Beiträge von tempograd

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    Ich habe noch einen ganzen Haufen vor gut einem Monat bei WSM Funspot gesehen und auch welche (blau-grün) auf meinem ersten Eigenbau verschraubt...

    Sind aber nicht mehr die Hyperkomfort (stand nämlich aufgedruckt drauf) - beide shops haben nur noch die Mastprotektoren aus der alten Serie - außerdem wollte ich unbedingt die Zebra-Variante (der Protektor ist halt in der gleichen Farbe). Jaaa, ok, muss jetzt nicht sein - aber irgendwie schauen die neuen Mystic-Schlaufen auch vom Neopren her anders aus. Bei den Vorgängern war es ein sehr oberflächen-glattes Neopren, fast etwas glänzend. War halt sehr angenehm damit zu surfen.....naja, letztes Jahr hatte die jeder Shop und nun keiner mehr, Mist.

    Bin zwar sonst auch fürs Leichte aufm Board, aber bei Schlaufen fand ich zuletzt die Mystic Hypercomfort super. Werden zwar nass echt schwer, aber sind sowohl mit als auch ohne Schuhe superbequem - ohne dass man sich am Neopren die Haxen aufreibt.

    Problem nur, die gibts anscheinend nicht mehr. Meines Wissens gabs die in schwarz, mittelblau und mit Zebra-Muster.

    Außerdem waren sie mit dem Doppelpack für ca. 15 € echt günstig.

    PS: ....wenn noch jemand 4 Stück hat und abgeben möchte, würde sie nehmen.

    Oder woran das liegt es sonst, dass ich bei eigentlich passender Segelgröße doch deutlich (2-3cm) von der empfohlenen Mittelposition abweiche? Ich fahre die Segel natürlich auch in einem anderen Windbereich als ein 70kg Surfer.

    Du hast es schon richtig erkannt. Die Werte sind wohl eher Richtwert als verbindlich. Ich fahre fast immer mit Position in der vorderen Hälfte der Mastspur. Vor allem bei größeren Segeln. Kann sein, dass es schneller ist mit viel Fahrtechnik und entsprechendem Rigg Trimm dem "Fliegen" entgegenzuwirken und ganz hinten zu positionieren, aber: ich möchte das nicht!!! So, das ist jetzt mal ein Argument :P.....Ich will entspannt und mit maximaler Kontrolle flott sein. Zurück geh ich eigenltich nur mit kleinen Segeln, wenn sich das Board "turniger" anfühlen soll, bzw. ich das Gefühl hab ich setze zu oft im Kabbel ein. Bei mir ist der genutzte Trimmbereich der Mastspur aber insgesamt höchstens 5 cm.

    Ich würd sagen, mach Dir keine Kopf und fahre so wie Du dich wohl fühlst.

    Gerade das Thema Materialschlacht ist für mich immer Stichwort. Schön das es so ein "Weniger-ist-mehr" Board jetzt auch von der "Stange" gibt.

    Das macht für mich die Zeit auf dem Wasser wieder zur Hauptsache und weniger das Materialgerödel an Land.

    ....und noch OT zum Thema C-Gabeln: Ich finde es gibt trotz gleich hohem Preis erhebliche Unterschiede - da muss man schon wissen was man eigentlich will.

    Hm, also der größte Lern-Effekt ergab sich bei mir durch die Vermittlung jeweils eines wesentlichen "Knackpunktes" bei bestimmten Grundmanövern.

    In der Regel liegt es meiner Erfahrung nach meist genau an einem grundlegenden Fehler bereits beim Einleiten des jeweiligen Manövers - begeht man diesen Fehler häufig und niemand korrigiert, bzw. gibt den entscheidenden Tip - brennt sich sowas leider sehr nachhaltig in den "erlernten" Bewegungsablauf ein.

    Wenn man also die jeweils entscheidenden Momente in einer Fotosequenz des Manövers markiert, also ähnlich dem Ansatz von sheshe nur halt auf Papier - kann man an genau dieser entscheidenden Sequenz selbständig weiterarbeiten.

    Beispiele: Wasserstart = "Bewegung nach vorne aufs Board ohne Klimmzug", Halse = Step 1 "Segelhand dichthalten, Masthand strecken", Step 2 = "aktiver Zug der Masthand beim Shiften",

    Höhelaufen = "Hüfte im Trapez in Fahrtrichtung drehen + Board auf die Lee-Kante stellen", Cheese-Roll = "weit nach hinten greifen, aktiv dichtholen, Blick zum Schothorn", Duckjibe = "aktiver Zug nach Lee beim Durchtauchen nach Luv".

