Posts by kai.weisweiler

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Das Team des Surf-Forums

    Zitat von der Webseite:


    "...

    – 65 days until your front door. In the Moment that we receive the order from you, together with the payment, we will send out the order to the factory in Thailand.
    – The Factory will need approximately 2 Weeks to build your Custom Board.
    – We estimate another week for packing and logistic arrangements for the shipping from Thailand to our central base in Hamburg.

    ..."


    Kleinserie bei Cobra?


    Edit: Sorry, hab nicht zu Ende gelesen.


    Weiteres Zitat:

    "...

    The Factory, “Hybrid Custom Tech” (“HCT”), is new for the public, but has a long history of with many years of experience.

    Arnon Saisorn, owner of “HCT”, was the man in charge at the “COBRA” Factory for 10 years.

    ..."

    Danke für den Hot Sails Tipp, hatte ich bisher gar nicht auf dem Schirm. Schnellverschluss hat es keinen, der Haken kann sich frei auf dem Band horizontal bewegen?

    Nein, einen Schnellverschluss im klassischen Sinne hat es nicht. Einmal das Gurtband durch die Schnalle fädeln, fertig. Keine Plastikteile die kaputtgehen können. Und der Haken ist verschiebbar auf dem Gurtband, ja.

    Moinsen, ich fahre seit über zehn Jahren das Hüfttrapez von Hot Sails Maui. Das wird auch immer noch genau so unverändert angeboten.

    Das Trapez wiegt 1100 Gramm, hat keinen überflussigen Schnickschnack und lässt sich auch platzsparend zusammenlegen, optimal zum reisen. Ich surfe manchmal den ganzen Tag und hatte noch nie Probleme dass es zu wenig stützt oder blöde drückt.

    waistharness.png

    Ich werfe noch das Hot Sails Maui GPX 7.5 ins Rennen. Fahre ich selbst. Damit habe ich mein Goya Mark 2 ersetzt. Selbst gewogen hat das Segel 4,4 Kilo. Drinne steckt ein 460er CAAS RDM Mast. Traumhaft leichtes Rigg.

    Das GPX wird gerade recht günstig auf eBay angeboten, da die deutschen Hot Sails Jungens ihren Laden dicht machen.

    Ich habe mir vor 4 Jahren einen kompletten Satz Masten von CAAS zugelegt. Durch Direktvertrieb preislich recht attraktiv, meine 100%er sind sehr leicht und machen bisher keinerlei Probleme. Jeder Mast wird nach der Bestellung für die Biegekurve des Segelherstellers gefertigt.

    Für meine HotSails stimmt die Biegekurve exakt. Kein Wunder, da CAAS auch die "original" HotSails Masten baut.

    Ach ja, und ein tolles Feature ist dass Tops und Bottoms Mix&Match sind, d.h. jedes Oberteil passt auf jedes Unterteil.

    http://www.caas.si/windsurf/masts

    Mir ist meine Hot Sails Carbongabel in Langebaan/Südafrika einen geschätzten Kilometer vom Strand weg direkt vorne am Kopfstück gebrochen. Es war ordentlich windig, ich hatte ein 4.2er drauf. Der Bruch war glücklicherweise auf der "richtigen" Seite, ich konnte Richtung Strand zurück ohne die Gabel zu drehen.


    Sie hat den Rückweg über gehalten. Zum Glück. Ich bin auch maximal offen gefahren, mit Puddingknien :)

    Mir gefallen Andora und Bordighera am Besten. Da ist der Shorebreak am kleinsten und der Wind kommt gut rein. Leider eher Kieselstrand.

    Diano MArina ganz am südlichen Ende ist auch gut. Sandstrand. Die Wellen werden gut durch die vorgelagerte Landzunge abgehalten.

    Also ich bin bisher problemlos mit einem Bag ohne Rollen ausgekommen. Ich habe das Pat Love One Shot, das hat jetzt zehn Flüge ohne irgendwelche Schwächen durchgestanden. Wiegt genau 6 Kilo.


    Ich komme exakt auf 30 Kilo mit einem 6 Kilo Waveboard, zwei 100%er Masten, einer Skinny Carbongabel und drei sehr leichten HotSails Segeln. Schlaufen, Mastfüsse, Verlängerungen, Finnen und sosntiger Kleinkram gehen alle ins Normalgepäck.


