Posts by tempograd

    Hi ich hab beides schon gefahren und ich würde zum LTD raten. Es gibt meiner Meinung nach keinen wirklichen Vorteil beim blkrbn.

    Im Gegenteil, das schwarze UW ist bei Surfpausen nicht wirklich so prickelnd in der Sonne (vor allem in Revieren mit extrem hohen Temperaturen, z.B. Ägypten, etc.). Außerdem ist es sauempfindlich für jede Art von Kratzern. Ich hab auch keinen Unterschied in der Härte bemerkt.

    Letztendlich macht auch noch der Preis die Musik.

    Wenn würde ich mit einen LTD holen.

    Also wenn Du so altes Zeug gewohnt bist (Hifly) und nun einen BIC "irgendwas" hattest, vermute ich mal das alte hatte einen klassischen Shape mit viel Volumen im vorderen Drittel. Das moderne ist wohl ein BIC mit noch ziemlichem No-Nose-Shape - hatten die Technos noch bis vor wenigen Jahren. Da ist das V-MAX deutlich hinter der Mastspur, wenn Du bei so einem einen Schritt zu weit vor machst, gehst Du sofort zu den Karpfen.

    Ich vermute es ist einfach Shape-bedingt, sonst nichts.

    Willkommen im Club der Gabel-Killer! Da hab ich auch schon einige auf dem Gewissen, nur brachen sie bei mir nur einmal beim Sturz. Der Rest brach einfach so beim Fahren - immerhin sind sie bei Dir ja nur verbogen. Mein Tipp ist ebenfalls, hol Dir was aus Carbon. Wenn das Dein Board ist auf dem Bild, dann wirds wohl eher keine Slalomgabel.....daher nimm ne AL wie Carl sagt oder ev. eine Enigma von Severne. Ich hab nun beim eigenen seit fünf Jahren Ruhe, nix mehr gebrochen, ob wohl auch schon mal der ein oder andere heftige Abflug vorkam. Sorry, außer im Verleih natürlich, da hatte ich letzten Sommer wieder das Vergnügen.

    Vermutlich werde ich mir einen neuen Sockel giessen lassen

    ...frag mal den Richard. i.d.R. macht er Dir das auch sofort. Meine haben alle schon neue Schäfte, jetzt mit Carboneinlagen. Seit dem ist Ruhe. Die ersten Sockel waren glaub ich nur aus Harz, da kams regelmäßig zu Spannungsrissen.

    hm, also mit 30" oder länger bin ich echt überfragt wie das gehen soll, da sind wohl meine Arme einfach zu kurz. Selbst wenn ich die Gabel echt hoch fahre (was ich meistens mach) sind mein Limit mit Sitz 28".

    Lediglich durch die Umstellung von Hüft- auf Sitz bin ich jetzt wieder zu 2" bis 4" längeren gewechselt.

    Mit 30ern und einem Hüfttrapez, keine Ahnung, da bräuchte ich ne 10 cm Armverlängerung, gibts sowas?!

    Ich seh nur, dass viele Surfer mit sehr engem Montageabstand gerne die Tür offen lassen und Schweirigkeiten beim Angleiten und beim Höhelaufen haben. Grade beim Einstieg führt das dazu immer größere Segel zu fahren als eigentlich nötig wäre, anstatt dass man nur ordentlich dichtmachen würde - grade weil sie den richtigen Anstellwinkel nicht finden. Es stimmt, dass das Rigg mit weiter montierten Tampen wie festgemauert steht. Ich finde das vermindert den Krafteinsatz und erleichtert vor allem auch extrem Höhe zu ziehen. Allerdings erhöht es für Trapezeinsteiger auch die Tendenz zu Katapultschleuderstürzen. Ich nehm bei Wavesegeln 24"er und montier sie recht nah, bei großen 28"er und mit 2 faustbreit Abstand.

    Mit Hüftgürtel lang ich zuletzt bei Wave um die 20" und bei Slalom bei 22"ern. Ja ich weiß, vielleicht hab ich mir auch deswegen den Rippenbogen abgerissen.

