Beiträge von tempograd

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    da war dann ein zischen beim rechten hinteren schlaufenplug

    Hi, das kenne ich, könnte es sein, dass ihr mal andere Schlaufen bzw. andere Schrauben + Anti-twist-Plättchen montiert habt?

    Hatte das mal bei einem Bekannten ebenfalls mit F2. War allerdings ein Spice (sollte aber in etwa aus dem gleichen Baujahren sein wie Dein SX). die Plugs für die Schlaufen waren sehr knapp dimensioniert. Wenn man nur die Anti-Twist-Plättchen (die brachen regelmäßig) weggelassen und die Schrauben dann ganz eingedreht hat platzte der Schlaufendübel auf wie ein Spreitzdübel in der Wand. Gleiches passierte auch wenn man anstatt der abgeflachten Schrauben normale oder auch etwas dickere verwendet hat (wenn z.B. die alte Schraube nicht mehr hielt).

    Da hilft nur eines rausfräsen und nach langer Trockenzeit ersetzen.

    Auch wenn ich diese Ausgabe mal wieder nicht so schlecht fand - ist wohl auch subjektiv, weil im Test 95 Liter Boards waren, das geb ich zu - geht man ins Detail siehe Finnen-Thema, kommt nicht mehr wirklich viel rüber. Da fand ich die History-Beilage sogar richtig erfrischend im Vergleich. Auch wenn ich die Originalstorys/Ausgaben größtenteils sogar zuhaus hab.


    Danke t36, wenn auch OT, ich fand den Artikel zum ultraleichten Platinum Aero Rigg damals zwar zunächst interessant, jedoch das Resümee nach dem Bruch auch ziemlich ernüchternd.

    Auch der C-Gabel-Test war echt dürftig.


    Sorry wenn ich das sage, aber mittlerweile kommen mir die Tests etwas "gezwungen" vor - Motto: "müssen wir denn schon wiiiiieeeeder was testen". Auch die Beschreibungen und Messkriterien sind irgendwie beliebig geworden....was ich diesmal auch nicht verstand: gibts denn jetzt eine "95-Liter-Klasse" die alles umfasst was sich da so auf dem Wasser tummelt?!

    Keine Trennung mehr Wave, FS, jump&bump highwind Bolzer, etc. Das Testfeld kam mir irgendwie zusammengewürfelt und nicht wirklich vergleichbar vor. Fehlte nur noch ein 95-Liter-Slalom-Renner drin. Ja wenns um die Unterschiede geht - was bei dem Testfeld von vorne herein ja klar ist - war es wohl aufschlussreich, aber keine Überraschung, die man wohl hier zu verkaufen versucht hat.

    Etwa wie: "Stellt Euch vor ein FS mit 12 cm Stummel dreht besser als ein highwind j&b Bolzer mit ner schnellen Finne." Das ist in etwas so erstaunlich, als würde man einen Trickski mit einem RS-Carver vergleichen und sich wundern weil letzterer schlechter dreht.


    Interessant hier im Thread, das der Offroad wohl auch ein "Geister-" oder Katalog-Board ist....gerade in der Klasse ist mir das schon das ein oder andere mal in den letzten Jahren untergekommen: Beispiel Fanatic Hawk 97 liter Ltd. aus 2014 (in 2014). Habe das Board nur ein einziges Mal live gesehen und auch gefahren (gab in der Station auch nur eins davon). In ganz Deutschland hatten damals 2 Shops jeweils 1 Exemplar zum Listenpreis auf Lager - bestellbar war es da aber schon nicht mehr. Bin mir nicht sicher ob es das Board überhaupt öfter gab....;) Gebraucht ist er erst recht absolut nicht zu finden. Oder die Mistrals der vergangenen Jahre....soweit seit der Brigdahl Ära überhaupt noch existent - nen Test vom letzten Screamer gabs aber meines Wissens auch, nur die Boards nirgendwo zu kaufen - oder kam mir das nur so vor?!


    Ich les sie halt, die surf weils ganz unterhaltsam ist, aber mehr ist das nicht mehr.


