Posts by tempograd

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    Der Mystic ist knapp 20€ günstiger. Hat der irgendwelche "Nachteile" gegenüber dem Ion?

    hi, ich fand den von Mystic etwas klobiger und für mein Empfinden etwas weniger weich/dick gepolstert. Ihren Zweck erfüllen aber beide sehr gut. Ich hatte auf meinem sehr empfindlichen WARK-Custom trotz kapitaler Abgänge keinen einzigen Einschlag an der Boardspitze oder an den neuralgischen Punkten links und rechts davon auf dem Deck.

    Ich hab den ION als RDM (den fahre ich aber auch auf dünneren SDM Masten mit einer Klettverlängerung) und den Mystic als SDM.

    Ehrlich gesagt mag ich den ION etwas lieber - ist übrigens der gleiche silberne wie auf Deinem Foto.

    North hat nichts geändert

    Doch ich bin mir sicher - ev. wars auch der Abschied vom Drop-Shape. Soweit ich mich richtig erinnere war das 2011 oder 2012. Dazu gabs sogar eine Produkt-Info auf der North homepage.

    Kann mich noch gut erinnern, dass sich mit einem neuen geliehenen 430er North-Gold BJ 2013 mein Sailworks Revo (erfordert CC Mast) nur völlig "übertrimmen" ließ oder das Vorliek blieb faltig.

    Die neueren Masten nach 2011 waren deutlich top-weicher.

    Hm, aber waren die alten North's nicht auch bis vor ein paar Jahren topharte Masten - auch North hatte da mal umgestellt.

    Also ohne die Baujahre genau zu kennen hilft nur Proberiggen und Prüfen ob's damit ordentlich zu trimmen ist.

    Ich hätte viel mehr Angst, dass mir so ein antiker Spargel mal auf dem Wasser wegknickt und meinen Surftag/Surfurlaub und mein Segel ruiniert.

    Wenn Dir ev. ein neuer 430er vorschwebt und RDM kein Problem wäre, dann gibts hier noch wenige letzte Schnäppchen:

    https://www.bicshop.de/fiberspar.html

    Leider....ich mochte diese Masten....aber das meiste ist schon abverkauft.

    jetzt auch das Bild...

    Versteh jetzt Deine Frage nicht, das ist aber kein T-Protektor. Oder möchtest Du Dir so einen anstatt kaufen?

    Also ich hab so einen von ION und einen sehr ähnlichen von Mystic.

    Die Teile sind das Beste was ich bislang im Einsatz hatte. Einen klassischen Boomprotekor kannst Du getrost vergessen, es sei denn um sich nicht an den Händen zu verletzten, wenn man mal hängen bleibt beim Umgreifen....aber die Boardspitze rettest Du mit sowas nicht bei aktuell kurzen Brettern.

    Sorry, aber wer greift schon an diese ION-Mastprotektoren beim Griff an den Mast. Richtig montiert sitzen diese so tief, da müsste man schon ans unterste Ende der Aussparung greifen, oder darunter, um den zu erwischen. Außerdem wozu den Mast greifen - Boom to Boom ist effektiver, ich würde mir den mist gar nicht erst angewöhnen - ist. z.B. bei modernen Camber-Segeln fast unmöglich. Lediglich beim Low-Wind-Wasserstart, aber auch da reicht der greifbare Bereich.

    Außerdem würde ich mir nie so einen häßlichen Schaumprotektor auf ein schönes neues Board kleben, wenns ein Mastprotektor auch tut. Aber das ist Ansichtssache. Oder würdet Ihr Euch an einen nagelneuen Porsche Gummi-Bumper á la Citreon Cactus kleben? Sorry, aber es sieht einfach Scheiße aus und stört mich wesentlich mehr, wenn man z.B. mit dem Bug unterm Segel durch muss beim Wasserstart.

    Dann schon wenigstens eine schöne Carbon-Nose von Kaktus.

    Ich hatte schon Schleuderstürze, bei denen die Gabel brach, aber Dank des ION-Protektors war das Board stets heil. Gelöst haben sich weder ION noch Mystic nie. Man muss halt den passenden in SDM oder RDM kaufen, aber sonst.

