Beiträge von mikisb

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    Erstens bin ich nicht sicher, wie gleichmäßig die Masse von Styropor und Consorten im Block verteilt ist. Wenn man dann als Referenzstück ein etwas leichteres/schwereres Stück erwischt, liegt man ganz schön daneben ;)

    Zweitens käme ja auch noch das Volumen der Außenhülle zum Schaumvolumen dazu. Bei meinem 245x64er z.B. habe ich eine Oberfläche von rund 2,7 m². Bei einer Gesamt-Sandwichdicke von 3 mm kämen dann nochmal rund 8 Liter dazu, bei 5 mm 13,5 l. ;)

    Es wäre schön dieses auch hier zu machen. Die ganze Sache ist sehr spannend und es wäre prima auch für die nicht französisch sprechenden Leser. Vielen Dank schon einmal im voraus,

    ääähhhh....genau dafür ist dieser Thread hier ja gedacht ;)

    Bisher habe ich ja alle Schritte gepostet. Momentan passiert halt nicht viel, weil ich auf den Eingang des Rohacell von Lange und Ritter warte - ohne das Zeug geht halt momentan nix weiter.

    Im Gitarrenbau-Forum, in dem ich viel unterwegs bin, ist das Erstellen von Bauberichten "heilige" Tradition. Und auch hier gibt es einige nachahmenswerte Beispiele, z.B. von PeeJott17.

    Ich werde versuchen, diesem Beispiel zu folgen :)

    hmm - ich bin kein Experte, lerne aber in letzter Zeit gerade ein wenig dazu ;)


    Ein Noseprotector soll ja in erster Linie eine Punktbelastung verteilen - da hätte ich in erster Instanz überhaupt nicht an ein Sandwich gedacht - sehe da eher weniger Sinn drin.

    Das Kernmaterial dürfte für den Zweck harzgetränkt aber noch eher geeignet sein als Schaum oder Wabe, dafür halt auch deutlich schwerer.

    Auf die Idee, in einen Noseprotector Carbon zu bauen, wäre ich auch nicht gekommen. Gut für Biegesteifigkeit, eher nicht so gut für punktuelle Belastung (gelinde gesagt). Zu Carbon-Kevlar Mischgewebe hat Bouke von Witchcraft einiges eher wenig positives geschrieben, was für mich auch sehr plausibel klingt. Nett für die Optik, gut für's Marketing aber ansonsten mit wenig Vorteilen gesegnet. Aus der gleichen Quelle (Bouke) kommt auch Kevlar an sich eher weniger gut weg, auch wenn es für mich von den Kenndaten her besser geeignet aussieht als E-Glas. Aber mit dem Nachteil, dass Kevlar UV-empfindlich ist und im Schadenfall recht viel Wasser aufnimmt.

    Lange Rede, kurzer Sinn: Wenn ich einen Protector bauen müsste/wollte, hätte ich eher einige Lagen Glas laminiert und gut. Vielleicht noch mit einer eher flexiblen Zwischenschicht (2 mm EVA?) auf die Nose geklebt und gut.

    High-End-Variante: Dyneema statt Glas.


    Und jetzt bin ich auch gesapannt, wie die wirklichen Experten das sehen :/

    Hallo Michael


    Aktuelle und weniger aktuelle SR-Masse findest du nicht nur in französischen Magazinen, sondern auch auf französischen Seiten für Selbstbauer:


    http://guidedupetitshapeur.1fr1.net/f9-base-de-donnees

    wow - schon beim ersten Querlesen der Themen ärgere ich mich, dass ich mein französisch die letzten Jahre wohl etwas vernachlässigt habe. Großartiger Link!!

    Wobei ich schon etwqas staune, dass man in Frankreich so etwas findet und bei uns offenbar nicht.

    OK - hier im Forum gibt's ja schon einige Berichte, aber eben nicht in dieser Fülle und nicht oft bis in diese Tiefe. Ich dachte immer, wir wären die Tüftler? ;)

    Das wäre ja super!

    Keine Hast!!

    Die Rails werden ja auf dem innenseitig schon laminierten Bottom aufgebaut, das interne Stringer-Gerüst muss dazu auch schon stehen, damit die Sache formstabil genug ist und ich die Scoop-Rocker-Linie nicht versaue. Also brauche ich eh' zuerst die 6mm-Platten von Lange und Ritter für eben den Bottom und die Stringer/Spanten.