    Wichtig bei mir war immer diese Sequenzen "trocken" zu üben. Also den Ablauf vor dem inneren Auge mit der entscheidenden Bewegung ohne Material sehr oft zu wiederholen.

    Ich habe oft im Wohnzimmer "Halsen" gefahren, bis man den falschen Ablauf im Kopf schließlich überschrieben hat.

    Meistens ist man dann auf dem Wasser überrascht, dass es plötzlich funktioniert.

    Also es sind drei Steps: Foto vom wichtigen Punkt - einmal den Ablauf gezeigt bekommen - schließlich Trocken- und Naßtraining.

    Hoffe das hilft Dir weiter.

    ....weil jedes 2 Jahr die sehne tauschen nervt.

    Genau das meinte ich Django. Leider werden die Sehnen Joints viel schneller "wackelig" - somit ist das straffere Fahrgefühl schnell wieder dahin, wenn man sich nicht ständig drum kümmert (mal ganz abgesehen von der Bruchhäufigkeit). Mit wackelig meine ich, das sich die Bohrungen durch die Sehne weiten und an den Fassungen der Sehne leichte "Einschnürungen" entstehen. Weiterhin, Da sich alles irgendwo drehen können muss, war zumindest bei meinem auch durch die Reibung + geringer Dämpfung recht schnell ein gewisses "Spiel" zwischen den Bauteilen entstanden. Der ganze Sehnen Mastfuß ist nach nur einer Saison deutlich "lockerer" gewesen als meine Boge-Mastfüße nach 5 Jahren.

    Der Surfline-Munich Mastfuß mag besser sein kommt aufgrund der Doppelverschraubung und damit deutlicher Verringerung des Verstellbereichs in der Mastspur für mich nicht in Frage. Außerdem wer traut sich auf dem Wasser zu mit dem integrierten Imbuß die Platte umzuschrauben?! Und sorry, aber für einen Mastfuß geb ich keine 170 Euro aus - zumal das Fahrtechnisch keinen einzigen wirklich messbaren Vorteil bringt. Und auch einen normalen M10 Pin reißt niemand ab.

    Letztendlich ist auch die Gewichtsersparnis (und da hätte ich sicher ganz schnell zugeschlagen) zu meinen Boge Bases wirklich irrelevant - bei mir sind es keine 100 g.

    ....zum Thema "Direktheit", ist ja in erster Linie auch weil der "Aufbau" angeblich niedriger ist: Also ich empfinde die Sehnen beim Fahren als deutlich unkomfortabler und man muss sich wesentlich häufiger drum kümmern. Ich bleib beim Boge-M10-Joint. Meine Knie und meine Zahnfüllungen danken es mir. Außerdem bleibt durch die Sehenfassungen der Aufbau nahezu identisch hoch.

    Eine Sehne in Kombi mit der Alu-Gabel könnte dir aufgrund der deutlich härteren Schläge im gesamten Rigg auch schneller die Gabel weichklopfen (das ist aber sehr subjektiv und nur meine Meinung).

    Mag sein, das sich die Flexfinne für DWC fahrer auszahlt, der Rest der Fahrer macht es aus Spass am Materialund das dürfen sie auch, wenn es Spass macht und die Motivation hoch hält.

    Klar ists wirklich viel Kohle, aber wenn Du mal an früher denkst, auch da haben "gute" Finnen schon deutlich über 100 Euro, pardon Mark gekostet. Mir fallen da spontan die alten Deboichet (Fin´s) ein oder geh noch ein Stück weiter zurück und mehr Richtung Main-Stream, Concrete Wave Carbon Blades oder Ciessevi-, André Plump- oder Persson & Aagesen-Flossen auch auch bei denen (und das war schon in den 90gern) waren Finnen, die über den Serien-Schrott rausgingen einfach teurer.

    Nur viele haben sich um die Finne soviel geschert wie um vielleicht Trapeztampen, oder nee, selbst darum haben sich die meisten mehr gekümmert.

    Du hast recht ein Ein- oder Aufsteiger braucht nur eines: eine robuste Finne, damit er auch mal voll "grundeln" kann. Unterschiede von der einen zur anderen Finne merkt der nicht.

