Beiträge von kaktus

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    Moin Leute

    Hier nun mal ein kurzes Feedback von mir.

    Ich bin am letzten WE beide Switchblade mal gefahren. Am Freitag das 9.3 im unteren Grenzbereich , aber auch in (für diese Größe) heftigen Böen. Segel Gewicht und Handling sind für mich absolut OK.

    Im normalen Windbereich gibt es nach meinem Empfinden keine besonderen Stärken oder Schwächen. Das Segel funktioniert top. Am besten finde ich die fantastische Rotation der Camber.

    Im Vergleich zum H2Racing ein Traum.

    Legt der Wind zu , spielt das Segel seine wahren Stärken aus. Kontrollprobleme gibt es nicht.

    Am Sonntag bin ich dann das 7.8 gefahren.

    Ich bin echt total begeistert. Ich bin das Segel noch gefahren, als andere auf 6.0 und 5.5 umgestiegen sind. Es wahren schon sehr heftiger Böen dabei, so wie halt immer bei uns am See. Das Segel ist nicht aus der Ruhe zu bringen. Gefühlt war ich noch nie so schnell. Da konnte einem fast Angst werden😆😆. Leider hatte ich mein GPS nicht dabei. Ist noch im Winterschlaf. Ich bin aber davon überzeugt, mit den Segeln werde ich meinen persönlichen Rekord knacken.

    Fazit für mich. : Den Wechsel auf Loft brauche ich definitiv nicht bereuen. Aufbau, Handling , Verarbeitung alles Top.

    Ich bin jetzt schon restlos überzeugt.

    Noch mal vielen Dank an Totti für die Empfehlung und die Testmöglichkeit.

    Bei mir werden noch mehr Switchblade dazu kommen. Ich kann die Teile nur uneingeschränkt weiter empfehlen.

    Ich freue mich schon sehr auf die nächsten Runden😎😎


    Bis dann

    Kaktus

    anschleifen auf jeden Fall.

    600er Nass Schleifpapier, dann richtig sauber machen und los geht's.

    Grundieren unter Klarlack ist schlecht. Grundierungen sind eingefärbt.

    Als Schutz wäre ein 2K-Lack noch besser, weil härter und strapazierfähiger. Gibt es auch in Spraydosen. Nur kann man die nicht aufheben, nach dem aktivieren muss das verarbeitet werden. Ist aber bei einer ganzen Board Unterseite kein Problem.

    Das kannst du nehmen.

    Mit der Anwendung auf Kunstharz sind Lacke auf Kunstharzbasis gemeint.

    Nicht das im Board verwendete Epoxy Harz. Lacke gibt es ja auf verschiedener Basis.

    Die Spraydosen sind auf Acryl-Nitro Basis.

    Das löst Alkydharz Lacke an. Das hebt sich dann ab. Deshalb nicht auf Kunstharz anwenden

    Ich sehe das alles ein wenig anders. Ich glaube, es klemmt schon am Begriff""Speed fahren".

    Das hier angesprochene hat doch eigentlich damit gar nix zu tuen.

    Für mich ist Speed fahren eigentlich mit einem möglichst schmalen Brett mit winziger Finne und größtmöglichen Segeln auf tiefem Raumwindkurs maximalen Speed zu fahren. Das was hier gefragt ist, ist aber etwas völlig anderes.

    Hier möchte man eigentlich auf einem Binnenrevier den ganzen Tag hin und her fahren, um dann im richtigen Moment, in einer fetten Böen, auf Raumwindkurs abfallen und dabei möglichst schnell sein.

    Genau da liegt eines der Probleme.

    Man muss also ständig wieder Höhe laufen um sie dann im nächsten Versuch wieder zu vernichten. Dafür braucht man aber wieder mehr Finnen Länge, als für den Top Speed nötig wäre. Dazu kommt dann noch eine andere Komponente. Sicher kann ein Top Surfer einen reinen Slalomhobel am absoluten Limit bewegen. Kontrollprobleme kennen die Jungs garnicht. Ich habe das letztes Jahr in Hvide Sande selber sehen können. Ist schon der Hammer. Aber für Bürger Normalverbraucher gilt immernoch die Formel, Kontrolle macht schnell. Ich persönlich bin schon mal über 60kmh schnell gewesen. Das war aber wohl einfach nur ein perfekter Moment. Da hat einfach alles gepasst. Tagesform , Windrichtung, Wellenrichtung, Windstärke und auch das Material. Das war allerdings weder Slalom, noch Freerace Material. War ein Freemover.

    Ich denke, der hier angestrebte Geschwindigkeitsbereich ist mit Sicherheit mit Freeraceboards genauso zu erreichen, wie mit Slalom Stoff, nur viel entspannter.

    Die Grenzen des heutigen Materials wird man als Normalo kaum ausreizen können.

    Kann ich mir echt nicht vorstellen.

    Ich würde mir einen Freeracer kaufen und lieber noch was in vernünftige Finnen investieren. Dann braucht es noch jede Menge gute Tage und viel experimentieren.

