Beiträge von Stephan

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    Damals gab es noch den BDS (Bund der Surfindustrie) und ich habe eine Zeitlang in der Branche gearbeitet, daher sind mir die Zahlen von damals bekannt. Ich sehe das aber völlig wertfrei, mir ist das Latte, ob viele oder wenige surfen, solange ich aufs Wasser kann ;-)

    Fakt ist, dass die Windsurfbranche über viele Jahre extrem rückläufig war (und noch ist ?). Hat nichts mit "typisch deutsch" oder "negativer Sichtweise" zu tun. Sind wirtschaftliche Fakten...ich wäre mir nicht mal sicher, ob Windsurfen wirklich in einer Krise steckt oder ob sich nach Jahren des Booms, die optimale Marktgröße gebildet hat....wie wäre Krise überhaupt definiert ?

    Kann ich auch nicht nachvollziehen, bei uns am Chiemsee sind teilweise über 50 Leute in der Bucht, dann noch die Kiter, an schönen Tagen die supler, zählen für mich auch als Wassersportler. Das sind potentielle Kunden der Hersteller, machen ja auch sups und Kitesurfer. Dass die surfshops aussterben liegt nicht am mangelnden Interesse, sondern an den veränderten Käuferverhalten.

    Dann vergleich mal die Verkaufszahlen (und wir reden hier nur von WINDSURFBOARDS) aus den 80er/90er Jahren in Deutschland und den heutigen. Das hat wenig mit verändertem Käuferverhalten, sondern mehr mit Käuferrückgang zu tun.

    Es soll in Deutschland ja deutlich mehr Spots geben, als den Chiemsee.....in den genannten Jahren hast Du wirklich an jedem Tümpel irgendwo am Wochenende Surfer (Windsurfer) gesehen. An den wirklich guten Spots (oder den zentralen Spots) findest Du nach wie vor öfter viele Surfer. Dennoch waren es früher (deutlich) mehr.

    Windsurfen steckt in der Krise, weil die Boards heutzutage mehr Wind brauchen / schlechter angleiten! Sagt ............ nun ratet mal schön ;-)

    So hat ja die ganze Diskussionsrunde angefangen. Ist dies wirklich so? Ich kenne Windsurfen erst seit 12 Jahren, aber im Gespräch mit langjährigen Surfern höre ich eher heraus, dass es früher schwieriger war. Da gab es auch mal einen längeren Zeitraum, wo materaltechnisch nicht mehr viel ging und desshalb viele aufgehört haben. Dies von der Materialseite.
    Hingegen finde ich, dass es immer mehr Leute am und auf dem Wasser hat. Überall sieht man (nicht nur) junge Leute am üben. Die Surfschulen boomen nicht gerade, aber die Kurse sind doch gut besucht. Erfreulicherweise sind auch viele Mädels dabei. Von dieser Seite her finde ich überhaupt nicht, dass Windsurfen in einer Krise steckt.

    In den späten 80ern und frühen 90ern waren erheblich mehr Leute auf dem Wasser. Im Vergleich dazu, ist heute nicht mehr sooo viel los (aufs Windsurfen bezogen). Es wird auch viel weniger Material verkauft, aber darauf hat die ganze Runde letztlich nicht abgezielt. Herr Naish hat das Zitat rausgehauen, weil er mehr Foilzeugs verkaufen will....

    ja, ich komme oft aufs Wasser und ich fahre auch seit Jahren kein Race- oder Freeracezeugs mehr...

    Ich glaube auch, dass gute/amitionierte Fahrer einen Unterschied schnell feststellen. Da bin ich völlig Deiner Meinung. Ich glaube aber nicht, dass alle, die sich hier als gute/amitionierte Piloten ausgeben oder dafür halten, tatsächlich welche sind ;-)

    Moin,

    das das Ausprobieren kein Problem ist, streite ich auch gar nicht ab. Aber es ist eben "nur" ausprobieren und erlaubt (meiner Meinung nach) keine so geschliffenen und leistungsbezogenen Fahrerkenntnisse, wie hier oft zum Besten gegeben.

    Ich surfe seit 35 Jahren. Mein Wohnwagen steht 50 m von der Ostsee entfernt und ich bin in der Lage 4 komplette Riggs sauber getrimmt gleichzeitig aufzubauen. Mir ist der Zeitaufwand schon klar. Aber das sind dann meine eigenen Sachen, mit perfekt eingestellten Trapeztampen, richtiger Gabelhöhe usw.