    Sorry, ich "pflücke" fast jedesmal herrenlose Kiteboards in Psalidi aus dem Wasser. Der Kitespot ist sozusagen in Luv des Surfspots, da verlieren regelmäßig, meist Kite-Anfänger das Board. Und dabei ist es völlig egal was für eine Farbe die Dinger haben, selbst knallbunte sieht man kaum, mit Glück erkennt man wenigstens die Schlaufen. Allerdings ist da dann wirklich weit und breit auch kein Kiter als "Warnsignal" zu sehen. Abstand mal geschätzt 300-500 Meter oder noch mehr.

    DANN sprech ich von einem fahrerlos treibenden Board.

    Früher hab ich mir die Teile (wenn nicht zu breit) auf den Rücken unters Hüfttrapez geschnallt und hab sie in der Surfstation abgegeben. Inzwischen aufgrund meiner Sitzwindel hab ich immer einen dünnen 2-Meter-Reserve-Trimmtampen in der Trapeztasche (auch falls mir mal was reißt). Damit schlepp ich sie dann an der hinteren Schlaufe am Board angeleint ab. Bis jetzt hat sich jeder Kiter riesig gefreut (vor allem auch die Station), da die Boards oft mit dem Rescueboot verzweifelt gesucht werden. Ich hab eine Gefahr weniger im Revier und es kostet mich nur einpaar Minuten und einen Schlag zurück an Land.


    Also bei der geringen Distanz die eddy hatte und ich bin nun wirklich kein Kiter, würde ich knallhart sagen der Windsurfer hat die A....karte. Sollte die Versicherung nicht zahlen, was ich bei einem inkludierten Surf-/Kite-Risiko nicht glaube, dann sollte man sich über die Reparaturkosten unterhalten.

    Außerdem kann ich nicht glauben, das die Finne das unbeschadet überstanden hat, zumindest hat sie sicher was an der Vorderkante und am Blatt und ich würde auch mal den Übergang von Blatt zu Schaft auf Haarrisse überprüfen. Wenn das UW echt gar nichts abbekommen hattest Du totales Schwein eddy.

    ...hm, ist schon faszinierend was man mit einer als Scherz gemeinten Äußerung für Grundsatzdiskussionen auslösen kann...

    .....aber das ist alles irgendwie inzwischen völlig OT.....gings nicht mal um Flugreisen 2020 hier?!

    das tut mir weh.....

    Da sprichst Du mir aus der Seele. Mich wunderts teilweise auch mit welchem ramponierten Baumstamm als Finne manch einer aufs Wasser geht. Obenrum ist alles vom Feinsten und unterm Board steckt ein G10-Blumenkohl, der noch nie Sandpapier gesehen hat. Dann wir aber heftig über Spinouts diskutiert.....

    Mit der komme ich gut klar, fällt mir sogar eher schwer, abzufallen. Surfkollege am Spot: "Alter, wat knüppelst du für Höhe!"

    ...das ist eigentlich sogar ein deutliches Anzeichen für eine zu große Finne. Ist sie zu lang kannst du nur noch Höhe ziehen, da Du beim Abfallen "Lichtgeschwindigkeit" erreichst, bzw. mit Deinem Gewicht die Finne nicht mehr im Wasser und das Board nicht mehr kontrollieren kannst. Also eine 20er wie Du schreibst oder sogar darunter halte ich fast schon für etwas zu kurz, es sei denn Du willst freestyle-tricksen. Ich würde erstmal 23-25 testen, das macht schon verdammt viel aus und sollte das Board viel freier laufen lassen. Wenn Du keine Weedfinne brauchst (Seegras, od. Tiefgang) würde ich auch keine fahren.

    Wir hatten hier wochenlang keine Infizierte

    ...zumindest keine die festgestellt wurden, bzw. bei denen der Test positiv ausfiel.

    Bei einer aktuellen Fehlerquote von immer noch 45% könnte der nächste positive neben Dir stehen trotz Negativtest.

    gemischt mit Rassismus

    ...jetz lass aber bitte mal die Kirche im Dorf ja?!:rolleyes:

    Ich entschuldige mich bei jeder Fledermaus, ob nun chinesisch oder nicht für diesen Rassimus......OMG!

    Nun vielleicht repariert sich die geschundene Natur nun einfach selbst...

    Gehe ich eine Gefahr ein, wenn ich in den Urlaub fliege? Ja, genauso, wie wenn ich meine in der Öffentlichkeit zu atmen.

    Da bin ich voll bei Dir. Denn dann dürfte ja auch niemand mehr mit dem Zug, Bus oder der U-Bahn zur Arbeit fahren und müsste nach jeder Bus- oder Zugfahrt 14 Tage in Quarantäne - der Logik folgend.

    Das lamentieren und dieses Fingerzeigen auf irgendwelche andere die ja die 'Hauptschuld' trügen, ist weder sinnvoll noch hilfreich, was genau ist denn überhaupt eine Schuld?

    Nun Hauptschuld an dem ganzen Mist tragen wohl die chinesischen Fledermäuse in der Bratpfanne......:saint:

    Und Schuld sind die Bekloppten die "Hiergebliebenen".

    Erstens stimmt es in unseren Bundesland nicht, und auch wenn, das rechtfertigt ein Risiko im Urlaub?

    Tolle Argumentation.

    Betrachte es als Flucht vor den Bekloppten.....

    Wenn Du kein Risiko willst, dann lass Dich in einen Reinraum einschließen. Denn jedes tägliche Betreten öffentlichen Raums beinhält ein Ansteckungsrisiko, somit ist Deine Argumentation schlicht unsinnig. Die Gefahr wird jedenfalls nicht höher in einem Land mit sogar niedrigerer oder der gleichen Infektionszahl, solange dort die gleichen oder sogar höhere Hygienemaßnahmen ergriffen werden.


    Ich verlass mich einfach auf die Fakten: Link

    So, und demnach haben wir im März 2020 also zur Corona-Hochphase sogar eine niedrigere Sterblichkeitsrate als z.B. im März 2018.

    Die restlichen Werte mal über die Jahre verglichen, lässt 2020 bislang nicht außergewöhnlich erscheinen, im Gegenteil, nicht zuletzt DURCH die ganzen Hygienemaßnahmen. Also sind diese ja doch sehr sinnvoll - soviel zum Thema "Masken und Hygienemaßnahmen bringen nichts". Und diese Maßnahmen bringen auch außerhalb von D etwas, wenn man sich daran hält.


    Es spricht ja auch keiner davon absichtlich in deklarierte Risikogebiete zu reisen, da bin ich Deiner Meinung, das Risiko ist unverantwortlich.

    Trotzdem sehe ich es so wie daddy_o mit der zunehmende Sorglosigkeit der Bevölkerung allgemein hier in D und die begegnet Dir jeden Tag.

    Aber deswegen muss man nicht auf Auslandsreisende völlig hysterisch reagieren.

    Vielleicht sind die einfach viel intelligenter als du...

    Der ganze Schwachsinn mit Masken und Desinfektionsmittel vermindert wohl das Risiko, aber wie man es weltweit bei Ärzten und Klinikpersonal sehen kann ist das kein 100% Schutz

    hm, hast Du schon mal geschaut wieviele Reiserückkehrer (die ja jetzt die alleine Schuldigen an der wohl bevorstehenden zweiten Welle sind) tatsächlich zu dem Gesamtinfektionsgeschehen hier in Deutschland beitragen?!

    Fakt ist, wenn man den Zahlen Glauben schenken darf, besteht in manchen Ländern ein geringeres Risiko mit Corona in Berührung zu kommen wie hier in D.

    Die Situation ist keinesfalls mit der in Ischgl Anfang des Jahres zu vergleichen, wo bewusst nicht informiert worden war und die Menschen unwissend in ihre Infektion liefen.

    Viel mehr Schuld an der aktuellen Entwicklung ist wohl ein neuer Virus der hier in Deutschland um sich greift, der da heißt:

    Negieren der Tatsachen.

    Die maximale Unvernunft ist wohl hier bei den "Zuhausegebliebenen" anzutreffen.

    Sag das doch mal denen die in Berlin ohne Maske zu tausenden auf die Straße gehen, Familienfeiern abhalten oder immer noch Coronaparties abhalten, sich an den Nord- und Ostseestränden drängeln wie Sardinen in der Dose oder jeden deutschen Ausflugsort überschwemmen - dass es nun zu einem explosionsartigen Anstieg kommt ist wohl jetzt kaum auf die paar Reiserückkehrer zu schieben, die sich im übrigen meist diszipliniert und vernünftig verhalten (die Ballermann Regionen mal ausgenommen).

    Es fragt sich also für mich wirklich wer hier der Vernünftigere ist.

    Sich nach der Teilnahme an derartigen Veranstaltungen in D auf eine Intensiv-Behandlung hier in deutschen Krankenhäuser zu verlassen empfinde ich als extrem fragwürdig.

    Weiterhin, was soll denn aus der Tourismus-Branche und den damit verbundenen Arbeitsplätzen werden?! Hast Du da schon mal drüber nachgedacht?

    Klar gibt es keinen 100%igen Schutz, das galt aber auch schon vor Corona. Infektionskrankheiten werden uns auch nach Corona noch begleiten. Mehr als vorsichtig sein, kann man nicht, deswegen höre ich aber nicht auf zu leben.

    ...stimmt, mit der Hornhaut fehlt dann absolut nix mehr.....

    Aber Handschuhe sind echt Mist.


    Wenn die Haut ev. am Anfang der Saison dünn wird verwende ich sowas hier: Link

    Ist extrem elastisch, ohne Kleber, d.h. selbsthaftend und hält bei mir sogar mehrere Tage.

    Bleibt auch im Wasser dort wo es sein soll und verrutscht nicht.

    Gibts von zig Herstellern - manchmal auch in 1-Euro-Läden.


    Tape mir halt die Finger damit. Funktioniert bei mir seit Jahren echt super.

    Hi, meinst sicher Firemove und Firestorm.

    Also den Firestorm würde ich von Deiner Liste schon mal streichen das ist in der aktuellen Version ein echter Freeracer, erfordert schon etwas Fahrkönnen.

    Fireride und Firemove sind mit Sicherheit schon eher was für Dich.

    Der Fireride ist etwas schlanker vom Shape her, während der Firemove einen Widebody-Shape hat.

    Beides geht und werden gerne auch im Verleih für Aufsteiger eingesetzt.

    Solltest ev. mal vorher ausprobieren, was Dir mehr entgegen kommt.

    Also bei der Konsequenz, mit der hier Hygiene praktiziert wird, sehe ich echt kein Problem.

    Kann ich auch für GR wirklich bestätigen. War Anfang Juli 2 für Wochen in Kos. Zum damaligen Zeitpunkt kein Corona-Fall in Kos oder auch Rhodos. Trotzdem gibt es eine Maskenpflicht in Ladengeschäften seit KW 28 mit 150,-- € Sofort-Bußgeld pro Person bei Verstößen. Am Strand und Surfspot gähnende Leere. Station z.T. für ein oder max. 2 Surfer vor Ort zur vollen Auswahl. Stationen waren alle offen. Liegen gibt es unverändert an der Station und die erhalten auf Wunsch dort sogar Dein Namensschild für den Zeitraum des Aufenthalts. Aber es waren keine (bzw. kaum) Surfer vor Ort.

    Auch fast alle Restaurants und Bars am Ort und in der Stadt waren noch zu.

    Abgesehen davon und abweichend von Veranstalter-Infos waren alle großen Hotels zu dem Zeitpunkt noch geschlossen gewesen (obwohl hier in D angeblich buchbar). Die wenigen Gäste wurden einfach in die paar Hotels umgebucht die geöffnet hatten. Die Hygiene-Konzepte waren wirklich sehr gut umgesetzt, Tische und Stühle wurden nach jedem Gast mit Desinfektionsmittel gesäubert, kein Zutritt ohne Maske und Handdesinfektion, Bedienung durch voll geschütztes Personal, kein Zimmerservice ohne vorherige Bestellung. Wir fühlten uns sicherer als hier in D und an irgendeinem vollgestopften Strand an Nord- oder Ostsee, oder nur beim Einkaufen wo wieder irgendwelche Hirnis mit Maske auf "Halbmast" durch die Gänge laufen.

    Auch am Flughafen sowohl beim Abflug hier, als auch im Land alles sehr entspannt, kein Gedränge, sauberer Abstand, die Flüge waren beide nicht voll ausgelastet und hatten Sitze, bzw. Reihen frei. Gleich noch ein Hinweis für die Einreise, der QR-Code des PLF ist nicht alleine hilfreich, unbedingt auch das pdf-Dokument dazu speichern. z.T. gab es noch keine Lesegeräte, also musste das Dokument und nicht der Code vorgezeigt werden. Nur aus bestimmten Einreiseländern wurde Ankommende getestet, sonst konnte man einfach durchgehen zur Gepäckausgabe. Im Transferbus ebenfalls strikte Maskenpflicht - daher auch für den gesamten Transfer Speisen- und Getränke-Verbot.

    Ansonsten war der Wind war wie immer gut, Windausbeute: 12 von 14 Tagen - es gab deutlich weniger Schiffsverkehr (der sonst beim Surfen stört) und es war für uns eine der entspanntesten Griechenland-Surf-Reisen aller Zeiten. Wir hatten schon im Dezember für Juli gebucht und hätten daher nicht ohne Kosten stornieren können. Den meisten Stress hatten wir vor Abflug wegen der vielen gestrichenen Flüge und Umbuchungen. Bis zwei Tage vor Abflug wussten wir nicht von wo wir wirklich abfliegen (vergesst also, dass ihr dort abfliegt wie gebucht - bei uns gab es kurz vorher Umbuchen auf insgesamt drei Flughäfen und vier unterschiedliche Fluggesellschaften).

    Die Leute da unten stehen gerade vor dem finanziellen Ruin, es gibt dort auf den Inseln ja nichts außer Tourismus. Wir haben erfahren, dass viele Hotels oder Restaurants gar nicht mehr öffnen werden. Nach dem Abwägen aller Optionen gab es daher für uns keine Frage als hinzufahren und grade auch die Station ein wenig zu unterstützen.

    Hm, also ich hatte Ende der ´90er meine erste Fiberspar Carbon Gabel. Mir ging es damals einfach ums "Weißrosten". Bin fast nur in Salzwasser unterwegs, da war damals jedenfalls meine Erfahrung, egal wie sauber man Alu anschließend in Süßwasser ausspült, es bleibt immer was zurück und das arbeitet spätestens über den Winter im inneren. Leider waren die ersten C-Gabeln bei mir aber auch nicht sonderlich langlebig, mir brach meine damals fast unerschwingliche 800 Mark (heute lacht man über den Preis) teure Fiberspar nach nur 2 Jahren ohne ersichtlichen Grund und eine kleinere NP Wave nach einem kapitalen Schleudersturz (konnte weder Material noch Gabel was dafür, war halt Pech) nach einem Treffen mit einem treibenden Ankerseil.

    Die nächste C-Gabel war dann eine Arrows freestyle 100% Carbon, allerdings eine kleine Mogelpackung, da ein Alukopf, zumindest von außen nicht sichtbar, verbaut war. Trotzdem war das die Gabel die bei mir mit Abstand am längsten hielt, nämlich fast 8 Jahre (vielleicht auch nur Glück), dann bracht der Alu-Holm im Kopfstück.