    Aber sobald jemand einigermaßen Gleiten und Schlaufenfahren kann und vor allem so eine Finne auch entsprechend sorgfältig behandeln kann, dann mach es schon Sinn sich zumindest eine gute Finne zu gönnen. Klar sind Richards schon Highend - und ich war, da kannst du Richard fragen zuerst auch sehr skeptisch.

    Wäre der Unterschied nicht so eklatant gewesen, hätte ich erstens kein Problem gehabt (hat Richard mir übrigens auch angeboten) sie zurück zu senden und zweitens bei dem Preis auch nicht noch welche bestellt. Ich hab sie mir halt nach und nach gegönnt.

    Aber es ist halt ein Unterschied ob man mit einer Luftfederung völlig entspannt vollgasfährt oder mit einer Starrachse und Leiterrahmen die Windel voll hat und nach einer halben Stunde fertig ist. DAS macht für mich einen entscheidenden Unterschied aus. Und ich behaupte jetzt mal, das es auch jeder halbwegs gute Surfer wirklich rausfahren kann.

    Lieber eine gescheite Finne, als 10 bescheuerte die in Summe aber genauso viel kosten.

    Der wichtigste Punkt ist: weniger aber dafür gutes Material = weniger Frust und mehr Spaß auf dem Wasser.

    Mit einer Materialschlacht gewinnt keiner einen Blumentopf, wenns am Fahrkönnen fehlt, da bin ich voll bei Dir.

    Richard hat den besten Kundenservice den ich je erlebt habe und die Teile sind jeden Euro wert!

    Das kann ich nur mehr als bestätigen!!! Richard hat mir einen Highspeed-Volltreffer mit meiner 36er 4.1er mit Treibgut absolut perfekt repariert. Und nachdem ich es letztes Jahr sogar geschafft hatte bei meiner 38er 4.2.1er den wohl typischen "Halbmond-Riß" am PB-Schaft zu fabrizieren (entsteht wohl bei ordentlich Power auf der Flosse) hat er mir einfach einen neuen angegossen.

    Da kann ich nur sagen, sowas hab ich bislang noch nie erlebt. Nochmal ein ganz großes Danke an Richard hierfür!


    Nachdem ich gehört hab das einige Pros für Curtis oder Carpenter Finnen ca. 700-1000 Euro abgedrückt haben (was ich echt für irre halte), erscheint mir die Investition in das für mich meist unterschätzte Ausrüstungsteil mehr als gerechtfertigt. Nichts außer dem Board selbst hat mehr Einfluss auf die Hydrodynamik wie die Finne. Ich wundere mich oft welche "Bremsklötze" sich manche wirklich gute Surfer so ins Board schrauben und sich dann wundern weils sch.... fährt. Mit Finnen läßt sich echt viel verändern - sorry, ist schon lange ein Tick von mir (hab schließlich verdammt viele im Keller liegen) - und ich hab echt verdammt viel ausprobiert.


    @Köster:....ja ist sie, ich hab aktuell durch Richards Finnen von knapp 40 Flossen auf nun lediglich 5 reduziert. Drei davon sind Richards: 33 S 4.1, 36 S 4.1, 38 S 4.2.1. Damit bin ich nun perfekt aufgestellt. Die 4.1er ist halt einfach nur völlig hirnlos zu fahren und fühlt sich stets neutral und absolut frei an. Die Finne belästigt Dich einfach nie. Die 4.2.1 hat dafür den Vorteil, das sie etwas präsenter ist und man sie auch von untern raus einfach schneller "antreten" kann. Oben raus braucht sie dann etwas mehr Konzentration, wird dann aber mindestens genauso schnell wie die 4.1er.

    Also ich würde zum Angleiten und böigen Bedingungen immer die 4.2.1 wählen und wenns ordentlich Wind hat die 4.1er. Daher auch meine Abstufung.

    Hmhm, ich hatte meine Traumkombi letzte Woche auch wieder im Wasser.

    Safaga und am Samstag morgen rund 25 Knoten. Bin mit der 36er 4.1 und meinem 6,6er Hucker lockere 5 Stunden gebolzt.

    Nachmittag dann lediglich auf die 38er 4.2.1er gewechselt - fürs Segel war ich echt zu faul.

