Beiträge von PeeJott17

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    Bzgl. Steifigkeit und Carbon:

    Ist da jetzt ein Gewebe 90' besser oder 45' wenn man das Board in Längsrichtung betrachtet.


    Interessant wäre sowohl Steifigkeit wie auch sonstige Stabilität...


    Carbon Art erzählt 90' wäre besser, wo anders hörte ich 45'...was ist nun richtig?

    Moin.

    Cool...mal ein paar tolle Aussagen für die Heimlaminiere...werde ich bei der nächsten Shoppingtour bei h/p textiles und co berücksichtigen...


    Also bei Glas ist am stabilsten:

    1. Atlas

    2. Köper

    3. Leinwand


    stabiler als eine dicke Lage sind 2 dünne lagen.


    Wenn mann die 2te dünne Lage um 45' dreht ist es noch stabiler, als 2 lagen in gleicher Ausrichtung.


    Super, schon wieder dazu gelernt ;-)

    iwi44 :


    Moin Jürgen.

    Danke für die Blumen. Mal schauen wie es aussieht wenn es fertig ist.


    Bzgl. der Footpads habe ich mir schon welches besorgt. Im Parallelthread wurde eins bei AliExpress.com gezeigt. Genau das gleiche wie das Concept-X von z.B. Handmade, aber nur halb so teuer.

    Daher bin ich in der Rubrik gerade gut bedient, merci ;-)

    Zu der Frage welches Glas "beser" ist, würde ich tippen, dass Leinwand i.E. eine festere Webart ist. Deshalb verschiebt sie sich nicht so leicht, weshalb sie zum Verarbeiten nicht so schön ist wie Köper.

    Was die Festigkeit angeht, geht es ja dann darum, wieviel Zug die Fasern aufnehmen können. Da würde ich sagen, kommt es auf die Dicke der Faserstränge an.


    Ob da jetzt Köper oder Leinwand dickere Stränge hat, weiß ich nicht....Wenn beide Faserstränge gleich dick sind, würd ich sagen, gibt es keinen Unterschied bzgl. der Festigkeit.

    Besser oder schlechter würde es dann nicht geben....


    Carbon ist sicherlich deutlich zugfester bei gleichem Gewicht ggü. Glas. Das Board wird dann also bei gleicher Festigkeit ggü. Glas leichter.

    Carbon ist aber anfälliger auf punktuelle Belastungen.


    Glas ist da m.E. verzeihender, was puntuelle Belastungen angeht....


    Ob nun Carbon-Kevlar stabiler ist als Glas ist wohl eine definitionsfrage. Bei gleichem Gewicht würde ich sagen, hat Carbon-Kevlar deutliche Vorteile was die Steifigkeit angeht.

    Kevlar könnte auch ein bissel die Schlaganfälligkeit von Carbon dämpfen.


    Wenn das Gewicht egal ist, könnte ich mir aber vorstellen, dass viele Lagen Glas i.E. stabilder sind als Carbon-Kevlar, wenn auch nicht so steif.


    I.E. würde ich daher zu Carbon-Kevlar tendieren, wenn es um den Vergleich bei gleichem Gewicht geht.


    Vielleicht gibt es noch andere "Mitratende" oder sogar "Wissende" ??

    Moin Bouke.


    Erstmal Danke für Deinen Input...astrein.


    Also kann man das so stehen lassen, dass es gleich sinnvoll ist Carbon gleich auf den Blank aufzubringen? Es spielt also keine Rolle, ob ich das Carbon als äußeres Sandwich verwende oder als "inneres", was die Steifigkeit angeht?


    Weiter habe ich noch mitgenommen, dass eine Schicht Glasfaser über dem aussen angebrachten Carbon das Carbon nicht schützt?


    Ich hätte gedacht, das Glas nimmt wenigstens etwas Energie auf, v.a. bei punktuellen Belastungen, die das Carbon ja nun gar nicht mag.

