Beiträge von mikisb

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    wir sind vorne 6 und hinten 7 gefahren (beides Hellcat), das shiften in der Halse war nicht sehr problematisch, der Hintermann muss halt den Mast recht weit nach hinten neigen, geht aber.

    Kritischer fanden wir die Wende, da ist es von Vorteil, wenn der Vordermann die Helitack beherrscht. Tue ich nicht, deswegen war ich auch der Hintermann 8)

    Halseneinleitung ist echt krass: Hintermann macht auf - Vordermann holt voll dicht - Hintermann springt mit allem was er hat auf die Leekante ziemlich weit hinten - bei 1m Breite fast schon ein Freestyle-Move 8)

    Das schönste ist eigentlich, wie respektvoll alle anderen auf dem Wasser ausweichen, wenn man das Schlachtschiff mal in Gleitfahrt hat :D

    Also mich würde es schon reizen, dieses Teil mal zu fahren. Und für das Geld kann man's auch kaum selber bauen.

    Meine einzige Tandem-Erfahrung ist auf dem Starboard Gemini - das ist schon ein erhebendes Gefühl, wenn der Trümmer schon bei 12 km/h langsam in's gleiten wechselt. Eine Halse haben wir damit fast durchgeglitten - ist schon 'ne Mords-Gaudi - und echter Mannschafts-Sport.

    Aufgrund der Seltenheit solcher Teile finde ich den Preis gar nicht mal überzogen. Wenn ich am See wohnen würde und die Lagermöglichkeit hätte, könnte ich schwach werden :)

    naja, aber es war eben auch die Biegesteifigkeit mit dem 275er Balsa nicht berauschend, das wird da wohl kaum schlechter sein als leichteres ;)

    Ich muss aber gestehen, dass sich meine Materialtests im Bereich 15-25 mm Kernlage abgespielt haben, das Thema war halt ultraleicht-Lautsprecherbau (für Beschallung, also transportabel).


    0,4 mm Sperrholz ergibt aber nur ein hauchdünnes Sandwich, und dessen Bisgesteifigkeit hängt in hohem Maß eben vom Abstand der beiden Decklagen ab. Würde ich also eher kontraproduktiv sehen und wie gesagt - Holz würde ich nicht im Board wollen.

    Naja, einen werde ich schon mal nicht fragen, wo das Deck nun schon 3x weich geworden ist ;)

    Ich finde es auch viel spannender, sich mal selbst Gedanken zu machen als nur zu schauen, wie es die anderen machen. Muss deswegen ja nicht richtig sein.

    Ich hinterfrage halt vieles gerne. Meist läuft es am Ende darauf hinaus, dass die vorherrschende Meinung schon richtig ist, aber eben nicht immer.


    Beispiel Balsa-Hirnholz: Wird ja oft als Kernmaterial gelobt. Aber zum Einen gibt es eine enorme Gewichts- und auch Druckfestigkeits-Spanne bei Balsa (zwischen knapp 90 und gut 400 kg/m³), zum Anderen hat bei meinen Probestücken das Balsa-Hirnholz-Sandwich (275 kg/m³ Balsa Kernlage) nicht besonders gut abgeschnitten, in der Relation Biegesteifigkeit zu Gewicht sogar relativ schlecht. Und wegen möglicher Wasseraufnahme im Schadensfall und der Problematik, das (Salz)wasser später wieder komplett raus zu bekommen, wäre für mich Balsa als Kernlage ziemlich tabu. Trotzdem wird es oft gelobt :/

    hmm - auf der neuen Site hat 3D-Core ja mittlerweile noch andere Fräsungen als das simple Sechseck-Muster, die sollen auch leichter zu drapieren/verformen sein.

    Mit gefällt einfach die Grundidee hinter dem 3D-Core gut, dass man eine druckstabile Struktur quasi beim Laminieren mit einbaut.

