Posts by PeeJott17

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    Bist du Experte für die Kriterien oder Sachverständiger?

    Nur weil du Gun fährst?

    Du darfst das ja gern für dich toll finden; aber Allgemeingültigkeit hat das noch lange nicht.

    Das behauptet er ja auch nirgendwo ! Dürfte allgemein so sein, dass hier die meisten nur individuelle Einschätzungen posten können.....ist kein Verbrechen !!!

    Doch, jetzt behaupte ich es einfach so schon...bin schonmal gespannt wann meine Behauptung wiederlegt wird (*schnell outlook geöffnet, IHK stade gegoogelt und dann neue email verfassen...Sehr geehrte Damen und Herren, hiermit möchte ich mich bei Ihnen als Sachverständiger für Qualitätsprüfung und Vergleich von Windsurfsegeln der Marken Neil Pryde und Gun Sails bewerben.

    Aufgrund langjähriger Erfahrung auf dem Gebiet des Gunsegelbenutzens und Neil Pryde Segel in Foren schlechtmachens denke ich wäre ich für diesen Titel prädestiniert und würde bei einer öffentlichen Vereidigung auch schwören mein Amt stets parteiisch zu Gunsten des Gun Produktes auszuüben und kein gutes Hahr an den Neil Pryde Segeln zu lassen, auch wenn sie mal besser sein sollten, was aber nur rein hypothetisch ist, da nichts besser als Gun ist, denn die Fähre ich ja selbst....

    Über eine positive Rückmeldung würde ich mich sehr freuen.

    Viele Grüße ihr


    PeeJott17

    *

    )

    Hallo Bernie.

    Na klar. Bin offiziell vereidigter Sachverständiger für Qualitätsprüfung und Vergleich von Gun un NeilPryde Segeln.

    Frag mal bei der IHK Stade nach, die können Dir das bestätigen...

    Aloha.

    Mal nur so nebenbei kann ich als GUN Fahrer berichten, dass sowohl die Performance als auch die Material und Verarbeitungsgüte vollkommen mithalten können.

    GUN baut, auch wenn sie leicht bauen wollen, immer sehr solide. Daher das Mehrgewicht (auf der Waage). Dass aber Gesamtgewicht und gefühlte Gewicht beim Surfen 2 unterschiedliche Dinge sind, sollte sich rumgesprochen haben.


    Die NP die ich von meinen Surfbuddies so gesehen habe sind da nicht besser in der Verarbeitung...


    North/Duotone sehe ich sehr wenig...kann aber auch regional bedingt sein...

    mariachi76

    Ganz ehrlich, das wird.

    Ich habe keine Ahnung wie Dein Revier so ist, aber möglichst konstanter Wind ist (wie eigentlich immer) gut, weil bei viel Wind eh schon immer stärkere Böen dabei sind.


    Kannst Du ja einfach mal versuchen, nach dem Wasserstart nicht gleich ins Trapez, sondern mit dem Hintern tief bleiben, vorderen Fuß in Fahrtrichtung, Board flach und wenn Du schon richtig gut im Fahren bist, dann in die Schlaufen und dann ins Trapez...Ja, erstmal anstrengend, aber es lohnt :-)


    Dann bist Du schon so am Losballern, dass Du Dich auch auf den hinteren Fuß stellen kannst und das Heck sinkt nicht ab :-)

    Witchcraft Sailboards

    Bouke, ganz lieben Dank für die Erklärungen. Das hilft schonmal gewaltig weiter.


    Mit dem was ich oben Zug genannt habe meinte ich aber auch, dass eine großflächige Druckbelastung auf das uws doch für die einzelne Faser eher eine zugbelastung ist, oder?


    Klar, zu einem gewissen Teil komprimiere ich die Faser auch, aber die Verformung (der oberfläche) die durch den Druck entstehen soll wird doch durch die zugbeständigkeit der Faser in faserrichtung verhindert, oder bin ich vollends auf dem Holzweg???

    Ich glaube das wurde ja schon häufig geschrieben, aber 14 Tage nach den Kontaktbeschränkungen wird es doch erst wirklich interressant. Dann kann man sehen, ob wir in D rechtzeitiger gehandelt haben und uns mehr dran halten, oder eben nicht.

    Ich hoffe ja und drücke alle Daumen, dass dem so sein wird und dann die Kurve wirklich flacher wird damit alle im Krankensystem Beteiligten mal eine Verschnaufpause (dann wieder ein paar Tage später) bekommen können und dieser Ganze Mist in halbwegs geregelten Bahnen verläuft.