    Es folgte wieder ein Phase von mehreren Alu-, bzw. Hybridgabeln - mit leider sehr ernüchterndem Erfolg, North-Gold 2,5 Jahre Kopf-Holmbruch, NP X3 1 Jahr Haarrisse am Kopf, North Silver HD 1,5 Jahre (Kopfverklebung am Holm löste sich - Garantie), NP X3 1,5 Jahre Kopf-Holmbuch (Garantie). Die letzte ausgetauschte Silver HD korrodierte dann so massiv unterm Belag im ersten Winter, nach nur 14 Tagen Salzwassereinsatz - traute mir nicht mehr sie im Urlaub zu verwenden, zumindest nicht am Meer. Die letzte X3 wurde auch noch getauscht, steht jetzt nagelneu seit 5 Jahren im Keller.

    Konnte zwar meistens mit den Alus selbst wieder an Land surfen, was bei den alten C-Gabeln bei keiner mehr klappte, die sind jedesmal regelrecht zerplatzt. Trotzdem waren durch Alu insgesamt mehr Surftage oder Teile des Surfurlaubs versaut worden (find mal im Urlaub schnell ne Gabel irgendwo).

    Daher nun wieder seit 5 Jahren Carbon. Im Video ist die Biegung der Gabel eigentlich ziemlich normal, hab ähnliche Aufnahmen, da gibts egal aus was für einem Material die Gabel ist immer Bewegung. Meine Mauisails mit dem dünnen Endstück biegt sich da sogar noch viel extremer und zwar horizontal. Aber es hält und die ist aktuell immer noch meine Lieblingsgabel. Sogar meine Enigma gibt in der Weite etwas nach. Bislang bin ich mit meinen C-Gabeln jedenfalls sehr zufrieden und die ständige Bruch-Angst die zuletzt bei meinen Alugabeln immer mitfuhr gerät immer mehr in Vergessenheit. Außerdem relativiert sich der Preis einer Carbon-Gabel spätestens nach zwei oder drei gebrochenen Alu-Bäumen. Den verlorenen Surftag gar nicht erst gerechnet.

    Alu fahre ich aber immer noch bei Leihmaterial (gibt ja kaum was anderes aber man da ja erstens Rettung und zweitens sofort Ersatz). Ich finde da gibts inzwischen auch recht gute. Trotzdem hab ich auch im Verleih in den letzten Jahren noch drei Alu-Bäume zerlegt. Zuletzt 2019 eine Prolimit Predator, allerdings mit Segel über 8 m², wobei ich die Gabel echt auch recht gut und sehr steif fand.

    Im Endeffekt ist es mir eigentlich egal woraus ne Gabel ist, Hauptsache sie ist gut durchdacht und hält, denn ich schwimm nicht so gerne.....;-)

    Einziger Nachteil die wohl fehlende mittlere also innen liegende Schlaufenposition hinten. Evtl. sind aber Plugs verbaut, die unter dem Pad liegen.

    ....hatte der 2002er freediamond 70 leider wirklich nicht. Es gibt aber zwei weiter innen liegende und etwas nach vorne versetzte hintere Plugreihen. Hab hier einen freediamond 65 liegen, der war genauso bestückt.


    Maclife: Den Stöpsel im Mast kannst Du ggf. auch einfach rausmachen. Gut möglich, das es kein Schaum ist sondern ein Plastikdeckel der da zur Abdichtung im Mast steckt. Der bringt im unteren Mastteil nicht wirklich viel, also raus damit. Oder Du kannst ihn noch weiter nach innen schieben. Könnte natürlich auch im sich verjüngenden Innendurchmesser liegen, aber das kannst Du leicht feststellen. Die 48er ist zwar echt lang, sollte aber trotzdem rein passen, würde keine neue kaufen.


    Ich glaub an dem All Winner Nivea Segel kannst Du nicht mehr viel verbessern am Trimm, die Falten kriegst Du da nicht wirklich vollständig raus. Das Segel ist zwar ganz ok für den Anfang, aber leider wirklich unterste Schublade. Ev. gibst Du der obersten Latte noch etwas mehr Spannung und ev. noch etwas mehr am vorliek, mal sehen obs was bringt.