Posts by tempograd

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    Mich überzeugt das alles schon, aber ein Einschlag auf der Fläche und nicht nur auf der Kante wäre auch mal interessant gewesen. Könnte mir vorstellen, dass es da schneller durch geht. Der Hammertest von Witchkraft ist da schon brutaler.

    So, hab grad mein Board bei Condor für Ägypten angemeldet.

    Tja, dabei gibt es tatsächlich wieder etwas neues zu beachten. Oder zumindest ist mir das bislang noch nie so passiert:


    Bei Condor kommt es jetzt wohl auf ein Wort an, das man gerne überliest: "ab"


    Der Preis fürs Equipment lautet nämlich "ab 59,99" pro Strecke und nicht wie früher "59,99" pro Strecke.


    Mir ist es gerade passiert, dass man für den Hinflug nun 69,99 aufgerufen hat und nur für den Rückflug die zunächst in der Info aufgeführten 59,99.


    Bei entsprechender Nachfrage wurde mit mitgeteilt, dass es sich eben bei allen Angaben in der Info um "ab"-Preise handelt die je nach Verfügbarkeit auch höher ausfallen können. Ich finde es dann nur toll, dass man es nicht für nötig hält eine Obergrenze anzugeben, oder zumindest eine Preisrange. Wirklich sehen tut man das erst unmittelbar bei der Buchung und dann auch nur, wenn man die Strecken einzeln anklickt.


    Also falls Euch das schon passiert ist, sorry, mir war das echt neu, ich hatte bislang immer den gleichen Preis für Hin- und Rückflug.

    Hm, also ich finde ein richtiger Slalom-Renner macht schon Spaß, egal woher. Aber meist muss man sich bei Serienboards halt entscheiden, will man schnell oder will man Komfort - bzw. will man geradeaus oder will man Manöver. Auch wenn die neuen Slalomhobel einfacher zu fahren sind, es bleibt bisweilen anstrengend, wenn man wirklich einpaar Stunden auf dem Wasser bleiben will.

    Bei einem Custom kann ich mir, soweit machbar und soweit der Shaper was drauf hat, eine Kombination bauen lassen, die mir eben einen ganzen Tag entspanntes Surfen ermöglicht und deutlich spezieller an das Surfrevier angepasst werden kann. Somit ist man sauschnell und hat Spaß bei Manövern und fliegt entspannt übern Chop.

    Klar ist jemand wie wir mit einem Slalomboard u.U. für ein oder zwei Schläge schneller, mit voller Körperspannung und Konzentration. Nur die Frage ist, ob wir Freizeitsurfer das über eine komplette Session durchhalten - ein Custompilot mit einem angepassten Shape hat meiner Meinung nach irgendwann wieder die Nase vorn weil sein Board im dafür vorgesehenen Revier schnell wird ohne viel Technik. Daher bin ich der Ansicht Semicustoms (also z.B. die Standard-Shapes von Flikka) sind jetzt außer ev. bei der Haltbarkeit auch nicht das gelbe vom Ei. Rocker und Stance sind nun mal nicht alles.

    Da bin ich wirklich mal gespannt ob die Flikka Slalom-Renner genauso haltbar sind wie die Wave-Boards. Denn grundsätzlich hat man da halt auch wieder die (Qu)wahl will man leicht oder will man haltbar.

    kein Problem an einer guten Station, da gehört ein bestimmter Bereich nur Dir. wie zB bei Meltemi Windsurfing Karpathos. Je nach Platzbedarf mit du eines ganze Box oder nur ein Teil, dann gibts auch kein Problem mitdem Nachbarn.

    Zwar etwas OT: Da haste aber Glück, das ist leider nicht immer so, trotz "guter" Station. Leider haben z.B. die Griechen inzwischen erkannt, dass man mit Stationsbetreibern dick absahnen kann und machen an vielen Surfspots die Jahreslizenzen an der Fläche fest. Daher schrumpfen dort meist zuerst die Privat-Storages, da sonst hohe Bußgelder fällig werden.

