Beiträge von heimoz

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    Hallo Dominik,


    aus Deinen Ausführungen würde ich Dir spontan folgendes empfehlen:

    Foil: RRD WH FLIGHT ALU 85 V2

    Brett: RRD-Fireride WOOD 155 LTS


    Wenn Du Dir schon ein RRD Board ausgesucht hast nimm doch auch das Foil dazu.

    Dieses Foil ist sehr gutmütig und einfach zu fahren, kann ich nur empfehlen!

    Wenn schon ein neues Board unbedingt mit FOIL-Box!

    Das Wood hat diese, das E-Tech nicht!!

    Zudem hat auch das 155 WOOD eine recht grosse Softdeck-Fläche (Anfängergeeignet)


    Meine Meinung zu den anderen Foils:

    Neil Pride Alu:

    Sicher nichts falsch gemacht.

    (Ev. auf das neue 2019 warten ..)


    Fanatic Foil H8:

    Ich finde es eine Katastophe, das bisher schlechteste Foil was ich gefahren bin!


    Bic:
    für Anfänger nicht schlecht, aber sehr kurz, Du wirst Dir bald ein längeres wünschen.

    Zudem lass Dich nicht vom Carbon täuschen, das Foil ist extrem weich. Die meisten Alufoils sind da steifer

    Ich würde es nicht empfehlen


    Manta Foil:

    Kenn ich nicht.


    Starboard freeride ALU:

    Sicherlich auch nicht schlecht. Kenne ich aber nicht


    Sroka Carbon mit Lightwind Flügel:
    Kenn ich nicht.


    Frpgear mit 2 Flügeln (ich wär ja auch für Experimente offen ;)):

    Ehrlich?? Meine Meinung: Finger weg davon!



    Gruss Andreas

    Hallo Michael,


    Ich kann Dir leider nicht viel weiterhelfen, da ich beim Foilen seit nun 2 Jahren noch nie einen Schaden hatte.

    Habe an meinem Horue Tiny keinen Protktor.

    Bei den Abgängen beim Lernen hatte ich nie einen Einschlag des Mastes auf das Board. Vielleicht auch nur Glück gehabt. Aber geschont wird mein Matos auf dem Wasser überhaupt nicht.

    Auch bei meinem letzten Schleudersturz auf dem Foil nicht:

    War überpowert, min 1m2 zuviel. Schleudersturz aus voller Höhe und in voller Fahrt, natürlich eingehängt.... mich hat es wirklich heftig runtergeknallt, ich dachte mind. Gabelbaum entzwei.... aber Material alles i.o. (dank Carbongabel, Alu wäre min. verbogen), auch Board kein Kratzer. Nur ich hatte einen enormen Bluterguss vom Hüfttrapez.


    Im Gegennsatz dazu wurden alle meine Freestyleboards mind 1x an der Nose repariert.

    Letztes Jahr noch meist mit 5.9m2 dieses Jahr fast nur noch 5.3m2 und wenn ich endlich mein 4.7er bekomme, wird es vermehrt dieses sein ;)

    Rein interessehalber: Bei wieviel Wind würdest du dann mit dem 4,7er foilen? Mich hat Gunnar Asmussen neulich angefixt mit seinem Foil, und da soll garantiert die Reise hingehen. Allerdings schien er ein Severnesegel um die 8m² zu fahren bei 11kn. (Ich konnte es nicht ganz erkennen, er ist wirklich schnell an mir vorbeigeflogen) :huh:

    Die Windstärke anzugeben ist für mich schwierig....

    Silvaplana! dünne Luft, somit der Vergleich schwierig.

    Gestern war ich bei ca. 16kn (wäre wahrscheinlich normal um die 13 kn?) mit dem 5,3er draussen.

    War knapp aber mit anpumpen immer am fliegen.


    Während dem Engadinwind war ich bei 20kn ebenfalls mit dem 5,3er draussen und hatte mehr als genug. Die Bielersee-Foiler (Müller Brothers etc.) waren mit 4,4er bis 4,7er draussen.


    Aber....

    Während ich mit diesem Segel draussen war, waren die Race- Foiler beim Engadinwind mit 8.0 bis 9.5! unterwegs.

    Ist wieder eine andere Welt

    Hallo Steven,


    unterdessen bin ich bald zwei Jahre mit dem Foil unterwegs.

    Letztes Jahr noch meist mit 5.9m2 dieses Jahr fast nur noch 5.3m2 und wenn ich endlich mein 4.7er bekomme, wird es vermehrt dieses sein ;)

    Board Horue Tiny 110l, Foil Horue Vini LW - 78kg.


