Posts by tempograd

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    Ok, dann liegt das sicher an der großen Blattbreite direkt überm Schaft, dass sie besser angleitet als die alten Stingrays. Zu Winheller-Fahreigenschaften kann ich nichts beitragen, hab keine einzige.

    aber da dieser "Antibiotikummißbrauch" für die ganze Gesellschaft en toto Nachteile bringt

    ...da stimm ich Dir schon zu. Wegen jeder kleinen Erkältung zum Antibiotikum greifen halte ich ebenfalls für übertrieben. Mir hatte es damals ein Arzt vor Ort verschrieben - also keine Selbsttherapie, seit dem ich hab es für den Notfall immer dabei.

    Aber da mein Medikamenten/Antibiotikakonsum (ich spreche hier nur für mich selbst) faktisch gegen Null geht und ich nur in wenigen Fällen dieses Pulvo 47 hier verwende, glaub ich kann man es als "Feuerwehr" für Urlaubsnotfälle mit möglichem Surf-Entzug schon mal einsetzen. Außerdem hätte ich es nicht geraten wenns nicht nach Entzündung ausgesehen hätte.

    ...auf jede kleine Schürfwunde sprüh ich das Zeug auch nicht drauf.

    hatten wir verwendet vor >20 Jahren beim Surfen - heute kein Antibiotikum Einsatz mehr ohne Grund.

    ....sorry, für mich hatte das erste Foto nach Eiterbildung ausgesehen, daher auch der Rat...

    Ich musste damals bei meinem Loch im Fuß ein Antibiotikum verwenden, da es leider ebenfalls so war.

    Klar, Pulvo 47 ist das was es vor 30 Jahren hier in D mal als Nebaktezin Puder gab nur hier eben in Spray-Form.

    Es mag nicht mehr Stand der Behandlung hier in D sein, aber mir hat es damals jedenfalls den Surfurlaub gerettet, da es so eben über Nacht zu einer festen Kruste wurde und langsam zuheilen konnte. Ohne das Zeug wäre Schlaufen-Surfen nicht mehr gegangen und die Infektion fortgeschritten. Sorry, aber wenns draußen knallt hab ich nicht die Zeit mir jeden Tag einen feuchten/wasserdichten Wundverband anzulegen, wenns irgendwie vermeidbar ist. Zuhause ist das was anderes. Im Urlaub wird gesurft bis die Fetzen fliegen - heilen kanns daheim, sorry, dafür.

    Für mich funktioniert das Zeug echt super da es kleinere Wunden praktisch in wenigen Minuten trocknen lässt.

    Ich verwende es nur wenn die Wunde im dauernassen Bereich liegt, also Füsse oder Beine und Anzeichen von Infektionen erkennbar sind. Ansonsten tuts gutes altes Pflaster.

    Ist für mich aber immer wieder erstaunlich, das (wenn auch ev. nicht mehr Stand der Behandlung) diese Medikamente überall auf der Welt noch erhältlich sind nur hier in D nicht mehr.

    Und noch verwunderlicher ist für mich aber, dass der ganze Mist, den mir mein Doc hierzu verschreibt meist nicht direkt wirkt, dafür aber sauteuer ist.

    Während speziell das "alte" Zeug grad mal 7 oder 8 Euro kostet und nach einer oder zwei Anwendung ist die Wunde praktisch fast keimfrei und zu.

    Aha, wusste ehrlich nicht, dass ich da einen Umbau habe, das sieht man ihr nicht an und sie sah auch völlig unbenutzt aus, vermutlich wars direkt nach dem Umbau wo ich sie bekommen habe.

    Ich habe unter anderem 2 Exemplare von der Hyper Duo (Foto habe ich weiter oben gepostet), die auch wieder leicht anders aussieht....

    Naja, die finde ich sehen aber schon wesentlich anders aus. Die Duo Slalom ist mehr ein hyperbolische/elipsoide Blade, während mich die Hyper entfernt an die alten G10 Stingrays erinnert oder die Quattro von Herrn Lessacher, ich meine diese hier: surf-forum.com/attachment/31483/ bzw. diese Stingrays: surf-forum.com/attachment/31484/


    Ich bin mir da auch recht sicher, dass die Fahreigenschaften und der Einsatzbereich ziemlich anders sind. Durch die sehr gerade Form ist sowas extrem fürs Höhe ziehen und Kursrennen gut, aber Angleiten macht damit sicher keinen Spaß, musst Dich aktiv ins Gleiten pumpen. Das sehr schmale Blatt muss man dann mit Länge kompensieren, was wiederum sehr unruhig wird wenns rauh ist und am oberen Limit. Sie hat zwar baubedingt wenig Lift (kommt allerdings auch aufs Profil an) bei leichter Fehlbelastung hast Du bei Topspeed dann aber gerne mal einen Wheely. Ich denke mal das die Assymetrie auch hier hilft, die symetrischen Profile in der Art haben gerne permanente "Mini-Schmierer" produziert. Hatte selber mal so einen G10 Stingray - mochte ich aber nicht wirklich.

    Und bei großem Segel und Wind an der Gleitgrenze bist Du damit praktisch immer quer zur Fahrrichtung "downwind" unterwegs. Am See mit großem Board und für sehr spezielle Bedingungen macht sowas sicher Sinn, aber nicht am Meer mit <100 L.

    Hi Michael,

    also ich würde bei solch offenen Sachen ganz dringend "Pulvo 47" empfehlen. Gibts in D leider nicht zu kaufen, vermutlich dort wo Du gerade bist auch nicht. Gibts aber in Griechenland in jeder Apotheke (...also mitmehmen, wenn man mal dort ist, hol mir jedes Jahr einen Vorrat).

    Macht es zwar nicht dicht, aber über Nacht verschließt es sich sofort mit einer festen Kruste.

    Sieht aber jetzt schon echt gut aus im Vergleich zum ersten Bild. Die Compeed hätte ich Dir auch noch geraten, ebenfalls schon benutzt.

    Es gibt aber nochwas - ist aber noch schwieriger zu kriegen - Alginat Pflaster - nicht lachen, wird auch für offene Stellen (Diabetes, etc.) verwendet. Das Zeug ist aus dichtem elastischem Material und selbstklebend und innen antibackteriell beschichtet, klebt somit nicht an der Wunde - interessant ist es ist relativ dick. Ob man das aber hier in D auf Vorrat ohne Rezept bekommt ist fraglich und wenn ist es recht teuer. Ich bin auch kein Arzt um zu sagen ob man das wirklich hierfür nehmen sollte.

    Willkommen jedenfalls im Lazaret-Club - mein Sch... Jahr war das letzte.

    Immerhin hattest du die Stelle nur am Schienbein, ich hatte das "Loch" mal genau am Gelenk zwischen Rist und großem Zeh. Macht "Spaß" in den Schlaufen und nichts hält sich dort.

    Vielleicht schon mal soviel vorab. Die Sitzwindel machts möglich....

    Ich hab die Duo Slalom inzwischen mit Leihmaterial testen können. Das war in diesem Fall ein rrd firestorm 101 und 112.

    Ganz klare Ansage, ich mag die Finne. Sehr sogar!

    Kann auch gleich sagen, ich bin beide auch mit der MFC 40er und 44er gefahren, die glaube ich serienmäßig dabei sind - was für ein Graus.....

    Mit der Duo Slalom haben sich die Boards erstmal richtig "befreit" gefahren. Dabei erinnert sie mich an meine alten Blades aus den 90ern mit ganz ähnlichem Fahrverhalten.

    Ich hab damit Point7 ACX bis zu 8 m² ausprobiert - kann berichten, alles absolut kein Problem. Wie Herr Lessacher schon sagt, sie hält verdammt viel Druck aus, das ist neu im Vergleich zu alten Blades. Spinouts gibt es lediglich bei Luft unterm Board - diese lassen sich dann aber verhältnismässig schwer wieder einfangen.

    So, bei maximalem Speed auf flachem Wasser wird sie sehr schnell, durch die Härte ist sie sehr direkt. Ich hab eine minimale Rolltendenz über die Längsachse des Boards feststellen können. Am Limit braucht sie daher etwas mehr Aufmerksamkeit, speziell beim schmaleren 101er. Wenn es unruhig wird bedarf es mehr Druck auf der Kante um sie im Wasser zu halten.

    Also ich würde sie auf flachem Wasser mit großem Segel als wirklich sorglos zu fahrende Finne empfehlen, die absolut was aushält.

    Wenn es aber etwas rauher wird, empfinde ich die c-fins aufgrund ihrer weichen Finnentips etwas angenehmer, ich hab hier immer das Gefühl es gibt praktisch kein Limit. Segel zu groß, Finne zu lang, was solls - einfach draufhalten. Somit, auch wenn es ev. nur ein Gefühl ist, läßt sich eine c-fin noch einfacher schneller machen. Die parallel getestete 38er 4.4 (sie war lt. Messung 37,5) ist für mich noch komfortabler. Sie lässt sich praktisch völlig ohne irgendwas (um nicht zu sagen hirnlos) unfaßbar schnell machen. Allerdings muss man das Gefühl mögen (die 4.4er hat das schon nicht mehr so sehr, wie z.B. die 4.1er) eine Finne praktisch nicht zu spüren. Sie ist zwar da, aber man merkt sie einfach nicht. Ich kann damit über den Chop prügeln, als wäre dieser totales Flachwasser. Gefahr kommt beim auf die Leekante-Stellen, da der unterschätzte (nicht fühlbare) Lift schnell das Rail am Bug in die nächste Welle drückt, liegt aber ev. auch am Boardshape.

    Höhe geht die 4.4er gefühlt besser und bleibt dabei deutlich ruhiger.

    Die c-fins sind daher etwas technischer zu fahren - trotz des extrem hohen Komforts.

    Es gibt jedoch etwas das mich an den c-fins immer gestört hat - und zwar ihre Empfindlichkeit. Richard hat das inzwischen schon verbessert und die neueren haben Carbon-Einlagen in den Schäften, aber die Rißbildung nervt. Meine 4.4er haben das zwar noch nicht, hoffe es bleibt so. Meine 4.1er hatten es beide und schließlich ist bei beiden auch das Finnenblatt genau am Übergang zum Schaft gestaucht worden, bzw. entstand ein Riß. Hier nochmal ein großes Dankeschön an Richard, der mir beide sofort ersetzt hat. Auch meine 4.2.1er brauchte schon einen neuen Schaft. Auch das Finnenblatt ist so dünn geschliffen, dass man wirklich jede Grundberührung vermeiden sollte - unbedingt selbst an Land das Board niemals ohne Cover auf die Finne stellen. Tja, die Formel 1 ist halt schnell aber empfindlich...

    Da hat eindeutig die Duo Slalom die Nase vorne, sie ist wie aus dem vollen gearbeitet. Darüber muss man sich hier absolut keine Gedanken machen.

    Wenn Ihr mich jetzt fragt was ich lieber fahre, nein, das kann ich Euch so nicht sagen. Die Duo-Slalom mag ich bei großen Segeln und flachem Wasser mit gutem Wind und meine 4.2.1er würde ich bei grenzwertigen Bedingungen fahren (Angleiten und choppy). Die 4.4er sind bei mir mit etwas weniger Rake, daher nicht ganz so loose wie die 4.1er, aber trotzdem komfortabel hoch rauf zu fahren und weniger zum Angleiten. Ich finde der Speed bei den c-fins wird nur vom eigenen Mut begrenzt.

    Also alle haben Ihre speziellen Eigenschaften und ich mag sie alle.

    Hut ab auch vor Herrn Lessacher - so eigen die Finnen aussehen - sie funktionieren auch wirklich gut!

    ich muß nur aufpassen, daß ich mich nach dem Urlaub bei dem drastischen Temperaturunterschied zuhause nicht erkälte: Husten oder Niesen ist grausam

    Hallo aurum,

    dann wünsch ich Dir wirklich gute Besserung!! Kanns Dir nachempfinden.

    ...und natürlich so schnell keine Erkältung - mir bliebs leider nicht erspart.

    ...abgesehen von dem geschreibsel über rechthaberei.....


    Ich wusste gar nicht das es sowas gibt, cool :-) Ich fahr zwar Hüfte, aber sowas find ich mal genial. Muß bei uns im Shop mal schauen ob da sowas rum liegt.

    Also was ich bei dir so lese, ganz so grob haben sich dann die Tampenlängen nicht verändert .....Gabelhöhe ist schon klar

    Fahrtechnisch wurde mit der "Hose" da was anders? Ich kenn nur Hüfttrapez....

    ...eigentlich hab ich nur neutral meine Erfahrungen geschildert - ich glaub das meinte ja anton2....


    Ja ich wusste zwar dass es die Hosen für Kiter gibt, aber ich hatte sie erst auf dem Schirm, nach meinem Rippenproblem. Das ist natürlich nicht alltäglich, daher ist meine Lösung sicher auch nichts für jedermann. Aber ich kam durch Empfehlung meines Shops drauf - weil ich eben was sehr niedrig geschnittenes haben wollte.

    Nur der Haken musste eben getauscht werden - machte aber der Shop gleich für mich.

    Fahrtechnisch nö.....fährt sich halt wie ein Sitztrapez. Haken sitzt sehr tief - was ich aber als angenehm empfinde. Doch, die Tampen fahre ich schon deutlich länger, bei Hüft warens 22er und jetzt sinds im Schnitt so 26-28er. Die Gabel hab ich nur minimal runtergesetzt, hängt halt auch ab von Gabel und Segel.

    Verstehe ich nicht. Weder reißt ein Tampen weil man das Vorliek mit einem Gabelholm trimmt

    .....bin davon ausgegangen, dass Du das Stück Gabelhom genauso nutzt wie den Trimmgriff. Also Tampen durch die zwei Bohrlöcher und in der entstehenden Schlaufe zurück klemmen - praktisch wie am Gun Griff. Das geht wirklich aber an den Bohrkanten gehen die Tampen kaputt. Verstanden, dann wickelst du den Tampen oder Palsteek.

    Finde ich aber nicht komfortabel - und darum gings ja.


    Und der Haken soll nur darstellen, dass es am "dicken" Hakenspreader ebenfalls in die Hose gehen kann.


    Es geht ja nicht um ein Wavesegelchen, das man mit einer Hand trimmt sondern um hohe Vorlieksspannung und extreme Trimmkräfte, da macht sich der Gun Griff einfach gut.

    Ich würde da nicht mehr drauf verzichten wollen....aber gut, so hat jeder seine Methode.


    Aber ich sags nochmal es ging ja um das Thema was machts komfortabel. Und nicht wie gehts auch ohne.....

    Kiter, Surfer, was solls - sowas geht echt schnell, davor ist niemand wirklich sicher.

    Bin vor bestimmt 30 Jahren mit einem anderen Windsurfer zusammengerauscht (da gabs noch gar keine Kiter) - bei 7-8 Bft bleibt nicht viel Zeit um zu reagieren. Dumm nur, wenn Dein zukünftiger Unfallgegner seinen Kurs aufgibt und jedesmal genau in die Richtung steuert in die du ausweichst und das dreimal hintereinander....

    Bei uns wars wie ein Slapstik - er hat jedesmal dorthin angeluvt wohin ich abgefallen bin und umgekehrt, geschätzte Fahrzeit bis zum Volltreffer rund 20 Sekunden.

    Es stimmt ab einem gewissen Punkt ists nur noch Reflex. Sein PE Hifly war auf nem halben Meter aufgeschlitzt - also Mülleimer und mein Selbstbau hatte eine "Blumenkohl-Nose".

    Das Board war sein Schild, ihm ist nichts passiert und ich hatte dann einen dicken Fuß, bin in der vorderen Schlaufe hängen geblieben.

    Daher Schei.. passiert halt jeder passt mal nen Moment nicht auf.

    meine doppelhändige Trimmhilfe, Stück von einem uralten Gabelbaum

    Tampen drei mal drum schlingen und anziehen.

    mhm, kenn ich, zweimal durch mittige Löcher und dann mit der Schlaufe klemmen, ist zwar das gleiche Prinzip, aber den Tampen kannst dann wegschmeißen, wenn er nicht gleich reißt.

    Man nimmt auch nicht den Hacken sondern den dicken Steg.

    Äh, siehe Bild: surf-forum.com/attachment/31333/


    Ich nehm den hier von Gun, einfach und gut und vor allem er hält: https://gunsails.com/pub/media…ls_two_hand_easy_trim.png

    Aber sowas gibt es schon seit Jahrzenten. Das ist meiner. Auch trennbar. Sehr alt aber gut, wie viele alte Sachen.

    Klar ist ne Arrows Airbase aus den 90ern (wird/wurde heute von f2 in den Verlängerungen noch bis vor kurzem fest verbaut) hier in Kombi mit ner Weichhart Standard Vario.

    Airbases hab ich auch noch einpaar - die Base an sich ist nicht schlecht (auch wenn sie viele hier schrottig finden), nur in der Form hast du Spaß beim aufriggen, weil sich immer der Becher und die Verlängerung trennen.

    Der Becher macht nur Sinn als Null-Base, wenn die Mastlänge ausreicht. Ich benutz die Bases, bzw. die f2-Verlängerungen auch noch (trotz kleiner Rollen), die passen sogar perfekt für Severne (mit den 4-Rollen) oder als Nullbase für mein Hucker. Nur die Pin-Bohrungen weiten sich im Laufe der Zeit, aber das Problem haben nur moderne Bases mit Metall-Einsatz nicht.