    Das mit den Boxen kenne ich auch, gabs z.B. bei Klaus Gahmig Teneriffa, aber nur fürs Board, die Segel steckten auch in einem kleinen Storage ineinander geschachtelt. Wenn Du aber andere Stationen ansiehst, z.B. Pro Center Jürgen Niens in Rhodos, Meltemi Surf Rhodos, etc. da hängen Deine Segel halt unter allen anderen mit drin. Bzw. gibts auch einige Stationen die machen gar keinen Privatstorage mehr, siehe Psalidi Kos.

    Meine hängen 2 Wochen aufgebaut im Riggständer - wie schon geschrieben, Vorliek entspannt, aber bei mir meist ohne Gabel (wenn es nicht anders geht), ansonsten nehm ich auch einwenig den Zug am Schothorn raus, hatte aber bislang keine Camber. Ich glaub das ständige komplette Auf- und Abriggen ist auch nicht gerade förderlich fürs Material, zumal du es im Urlaub sicher nicht so genau nimmst mit Sand und Salz und Trocknung.

    Das einzige was mich an Riggständern echt stört ist, dass die Segel da fast immer aneinander scheuern. Selber kannste ja alles sauber reinhängen, aber es gibt immer jemanden, der sein Zeug mit Sand und Dreck dazwischenschiebt - am nächsten Tag ist dann ein ganzes Segel blind. Ist mir schon zweimal bei neuen Segeln passiert.

    Oder auch gerne genommen, Streifen im Film von den Segellatten des Nachbarsegels.

    Wenn mit Gabel, dann reibts Dir halt den Belag runter wenn die Holme an einander anliegen.

    Bevor Du Dir die ganze Arbeit machst würde ich erstmal prüfen, wie weich es wirklich ist und vor allem wie groß die weiche Stelle ist.

    Legs einfach mal auf die Boardbag und stell Dich mal ohne Schuhe an Land aufs Deck. Prüfe nun wo es nach gibt in dem Du den Bereich zwischen den Schlaufen belastest.

    Keine Angst davon wird es erstmal nicht schlimmer, vor allem nicht bei Deinem Gewicht. Hast Du die Stelle ugf. eingegrenzt und wenn Du das Deck in dem Bereich ansiehst, erkennst Du da bereits einen Knick nach innen, oder eine leichte Dellen-Form?

    Solange da keine Knicke im Laminat sind und es nicht gleich extrem nachgibt würde ich es einfach so fahren. Zum Üben geht das sicher auch so.

    Ob Du die Reparatur in Angriff nimmst hängt natürlich auch von Deinem Kaufpreis ab - ich sags mal so, wenn Du unter 100 Flocken dafür berappt hast, würde ich sagen lohnt der Aufwand nicht.

    Zur Sicherheit, passieren kann erstmal nichts. Aber ich würde es nicht mehr benutzen, wenn deutlichen Knicke sichtbar sind oder werden. Dann besteht die Gefahr eines Decksbruchs. Ohne Schuhe kannst Du Dir damit auch gerne mal die Füsse aufschneiden.

    Bei Knicken bleibt nur eine aufwändige Reparatur - ich würde sagen, dann ist das Ding reif für die Tonne und es war Lehrgeld.

    Hi Chris,

    ja stimmt schon mit dem Betonsteg, aber trotzdem wäre es einfacher gewesen frühzeitig in der leere Bucht nebenan rauszuschippern und dann soweit hochzugehen wie Du kannst und dir dann helfen zu lassen mit dem Material.


    Schließlich bist Du ja drei Buchten weiter unten angekommen und da hattest du ehrlich gesagt noch Glück, also in etwa so:



    Safaga.jpg


    Bei etwas mehr Wind oder mehr aus der sonst üblichen Richtung landest Du so schnell in Safaga City.


    Dein erster Kurs wäre schon richtig, beim zweiten bist Du aber nicht Höhe gelaufen, sondern voll abgefallen (rote Linien), sicher weil du nicht mehr dichtholen konntest durch die starken Böen. Mehrfaches Reinfallen und Starten bringen dann schnell weiteren Höheverlust.

    Ist ein wichtiger Teil beim Surfen-Lernen, eben auch zu erkennen, wann man sein Limit erreicht und dann rechtzeitig zurück zu fahren.


    Die Startbereiche für Surfer sind selten wesentlich größer, zumal meistens Badezonen mit Bojen abgegrenzt werden.