    Aber mit der 36er 4.1 "hoovert" der WARK voll über die Finne und bleibt dabei völlig flach und laufruhig - erstaunlich bleibt für mich einfach, um so ruhiger sich alles anfühlt um so extremer wird der Speed.

    Ich glaub ich hau meine restlichen 40 Finnen alle in die Bucht. Ich fahr nix anderes mehr - erst jetzt, nach Richards finnen ist mir klar mit welchem Sch... man sich das Leben schwer gemacht hat über die Jahre.

    Ich konnte mir heute ein RRD Freestyle Wave 90L Limited Edition aus 2013 ausleihen und das ist ganau das was ich suche.

    Siehste, dann lag ich mit meinen Vorschlägen letztendlich doch genau richtig. Habs Dir ja gesagt die alten fuhren sich etwas großer als sie waren und sind sehr komfortabel zu surfen.

    Super, das Du das gefunden hast, was Du wolltest. Und übrigens ein Kilo Gewicht der Ausrüstung hin oder her merkt man sehr wohl. 1 Kg weniger fühlt sich ugf. an wie 10 L mehr Volumen im Board.

    Gleiches gilt fürs Angleiten, mit leichterem Material biste einfach früher im Rutschen und kriegst es auch leichter zum Gleiten.

    da war dann ein zischen beim rechten hinteren schlaufenplug

    Hi, das kenne ich, könnte es sein, dass ihr mal andere Schlaufen bzw. andere Schrauben + Anti-twist-Plättchen montiert habt?

    Hatte das mal bei einem Bekannten ebenfalls mit F2. War allerdings ein Spice (sollte aber in etwa aus dem gleichen Baujahren sein wie Dein SX). die Plugs für die Schlaufen waren sehr knapp dimensioniert. Wenn man nur die Anti-Twist-Plättchen (die brachen regelmäßig) weggelassen und die Schrauben dann ganz eingedreht hat platzte der Schlaufendübel auf wie ein Spreitzdübel in der Wand. Gleiches passierte auch wenn man anstatt der abgeflachten Schrauben normale oder auch etwas dickere verwendet hat (wenn z.B. die alte Schraube nicht mehr hielt).

    Da hilft nur eines rausfräsen und nach langer Trockenzeit ersetzen.

    Auch wenn ich diese Ausgabe mal wieder nicht so schlecht fand - ist wohl auch subjektiv, weil im Test 95 Liter Boards waren, das geb ich zu - geht man ins Detail siehe Finnen-Thema, kommt nicht mehr wirklich viel rüber. Da fand ich die History-Beilage sogar richtig erfrischend im Vergleich. Auch wenn ich die Originalstorys/Ausgaben größtenteils sogar zuhaus hab.


    Danke t36, wenn auch OT, ich fand den Artikel zum ultraleichten Platinum Aero Rigg damals zwar zunächst interessant, jedoch das Resümee nach dem Bruch auch ziemlich ernüchternd.

    Auch der C-Gabel-Test war echt dürftig.


    Sorry wenn ich das sage, aber mittlerweile kommen mir die Tests etwas "gezwungen" vor - Motto: "müssen wir denn schon wiiiiieeeeder was testen". Auch die Beschreibungen und Messkriterien sind irgendwie beliebig geworden....was ich diesmal auch nicht verstand: gibts denn jetzt eine "95-Liter-Klasse" die alles umfasst was sich da so auf dem Wasser tummelt?!

    Keine Trennung mehr Wave, FS, jump&bump highwind Bolzer, etc. Das Testfeld kam mir irgendwie zusammengewürfelt und nicht wirklich vergleichbar vor. Fehlte nur noch ein 95-Liter-Slalom-Renner drin. Ja wenns um die Unterschiede geht - was bei dem Testfeld von vorne herein ja klar ist - war es wohl aufschlussreich, aber keine Überraschung, die man wohl hier zu verkaufen versucht hat.

    Etwa wie: "Stellt Euch vor ein FS mit 12 cm Stummel dreht besser als ein highwind j&b Bolzer mit ner schnellen Finne." Das ist in etwas so erstaunlich, als würde man einen Trickski mit einem RS-Carver vergleichen und sich wundern weil letzterer schlechter dreht.