    Kann ich voll empfehlen - ich nehm meine sogar für Leihmaterial mit, spart Ärger mit dem Vermieter, weil nie was an den Boards passiert.

    Die US-Box hält es u.U. schon aus nur fliegt halt dann der gesamte Finnenkasten ausm Board. Powerbox hat nen wesentlich längeren Schaft und verträgt durch den Konus auch relativ viel Druck, außerdem ist sie nach oben zum Deck hin verschraubt. Hab ehrlich gesagt noch nie gesehen, dass ein Powerbox rausgebrochen wäre (außer beim Foilen). Aber alles ab 50 cm nur Tuttle - da würde ich auch keiner PB mehr trauen. Es gab mal US-Boxen mit zwei Zapfen unten dran, die mal beim Einbau mit dem Deckslaminat verbinden konnte (waren die nicht von Sunshine?!), die waren jedenfalls deutlich belastbarer als die normalen US-Boxen.

    Hi, also grundsätzlich versuche ich immer 8-ten zu fahren. Also die Schläge zwischen den Halsen nutzen um die Höhe fürs Halsen zurück zu gewinnen.

    Es gibt schon einpaar Tricks wie Du leichter Höhe ziehen kannst, erstens die Finne sollte nicht zu klein sein, also zum Segel passen, zweitens, Du musst abfallen um ins Gleiten zu kommen, allerdings solltest Du Dir sicher sein, dass die jeweils dafür genutzte Böe auch ausreicht. Spare Dir Fehlversuche, wenn Du schon erkennen kannst, das es nur ein kleine punktuelle Böe ist. Du wirst sonst nur Höhe vernichten.

    Sobald Du es geschafft hast ins Gleiten zu kommen, gibts zwei ganz wichtige Punkte, so schnell es geht in die Schlaufen und richtig dicht holen. Erst Dann änderst du den Kurs auf am Wind. Die meisten Leutz die Probleme mit dem Höhe halten haben holen weiterhin nicht richtig dicht. Dadurch verschenkst Du Wind und fährst meistens nur leicht halbwinds. Ist der Wind stark genug klappt i.d.R. Höhelaufen auch so, aber eben nicht wenns knapp über der Gleitgrenze bläst. Stehst Du in den Schlaufen und hängst im Trapez, versuche mal Dein Becken und Oberkörper in Fahrtrichtung zu drehen. Damit verkürzt Du automatisch die Tampenlänge etwas und übst Druck auf den Mastfuß aus. Wichtig auch, dadurch streckt sich der Mastarm und der Segelarm macht fast automatisch dicht. Wenn Du es noch forcieren willst, dann belaste jetzt die Lee-Kante Deines Boards (ohne die Richtung zu ändern) und stelle es etwas an. Damit erreichst Du nahezu mit voller Geschwindigkeit Höhe zu ziehen und gehst extreme Winkel. Beachte dabei das vordere Bein bleibt gestreckt.

    Hilfreich ist übrigens dabei auch die Mastfuß-Position etwas weiter vorne zu wählen (damit gleitest Du auch leichter an). Auch die Gabelhöhe ist etwas höher als bei gutem konstantem Wind, anstatt Schulterhöhe, darf es Augenhöhe oder Stirnhöhe sein. Prüfe auch mal Deine Trapeztampen, ob sie ev. nicht zu weit vorne an den Holmen angebracht sind. Für böige Verhältnisse bleibe ich fast immer eingehakt, zum ausgleichen kannst du einfach mit dem Haken im Trapeztampen "hin und her rutschen" ohne auszuhaken. Dazu macht es wiederum Sinn die Tampen mit etwas Abstand an die Gabel zu montieren und nicht zu lang zu wählen.

    Umso aufrechter Du überm Board stehst umso besser kannst Du reagieren und umso leichter geht es mit dem Höhelaufen.

    Hm, also ich hab mir mit einer 37er US-Box Flosse damals meinen US-Finnenkasten gekillt. Noch dazu wo Du ordentlich Druck (Gewicht und großes Segel) auf die Finne bringst.