    Und es gibt auch noch wesentlich schlechtere Situationen, da fällt mir z.B. die Station in Hurghada am Mercure mit harten Riffplatten in der Nachbarbucht, oder die am Three-Corners mit den langen Molen inkl. schmaler Einflugschneise.

    D.h. aber auch fahr nur einmal oder zweimal raus und schau dabei immer wieviel Du Höhe verloren hast und geh dann lieber erstmal wieder etwas am Strand hoch. Das ist keine Schande, sondern das gehört einfach dazu. Auch später mit einem kleinen Board kann Dir das jederzeit passieren.

    Hm, ich frage mich echt wie ich das damals nur hab schaffen können in den 80ern mit einer Fanatic Cobra mit ihren 220 Litern und 3,66 m Länge und Klappschwert.

    Mit dem Board bin ich zum ersten mal richtig im Gleiten gewesen und stand in den hintersten Schlaufen und hier erstmals nicht nur aus "Versehen" wie bei meinem Mistral Competition kurz vorm Gewitter und im "Normannen-Spagat" (5,0er Mistral-Lappen mit 2,90er Gabel).

    Das Segel war ein damals originales Fanatic "Hüpferli" Segel mit, wenn ich mich richtig erinnere ~6,2 m². Die Kombi dürfte bei so oberen 4 bft. im Gleiten gewesen sein.

    Daher würde ich sagen chris Kombi 160 + 5,8 ist schon mal nicht sooo verkehrt. Zumal chris ja noch ganz am Anfang steht. Das 4,xer Segel aus dem Verleih steht daher schon gar nicht mehr zur Debatte.

    160 + 6,0 war damals schon meine "sportliche" Kombi (Sailboard 335 Masterclass mit ~170L + 6,0er Labu Sail).

    Mit dem Sailboard gingen die Leutz damals erst aufs Wasser wenns einigermaßen Wind hatte.

    Daher bin ich der Ansicht mit dem Starboard kann chris locker die ersten Gleitversuche machen. Wenn der Wind passt.

    Zunächst ist er damit aber sicher gut bedient um zu üben.

    Ein größeres Segel ist immer gleich gekauft wenn er sich es dann zutraut.

    teenie hat vollkommen recht, es hilft einfach nur eines, so oft wie möglich aufs Wasser damit und sicherer werden. Bei dem Material bleibts dann so wie so nicht.

    So wie chris schreibt hatte er an besagtem böigen Tag schon die Frustgrenze mehr als überschritten.

    Daher, nicht jeder ist vom 200+ Liter Board gleich auf 100 Liter umgestiegen und vor allem dann heute noch wirklich aktiver Windsurfer.

    Die meisten Leute die ich kenne haben sich schrittweise entwickelt und das jeweils mit passendem Material. Ja es kostet mehr, aber verhindert auch schnell zum Ex-Surfer zu werden und macht deutlich mehr Spaß. Wenige gebens zu, aber wieviele Ausrüstungen stehen bei DD und ebay drin, weil man sich eben nach einem Kurs im Urlaub total verkauft hat und keinen einzigen Tag mit dem neuen eigenen auch nur 5 Minuten geradeaus fahren konnte?!

    PS: ....höhe Gehen am Strand anstatt Höhelaufen auf dem Wasser kennt doch jeder von uns aus seiner Anfangszeit. Das gehört mit dazu.


    und chris : Du musst wirklich früher wieder Richtung Ufer fahren bei für Dich so ungünstigen Bedingungen. Um da zu landen musst Du schon ein gutes Stück rausgefahren sein.

    Da wird dann auch mancher Surflehrer einfach unmotiviert und lässt dich absichtlich laufen, damit du es lernst Dich nicht zu überschätzen.