    Die Biegefestigkeit eines Sandwichs steht und fällt ja mit der Druck- und Scherstabilität des Kernmaterials (und dessen Dicke), insofern sind Schäume da eigentlich doch suboptimal :/


    Noch was zum Abspachteln des Schaumes: Bei meinem ersten Versuch, Lautsprecher-Gehäusematerial aus 3D-Core herzustellen, habe ich erst die Platten verspachtelt und nach dem Aushärten laminiert. Die Haftung des Gewebes war eher bescheiden. Beim 2. Versuch habe ich dann die Oberfläche nochmal grob angeschliffen und gut entfettet, da war die Haftung dann sehr gut, aber auch nicht besser, als wenn man die Decklage direkt auf den Schaum laminiert. Ich vermute, dass sich das Laminierharz recht gut mit den offenen Schaumporen verzahnt.

    sicher?

    Ich habe Ende der 80er 2 Boards gebaut - einen Nachbau des 295er Sailboard Masterclass mit Styropor-Kern und massiven Stringern mit ca. 8,6 kg (ich glaube 135 Liter??) und einen Shape damals von Bacuplast, 270 cm lang, Styrodur-Kern, quatrokonkav, ca. 110 Liter mit 7,5 kg.

    Stabilitätsprobleme hatte ich mit beiden nie, im Gegenteil, bei meiner damaligen Frequenz an Schleuderstürzen etc. wären die meisten heutigen Boards wahrscheinlich Schrott.

    Und nochmal, das waren die damaligen Materialien, noch nicht mal S-Glas, kein Karbon, kein Kevlar, nix. Der Vergleich dieser alten Bauweise mit alten Materialien mit der modernen (und modernen Materialien) ist unfair, die Frage ist, was mit der alten Bauweise mit den heutigen Materialien möglich ist und ob das nicht vielleicht sogar bei sinnvoller Materialkombination besser sein könnte?


    Nochmal: Niemand bezweifelt, dass ein Sandwich z.B. 200 Gramm Carbon - 2-3 mm Kern (whatever) - 200 Gramm Carbon wesentlich biegesteifer ist als eine Doppellage 2x200 gr. direkt aufeinander. Ich habe im Rahmen Gitarrenbau und Lautsprecherbau diverse Sandwich-Proben angefertigt und auf Biegesteifigkeit vermessen, insoweit ist mir das schon klar.

    Das ist simple Statik. Aber ich meine, dass das Sandwich im o.g. Aufbau gegen Durchstiche empfindlicher ist, also Korallenkontakt, ein spitzer Stein oder eine Mupfel am Strand, der Trapezhaken, wenn man sich entkräftet bei zu wenig Wind aufs Board robbt.........

    Nur zur Erinnerung: ein 200 Gramm-Carbongelege ist vakuumlaminiert auf einer Lage Wabe, Hartschaum, Kork whatever gerade mal 0,28 mm dick. Dir Durchstich-Resistenz kann man sich ausmalen.


    Die nächste Frage ist, ob die Vorteile eines Außenhaut-Sandwichs beim Surfboard überhaupt sinnvoll zum Tragen kommen? Die Steifigkeit des Boards über die Länge ist aufgrund der geometrischen Struktur eines Boards ja auch schon gegeben: Unten Carbon, oben Carbon, dazwischen Schaum - das ist ja schon ein Sandwich, nur eben 120 mm dick ;) Der Statik ist's egal, insofern könnte es ja sein, dass weitere Steifigkeit durch Hüllen-Sandwiches gar nicht das Problem bzw. die Notwendigkeit ist. Wenn man dann noch Carbonstringer mit einbaut, dürfte sogar da die einfache Außenhülle im Vorteil sein, denn das Sandwich ist sehr druckfest und schiebefest verbunden und 120 mm dick. Und die Biegefestigkeit eines Sandwichs nimmt in der Potenz zur Dicke zu, da sind 2, 3 oder 5 mm geradezu lächerlich. Dafür hätte man eine höhere Materialstärke in einer Schicht, was gegen Durchstiche/Löcher widerstandsfähiger sein dürfte.