    Interessant hier im Thread, das der Offroad wohl auch ein "Geister-" oder Katalog-Board ist....gerade in der Klasse ist mir das schon das ein oder andere mal in den letzten Jahren untergekommen: Beispiel Fanatic Hawk 97 liter Ltd. aus 2014 (in 2014). Habe das Board nur ein einziges Mal live gesehen und auch gefahren (gab in der Station auch nur eins davon). In ganz Deutschland hatten damals 2 Shops jeweils 1 Exemplar zum Listenpreis auf Lager - bestellbar war es da aber schon nicht mehr. Bin mir nicht sicher ob es das Board überhaupt öfter gab....;) Gebraucht ist er erst recht absolut nicht zu finden. Oder die Mistrals der vergangenen Jahre....soweit seit der Brigdahl Ära überhaupt noch existent - nen Test vom letzten Screamer gabs aber meines Wissens auch, nur die Boards nirgendwo zu kaufen - oder kam mir das nur so vor?!


    Ich les sie halt, die surf weils ganz unterhaltsam ist, aber mehr ist das nicht mehr.


    Ich geb reggi aber recht, damit man grob eine Einschätzung vornehmen kann sind sie wohl ausreichend - aber wohl mehr für Ein- und Aufsteiger geschrieben.

    Kann man da was falsch machen, wenn der zu alt ist?

    ....also nicht das ich jetzt aus eigener Erfahrung wüsste ob Gaastra die Ignition Serie noch länger produziert hat, aber so wie es aussieht ist der Mast u.U. 13 Jahre alt, schau mal hier (stammt wohl aus 2004): http://www.peterman.dk/masts-all-imcs01.htm

    Da stellt sich nicht nur Frage ob er passt, als viel mehr wie lange er noch hält......zumal er ja schon gebraucht ist und Du nicht weißt wie stark der Vorbesitzer ihn beansprucht hat und wie er gelagert worden ist.

    Die Biegekurve sollte eigentlich grundsätzlich passen.

    Erst ganz neue Masten von GA haben jetzt wieder Constant-Curve: http://ga-windsurfing.com/specials/2017mast/

    Da 430 auf dem Segel steht sollte zumindest die Länge passen, was für eine Härte ist denn angegeben - 430er liegen i.d.R bei 21 Imcs.

    Was ist es denn überhaupt? Ein RDM oder ein SDM Mast? RDM fällt Dir im Vergleich zum alten Material sofort auf, die Masten sind deutlich dünner vom Durchmesser.

    Vielleicht hilft Dir das auch noch etwas weiter: http://www.windsurf-scout.de/i…masten_rdm_sdm_masten.htm

    und nur damit du siehst welche Unterschiede es gibt: http://www.unifiber.net/2015/mast-selector

    Die Tabelle ist aber höchst umstritten - also nur mal so als kleiner Überblick gedacht.

    nur das mit dem Trapeztampen, der NICHT beim Segelldruckpunkt sein soll, scheint mir arg diskussionswürdig

    Ist ja Dein Ding....müsste bei Dir aber so sein, wie Du schreibst, sonst passt es ja nicht mit dem "heute weiter vorne liegendem" Schwerpunkt zusammen. Aber gut, vielleicht reden wir auch nur aneinander vorbei. Fakt ist, und das hilft mickbeats sicher weiter, wenn Du eingehängt mit Zug im Segel Deine Gabel mit beiden Händen loslassen kannst und das Segel völlig neutral im Wind steht, dann passt es optimal.

    heute mit relativ weit vorne liegendem Druckpunkt auch bei Wavesegeln muß die Mastposition weiter hinten sein, weil ja sonst der Druckpunkt zu weit vorne wäre

    ist doch ein einfach einzusehender zusammenhang

    Deiner Logik folgend müssten die Trapeztampen aber weiter vor an der Gabel - vorne liegender Druckpunkt, weiter hinten liegende Mastposition - bedeutet für mich Tampen sind dort wo der Segeldruckpunkt liegt also deutlich im vorderen Drittel der Gabel Richtung Mast und nicht dort wie an modernen Segeln üblich fast in der Mitte. Und dabei wäre es egal ob Wave oder nicht - Dachte nur an Race Segeln wirds deutlicher....ich bin eher der Meinung der Druckpunkt ist heute stabiler fixiert, weil die Tubes einfach härter sind und die Schnitte mehr twisten, bzw. eben mehr Vorspannung haben - dadurch sind sie eben nicht mehr direkt hinter dem Masten wie früher sondern deutlich mittiger möglich, aber gut.