    Setup:

    Freestyler mit diesem Foil sicher nicht ideal - soll aber für mich auch in Zukunft das Ziel sein!

    Wenig Wind Freestyler mit Foil, Wind auffrischend: Finne wechseln (z.B. in Domaso Finne mitnehmen und Wechsel auf der anderen Seeseite!)

    In Zukunft werden Foils kommen, mit denen die schmalen Bretter besser möglich sind.


    Mastfussposition:

    Tendenziell auch weit hinten, selbst auf meinen Foilbrett, normale Slalombaords soweit hinten wie möglich, Trimm stimmt einfach besser.


    Druckpunkt:

    Auch bei mir sind die Tampen weiter vorne als beim normalen Surfen. Hast auch viel weniger Druck im Segel. Beide Seiten aber gleich


    Körperhaltung:

    Ich habe nach 3 Tagen foilen Muskelkater an den verrücktesten Stellen (z.B. am Po). :D:D

    Hatte ich am Anfang auch ;) wird aber garantiert besser!


    Segelbewegung während des Fliegens:

    Die Höhe zu verändern geht über die Gewichtsverlagerung. Das Neigen des Riggs funktioniert auch (ist grundsätzlich aber auch eine Gewichtsverlagerung) ebenso wie der Kick auf das Heck.

    Diese zwei Tricks sind am Anfang sehr hilfreich, ich benutzte sie aber selten noch - meist nur noch Gewichtsverlagerung.


    Pumpen:

    Leichtes Fächern benutzte ich gar nicht mehr.

    Meist reicht der Schub einer Welle und ev. ein kleiner Pumpschlag um ins Gleiten zu kommen.

    Wenns wirklich knapp ist muss man kräftig Pumpen. Bei mir funktioniert dies in 2 'Phasen'.

    Mit dem kleinen Segel und sehr wenig Wind Pumpst Du am Anfang ins 'Leere'. Da braucht es 4-5 sehr kräftige Pumpschläge um das Brett knapp ins Gleiten zu bringen.

    Wichtig: nicht gleich steigen! Da wird die Energie gleich wieder vernichtet und man fällt wieder runter. Wichtig immer das Brett plan und ruhig halten, seitliche Belastungen sollten vermieden werden. Einmal im Gleiten nochmals ein paar Pumpschläge um die Geschwindigkeit zu erhöhen und so langsam steigen (nur knapp über die Wasseroberfläche), ist das Brett aus dem Wasser wird man sofort schneller und kann höher steigen. Wenn das Foil schneller ist wird es auch stabiler.


    Stabilität beim Fliegen:

    Auch ich bin mit den Beinen steifer auf dem Brett als normal.



    Wenn's gut klappt, steht das nächste Level an: Foil-Freestyle :P ....


    Gruss Andreas

    Ist zwar jetzt der RRD foil tröt.

    Aber hat zufällig jemand einen Vergleich zum Naish foil? Der soll ja früher losgehen und einfacher zu erlernen sein wie die "üblichen".

    Ich konnte am letzten Samstag kurz das RRD Foil von einem Freund fahren.

    Segel 7.5m2 / 75kg

    Ich muss sagen, das RRD ist bisher das einfachste und stabilste Foil, welches ich bisher gefahren bin!

    Es kommt im vergleich recht schnell ins fliegen und ist trotzdem recht schnell.

    Ich hatte absolut keine Mühe mit dem Foil und fand mich sofort zurecht. Auch die Halsen waren sofort 'fliegend' zu fahren.

    .... ich hatte eher mehr Mühe mit dem riesigen Segel von 7.5m2 ;)


    Das Naish konnte ich bisher auch erst einmal kurz fahren. Leider bei sehr knappen Wind.
    Es kommt recht schnell hoch, ist aber sehr nervös und meiner Meinung nach nicht sehr einfach zu fahren und nur bedingt ein 'Lernfoil'.

    Anpumpen mit diesem Foil sehr gewöhnungsbedürftig, da sobald es aus dem Wasser ist, insbesondere bezüglich der Achse um den Masten, sehr instabil ist.

    Wahrscheinlich ist es aber sehr manöverfreundlich. Mich hat zudem das enorme hohe Gewicht ein bisschen abgeschreckt.


    Zwischen diesen beiden Foils ist für mich zum Lernen eindeutig das RRD besser geeignet.

    Für mich ist das RRD momentnan eines der besten Foils und ich würde dies jedem empfehlen.

    .... mit einer einzigen Ausnahme:
    Freestyle und Sprünge, da wird es eher zu schwer sein und nicht so wendig.

