Beiträge von Terence

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    Schönes Ergebnis nicht nur für Quentel, sondern besonders auch für Patrik mit seiner vergleichsweise kleinen Marke.


    Ich hoffe er kann jetzt mal entspannt ein wenig feiern und sich auf die Saison freuen. Man kann gespannt sein, wie sich seine Boards mit neuer Bauweise durch die Saison schlagen. Ich drück die Daumen.

    Von meinem Gefühl her halten sich was Halseneigenschaften anbelangt die Unterschiede bei Slalomfinnen sehr in Grenzen. Im Gegensatz zu den anderen Fahreigenschaften ist es ein Kriterium das daher kaum noch ins Gewicht fällt, für meine Ansprüche wohlgemerkt. Und das obwohl mir Halsenspeed extrem wichtig ist. Die Länge der Finne an sich macht viel mehr aus für den Halsenradius als die sonstigen Eigenschaften.


    Die C-Fins fallen nicht sonderlich auf in Halsen. Sie werden dann ja kaum seitlich belastet und führen das Board eher passiv.


    Mit meinen ersten Slalomfinnen von Selekt oder MUF hatte ich ganz am Anfang mal Ahamomente beim Einleiten der Halse, in denen zuerst Spinouts vorkamen, dann aber mit mehr Knieschub nicht mehr.


    Seit Hurricane und nun C-Fins habe ich das nicht nicht mehr als Thema empfunden. Aber vermutlich hat sich mein Stil ohnehin schon angepasst-


    Wenn man hierzu mehr wissen will, kann Richard sicher gern helfen mit etwas fundierteren Erkenntnissen von seinen Top Inputgebern.

    Ich hatte Vincent nur in Zusammenhang mit dem Neoprenlabel gesehen. Nicht dass er jetzt Avanti fahren will.


    Wobei es ja in die Behauptung passen würde hier ein Slalom Team aufzubauen. Da müsste man schon Gunnar oder Vincent gewinnen damit das überhaupt bemerkt wird. Avanti ist da immer in einer blöden Situation. Wenn sie nicht sofort vorne mitmischen, können sie es gleich lassen, da man sich sonst nie als Highend Produkt glaubwürdig machen kann.

    Black Project Fins ist G10, aber auch schnell und sehr gut zu kontrollieren. Ich habe verstanden Carbon mach allein Sinn uber 40 cm?

    Die Aussage kam mal u.a. von Dunkerbeck. Das ist aber schon recht lang her.

    Ich vermute mal, dass man das inzwischen nicht mehr so sagen kann, weil man mit dem Aufbau der Lagen bei Carbonfinnen die Eigenschaften besser beinflussen kann. bzw. überhaupt beinflussen kann. Durch zumischen anderer Materialien oder durch die Ausrichtung der Faserrichtung.


    Wir hatten hierzu jede Menge Threads in den letzten 2 Jahren, da kann man viel nachlesen. Wobei da jeder seine eigene Erfahrung vertritt, und davon gibt es reichlich, es fällt auf jeden Fall schwer eindeutige Aussage daraus zu ziehen. Letztenendes muss man alles selbst durchbrobieren und sehen wie es auf einen wirkt. Manche Wiedersprüche stehen hartneckig weiterhin im Raum. z.B ob ein dünnes Profil nun mehr Power hat als ein Dickes....weil es mehr Flext, versus ob das dicke Profil mehr Power hat weil es mehr Auftrieb erzeugt, per Theorie. .... ;)


    Ich wage mal eine Einschätzung.

    Zum Angleiten:

    weiches/dickes Profil, idealerweise mit flächigem Tip (aus meiner Sicht ist die SS02 zu dünn um hier zu glänzen)

    Zum Höhelaufen:

    hartes/dickes Profil (also vielleicht eine SR2, etwas härter gebaut??)


    die V.max ist eher weich...

    danke, dan probiert ich fur 140 ein sr7 48 und ein sr7 45 zu kriegen (fur 9.3 und 7.8 loft switchblade). Ich habe auch ein select vmax1 47 fur reserve.