    A propos Scoop-Rocker-Linie: Um den von mir gemessenen Verlauf zumindest halbwegs auf Plausibilität abzuklopfen habe ich mal nach den Maßen für halbwegs aktuelle Boards gesucht - kaum was zu finden :(

    Aaaber: Die Testberichte vom französischen PlancheMag haben mal jeweils einen wirklich anständigen Datensatz dabei - sehr zu empfehlen!!

    ach herjee - hast Du derartige Bestände? :huh:

    Unter'm Strich brauchte ich rund 6 laufende Meter 30x70 mm. Die Stückelung kann ruhig um 50 cm sein, da ich ohnehin mehrere Stücke verwenden muss, um nicht zu viel/keine Spannung auf die in diesem Stadium noch nicht stabilisierte Scoop-Rocker-Line am Rail zu geben.


    Bei einer min. 30 mm dicken Platte bräuchte ich somit ca. 0,42 m², bei einer 70 cm dicken Platte ca. 0,2 m².

    Wenn das möglich wäre, wäre das natürlich klasse.


    Mach aber keinen Notfall draus - ich könnte auch für diesen Fall Airex 70.75 nehmen, oder Rohacell schichten (die Mehrheit der Klebeflächen würde beim Shapen eh wieder entfernt), oder aber nicht shapen sondern mit Honeycomb abformen. Also nur, wenn Du es wirklich guten Gewissens und leichten Herzens entbehren kannt.

    Immerhin - graues EVA für das Softdeck ist heute auch China angekommen - das orangene sollte morgen folgen.


    Immerhin kann Lange und Ritter Rohacell IG-F 51 liefern - zu vernünftigen Preisen. Der Plan war eigentlich, die Rails aus 30 mm starkem Material zu shapen. Leider bietet L+R nur ganze Platten 2500x1250 mm an - die kostet dann in 30 mm freundliche 501.- € + MWSt. :huh: , also fast 5x so viel wie 6 mm. Nur werde ich 3,125 m² 30mm-Platte im Leben nicht verarbeitet bekommen.

    Ich bin also auf insgesamt 3 Platten 6 mm umgestiegen ( gut 9 m², vorsorglich für 2 Boards, weil die Versandkosten bei den sperrigen Platten nicht unerheblich sind) und werde die Roh-Rails wohl stückeln müssen.

    Alternativ könnte ich sie mit 5 mm Honeycomb auf den Original-Rails abformen - da muss ich noch mal drüber schlafen. Die Verbindung Deck/Rails/Bottom erscheint mir mit Hartschaum besser/stabiler machbar.:/


    Neue/zusätzliche Idee: Das Rohacell finde ich klasse, aber unendlich druckfest ist es ja auch nicht. Ich plane deshalb, für den besonders belasteten Standbereich (hintere bis vordere Schlaufen) das an der Innenseite schon laminierte Rohacell schachbrettartig alle 50 mm zu schlitzen und diese Schlitze mit Harz-Microballoons wieder zu füllen. Das sollte das Sandwich in kleinflächig belasteten Bereichen (Füße) noch stabiler machen, bei nur geringem Mehrgewicht. Die Idee ist natürlich von 3D-Core geklaut - ich finde dieses Prinzig einfach recht clever 8)


    3D-Core scheint übrigens in Zukunft auch das Prinzip mit Rohacell-Schaum anbieten zu wollen, dann wird es aber mal so richtig interessant :)

    hmm - ob man zwischen Powerhalse/Duckjibe können und Freestyle heutiger Art wirklich so exakt Parallelen ziehen kann? :/

    Ich kenne einige Freestyler, die zwar Dinge zwirbeln, die ich nicht mal aussprechen kann, aber eine sichere und halbwegs schöne Powerhalse kriegen davon nicht alle hin - Duckjibe auch nicht.

