Beiträge von franz s

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    Ich würde mir nicht allzuviel Gedanken über die kleinen Shapedetails (Cutout, Tailkick, etc.) machen. Du hast eine Idee wofür du das Board shapen möchtest und das scheint stimmig zu sein. Mit deinem Konzept der justierbaren CutOuts gibt es ohnehin noch genug an Tuningmöglichkeit am fertigen Board.


    Mein Credo bei einem Shape ist in erster Linie einmal der harmonische Gesamteindruck, also UW-Schiff, Outline, Dickenverlauf, Rails, Fußschlaufen- und Masfußposition etc. müssen irgenwie ein stimmiges Gesamtbild ergeben. Da sich der harmonsiche Gesamteindruck nur schwer jedes Jahr als bahnbrechende Neuigkeit verkaufen lässt, kommen die Boardhersteller immer wiedermit neuen kreativen Shapedetails, die aber im Idealfall den harmonischen Gesamteindruck eines Shapes nicht stören sollten.


    Gruß Franz

    Liegt die mangelnde Genauigkeit der Boxen und oder der Finnenschäfte nicht vielleicht doch eher an der Faulheit der Hersteller?


    Es gibt sicher keine richtige Norm aber die originalen Maße der Tuttle und DeepTuttle dürften doch bekannt sein - die wurden hier auch schon einmal veröffentlicht. Soweit ich mich erinnere sind das keine metrischen Maße und möglicherweise kommen daher auch die Ungenauigkeiten beim Umrechnen und bei der Umsetzung.

    ... Naja zum Live-verfolgen ist die Geschichte natürlich nicht immer so spannend, zumal die Bedingungen eine Weiterfahrt gelegentlich unmöglich machen - wie bspw. kürzlich an der dänischen Küste.


    Aber allein die Vorstellung windsurfend eine richte Reise von A nach B zu machen ist schon faszinierend genug und dann noch in dieser Dimension mit einem Raceboard über eine lange Zeit autark unterwegs zu sein - also das ist wirklich einmalig.

    Hallo Leute

    Edit: Als Sekundenkleber nur solchen verwenden der kein Styropor anfrisst!

    Sekundenkleber (=Cyanacrylat) frisst immer Styropor. Bei einem "ordentlich" gebauten Sandvichboard - PVC-Hartschaum vollständig um die Rails drapiert - kommt der Sekundenkleber bei einer Reparatur oberflächlicher Defekte aber nicht bis zum Styropor durch.


    Gruß Franz

    Erst einmal Chapeau Joerge für deinen Wiedereinstieg und Willkommen im Forum.


    Ich kann nicht viel zu deinem großen Brett sagen, aber bei 5Bft mit 100cm Breite ist sicher sehr sportlich. Wenn man die ersten Lernschwellen von kleineren Boards einmal gemeistert hat sind kleine Boards bei Gleitwind >4-5Bft viel einfacher beherrschbar als große Boards.


    Weiter viel Spaß und Erfolg beim Windsurfen.


    Gruß Franz

    Hallo Wallhalla,


    wenn dein Board tatsächlich 1kg Wasser gezogen hat bekommst du das nur mit "in die Sonne legen" nicht mehr heraus. Wie man Boards trocknet wurde hier im Forum schon mehrmals diskutiert. Die Reparatur der delaminierten Lüftungsschraube ist dabei leider noch das geringste Problem. Vorausgetzt man findet so eine Delamination rechtzeitig, lässt sich das auch mittels Zyanatkleber sehr einfach reparieren.


    Das Problem bei "kleinen" Undichtigkeiten ist immer der Temperaturschied vor/beim Surfen. Brett wird im Auto oder beim Aufbauen in der Sonne erwärmt und kühlt sich im Wasser wieder ab. Bei dem dabei entstehenden Unterdruck wird das Wasser leider regelrecht vom Board angesaugt.


    Gruß Franz

    Hallo Moehnesurfer.


    Der Anfang der Videoserie macht echt Lust auf mehr. Ich finde es sehr originell, dass du auch noch die Details der Session akustisch vorträgst. Das Stimmrecording war mMn auch qualitativ ganz in Ordnung. Ein Problem ist offenbar nur der relativ große Lautstärkenunterschied der Sprache zur Musik. Ich hab mir erlaubt die Tonspur aufzuzeichnen. Im angefügten Bild ist ein Kanal der stereo Audiospur bildlich dargestellt ... die unterschiede Sprache/Musik sieht man deutlich. Eine grobe Messung zeigt dass der Sprachpegel (gemessen am Maximalausschlag) um etwa 10dB leiser ist als der Musikpegel.


    Das führt insbesondere bei kleinen Abspielgeräten (Smartphone) dazu ständig die Lautstärke nachstellen zu müssen.


    LG Franz

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    Hallo, wie immer bei Reparaturen empfiehlt sich ein Nachlesen bei der BoardLady http://www.boardlady.com/water.htm


    Meiner Erfahrung nach ist nur die Methode mit der Vakuum-Extraktion zielführend und das ist auch die Methode die den geringsten Eingriff in die Anatomie des Board benötigt. Solange keine Holzkomponenten im Board verbaut sind, muss ein Wassereinbruch noch nicht notwendigerweise zu einer strukturellen Schwächung geführt haben.


