Beiträge von bensen

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    Moin,


    wir waren ca. 6 Mal in Safaga. Meist zwischen Mitte Februar und Ende März. Ich kann mich nur an wenige Tage mit Pulli erinnern. Gabs auch aber eigentlich eher selten. Wasser hatte um die 20°. Meist so ca 23°. Bin eigentlich immer mit Shorty gefahren. Einen Langarmanzug hatte ich auch nie dabei. Windtechnisch hatte ich eigentlich immer Glück. Kannst aber auch Pech haben und mal ein paar Tage Flaute haben. Ich hab mein Zeug immer beim Ion Club geliehen. 100l Freestyler und Segel bis 5.3 bei 70kg. Bin ab 16.03 zwei Wochen dort und wollte ein paar Tage bei Harry leihen. Surfen kann man da wohl vor dem Magawish. Kenne das Revier allerdings nicht. Safaga fand ich nur bei Ebbe ganz ok. Ansonsten eher Kabbelwelle und draußen Dünung. Wind war ab ca. 11Uhr immer gut fahrbar.

    Probiere doch einfach alle drei aus. Das Brett ist relativ alt und in Sachen Volumenverteilung hat sich einiges getan. Wie sheshe schon schrieb haben moderne FS Boards mehr Volumen im Heck. Dadurch sind kleinere Finnen (um 18cm) auch möglich. Wobei die momentane Entwicklung wieder rückläufig ist und das Tail dünner wird und das Volumen Richtung Mastfuss wandert. Die Finnen sind auch wieder etwas länger geworden. Wenn du eher OldShool üben willst, sollte das mit dem Skate gut funktionieren. Mit den aktuellen FS- Boards ist es auch schwieriger durchgeglittene Halsen zu fahren. Die sind dafür nicht gebaut. Fahrtechnisch gibt es m.M.n im Freestyle die drei Stufen OldShool, gesprungene Moves und Air- oder Powermoves. Das sind völlig verschiedene Dinge. Man muss also nicht zwingend die Airjibe können um den Burner zu üben. Gerade das finde ich so toll. Mach was dir Spaß macht und dir liegt.

    Freestylesegel und Boards sind auf schnelles Angleiten und Beschleunigung ausgelegt. Die Segel haben kaum Loose Leach und eine breite Dacronbahn. Dadurch sind die Segel einerseits neutral, gleiten aber trotzdem früh an. Die Boards haben im hinteren Bereich kaum V und sind ziemlich kurz. Mit dem passenden Material und entsprechendem Fahrkönnen, gleitet man ähnlich früh wie mit großem Freeridezeug.

    Mir macht es Spaß immer was neues zu üben und sich die Zähne an bestimmten Moves auszubeißen. Windsurfen alleine hat schon einen besonderen Reiz. Wahrscheinlich deswegen, weil eben nicht immer Wind ist und weil jeder Tag auf dem Wasser anders und besonders ist. Für mich der beste Ausgleich zum hektischen und stressigen Alltag.

    Das wird dir wohl niemand beantworten können. Die Severne is dünner und hat ein anderes Kopfstück. Leichter wird sie auch sein.

    Was mich noch an Carbongabeln nervt ist die Abnutzung unter den Kopfstücken und am Endstück.Durch die Beweglichkeit des Kopfstücks schleift sich die obere Schicht ab bzw. es gibt schöne Kerben im Carbon.

    Bei deinem Angaben würde ich es vom Geldbeutel abhängig machen. Bei deinem Gewicht reicht Alu auch. Ich wiege 70kg und habe neben der Enigma noch eine Metalwave 140 im Einsatz. Die fahre ich auch häufig. Den Unterschied zwischen Alu und Carbon merke ich beim 4.8 schon, bei den kleineren Segeln aber kaum. Hängt auch stark davon ab wie du die Gabel belastet. Auf lange Sicht würde sich die Investition natürlich auch lohnen.

