Posts by bensen

    Moin, vom Gewicht her würde ich dir 92 Liter empfehlen. Wobei 4.8 und 5.1 schon die größeren Segel sind die du mit dem 92 Liter Board fahren solltest. Der 101er wird dir bestimmt zu groß sein. Ich fahre einen JP Freestyle 92 mit Segeln von 3.7 bis 4.8. Der Severne Psycho wirkt im Vergleich zum JP etwas größer. Die Volumenverteilung ist auch anders. JP eher gleichmäßig und der Severne hat im hinteren Bereich mehr Volumen. Dein Fahrkönnen spielt natürlich auch noch eine Rolle.

    Ich hoffe die Gemeinden verstehen, das ohne Surftourismus viel Geld fehlt, und das die meisten sich doch an Regeln halten, die Schwarzen Scharfe sollen ruhig richtig zur Kasse gebeten werden.

    Das sehen die Gemeinden meistens leider anders. Hängt auch stark vom Spot ab. Meistens wird das Womo für den Wochenentrip mit Lebensmitteln aus dem heimischen Supermarkt vollgestopft, um dann vor Ort nicht mehr einkaufen zu müssen. Dann wird zum übernachten irgendwo "wild" geparkt und gut ist. Was der Gemeinde bleibt ist Müll und ärger, insbesondere von Anwohnern oder nicht surfenden Touristen. Hab ich oft genug an unseren Homespots beobachtet. Leider sind es auch keine Einzelfälle mehr. Wenn Spotschließungen drohen, versuchen wir Locals unsere Interessen durchzusetzen. Das ist echt frustrierend bei den Gemeinden dann mit Argumenten die für uns Surfer sprechen zu punkten. Negative Erfahrungen über "schwarze Schafe" bleiben bei denen oft hängen. Mit finanziellem Mehrwert durch surfende Touristen kannst du da nicht wirklich punkten. Die Nachfrage ist groß genug um die Stellplätze auch mit Nichtsurfern zu füllen.

    Es ist schon gut das es Gabeln in unterschiedlichen Werkstoffen und somit auch Preisklassen gibt. Ich denke da auch an Surfschulen und Verleihstationen. Da macht es bei der Menge an Material schon einen riesen Unterschied. Auch macht es den Einstieg ins Windsurfen einfacher. Gerade Gabeln und Masten fallen da preislich schon sehr ins Gewicht. Es kann sich eben nicht jeder High-End Material leisten, auch wenn -in diesem Fall Carbongabeln- Alugabeln in allen Belangen überlegen sind.

    Für mich wäre eher die Frage, wenn Alu dann welche oder wenn Carbon, dann welche Gabel zielführender (Carbon ist nicht gleich Carbon sowie Alu nicht gleich Alu ist). Neben dem Werkstoff sind Kopfstück, Belag und Griffdurchmesser entscheident für die Steifigkeit und Haltbarkeit.

    Ich selbst fahre Carbon. Und ja man merkt den Unterschied auch bei kleinen Segeln. Der Kauf hat sich für mich definitiv ausgezahlt. Bin aber auch über viele Jahre Alugabeln gefahren. Surfen konnte man damit auch super. 😉 Der Sicherheitsaspekt...nunja ja brechen kann alles andere auch. Wer sein Material regelmäßig checkt, kann dem zumindest etwas vorbeugen. Leute ihr sollt nur soweit rausfahren, wie ihr auch zurück schwimmen könntet. 😉

    Wie in den vorherigen Posts schon geschrieben, passt die Kombi Board und Finne nicht zum Segel. Die Manics wurden 2015 geändert. Die vor 2015 hatten bis 4.7 noch 5 Latten und einen etwas anderen Schnitt. Ich hatte das 2014er Modell in 4.2. Für mich eines der besten Segel überhaupt. Auch bei Hackwind noch super kontrollierbar. Ich würde also eher an Board, Finne Kombi schrauben und dann nochmal testen. Eigentlich kann man das Segel mit der Kombi nicht beurteilen. 😉

    Was für eine wandstärke haben die verlängerungen?

    Gruß Leon

    3,8mm

    Bei den Wandstärken gibt es tatsächlich deutliche Unterschiede. Die Witchcraft scheint von den Dimensionen ähnlich den Severne Verlängerungen zu sein. Meine Cyclops hat knapp 4mm Wandstärke, wobei meine anderen güstigeren Carbonverlängerungen ca. 2,5mm haben. Die Cyclops wirkt auch sehr heavy duty. Ich habe die aber eher wegen der Länge (36cm deckt bei mir alle Segel ab) und dem Fädelsystem gekauft. Die Witchcraft macht aber auch einen guten Eindruck. Das mit den gedrehten Löchern verstehe ich nicht. Wird doch immer so gebaut. Haben das die Hersteller über die Jahre nie gemessen?