    Wenn du nur in El Medano bist, dann ist Material mieten natürlich eine sehr gute Option. Es gibt 4 oder 5 Stationen, von fantastisch gut ausgestattet aber teuer (TWS) bis low Budget (Red Rock) direkt am Spot in Medano oder Cabezo.

    Eine echte Sahneschnitte !

    Was hat dich das Board gekostet bis es in Deutschland war ?

    Machen die auch Freerace Boards?

    Das Board waren 1300 + Versand nach Deutschland 80 Euro.
    Versendet mit Spedition Kühne&Nagel, sehr ordentlich verpackt.

    Von der ersten Anfrage bis Fertigstellung des Boards ging es übrigens 8 Wochen, Versand nochmal 4 Tage.


    Ein Freeraceboard haben sie mit dem "tempo" auch im Programm. Wenn Du interessiert bist, schreib die Jungs an. Bertalan spricht/schreibt einwandfreies englisch. Darfst ihm gerne Grüße von mir bestellen.

    Bauweise ist SoulTech, also S-Glass + Carbon in Deck und Bottom. Mojo hat mir ohne Aufpreis die Textreme-Variante statt UD-Carbon angeboten.


    Rumpfgewicht liegt bei 6.2 Kilo. Insgesamt inklusive den grossen doppellagigen Pads mit Heelbumpern liegt das Board bei 6.55 Kilo. Gewicht hätten sie bei den Verstärkungen an Nose, Rails und Standbereich sowie kleineren und dünneren Pads einsparen können. Da haben sie aber aus Haltbarkeits- und Komfortgründen von abgeraten.

    Dafür bekommst du aber Vollcarbon Slotboxen und Powerbox sowie doppelt verschraubte Schlaufen mit Edelstahlgewinden. Wie bei Flikka.

    und wie fährt er sich? Vergleich mit anderen Boards wäre sicherlich interessant

    Vergleich mit anderen Boards ist schwierig, da ich seit langem keine Serienboards mehr gefahren bin.


    Anforderungen an den Shape waren:

    - 80% Flach-/Kabbelwasser bei böigen Binnenbedingungen

    - 20% moderate Wellenbedingungen als OneFitsAll Reisebrett für Leichtwindreviere

    - Guter Kompromiss aus frühem Angleiten, Kontrollierbarkeit bei unkonstanten Bedingungen und spritzigem/direktem Fahrgefühl

    - Wendigkeit soll massiv durch Finnenauswahl bestimmbar sein

    - 5.0er und 5.8er Segel


    Meine Wahl ist letztendlich auch auf Mojo gefallen, da deren Hausrevier der Plattensee ist. Das deckt sich mit meinen Bedingungen.


    Umgesetzt haben die Mojo-Jungs dann ein durchgehendes, in der Mitte ausgeprägtes V mit nach hinten weniger werdenden Konkaven. 40 cm gerade Gleitfläche leicht vor den vorderen Schlaufen, 26!! mm Tailrocker. Hört sich erstmal viel an, wer aber mal einen Tabou 3S vermessen hat, findet sehr große Ähnlichkeiten.

    Dezentes Squaretail, breite Nase, im Mittelteil längere parallele Kanten.



    Und - sehr nett - es fährt genau so wie gewünscht. Ich würde jetzt, nach vier Monaten, nichts anders machen wollen. Sehr gut funktioniert tatsächlich der grosse Rocker mit der weit vorne liegenden planen Gleitfläche. Druck auf den vorderen Fuss "aktiviert" die Gleitfläche, das Board läuft dann flach und widerstandsarm. Druck auf den hinteren Fuss lässt es langsamer, kontrollierter und wendiger werden.

    Mit 28er Freemove Finne (von Totti gebaut übrigens, meine Lieblingsfinne) super zum rumheizen mit dem 5.8er.

    Mit 10/17er bis 12/18er Thruster sehr kontrolliert in der rheinischen Kabbelbrühe und dezenter Mittelmeerwelle. Mein bisher drehfreudigstes Brett in der 100 Liter Klasse.