    Ich will ja auch gar nicht das Ende der Sandwich-Bauweise aufrufen, nur eben auch nicht unreflektiert einfach alles übernehmen, was einem die Industrie vorsetzt.

    hmm - sehe ich teilweise etwas anders, kann mich aber irren: So ein Sandwich ist in der Fläche natürlich biegesteifer als die gleichen Fasern in einer Lage zusammengebacken. Für die Stoß- oder Schlagempfindlichkeit hilft das aber nix. Da die meisten Sandwich-Materialien recht weich sind, wird erst die äußere dünne Eierschale durchstoßen, dann die 2. Beide zusammen hätten den Einschlag eventuell ausgehalten.

    Ich beschränke mich mal in der Betrachtung früher wie heute auf gut gemachte Custom-Mades, nicht auf Serienboards. Was da teilweise reingepackt wird - naja - besser nicht drüber reden ;)

    moinsen,


    gerade erst gesehen und noch nicht alles gelesen :whistling:

    Falls es noch aktuell ist: KLM scheint mir für Windsurfer eher Abwehrangebote auszuweisen. Wir fliegen daher mit Arkefly = TUI Netherlands, da ist die Boardmitnahme kein Problem und recht günstig. Wir reisen allerdings per PKW in Amsterdam an, ich weiss nicht, wie es mit Zubringerflügen aussieht.

    Wir (Freundin und ich) rücken mit 133er Futura + 114 Liter Twinser an, dazu Segel 4,2, 5,0, 6,0 und 7,3. Mit der Abstufung sind wir bisher immer komfortabel ausgekommen, erst Recht auf Bonaire. Ich fahre da meist 6,0 oder 7,3, voe 2 Jahren war allerdings alles anders als sonst: Ich hatte mit dem 4.2er zu kämpfen, dazu Kabbel und Seegras - seeehr ungewöhnlich für die Lac Bay.

    Deshalb gehts auch in 3 Wochen wieder los - und ich freu mich wieder wie Bolle drauf. Für mich das bisher beste Flachwasser-Badewanndnrevier überhaupt. 8)


    Aktuell Schwanke ich zwischen Variante 2 und 3, eher zu Variante 3, da das PET-AIREX auch gut um die Kurve gehen soll und ein Raumgewicht von 85 kg/m³ hat, also leichter als

    3D-Core (100 kg/m³) und viiiiel leichter als Kork (ca. 225 kg/m³) ist.


    Ich weiss nicht, ob das Thema noch aktuell ist :/

    Ich habe in den letzten Monaten Gitarrenboxen gebaut, Marke ultrasleicht wegen der Rücken-OP.

    Dabei kam als Wandmaterial 15 mm 3D-Core mit beidseitigem Quadraxial-Carbon 300 gr./m² zum Einsatz.


    Der Nachteil von 3D-Core ist, dass es relativ viel Harz aufnimmt, vor Allem die PET-Variante, die mich dewegen nicht so wirklich überzeugt hat.

    Deshalb habe ich nur wenig zur Stabilisierung des Finnenkastens bei meiner Reparatur eingesetzt, bei den paar cm² macht das nicht viel.


    Es gibt das Material aber auch in XPS 40 kg/m³. Das säuft deutlich weniger Harz. Nochmal optimieren lässt sich das, wenn man es vor dem Laminieren mit einer 1:1-Mischung (Volumen) Harz+Microballoons abspachtelt. Die Wirkung der Stützstruktur lässt dadurch nicht nach. Bis 5 mm Stärke sollte das auch gut von Hand gehen, bei meinen 15 mm brauchte es allerdings Vakuum, um komplett durchzuziehen.

    5 mm sind mit guten Laminaten aber auch schon eine Ansage, was die Stabilität angeht. Wichtig: Vor dem Laminieren anschleifen!!