    Mein Kaufkriterien waren die Holmform, der Belag und das Kopfstück. Klarer Favorit war die Enigma und an zweiter Stelle die X9.

    Eigentlich sagt der Werbetext schon alles.


    "Wer sagt, Carbon-Gabeln sind unbezahlbar? Mit der EPX.CARBON machen wir Exklusivität für jeden erschwinglich, denn sie ist weitestgehend baugleich zu den meisten Topprodukten anderer Marken. "


    Zum Thema Gabeln generell:

    Gibts wirklich tausendfach. Insbesondere Alu vs. Carbon. Einfach mal suchen oder deine Fragen etwas eingrenzen.


    Bei genauerer Betrachtung wirst du feststellen, das sich das scheinbare Überangebot an Carbongabeln bei einigen Herstellern lediglich in den Werbetexten und den Produktnamen unterscheidet. Das scheinbare Überangebot ist dann gar nicht mehr so groß. Für welches Modell du dich entscheidest hängt von vielen Faktoren ab. Lies dich dazu einfach mal durch die Threads, dann siehst du selber zu welchen Modellen es positives Feedback gibt.


    Ich selber fahre eine Enigma und bin damit super zufrieden. Dünne Holme und trotzdem Steif, innovatives Kopfstück und griffiger Belag. Ist allerdings auch etwas teurer.

    Moin,

    ich surfe auch am Bodden und habe oft genug ignorante kiter aber auch surfer in den Sperrzonen gesehen. Meiner Meinung nach sollte aber auch besser informiert werden. Infotafeln usw. sollten ja eigentlich sichtbar an den Spots aufgestellt werden. Jedenfalls hatte das der wwf vor. Gibts da schon welche? Dargestellt werden sollten Befahrensempfehlungen insbesondere zwischen Oktober und April. Allerdings gebe ich dir Recht, das es trotz Infos und Hinweisen von Locals immer noch Leute gibt, die bewusst in diese Gebiete fahren. Da sollte dann wirklich abkassiert werden.

    Moin,

    habe jetzt auch alle Yeahs in 4.0 - 4.8 fahren können. Der Windbereich ist bei allen drei Segel wirklich groß. Fahren sich auch oben raus noch relativ entspannt. Zum Thema Ducken. Das ist bei jedem Segel etwas anders. Muss man sich erst mit einfahren. Ich finde, dass man es super in den Wind werfen kann und genügend Zeit hat, die andere Seite der Gabel zu greifen. Kein Vergleich zum Beat. Mir ist aufgefallen, dass das Monofilmfenster beim 4.0 deutlich dicker als beim 4.4 und 4.8 ist. Finde ich ganz gut, da es etwas robuster wirkt.

    Fahrtechnisch sind die Freestylesegel m.M.n. in der Referenzliga angekommen. Zum Thema Preis- Leistung und Haltbarkeit. Wird ja immer heiß diskutiert. Haltbarer als andere Segel sind sie definitiv nicht. Schön finde ich den Gitterfilm im Top und den jetzt dickeren Film unter der Gabel. Das Gewicht selber wird durch dünneren Film erzielt und nicht durch Hight Tech Laminate. Unterschiede in der Verarbeitung sieht man im Vergleich zu anderen Segeln (bsp. FREEK) schon ( Nähte, Verklebungen, Materialien usw.) Es ist deswegen nicht schlecht verarbeitet aber man sieht im direkten Vergleich schon Unterschiede. Das sind aber alles Dinge die mich weniger stören. In erster Linie zählen für mich die Fahreigenschaften. Und da kann man es defintiv empfehlen. Der Preis ist für die Leistung also völlig gerechtfertigt. Wie sheshe schon schrieb, super Segel.

    Vielleicht sollte man noch erwähnen, dass der Film älterer Segel deutlich dicker und somit auch haltbarer ist. Aktuelle Segel würde ich in 10 Jahren nicht mehr kaufen wollen. Ich selber würde so alte Segel nicht kaufen, sehe aber keinen Grund warum sie nicht funktionieren sollten. Einfach den Zustand checken. Wenn alles passt, spricht m.M.n. nichts dagegen.

