Beiträge von tempograd

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    Alles in allem finde ich North doch relativ weit vorn wenn es um Qualität/Kundenorientiertheit geht.

    Hmhm, mir boten sie für ne nach einer Woche ohne ersichtlichen Grund am Kopf gebrochene Gabel einen neue mit sage und schreibe "50" und Worten "fünfzig" Euro Nachlass an.

    Die Rechnung geht dann so, 239 + 239 - 50 = 428,-- für ne Alugabel von der ich nicht weiß ob sie nicht wieder nach 5 Tagen bricht. Danke auch....

    zwar OT, aber beide korrodieren Dir trotz sofortigem Ausspülen im Zeitraffer. Eine Saison - mehr hast davon nicht.

    Blödsinn ! Und ich bin kein Northfahrer.....solche Aussagen sind absoluter Unfug und helfen gar keinem. Auch nicht der Marke, die man gerne pushen möchte.

    nochmal OT: Wie nett mich als blöd zu bezeichnen, willste meine Bruchstücke der letzten drei Northgabeln sehen?...kannst se haben liegen alle im Keller - und ich war 25 Jahre lang Northfahrer - das geilste ist meine letzte HD, die ohne sie zu benutzen gerade wegkorrodiert.

    Ähm - was hab ich denn "gepusht".......also ich könnte mir vorstellen das hilft ihm mehr als der Surftest.

    aber zumindest weiß ich jetzt, dass mein North Red Boom leichter ist und mehr aushält als ein Silver Boom - auch schon mal was ;)

    zwar OT, aber beide korrodieren Dir trotz sofortigem Ausspülen im Zeitraffer. Eine Saison - mehr hast davon nicht.


    Zum Thema, toll ich hab die 09 trotz Abo wiedermal noch nicht.


    Und nochmal OT - meinen angeblich gewonnenen Gutschein aus der Leserumfrage hab ich auch noch nicht erhalten - Reaktion auf Mails = 0. Irgendwie ganz schön schäbig.....

    Leider hab ich mit North ähnlich schlechte Erfahrungen gemacht - zwar jetzt nicht mit Mastfüßen, aber wenn ich meine nur einmal für 14 Tage im Salzwasser genutzte Silver-HD Gabel so anseh, dann bin ich echt sprachlos. Die Gabel wurde nach dem Urlaub komplett mehrere Stunden im Süßwasser "eingelegt" um auch die letzten Salzreste rauszuspülen.

    Inzwischen bilden sich trocken im Keller gelagert unter dem Belag an den Klebepunkten (früher waren sie da verschraubt) des Kopfes am Holm dicke Korrosionsblasen.

    Mache am Wochenende mal ein Foto und stell sie hier trotz OT dazu. Und das obwohl die Gabel schon mal getauscht worden ist, bei der ersten Silver-HD ging die Verklebung nach nur einer Saision auf. Und die Imbusschrauben am Kopf rosten soweit ich mich erinnere ebenfalls.

    Und das alles nach der Verschlußhebel Bruch-Serie......früher war North ein Symbol für Qualität - heute eher nicht mehr.

    irgendeine meiner Enemii Verlängerungen hat auch 3 Rollen, ich habe nur Carbon


    leider ist die Webseite von denen gerade im Umbau.

    Ja, kann ich bestätigen, hab ebenfalls eine 30er SDM in Carbon, die hat 3 Rollen. Ist eines der letzten Stücke die ich von enemii noch einsetze. Gibts auch als 45er.

    Der Preis ist halt recht attraktiv. Kann man auch hier anschauen: https://shop.windsurfnews.de/p…stverlangerung-30cm-45cm/

    ...und vor allem auch das Gewicht ist sensationell.

    Muss aber gleich einschränken - etwas für jahrelange Nutzung ist auch diese Verlängerung von enemii wohl nicht. Der Kunststoff der Base ist leider sehr weich, d.h. schon nach einer Saison wird die Pin-Bohrung zum "Langloch" und auch die Achse der Rollen (lange Hohlniete) ist so verbogen, dass man sich fragt ob das noch lange gut geht. Die Rollen stehen also zur Mitte hin mit positivem Sturz auf der Achse, weil sich auch hier der Kunststoff leicht verformt hat.