    Danke sheshe für den schönen Bericht.

    Ein Freund von mir hat das gleich Foil, allerdings mit der TB-Version.

    Sieht wirklich sehr gut verarbeitet aus.

    Er hat es am Samstag dabei und hat es mir zum ausprobieren geben. Leider war der Wind so schwach, das selbst mit Pumpen, 135l-Board und 7.5er Segel nichts zu machen war ... schade.

    Ich hoffe ich komme bald nochmal dazu es auszuprobieren - durch die extrem lange Fuselage scheint es mir sehr stabil zu fahren sein.

    Am Sonntag war ich dann wider mit meinem eigenen Foil unterwegs und mit einem 4.2er Segel, während meine Freunde mit 7.0-7.5 fuhren :)

    41. Ausgabe des Engadinwind vom 13. - 19. August 2018


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    EFPT AT ENGADINWIND 2018

    One of the most traditional windsurfing events ever will host some of the best freestyle windsurfers of Europe and beyond. The Engadinwind that happens every year at the beautiful scenery of lake Silvaplana in Switzerland, will feature an EFPT tow-in only competition with € 3.000,- prize-money up for grab.



    GONZALO COSTA HOEVEL ARG-3 AND AMADO VRIESWIJK NB-20 CONFIRMED FOR THE FOIL MANIA AT THE ENGADINWIND


    Gonzalo Costa Hoevel - the Worldcup leader and winner of the Foil Exibition Race at the Engadinwind 2017 from Argentina will try to defend his titel on the lake of Silvaplana in Switzerland.


    Amado Vriesvijk from Bonair - the winner of the Foil Wolrd Cup in Costa Brava, Spain and acting Freestyle Vice World Champion 2017 is looking forward to come back to Silvaplana in the wunderful Engadin valley for the Foil Mania and EFPT tow-in Contest.


    http://www.engadinwind.ch/index.php

    noch was, wieviele north fanatic teamfahrer es gibt, die ab 1.8. alles verkaufen, um dann auf duotone umzusteigen, dürfen den gebrauchtmarkt beeinflussen, die ersten fangen ja schon an. Den Gebrauchtkäufern sollte das zugute kommen!

    Da sehe ich keinen Zusammenhang. Waver und Freestyler International haben immer ab Mitte Juli das Nachfolgematerial, fast egal von welcher Marke.


    Im Mai wollte ich noch zwei neue (natürlich noch 2018er North) Segel bestellen, mein Wunschsegel ab leider nicht mehr bestellbar!

    Also warte ich auf die neuen ... aber mein Händler hat noch null Infos über die Marke und ob überhaut was im August lieferbar sein wird.

    Foilen wird definitiv seinen Makrt finden.

    Es ist klar, dass es nicht jedermanns Ding sein wird. Ein gewisses Fahrkönnen wird natürlich vorausgesetzt. Powerhalse ist aber definitiv nicht nötig ... sicheres Fahren in den Schlaufen und Gleiten sind allerdings Voraussetzung - das sind sicherlicht mehr als 10%.

    Ob es natürlich jemandem Ggefällt ist wieder das andere, schliesslich gefällt auch nicht jedermann Racen oder Freestylen ... trotzdem hat jede Disziplin ihre Berechtigung am Markt und im Surf-Magazin.


    Das Interesse am Folien wird aber immer stärker, kenne selbst Leute um die 70, die es ausprobiert haben.

    Die Hemmungen zum ausprobieren sind aber meist noch gross.

    Trotzdem haben sich in meinem Freundeskreis schon einige ein Foil zugelegt (auch wenn sie anfangs sagten 'ich ... niemals')


    Die Materialschlacht hält sich übrigens auch in Grenzen. Mit den neuen Foils reicht jedes normale Slalombaord für den Einstieg, spezielle Segel braucht es definitiv nicht.

    Ich habe sogar wieder mein altes Origninal-Windsurfer-Dreieckssegel ausgepackt ... und war damit bei mittleren Windbedingungen schneller als die meisten auf dem See.

    Wer allerdings nur auf Speed aus ist, der sollte es besser sein lassen, der wird nicht glücklich damit.


    Ich habe zudem die Erfahrung gemacht, dass Surfer, welche gewohnt sind lieber kleinere Segel zu fahren, das folien viel besser lernen, als Surfer welche bisher am liebsten mit grossen Segelen am racen sind.


    Für mich ist es aber definitiv eine enorme Bereicherung.