    Erst kürzlich hab ich sogar noch irgendwo 5 original verschweißte Sets der Airbase mit Haken in ner Anzeige gesehen....

    Aber die Haken hab ich alle sofort entsorgt. Alleine schon, dass man die Verlängerung 5 cm länger machen musste, damit man die korrekte Vorliekslänge mit Haken erreicht war nervig.

    Das Segel stand so viel höher auf dem Board.

    ...gab da mal nicht ne Serie Tendon-Sehnen von NP die gleich beim ersten Biegen zerrissen?!

    Ich hatte das mal bei Leih-Equipment. Die NP-Mastfüße waren aber frisch aus der Verpackung. Einmal Pin in die Verlängerung, Board umgedreht und ab.

    Hatte in 10 Minuten 5 Stück gekillt ohne auch nur einen Meter gesurft zu sein.....

    Und das mit den Sicherungstampen die meist gleich mit abreißen kann ich auch bestätigen. Mag vllt. funktionieren, wenn man vorsichtig wasserstartet und dann gaaaanz vorsichtig ohne Druck auf dem Mastfuß heimtuckert. Aber mit richtig Druck reißt so ein älteres Tämpchen auch gleich. Und wie das Board danach aussieht bei Ltd. und co möchte ich gar nicht erst wissen.

    Bin beides gefahren, fühl mich aber bei einem Powerjoint mit Gurtbandsicherung komischerweise wohler.


    Als Komfortplus empfinde ich auch noch doppelhändige Trimmgriffe fürs Aufriggen. Nicht jeder hat eine Power XT.

    durch eine Öse ersetzt, die mehrfach unterlegt werden musste damit sie nicht auch wieder ausreißt...

    ...aber genau deswegen bin ich echt froh dass es diese Sch.... nicht mehr gibt. Wie viele Ösen mussten bei meinen Segeln wohl erneuert werden, weil sie nach kurzer Zeit den Kräften am Vorliek nachgaben und zu wandern begonnen hatten. Die Grauguß-Haken haben die Ösen dann meistens auch noch verbogen, wenn sie nicht selber gebrochen sind. Meine Five-Star Schaumprofile hatten alle Ösen - ich hasste den Mist bis heute.

    Allerdings das Problem mit den verbogenen Achsen und Stiften hatte ich leider auch schon, aktuell aber mal zur Abwechslung bei einer Verlängerung....

    Also, ganz ehrlich ich glaub es gibt für beide die jeweils idealen Bedingungen.

    So wie ich einen guten Bekannten (er surft und kitet) verstanden hab macht ihm Kiten wenns sehr choppy ist absolut keinen Spaß, dann geht er lieber Windsurfen.

    Und auch wenns mal mit 16m² und mehr los geht, also mit wirklich wenig Wind, nervt es ihn weil die großen Kites angeblich sehr lahm reagieren, außerdem hat er an der Untergrenze (sagt er) ständig Stress, weil er immer drauf achten muss, das der Wind nicht komplett einschläft und er dann rechtzeitig zum Ufer eiert.

    Ist ja auch beim Surfen so - mit kleinen Segeln macht es einfach mehr Spaß, aber meistens mit dem Vorteil, dass man dann noch irgendwie heim dümpeln kann.

    Ich war schon einpaar Mal drum und dran es zu probieren mit der Kiterei, aber bislang hat mich einfach die "Abhängigkeit" genervt. Brauchst jemanden zum Starten und zum Landen, wenn Dir draußen der Wind ausgeht brauchst jemanden, der Dich mit dem Boot holt.

    Aber ich find kiten in der Welle (Directional) cool, oder mit dem Foil und wenns halt echt wenig Wind hat und total flach ist.

    Auf dem Foil hat mich Windsurfen mit klassischem Material noch nicht wirklich überzeugt - aber ich glaub da kommt noch enorm viel Entwicklung auf uns zu und ich denk das muss wesentlich spezieller werden....siehe Horue oder Slingshot.

    Aber das Video ist wohl kein wirklicher Maßstab, der Surfer fährt mit der "offenen Tür" also holt nicht dicht, steht zum Teil nicht mal in den Schlaufen und der Kiter gurkt auch bloß rum - mal ganz abgesehen vom Material. Ich denk es ging mehr darum zusammen auf dem Wasser zu sein, als sich zu "matchen".

    Könnte mir das Auf- und Ab seiner Geschwindigkeit mit den geflogenen 8ten erklären....erkennt man so aber nicht auf dem Video.