    Kann aber natürlich sein, dass es für die schwierig ist, weil sie es noch nicht geübt haben (zu profan ^^)

    Ich wurde nur 1x im Leben gezwungen, ein Freestyle-Board zu fahren - das von Remko de Weerd während einer Trainigsveranstaltung vor cc. 12 Jahren. Keine Ahnung was das für ein Teil war :/


    1. Eindruck: Sch... - ich kann nur quer fahren =O:rolleyes: Immerhin stabil im Spinout durch die Bucht gedriftet :D

    nach einigem rumprobieren

    2. Eindruck: Sch...gleitet das Ding gut an =O^^


    Wenn man gewohnt ist, mit eher viel Druck auf der Finne zu fahren, sind die Teile wohl einfach nur Kreisel auf dem Wasser. Wenn man sich aber darauf einstellt (was bei mir eine ganze Weile gedauert hat), schon beeindruckend. Wenn ich überlege, wie viel über Finnen in Bezug auf Angleiten und Höhe laufen nachgedacht und diskutiert wird und mir dann die Stummelchen anschaue...... :whistling:

    hmm - windmäßig fahren wir wohl eher zum Ende der günstigen Jahreszeit - sollte aber noch gehen.

    Für Niedrigwasser bin ich ja mit dem Twinser recht gut gerüstet. Somit sind wir bei Kenia geblieben: Hotel wird nach endlosen Vergleichen doch das Baobab, Storage an der H2O-Station, falls es im Hotel keine Möglichkeit für Storage oder in's Wasser zu kommen gibt. Mal sehen, was die Seigel sagen.


    Südafrika/Namibia wäre mit der Kombi surfen/Kurzsafari sicher auch interessant, aber aufgrund der Luft- und Wassertemperaturen wird's nun eben erst mal Kenia.

    Kenia 33/28°C, Namibia 24/21°C

    BTW - atueller Stand zur Verfügbarkeit von Rohacell IG-F:


    Swiss-Composites kann wohl IG-F 51 in 6 mm liefern, wird aber aufgrund Franken, Fracht, Zoll und EUSt. echt teuer.

    Gaugler und Lutz kann zumindest IG-F 71 liefern, aber das bringt gleich 360g mehr auf die Wage, was bei geplanten 4 kg Gesamtmasse schon viel ist. Die besseren Eigenschaften von 71 glaube ich nicht sinnvoll einsetzen zu können, so dass die Kosten (Gewicht) höher wären als der Gewinn (Stabilität)

    Lange und Ritter hat angekündigt, ein Angebot zu schicken.

    Bei Evonik selbst habe ich angefragt, bisher aber noch keine Antwort erhalten.

    In einem Flugzeugforum hat sich 2017 noch ein Händler als Quelle für Roha angeborten, der antwortet aber auch nicht.


    So langsam verstehe ich, warum andere Materielien so oft verwendet werden - Preis und Verfügbarkeit sind eben auch Kriterien - besonders, wenn man Stückzahlen baut.

    Es mag durchaus sein, dass die ausschließliche Verwendung von 6 mm Rohacell für das gesamte Board übertrieben ist. Ich werde nur in diesem Leben nicht mehr in der Lage sein, das zu berechnen und/oder über try and error auszutesten. Ein Materialmix z.B. Rohacell + Airex + Kork...... ist für mein Vorstellungsvermögen halt noch deutlich komplexer als eine homogenere Struktur, zumal ich ja für jedes Material unterschiedliche Kenndaten berücksichtigen müsste - dazu kämen die Übergangsbereiche mit unterschiedlichen Kennwerten - da wird mir schwindlig <X


    Ich plane deshalb, komplett beim Rohacell 51 in 6 mm zu bleiben - weil es für mich noch eher "kalkulierbar" ist als ein Mix - auch wenn es unter Kosten-Aspekten wohl eher suboptimal ist.

    Die Analysetools sind sicher interessant und für Profis wertvoll. Ich will aber "nur" aus Spaß an der Freunde ein Board bauen - da scheue ich schon den Aufwand, die verschiedenen Tools zu vergleichen, mich einzuarbeiten.....

    Ich hab' das mit FEMM-Analysen im Magnetfeld-Bereich hinter mir (Entwicklung von Lautsprecher-Motoren). Bis ich die Software so weit beherrscht habe, dass sie mir zuverlässige und zuverlässig interpretierbare Ergebnisse geliefert hat, hat schon einige Zeit in Anspruch genommen. Da geht ea aber auch um Beruf und Geld verdienen - da lohnt sich das dann eher.


    Nochmal - ich glaube Euch natürlich, dass der absolut bessere Weg wäre, erst mal Werkstoffwissenschaften zu studieren und dann jahrlang Erfahrung im Bereich Composites und Surf-Praxis mit verschiedenen Prototypen zu sammeln. Das werde ich aber eben nicht schaffen (und will es auch nicht). Ich hoffe, dass mein Vorstellungsvermögen dessen, was in der Board-Struktur in der Praxis passiert, halbwegs ausreichend ist und unter Einbeziehung einiger Überdimensionierungen als Sicherheitsreserve zu einem Ergebnis führt, welches mir ausreicht.