    Hallo Zusammen,

    bei Condor hat sich wohl bzgl. des Sportgepäcks (Windsurfboards) etwas geändert zum Jahreswechsel, habs gerade mal mit Ägypten versucht (Zone 2):

    ____________________________________________________________________

    Alle Boards, wie z. B. Surfboard, Kiteboard, Snowboard etc. (Zone 2) - Gruppe A

    Normalpreis

    ab € 59,99

    Preis am Flughafen

    € 120,00

    max. Maße

    Länge 200 cm x Breite 40 cm x Höhe 100 cm oder Länge 300 cm x Breite 40 cm x Höhe 60 cm

    Darüber hinaus wie Übergepäck

    Gewicht

    bis 20 kg, darüber hinaus wie Übergepäck

    Hinweis

    • anmeldepflichtig
    • Bestehend aus 1 Brett + 1 Mast + 1 Segel oder bei Kiteboards max. 2 Brettern, 3 Kites, Bar/Steuerungs- und Sicherheitsleinen und Neoprenanzug, alle verstaut in einem Gepäckstück.
    • Angabe der Abmessungen ist zwingend notwendig zur Überprüfung der Beladbarkeit.
    • Gebühr und Anmeldepflicht gilt nicht für Bodyboards/Boogie Boards (Beförderung innerhalb Freigepäckgrenze, darüber hinaus zur Übergepäckrate).

    _____________________________________________________________________


    Also ist Schluss mit 30 Kg - jetzt sinds nur noch 20 Kg.....schöner Mist.

    Das kann ja dieses Jahr heiter werden mit dem Sportgepäck. Bleibt eigentlich (für Ägypten) nur Corendon, die haben noch die 30 Kg drin stehen und das für angeblich "nur " 40,-- Euro pro Strecke.

    Ich finde ein wichtiger Aspekt ist auch die Korrosion - gut, wer immer im Süßwasser fährt, wird auch bei Alu keine oder nur geringe Korrosion feststellen. Aber mit Alu nur einmal im Salzwasser und es beginnt.

    Man kann die Aluholme noch so gut anschließend mit Süsswasser auswaschen, es bleibt immer irgendwas zurück und das weißrostet dann übern Winter still und leise vor sich hin.

    Carbon macht das alles mit und einwenig Salzrückstand ist auch nicht weiter schlimm.

    Nun Gun ist nicht unbedingt das Maß aller Dinge, nur weil dort die C-Gabel schwerer ist als Alu......

    Ich sag dazu nur eines, ich habe Carbon, weil ich regelmäßig Alu-Gabeln (zwei Jahre 5 Gabeln) zerbrochen hab, zum einen und zum anderen, weil es sehr wohl C-Gabeln gibt die um einiges leichter sind (Flug):

    Mauisails Carbon Slalom 170-230 = 2,5 Kg

    Severne Enigma 170-220 = 2,6 Kg

    Im direkten Vergleich dazu Alu North/Duotone Silver HD 180-230 = 2,96 Kg

    Oder auch NP X3 180-230 = 2,90 Kg

    Ist halt ganz klar eine Frage des Preises.

    Aber ich gebe Euch recht, es gibt auch C-Gabeln die keinen oder zumindest nur wenig Gewichtsvorteil habe:

    Severne Enigma Slalom 180-226 = 3,1 Kg

    AL360 E3 Carbon Slalom 180-230 = 2,95 Kg

    Falls jemand Zweifel hat, ja ich besitze all diese Gabeln und hab sie wegen der Fluglimits alle gewogen, die Gewichtsangaben verstehen sich ohne Zubehör (Trapeztampen, Startsschot, etc.)

    Hi, war im Februar 2016 dort und kann nur sagen in den zwei Wochen hatte ich grade mal 3-4 so lala Surftage. Der Wind kam leider in der Zeit fast gar nicht in die Bucht rein und dann aus Richtungen, dass man innerhalb der Bucht nur parallel zu den Wellen fahren konnte. War leider nicht an der ION-Station, aber die von Franz Fix ist auch nicht besser. Die Boards von Tabou und F2 waren teilweise echt in schlechtem Zustand, die Riggs (Ezzy) gingen so einigermaßen. Materialauswahl war unterirdisch. Genau ein Board pro Volumen-Klasse.

    Bin jeden Tag mit Material zum ION-Club hochgetigert um ein wenig Wind zum Starten zu haben und selbst da wars noch kacke und schweineböig.

    Sorry, ich hatte wohl auch Pech, aber ich hab selten in so einem beschi....en Revier gesurft wie in Cabarete. Es war somit auch der bescheidenste Surfurlaub aller Zeiten für mich. Dabei wollte ich mir zum 50. eine schöne Zeit machen. Das fiel aber völlig ins Wasser.