    Wenn ich unterschiedliche Finnen ausprobieren möchte, laufe ich eben schnell hoch und hole die, bringe die andere(n) und den Schraubenzieher zurück. UND ich behaupte, dass ein guter Surfer auch eine gewisse Zeit benötigt, um (auch einfachstes) Material auf sich einzustellen und sich einzufahren. Fängt mit Schlaufenposition an und hört mit Mastfußposition auf.....kennen sicher alle. Bis man in der Lage ist, wirklich qualifizierte Ergebnisse bezüglich der Leistungsfähigkeit des getesteten Materials von sich zu geben, vergeht einiges an Zeit auf dem Wasser, bei unterschiedlichsten Bedingungen. Wenn ich meine These auf die Spitze treiben wollte, würde ich sagen: Nehmt irgendeine (gut aufeinander abgestimmte) Kombi, fahrt lange und ausgiebig damit und ihr habt "euer passendes Material" gefunden. Gebt einem sehr guten Surfer ein (angeblich) schlechtes Board und er fährt dem durchschnittlichen Surfer auf Spitzenmaterial damit um die Ohren.

    Meinungsaustausch, Erfahrungsaustausch oder besser Fahrempfindungsaustausch...alles für mich ok, aber wenn ich hier lese, dass einer an einem Tag diverse (sehr ähnliche) Finnen testet und "erhebliche" Leistungsunterschiede feststellt, dann bezweifele ich das. Ich hoffe, Du verstehst, was ich sagen will :-)


    Gruß

    Stephan

    Ich behaupte, dass es 75% der Freizeit-Heizer genauso für sich erkannt haben, aber niemals zugeben würden !

    Irgendwie fehlt mir auch die Surfzeit, um verschiedene Konzepte durchzutesten.

    Da sprichst Du was aus, was mir schon lange auf der Seele brennt !

    Mich wundert es immer wieder, wie der ein oder andere hier Finnen, Segel, Masten und die diversen Kombinationen angeblich getestet hat und sofort mit belastbaren Ergebnissen aufwarten kann. Wenn ich mir überlege, wie lange es dauert eine neue Finne zu holen (wird ja kaum einer eine 250-Euro-Finne am Strand liegen lassen) und umzuschrauben oder ein weiteres Rigg aufzubauen, Trapeztampen einstellen usw.... da frage ich mich jedes mal, wie viel Zeit die Kollegen denn eigentlich auf dem Wasser verbringen. Der Wind und die Bedingungen müssen ja auch einigermaßen konstant bleiben......ich zweifele an so manchen Testergebnissen und Fahrberichten. Und dann gibt's ja immer noch den "guten Kumpel", der genau die Kombination fährt, die man braucht, um die richtigen Vergleichsschlüsse zu ziehen.... :naenae:


    Wenn ich das immer alles so lese, hört sich das für mich oft so an, als wenn der ein oder andere am Strand nur am umbauen oder umriggen oder neuaufbauen oder neueinstellen ist.....trotzdem gibt's 100% sichere Testergebnisse ;-)


    In diesem Sinne

    Stephan

    Das sind die Platinum Edititons, die Günter dort baut.

    Die Serienboards kommen von Cobra.


    Grüße

    Stephan

    Mein Mitgefühlt hält sich in Grenzen ;-)


    Wenn es leistungsmäßig nicht reicht, um sein Leben damit zu finanzieren (als Profi vom Sport zu leben) sollte man sich vielleicht auch mal damit auseinandersetzen, die falsche Berufswahl getroffen zu haben und den Fehler schnellstmöglich korrigieren, vor allem, wenn eine Familie (Kinder) von einem abhängig sind. Das eine, was man will, das andere, was man kann....oder ? Manchmal kann man seinen Traum nicht leben....nicht ohne Konsequenzen. Ich glaube, dass sich jeder (Hoch-)Leistungssportler dieser Frage stellen muss und dass es "Randsportarten" noch schwerer haben. Den Fehler dafür im "System" zu suchen, erscheint mir müßig....das war vorher doch alles bekannt.


    Wenn der sein gebrauchtes Zeug verticken muss, um als "Profi" seine Familie ernähren zu können, sollte er sich mal gewaltig hinterfragen, was da schief läuft !



    Gruß

    Stephan

    Der ganz große Preisunterschied wie früher ist da nicht mehr.

    Im Auslauf bekommt man ja Gaastra und co schon fast günstiger.

    Moin,

    der Vergleich "hinkt" aber. Dann musst Du auch die GUN Auslaufpreise mit den anderen Auslaufpreisen vergleichen...


    Grüße

    Stephan

    Die Farben gibt es ja zum größten Teil schon bei den aktuellen Segeln (Grün im Trans Wave, Blau und Orange beim Blow, dunkles rot oder pink beim Peak). In diesen "Zeichnungen" werden die erheblich intensiver erscheinen, als in Natura.


    Grüße

    Stephan

    Tachchen,

    wollte mich mal nach Erfahrungen zum JP FSW in 112 l erkundigen.

    Kennt jemand das Board aus eigenen Erfahrungen?