    Eine Sache die ich noch erfahren durfte:


    -Das "Re-Shaping" vom Board nach dem laminieren der Sandwichschicht ist MEGA wichtig. Hier kann ich noch recht leicht alle Dellen und Knicke und Verwerfungen wegschleifen oder spachteln.

    Später ist es extrem schwer und dauert mega lange und macht auch gar keinen Spaß mehr, da es auch deutlich mehr Gewicht bringt.


    Ein Video zum Re-Shaping:


    @Bouke:


    Wenn Du Lust und Zeit hast uns ein bissel das "Laminierer 1Mal1" zu erklären, fänd ich das z.B. super.

    Auch gerne in einem separaten Trööt.


    Es werden ja hier so einige Boards gebaut und es muss ja nicht jeder bei seinem ersten Board die selben Fehler machen (wie z.B. ich)...


    Als erste Regel kan ich dann schonmal festhalten:


    -Verstärkungen nach aussen, um die Kante zur durchgehenden und strukturgebenden Faserschicht anschleifen zu können, was nicht ohne Beschädigung der durchgehenden Schicht geht, wenn die Verstärkung innen liegt.

    Wenn ihr jrtzt denkt: Boooaaa, da ist aber noch viel Füller druff!!

    q

    kann ich nur sagen: "Stimmt!" und "War so eigentlich nicht geplant!"


    Nächstes Mal werde ich das nach Boukes Vorschlags machen und hoffen, dass ich dann alle Ecken gut wegschleifen kann, so dass ich wirklich fast allen Füller wieder runter bekomme ;-)


    Jetzt kommt auf jeden Fall das UWS dran.

    Dafür habe ich mir graune Spritzfüller besorgt (der gelich wie oben, nur eben in Grau).


    Da werde ich wahrscheinlich nur Bilder vom fertig geschliffenen Board machen.


    Danach wird es dann lackiert....aufgrund der Grundfarbgebung i.R.d. Laminaierens kann man sich schon denken, an welches Design es wohl angelegt sein wird ;-))


    Lacke nehme ich diese hier:

    http://www.ebay.de/itm/3815117…geName=STRK%3AMEBIDX%3AIT


    Als Klarlack dann denselben von dem obigen Hersteller (oder Eindoser oder soo)...

    Danach kam...na was...genau: S-C-H-L-E-I-F-E-N


    Ein Traum.

    Zuerst mit Schwingschleifer 120er Korn, dann 180er Korn und ganz zum Schluss 240er, letzteres aber mit einem flexiblem Block per Hand....


    Man macht wirklich Meter beim Schleifen....ich werde beim nächsten Board mal meine Schritte zählen...da kommen sicherlich eine km zusammen bei so einer Schleiforgie ;-)


    So sah es danach danach aus:


    Schliff2_Seite.jpgSchliff2_vorne.jpgSchliff2_hinten.jpg

    Dann habe ich erstmal losgefüllert....

    Habe mir diesen Füller hier besorgt:


    http://www.ebay.de/itm/4009295…geName=STRK%3AMEBIDX%3AIT


    und der passt schon ganz gut. Vielleicht ein bissel dünn, aber macht eigentlich nix.

    Lässt sich nach dem Trocknen auch recht gut schleifen.


    Von dem weißen also erstmal 1 1/2 Dosen auf die Oberseite geballert.

    Dann sah das Board so aus:


    Füller_seite.jpgFüller_vorne.jpgFüller_hinten.jpg


    Jetzt sieht man die "Problemstellen" noch schöner....aber ich bin ja noch nicht fertig....

    Sooo...jetzt mal vom Theoretischen kurz weg.


    Es ging wieder mal ein riiiiiiesen Schritten weiter.


    Zunächst habe ich mal die Inserts freigelegt und dann erstmal geschliffen.

    Zunächst mit einem Schwingschleifer mit 120er dann mit 180er Korn.


    Dann habe ich irgendwann Angst bekommen, dass ich durch die oberste Schicht schleife (siehe auch vorangegangenen Post) daher muste ich dann aufhören :-(

    Dabei schleife ich doch sooooo gerne....