    Hast du sie in Carbon ?

    Die Cyclops ja und ein paar andere Tekkno usw. in Carbon.

    Was für eine wandstärke haben die verlängerungen?

    Gruß Leon

    3,8mm

    Bei den Wandstärken gibt es tatsächlich deutliche Unterschiede. Die Witchcraft scheint von den Dimensionen ähnlich den Severne Verlängerungen zu sein. Meine Cyclops hat knapp 4mm Wandstärke, wobei meine anderen güstigeren Carbonverlängerungen ca. 2,5mm haben. Die Cyclops wirkt auch sehr heavy duty. Ich habe die aber eher wegen der Länge (36cm deckt bei mir alle Segel ab) und dem Fädelsystem gekauft. Die Witchcraft macht aber auch einen guten Eindruck. Das mit den gedrehten Löchern verstehe ich nicht. Wird doch immer so gebaut. Haben das die Hersteller über die Jahre nie gemessen?

    Sind die Löcher bei Severne gebohrt oder laminiert? Bei älteren Carbon Gabeln schlägt schon mal das Loch aus. Weil man ja immer auf der gleichen Länge fährt. Wir werden es erst in zwei Wochen wissen.

    Die Löcher sind gebohrt. Meine Enigma hat auch etwas Spiel aber auf dem Wasser klappert da bei mir nichts. Ich finde die Gabel super. Dünne Holme, angenehmer Grip, Kopfstück super und dazu noch sehr leicht. Um mal die positiven Aspekte hervorzuheben. Ist an Nord- und Ostsee auch ziemlich häufig vertreten.

    Momentan sind die Vorhersagen ohnehin etwas mit Vorsicht zu genießen, da durch den reduzierten Flugverkehr deutlich weniger Sensoren verfügbar sind.

    Windy finde ich auch ganz gut. Da kann man alle Modelle miteinander vergleichen (ECMWF, GFS, NEMS und ICON). Im Prinzip greifen alle auf die gleichen Modelle zurück. Zusätzlich nutze ich noch Daten von Wetterstationen und ggf. mal ne Webcam, falls verfügbar.

    Ja ich würde auch das Blade nehmen. Hatte es aber nur in 3.7 und 4.2. Zu den größeren Größen kann ich nicht viel sagen. Der Windbereich ist jedenfalls ziemlich groß und auch nach oben raus ist es lange fahrbar. Frag doch bei supreme mal nach einem Testsegel.

    Um welche Segelgrößen geht es denn eigentlich und was wiegst du? Irgendwie finde ich die Fragestellung etwas verwirrend da du später schreibst, das dir frühes Angleiten wichtig ist.

    Das mit den Kunststoffrollen ist eigentlich kein Problem, solange die Tampen ordentlich laufen.

    Moin, empfehlenswert ist in jedem Fall auch ein Mietwagen. Die sind auf Fuerte nicht so teuer und man ist deutlich flexibler. Wir waren im Juli 18 für 2 Wochen an der Ion Club Station. Es war eigentlich jeden Tag schräg ablandiger Hackwind und ordentlich Kabbelwelle. Ein großes Board hätte ich da nicht fahren wollen. Selbst die PWAler hatten am "Worldclassspot" vom Egli sichtlich zu tun. Meine Kombi war ein Fanatic Skate 85 und Segel zwischen 3.7 und 4.4. Wenn du Glück hast, kannst du in der Lagune fahren. Bei uns war (selbst mit kleinen Finnen) nur selten genug Wasser drin. Beim nächsten Mal würde ich in jedem Fall Matas Blancas vorziehen. Familienfreundlich ist m.M.n eher die Egli Station. An den anderen Spots ist quasi kaum Infrastruktur.

    Hängt auch immer davon ab, welche Alugabeln man früher gekauft hat. Wenn Gabelbaumrob vor 12 Jahren seine letzte Alugabel geschrottet hat, waren das sicher noch geschraubte Gabeln.

    Seit es Monocoque und V-Grip gibt, sind Alugabeln sicher stabiler geworden und nicht mehr vergleichbar mit den Aluteilen von früher.

    Die V-Grip ist ja auch sehr steif. Die Steifigkeit wird hier aber durch mehr Material und die Holmform erzielt. Die wiegt dann aber auch locker mal 1kg mehr. Die Holmform ist auch sehr gewöhnungsbedürftig. Alu ist und bleibt trotzdem Alu, mit all seinen Vor- und Nachteilen.

    Eine Carbongabel hat auch nicht nur Vorteile. Nachteil ist hier z.B. die Abnutzung unter dem Kopfstück. Dem kann man zwar z.B. mit Segeltape vorbeugen aber entwicklungstechnisch ist da auch noch Luft nach oben. 😉

    Für mich zählt nur das Gewicht. Steif genug sind alle meine Gabeln. Alu ist mir auch noch nie gebrochen.