    Für mich wars einmal und nie wieder.

    Waren im Wyndham Tangerine - ebenfalls nicht wirklich toll. Alles Essen hatte Moder/Schimmel Geschmack und der Rauch der Pizzeria verhinderte fast 24 Stunden am Tag das Öffnen der Fenster, bzw. das Betreten des Balkons.

    Surfen geht eigentlich nur gut außerhalb des Riffs, innerhalb fährt man in totaler Chaoswelle die lediglich im kleinen Shorebrake ruhiger und sauberer wird - da biste aber schon verdammt nah am Strand. Die Bucht ist weiterhin auch fest in Kiterhand, also wenns mal ginge, dann haste Leinen im Wasser oder vor Dir. Ich hatte einen Tag die Nase von dem Geeiere so voll, dass ich mit einem Rocket und 7,5er rausgeballert bin, bis ich endlich übers Riff war und freies Wasser hatte. Damals waren einige Pros dort die ebenfalls da draußen Slalomtraining absolvierten mit 8,6er Rams und Falcons.

    Abgesehen davon, richte Dich auf ständige Regenschauer ein, kaum scheint eine halbe Stunde die Sonne, kommt schon der nächste Wolkenbruch. Wir hatten damals sogar drei Tage mit Dauerregen und es war dabei auch wirklich kühl (Fleecejacke und lange Jeans). Mein Shorty war mir fast zu kühl und ich hatte drunter noch ein Langarm Thermo-Lycra an.

    Man sollte auf jeden Fall im Frühjahr keinen beständigen Wind wie in El Yaque erwarten, das kann man echt nicht vergleichen.

    Die Wind-Topmonate sind wohl eher im Sommer (juni-Juli-August).

    @ tempograd: ….das ist eine völlig inakzeptable, unterirdische Kundenorientierung ….da interessiert mich doch => ob diese "Schmiede" - noch am Markt existent ist ...kaum vorstellbar....

    Ja die gibts noch - und sie steht sogar hoch im Kurs.

    Wie gesagt vielleicht wars auch einfach nur Pech - wir sind alle nur Menschen - es kann immer mal was schief gehen.....aber ich hätte einfach mehr erwartet und auch etwas mehr "Einhalten" der ganzen Versprechen.

    Ganz ehrlich, als man mich nach dem ganzen Terz noch ernstlich fragte ob ich dann noch die "eigentliche" Reparatur bezahle, hab ich wirklich "nein" gesagt. Ich bleibe normal niemandem was schuldig und normal hätte ich da auch kein gutes Gefühl dabei. Aber irgendwas war da mega-schief gelaufen und man sagte es mir nicht einfach ehrlich - das macht mich erst wirklich sauer.

    Ich kam mir wirklich vor, als hätte ich mein Auto wegen einer harmlosen Beule in die Werkstatt gebracht und man hat ohne zu fragen einfach das ganze Dach aufgefräst, weils irgendwo reintropft. Und dann stellte man mich vor die Wahl "für 60 % bekommst ein Neues" oder du bekommst ein schwereres Board, mit ev. anderen Fahreigenschaften, wenns überhaupt was "gscheits" wird. Schließlich kam ich mir vor als wäre es ein Experiment auf meine Kosten.

    Und wenn ich auf den Neubau eingegangen wäre - die Kohle war einfach grad echt nicht eingeplant......

    Zum Thema Springen, wenn ich überhaupt gesprungen bin, dann warens höchstens 4-5 Hopser über Kabbel. Also davon konnte der Schaden nicht stammen.

    Mein Fehler war es nicht sofort nach dem ersten Trip zurück zu bringen und zu sagen: Passt nicht vom Volumen und Stance und es tropft, bau mir bitte ein Neues!

    ...dann wirds wohl Eis gewesen sein, bzw. ev. reichte aber auch schon die höhere Temperatur am Surfspot, Stichwort Wasserdampf.

    Woran es nun genau lag wird sich wohl nicht mehr feststellen lassen und ist mir eigentlich auch egal, wie auch immer es hätte einfach nicht ohne weiteres passieren dürfen. Das Board ist nun schließlich komplett repariert und wieder ganz - nur wer es vorher gefahren hat und es vorher kannte, der erkennt überhaupt den Unterschied in den Fahreigenschaften und beim Gewicht.