    Also erst einmal Brett anbohren um den Großteil des Wassers abfließen zu lassen. Je nachdem wo sich das Wasser befindet und wie durchlässig die innere Brettstruktur für H20 ist würde ich schätzen, dass etwa die ersten 2 Liter relativ schnell aus dem Board zu entfernen sind. Für den Rest kommt dann die Vakuum Extraktion zum Einsatz. Aber vorsichtig, es geht dabei nicht um das Anlegen eines Unterdruckes im Brett um das Wasser zu verdampfen, sondern vielmehr darum ein Durchströmung der feuchten Bereiche mit trockener Luft zu erzielen. Also man bohrt das Brett dafür an unterschiedlichen Stellen an und wechselt gelegentlich die Durchflussrichtung. Den Aufbau eines Unterdruckes im Board sollte man insbesondere dann vermeiden wenn man das Board zur schnelleren Trocknung erwärmt! Vorsicht, ich würde nicht über 40°C erwärmen. Zu hoher Unterdruck und zu hohe Temperaturen können zu starken Deformationen führen, die dann nur mehr schwer repariert werden können.


    Leider ist auch diese Methode relativ zeitintensiv und rechnet sich mMn nur wenn man das auch selbst ausführen kann. Für eine nahezu vollständige Trocknung ist mit 1-2 Wochen Vakuum-Extraktion zu planen – bei den letzten Tropfen wird die Geschichte langwierig.


    Grüße Franz

    Hallo Steppler


    Wenn die Stelle weich ist, also unter Druck nachgibt, ist wahrscheinlich die Verbindung des Laminats zu EPS-Kern beschädigt. Diese Schäden werden durch Unterspritzen mit Ponal repariert. Dafür musst du aber das gesamte Laminat durchbohren, also ca. 3-5mm tief. Der PU Schaum kriecht beim Expandieren sehr gut in alle offenen Bereiche und auch einige mm in unbeschädigtes EPS, womit die Verbindung EPS-Laminat erst einmal wieder hergestellt wird.


    Der Riss im Biax Carbon ist wahrscheinlich eine Begleiterscheinung des Weichtretens. Ich hab zwar selbst keine Erfahrungen mit diesem Biax-Laminaten aber ich denke doch, dass Biaxgelge anfälliger auf Laminatschäden sind als "herkömmliches" 90/90 Carbon Gewebe – insbesondere auf Rissbildung parallel zur Faserrichtung. Wie auch immer, eine Lage dünnes Glasgewebe über die Reparaturstelle wäre empfehlenswert - schon einmal um die Bohrlöcher sicher abzudichten.


    LG Franz

    Mit dem Antirutsch Substrat von Bacuplast hab ich keine guten Erfahrungen gemacht. Der fühlt sich trocken zwar exrtem rau an, aber auf dem Wasser wird der irgenwie seifig - nahezu kein Grip. Der musste nach der ersten Ausfahrt wieder mühsam runtergeschliffen werden. Hab dann wieder Shapestaub verwendet.


    Gruß Franz

    Wenn man in einem Board das Wasser schon sehen kann, sind 2-3 kg Gewichtszunahme durchaus realistisch. Ohne Durchzugstrocknung mit Vakuumpume o.ä. über einige Tage hinweg wird das nix mehr mit dem Originalgewicht.


    Gruß Franz

    Musste bei meinen Eiganbauten auch eingiges an Lehrgeld zahlen. Aber eine nachträgliche Begradigung der SRL ist schon der Hammer. Das stelle ich mir handwerklich fast schwerer vor als den eigentlichen Selbstbau. Hoffe du bist mit dem Board jetzt zufrieden.


    Chapeau!
    Franz

    Starboard Ultrasonic sicher eine interessantes Board.
    Google: "Starboard Ultrasonic Review" => denke, dass das Board auch für Aufsteiger in absoluten Schwachwindbedingungen brauchbar ist. Wesentlich schwieriger und herausfordernder wird das sicher bei auffrischenden Winden.


    Was du schnell ändern solltest ist das Gleiten ohne Fußschlaufen - da passt einfach gar nix zusammen. Ich wundere mich überhaupt wie du das schaffst. Wenn du Probleme hast in die Schlaufen zu kommen, würde ich die Schlaufen erst einmal an der inneren Plug-Reihe monitieren. Da sieht man ja auch, das Starboard an Aufsteiger gedacht hat.


    Übung macht den Meister ;-)


    Gruß Franz

    Hallo Moon,
    Ist war zwar auch nur die Nase, dafür gibt es hier ein paar interessante Gedanken zur Shapeentwicklung der letzen Jahre:
    http://www.peterman.dk/windsur…g-old-wave-board-1200.htm


    Mich würde interessieren an welchen Boards eine Heckoperation überahupt in Frage kommt, bzw. ob du konkrete Pläne hast? Imho ist bei Shapes ab Mitte der 1990er kaum genug Fleisch vorhanden, um da am Heck noch etwas abzusägen.


    PS.: Eine Nasenoperation mit nachträglichem MultiFinSetup könnte mich eventuell auch einmal reizen.


    Gruß Franz