    Mit der Boardlänge da bin ich voll bei Dir, das ist er sicher auch nicht gewohnt - dreht halt leichter in den Wind.


    Und klar ists kein Material sondern ein Umstellungsproblem - von alter Fahrtechnik auf die neue.

    Hi, naja, ist zwar nicht schön, aber dicht. Wenns nicht um die Optik geht, dann würde ich es so lassen.

    Es ist viel mehr Aufwand das jetzt wieder alles rauszuschleifen - ggf. machst du es damit sogar noch schlimmer.

    Als nächstes hast du bei neuen Segeln (alles seit 2000), wie schon mehrfach erwähnt, stets einen deutlich mittigeren Druckpunkt, die alten Segel haben nur vorne gezogen.

    ich würde mal ganz genau das gegenteil behaupten und wegen des weiter vorne liegenden und stabiler dort bleibenden Druckpunktes sind die Mastschienen nach hinten versetzt

    ....bist Du Dir da echt sicher, Schau Dir mal den Profilverlauf eines modernen Racesegels an und den Profilverlauf eines der ersten Camber-Segel (z.B. Gaastra Race) aus den 80ern, die alten lattenlosen Dreieckstücher aus den 70ern lasse ich mal außen vor. Heute harte Tubes, damals dünne weiche Profillatten, die vorne papierdünn ausliefen. Heute 40 cm weite Masttaschen die Tief bis fast in die Segelmitte reichen, damals max. 15cm tief. So hattest Du damals vorne extrem viel und hinten kein Profil. Druckpunktwanderungen sind was anderes, aber der "vorgesehene" Druckpunkt war weit im vorderen Drittel. Auch die alten RAF Segel hatten kurz hinter dem Masten das Maximalprofil und wenig weiter den Druckpunkt eingenäht (siehe auch die meist senkrecht von Top zum Vorliekstrecker verlaufenden "Shape-Lock-Panels"). Nicht umsonst wandert auch die Tampenposition immer weiter nach hinten an der Gabel.

    Weiche "Flossenfinnen" sind auch fehlerverzeihender als harte, steile Finnen.

    Hm, also sie mögen Fehlerverzeihen, aber keines Falls mehr Druck aufnehmen. Ist auch ein wenig schwierig ihm da was zu raten. Wenn auch mit mehr Lift, würd ich ein dickeres Profil nehmen, weil es mehr Druck ab kann. Auf keinen Fall ne dünne weiche Wavesichel, damit steht er nur noch quer.

    Trapeztampen: die gehören so montiert, dass sie den Druckpunkt "halten" und nicht das Rigggewicht beim hochheben - da würde ja ein schwererer Mast ja dafür sorgen, dass die Tampen weiter nach

    Klar, aber ich hatte den Tipp zur "groben" Positionierung von Vincent Langer. Und Du wirst lachen es funktioniert - klar muss man nochmal nachjustieren, aber immer noch besser als blind viel zu weit vorne montierte. Auf jeden Fall gehören sie heute wo anders hin als in den 80ern - ich glaub darüber sind wir uns einig....

    auch erleichter der Abstand (ca. 15-20cm) der Befestigungspunkte die Kontrolle

    Auch da stimmt ich Dir zu - ich fahre auch stets mit 30 cm Abstand. Aber man sieht heute oft selbst bei großen Slalom Tüchern gerne mal nur noch 5-10 cm und bis zu 36er Tampen. Letzteres macht für mich aber nur bei schmalen Racegabeln Sinn. Bei sehr weiten, wie einer Enigma würde ich sogar unter 30 gehen. Kürzer bringt ihn auf jeden Fall zurück übers Board.


    Ich finds halt nur komisch, früher bin ich mit Sitztrapez die "langen" 28er Tampen gefahren und alle haben gelacht was das soll - VIEL zu lang seien die, deswegen stünde ich nicht aufrecht genug überm Brett (schnell war ich damit allerdings immer). So, heute fahre ich 22er mit Hüfttrapez und jetzt lachen wieder alle, was ich mit den "Katapult" Tampen anfangen will und alle um mich herum fahren mit 30-36er Tampen - komischerweise genau die Leuzt, die mich damals dafür belächelt haben.....


    Bin der Meinung man muss es letztendlich selber herausfinden welche Länge zur Gabelweite, dem Trapez, der eigenen Armlänge und Gabelhöhe und um sich letztlich damit wohl zu fühlen passt.