    Wer es noch steifer und stabiler will, nimmt Carbon.

    Kann ich so nicht nachempfinden. Hängt wohl mit Körpergewicht und Gabelbaumlänge zusammen. Bis ca. 200cm ist der Unterschied wirklich nicht so deutlich, darüber aber dann schnell signifikant. Die letzte Alu war eine North Silver in 200cm Grundlänge, bei ca. 225cm ausgezogen verbog sich die bei jeder Böe wie ein Flitzebogen.

    Moin, ich habe auch über Jahre Alugabeln gefahren und war immer der Meinung das man bei Segeln kleiner 5qm und um die 70kg keinen Unterschied merkt. Allerdings hatte ich auch bis dato nie eine Carbongabel getestet. Mittlerweile bin ich auf die Enigma umgestiegen und habe es bisher nicht bereut. Den Unterschied merkt man in Böen und beim Anpumpen schon sehr deutlich. Entscheidend war für mich auch der Holmdurchmesser. Der in Verbindung mit der Steifigkeit machen für mich den Unterschied aus. Das ganze Rigg fühlt sich viel direkter an. Also m.M.n eine Investition die sich wirklich lohnt. Zum Thema Gewicht kann ich sagen, das die Enigma schon leichter als die Aluversion in gleicher Größe ist. Kaufkriterium für mich war aber eher der Holmduchmesser, Steifigkeit und die längere Haltbarkeit.

    Sie lautet: "Eines gleich vorweg: 2020 hat sich der Test des Windsurfing Jahrbuchs verändert, bleibt aber doch irgendwie genauso wie früher. Wir haben für 2020 auf den Test von Foil- und Freestylematerial verzichtet. Denn wir schreiben dieses Magazin ja nicht für Pseudo-Teamrider mit selbstaufgemalter Segelnummer und geschnorrten Sponsoring-Aufklebern, sondern für alle echten Windsurfer. "

    Meins ist auch endlich angekommen. Leider kein Freestyle- Board und Segeltest mehr im Heft. 🤔 Zitat :"Wir schreiben unser Heft ja nicht für Pseudo Teamfahrer...sondern für echte Windsurfer"

    Von einem Megatest erwarte ich eigentlich einen Test mit Boards und Segeln aus allen Bereichen. Für mich nicht nachvollziehbar warum Foilen und Freestylen nicht dazugehört.

    Moin, ja die sind noch aktuell. Habe für kommenden Februar reserviert. 14 Tage für 380€ Miete + 60€ Versicherung. Naja günstig ist relativ. Ich finde die Preise aber gerechtfertigt wenn das Material aktuell und auch ausreichend verfügbar ist. Wenn man dazu noch betrachtet wie einige damit umgehen, mehr als gerechtfertigt.

    Das ist mir schon klar. Ich wollte auch nur darauf hinweisen das Zukunftsprognosen immer mit Vorsicht zu genießen sind.

    Wir sind uns doch einig, das die CO2 Konzentration durch den Mensch rasant gestiegen ist und die Temperatur auch.

    Klar ist die CO2 Konzentration deutlich gestiegen, da gehe ich mit aber vom Menschen verursacht? Wo sind die Fakten? Wie hoch ist der vom Menschen verursachte CO2 Anteil?

    Fakt ist das Wettervorhersagen für > 3 Tage schon relativ unsicher sind. Wie belastbar sollen dann Klimaprognosen für Jahre, Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte

    Das müsste ich jetzt weit ausholen, aber nur ganz kurz: „Klima“ ist nicht gleich „Wetter“.

    Das ist mir schon klar. Ich wollte auch nur darauf hinweisen das Zukunftsprognosen immer mit Vorsicht zu genießen sind.

    Na ja, es spricht aber auch nichts dagegen, dass der derzeitige Temperaturanstieg zu einem ganz normalen Klimazyklus der Erdgeschichte gehört, auch wenn dieser sich wieder über tausende von Jahren hinziehen mag....

    Ein paar Jahrzehnte Klimaforschung und die Wissenschaftler auf der ganzen Welt sprechen dagegen.

    Es wird aber immer Leute geben, die es nicht glauben.

    Fakt ist das Wettervorhersagen für > 3 Tage schon relativ unsicher sind. Wie belastbar sollen dann Klimaprognosen für Jahre, Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte sein? Wenn man dann noch miteinbezieht wie die Daten erhoben werden und wieviel zwischen den fehlenden Werten interpoliert wird...ja das macht die Vorhersagen sicher nicht belastbarer. 😉 Ich will das "Klimaproblem" hier nicht schön reden aber ich glaube das wir Europäer schon sehr umweltbewusst leben. Man sollte sich lieber mal um das Müllproblem und die Erhaltung der Artenvielfalt kümmern. Da wird m.M.n. deutlich zu wenig getan.

    Sorry für o.t.