    P.S.: Ich hatte mal ein paar Videos von "Lesch's Kosmos" oder wie die Sendung heißt geschaut und da wurde versucht zu erklären wo das Virus wohl herkommt und wie es wohl aus dem Tierreich auf den Menschen übergegangen ist. Da muss ich leider sagen, dass es nun unnützer nicht sein könnte, aber das ist sicherlich eine verklärte mitteleuropäische Sichtweise auf den dort dargestellten Verlauf der Dinge. Da man aber mit keinen großen oder nachhaltigen Änderungen rechnen kann, können wir uns, wenn die Geschichte dann irgendwann überstanden ist, schon auf den nächsten Spaß in ein paar Jahren freuen...

    ...hab auch gerade Dein Avatar gesehen...mal davon ab des es ein schickes Foto ist, siehst Du da auch schon, dass das Board nicht flach genug liegt...


    Ach ja, dass es dann ziemlich ab geht, wenn Du das alles passig für Dich eingependelt hast, ist einfach mal so...da hab ich mich auch die ersten Male echt verjagt beim Angleiten, hab die Luvkante runtergetreten und bin beim in die hintere Schlaufe schlüpfen gleich eingeparkt....aber da bekommt man den Bogen auch raus wie viel man bei welchem Board und welchen Bedingungen machen kann ohne dass es wieder anstrengend wird...


    Ein paar Sessions mehr und das wird sicher gut funktionieren :-)

    Aloha.

    Die 29" höhren sich erstmal gut an.

    Versuch einfach mal die Geschichte mit dem erst Angeleiten ohne Trapez, dann in die Schlaufen und dann Trapez, wenn es wirklich ordentlich Wind hat. Ja, das ist erstmal anstrengender weil Du das Segel dann "festhalten" musst, man hat aber mehr Möglichkeiten zu reagieren wenn was schief läuft und daher verkrampfe ich dann nicht so schnell aus Angst vor dem Schleudersturz.


    Es hilft auch extrem, wenn man beim Wasser/Beachstart darauf bedacht ist das Board nicht anluven zu lassen. Das Losfahren nach dem Anluven ist auch wieder so eine Sache die viel Potential für "Gurgeln mit Druck" hat.


    Mir hat das auf jeden Fall bei meinem kleinen Board geholfen..ach ja und nicht vergessen, den vorderen Fuß immer in Fahrtrichtung und das Board flach drücken. Ist finde ich bei den kleinen Boards viiiiiel wichtiger als bei den Badeinseln...da merkt man auch schnell einen Unterschied...es ist ja auch meistens nicht viel das den Unterschied macht...

    Ach ja, weiter spannend, was für Kräfte wirken denn beim Surfen auf meine Faser im uws überhaupt? Doch eigentlich nur zug (durch die Aufbiegung nach oben), oder?

    Wirkt da überhaupt Druck, oder besser gesagt nennenswerter Druck für die Faser? Oder "lacht" sowieso jede Faser (Glas oder carbon) über den generierten Druck beim Surfen im uws sowieso? Ist das also zu vernachlässigen und muss daher bzgl. Druck und punktuelle Belastung im UWS nur der o.g. Spitze Stein am Strand unbeschadet weggesteckt werden?

    Zug? Eher nicht. Kann bei Gelegenheit mal ausmalen was passiert aber muß z. Z. alleine arbeiten und will versuchen die Verspätungen im Ramen zu halten.

    Wäre cool wenn Du Deine Einschätzung/Erkenntnis teilen würdest.


    Warum komme ich auf zug? Durch die Belastung des Boards von oben und das Schlagen des Boards gegen Kabbel und co dürfte doch die Kraft versuchen das Board weiter "aufzubiegen".


    Als Beispiel, wenn ich gegen eine Kabbelwelle fahre, dann gibt es zwar Druck an dieser Stelle(da wo das Baord gegen die Welle schlägt), aber der Impuls dürfte ja dazu führen (wollen) dass sich das Board weiter aufbiegt. Das wäre dann ja der zug auf die Faser.


    Da wir ja über Wasser fahren und nicht über Schotter hätte ich gedacht, dass punktuelle oder aber zumindest sehr kleinflächige Druckbelastungen beim Surfen eher nicht vorkommen, sondern eben eher großflächiger Druck und dann eben Zug...


    Aber vielleicht bin ich da auch auf dem Holzweg.....

    Was ich bei dem Video, wenn ich so drüber nachdenke, nicht ganz verstehe ist, dass wenn ich carbon und glas verbinde und dann entlang der faserausrichtung auf Zug belaste, dann habe ich doch einen größeren Widerstand solange ich mich innerhalb der tolleranzen des carbon bewege...also angenommen carbon dehnt sich (nur mal für das Beispiel hypothetisch) 1mm bevor es reißt und glas 4mm, dann habe ich doch von 0-1 mm auch eine Unterstützung vom Glas...das wird nicht dolle sein und schon gar nicht so gut wie nur carbon, dürfte doch aber auch nicht nix sein...oder?