    Und übrigens bei keinem mittigen Trimm eines modernen Boards "spitzelst" Du mehr ein. Kann sein, dass der Bug einsetzt, aber mehr nicht, aber es geht ja darum ihm den Umstieg leichter zu machen - mickbeats teste es halt einfach mal.....

    Hm, also wenn Du mit dem alten Zeug aus den 80ern gut gesurft bist, dann liegt es meiner Meinung nicht nur am falschen Trimm, oder der falschen Finne - Deine Probleme scheinen so groß, wie Du sie beschreibst, dass diese nicht von solchen Details herrühren. Auch wenn das neue Zeug aus verschiedenen Jahren stammt und sicher die Frage nach Biegekurven und Trimm berechtigt ist. Irgendwie fahren ließe sich damit schon, auch wenns Rigg ev. etwas zickig oder anders herum drucklos wirkt.

    Es liegt meiner Meinung einfach daran, das Dein Obels-Shape (ich kenne die Dinger aus den 80ern) "ultra vorlastig" getrimmt war, also die Mastspur im vorderen Drittel des Boards war. War ein Markenzeichen von Hans Obels und auch der Zeit. Alle Leutz die mit sowas gut gefahren sind und pausiert haben, bekommen erstmal MEGA Probleme bei der Umstellung auf ein modernes, eher mittig getrimmtes Board. Denn selbst wenn Du beim alten den Mast ganz hinten getrimmt hast und beim neuen ganz vor gehen würdest liegen da noch Welten dazwischen. Ich würde mal so auf locker 20-40 cm Trimmdifferenz tippen.

    Aktuelle Boards liegen dazu deutlich "looser" im Wasser, sind also leichter und aktiver. Geringe Belastungen lösen da schon extreme Reaktionen aus.

    Als nächstes hast du bei neuen Segeln (alles seit 2000), wie schon mehrfach erwähnt, stets einen deutlich mittigeren Druckpunkt, die alten Segel haben nur vorne gezogen.

    Resultierend aus beiden Änderungen zum mittigen Trimm hin, kommts zu Deinem massiven "Anluven" oder in den Wind drehen, weil Du die Reaktion nicht gewohnt bist. Das Aufkentern, bzw. dass der Bug abhebt, kommt daher, das Du immer noch mehr im Tapez hängst, als auf dem Board zu stehen.

    Während damals die Mastposition den Bug im Wasser hielt und Druck von der Finne nahm, macht man das nun aktiv mittels Druck auf dem Mastfuß, damit entlastest Du auch die Finne.

    Hinzu kommt der deutlich breitere Stance auf den modernen Boards (bin zwar nicht sicher ob das 2008er das auch schon so hatte aber mehr als Obels in den 80ern sicherlich), damit gibst Du automatisch zunächst mehr Druck auf den hinteren Fuß und schiebst die Finne in den Spinout.

    Um das etwas abzuschwächen folgende Tipps zum Umstieg: Mast weit vor, Schlaufen soweit auf dem Wave-Board möglich etwas weiter nach außen und hinten (Du musst kurz vor oder auf der Finne stehen um Kontrolle zu haben). Ganz wichtig Gabel HOCH!!

    Versuch es mal von vermutlich brusthoch (alte Schule) mit kinnhoch. Dann die Trapeztampen, vergiss die antike Regel eine Elle vom Gabelkopf und nochmal eine Elle Abstand zwischen den Clipsen.

    Aktuelle Segel brauchen sie deutlich weiter hinten, Tipp versuche das Segel am T-Tampen hochzuheben, wenns in der Waage bleibt passts ugf. Wähle sie ggf. am Anfang etwas kürzer - auch wenn der Trend gerade eher zum megalangen Tampen geht. Verstellbare wäre ev. hier gut. Als Abstand der Clipse geht auch Null Hautpsache im Druckpunkt des Segels.

    Segeltrimm moderner Segel kennst Du schon, richtig?....also spar ich mir das.

    Du könntest zum umgewöhnen auch mal noch eine etwas größere Finne montieren, die etwas mehr Druck verträgt. Ev. sogar ne kleine Slalomfinne, soweit sich sowas als US-Box findet. Wichtig wäre wenn auch Wave-kontraproduktiv ev. eine etwas steilere Form mit dickerem Profil.

    Wirst sehen es wird so etwas einfacher.