    Meine Segel (Yeah und Seal), Masten und der neue Boom sind gestern gekommen. Am Freitag und am nächsten Montag gibts endlich mal wieder Wind zum testen. Freu mich wie ein kleines Kind!

    Die Yeah aus 18 oder 19? Hab meine auch bekommen und schon gefahren. Fahren sich im Vergleich zum Vorjahr gefühlt besser. Etwas mehr Lift und direkter. Bin jedenfalls echt begeistert.

    Moin, das 5.2 würde ich rauslassen. Da brauchst du extra einen 430er und der Unterschied im Angleiten zwischen 4.8 und 5.2 ist nicht sehr groß. Beim Handling liegen aber Welten dazwischen. Hab zum Freestylen 4.0 4.4 und 4.8. Fahren sich alle in ihrem Windbereich super. 4.2 und 4.8 ist eher nicht optimal. Der Abstand ist ziemlich groß. Kann die Segel nur empfehlen. Die Verarbeitung ist Ok, die Fahreigenschaften finde ich perfekt aber haltbarer als andere Freestylesegel sind sie nicht.

    Unabhängig vom Preis wird jeder versuchen Rabatte zu erzielen. Insbesondere wenn man mehrere Segel oder Masten beim gleichen Händler kauft. Bei mehr als einem Teil oder Preisen über 500 Euro m.M.n völlig legitim. Das läuft in allen Bereichen ähnlich und ist in anderen Ländern völlig normal. Zumindest in einem bestimmten Rahmen und wenn man nett fragt. Läuft doch im Privatverkauf genauso. Wenn ich gebrauchtes Surfzeug verkaufe kommt es so gut wie nie vor das jemand nicht versucht zu handeln.

    Zum Thema Goya. Gibt es einen Grund warum ihr das Freestyleboard wieder in 89 und 99 anbietet und den 94er aus dem Programm genommen habt? Das ist doch eigentlich die gefragteste Größe oder nicht?

    Kommt drauf an wie häufig man auf dem Wasser ist und welches Material man nutzt. Trapeztampen waren bei mir auch nach einer Saison angerissen und wurden dann getauscht. Dakine oder Severne sind etwas haltbarer. Die normalen Trimmtampen scheuern auch schnell durch. Die Marlow Dinger halten zumindest bisher bei mir problemlos.

    Das ein Produkt funktioniert ist auch Basic. Das es für dich funktioniert und zu dir passt ist aber nicht immer gegeben. Alles andere spielt für mich nicht die Hauptrolle. Egal ist es mir deswegen trotzdem nicht.

    Eine Marke die das wirklich gut umsetzt ist m.M.n. Severne (soll keine Schleichwerbung sein).

    Ich find den Namen gar nicht so schlimm. Alles eine Frage der Gewohnheit. Da wird in ein paar Jahren niemand mehr drüber reden. Gibt etliche Markennamen, die man nicht mit surfen in Verbindung bringen würde und auch die haben sich etabliert. Zb Goya (Party?), al360 (Schrauben und Dübel?), Gun (?). Wenn da noch ein Boards oder Sails dranhängt ist die Sache klarer. Südsails wäre aber sicher auch nicht der knaller. 8o

    Goya bring ich nicht mit Party sondern mit Franzisko und Lalo Goya in Verbindung sehr gute Surfer und Gute Typen. Segel und Bretter von Surfern und das macht die Marke für mich sympatisch . Duotone verbinde ich nur mit Hässlichen Snowboards.


    Mfg

    Es ging mir auch nur um den Namen und dessen Wirkung nach außen + etwas Ironie. Klar hat jede Marke ihre Geschichte. Aber mal ehrlich interessiert euch die wirklich? Material muss für mich gut funktionieren. Das ist für mich das wichtigste Kaufkriterium. Sympathie + Marketingblabla oder der Name sind für mich weniger kaufentscheident.