    Ich würde da nicht mehr als max. 35 verwenden und das ist schon nicht ohne.

    hi, also irgendwie klingt das nach einem Uralt-Combat mit einem ev. etwas neueren NP Mast. Das geht genauso wenig wie ein neues Combat mit einem alten NP-Masten aus den 90ern. Stimmt den wenigstens die Masthärte passend zum Segel, mal ganz abgesehen von Flextop oder nicht?

    Normal ist das Combat total easy zu trimmen.....immer noch. Bei dem Segel kann man eigentlich nicht viel falsch machen, wenn die Rigg-Komponenten zusammenpassen. Außerdem hab ich das Combat als echt neutrales Segel in Erinnerung.

    Noch ne Idee, ist der Mast ev. zu lang (Stichwort Variotop). Sowas kann man zwar bedingt fahren, macht aber keinen Spaß und führt zu ganz ähnlichem Fahrverhalten wie von Dir beschrieben.

    Abgesehen davon und wie die anderen auch schon geschrieben haben 40er Finne = absolut unfahrbar bei dem Wind, u.a. daher ist er auch gleich überpowert.

    Schon klar, mein erstes Board nach mistral Competition, Fanatic Cobra und 330er Sailboard Masterclass war ein 280er Selbstbau mit ca. 120 Litern ca. `84, bzw. eine Cobra 320 Gun mit ebenfalls 120l.

    Aber Gleiten war ab der F-Cobra drin (ca. 220l), der Wasserstart und die ersten Halsen-Ansätze hatte ich mit dem 330er Sailboard schon gelernt - was hatte gleich das Teil 150-160l?!

    Ab dann wurds erst radikal mit ca. 60l und einer 44cm Selbstbau-Needle.

    Also wenns danach geht auch mit großen Boards kann man Gleiten und Schlaufenfahren, bzw. Halsen lernen - wo hätten wir es sonst in den 80ern lernen sollen, da gabs kurze und breite Freerider noch gar nicht.

    hi Joerge,

    ein Surf-Spezl von mir fährt seit einigen Jahren jedes Jahr im Februar-März nach Marsa-Alam.

    An welcher Surfstation weiß ich leider nicht, sieht aber nach Fanatic aus - allerdings stets mit eigenem Material.

    Er sagt das sei der beste Surfspot und das Hotel ist auch in Ordnung.


    Ist aber nur aus zweiter Hand, da ich selbst sonst immer in Safaga war (also Soma Bay, bzw. Abu Soma).

    Das kann ich Dir aber als Alternative auch sehr empfehlen - nur ob die Tauchreviere noch so schön sind wage ich zu bezweifeln, es sind einfach zu viele Boote unterwegs.

    Jedoch Surf- und Tauchstationen gibts genug und die Surfbedingungen sind super.

    Das Hotelniveau ist in der ganzen Soma Bay recht hoch - kommt halt drauf an welche Ansprüche man dies bzgl. hat und ob man ggf. mit nicht surfender Begleitung reist.

    Also suche ich nun nach einem geeigneten Anfängerboard. Evtl. Ein BIC Beach oder JP Funster oder?

    hi hias, nun so tief musst Du nun auch nicht ansetzen.

    Aber wenn Du sowas willst, das gibts schon gebraucht: https://www.ebay-kleinanzeigen…ucht-/1134718890-230-3299

    So ein Easy-Rider ist komplett mit Softgrip bezogen auf dem gesamten Deck, also auch recht robust bei Stürzen und man tut sich auch nicht gleich weh bei Boardkontakt. Außerdem hat er noch ein Schwert, aber man kann auch Schlaufen montieren und die erste Gleitfahrt damit in Angriff nehmen.

    Große Unterschiede in der Klasse gibts da nicht, vor allem wirst Du sie nicht wirklich feststellen können - das einzige was du merkst ist wie kippelig es ist.

    Daher ist da auch der einzige Unterschied das Volumen (den Easyrider gibts z.B. in S, M oder L, sprich 160, 180 oder 220 Liter), also kleiner Dampfer bis Badeinsel.

    Ev. was in der Art könnte aber auch reichen: https://www.ebay-kleinanzeigen…rfset/1136254231-230-9476

    oder je nachdem was Dein Budget noch hergibt ev. auch sowas: https://www.ebay.de/itm/RRD-WI…ab7947:g:SwcAAOSwalFc-BwM

    Letzteres ist halt auch schon etwas älter (>10-15 Jahre).

    Mit einem voluminösen Freerider hättest Du auch die Möglichkeit es bei steigendem Können als Leichtwind-Board zu nutzen. Aber all dies Boards haben eben kein Schwert mehr. Ein reiner Einsteiger-Dampfer wird Dir hingegen ganz schnell zu langweilig. Es sei denn Du bleibst Gelegenheitssurfer, dann reicht der Easyrider.

    Du solltest auf jeden Fall über 150 liter bleiben um Spaß zu haben.

    Zum Rumschippern würde ich Dir auch ein etwas kleineres Segel empfehlen. Das 7,5er ist da auch nicht wirklich hilfreich, da es beim Aufholen ziemlich schwer wird (auch wenn Du zum Gleiten mit Deinem Gewicht wohl die Fläche brauchen kannst).

    Es sei denn Du hast Oberarme wie Arni....;)

    ok, 90 kg....1:0 für Dich.


    Sind dann naß locker 110 -115 kg - also grad mal 20 Liter Überschuss.


    Ganz ehrlich, dann halte ich das Board mit seinem Können für absolut zu klein. Das wird nur Frust....ich würde da viel mehr zu 150-160 Liter raten.

    ....hab ich da jetzt was überlesen, oder stand da irgendwo sein Gewicht?!

    Also dann halt 14 Knoten - die sollten es schon sein.


    hmja, so ein Fohlen dürfte bei 90 kg ziemlich platt sein.....;)

    Mit meinem alten Equipment kam ich gut klar, sodass ich dachte ich bin soweit mir moderneres „Aufsteiger“ Set zuzulegen.

    hi hias,

    das was du beschreibst ist ein "Klassiker". Also wundere Dich nicht, so geht es allen die von einem langen Board mit Schwert auf ein kürzeres ohne umsteigen.

    Weiterhin, und das ist leider beim X-Cite Ride dieser Baujahre so, ist das Board noch leicht No-Nose - hat also wenig Bugvolumen, Wenden wird also nicht einfach werden. Der Trimm ist dadurch auch anders als bei klassischen Shapes und trotz des ev. noch ausreichenden Volumens (ich finde es trotzdem etwas knapp) ist das alles zusammen schon etwas viel auf einmal.

    So richtig Spaß machen diese Boards alle nur in Gleitfahrt mit entsprechend Wind. Das ist kein Board um bei 1-2 Bft. rumzuschippern, 3-4 sollten es schon sein.

    Wichtig ist du musst zum Starten das Board erstmal mit der Nase voll aus dem Wind drehen. Sonst luvst Du sofort brutal an. Du startest also "abfallend".

    Auch Höhe halten/laufen geht völlig anders als auf einem Schwertboard. Du brauchst Fahrt um Höhe zu bekommen - dazu musst du aber erstmal Gleiten und erstmal abfallen um ins Gleiten zu kommen.

    Was auf dem Equipe noch klappt, weil die Länge es einfach träger und langsamer in der Reaktion macht oder aufgrund der langen Gleitfläche automatisch geht, wird bei kürzeren Boards zum Problem und bedarf aktiver Fahrweise. Dabei hast Du eigentlich noch gar kein so kurzes Brett.

    Wo hast Du denn den Mastfuß montiert? Verschiebe diesen ev. etwas weiter nach vorne - weiter nach hinten macht die Kiste noch luvgieriger.

    Weiterer Tipp greife die Gabel etwas weiter hinten, so dass der Mast aufrechter bleibt und (das klingt jetzt erstmal kompliziert) versuche etwas Druck auf den Mastfuß auszuüben.

    Dann heißts halt üben und wieder üben und vor allem mit entsprechendem Wind.