    Meine Zeit auf dem Wasser ist dank dem Foilen sicherlich 4x grösser geworden - von den ca. 25 Surftagen konnte ich dieses Jahr erst ca. 5x mit dem 'normalen Material' auf das Wasser

    Ansonsten war zuwenig für mich mit Segeln <6m2. Nach der ersten Lernphase sind unterdessen auch die Manöver wieder ein Thema ... 360er, Duckjibe, Loops ... alles möglich und das bei wenig Wind.


    Aber wenns richtig ballert (gestern endlich wider einmal) dann bin ich natürlich auch gerne mit dem Freestyle unterwegs.


    Getreu dem Motto eines Freundes: 'share da passion, share da wind, share da lake & ride with respec' es hat Platz für alle!

    Stimmt eben nicht.

    Wie c-bra schon genau erklärt hat, sind das nur geschützte Markennamen der Firmen BASF und DOW mit sehr unterschiedliche Eigenschaften.


    EPS = Styropor® (Weiss) (Bei uns in der CH auch als Sagex bekannt)

    XPS = Styrodfoam® (Blau) oder Styrodur® (Grün) oder viele weitere (Je nach Hersteller in verschiedenen Farben)


    Wichtiger Unterschied: EPS ist offenporig und saugt Wasser - XPS ist geschlossenporig und saugt deshalb kein Wasser


    Habe aber auch schon einige Male gesehen, dass EPS als Styrofoam bezeichnet wird (Umgangssprachlich auf Englisch 'Schaum aus Polystyriol)


    Wen es intressiert kann es hier detaillierter nachlesen:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Polystyrol


    oder eine Kurzfassung:

    https://benz24.ch/styropor-oder-styrodur/

    ...

    Aus reiner physikalischer überlegung drückt doch beim foilen ein enormer hebel gegen die Halterung der Finne... Eine normale Finne mit 45 cm hatte ich angenommen dass wesentlich weniger Einfluss hat..

    Mit dem Foil ist die Physik ein wenig anders. Du hast eben viel weniger Querkräfte, dies merkst Du eben auch mit den Segelkräften.

    Deshalb kannst Du auch viel kleinere Segel fahren.


    Ich beziehe mich auf meine Erfahrungen mit Segel bis max. 6m2 und einem Horue-Foil-Board, das nicht sehr breit ist.


    Wenn man allerdings die Race-Foiler anschaut, die mit 8.0m2 Segeln und Formulaboards mit 1.0m Breite fahren, sind die Kräfte wahrscheinlich wieder anders.

    Aber die Formulabretter müssen ja auch Riesen-Finnen mit Segel >10m2 aushalten, somit werden auch da die Querkräfte wieder grösser sein.


    Ich meinte, dass die PB-Varaiante von RRD sicher bis Segel um die 6m2 kein Problem ist und würde die auch mal gerne in meinem Freestylelbrett ausprobieren.

    Wie gesagt, mit einer Ausnahme: keine Sprünge! Dafür sollte man die Box definitiv verstärken.

    Die Frage mit dem Freestyler ist nur, wie gut es mit dem schmalen Brett funktioniert.


    Was sicher interessant am Konzept von RRD ist, man kann auch den Kopf wechseln, falls man später ein Board mit TB hat

    Ich will ja kein Spielverderber sein und bin selber auch noch nie Foil gefahren, auch wenn ich damit schon geliebäugelt hab....aber meint ihr ehrlich, dass ein Board mit normaler Powerbox die Querkräft von 120cm !! aushält??

    An meinem besten Board würde ich das definitiv nicht ausprobieren wollen, da ich trotz Platte befürchten würde, dass es die links und rechts komplett zerquetscht wird.


    Die Hebelkräft ist enorm....würde mich auch schwer interessieren.....

    Die Hebelkräfte in Querrichtung sind beim Foilen nie so gross wie beim normalen Surfen - die Belastung ist ganz anders.

    Eine lange Slalomfinne wird da wesentlich mehr seitlichen Druck erzeugen.

    In Querrichtung hätte ich keine Bedenken mit der Platte und einer PB.


    ... ausser Du willst auch Sprünge damit machen ... bei einer nicht perfekten Landung quer zur Fahrtrichtung knackst es ganz schön.

    Da habe ich auch schon das Brett umgedreht und genauer nachgeschaut ob noch alles hält =O=O.

    pink und rot, naja...:rolleyes:...:D

    gehören die Schweissnähte vom Foil so da hin, oder ist das egal?

    Die Farben würden perfekt zu meinem pink-rotem North Segel passen ^^

    Das Aluprofil läuft ganz in die Box.

    Die Schweissnähte halten nur das Distanelemente für die Form der TT Box.

    Die Belastung auf die Nähte ist also nicht gross