    Ich geb reggi aber recht, damit man grob eine Einschätzung vornehmen kann sind sie wohl ausreichend - aber wohl mehr für Ein- und Aufsteiger geschrieben.

    Kann man da was falsch machen, wenn der zu alt ist?

    ....also nicht das ich jetzt aus eigener Erfahrung wüsste ob Gaastra die Ignition Serie noch länger produziert hat, aber so wie es aussieht ist der Mast u.U. 13 Jahre alt, schau mal hier (stammt wohl aus 2004): http://www.peterman.dk/masts-all-imcs01.htm

    Da stellt sich nicht nur Frage ob er passt, als viel mehr wie lange er noch hält......zumal er ja schon gebraucht ist und Du nicht weißt wie stark der Vorbesitzer ihn beansprucht hat und wie er gelagert worden ist.

    Die Biegekurve sollte eigentlich grundsätzlich passen.

    Erst ganz neue Masten von GA haben jetzt wieder Constant-Curve: http://ga-windsurfing.com/specials/2017mast/

    Da 430 auf dem Segel steht sollte zumindest die Länge passen, was für eine Härte ist denn angegeben - 430er liegen i.d.R bei 21 Imcs.

    Was ist es denn überhaupt? Ein RDM oder ein SDM Mast? RDM fällt Dir im Vergleich zum alten Material sofort auf, die Masten sind deutlich dünner vom Durchmesser.

    Vielleicht hilft Dir das auch noch etwas weiter: http://www.windsurf-scout.de/i…masten_rdm_sdm_masten.htm

    und nur damit du siehst welche Unterschiede es gibt: http://www.unifiber.net/2015/mast-selector

    Die Tabelle ist aber höchst umstritten - also nur mal so als kleiner Überblick gedacht.

    nur das mit dem Trapeztampen, der NICHT beim Segelldruckpunkt sein soll, scheint mir arg diskussionswürdig

    Ist ja Dein Ding....müsste bei Dir aber so sein, wie Du schreibst, sonst passt es ja nicht mit dem "heute weiter vorne liegendem" Schwerpunkt zusammen. Aber gut, vielleicht reden wir auch nur aneinander vorbei. Fakt ist, und das hilft mickbeats sicher weiter, wenn Du eingehängt mit Zug im Segel Deine Gabel mit beiden Händen loslassen kannst und das Segel völlig neutral im Wind steht, dann passt es optimal.

    heute mit relativ weit vorne liegendem Druckpunkt auch bei Wavesegeln muß die Mastposition weiter hinten sein, weil ja sonst der Druckpunkt zu weit vorne wäre

    ist doch ein einfach einzusehender zusammenhang

    Deiner Logik folgend müssten die Trapeztampen aber weiter vor an der Gabel - vorne liegender Druckpunkt, weiter hinten liegende Mastposition - bedeutet für mich Tampen sind dort wo der Segeldruckpunkt liegt also deutlich im vorderen Drittel der Gabel Richtung Mast und nicht dort wie an modernen Segeln üblich fast in der Mitte. Und dabei wäre es egal ob Wave oder nicht - Dachte nur an Race Segeln wirds deutlicher....ich bin eher der Meinung der Druckpunkt ist heute stabiler fixiert, weil die Tubes einfach härter sind und die Schnitte mehr twisten, bzw. eben mehr Vorspannung haben - dadurch sind sie eben nicht mehr direkt hinter dem Masten wie früher sondern deutlich mittiger möglich, aber gut.


    Mit der Boardlänge da bin ich voll bei Dir, das ist er sicher auch nicht gewohnt - dreht halt leichter in den Wind.


    Und klar ists kein Material sondern ein Umstellungsproblem - von alter Fahrtechnik auf die neue.

    Hi, naja, ist zwar nicht schön, aber dicht. Wenns nicht um die Optik geht, dann würde ich es so lassen.

    Es ist viel mehr Aufwand das jetzt wieder alles rauszuschleifen - ggf. machst du es damit sogar noch schlimmer.

    Als nächstes hast du bei neuen Segeln (alles seit 2000), wie schon mehrfach erwähnt, stets einen deutlich mittigeren Druckpunkt, die alten Segel haben nur vorne gezogen.

    ich würde mal ganz genau das gegenteil behaupten und wegen des weiter vorne liegenden und stabiler dort bleibenden Druckpunktes sind die Mastschienen nach hinten versetzt

    ....bist Du Dir da echt sicher, Schau Dir mal den Profilverlauf eines modernen Racesegels an und den Profilverlauf eines der ersten Camber-Segel (z.B. Gaastra Race) aus den 80ern, die alten lattenlosen Dreieckstücher aus den 70ern lasse ich mal außen vor. Heute harte Tubes, damals dünne weiche Profillatten, die vorne papierdünn ausliefen. Heute 40 cm weite Masttaschen die Tief bis fast in die Segelmitte reichen, damals max. 15cm tief. So hattest Du damals vorne extrem viel und hinten kein Profil. Druckpunktwanderungen sind was anderes, aber der "vorgesehene" Druckpunkt war weit im vorderen Drittel. Auch die alten RAF Segel hatten kurz hinter dem Masten das Maximalprofil und wenig weiter den Druckpunkt eingenäht (siehe auch die meist senkrecht von Top zum Vorliekstrecker verlaufenden "Shape-Lock-Panels"). Nicht umsonst wandert auch die Tampenposition immer weiter nach hinten an der Gabel.

    Weiche "Flossenfinnen" sind auch fehlerverzeihender als harte, steile Finnen.

    Hm, also sie mögen Fehlerverzeihen, aber keines Falls mehr Druck aufnehmen. Ist auch ein wenig schwierig ihm da was zu raten. Wenn auch mit mehr Lift, würd ich ein dickeres Profil nehmen, weil es mehr Druck ab kann. Auf keinen Fall ne dünne weiche Wavesichel, damit steht er nur noch quer.

    Trapeztampen: die gehören so montiert, dass sie den Druckpunkt "halten" und nicht das Rigggewicht beim hochheben - da würde ja ein schwererer Mast ja dafür sorgen, dass die Tampen weiter nach

    Klar, aber ich hatte den Tipp zur "groben" Positionierung von Vincent Langer. Und Du wirst lachen es funktioniert - klar muss man nochmal nachjustieren, aber immer noch besser als blind viel zu weit vorne montierte. Auf jeden Fall gehören sie heute wo anders hin als in den 80ern - ich glaub darüber sind wir uns einig....

    auch erleichter der Abstand (ca. 15-20cm) der Befestigungspunkte die Kontrolle

    Auch da stimmt ich Dir zu - ich fahre auch stets mit 30 cm Abstand. Aber man sieht heute oft selbst bei großen Slalom Tüchern gerne mal nur noch 5-10 cm und bis zu 36er Tampen. Letzteres macht für mich aber nur bei schmalen Racegabeln Sinn. Bei sehr weiten, wie einer Enigma würde ich sogar unter 30 gehen. Kürzer bringt ihn auf jeden Fall zurück übers Board.


    Ich finds halt nur komisch, früher bin ich mit Sitztrapez die "langen" 28er Tampen gefahren und alle haben gelacht was das soll - VIEL zu lang seien die, deswegen stünde ich nicht aufrecht genug überm Brett (schnell war ich damit allerdings immer). So, heute fahre ich 22er mit Hüfttrapez und jetzt lachen wieder alle, was ich mit den "Katapult" Tampen anfangen will und alle um mich herum fahren mit 30-36er Tampen - komischerweise genau die Leuzt, die mich damals dafür belächelt haben.....


    Bin der Meinung man muss es letztendlich selber herausfinden welche Länge zur Gabelweite, dem Trapez, der eigenen Armlänge und Gabelhöhe und um sich letztlich damit wohl zu fühlen passt.


    Und übrigens bei keinem mittigen Trimm eines modernen Boards "spitzelst" Du mehr ein. Kann sein, dass der Bug einsetzt, aber mehr nicht, aber es geht ja darum ihm den Umstieg leichter zu machen - mickbeats teste es halt einfach mal.....

    Hm, also wenn Du mit dem alten Zeug aus den 80ern gut gesurft bist, dann liegt es meiner Meinung nicht nur am falschen Trimm, oder der falschen Finne - Deine Probleme scheinen so groß, wie Du sie beschreibst, dass diese nicht von solchen Details herrühren. Auch wenn das neue Zeug aus verschiedenen Jahren stammt und sicher die Frage nach Biegekurven und Trimm berechtigt ist. Irgendwie fahren ließe sich damit schon, auch wenns Rigg ev. etwas zickig oder anders herum drucklos wirkt.

    Es liegt meiner Meinung einfach daran, das Dein Obels-Shape (ich kenne die Dinger aus den 80ern) "ultra vorlastig" getrimmt war, also die Mastspur im vorderen Drittel des Boards war. War ein Markenzeichen von Hans Obels und auch der Zeit. Alle Leutz die mit sowas gut gefahren sind und pausiert haben, bekommen erstmal MEGA Probleme bei der Umstellung auf ein modernes, eher mittig getrimmtes Board. Denn selbst wenn Du beim alten den Mast ganz hinten getrimmt hast und beim neuen ganz vor gehen würdest liegen da noch Welten dazwischen. Ich würde mal so auf locker 20-40 cm Trimmdifferenz tippen.

    Aktuelle Boards liegen dazu deutlich "looser" im Wasser, sind also leichter und aktiver. Geringe Belastungen lösen da schon extreme Reaktionen aus.

    Als nächstes hast du bei neuen Segeln (alles seit 2000), wie schon mehrfach erwähnt, stets einen deutlich mittigeren Druckpunkt, die alten Segel haben nur vorne gezogen.

    Resultierend aus beiden Änderungen zum mittigen Trimm hin, kommts zu Deinem massiven "Anluven" oder in den Wind drehen, weil Du die Reaktion nicht gewohnt bist. Das Aufkentern, bzw. dass der Bug abhebt, kommt daher, das Du immer noch mehr im Tapez hängst, als auf dem Board zu stehen.

    Während damals die Mastposition den Bug im Wasser hielt und Druck von der Finne nahm, macht man das nun aktiv mittels Druck auf dem Mastfuß, damit entlastest Du auch die Finne.

    Hinzu kommt der deutlich breitere Stance auf den modernen Boards (bin zwar nicht sicher ob das 2008er das auch schon so hatte aber mehr als Obels in den 80ern sicherlich), damit gibst Du automatisch zunächst mehr Druck auf den hinteren Fuß und schiebst die Finne in den Spinout.

    Um das etwas abzuschwächen folgende Tipps zum Umstieg: Mast weit vor, Schlaufen soweit auf dem Wave-Board möglich etwas weiter nach außen und hinten (Du musst kurz vor oder auf der Finne stehen um Kontrolle zu haben). Ganz wichtig Gabel HOCH!!

    Versuch es mal von vermutlich brusthoch (alte Schule) mit kinnhoch. Dann die Trapeztampen, vergiss die antike Regel eine Elle vom Gabelkopf und nochmal eine Elle Abstand zwischen den Clipsen.

    Aktuelle Segel brauchen sie deutlich weiter hinten, Tipp versuche das Segel am T-Tampen hochzuheben, wenns in der Waage bleibt passts ugf. Wähle sie ggf. am Anfang etwas kürzer - auch wenn der Trend gerade eher zum megalangen Tampen geht. Verstellbare wäre ev. hier gut. Als Abstand der Clipse geht auch Null Hautpsache im Druckpunkt des Segels.

    Segeltrimm moderner Segel kennst Du schon, richtig?....also spar ich mir das.

    Du könntest zum umgewöhnen auch mal noch eine etwas größere Finne montieren, die etwas mehr Druck verträgt. Ev. sogar ne kleine Slalomfinne, soweit sich sowas als US-Box findet. Wichtig wäre wenn auch Wave-kontraproduktiv ev. eine etwas steilere Form mit dickerem Profil.

    Wirst sehen es wird so etwas einfacher.

    Der RRD FWS ist eine wirklich gute Empfehlung - vor allem da Du ja einen Screamer gewohnt bist. Da würde ich eher auf die Baureihen vor 2014 gehen. Die älteren sind erstens günstiger und zweitens deutlich anders in der Charakteristik. Ab 2014 sind die Boards deutlich sportlicher und "freier" zu fahren, dafür waren die vorher etwas gutmütiger und vor allem komfortabler und etwas easier zu fahren. Ein 90er wäre grad hier zu finden: https://www.ebay-kleinanzeigen…ave-90/637347439-230-9192 oder hier: https://www.ebay-kleinanzeigen…on-90l/629233754-230-6440

    oder ein 115er: https://www.ebay-kleinanzeigen…fboard/632778307-230-4801

    Ich mags aber sportlich also würde ich einen aktuelleren 106 Ltd vorziehen.

    Hab nie einen DropIn gefahren, aber die letzte Drei-Finnen-Erfahrung aus den 80ern war eine doch recht "bremsende" - aber man lernt ja nie aus. Wenn sich die Gelegenheit ergibt teste ich, wenn viele so begeistert sind muss ja irgendwas dran sein. Interessiert mich echt, wie man mit diesen großen Seitenfinnen das Board am Wind auf die Leekante stellen kann - das kann ich mir irgendwie einfach nicht vorstellen ohne Mega-Auftrieb zu kriegen. Und fürs Fliegen würde mich wahrscheinlich das Gewicht stören.

    Irgendwie würde es mich alternativ aber viel mehr interessiert zu "Foilen". Das ist nämlich noch laufruhiger und gleitet noch früher......also das ideale Material für Ü758)

    Old school board, recht lang und schmal, werde ich mal als Ü75-Lösung im Auge behalten.😎 Es sei denn, ich ziehe ans Grosse Meer...

    ....meintest Du jetzt den DropIn oder meinen Ü-50 WARK? Ich find meinen schon fast zu breit - hatte mich übrigens vertippt lang ist er 236. Naja, Hauptsache jeder fährt mit seinem Board so wies Spaß macht - und mir macht meiner echt riesig Spaß und endlich tritt sich mal nix weich.

    ...kann ich nur bestätigen. Dabei war der 94er noch etwas sportlicher und kam dabei nicht wirklich später ins rutschen.

    Und ja, die Carbon-Blade lag bei mir auch nur rum. Beim 94er waren dazu auch noch die Schraublöcher für die Blade im UW werksseitig zugespachtelt und nicht offen - hätte also nichtmal gewußt wohin damit.

    Hab grad nur zwei zur Hand - leider ohne UW.

    Gut, die Daten sind 239 x 64 cm mit ca. knapp 100 Litern (Andi hat mir etwas mehr reingepackt - müssen wir beim nächsten ev. noch ändern ;)). Flache Nase am Bug, hingegen deutlicher Kick zum Scoop hin im vorderen Drittel des UW. Vorne plan, geht ab der Mastspur in leichtes - hinten deutliches, leicht doppelkonkaves V über. Hinten o-f-o leichter Rocker in der Centerlinie, die Rails haben ne gerade Rockerlinie. T-u-E bis zu den vorderen Schlaufen, ab Ferse (Pads) Hard-Down. Verrundetes Pintail (o-f-o Breite hab ich grad nicht mehr im Kopf). Die vorderen Schlaufen hätten noch einen Tick mehr Richtung Rail sein dürfen - aber es sollte ja All-in-One sein und die Position auch mit leichter Welle passen. Die Schlaufen sind doppelverschraubt. Das Unterwasserschiff ist komplett weiß (Ägypten-tauglich) mit rotem Logo im Bug. Hab mir eine seiner ultraleichten Carbon-Powerboxen einbauen lassen. Kern ist EPS, dann eine leichte Vollcarbonlage, dann 7 mm Hartschaum-Sandwich, 2 Carbonlagen (ist das selbe Material wie beim Lorch Sichtcarbon) mit Verstärkungen an den wichtigen Punkten (unter den Schlaufen, Mastspur, Powerbox, Bug). Gewogen mit digitaler Kofferwaage 5,4 Kg.

    Segelrange sollte von 5 - 7,5 funktionieren und dazu Finnen zwischen 25 - 38 cm.

    Aufm 2. Bild ist übrigens das 6,6er Hucker mit drauf. Auch wenns keiner glaubt, die farbliche Übereinstimmung war purer Zufall. Es war das einzige verfügbare Hucker in D zum Kaufzeitpunkt - konnte die Farbe also nicht wählen. Das 6,6er wäre dann auch meine 1-Segel-Test-Variante - falls die Sportgepäck-Grenzen noch stärker zusammen gestrichen werden sollten.

    Ich hatte auch noch an Leichtschlaufen gedacht - aber ohne Schuhe zu unbequem. Hol mir da lieber noch was bequemeres....(falls jemand die Mystic-Zebra noch irgendwo sieht, sagt mir Bescheid die Dinger sind saubequem).

    Als Finnen fahr ich Dank Richard aktuell eine 38er C-Fin S 4.2.1 mit weniger Rake, eine 36er und eine 33er S 4.1 und meine zwei alten CW Waveslalom Finnen mit 27, bzw. 25,5 cm.

    Durch die leichte MS Carbon-Slalom 170-230 mit nur 2,5 Kg und einer leichten Carbon-Verlängerung von enemii mit 390 g komm ich auch beim Rigg (mit dem 6,6er) grad mal auf 10 Kg.

    Für Gleiten ab 14 Knoten brauchts aber ein 7,5er Retro und die 38er - das 6,6er startet erst so ab 16 Knoten mit 36er, ab 20 Knoten dann das 5,8er Revo wahlweise mit 33, 27 oder 25,5er. Wenn ich zu faul zum umriggen bin kombiniere ich auch mal die 33er mit dem 7,5er. Normal flieg ich mit 7,5 + 5,8.

    Wie gesagt, es sollte in meinen Revieren die Ü-50 Ein-Brett-Lösung sein - und die ists geworden:P.



    meins.jpgIMG_20150614_142734487a.jpg

    hi Gerhart,

    nun seit gut einem Jahr kann ich mitreden (Ü-50). Und ich habs genau so gemacht und mir zum 50. ein Custom nach meinen Wünschen gegönnt.

    Nicht wegen meines Gewichts (das ist seit 20 Jahren gleich), sondern weil ich einfach bestimmte Eigenschaften in der von mir gewünschten Kombi nirgends gefunden hab. Hat bei mir auch nichts mit der Fitness zu tun - nach einer Woche Surfen bin ich wieder fit.

    Was hilft mir ein Board mit hohem Potential auf Flachwasser, wenn ich das an meinen Revieren nirgends hab? Oder ein ultra-looser Freestyle-Kreisel mit dem ich dann nur meine Oldschool-Manöver fahre?

    Außerdem musste ich feststellen, ich hab mich in Punkto "Material-Schlacht" verändert. Für mich war das Motto "Weniger ist mehr" ein Hauptfaktor.

    Ich wollte ein Board das an meinen Revieren als "All-in-one"-Lösung funktioniert und so um die 95 Liter hat (da hat sich seit Jahren bei mir nichts verändert). Und das konnte mir kein Board von der Stange bieten. Entweder wars zu sehr Slalom und sch.... zu halsen oder fast unfahrbar in Dünung oder es war zu sehr freestylig und nicht schnell oder einfach zu brav als dröger Freerider.

    Es gab einige die kamen sehr nahe ran, aber irgendwo gabs dann doch Einschränkungen. Nicht zuletzt auch beim Fluggewicht.....und daraus resultierend beim "Schleppgewicht".

    Jetzt ists halt ein 5 Kg WARK geworden - preislich nicht viel um zu den Listenpreisen aktueller Serien-Carbon Boards, sogar im Gegenteil.