    Mit diesem Zeug habe ich meine Boxen gebaut, nachdem ich einige laienhafte Materialtests durchgeführt hatte, allerdings mit Fokus auf den Boxenbau und das Schwingungsverhalten.

    Bis vor ein paar Monaten hatte 3D-Core auch noch diverse technische Daten zum Download, die sind leider verschwunden. Nach diesen Daten war am Ende die XPS-Version dem PET deutlich überlegen was das Verhältnis Gewicht zu technischen Werten angeht. Neben dem Material unterscheiden sich die Teile aber auchin der Breite der Waben-Fräsungen.


    Ich weiss auch nicht, ob sich das XPS-Material schon irgendwo kaufen lässt, ich habe meine 15mm-Platten direkt von 3D-Core als Prototypen-Material erhalten.

    Mal 'ne ganz doofe Frage:


    Früher waren Customs aus EPS/XPS oder gar PU-Schaum, hatten Stringer und eine Außenhülle aus "einem Guss", also ohne Sandwich-Zwischenlage.

    Für mein Gefühl waren damals die Boards kaum schwerer als heute, auch nicht weniger steif, dafür aber schlagfester. Klar, wenn das Gewebe in einer Schicht anstatt in 2 verbaut wird, ist die Außenhaut, die von Schlägen betroffen ist, dicker und widerstandsfähiger. Und bei den alten Boards an die ich denke waren keine Hightech-Materialien beteiligt, nur XPS, normales Glas, Epox und ein wenig Holz für den/die Stringer.


    Wenn man dieses (alte) Konzept mit modernen Materialien umsetzen würde, also moderne geschlossenzellige XPS-Schäume, Carbon/Kevlar/Dyneema als Laminat, Carbonstringer, ein gutes Harz-System, wäre das einem Sandwichboard deutlich unterlegen und falls ja, in welchem Kriterium?

    Ich sehe mittlerweile doch relativ viele Boards, die im Deckbereich weich werden. Das wundert mich eigentlich auch wenig - die Außenhaut ist hauchdünn, das Sandwich-Material oft auch mager (und wenig druckbelastbar) und der weiche, im Schadenfall Wasser saufende Styropor da drinne taugt doch eher als Hausisolierung denn als Kern für Surfboards. Oder habe ich da irgend etwas übersehen oder völlig falsch verstanden?

    Warum werden heute fast ausschließlich Sandwich-Boards gebaut?

    Zwischenzeitlich ist der Schaden (bis auf die rein optische Kosmetik) behoben:


    Die Finnenbox wurde von innen mit 3x 300 Gramm Quadraxial-Carbon neu aufrgebaut, das sollte halten. :/

    Links und rechts vom Finnenkasten 15 mm Hartschaum, der Rest wurde mit XPS -Blöcken aufgefüllt. Binde-Material war ein Epox-Microballoons-Gemisch 1:3 Vol., damit auch ja keine Hohlräume entsehen. An Ende wurde nach oben dann auch mit diesem Gemisch bündig zum bestehenden Laminat gespachtelt.

    Obendrauf dann eine Lage 300 Gramm Carbon überlappend auf den bestehenden Laminat-Rand, darüber wieder überlappend eine Lage Glas 160 Gramm. Das sollte an einer Stelle, die sowieso keine Belastung auszuhalten hat, ausreichen. :whistling:

    Danach wurde die Finnenbox innen verschliffen, da hatte sich im Zuge der Reparatur noch etwas zu viel Harz reingemogelt.

    Am Ende verschliffen, so dass man den Übergang der Reparaturstelle zum Deck kaum noch spüren kann, jetzt kommt noch der Versuch, die Farben mit eingefärbtem Epox-Gelcoat zu rekonstruieren.


