Posts by Pat

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    Hab Anfang letzter Woche die Colombos beim Training auf dem Silva gesehen. Beide mit SB Race mit dem 1000er Frontwing, NP 10qm Foil Segel und 1m breitem Board, Patrik und JP 190. Das ging bei den 20kn+ heftig zur Sache. Da war mein JP 150, Overdrive 7.8 und SB Race Foil geradezu Spielzeug dagegen.

    Die kreuzen auf und Vorwind zurück. Halbwindkurs hab ich nie einen gesehen. Halbwind fühlt sich für mich mit dem Race nicht gut an. Die Dinger sind nicht dafür gedacht.

    Die Lösung mit den Plugs klingt gut. Dann kann das auch nicht mehr soviel arbeiten. Ich denke das baue ich nach. Danke.

    Grüße Stefan


    Aber nun noch eine Technikfrage: Es waren doch auch schon ordentliche Wellen dabei (Bodensee, ca. 50-60cm max.). Dabei habe ich gemerkt, dass mit den Wellen einfacher zu fahren geht, als gegen die Wellen. Die Wellenrichtung war leicht anders als die Windrichtung, deshalb war es nicht auf beide Seiten gleich. Wenn man aber von hinten über einen Wellenberg fährt und es dann runter geht, hat das Foil oft viel Lift produziert, bzw. ist zu hoch gestiegen und abgesackt. Wenn ihr also die (Wind)Wellen von hinten quert, steuert ihr dann das Foil runter, damit es nicht zu hoch ist im Wellental? Und wie hoch ist eure Flughöhe? Ich habe versucht wo möglich nur wenige cm über dem Wellenberg zu sein. Wahrscheinlich war aber auch einfach der Wind zu stark und die Wellen zu hoch. Bei relativ glattem Wasser versuche ich, nur ca. 20cm in der Luft zu sein. Wie sieht das bei euch aus? Fahrt ihr eher höher? Was sind die Vor- bzw. Nachteile?

    Ich war auch am Montag in Kreuzlingen bei der böigen Bise am Foilen. Wollte eigentlich nach Berlingen und bin in Xlingen hängen geblieben. Das war das erste Mal mit meinem GT-R Foil und 5.6er Segel bei steiler kurzer Welle. Hatte auch den Eindruck, dass es mit der Welle viel einfacher war als dagegen. Die starken Böen haben mich gezwungen viel Höhe zu laufen, um nicht zu viel Lift zu bekommen. Hab versucht möglichst niedrig zu bleiben und bin dauernd gegen die Wellenspitzen geklatscht. Alle 5 Minuten ein Boot oder Schiff haben ne fiese Kreuzwelle erzeugt, die man auch im Foilen spürt. Entspannt foilen ist was anderes. Freue mich auf den nächsten ablandigen Südwester bei uns in der Egnacher Bucht. Auch sehr böig aber wenigstens Flachwasser.

    Bei mir sieht das ähnlich aus. Nur an der Fuselage habe ich 1.5° anstatt 1° negativen Rake zur Brettunterseite.

    Lässt sich vielleicht durch mehr Anziehen der vorderen Finnenkastenschraube ausgleichen. Sonst evtl. mit nem Keil.

    https://marseille.glissattitud…ges-windfoil-le-rake.html

    Die Gabeln interessieren mich auch. Habe die neuen schon am Silvaplanersee gesehen im August.

    Die haben ja das Endrohr mit den Löchern aussen wie bei den North Platinum. Jodeln die Severne dann genauso grausam im Fahrtwind?

    Für einen ersten Selbstbau würde ich generell anders vorgehen.
    Zuerst mal ein funktionierendes Brett genau anschauen und ausmessen.
    Dann die kopierte Scoop Rocker Linie auf Sperrholz aufzeichnen und als Schneideschablone verwenden.
    Nur Styropor verwenden, kein Airex! Das Sandwich macht den Shape nur kompliziert.
    Nur Glasgewebe nehmen zum Laminieren, vielleicht zwei UD Carbon Bänder rundum zur Steifigkeit.
    Insertpositionen vorherher mit Airex Blöcken oä. verstärken, damit kein Wasser über undichte Inserts zum Styro gelangen kann. Kein oder nur ein einfaches Design machen.
    Wenn man so ein paar Bretter gebaut hat, dann ist man gereift für was schönes und vermeidet Frust.
    Spass macht das so beim Bauen auch und das hält sicher mind. eine Saison.
    Das erste für den Feind, das zweite für den Kumpel, das dritte für sich selbst ;-)

    Ich hab den ersten Engadiner Marathon mitgemacht. Vom Start gabs in der surf ein Poster, auf dem ich mich unter den vielen anderen wiederfand. War das einzige mal, dass ich es aufs Poster geschafft hab :D

    Dann schon eher Styrofoam nehmen!
    Ist fester und saugt sich nicht mit Wasser voll.
    Lässt sich auch viel besser bearbeiten.

    Ich hab so 200kg/m3 PU Schaum, 2k, 1:1. Wird auch zum Ausstopfen von Tierleichen verwendet.
    Gibts sonst beim Bootsbauer oä.
    Kann man sägen, raspeln, feilen, schleifen.
    Vorher an einem Muster probieren, bis man es im Griff hat.
    Spachtel ist immer nur vor der Farbe.
    Spachtel ist schwer und blättert, dick aufgetragen, gerne ab.
    Also sparsam einsetzen!
    Ich verwende eher Spritzspachtel.