    Das Optimum an mechanischen Eigenschaften unter Berücksichtigung von Gewicht, Kosten und Arbeitsaufwand werde ich so sicher nicht erreichen - das überlasse ich dann großzügig Luftfahrt- und Raumfahrt-Ingenieuren mit ihren Großrechnern ;)

    Auch von mir ein Danke @ Bouke für die Erläuterungen!


    Ich denke, dann liege ich mit meiner Planung gar nicht so weit daneben.

    Es ist nachvollziehbar, dass aufgrund der hohen Dicke der Dyneemaschichten schnell Stufen entstehen. Die sind a) unschön und b) kaum zu beseitigen, da sich Dyneema nicht oder nur sehr schlecht schleifen lässt (Fransenbildung). Auch ist nachvollziehbar, dass das Anschleifen einer Gewebelage in der Fläche keine besonders gute Idee ist.


    In später sichtbaren Bereichen des Außenlaminates (Nose, Finnen UWS und Mastfußbereich UWS) möchte ich dennoch gerne eine zweite Lage Dyneema einbringen. Idee dazu:

    Zunächst werden die zu verstärkenden Bereiche im Rohacell 0,4 mm "eingefräst", die Verstärkung laminiert und an den Rändern beschnitten (nicht beschliffen) So entsteht trotz Verstärkung eine glatte Oberfläche für die Dyneema-Decklage.


    Die Decklagen werden jeweils einteilig laminiert:


    1. Unterwasserschiff, soweit es das Gewebe zulässt über die Rails zum Deck. Auch hier überlege ich, den Schaum in dem Bereich der Rails, bis zu dem das Dyneema vom UWS laufen soll, an den Kanten tiefer zu legen, das Dyneema vom UWS dort zu beschneiden um eine glatte Fläche für das überlappende Deckslaminat zu bekommen.

    2. Deckslaminat ebenfalls einteilig, das UWS-Laminat überlappend bis Unterkante Rails. An der Unterkante der Rails sollte das gut zu beschneiden sein.

    3. Carbonverstärkungen im Bereich Standfläche bis um/vor den Mastfußbereich aus Carbon oben auf das Dyneema. Faserausrichtung des Carbons bei Verwendung von Leinwand-Dyneema 0/90° demnach -45/-45°, ich rechne da mit jeweils 80 g/m². Damit wären in diesem Bereich 130g Dyneema und 160g Carbon.

    In diesem Bereich hatte ich bisher noch nie Probleme mit Schlägen. Zusätzlich ist soll dieser gesamte Bereich mit einem großflächigen Pad abgedeckt werden. Dadurch ist das Carbon unsichtbar, dessen Kanten müssen nur recht grob beigeschliffen werden (keine Gefahr, dabei das Dyneema anzuschleifen) und etwas vor Schlägen geschützt.


    Das Alles betrifft nur das Außenlaminat. Das Sandwich-Innenlaminat soll ja komplett aus UD-Carbon bestehen, da kann ich verstärkungsmäßig legen, wie ich lustig bin.

    Das bisherige Layup sieht hier insgesamt UD-Carbon vor in 50g 0°, 30g -60°, 30g +60°.

    Dazu ebenfalls Verstärkungen im UWS Bereich Mastfuß und Finne und im Bereich Deck Standbereich bis um/vor den Mastfuß sowie die Finnen-Oberseite.


    So etwa aoll das Ganze aussehen: (immer unter dem Hintergedanken eines 6 mm starken Rohacell-Sandwichkerns und einem Stringer/Spanten-RAster im Standbereich 10x15 cm)


    Layup.jpg

    So hatte ich Bouke nicht verstanden - nur, dass es aus seiner Sicht keinen Sinn macht, Carbon unter das Dyneema zu legen, weil wenn das Carbon bricht und das Dyneema nicht, die Reparatur schwierig ist.

    Ich denke momentan daran, 130 Gramm Dyneema Köper in den Normalbereichen alleine einzusetzen.

    Klingt erst mal reichlich verwegen, aber nach den Materialdaten hat 130er Dyneema ähnliche Eigenschaften wie 400er Glas, was die Zgfestigkeit und eModul angeht - selbst die Bruchdehnung ist ähnlich.