    Weiterhin läßt sich, bei meiner jedenfalls, bei voller Last (also voll durchgezogenem Vorliek) ein Spalt zwischen Base und Carbontube erkennen. Auch das gibt mir zu denken.

    Bisher sind das aber nur optische Mängel, also alles funktioniert noch wie es soll - hoffe mal das bleibt auch bis zum Ende der zweiten Saison so.


    Ich glaub für den Winter werde ich mal versuchen ob ich die enemii Base da irgendwie rausbekomme und dafür eine Airbase von F2 einsetzen.

    Die hat übrigens ebenfalls drei Rollen und ist für mich das unkaputtbarste System seit gut 25 Jahren (übrigens seit der Zeit auch nahzu unverändert).

    Hab da noch eine Verlängerung aus der Arrows Ära von ca. 1993, die immer noch ihren Dienst erfüllen könnte. Auch wenn nach gut 20 Jahren die Pinbohrung ebenfalls ein Langloch geworden ist. Ist zwar wackelig, aber sie wäre jederzeit noch einsatzfähig.

    Erstaunlicherweise ist diese aber nicht stärker abgenutzt wie die enemii nach knapp zwei Jahren.....da kann sich jeder selbst was dazu denken.

    Diese hier mein ich: http://www.ebay.de/itm/25cm-40…-Segel-Rigg-/151023588719

    heißt jetzt wohl nur noch F2 Extension. Das Teil wird aber nahezu unverändert sei den Anfang-90ern gebaut als die Pinsysteme Einzug hielten. Hab das System praktisch seit 1991 bei mir im Einsatz. Nur leider gibts die nicht in Carbon, sondern nur Alu.

    das klingt ja nicht grad überzeugend die x3 wwollte ich mir kaufen.... bin um die 80 kg . Fahre momentan eine Rrd T9 da verbiegt nix dabei wirbt doch Np grade mit der Eigenschaft dadurch das sie die Holme nicht so durchgebogen lassen mehr Steifigkeit zu haben als andere... dachte an die 160-220 mein größtes ist aber auch nur 6,9 serveimage?url=http%3A%2F%2Fcdn.neilpryde.com%2Fimages%2Fstories%2Frigs%2Fbooms%2Fx3_s_shape.jpg&sp=d54de4f78882646cb7f0ca83027dcd32

    Hi Tolion,

    also bei mir sind die NP Alu-Gabeln der neueren Generationen immer an der Kröpfung des Kopfstücks gebrochen. Bei den älteren brach immer was am Kunststoff (Hebel, Manschette, Kopf). Außerdem hat mich stets das Kopfstück genervt. Ich glaub das rutscht nur an original NP Masten nicht. Egal wie fest Du es machst, bei anderen Masten mach Du zwei Schläge und hast es auf Nabelhöhe - echt zum Kotzen. Dafür fand ich die Vario-Verschlüsse an den Holmen als so ziemlich das beste was am Markt ist.

    Und wieder solch eine Geschichte....als wenn Topspeed der einzige Grund ist sich neues Material zu kaufen... aber wenn man solche "Underdogs" toll findet muß man wohl so argumentieren.

    Hab ich das so geschrieben, oder liest Du zwischen den Zeilen, was da nicht steht?

    Ich fand die Underdogs toll, musste sie toll finden, weil sie billig waren und ich nicht die Kohle hatte um mir Top-Equipment zu holen.

    Topspeed ist nicht alles - saubere Surfaction schon mehr. Und das alleine zählt für mich.....

    Ich finds nach wie vor toll, wenn ein Savash (Bekannter) mit einem locker 12 Jahre alten völlig weich getretenen Board ein geiles Manöver nach dem andern ins Wasser zirkelt und mit einem Segel, das eigentlich nur noch aus Ducktape und Aufklebern besteht. Ich finde das beeindruckender als wenn ein Top-freestyler einen Double Air Culo aus dem Wasser rotiert.


    Ich finde es gibt keine Krise beim Surfen - der Markt hat sich einfach nur verändert. Ganz ähnlich dem KFZ-Markt - auch hier war der Sättigungspunkt irgendwann erreicht, die technische Entwicklung hin oder her, auch hier stiegen die Preise und wurden immer mehr Nischenprodukte auf den Markt gebracht. Und gibt es deswegen nur noch gute Autofahrer?! Oder macht Dich eine S-Klasse oder ein Porsche zu einem besseren?! Garantiert nicht....

    Also was soll da in ähnlicher Konstellation beim Surfen ein edle Ausrüstung ändern?!

    Und es gibt nun auch Material-Konkurrenz (Kiten) ähnlich wie das vor einigen Jahren die Ski-Industrie erlebte als Snowboards hip wurden. Auch hier ging es in die Spezialisierung und trieb die Preise. Aber irgendwann bleibt dann halt doch der überwiegende Teil der Leutz bei ihrem Sportgerät - weil die Unterschiede nur noch im Prospekt erkennbar waren.


    Klar, dann also ran ans Zeug, hält Dich ja keiner auf jedes Jahr das aktuelle Design zu holen und Dir dann einzureden es wäre ein himmelweiter Unterschied zum Vorjahresmodell.

    Ein modernes Board/Rigg macht für mich vor allem in Punkto Gewicht das Rennen.

    Aber nicht wirklich jede Entwicklung ist so "neu" und vieles hat sich in den letzten Jahrzehnten Mode bedingt wiederholt - und verschwand dann genauso schnell wieder in der Versenkung - bzw. war plötzlich auch wieder total angesagt.


    Und ja ich fahre inzwischen auch mit richtig feinem Material und geniesse es wirklich Tag. Aber ich weiss was mir Spass macht und dabei bleib ich nun erst mal - ich denk auch das machen viele inzwischen so.


    @gunnar aka kiki68: +1

    Der limitierende Faktor ist fast immer der Surfer.

    ...würde ich so unterschreiben und seh ich bei mir selbst schon echt kritisch. Ich finds nur absolut absurd, wenn sich Leutz, die keine einzige Halse stehen, nicht ordentlich Höhe halten können und kaum ordentlich bei jeder Bedingung im Gleiten bleiben können das x-te Board und/oder Segel holen - auf der Suche nach dem Fehler (der eigentlich sie selbst sind).

    Ich hatte jahrelang mit altem Schrott und meinen verschrobenen Selbstbauten Spaß - im Gegenteil ich hatte es zur Spitze getrieben und mir absichtlich stets Boards geholt die absolute "underdogs" und saubillig waren und die keiner wirklich mochte oder auf dem Schirm hatte. Wenn Du mit dem Schrott so einer 5000 € Ausrüstung Kringel um die Ohren fährst macht es nochmal mehr Spaß.

    Ich fands dann immer besonders lustig, wenn anschließend die Piloten vom Edelzeugs sich an Land verstohlen angeschlichen haben und rausfinden wollten was denn das für ein ultraschnelles "highend" Board war, das sie da grad stehen hatte lassen - und wenn sie dann erkannt hatten, dass sie gerade von einem 12 Jahre alten Popel-Board ohne auch nur 1 Gramm Carbon und dessen Hersteller vor 11 Jahren pleite ging und mit völlig antikem Shape abgeledert worden sind - verzog sich meist das überlegene Grinsen zu einem Stirnrunzeln.

    Aber trotzdem, gutes Material macht schon sehr viel aus, wenn man es rausfahren kann. Man hat zwar mit alten Zeug auch Spaß, aber immer nur solange bis man mal auf was richtig gutem gestanden hat und den Unterschied einfach selbst erlebt - bzw. es schafft dies zu erleben - das hab ich nämlich auch oft erlebt, das sich jemand mit der 5k Ausrüstung überhaupt nicht wohlfühlt und nicht einen vernünftigen Schlag hinbekommt.

    Ich bin der Meinung wie Spaddl, das muss man selbst anprobieren um zu sagen was einem gut passt oder nicht.

    Hatte auch ein Prolimit Hybrid war ebenfalls optimal, aber, das wissen viele nicht, die Hakenbreite ist bei Prolimit größenabhängig, es gab meinen Haken soweit ich mich richtig erinnere in drei Größen.

    Ja, grad nachgesehen ist immer noch so: http://www.surfdepotkiel.de/trapezhaken.htm

    also in 24cm - 28cm - 31cm.

    Kleiner Tipp am Rande, ich würde nie mehr ein Multi-Use Trapez kaufen, das "angeblich" sowohl fürs Kiten, als auch fürs Surfen geeignet sein soll (den passenden Haken man vorausgesetzt).

    Habe mir mit einem solchen erst vor wenigen Wochen die Rippen bei einem Sturz mächtig gequetscht. Offensichtlich sind die Kite-Formen deutlich höher geschnitten und die Ränder deutlich weniger weich gepolstert, bzw. überhaupt ausgeschnitten um genügend seitliche Beweglichkeit zu haben.

    Werde also mein neues erstmal zuhause lassen und dieses Jahr nochmal mit dem alten fahren. Damit hatte ich mir nie die Rippen geprellt....

    z.b das Battentuning ohne Tool . Auch das es Segel in Hd also mit xply und ohne gibt finde ich gut.

    Ja, ganz genau, bis Dir dein Latten-billig-Plastik-Spritzguß-Teil dann im Urlaub beim Nachjustieren bricht und Du nirgendwo Ersatz herbekommst - ECHT klasse sag ich Dir.

    Immerhin ein Glück, wenn du Dir dabei nicht die Finger brichst, oder mit den Bruchstücken aufschneidest. Da sehnst Du Dir dann den Imbus zurück. Der bei Sailworks übrigens immer am Segel bleibt.

    Tja mit und ohne HD heißt bei NP: entweder beim ersten Sturz hinüber oder eben Bleischwer.

    Egal wie, ist NP sauteuer und hat meiner Meinung aber schon überhaupt nichts MEHR zu bieten wie viele andere Marken. Außer vielleicht das bekanntere Team (damit viele Veröffentlichungen) und das jeweils stets auffälligste Farbdesign.

    Bleibt noch anzumerken, ich hatte früher tatsächlich eine komplette NP Segelpalette - aber als die Qualität vor einigen Jahren in die Binsen ging und das Mastgefrikkel startete und die Gabeln im Zeitraffer gebrochen sind war ich raus aus der Nummer. Und heute kann ich angesichts der Preise von ~1500 für ein Segel nur noch den Kopf Schütteln.

    Konnte die letzten Jahre mal beim Egli die aktuellen fahren und musste feststellen - sind keinen deut besser. Das Evo 9 mag da ja eine Ausnahme bilden, aber der Rest ist Mainstream nicht mehr.

    Ja bin ich, sagt ja auch Richard selbst. Alleine der Rake meiner 4.1er spricht schon gegen die bessere Am-Wind-Leistung. Ich war da auch am Anfang echt skeptisch, da ich Finnen mit starkem Rake nicht wirklich gerne fahre. Hat sich zumindest am Wind auch bestätigt.

    Außerdem läßt sich die 4.2.1er meiner Meinung nach leichter auf die Kante stellen, die 4.1er macht das nur begrenzt mit, ist halt dafür total easy zu fahren.

    Die 4.4er kann aber wiederum beides optimal.

    Ich denke bei Dir eher, dass die 48er 4.2.1er hingegen soviel Leistung bringt, dass Du sie eben nicht voll auf dem Winkel halten kannst, d.h. Du kriegst die Leistung nicht mehr ins Wasser und verlierst dadurch im Vergleich zur 4.1er die sich auch aufgrund der Länge leichter im Wasser halten lässt. Wie gesagt ich hatte mit der 4.2.1er auch erst mal Probleme, da ich das Gefühl hatte sie kommt über einen gewissen Speed nicht raus und bremst dann, meine erste 4.2.1er hat dann auch leicht geheult. Richard meinte, man muss sie über diesen Punkt durch Druck und aktives Beschleunigen "treten", dann geht sie wirklich noch schneller - das geht aber eindeutig nicht so locker wie mit der 4.1er.