    Ist Pro-Version sinnvoll - Thruster braucht man doch eigentlich nur in größeren Wellen und nicht am Browersdamm, oder?

    Tschüss

    Moin,

    ich bin den vor 2 Monaten bei Egli auf Fuerteventura gefahren (allerdings in der Pro Version). Die sind da mit Thrusterfinnen ausgestattet. Nicht wirklich notwendig, aber vorm Strand liefen einige schöne Wellen auf....da hat das Spaß gemacht.

    Bin das Board mit einem 6,2er Atlas gefahren und hatte viel Spaß. Vorher hatte ich einen Magic Ride 111 und das Ding war soooo langweilig zu fahren, da habe ich gewechselt. Der FSW glitt nicht später an, war aber viel spritziger und lebendiger am Fuß. Dreht traumhaft leicht, wurde recht flink und hat mir den Nachmittag gerettet.


    Pro Version mach wohl nur Sinn, wenn darüber kein größeres Board mehr kommt und der Gewichtsvorteil eine Rolle spielt.


    ich hatte früher (2008) den FSW 109 in der Pro Version. Den bin ich damals als großes Brett gefahren. Lief auch mit 6,7er super und zur Not ging sogar das 7,5er (Freeride, no Cam). Das Board war auch schon klasse....


    Gruß

    Stephan

    Und ja, das mit den Schleuderstürtzen ist so ne Sache, die kommen glaub bei jedem mal vor. Die einen boards halten das ohne grössere Schäden aus (kleine Abschürfungen oder Dellen). Die anderen sind dann gleich Schrott.

    Ich glaube, das hat in erster Linie mal was damit zu tun, mit welcher Intensität der "Treffer" beim Schleudersturz landet. Trifft der Mast/die Gabel mit voller Wucht ziemlich mittig auf den Bug, dürfte so ziemlich jedes Board einen heftigen Schaden davontragen. Leichtbauweise reagieren auf einen "nicht 100% Volltreffer" eben auch schon sensibler....


    Aber nichtsdestotrotz, Schleuderstürze sind Fahrfehler und kein Board muss diese ertragen...


    Gruß

    Stephan

    Ein race- oder freerace Segel auf einem freemover macht nicht wirklich Spass. Wenn, dann auf alle Fälle 4 Schlaufen setup und Kante geben (sofern möglich). Bin überzeugt, wenn du ein Volt in gleicher Segelgrösse damit fährst, verhält sich das board ganz anders (Druckpunkt wird weiter vorne sein).

    Habe ich auf meinem 3S auch mal probiert und es wieder sein lassen.

    Andersrum würde das wahrscheinlich problemloser funktionieren, Volt auf futura.

    Moin,

    das würde ich unterschreiben.

    Ich fahre auf meinem Offroad 111 zwar auch ein 6,7er (und sogar 7,9er) Gun Rapid und das geht mit 36er Hurricanefinne wirklich super gut, aber das sind erstens camberlose Freeracesegel und zweitens hat das Board gute 10 l mehr Volumen und mehr Breite.

    Ein 6,6er sollte auf dem 102er schon die Obergrenze darstellen, dann aber camberlos...Freemove, Freestyle, Freeride, Freerace...und die 4. Schlaufe dürfte dann auch Sinn machen.


    Gruß

    Stephan

    Ganz schön viel Frust.....muss man erstmal sortieren.

    Ich persönlich habe mit Kepler und Reklamationen erstklassige Erfahrungen gemacht. Letztlich ist der Händler das "ärmste Schwein", weil der auf den Hersteller/Importeur und dessen Beurteilung des Falles angewiesen ist.


    1. Risse im Board. Wo kommen die her ? "von selber" entstehen die (vor allem im Nosebereich wohl in den seltensten Fällen. Nach 6 Monaten dreht sich die Beweislast bei einer Reklamation um. Warum hast Du nicht früher reklamiert ?

    2. Schleudersturz. Ja, kann passieren, ist aber auch ein Fahrfehler (oder Aufmerksamkeitsdefizit) und in keinem Fall sachgerechte Benutzung.

    3. Total unerfahren. Warum gibst Du das Board dann nicht in eine Werkstatt oder fragst einen Fachmann ?


    Egal, was alle hier jetzt schreiben, mit Schleuderstürzen bekommst Du jedes Brett letztlich kaputt. Das eine früher, das andere später....da hilft wirklich nur der Bugprotektor. Die entsprechenden Marken mit "gehobener Qualität" wurden hier ja schon genannt. Ich würde da zustimmen und aufgrund meiner persönlichen Erfahrungen zu Lorch raten, zumal Dir ein Glider 105 ja auch bei Fahrstil entgegenzukommen schein ;-). Du scheinst da ja nicht sooo weit weg zu wohnen....fahr doch mal vorbei.


    Gruß

    Stephan