    Fur 120 konn ich zweite wahl 40 kriegen. Aber ich habe auch bpf type r 37.5 und 40 so ich weis nicht in sr7 viel besser sein soll.

    select v-max spielt doch in der gleichen Liga, in etwa.

    black project fins habe ich nie eine gehabt.

    zu der Zeit 85 Kg


    47 ist sicher gross genug, grundsätzlich.


    damals hatte ich (unterstrichen meine Lieblingsfinnen):

    pd 120:

    SR7 35

    SS02 38 SR7 40

    Segel zwischen 6,6 und 8,5 - Lieblingssegel 7,7


    pd 140:

    SS02 48 und 44 (beide kaum im Einsatz)

    SR7 48 SR2 51

    Segel damals ein 9.4


    ich hatte damals einiger SS02er, da mir Otmar empfohlen hatte, es erstmal mit etwas weniger Power zu probieren. Die anderen haben mir dann aber besser an den Boards gefallen.


    wenn ich jetzt neu Hurricane kaufen würde für f-race 120/140 würde ich nehmen:

    140: SR2 48, SR7 46

    120: SR7 40, SR7 38, SR7 36

    eine Frage:


    Am hurricane website steht die Hurricane sr2 ist fur leichtwind. Aber via mail otmar befehlt die sr7 An fur hohe laufen und leichtwind. Wie hat erfahrungen mit beider Finnen?


    Es ist fur Patrick f-race 140 mit 9+ segel in 11/13 kts wind.

    Ich hatte beide, und mochte je nach Laune/Bedingungen beide gleichermassen. Die SR2 hat noch etwas mehr Power als die SR7. Die SR7 ist etwas mehr Allrondgeeignet. Für den untersten Windbereich ist SR2 theoretisch besser, aber in der Praxis kann es sein dass man sich mit der Power in Böen nicht wohl fühlt, das Board geht dann extrems frei. Die SR7 ist ne echt Runde Sache. Im Patrik f-race 140 hatte ich zwar ss02 48 und 44 sowie SR2 51cm, aber ich würde nun eher die SR7 nehmen, die hatte ich früher auch im 120er.

    Schön mit dem Live Stream!

    Interessante Tailwalks bei einigen Ridern, bis hin zu totalem Kontrollverlust. Kommt mir mehr vor als in den letzten Jahren.

    Vielleicht lags aber auch nur an dem - über alle Maßen - wechselhaften Wind.

    Ein paar weitere Gedanken noch:


    Ein interessantes Shapedetail, das der 140er in Cobrabauweise nicht hat. Das Invert V der Formulas und der größeren Slalom Boards hat seinen Weg in den 150erAI gefunden. Die Strömung im Heck soll so in die Mitte geleitet werden, wodurch das Board durch den erhöhten Druck eine Etage höher gleiten soll, so die Theorie. (noch) nachzulesen bei der FormulaV3 Beschreibung http://patrik-windsurf.com/de/formula-v3/. Ich weiss nicht, warum die anderen f-race das Invert V nicht bekommen hatten. Vielleicht weil der Ausschuss bei geringen Fertigungstoleranzen zu hoch war in der Cobra Produktion, also ein Kostenpunkt? Cobra soll solche Mikrometerarbeit ja nicht immer so treffsicher hinbekommen.


    #5ds_8520.jpg


    Im Bild sieht man wie genau hier gearbeitet werden muss, ich kann nicht erkennen ob es nicth sogar eine single Konkave ist, die noch schwieriger in ausreichender Genauigkeit produzierbar ist. Wenn die nen Millimeter zu tief ausfällt, wird das sicher ein Problem bei Topspeed. Daher lässt man das wohl lieber ganz sein bei den meisten Shapes.


    Interessant ist auch, es soll einen weiteren Schwimmkörper im Board haben mit etwa 35 Litern Volumen, als Sicherheit. Auch so ein Punkt über den man mal nachgedacht haben sollte.


    Für Komfort ist denke ich ausreichend gesorgt, im Bugbereich hat der Shape tiefere Konkaven im Unterwasserschiff, der Slalom Purist wird vielleicht die Nase rümpfen, weil beim Eintauchen ein Tick mehr Energie ins Wasser fällt. Aber da hat der Bug ja sowieso nichts zu suchen. Man kann mit Mastfuss, Tampen und Gabelbaumhöhe sehr schön stufenlos seine Wunschgleitlage zwischen Flighty und flach herausarbeiten.


    5DS_8525.jpg

    50 km/h / ca 27kts hatte ich in den in etwa 16kts Böen.

    Für reine v-max Versuche werde ich mal ein 8,5er Race Segel bei 16-20 kts probieren.

    aber eigentlich eher zum Spass, denn da sollte eigentlich der 120er aufs Wasser.

    Ich behalte mal den Gebrauchtmarkt im Blick für eine gute 44er.