    Alles in allem und für meinen Geschack ist die 4.4er der beste Kompromiss.

    Vielleicht sollte man die Grundaussage dahingehend präzisieren, das der tatsächlich erzielte Preis die Performance des Boards widerspiegelt...

    In gewisser Hinsicht hast Du recht ich würde aber eher sagen - der Preis spiegelt die "Beliebtheit" des Boards oder der Boardklasse wieder.

    Es gibt Boardklassen, gerade der Bereich zwischen ~120 - ~140 Litern, da kann man eigentlich fast anbieten was man will, da wird fast alles zu recht stattlichen Preisen gekauft.

    Wie Du schon richtig sagst, versuchst Du aber ein Board unter 100 Liter oder gar was zwischen 80 und 95 Liter zu verhöckern, bleibst Du drauf hocken oder du musst es fast verschenken.

    Was ich immer nicht verstehe ist die absolute Beharrlichkeit mit der an teilweise utopischen Preisen festgehalten wird - ist für mich unfassbar, wenn ich seit drei Jahren ausschreibe und das Teil als Topangebot immer automatisch hochsetzen lassen und es meldet sich kein Einziger, während rundherum alle anderen Anzeigen verschwinden, weil wohl verkauft werden konnte.

    Spätestens da muss man sich doch die Frage stellen "....bin ich vllt. zu teuer?". Aber neee, knallhart geht man im Frühjahr sogar noch 50 Euro hoch mit dem Preis.....da bin ich immer fast fassungslos.

    Dabei ist die Gurke schon wieder ein Jahr älter geworden.

    JulianRo : Kann ich voll bestätigen. Eine Klasse Aussage ist bei einem 100 Liter Board z.B. auch noch: "Auch ideal als SUP Board zu verwenden....."

    Ja genau, warum nicht gleich ein Kiteboard als SUP - liegt bestimmt sehr kippstabil aufm Grund.....

    Ich habe in den letzten Jahren vermehrt festgestellt, dass teilweise völlig absurde Preise für Gebrauchtboards aufgerufen werden, weil die Leutz einfach überhaupt keinen Bezug zum Material oder den heutigen Preisen mehr haben.

    Da hat eine Ausrüstung vor zwei Jahren mal 5000 Euronen gekostet, alles brav beim Local Dealer ohne Plan zum vollen Preis erworben. Jetzt, nachdem man irgendwann festgestellt hat es ist leider doch nicht so einfach und das Zeug nur noch rumliegt - unterliegt man der irrigen Ansicht, es handelt sich beim Material um "exclusiven Wein" der mit der Lagerung nur noch wertvoller wird und ruft mal locker 4500,-- für die Ausrüstung auf - trotz abgehackter Nose, diversen Beulen im Segel und fast vollständig abgeschabtem Gabelbelag.

    Das erkennt man auch unter Umständen an der Laufzeit der Anzeigen. Ich finde in einschlägigen Portalen seit geschätzt drei Jahre die drei gleichen Boards (BJ ca. 1995) die hier jemand sage und schreibe für rund 300 € pro Stück unter die Leutz bringen will. Mal abgesehen davon, das wir damals noch in DM bezahlt haben und die Boards als Auslaufware so bei 500-800 DM gelegen haben dürften, entsprechen die 300 € also fast dem Neupreis.

    Also soviel zum Thema "Preis entspricht Performance oder Beliebtheit". Meistens ist da jemand schlicht und einfach unwissend oder unverschämt - und denkt sich jeden Tag steht ein Blöder auf - hoffentlich kauft er meins.

    Hi, also eigentlich müsste der Dingstick völlig ausreichend sein. Wichtig ist halt, dass man auch kleinere Risse die ev. um den Einschlag herum entsstanden sind damit abdichtet. Es reicht also i.d.R. nicht nur den Krater zuzukleistern.

    Wenn die Stelle zu groß ist oder zu lang, dann nimm kein Wachs sondern ein Expoxy Repairkit, das gibt es von vielen Herstellern, z.B. sowas hier: http://www.ebay.de/itm/M2-Epox…c1c589:g:t4oAAOSw5cNYkwEE

    Das lässt sich auch gut mitnehmen und handhaben. Es ist sogar eine Gewebelage mit dabei die man zur Not noch drübermachen kann.

    ......warum steht die Toplatte nach dem Einrollen raus und das Segel schiebt sich zusammen beim Hinstellen?

    Weil meine Segel eben so geschnitten sind (haben eben eine extreme Vorspannung daher liegt gerollt das Top mit dem Schothorn gleichauf), bzw. die Latten so angeordnet sind, dass die Toplatte (eigentlich die eingenähten Kurzlatten zur Achterliek-Stabilisierung) im gerollten Zustand die ist, die am Ende der Rolle raussteht. Bei einigen würde das Segel auch voll auf dem gerollten Achterliek stehen. Ist z.B. bei meinen 2006er Segeln so. Sowohl mein 7,5er Retro, als auch mein 5,8er Revolution haben diesen Schnitt. Leider hatte der Vorbesitzer des Retro es genau so gelagert. Bruce hatte mir damals die Knitter vor dem Kauf aus dem X-Ply "rausgebügelt" und mit Klebepatches verstärkt.

    Wie es vorher aussah siehe Anhang (blau/rotes Segel), bzw. wenn man die Rolle zusammenschiebt wird es innen komplett zerknittert (gelbes Segel).

    IMG_2009a.JPGIMG_2006a.JPGDSC01729a.JPG

    Mein altes P7 hatte sogar eine konisch geschnittene Segeltasche, da musste das Segel mit der Masttasche zur Öffnung hin rein, sonst wäre es bei der Hälfte stecken geblieben.

    Meine Sailworks sind da relativ unkritisch, die Segeltaschen sind symmetrisch.

    Fakt ist aber ich stelle meine nie auf die Latten, denn aufgrund der starken Vorspannung (Mastkurve) steht die Toplatte in der Rolle am Ende raus. Wenn man sie also darauf stellt, wird die Rolle nach innen zusammengeschoben und das gerollte Segeltop verknittert total.

    Außerdem lagere ich meine Segel stets liegend und nicht stehend.

    Salzwasser spüle ich i.d.R. schon vor Ort aus (Surfstation wo ich das Zeug lagere) und lasse sie auch komplett trocknen.

    Übrigens spare ich mir bei Flügen die Segelsäcke, hab die mal gewogen - drei Stück zusammen haben locker knappe 2 Kg. Hätte ich vorher auch nie gedacht....

    Vor Ort bleiben ungenutze Segel im Boardbag und sind somit trotzdem geschützt - Segel nach Gebrauch hängen entspannt im Riggständer.

    Die bleiben aber auch mal 2 Wochen aufgeriggt. Mehr als Gabel runter und Vorliek entspannen passiert da nicht bei mir.

    Hm, kann ich nur bestätigen...

    Ich fahre seit Jahren mit nur zwei Segelgrößen im Fluggepäck.

    I.d.R. ein 5,8er Revolution und dann noch mein 7,5er Retro. Alles bis 20 Knoten mit dem 7,5er, alles darüber mit dem 5,8er, jeweils im entsprechenden Trimm, dafür eben 5 Finnen im Gepäck.

    Wenn die Prognose wirklich mies ist liegt auch schon mal das 6,6er Hucker plus 7,5 Retro im Bag.

    Die SW Tücher haben nun mal bekannterweise eine unglaubliche Range innerhalb der sie funktionieren - genau deswegen fahr ich sie ja.

    Also ich finde die 1,6m² Lücke bei Dir nicht soo schlimm, kommt aber halt stark auf das Segel und dessen Windrange an.