicht (das hätte dann auch nix mehr geholfen)

    - Ich bin total versaut (im Sinne von eingeharzt :D)

    - Der Fußboden ist ruiniert - und Aceton ist alle =O Das waren meine ersten selbstverlegten Fliesen - bis heute sogar ganz schön :whistling:


    Ich werde also am Ende eine faltige, griselige (Pigment-Ausflockung) und optisch gruselige Oberfläche haben. Hilft aber nix mehr, zumindest werrde ich sehen, ob der Shape des Boards bei der Reparatur gelitten hat, es soll ja eh kopiert werden. So wird's wenigstens nicht geklaut :)

    Immerhin hält wenigstens der neue Vakuumsack dicht. :thumbup:


    Bis ich mich dann aber beim Holhlboard an's Außenlaminat traue, muss und werde ich noch viiiiel üben müssen. Diese Konstruktion zu versauen, wäre noch bitterer.

    So - jetzt geh' ich ins Bett und heul' 'ne Runde ;(;)

    auch ;), aber Deine Frage wurde dennoch beantwortet ;)


    Laminat-Kernlage-Laminat ist ein Sandwich (aussen)

    Bottom-Kern-Deck ist ein Sandwich (gesamt) - sollte zumindest eines sein ;)

    Somit besteht ein Sandwich-Board genau genommen aus einem großen Sandwich, dessen Außenlagen jeweils von einem kleinen Sandwich gebildet werden.


    Gesamtsteifikeit des Boards hängt überwiegend von seiner Dicke und der Reissfestigkeit/Dehnbarkeit seiner Aussenlagen ab und davon, wie gleichbleibend der Kern/ergo dessen Druck-/Zugfestigkeit diese Aussenlagen auf gleichem Abstand hält.

    Beispiel: Ein Doppel-T-Träger taugt nichts, wenn der Mittelsteg aus Styro s´tatt aus Stahl wäre ^^, er ist weich, weil sich beide Aussenlagen weitgehend unabhängig voneinander bewegen/biegen können.

    Da sehe ich ein Hohlboard prinzipiell eher im Vorteil, weil die Carbon-Stringer/Spanten diesen Job besser machen als Styro.

    Deswegen mache ich mir auch über die Gesamt-Biegesteifigkeit in dem Fall überhaupt keine Gedanken :P

    Wäre der Kern eines Boards deutlich druckfester als Styro, würde man zur Erhöhung der Gesamt-Biegesteifigkeit des Boards gar kein Außensandwich benötigen.

    Deswegen hat man ja auch in der Pre-Sandwich-Ära mehr Stringer verbaut.

    Wo liegt der optimale Kompromiss? Ich denke ernsthaft, dass ein massiv gestringertes Board z.B. im 10x10 cm-Raster mit dafür stärkerer Mono-Aussenhülle Vorteile haben könnte :/ Natürlich keine Holzstringer wie früher, eher ein Raster aus UD-Carbon, also eine Art Maxi-Carbonwabe aus UD-Carbon senkrecht zwischen Bottom und Deck. Holz wäre da wohl zu schwer.


    Aber ein derartiges Board wäre industriell kaum herzustellen und das Shapen eines derartigen Kerns dürfte auch nicht lustig sein :/



    Die Steifigkeit im kleineren Bereich (Beulsteifigkeit) hängt überwiegend von der Biegesteifigkeit des (kleinen) Außensandwichs (mit im kleinen Maßstab gleichen Gesetzen wie oben) ab, aber auch etwas von der Druckfestigkeit des Kermaterials darunter, das den Druck aufnimmt und verteilt. Beim konventionellen Sandwichbau ist das Styro, beim Hohlbau eben abwechselnd Luft und Stringer/Spanten. Hier sehe ich das Problem beim Hohlbau im Bereich zwischen den Stringern und Spanten. Da unterstützt kein wenn auch noch so weicher Kern, weshalb ich das Außensandwich auch biegesteifer auslege als üblich, deshalb die 6mm Roha. Sonst kommt zu viel Bewegung in die Sache was mittelfristig zur Delamination führt. Damit versagt dann das Sandwich und die Kettenreaktion geht los. ;(


    Wenn das Kernmateial im kleinen Außensandwich zu weich ist, kann sich die äußere Decklage weitgehend unabhängig von der inneren bewegen, also wieder Delamination.;(


    Für die Durchstich-Resistenz dürfte ganz überwiegend die Außenlage selbst entscheidend sein, da dürften Boards ohne Sandwich, dafür dickerem Außenlaminat, im Vorteil sein (bei gleichen Materialien).


    Man muss also wohl grob zwischen 3 Belastungsfällen unterscheiden:


    - Gesamtsteifigkeit Board

    - Beulsteifigkeit Oberfläche

    - Durchstichfestigkeit Außenhaut

    Penible Gewichtskontrolle hab' ich auch schon oft erlebt - in Frankfürt, Amsterdam und am übelsten auf Tobago und Bonaire. Zum Glück bekommen die es dort (Karibik) aber nicht mit, wenn man den Bag mit dem Rand auf die (feststehende) Außenschiene der Waage auflegt oder ganz dezent mit dem Fuß ein Ende etwas unterstützt :D Bringt je nach Einzellfall 5-10 kg.