    SLM Finnenschaden 2.JPG



    Auch wenn das nicht 100% wird (und das wird es bei Farben eigentlich nie): Fahrbereit ist die Kiste wieder, Bonaire kann kommen 8)

    moin,


    im letzten Urlaub hatte ich leider einen Kontakt der ungemütlichen Art:

    Bei tiefstehender Sonne mit mäßigem Speed auf ein Riff gedonnert - lag ca. 15 cm unter Wasser und war gegen die Sonne nicht zu sehen. Selbst schuld - ich kenne das Revier und hätte es eigentlich wissen müssen.


    Resultat des Ausflugs: Eine der beiden Finnen (Custom-Twinser) hats nach hinten/oben gehebelt, den Boden des Carbon-Finnenklastens durchbrochen, den darüber liegenden Schaum geknackt uns das darüber liegende Deckslaminat (Carbon-Nomex-Wabe-Carbon/Kevlar) auch gleich durchstoßen. Keine Kritik am Board: Ich wollte es ja sehr leicht und bei dem Einschlag hätte es wohl bei manch anderem Board den Finnenkasten rausgerissen oder gleich das halbe Heck. Es war auch nicht der erste Aufsetzer - die gab's schön öfter (leider nicht immer nur auf Sand) so dass durchaus schon ein Vorschäden vorgelegen haben kann.


    Am Strand wurde notdürftig repariert - Urlaub gerettet, jetzt geht's an die endgültige Reparatur.

    Erst mal das Board für 3 Tage im Heizungskeller an's Vakuum gehängt (0,4 Bar Restdruck), mehr als ca. 50 ml hab' ich nicht raus bekommen. Beim Öffnen der Schadstelle von Deck aus war darunter auch alles völlig trocken.


    Dann per Dremel das Deck so weit wie nötig geöffnet. (also so weit, wie ich Risse im Schaum/Laminat erkennen konnte).

    Der "Boden" des Finnenkastens war eigentlich kaum noch vorhanden, und zwar ab Befestigungsschraube nach hinten. Deren Bohtung/Kanal hat auch einen Riss abbekommen und die M6 V4A-Schraube ist krumm wie 'ne Banane.

    Das Schwarze in der Mitte ist eine eingeschraubte Finne. Die wird - doppelt gegen festkleben geschützt, als Positiv-Form für den Laminataufbau missbraucht.


    Ich habe vor, erst mal einige Lagen 400 Gramm Biaxial-Carbon in mehreren Richtungen auf/um den Kasten zu laminieren und diesen damit wieder aufzubauen. Drumherum soll PU Hartschaum, mit Epox/Microballoons lückenlos eingepasst. Der Großteil des restlichen Raumes soll mit XPS gefüllt werden, dann Decksaufbau mit (von unten) 400 Gramm Carbon biax - 3 mm PU-Sandwich - 400er Carbon Biax - 100er Glas Köper.

    Vielleicht etwas heftig, aber bei dem kleinen Volumen/der kleinen Fläche höchstens ein paar Gramm zu viel.


    Falls jemand Verbesserungsvorschläge zu der Taktik hat - immer her damit. Die Materialien habe ich überwiegend gewählt, weil ich davon noch genug habe (vom letzten Gitarre- und Boxenbau-Projekt übrig).



    Andere Baustelle: Der Standbereich zwischen den Fußschlaufen war die Achillesferse des Boards - ich wollte es ja leicht - 5600 Gramm bei 114 Litern incl- Pads.

    2x war das Board beim Fachmann zur Reparatur, ein drittes Mal habe ich dann selbst nochmal Epox mit Treibmittel unterspritzt und überlaminiert (400er Carbon + 100er Glas).

    Im Ergebnis wiegt das Bord nun 1500 Gramm mehr als im Neuzustand vorher, also auf dem Niveau eines Serienboards.