    Danach sah das Board erstmal so aus:


    Schliff1_Seite.jpgSchliff1_vorne.jpgSchliff1_hinten.jpg


    Abgeklebt habe ich es dann natürlich vor dem Füllern auch ;-)


    Abklebung.jpg

    Hi Bouke.


    Wenn ich drüber nachdenke hast Du völlig recht. Ist mir jetzt auch beim Schleifen und füllern aufgefallen.

    Ich habe ein Stufe und wenn ich zu stark schleifen würde, würde ich die äußere Schicht "wegschleifen".

    Das ist natürlich großer Mist!!!


    Tatsächlich habe ich mich an den Videos von Nelson-Factory entlang gearbeitet und die machen das eben genau so.

    Zuerst Sandwich, dann Verstärkungen druff und dann 2 Lagen Glasfaser drüber....


    Wahrscheinlich ist bei denen die Stufe minimal, da die dort verwendete Kohlefaser recht dünn aussieht...vielleicht 80 oder 110g/qm?

    Da ist dann wahrscheinlich keine soooo dolle Stufe zu spüren.


    Wie machst Du das mit den lokalen Verstärkungen (z.B. Mastspur/Fußschlaufen etc...)? Wenn ich Dich richtig verstehe, dann erst die großen Lagen, dann die Verstärkungen, dan Anschleifen und dann? Nochmal ne Schicht Glasfaser drüber?

    Karbon mag ja Schläge nicht sooo gerne, von daher hätte ich etwas Respekt davor als letzte Lage (ganz aussen) Karbon zu haben....


    Zunächst aber mal ganz lieben Dank für Deine Tips ;-))


    P.S.: In der Video-Serie von CarbonArt haben sie glaube ich keine Schicht Glasfaser über die Karbonschicht gemacht, aber einen wie auch immer gearteten Füller/Versiegler:

    bzgl Preis:

    280,- ist kein Pappenstiel.

    Wenn ich aber die Kosten der fehlkäufe die verballerte Freizeit und den spassgewinn durch eine gute Finne gegenrechne, dann kommt sie wahrscheinlich eher günstiger.


    Man stelle sich vor, ich nehme mir nen Tag frei um ein paar günstig geschossene Finnen zu testen, bei den ersten habe ich keinen Spaß, weil sie so komisch sind(die eine trete ich beim abgleiten jedes zweite Mal in den spinout, die andere hebelt mir bei richtig Gas das Board hoch, dass ich auf die Bremse treten muss) und bei der nächsten Krieg ich beim halseeinleiten nen spinout, das Rail fängt und ich kracher ins Segel und machs kaputt...


    Ich denke, könnte ich zu diesem Zeitpunkt das Debakel (rückwirkend) gegen Zahlung der 280 schleifen in einen surftag mit "hirnlos einfach und entspanntem hin und hergeballer" bis ich komplett kaputt bin eintauschen, ich würd sofort die ec-karte ziehen8):P;)

    Aloha.

    Ich habe jetzt eine C-fin nicht und auch noch nicht gefahren, wenn aber die obige Beschreibung stimmt "hirnlos einfach entspannt schnell zu machen" dann würde sie wohl für alle die gleiten und Schlaufen können einen Gewinn bringen...

    Aktuell gibt es ja meist nur das eine "hirnlos einfach entspannt" oder "schnell".


    Die richtig schnellen sind ja meist irgendwann recht zickig und die anderen meist nicht so schnell bzw wenn sie schnell gefahren werden nicht mehr einfach oder entspannt...


    Da ist es auch wurscht ob ich vom können her Weltmeister bin oder otto-n....

    Moin Bouke.


    Ich dachte innen die kleine Lage und nach aussen überlappend größer werden...oder hab ich da was falsch verstanden???


    Will man nicht erreichen, dass man durch die Überlappung am Ende nur eine Kante hat und nicht mehrere?


    Magst Du das mal ein bissel erläutern wie Du es meinst? Ich lerne ja immer gerne dazu ;-))