    Dabei hat das Dyneema-Laminat ein Gesamtgewicht von 318 g/m², 400er Glas läge bei 616 g/m². Laminatdicke 0,30 zu 0,34 mm.

    An die bei Dyneema gänzlich anderen Verhältnisse bei Gewicht zu Festigkeit zu Laminatdicke zu Relation Faser/Harzgewicht muss man sich erst mal gewöhnen.


    Standbereich (incl. um den Mastfuß, Finnenbereich und der Bereich um den Mastfuß am Unterwasserschiff) werde ich dennoch Innen- und Außenlage verstärken. Im Standbereich UD-Carbon, da weiss ich auch noch nicht, ob über oder unter dem Dyneema. Unsichtbar ist es eh - unter dem flächigen Pad.

    Im Unterwasserschiff sähe das blöd aus, da denke ich eher daran, um die Finnen und um den Mastfuß 2 Lagen Dyneema zu nehmen.

    und ich dachte immer, die Ablösung von der Haut erfolgt, weil die Haut fettend ist und so den Bapp mit der Zeit von unten löst :/

    Wolfgang empfiehlt ja auch für das Ausbessern von Carbonfinnen Carbonstaub + Sekundenkleber. Ich denke, wenn es da langfristig Probleme geben würde, wüsste er das :/

    moinsen,


    wir wollen Mitte Februar für 14-18 Tage nach Kenia - kombinierter Surf- :love: und Safari- :cry: Urlaub. Manchmal muss man halt eine Kröte schlucken, aber nur 2-3 Tage ;)


    Eigenes Material soll mit, Storage/Rescue im Notfall an der H2O extreme-Station ist von denen schnell und freundlich und mit 70.- €/2 Wochen p.P auch recht bezahlbar.

    Die Frage ist, wo wohnen? die großen AI-Hotels schmecken uns nicht so wirklich - bei den kleinen ist es halt ohne Ortskenntnis ein wenig Roulette. Viel gelesen - jetzt noch verwirrter als zu Anfang.

    Auf Tobago sind wir da eher reingefallen: Statt "candle in the wind" war das eher "neon in the Besenkammer" :D



    Meine Präferenz wäre das Keniaways Ü/F - bezahlbar, direkt neben der Station und die Bilder sehen nicht schlecht aus.

    Andere Stimmen behaupten, das wäre nur was für Kiter U25 oder alleinreisende Damen, die lokalen Anschluss suchen.


    Kurzum - hat jemand halbwegs aktuelle Erfahrungen dazu?

    Wir könnten aber schätzen und daraus den Mittelwert nehmen :). Also...ich schätze es gibt 40.000 aktive Windsurfer in D, die jährlich 10.000 Bretter und 25.000 Segel kaufen.

    Du wirst lachen - so läuft das wirklich!

    Im Mineralölwirtschaftsverband haben vor 25 Jahren mal die Leiter Autowäsche der einzelnen Mineralölgesellschaften gesessen. Jeder hat eine Schätzung abgegeben, wie oft wohl ein Auto pro Jahr maschinell gewaschen wird. Wir waren alle Theoretiker - Netzmanager. Mit dem Job vor Ort oder gar einem realen Kunden hatten wir nur wenige Berührungspunkte.

    Aus den Schätzungen wurde der Mittelwert gebildet (Ergebnis: 14!), und der wird bis heute kommuniziert, dient als Basis für Potentialanalysen, Finanzierungen ......... . Gilt quasi als Naturgesetz vor Allem denjenigen, die davon profitieren, also Maschinenhersteller zum Verkaufen und großen Ketten um die Sache einem potentiellen Pächter schön zu rechnen.

    Damit hat dieser Schätz-Mittelwert wohl so manchen hoffnungsvollen Jungunternehmer in den finanziellen und nervlichen Ruin getrieben, denn real liegen wir je nach Region zwischen 2 und 5 :huh:.

    Wenn Du nun 1,5-2 Mios auf Basis der behaupteten und erhofften 14 Wäschen investiert hast, findest Du solche Schätzungen gar nicht mehr so witzig ;)

    Fazit: Im besten Fall sind solche Spekulatiusse nutzlos und Zeitverschwendung, im schlimmsten Fall können sie Existenzen zerstören. :gnacht: