Beiträge von franz s

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    ... Ich würde mir eine Art Sicherheitsbindung für Trapeztampen wünschen. Keine Ahnung wie und ob das funktionieren kann, aber ein Abflug ohne Verbindung zur Gabel ist definitiv schonender für Mensch und Material. Die Knochen werden ja nicht jünger ... No pain no gain war gestern.

    Bei meinem letzten Eigenbau wurden fast alle Chinook Plugs von den Schrauben der Länge nach gesprengt, worauf die Schrauben dann auch nicht mehr hielten. Das Problem war u.a., dass man die defekten Plugs von außen praktisch nicht erkennen konnte. Die Folge war dann klarerweise Wassereintritt. Bevor man dickere Schrauben verwendet wäre es daher sinnvoll zu prüfen ob die Plugs noch gasdicht sind.

    Glühlampen werden sehr heiß. Das kann bei ungenügender Abschirmung das Laminat punktuell beschädigen!


    Ich verwende neuerdings Heizdecken (~40W), mit entsprechender Isolation erreicht man locker mehr als 50 GradC. Eine zuverlässige Steuerung der Temperatur ist daher unabdingbar.

    Die Stringer sollten nicht nur Druckkräfte zur Unterstützung des Decklaminats aufnehmen können. Es gilt ja auch noch Deck -und Bodenlaminat kraftschlüssig zu verbinden, um die strukturellen Belastungen des Rumpfes "tragen" zu können - also die Kräfte, die auf das Board in Längsachse wirken. Mit einem UD Laminat senkrecht zur Längsachse alleine dürfte das nicht funktionieren.

    Achtung beim Ausschäumen mit PU Schaum kann das darunterliegende Styropor u.U. infolge der Reaktionswärme des PU Schaumes extrem heiß weden und sogar schmelzen. Beim Einpassen von Styroporblöcken mit PU Schaum kommt man mit rel. wenig PU aus, dadurch gibt's weniger Reaktionswärme.

    nicht schön aber selten ... ein Unikat also ;-)


    Wie auch immer die Pads, die man als Selbstbauer normalerweise kaufen kann (Handmade.de ), waren mir schon für normales Surfen ohne Loop Ambitionen zu rutschig. Standlack kann da sicher helfen und das auch ohne optische Defizite.


    Vorsicht nur bei Fertigmischungen wegen etwaiger Anlösung der Pads.

    Hallo Aurum,


    tja ich gebe dir natürlich Recht - die Thematik Standlack ist generell nicht einfach. Aber da ich meine Boards selbst baue, muss natürlich auch Standlack verfügbar sein. Ich "bastele" mir das Granulat tw. selbst aus alten Plexiglasresten, oder verwende auch das hier im Forum schon mehrmals angesprochene Granulat der Fa. Remmers (ADD250). Aufgetragen wird dann erst eine dünne Schicht vergilbungsarmes Epoxy und dann wird das Granulat satt drübergestreut.


    Tja und wenn Standlack erst einmal verfügbar ist, kann man das natürlich einfach auch auf rutschige Footpads kippen ;-)


    Die sind danach klareweise deutlich griffiger ... muss man halt testen wie grob man den Standlack auf den Footpads für die gewünschte Rustschfestigkeit benötigt.


    Gruß Franz

    Ich würde mir nicht allzuviel Gedanken über die kleinen Shapedetails (Cutout, Tailkick, etc.) machen. Du hast eine Idee wofür du das Board shapen möchtest und das scheint stimmig zu sein. Mit deinem Konzept der justierbaren CutOuts gibt es ohnehin noch genug an Tuningmöglichkeit am fertigen Board.


    Mein Credo bei einem Shape ist in erster Linie einmal der harmonische Gesamteindruck, also UW-Schiff, Outline, Dickenverlauf, Rails, Fußschlaufen- und Masfußposition etc. müssen irgenwie ein stimmiges Gesamtbild ergeben. Da sich der harmonsiche Gesamteindruck nur schwer jedes Jahr als bahnbrechende Neuigkeit verkaufen lässt, kommen die Boardhersteller immer wiedermit neuen kreativen Shapedetails, die aber im Idealfall den harmonischen Gesamteindruck eines Shapes nicht stören sollten.