    Klar schwingt da auch ein Stück Ärger mit bei mir. Ich hatte nach der Erfahrung jedenfalls erstmal die Nase voll von meinem Custom und wollte damit auch nicht mehr in Surfurlaub fliegen.

    Habs mit offenen Karten über die Vorgeschichte gegen ein gebrauchtes älteres Serienboard getauscht - soviel Fairness muss sein - außerdem war ich so wieder näher an meinem Wunschvolumen. Ich glaub der Nachbesitzer hat damit sogar etwas Plus gemacht, soweit ich das verfolgen konnte - es sei ihm vergönnt.

    Der größte Spaßkiller ist für mich ein Schaden am Board und dass ich daher Zeit auf dem Wasser verliere.

    Insofern kann ich Deine Story und die daraus gezogenen Schlüsse absolut nachvollziehen, würde das aber keinesfalls auf alle Custom-Schmieden verallgemeinern.

    Verallgemeinern wollte ich auch nicht. Es bezog sich einzig und alleine auf einen Hersteller. Und genau das was du schreibst ist auch der Hauptgrund meiner Entscheidung gegen ein neues Custom und das Kulanzangebot für 1600 Flocken gewesen - mich hat der Schaden genau 4 1/2 Surftage gekostet. Leider mit die besten des gesamten Trips - Sorry, aber da bin ich absolut ungnädig, das verzeih ich keinem Board.

    Klar, es wäre jetzt was anderes, wenn ich den Schaden selbst verursacht hätte, durch Sturz, Waschgang oder Unachtsamkeit. Aber einfach nur so, ohne ersichtlichen Grund, beim ganz normalen Surfen, dafür hab ich kein Verständnis. Zumal eines der Hauptkriterien bei der Bestellung ja die Stabilität war.

    Ich hätte es mir ja auch noch eingehen lassen, wenn man dann wenigstens zu seinem Produkt gestanden hätte - es kann ja überall mal was schief gehen.

    Nach all den Versprechen hätte ich eigentlich folgende Ansage erwartet: Ja das war unser Fehler, das darf nicht passieren, da ist wohl bei der Produktion irgendwas schief gegangen, mach Dir kein Sorgen wir bauen Dir ein neues.....

    Zumal ich ja von Anfang an über das Tröpfeln mit Bildern informiert hatte und das trat schon sehr früh auf, ca. nach 4-6 Wochen auf dem Wasser, also noch im Jahr des Baus.

    Vielleicht sollte ich noch ergänzen, damit Ihr meinen Ärger verstehen könnt: ...nach der eigentlichen Reparatur der Finnenbox war schon ein Abholtermin ausgemacht, ein Bekannter sollte es mir mitnehmen. Am Abend zuvor (ca. 20 Uhr) und nach 5 Monaten mit keiner bzw. wenig Info kam ein Anruf, es gäbe schlechte Nachrichten, da sei doch noch ein Problem und das Board könne noch nicht abgeholt werden.

    Es sei jetzt erst eine Delamination aufgefallen - man wisse jetzt nicht ob die schon war (!) oder durch das neue Trocknungsverfahren entstanden sei - man hätte das Board aber gleich mal aufgefräst (!) um nachzusehen (ohne mich vorher wenigstens mal zu fragen oder mich zu informieren...!)....Ich war völlig überfahren, da ich am kommenden Tag mit einem frisch reparierten Board gerechnet hatte. Nun stellte man mich vor die Wahl, aufwändige Reparatur die nochmal zwei Monate dauern würde mit definitiv höherem Gewicht oder der Neubau für og. Preis.

    Ev. interpretierte ich da mehr rein, als dahinter steckte, aber mir kam es so vor, als wollte man hier einen gemachten Fehler vertuschen (hier ev. beim Trocknen?) und gar nicht reparieren, sondern lieber gleich ein neues bauen....erst als ich gar nicht auf den Neubau einlenken wollte kam dann die Umkehr, ja man könne das schon noch reparieren und es würde auch wieder ein ordentliches Board draus - weiter: ....es sei auch interessant hier wieder einen Neuaufbau zu versuchen (!).

    Eines kann ich jedenfalls sicher sagen: Das Board war bis auf den Decksbruch an der Finnenbox absolut hart und makellos gewesen.

    Hab mich schließlich für die Reparatur entschieden und wieder 2 Monate Funkstille. Man bot mir mehrfach an das Board einem Kunden mitzugeben, der in meine Richtung fährt, um die 600 Km Fahrt zu sparen. Daraus wurde aber nichts, wieder ohne Infos. 4 Tage vor meiner Reise übergab man es aufgrund meines Nachdrucks dann endlich einer Spedition. Erst nach mehreren Telefonaten und "auf-den-Knien-rutschen" machte der Fahrer wohl noch eine Sonderfahrt und brachte das Board noch am Freitag (am WE lieferte die Spedition nicht) und Sonntag früh ging der Flieger. Musste dann am Samstag in aller Eile noch neue Finnenschrauben besorgen, da die alten nun zu kurz waren - eine Sonderlänge die kein Shop da hatte - hab ne längere dann selbst gekürzt. Aber das nur am Rande....


    Für mich befand sich da einfach ein Lufteinschluss im Laminat (Lunker), der Wasser eingelagert hat, soweit wirklich erstmal nicht weiter schlimm. Beim Flug verursachte entweder Eisbildung oder Druckdifferenzen (es gab ja kein Lüftungsschraube) eine Ausdehnung und das Deckslaminat verlor die Verbindung zum Hartschaum. Die nun fehlende Verbindung und die Finnenbelastung beim Fahren führte letztendlich zum Wasserein- und Laminatbruch. Für mich war das ein Verarbeitungsfehler und nicht mehr.


    @Bouke: Danke für Deine Zeilen, vermutlich wäre ich bei Dir besser aufgehoben gewesen...aber hinterher ist man immer schlauer.

    Hm, viele der hier genannten Argumente für ein Custom kann ich schon nachvollziehen, es waren damals auch meine. Gerade wenn man auch mit einem Board auskommen möchte.

    Aber leider habe ich inzwischen die Schattenseiten eines Customs kennen gelernt, oder zumindest sah bei mir die Realität anders aus.

    Daher bin ich aktuell nicht mehr wirklich überzeugt.

    Ich hatte lang und reiflich überlegt bevor ich mir ein Board hab bauen lassen und ich habe sehr genau festgelegt, wie das Board sein sollte. Also die Fahreigenschaften, Windrage und die bevorzugten Reviere. Wichtig war auch das es stabil ist, da genau der Punkt "Weichtreten" für jedes meiner Serienboards das Ende bedeutete. Meine Wunsch war es überall in den wichtigen Punkten zu verstärken. Hierzu wurde mir gesagt, das brauchts nicht - das hielte auch so.

    Ich hab auch Volumen, Segelrange und Stance festgelegt. Und ja ich kann das beurteilen und ich schätze mein Fahrkönnen auch nicht falsch ein. Weiterhin sollte es in 6 Monaten fertig sein, da hier eine Surfreise anstand. Also alles keine Utopien...und bei weitem keine "Eierlegendewollmilchsau".

    So nun meine Erfahrungen mit meinem Custom: Das Board wurde genau einen Tag vor der Reise fertig mit Stress und 600 km Trip per Auto um es noch schnell abzuholen, natürlich passte dann nichts, Finnenschäfte, keine Finnenschraube. Zwischendurch beim Bau gab es übrigens NULL Infomation. Bereits beim Abholen erschienen mir kleine Details etwas unsauber, hatte mir aber sagen lassen, das sei nur "ehrlich" und es spart Gewicht nicht alles wegzuspachteln. Das bestellte Design wurde in Details verdreht, ok Peanuts. Weiterhin war das Board zum georderten Volumen (95l) schon optisch viel zu voluminös und ebenso war das Board breiter als im Auftrag. Mir fiel sofort die Wave-Position der vorderen Schlaufen auf (sehr weit innen), die ich so nie bestellt hatte. Aber einen Tag vorm Urlaub kann man dann halt nicht mehr zurück. Spezialität der Schmiede waren übrigens Wave-Shapes. Hatte auch mehrfach extra noch wegen der nicht vorhandenen Entlüftungsschraube gefragt - nö, sowas brauchts nicht hieß es....das Sandwich sei so gut, dass hier nichts passieren würde.

    Der erste Test war ziemlich wie erwartet, die vorderen Schlaufen passten absolut nicht zum boxigen Shape und ich verlor das Board fast bei jedem schnellen Heat über Kabbel, musste mit dem vorderen Fuß ständig nachsetzen um in der Schlaufe zu bleiben. Das Volumen lag wie schon vermutet um mindestens +10 Liter daneben - lediglich durch das geringe Gewicht fühlte es sich nicht "überfett" an. Klar, es lief ruhig, fühlte sich auch sehr straff an und agil, wurde wirklich höllisch schnell und kam Dank des hohen Volmens auch früh ins Gleiten und halste sauber, aber dafür war es nahezu ein Totalausfall beim Höhelaufen. Das war zwar nie als herausragende Eigenschaft bestellt worden, aber so ganz ohne auch nix.

    Ab dem zweiten Trip begann das Ding schließlich aus der Finnenbohrung zu tröpfeln. Sei alles kein Problem hieß es, kann nix passieren.

    Ja, bis dann nach genau 28 Monaten die Decksverschraubung (Finne) aus dem Deck brach. Das Ding tankte und musste trockengelegt werden. Die Reparatur wurde wieder am letzen Tag vor der nächsten Reise fertig (7 Monate später), wieder Stress bis zur letzten Minute - das Board wog jetzt 1,2 Kilo mehr und hatte durch die Verstärkungen im Heckbereich und das zusätzliche Gewicht andere Fahreigenschaften - jetzt fühlte es sich wirklich zu "fett" an und setzte spürbar ein, wenn es sich über Kabbel flach legte. Der Rocker stimmte einfach nicht mehr.

    Das Board wurde in den 28 Monaten wie noch keines meiner vorherigen Bretter gepflegt.

    Das "tolle" Kulanzangebot war übrigens nach 2600 Neupreis und Sprüchen wie "die Boards halten zwischen 5 und 10 Jahren: ....für 1600 bau ich Dir ein Neues.

    Meine Antwort: Für 1600 bekomme ich fast jedes Serienboard neu als Vorjahresmodell - die halten wenigstens 3-4 Jahre bei mir - Danke, aber Nein Danke. Wer sagt mir denn, dass das nächste Custom mir in 24 Monaten nicht wieder einen Urlaub versaut.

    Also mein Fazit: Viel Luft um nichts! in meinem Fall setzte man sich "gottgleich" über die Kundenwünsche hinweg, das hinterließ bei mir das Gefühl: "Du weiß eh nicht was Du brauchst"....

    Man versprach mir hohe Garantien innerhalb derer man mich vertröstete und als dann schließlich doch was brach löste sich das Garantie-Versprechen in Luft auf. Es wurden Termine und Zusagen nicht oder nur auf den letzten Drücker eingehalten und die Erreichbarkeit für Rückfragen ging gegen Null.

    Das soll jetzt wirklich nicht für alle Custom-Schmieden gelten - so aber waren halt leider meine Erfahrungen damit.

    Egal wie gut Customs sind, mir geht es beim Surfen um den Spaß und den fraß bei mir der ganze Frust mit dem teuren Board wieder auf - daher fahr ich jetzt wieder Serie. Mir ists den Ärger jedenfalls nicht mehr Wert, auch wenn Serie vielleicht die ein oder anderen Abstriche erfordert.

    das wird so für mitten in der Bucht zutreffen
    gilt das auch für den Start am recht weit westlich gelegenen RC?
    da müßte es ja schon sideshore sein und vielleicht weit genug weg von der Abdeckung

    https://www.google.com/maps/pl…d16.5936754!4d-22.9184815

    Nö, ist leider noch mehr in der Abdeckung, da ganz Santa Maria die Bremse spielt. Weiterhin fährst Du durch die dort in der Bucht ankernden Boote einen Ankerleinen-Slalom. Am ehemaligen Albatros Hotel, Aeroflot (Angulo Station) beginnt der eigentliche Spot - aber seit damals ist da irre viel neues gebaut worden, wird also sicher nicht besser geworden sein.