    Andi hatte den Auftrag, ich will gleiten ab 14 Knoten und "nie mehr unfreiwillig Auffieren müssen" auch in Kabbel und Dünung, es musste absolut loose und mit ultimativem³ Speed voll über die Finne gefahren übers Wasser fliegen, dabei extrem laufruhig bleiben, aber megasensibel. Max. Speed in klassischen gecarvten Speedhalsen (mit variablen Radien) vertragen und noch einigermaßen gut Höhe ziehen können. Das alles im Kabbel (Rotes Meer) oder starker Dünung bis leichte Ägais-Welle. Und was soll ich sagen, mein Board trifft es zu 98 %. Bin wirklich glücklich damit, näher dran war noch keines der von mir getesteten. Das Ding war sofort wie ein Hausschuh - es war das erste Board seit Jahren mit NULL Eingewöhungszeit - und trotzdem Gänsehaut-Feeling.

    Viel davon steuere ich auch über die Finnen. Also ein Board und mindestens 5 Finnen, aber nur noch max. 2 Segelgrößen.

    Daher auch die Sailworks Tücher - haben halt ne extrem große Range - auch wenn sie sich etwas oldschool fahren.

    Das nächste Extrem wird wohl ein Test mit nur einer Segelgröße.

    Der große Unterschied zu früher ist nun, finde ich - mich nervt wenn etwas nicht so funktioniert wie es soll - für den Sch... hab ich keine Geduld mehr. Dabei ist es mir völlig egal, ob das Zeug nun teuer oder günstig ist: Es muss verd.... noch mal ohne Zicken funktionieren und mir nicht gleich beim ersten oder zweiten Einsatz in die Hose gehen. Dafür hab ich absolut null Verständnis.

    Ich will Spaß haben und mich nicht mit frickeligem Zeugs stundenlang rumärgern - oder stundenlang Aufriggen - oder ständig wieder Nachtrimmen oder dauernd auf irgendwas am Material Rücksicht nehmen müssen.

    Ich leg deswegen aber auch viel mehr Wert auf Kleinigkeiten und optimiere an Stellen wo es kaum jemand wahrnimmt. Und die Marke, ist mir dabei echt schnurz piep egal.

    Da finde ich den Slogan von Sailworks irgendwie treffend: "The Gear that Works". Besser kann man es einfach nicht beschreiben.

    So, leider wirds im Keller immer enger.

    Waren zwar einige Interessenten die sich gemeldet hatten, aber meinstens scheiterte es an der Entfernung.

    Damit er nun endlich wieder unters Volk kommt - mache ich mal einen Frühjahrspreis - VB 220,--

    Vielleicht gibts ja einen Interessenten in der Nähe, der ihn sich abholen kann.

    Versand ist mir einfach zuviel Aufwand.

    Nun, es gab Jahre, da war man froh wenn die Segel auch nur eine Saison überstanden haben. Ich finde eine Saison sollte es schon überstehen - ich glaube da sind wir uns einig - ich erinnere mich noch mit Graus an die Masttaschen-Thematik von Pryde oder deren brechenden Lattenspanner oder auch die "wandernden" Ösen bei Gun - selbst Sailworks hatte mal ein echt fieses Problem mit den Carbon-Tubes.

    Ezzys waren stets auch nach einem Jahr hartem Leihmaterial-Betrieb praktisch als neuwertig zu verkaufen (seh die Dinger jetzt seit Jahren am Saisonende). Pryde konnteste dann größtenteils einheizen.

    Ich finde wenn ein oft genutztes Segel vier bis fünf Seasons übersteht kann man schon von außergewöhnlicher Haltbarkeit sprechen - viele Segel machen das nämlich nicht mit.

    Und hier stechen vor allem Ezzy, Sailworks und die frühen P-7 raus. Gab auch mal North-Jahre wo die Segel echt kugelsicher waren.

    Hi,

    sind denn die Masten aus dem gleichen Jahr wie das Segel?

    Du musst nämlich aufpassen, irgendwann die letzten Jahre hat North von Hardtops auf Constant-Curve umgestellt. D.h. neuer Mast und altes Segel und auch umgekehrt passen nicht mehr zusammen. Es kommt daher sehr auf das Baujahr an, da die Umstellung meines Wissens von einer auf die andere Saison erfolgt ist.

    Wenn der Mast eine andere Biegekurve hat als nötig, ist das bockige Fahrverhalten relativ einfach zu erklären.