    Gruß Franz

    Liegt die mangelnde Genauigkeit der Boxen und oder der Finnenschäfte nicht vielleicht doch eher an der Faulheit der Hersteller?


    Es gibt sicher keine richtige Norm aber die originalen Maße der Tuttle und DeepTuttle dürften doch bekannt sein - die wurden hier auch schon einmal veröffentlicht. Soweit ich mich erinnere sind das keine metrischen Maße und möglicherweise kommen daher auch die Ungenauigkeiten beim Umrechnen und bei der Umsetzung.

    ... Naja zum Live-verfolgen ist die Geschichte natürlich nicht immer so spannend, zumal die Bedingungen eine Weiterfahrt gelegentlich unmöglich machen - wie bspw. kürzlich an der dänischen Küste.


    Aber allein die Vorstellung windsurfend eine richte Reise von A nach B zu machen ist schon faszinierend genug und dann noch in dieser Dimension mit einem Raceboard über eine lange Zeit autark unterwegs zu sein - also das ist wirklich einmalig.

    Hallo Leute

    Edit: Als Sekundenkleber nur solchen verwenden der kein Styropor anfrisst!

    Sekundenkleber (=Cyanacrylat) frisst immer Styropor. Bei einem "ordentlich" gebauten Sandvichboard - PVC-Hartschaum vollständig um die Rails drapiert - kommt der Sekundenkleber bei einer Reparatur oberflächlicher Defekte aber nicht bis zum Styropor durch.


    Gruß Franz

    Erst einmal Chapeau Joerge für deinen Wiedereinstieg und Willkommen im Forum.


    Ich kann nicht viel zu deinem großen Brett sagen, aber bei 5Bft mit 100cm Breite ist sicher sehr sportlich. Wenn man die ersten Lernschwellen von kleineren Boards einmal gemeistert hat sind kleine Boards bei Gleitwind >4-5Bft viel einfacher beherrschbar als große Boards.


    Weiter viel Spaß und Erfolg beim Windsurfen.


    Gruß Franz

    Hallo Wallhalla,


    wenn dein Board tatsächlich 1kg Wasser gezogen hat bekommst du das nur mit "in die Sonne legen" nicht mehr heraus. Wie man Boards trocknet wurde hier im Forum schon mehrmals diskutiert. Die Reparatur der delaminierten Lüftungsschraube ist dabei leider noch das geringste Problem. Vorausgetzt man findet so eine Delamination rechtzeitig, lässt sich das auch mittels Zyanatkleber sehr einfach reparieren.


    Das Problem bei "kleinen" Undichtigkeiten ist immer der Temperaturschied vor/beim Surfen. Brett wird im Auto oder beim Aufbauen in der Sonne erwärmt und kühlt sich im Wasser wieder ab. Bei dem dabei entstehenden Unterdruck wird das Wasser leider regelrecht vom Board angesaugt.


    Gruß Franz

    Hallo Moehnesurfer.


    Der Anfang der Videoserie macht echt Lust auf mehr. Ich finde es sehr originell, dass du auch noch die Details der Session akustisch vorträgst. Das Stimmrecording war mMn auch qualitativ ganz in Ordnung. Ein Problem ist offenbar nur der relativ große Lautstärkenunterschied der Sprache zur Musik. Ich hab mir erlaubt die Tonspur aufzuzeichnen. Im angefügten Bild ist ein Kanal der stereo Audiospur bildlich dargestellt ... die unterschiede Sprache/Musik sieht man deutlich. Eine grobe Messung zeigt dass der Sprachpegel (gemessen am Maximalausschlag) um etwa 10dB leiser ist als der Musikpegel.


    Das führt insbesondere bei kleinen Abspielgeräten (Smartphone) dazu ständig die Lautstärke nachstellen zu müssen.


    LG Franz

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