    Wenn ich schon dran bin überlege ich, den (schweren) Bereich herauszuschneiden/fräsen und neu aufzubauen. Von unten nach oben: XPS 300 - 400 UD-Carbon biax, 15 mm PU-Hartschaum 3D-Core, dann wieder 400 Gramm Carbon und 100 Gramm Glas. Das 3D-Core Material ist ziemlich heftiges Zeug - ein PU-Schaum in den eine Wabenstruktur ca. 20 mm Wabengröße eingefräst ist, die sich beim Laminieren unter Vakuum mit Harz füllt. Dadurch wird das Druckverhalten erheblich verbessert, mit dem Zeug werden z.B. Bootsrümpfe für Rennjachten gebaut. Ergibt extrem belastbare Sandwiches.


    Meint Ihr, dass der Aufbau reicht? Leichter als original + 3 Reparaturversuche sollte es allemal sein.


    Vielen Dank!


    Michael

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    also meiner versteht das :)

    Bewegung ist schon mal generell gut. Zudem geht die beim (harmlosen) surfen nicht in extreme Auslenkungen, es werden diverse Muskelgruppen beansprucht und nicht so einseitig wie z.B. beim biken. Der Neurochirurg, der mich unter'm Messer hatte hat sich sogar mein Trapez zeigen lassen um zu beurteilen, ob ich es tun oder lieber lassen sollte. Ergebnis: Surfen, so lange es keine akuten Schmerzen auslöst. Hat es in keinem Moment. Nur nach einigen zig Kilometern, wenn die Muskulkatur langsam ermüdet ist habe ich gemerkt, dass ich Schläge vom Kabbel nicht mehr so gut wegstecke und dann eben aufgehört. Das war nach 2 Wochen dann auch erst nach ca. 70 km. Das Ganze wie gesagt 11 Wochen nach OP.

    einige Wochen nach den Urlaub kann ich sagen, dass das surfen dem Rücken eher geholfen als geschadet hat.

    Die viele Sitzerei im Büro ist (zumindest bei mir) definitiv schädlicher als das surfen auf Flachwasser und Kabbelwelle. Extremere Stile wie Welle oder Freestyle mit teils extrem viel Körperdrehung würde ich aber (wenn ich es denn prinzipiell könnte) während der ersten 6 Monate auch vermeiden und dafür verstärkt die Rumpfmuskulatur weiter aufbauen (was gar nicht so einfach ist, ohne die Bandscheiben zu belasten.)

    moin,


    bin vor 3 Wochen von da zurückgekommen, allerdings mit eigenem Material. Die Boards und Riggs sahen gut und relativ neu aus. Neben Sailloft sind auch noch diverse NP am Start, vor Allem ab 7,2 aufwärts Hellcat. Auch die wurden wohl seit letztem Jahr erneuert.

    Schon traditionell würde ich mir bei den Segeln den Trimm anschauen, die finde ich generell am Vorliek zu schwach durchgesetzt (kaum bis kein Loose Leech). Mich beschleicht der Verdacht, dass dadurch die Haltbarkeit bei den dauer-aufgeriggten Teilen verbessert werden soll, denn auch in der Soma Bay weiss man, wie ein Segel getrimmt gehört.

    Die Jungs sind aber echt nett und hilfsbereit, einige sprechen mittlerweile besser Deutsch als so mancher Tourist aus unserem Lande ;) - englisch sowieso,

    Willkommen im Club! :)


    Bei der Finnenbestückung bin ich skeptisch:

    Bei den Rahmendaten hätten es wohl auch nur die beiden 22er außen getan - ich vermute mal, das waren die eher geraden Twinstyle.

    Die vorgeschlagenen 24er (leicht nach hinten gebogene Freeride??) wären sicher auch ausreichend gewesen, aber die kommen mir etwas zu weich vor. Die steiferen Twinstyle scheinen mit direkter zu reagieren und das Board wird lebendiger. Leider sind die bis vorr. Februar nicht mehr lieferbar. :(

    Nach allen Versuchen und Tests mit Finnen scheinen mir die Twinstyle (je nach Gewicht/Wind/Segelgröße) perfekt zu den Boards zu passen. Jetzt müsste es die nur noch in "echter" Carbonbauweise (und damit leichter) geben, dann wäre es für meinen Geschmack perfekt.