    Er spricht in dem Video auch nicht vom "Widerstand" während der Dehnung des Materials sondern von total strength und wann es zum Materialversagen kommt.

    Ja das Glas hilft "nicht nix" beim Dehnen aber die Hauptlast liegt auf dem Carbon und zur total strength trägt das Carbon gleichzeitig nichts bei so lange das Glas stärker ausgelegt ist als das Carbon.

    Na dann bin ich ja ein bissel beruhigt :-)

    Ach ja, weiter spannend, was für Kräfte wirken denn beim Surfen auf meine Faser im uws überhaupt? Doch eigentlich nur zug (durch die Aufbiegung nach oben), oder?

    Wirkt da überhaupt Druck, oder besser gesagt nennenswerter Druck für die Faser? Oder "lacht" sowieso jede Faser (Glas oder carbon) über den generierten Druck beim Surfen im uws sowieso? Ist das also zu vernachlässigen und muss daher bzgl. Druck und punktuelle Belastung im UWS nur der o.g. Spitze Stein am Strand unbeschadet weggesteckt werden?

    Witchcraft Sailboards

    Genau...Fragen über Fragen...


    Was ich bei dem Video, wenn ich so drüber nachdenke, nicht ganz verstehe ist, dass wenn ich carbon und glas verbinde und dann entlang der faserausrichtung auf Zug belaste, dann habe ich doch einen größeren Widerstand solange ich mich innerhalb der tolleranzen des carbon bewege...also angenommen carbon dehnt sich (nur mal für das Beispiel hypothetisch) 1mm bevor es reißt und glas 4mm, dann habe ich doch von 0-1 mm auch eine Unterstützung vom Glas...das wird nicht dolle sein und schon gar nicht so gut wie nur carbon, dürfte doch aber auch nicht nix sein...oder?

    Aloha.

    Das kommt mir sehr bekannt vor. Ich hatte irgendwan, wie aus heiterem Himmel, mit einem Fanatic Eagle in 105l malvgenau das gleiche Problem, allerdings mit sehr kleinen Segeln. Mit 7,0 und 6,0 alles tutti, mit 5,3 ging es nicht mehr.


    Bei mir waren es für das kleine board mit viel Wind die viiiiiel zu kurzen Trapeztampen...

    Hatte ich einfach so vom leichtwindfahren mit übernommen, war aber bei viel Wind tödlich.


    Versuch mal deutlich längere tampen, erst angleiten OHNE trapez bei viel Wind, dann in die Schlaufe und dann ins Trapez.


    Bei viel Wind zuerst ins trapez bei zu kurzen tampen macht die Fuhre schon so unruhig/schnell, das ich da dann Probleme hatte mit die fußschlaufen zu finden...also bin ich auf amwind leicht losgeglitten, aber nicht zu schnell, hab mich in die Schlaufen gewurstelt und dabei das Heck so dermaßen belastet das es super krampfig wurde...Druck ohne Ende und trotzdem blubbernd durch Wasser gepflügt...

    vipcop

    Ganz lieben Dank für das Video.

    Das Carbon so viel weniger stretcht als Glas hätte ich nicht gedacht, aber das es weniger stretcht schon...


    Jetzt ist meine Idee nicht so sehr, dass ich das beides zusammen brauche, dass es sich also aufaddiert bzgl. Zugbelastung. Bei mir soll ja das Glas den Druck übernehmen und Carbon den Zug.

    Ich habe da, wieder weiß ich es nicht, die Überlegung, dass 110 g/qm BD Carbon den Zug, er so bei der Benutzung eines Surfbrettes auftritt (gerade im UWS) eigentlich dicke aushalten muss und sogar noch drüber raus geht.

    Das Problem bei einem so dünnen Aussenlaminat ist ja, dass ich dann fast gar keine Resistenz gegen punktuellen Druck habe, weil es dann einfach nachgeben wird.

    Also der eine scharfe Kiesel am Strand der einem den ganzen schönen Surftag versaut.


    Bei meinem (wirklich nicht optimalen Aufbau) macht der Kiesel vielleich punktuell das Carbon kaputt aber scheitert hoffentlich am Glas.


    Von "optimal" bin ich ja leider schon weg. Jetzt muss ich versuchen das Gewicht nicht zu sehr zu erhöhen und die gewünschte Steiffigkeit zu bekommen.