    Diese Boards können alle locker 60 oder 70kmh erreichen. Wenn du das geschafft hast, kannst du auch gern über etwas anderes nachdenken. Aber da muss man erst mal hin kommen.

    Einen nassen Neo anziehen ist nie schön.

    Das mit dem vorwärmen wird nicht funktionieren. Kaum ausgepackt kommt die Verdunstungskälte ins Spiel. Leichter anziehen geht auch nur, wenn du auch nass bist. Das ist ja dann auch wieder nix.

    Wenn der Weg nicht zu weit ist und es Dir zu kalt zum umziehen ist, kannst du den Neo höchstens schon zu hause anziehen.

    Ich hatte meinen mal auf dem Heimweg angelassen. So bin ich in eine Verkehrskontrolle gekommen. Möchte nicht wissen, was die Herren gedacht haben😅😅😅

    Was soll da eine Dämpfung dazwischen?

    Dann funktioniert das Zusammenspiel von Protectoren und original Sandwich nicht. Es geht darum die Einschlagenergie auf eine große Fläche zu verteilen. Deshalb muss der Protector überall ordentlich Anliegen. Nur so kann das funktionieren.

    Eine Dämpfung ist kontraproduktiv.

    mehr als 150g wiegen die kaum noch. Nur bei sehr großen Boards kommt da mal mehr raus.

    Mir ist aber schon oft bestätigt worden, das man meine Protektoren beim fahren nicht spürt. Die originalen Protektoren, die es von manchen Herstellern manchmal gibt, wiegen auch so um 1kg.

    Mein bisher leichtester wog 96g und hält bisher sehr gut. Ist auf meinem eigenen Bord montiert.

    Ich habe das schon mehrfach erläutert.

    Wenn es richtig knallt gibt es nicht viel, was man machen kann. Die Dinger in der Mastspur sind in meinen Augen Müll.

    Nicht nur das sie stören, im schlimmsten Fall hebelt man sich damit die Mastspur raus. Dann hat man seinen Spaß.

    Zum Noseprotector an sich kann ich folgendes sagen. Das wichtigste ist die genaue Passform. Deswegen werden meine auf jedes Board direkt laminiert.

    Die Carbon Protektoren die man bestellen kann, können nur durch Zufall genau passen. (Die Boards kommen nunmal nicht aus einer Form. Das Deck wird von Hand gehabt. ) Funktionieren kann das aber nur, wenn der Protector mit dem originalen Laminat "zusammen "arbeiten kann.

    Zu meinen Protectoren kann ich jedenfalls eins sagen, bis heute ist noch nie ein Board mit Nasenschaden zurück gekommen. Ergo tuen die Dinger das was sie sollen.

    Mann kann alles so bauen, das es ewig hält, aber das will keiner mehr. Schon wegen dem Gewicht.

    Meine Protectoren können die meisten Einschläge weg stecken. Davon bin ich überzeugt und die Erfahrungen geben mir Recht.

    Muss aber jeder selber wissen.

    Aber die Deviatoren und die EVA Dinger würde ich mir nicht auf ein Board bauen.

    Loftsails gibt es doch hier bei Totti im Shop.

    Alles was ihr haben wollt und noch zu guten Konditionen. Einfach mal anfragen.

    Kann ich nur empfehlen 😎😎

    Das Problem hier ist folgendes, unter dem Footpad sieht man nicht genau, was schon defekt ist. Das Ganze hat aber auch Vorteile. Eine Reparatur lässt sich sehr gut unter dem Pad verbergen. Beim Alter des Boards lohnt sich eine Reparatur nur, wenn du es selber machst oder bereit bist über er den Wert des Boards zu investieren. Wenn nach dem Ablösen des Pads nichts gebrochen ist, kann man z.B. mit Ponalleim unterspritzen. Man weiß aber nie genau was los ist. Aufmachen ist aufwendiger, aber sicherer.

    Oder weiter fahren, bis nix mehr geht.

    Kaktus

    Mich würde schon sehr interessieren, ob das Loft mit einem anderen Mast besser funktioniert hätte, oder war der Mast einfach Schrott. Ich kann mir nicht vorstellen, das Monty ein solches Missgeschick passiert. Der macht ja nicht erst seid einem Jahr Segel.

    Ich habe auch schon mal das ganze Styropor, bis zum Laminat vom UWS weg genommen und ein neues Stück eingesetzt. Kann man dann mit 2K Schaum wieder einschäumen. Das Teil vorher sauber passend zurecht gebastelt und dann eingesetzt. Deckshape hergestellt und dann mit der Oberfräse Platz für das Sandwich geschaffen. Danach Deck neu aufgebaut. Ist schon ein paar Jahre her, aber das Board fährt immernoch umher. Hatte etwa 500g zugenommen. Kann man aber verschmerzen.
    Lohnt aber nur, wenn man es selber macht. Ziemlich großer Aufwand.


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