    Was sich auch bewährt hat: Reisepartner verwickelt Operator während dem Wiegen möglichst in ein nettes Gespräch ;) Karibik geht das allerdings eher selten, wer da eine Uniform an hat, ist ja soooooo was von wichtig..... X/

    Ich denke, das Ganze hängt nicht nur von der Airline ab, sondern auch entscheidend vom Airport.


    Breiten-Kontrolle habe ich noch nirgendwo erlebt - was auch übel wäre. Wer bitte ausser einem Hardcore-Waverider oder Speedrekord-Jäger kommt heute noch mit 60 cm Breite (incl. Kantenschutz und Bag aus? =O Bei Condor gebe ich bei der Voranmeldung auch immer brav die realen Maße ein (260x80x40) und hatte bisher noch keine Probleme damit - auch keine Mehrkosten gegenüber "normalem" Windsurf-Gepäck. Hoffen wir, dass das so bleibt :/ Ahnung haben die Leuts (zumindest in Frankfurt) von der Sache ja eher weniger.

    Jahrelang musste ich denen am Checkin erklären, was ein Windsurfbrett ist und wo in der Preisliste das zu finden ist. "oh mein Gott - was ist DAS denn? =O So, als hätten sie so was noch nie im Leben gesehen - und das in Frankfurt :)

    Irgendwann war's mir zu doof und ich habe nur "Surfboard" gesagt - promt ging mein 30 kg-Bag als Wellenreit-Brett zum halben Kurs durch :D

    Vielleicht sollte ich mal "Golfbag" sagen. Die werden ja teilweise immer noch privilegiert behandelt - ja mei - mein Driver ist halt 250 cm lang - da fliegt der Ball halt weiter :D

    So weit ich das verstehe, hängt die Biegesteifigeit neben der Zugfestigkeit der Außenlagen und ihrem Abstand maßgeblich davon ab, wie konstant die Außenlagen auf Abstand gehalten werden, und damit auch von der Druck-/Zugfestigkeitfestigkeit des Kernmaterials.

    Die Sandwichdicke ist maßgeblich, aber ein druckweicheres Kernmaterial hält eben diese Dicke weniger konstand als ein druckfesteres.


    Genau deswegen gehe ich auch davon aus, daß das Hohlboard mit den im Vergleich zu Styropor enorm drucksteifen Carbonstringern/Spanten sehr biegesteif wird, wielleicht zu bieesteif :/ Denn Bottom und Deck bilden ja auch ein Sandwich, sofern ihr Abstand (durch druckfestes Material) konstant gehalten wird.

    Nicht nur die Frage, aus welcher Charge der Block stammt und von welchem Teil des Blockes die erwirbene Platte abgeschnitten wurde scheint relevant zu sein sondern zusätzlich, wie das Material geschnitten wurde.


    Mein Verdacht, bei meinen Airex-Proben wäre die Säge eher stumpf ewesen, scheint sich zu erhärten. Das Bild unten zeigt in gleicher Auflösung (15x15 mm) so ein Stück Airex 7075. Der obere rechte Teil ist so, wie ich die Platte (3 mm) erhalten hatte, die untere linke Ecke habe ich mit einem halbwegs scharfen Cutter geschnitten.


    Airex 7075 geliefert-geschnitten.JPG


    Das so ein Unterschied in der Oberfläche auch Unterschiede in Harzaufnahme und Laminatanhaftung ausmacht, ist mehr als wahrscheinlich.

    Also nicht nur wie Bouke sagt wiegen, sondern auch die Oberfläche mit der Lupe selektieren =O - oder aber nachbehandeln.


    Auch nach dem Schnitt sieht es für mich so aus, als wären die Poren beim Rohacell etwas feiner, wesentlich gleichmäßiger und mit einem höheren geschlossenen Anteil. Was aber auch wieder an der Charge bzw. Position im Block abhängen kann. Wo ist die Alternative zu diesem Vario-Mist? ;)


    Nochmal zum vergleich nun das geschnittene Airex 7075 vs. Rohacell IG-F 51:


    Airex 7075 -Rohacell IG-F51.JPG

    :huh: - der Preis ist fast zu gut, um wahr zu sein. Wenn der Zustand halbwegs korrekt beschrieben ist - die Bilder sehen danach aus.


    Falls der Trick noch nicht allgemein bekannt ist, Bilder aus eBay Kleinanzeigen größtmöglich darzustellen (in Originalgröße, was eBKa von sich aus nicht macht):


    - Mit der rechten Maustaste auf das kleine Vorschau-Bild klicken, dann "Grafik anzeigen" auswählen.

    - In der Adresszeile des Browsers vor dem .jpg (hinter der letzten Zahl 6) eine 1 einfügen => Enter.


    Oft verstecken sich da ziemlich gut aufgelöste Bilder, der Lorch z.B. in 1024x768 - zumindest deutlich mehr als eB anbietet ;)

    Oft kann man an den so erhaltenen Bild auch noch per Grafikprogramm (kopieren...einfügen) Helligkeit, Kontrast, Gradation... modifizieren und sieht manchmal so sehr viel mehr, als der Verkäufer eigentlich zeigen wollte :D Das hat mir z.B. bei Gitarren schon so manchen Ärger bzw. Fehlkauf espart.