    Nach einer kleinen Pechsträne in meinem Surfkalender nun doch endlich mal vernünftig mit dem AI150 gefahren. Keine Schaumkrone weit und breit wohl gemerkt. Gemessener Windspeed 10 bis zu 15 kts. Segel 9,0 / Finne 48 c-fins 4.1, später 4.2.1

    Anpumpgrenze mit dem 9,0er ist aber schon so bei 10kts - soweit ich mir einbilde das genau messen zu können – Sonst spüre ich einfach zu wenig Widerstand im Segel, um Pumpen auch nur anzufangen. Wenn man dann Pumpen kann, ist es aber super effizient mit dem AI und führt sofort zum Ergebnis. Da wird keine Energie verschenkt

    Das bei meinen 82Kg Saisonstartgewicht, dieses Jahr. Ich muss nochmal sehen was das 9.9er kann, da ist mir nur leider der Mast gebrochen, beim Pumpen ;)

    Im Vergleich zum 140er in Normalbauweise nochmal ein himmelweiter Unterschied. Krass ist das Fahrgefühl, direkt, aber auch elastisch. Schon so, dass Schläge weggeflext werden, wie es sein soll, aber da vibriert nix nach.

    Bemerkenswert auf jeden Fall das Verhalten beim Höhelaufen, da ist der Unterschied schon echt eklatant. Vielleicht weil dort die Kräfte am meisten aufs Board wirken, es verwinden wollen, und die geringeren Schwingungen vom AI den Unterschied machen? Wer weiss. Aber das Ergebnis ist genial.. Man fliegt nach Luv und fühlt sich wie ein Adler der wieder hinabstürzen will, in den Downwindrun. Zudem, der Luvspeed öffnet einem ne Menge Raum zum Überholen. Ich denke auch da geht noch mehr, wenn mein Trimm optimiert ist.

    Was mich aber wundert ist die Platzierung der Schlaufen, es gibt hier nur eine Plugreihe. Auf dem Wasser habe ich dann die Schlaufen supereng eingestellt, um weiter außen zu stehen für mehr Druck auf die Finne. hätte ich mir etwa 2 cm weiter außen gewünscht. Strenggenommen sind die vorigen Shapes dadurch sportlicher ausgelegt. Ich habe nun die Schlaufen alle ganz im hintersten Loch, und die Schlaufen am äußeren Zipfel ins Board geschraubt. Das sieht an Land jetzt echt vielversprechend aus. Trotzdem, vielleicht kann sich das mal jemand bei PD durch den Kopf gehen lassen, ob das so sein soll.. Aber In Kombination mit dem geringen Gewicht und einer powervollen Finne ist das auch so schon ein brutales Kraftpaket, das wohl einzigartig ist. (Für den unteren Windbereich hatte ich die c-fins 4.2.1 drin) die 4.1er war etwas angenehmer für den hinteren Fuß. Die 4.2.1er schreit eben nach weit außen liegenden Schlaufen.


    AI150_20170408_094406.jpg


    ai150_20170408_094806.jpg

    Im Bild, Vergleich zum f-race 120. Linke seite am AI150 zeigt die Variante hinterstes Loch äusserer Schlaufenzipfel montiert. Rechts beide Boards in Standardschlaufensetup zweites Loch von Hinten. Linke Seite, dürfte nun passen.


    Der Speed war bis ca. gute 27kts Topspeed, downwind. Da geht noch was, aber schon sehr respektabel für knapp 160L Vol. bei Leichtwind. Mit einem Outhaultrimmsystem sollte definitiv noch etwas mehr gehen. Beim Höhelaufen ist man sowieso konkurrenzlos, so dass man seine Match Race Partner leider ungewollt verliert vorm nächsten Downwind Run...zu blöd ;) 

    Beim Halsen durchgleiten entscheidet sich dann wohl alles. Bei geringer Windgeschwindigkeit wird das normalerweise immer schwieriger, da man auf Vorwindkurs gern auch mal den Wind überholt, statt dass er einen durch die Vorwindzone schubst. Ab 12 kts ging es mit dem Durchgleiten bei mir. Vermutlich helfen da auch die doch eher flach ausgefallenen Cutouts beim Durchgleiten.


    Auch bei Windlöchern auf einem Schlag gilt, wenn man unter die freie Gleitlage fällt, hilft einem die Länge, nicht einzuparken, und man bleibt quasi auch bei Schritttemo in den Schlaufen, bereit sofort wieder bei der nächsten Bö abzuzischen, während die Slalom Kollegen, teils aus den Schlaufen müssen und aus der Position nicht so schnell startklar sind.

    Übrigens:
    Der Sound ist sehr unauffällig, es ist nicht irgendwie lauter als andere Boards, also nicht der befürchtete schwimmende Resonanzkörper eines Kontrabass.