    Ich find den Namen gar nicht so schlimm. Alles eine Frage der Gewohnheit. Da wird in ein paar Jahren niemand mehr drüber reden. Gibt etliche Markennamen, die man nicht mit surfen in Verbindung bringen würde und auch die haben sich etabliert. Zb Goya (Party?), al360 (Schrauben und Dübel?), Gun (?). Wenn da noch ein Boards oder Sails dranhängt ist die Sache klarer. Südsails wäre aber sicher auch nicht der knaller. 8o

    Moin,

    wir waren bisher immer im ion club. Die Station ist eigentlich ganz gut ausgestattet. Alles weiter südlich liegt dann voll in der Abdeckung. Wind ist bis ca. 11Uhr auch am Ion Club etwas ablandig aber gut fahrbar. Wir waren immer im Shams aber in den Bungalows. War eigentlich ok aber eben kein Luxus. Die Bungalows wurden gerade umgebaut. Wie es jetzt dort ist, weiß ich aber nicht. Das letzte mal waren wir 2016 da. In der unmittelbaren Nähe ist noch das Imperial. Also wenn es Safaga sein soll ist die Ion Station sicher die bessere Wahl.

    Moin, ich glaube das wichtigste ist einfach Spass zu haben und sich nicht zu sehr auf ein bestimmtes Manöver zu fixieren. Einfach mehrere Dinge probieren, dann merkt man was einem liegt und was eben nicht. Nichts ist demotivierender als Moves die man über Jahre übt und die trotzdem nicht klappen. Nicht immer ist die Lernreihenfolge im Lehrbuch die optimale. Kaputtes Material finde ich auch echt ätzend. 8o Und warten auf Wind ist auch nervig. Aber wenn dann alles passt, sind alle anderen Sachen schnell wieder vergessen. Ansonsten einfach jede Sekunde genießen und immer mit Freunden aufs Wasser. Da ist man nochmal mehr motiviert und pusht sich gegenseitig.

    Hier an der Ostsee ist man windtechnisch eigentlich ganz gut aufgestellt. Bewundernswert finde ich immer die Surfer die hunderte km anreisen und dann doch keinen Wind haben, sich aber trotzdem die Laune nicht verderben lassen. Da gehört schon ne ganz andere Motivation dazu.

    @ charon

    Wir wohnen nicht alle in Städte - und mit dem was du schreibst schädigst du lediglich die armen Schweine, die einen Durchschnittslohn oder darunter haben und ihr Auto brauchen oder gar tägl. lange pendeln müssen.


    So bestrafst du sicher niemanden, der als Geschäfts/Dienstwagen einen 5 meter SUV fährt ...

    Ich wohne nicht in der Stadt. Ich fahre jeden Tag mit dem Fahrrad zum Bahnhof, dann mit dem Zug und in der stadt Öffi oder Fahrrad. Zugegeben wohne ich in einer verkehrstechnisch großartig erschlossenen Region. Umso mehr ärgern mich die Idioten, die das nicht nutzen und lieber die Umwelt verdrecken, das aus eigener vermeintlicher Bequemlichkeit. Dass es am verkehrstechnisch nicht so gut erschossenen Land ganz anders aussieht, ist wohl so. Aber dein Argument Totti, macht jegliche Veränderung unmöglich. Und gerade bei der Mobilität im urbanen Raum brauchen wir ganz dringend Veränderung. Dabei wäre es dort so einfach

    Wenn du deine Kinder dann noch jeden morgen in die Kita bringen müsstest, dann würdest auch du mit dem Auto fahren. Und zum Spot fährst du auch mit der Bahn oder? ;)Bahn fahren wird immer teurer und auch die Verbindungen werden immer schlechter. Günstige Alternativen oder eine kostenfreie Verbindung in die Stadt wären sicher ne Lösung. Für mich definitiv keine Alternative. Den dicken SUV fahr ich auch nicht. Den finde ich dann auch überflüssig.